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Thema 28. Das Vaterunser

 

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Neu am 05.05.2018:
Matthäus 6,9-13
Lukas 11,2-4
B.D. NR. 4985 5428

 

Es folgen Links zu Botschaften von Bertha Dudde zum Thema "Das Vaterunser", aber zuerst das Vaterunser selbst:

 

 

^ Matthäus 6,9-13

 

9. Darum sollt ihr also beten: Unser Vater in dem Himmel! Dein Name werde geheiligt.

10. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel.

11. Unser täglich Brot gib uns heute.

12. Und vergib uns unsere Schuld, wie wir unseren Schuldigern vergeben.

13. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Übel. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

 

 

^ Lukas 11,2-4

 

2. Und er sprach zu ihnen: Wenn ihr betet, so sprecht: Unser Vater im Himmel, dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel.

3. Gib uns unser täglich Brot immerdar.

4. Und vergib uns unsre Sünden, denn auch wir vergeben allen, die uns schuldig sind. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Übel.

 

 

^ B.D. NR. 4985

Erlöse uns von allem Übel.

19. Oktober 1950. B.D. NR. 4985.

Erlöse uns von allem Übel. Oft treten an euch die Versuchungen heran, die wohl von Mir zugelassen, aber immer Wirken Meines Gegners sind, weil auch er kämpft um jede Seele und er deshalb den Willen des Menschen zu beeinflussen sucht, sich selbst gegen Mich aufzulehnen, also zu sündigen. Diese Versuchungen sind für den Menschen stets eine Klippe, an der er scheitern kann, doch auch Ich lasse ihn nicht ohne Gnade als Gegenwirken für den Satan. Auch Ich trete deutlich erkennbar hervor, wenn der Mensch an einem Scheidewege steht, wenn er durch die List Meines Gegners vom rechten Wege abgedrängt wird und noch zweifelhaften Sinnes ist. Dann genügt ein kurzes Stoßgebet, ein Gedanke zu Mir: Erlöse uns von allem Übel. Ich trete lichtvoll hervor, Ich weise ihm den rechten Weg, und Ich zeige ihm die Finsternis des anderen Weges, den zu betreten er in Gefahr war. Ich stehe jedem Menschen bei, der nur einen Gedanken zu Mir richtet, fragend und bittend. Die Versuchungen lasse Ich wohl zu, denn auch dem Gegner steht das Recht zu, seinen Einfluß auszuüben, geht es doch um den freien Willensentscheid, zu dessen Ablegen der Mensch auch beiden Einflüssen ausgesetzt sein muß, dem guten wie auch dem bösen. Doch schutzlos zu erliegen braucht der Mensch nicht, er wird immer Widerstand leisten können, weil Ich ihm helfe, so er nur einmal den Weg zu Mir eingeschlagen hat. Und Ich zeige ihm nun ganz deutlich, welche Kraft ihm schaden will. Ich will euch Menschen alle vom Übel erlösen, Ich will euch frei machen aus der Gewalt dessen, der euren gebundenen Zustand verschuldet hat, Ich will, daß ihr selig werdet, daß ihr euch nicht mehr bedrängt fühlet von dem, der euch übel will, der euch locket in das Verderben und der vor keinem Mittel zurückschreckt. Er kommt selbst als Engel des Lichtes zu euch, wenn er dadurch Erfolg zu haben glaubt, er will euch besitzen und wendet List und Gewalt an. Und dennoch findet er in Mir seinen Meister, denn eine Seele, die Mich erkoren hat, wird ihm nimmermehr zum Opfer fallen. Wehe aber, wer ihm hörig ist. Denn diesen hält er fest, bis er Mich um Hilfe anfleht, die ihm auch sicher gewährt wird. Erlöse uns von dem Übel. Sprechet oft diese Worte aus im Herzen, und ihr werdet Meine Hilfe stets spüren, denn mit dieser Bitte bekennet ihr euch zu Mir, weil ihr Mich anrufet gegen den, der Mein Gegner und euer Feind ist. Amen. B.D. NR. 4985.

