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Thema 54. Lichtwesen zur Erde niedergestiegen

 

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5765 6284

 

 

^ B.D. NR. 5765

Talente. Pfund. Verantwortung. Lichtwesen.

9. September 1953. B.D. NR. 5765.

In der geistigen Welt ist eine emsige Tätigkeit den Bewohnern der Erde gewidmet, denn die Wesen des Lichtes erkennen den Notzustand der Menschen in der letzten Zeit vor dem Ende, und sie greifen helfend ein, wo nur ihre Hilfe möglich ist durch den Willen des Menschen. In dieser Zeit sind auch viele Lichtwesen zur Erde niedergestiegen, um in einer fleischlichen Hülle ihr Hilfswerk vollbringen zu können - wie aber auch unzählige Lichtwesen ständig in Verbindung stehen mit der Erde und ihren Bewohnern und sie also zusammenarbeiten an der Erlösung der irrenden Seelen vor dem Ende. Das Einwirken aller Lichtwesen, ob geistig oder als Mensch verkörpert, wird aber immer nur das geistige Leben, die geistige Entwicklung der Menschen betreffen, also kann nur in einer geistigen Mission auf Erden sich ein Lichtwesen betätigen, denn es übernahm diese Aufgabe mit vollem Willen, als es zur Einzeugung auf dieser Erde sich bereit erklärte, und es wird, da dem Menschen nun die Rückerinnerung fehlt, von den Wesen des geistigen Reiches stets und ständig gelenkt und das Menschliche in ihm für diese Aufgabe zubereitet, denn es leistet keinen Widerstand dem geistigen Einwirken, es läßt sich willig führen und kommt nun auch seiner Mission nach, die es übernommen hat. Es ist also ein solcher Mensch in gewisser Beziehung befähigt dazu - er verfügt über Eigenschaften und Gaben, die ihn für diese Aufgabe geeignet machen, seine Seele besitzt eine geistige Reife und auch die Begabung, alles leichter zu erkennen und zu fassen. Sie hat also Talente - und infolgedessen auch eine große Verantwortung, diese Talente recht zu nützen. Und ihre Aufgabe besteht gerade darin, die ihr eigenen Talente auch im Mitmenschen zu erwecken. Was der Mensch nicht von selbst aufweisen kann, kann er sich aber aneignen, wenn er dazu die rechte Anleitung erhält. Ein jeder Mensch ist fähig, den Geist aus Gott anzufordern, wenn er darauf aufmerksam gemacht wird, daß Gott ihm Seinen Geist schenkt. Ein jeder Mensch kann bitten um Erleuchtung durch den Geist, wenn ihm von berufener Seite Gott so dargestellt wird, daß er Ihn als einen Gott der Liebe erkennt, Der eine solche Bitte stets erfüllt. Was der Mensch nicht von selbst tut, weil er es nicht weiß, das kann er tun, wenn er recht belehrt wird darüber. Also kann auch er seine geringen Talente vergrößern, wenn er es will. Dieser Wille aber ist frei. Er kann seine Talente unentwickelt lassen, er kann sie überhaupt nicht gebrauchen, und er kann sie unbegrenzt ausbilden - wenn er sich nur daran hält, was ihm geraten wird von denen, die darin Erfahrung haben. Diese aber verlangen nichts Unmögliches, denn sie geben als erstes das sicher-wirkende Mittel an - die Liebe zu üben, weil dann der Mensch unweigerlich in den Besitz von Kraft kommt und - weil diese Kraft aus Gott ist - sie eine aufbauende Wirkung haben muß. Liebe üben kann jeder Mensch, folglich auch seine Talente entwickeln, und ob er es tut und in welchem Maße, dementsprechend wird Gott ihn richten nach seinen Talenten - nach dem Pfunde, das ihm gegeben wurde, daß er es vermehre, was jedem Menschen möglich ist, wenn er sich nicht verschließet den Anregungen und Belehrungen derer, die von oben das Amt bekommen haben - die es freiwillig übernahmen in der Erkenntnis der geistigen Finsternis auf Erden, die ständig zunimmt, je mehr es dem Ende zugeht.
Amen. B.D. NR. 5765.

 

 

^ B.D. NR. 6284

Geistige Führer auf Erden. Jesus Christus.

