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Karten 10 - Liegnitz 1561

 

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Diese Karte ist von 1561 und zeigt Liegnitz in der Mitte. Die Karte ist gesüdet und deshalb wird Görlitz rechts von Liegnitz dargestellt und nicht wie gewohnt links, aber eben trotzdem westlich.

Die folgende Karte ist eine klarere Darstellung der gleichen Karte.

Da die Karte gesüdet ist, befinden sich die Berge oben und die Flüße fließen nach unten, nach Norden, der Ostsee zu.

Die Karte kann mit der Karte verglichen werden, die auf der Wegpage 1. Liegnitz gezeigt wird und die etwa die gleiche Umgebung zeigt. Hier ist zum Beispiel Lüben unterhalb von Liegnitz gezeigt, während dort Lüben oberhalb von Liegnitz gezeigt ist.

 

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Die Karte ist von 1561, stammt also aus der Zeit der Reformation.

Der Hintergrund von Bertha Dudde zeigt ihre katholische und evangelische Herkunft und dazu gibt es auf dieser Website die Webpage Kaspar von Schwenckfeld und er ist auch von Liegnitz und er war genau so wie Bertha Dudde religiösen Organisationen abgeneigt und dem wahren Wort Gottes zugeneigt.

Es folgt jetzt ein Ausschnitt aus einem Artikel über Herzog Friedrich II. von Liegnitz:

Friedrich II., Herzog von Liegnitz (nachmals auch von Brieg und Wohlau), geb. am 12. Febr. 1480, gest. am 17. Sept. 1547, einer der bedeutenderen deutschen Fürsten des Reformationszeitalters, der Begründer der später so folgenreich gewordenen Verbindung des piastischen mit dem hohenzollerschen Hause. Bei dem Tode seines Vaters (Friedrich I.) 1488 noch unmündig, trat er erst 1499 die Regierung in Liegnitz an, Brieg seinem jüngeren Bruder Georg überlassend, nachdem er die letzten 2 Jahre am Hofe seines Oberlehensherrn, des Königs von Ungarn und Böhmen Wladyslaw verweilt hatte, dessen Gunst er in so hohem Grade zu erwerben wußte, daß derselbe ihm 1511 das wichtige Recht der freien Verfügung über die ihm unterworfenen Landesgebiete entgegen den alten Lehnsverträgen und 1515 sogar die Hand seiner Schwester, der polnischen Königstochter Elisabeth gewährte, nach deren frühem Tode 1517 er dann 1519 die hohenzollernsche Prinzessin Sophie heimführte, die Schwester jenes Markgrafen Georg, der die Herrschaft seines Hauses in Schlesien begründete, und Albrechts, des ersten Herzogs von Preußen. Dasselbe dem jungen Herzog F. eigene tiefere religiöse Gefühl, welches ihn noch 1507 eine Wallfahrt nach dem heiligen Lande antreten ließ, bewog ihn auch zu ernstlicher Beschäftigung mit den Ideen der Reformation, denen er, wenn er gleich im Anfang sie als revolutionär scheute, bald näher getreten, seit 1523 in seinen Landen besonnen und ohne Gewaltsamkeit Eingang verschaffte, durch Anstellung reformatorisch gesinnter Prediger. Er war es auch, der, als König Ferdinand 1527 Mandate gegen die Neuerungen erließ, in einer mit Recht berühmt gewordenen Rechtfertigungsschrift, der sogenanten „Grund-Ursach“ zugleich mit Mäßigung und Festigkeit seine reformatorischen Schritte vertheidigte. Diese Schrift und namentlich seine gleichfalls im J. 1527 veröffentlichte „Apologie“ zeigen den Herzog damals den Lehren des schlesischen Reformators Caspar v. Schwenkfeld zugewendet, von dem man ja vornehmlich auch sagen darf, daß er im Punkte des Abendmahls den reformatorischen Gedanken in würdigerer geistigerer Weise aufzufassen wußte als das starre Lutherthum. Sein entschiedenes Festhalten an der neuen Lehre ward um so wichtiger, als . . .

 

Nun folgt ein Bild von Kaspar von Schwenckfeld und Information über sein Tätigkeitsfeld, beginnend im Fürstentum Liegnitz:

 

Kaspar von Schwenckfeld

 

HzmSchlesien

 

Konfessionen

 

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