 

 

^ B.D. NR. 5428

Vergib uns unsere Schuld.

4. Juli 1952. B.D. NR. 5428.

Vergebet einander, wie Ich euch vergebe. Ihr Menschen lasset noch zu oft Feindschaft walten, ihr könnet noch nicht euren Feinden Liebe geben und ihnen die Schuld vergeben, ihr seid noch erfüllt von Zorn gegen sie, ihr wünschet ihnen nichts Gutes, selbst wenn ihr euch böser Wünsche enthaltet, ihr übet nicht die nötige Geduld und brauset auf, so ihr beleidigt werdet - und lebt daher noch lange nicht in der Nachfolge Jesu. Die Liebe ist in euch noch nicht so mächtig geworden, daß sie für einen feindlichen Gedanken keinen Raum mehr lässet. Ihr sehet nicht den Bruder in eurem Nächsten, ansonsten ihr ihm vergeben würdet und eine Kränkung nicht so schwer empfändet. Und doch soll Ich euch eure Schuld vergeben - die ihr doch Mir gegenüber ebensofeindselig handelt, ansonsten ihr ohne Schuld wäret. Meine Liebe zu euch ist übergroß, und die ernste Bitte um Vergebung eurer Schuld lässet euch eurer Schuld ledig werden. Und dennoch muß Ich eine Bedingung daran stellen, daß ihr auch euren Schuldnern vergebet, so ihr Meine Vergebung erlangen wollet. Ich muß es deshalb tun, weil ihr doch den festen Vorsatz fassen sollet, die Sünde nicht mehr zu tun - und weil zu diesem Vorsatz auch die Liebe zum Nächsten in euch sein muß, der gegen euch schuldig geworden ist. Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Du sollst ihm keine Sündenschuld nachtragen, denn jeder feindselige Gedanke ist nicht geeignet, Gegenliebe zu erwecken, wohingegen die Liebe, die du deinem Feind erweisest, auch in ihm Regungen erweckt, die positiv zu werten sind. Jeder ungute Gedanke an einen Menschen wird von bösen Kräften aufgenommen und übertragen auf jenen, und er kann keine gute Wirkung haben, weil Böses nur Böses gebärt und darum stets nur böse erwidert wird, was die Kraft des Bösen rasch vermehrt und darum also negativ wirket. Ihr aber sollet dem Bösen Gutes entgegensetzen, um abzuschwächen und zu wandeln zum Guten, was böse ist. Ihr sollet gute Gedanken hinaussenden und auch euren Feinden nur Gutes wünschen, weil ihr dadurch die schlechten Kräfte verjaget, weil sich die guten Gedanken erlösend auswirken, also Groll und Haß sänftigen, wieder gute Regungen erwecken und sogar den Feind zum Freund zu wandeln vermögen, weil die Liebekraft stets eine gute Wirkung hat. Darum sollet ihr dann erst Vergebung finden bei Mir, wenn ihr auch euren Schuldnern vergeben habet, denn wie kann Ich milde sein zu euch, die ihr noch streng urteilet und Feinde habet, weil ihr selbst die Feindschaft aufrechterhaltet? Wenn Meine Liebe euch die Schuld vergibt, so lasset auch eure Liebe Nachsicht walten. Denket im Guten an eure Feinde, vergebet denen, die euch beleidigt haben, lasset immer die Liebe in euch urteilen, und diese wird sicher vergeben wollen, denn wo Liebe ist, kann Haß- und Rachegefühl nicht bestehen, wo Liebe ist, bin Ich Selbst, und Ich urteile wahrlich nicht lieblos, Ich vergebe euch eure Schuld, wie ihr vergebet euren Schuldigern. Amen. B.D. NR. 5428.

 

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