14. Juni 1955. B.D. NR. 6284.

Es benötigen die Menschen Führer auf Erden, denn um allein den rechten Weg zu finden und zu gehen, dazu mangelt ihnen die Erkenntniskraft, sie sind noch blind im Geist, ihre Augen erkennen nicht den Weg zur Höhe, und daher würden sie oft fehlgehen trotz ihres Willens, das rechte Ziel zu erreichen. Denn die Tiefe übt eine größere Anziehungskraft aus, der sie auch verfallen würden ohne Hilfe. Ihnen also geselle Ich Führer bei, denen sie sich anvertrauen können, aber nicht gezwungen sind, ihnen zu folgen. Diese Führer kennen den rechten Weg genau, weil sie von oben kommen und alles dorthin führen möchten, wo es licht ist, wo sie selbst herkommen. Sie sind selbst lichtvoll, wissen aber im Erdenleben nicht, daß sie dem Lichtreich entstammen, denn alles, was Mensch ist auf Erden, untersteht auch dem gleichen Gesetz. Es fehlt ihnen jegliche Rückerinnerung, auf daß sie völlig frei bleiben in ihrer Willensentscheidung - so auch diese von Mir den Menschen zugesellten Führer, die nur insofern sich von ihren Mitmenschen unterscheiden, daß ihr ganzes Streben dem Erreichen eines Reifegrades auf Erden gilt, während die Mitmenschen ihr Streben der Welt zugewandt haben und nun erst hingelenkt werden müssen auf ein anderes Ziel. Was den ersteren in ihrer Natur zu liegen scheint, muß bei den anderen erst langsam anerzogen werden. Und es ist schwer sowohl für den Führer, den Mitmenschen zu etwas zu bewegen, was ihm weniger begehrenswert ist, wie auch für diesen Menschen selbst, sich abzuwenden von diesem ihm Begehrenswerten und anzustreben ihm völlig unbekannter Güter. Doch gerade dies ist die eigentliche Erdenlebensprobe, die der Mensch zu bestehen hat, und daß sie bestanden werden kann, das braucht nicht angezweifelt zu werden, weil Ich nur das von euch fordere, was erfüllbar ist. Doch nun werden auf Betreiben Meines Gegners sich überall, d.h. an allen Wegkreuzungen, Führer den Unwissenden anbieten, weil es sein Ziel ist, den Menschen den rechten Weg so zu verbergen, daß sie an ihm vorübergehen und dorthin streben, wo sich ihnen des "Weges kundige" Führer anbieten - die aber völlig ungeeignet sind zur Führung nach oben, weil sie selbst den Weg nicht kennen. Darum müsset ihr Menschen nun auf der Hut sein und einen jeden Euch-führen-Wollenden zuvor prüfen, ob er selbst das rechte Ziel anstrebt. Ihr könnet das wohl, denn ein rechter Führer muß euch am Kreuz von Golgatha vorüberführen - er muß euch zuerst hinführen zum Kreuz, daß ihr unter diesem euch Dem übergebet, Der für euch am Kreuz gestorben ist. Ihr müsset aus dem Munde eures Führers erfahren von der Bedeutsamkeit des Erlösungswerkes, ihr müsset durch ihn erkennen lernen die übergroße Liebe und Barmherzigkeit des göttlichen Erlösers, und ihr müsset nun auch erkennen, wer Der war, Der für euch starb den Tod eines Verbrechers, und weshalb Er es getan hat. Ein rechter Führer wird euch dieses Wissen zuführen können, und diesem dürfet ihr auch unbesorgt folgen. Ein des Weges unkundiger Führer aber führt euch an Golgatha vorbei, er erwähnet vielleicht so nebenbei das Werk des Menschen Jesus, um dadurch den Glauben zu erwecken an seine Berechtigung, euch führen zu dürfen - aber ihr werdet keine rechte Aufklärung erlangen über die Bedeutsamkeit des Erlösungswerkes, ihr werdet wohl den Namen "Jesus Christus" oft aus seinem Munde hören, doch nicht anders, als sei Dieser nur eine geschichtliche Person gewesen, Dessen Leben und Lehre wohl einen ethischen Wert hatten. Die tieferen Zusammenhänge jedoch sind jenen Führern fremd. Und daran könnet ihr die Prüfung vornehmen, welcher der rechte Weg ist und welchem Führer ihr vertrauensvoll folgen dürfet. Denn es führt der Weg zum Ziel an Golgatha vorüber, und keinen anderen Weg gibt es nach oben. Die rechten Führer aber sendet der göttliche Erlöser Selbst euch entgegen, und die nicht von Ihm gesandt sind, sind auch keine rechten Führer. Und so werdet ihr auch urteilen können, welches die rechte Lehre ist: nur die, die das Erlösungswerk Christi voranstellt. Nur der kann sich in der Wahrheit stehend wähnen, der als selbst erlöst durch Jesu Blut nun von Seinem Geist durchflutet ist und der darum berechtigt und befähigt ist zur Führung seiner Mitmenschen, weil er es weiß, daß die Menschen zuvor sich der Liebe und Barmherzigkeit Jesu Christi übergeben müssen, bevor sie ihren Weg fortsetzen können, der hinaufführt zur Höhe, Mir Selbst entgegen, Der Ich als Mensch Jesus gestorben bin am Kreuz, um euch Menschen zu erlösen.
Amen. B.D. NR. 6284.

 

 

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