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Thema 20. Hölle

 

Neu am 09.01.2018: B.D. NR. 3538 4062 4329 4452 4488 4517 4550 4688 4801

 

Es folgen Links zu Botschaften von Bertha Dudde zum Thema "Hölle":

 

 

B.D. NR. 3538

Tote Materie. Tätigkeit. Leben.

Und also gibt es auf Erden nichts Totes, d.h. in sich Lebloses, sondern alles birgt Leben, denn das Geistige auch in der härtesten Materie hat den Drang nach Tätigkeit, und es liegt nur an seinem Willen, ob es diese Tätigkeit ausführen kann, im Gegensatz zu dem Zustand des Todes im Jenseits, wo dem Geistigen jegliche Kraft fehlt zur Tätigkeit, wo es völlig untätig verharrt, aber dennoch im Bewußtsein seiner Existenz ist. Darum ist der Zustand des gebundenen Willens in der Materie dem Zustand des Todes im Jenseits noch vorzuziehen, weil er einmal sich verbessert, wenn auch nach endlos langer Zeit, weil das Geistige in der Materie den Drang hat nach Freiheit und den Willen nur in rechter Richtung zu lenken braucht, wohingegen der Wille des Wesens im Jenseits völlig geschwächt ist und es ihn darum nicht mehr nützet.

Der Zustand des Todes ist so qualvoll, daß er die tiefste Hölle bedeutet, und die Kräfte der Unterwelt sind erst zufrieden, so sie die Seele in diesen Zustand gebracht haben, weil er äußerste Gottferne bedeutet, also Entziehung jeglicher Kraft aus Gott.

 

B.D. NR. 4062

Hölle. Gerichtete Materie.

Schöpfungen, die das zur Hölle verdammte Geistige in sich bergen.

Und es ist dies ein erbarmungswürdiger Zustand, es ist ein Zustand, der mit Hölle bezeichnet werden kann, der für das Wesen zur Ewigkeit wird und sich erst dann bessert, wenn das Wesen dem Licht zustrebt, d.h., wenn eine ihm angebotene Unterstützung nicht mehr abgelehnt wird.

 

B.D. NR. 4329

Hölle, Ende des Tages. Hereinbrechen der Nacht.

Die aber das Ende erleben, werden in den Abgrund gestoßen werden ohne Erbarmen, so sie das Licht nicht gesucht haben zuvor.

Die Welt aber wird zusammenfallen, doch die Seele bleibt bestehen und wird dann in dürftigster Umgebung weilen, so sie die Gnade hat, noch vor dem Ende abberufen zu werden.

 

B.D. NR. 4452

Gerichtete Materie. Gebundener Wille.

Ein Zustand, der mit Hölle bezeichnet werden kann.

Verharrt aber das Geistige als Mensch im Widerstand gegen Gott, dann besteht die große Gefahr, daß die ganze endlos lange Zeit einer Erlösungsepoche vergeblich gewesen ist für das Geistige, daß es den gleichen Gang noch einmal zurücklegen muß und also das Geistige wieder in der Materie gebunden wird, die es längst schon überwunden hatte.

 

B.D. NR. 4488

Leben und Tod sind Himmel und Hölle.

Emsige, beglückende Tätigkeit in strahlendstem Licht ist Leben - Kraftlosigkeit, Ohnmacht und tiefste Dunkelheit ist Tod.

Irrig ist die Lehre, daß es keine Erlösung mehr aus der Hölle gibt, daß diese Seelen auf ewig von Mir verdammt sind.

 

B.D. NR. 4517

Ende der Erlösungsperiode. Totale Wandlung der Erde.

Und so wird sich alles Geistige selbst den Himmel oder die Hölle schaffen nach seinem Willen.

Und die einzelnen Menschen werden gewaltsam zum Entscheid gedrängt - für Mich oder für Meinen Gegner.

 

B.D. NR. 4550

Erlösungswerk Christi. Hinabgestiegen in die Hölle.

Doch auch die Kräfte der Finsternis sind dem Willen Gottes untertan.

Und so brachte Jesus das Opfer, indem Er Seinen Leib hingab, der völlig makellos sich unter der Last der Sünde beugte, der irdisch zusammenbrach, weil Tausende von Seelen sich an Ihn klammerten, die Ihn hinabzuziehen suchten in die Finsternis. Doch Er war stärker, die Kraft der Liebe war stärker als der Tod, Er überwand sogar den Tod und wurde dessen Sieger - Er schüttelte die Seelen nicht ab, sondern Er suchte sie von der Kraft der Liebe zu überzeugen - Er brachte auch denen Rettung, die nicht mehr auf dieser Erde weilten - Er stieg hinab zur Hölle, bevor Er aufstieg zum Himmel.

 

B.D. NR. 4688

Teufel der Endzeit. Jenseits geschlossen. Neubannung.

Denn die wenigen Menschen, die Gott treu sind, werden Anlaß geben zu Entäußerung der wahren Gesinnung der Menschen.

Ihr setzet die unterbrochene Entwicklung fort im Jenseits, so ihr nicht als vollendete Teufel von dieser Erde scheidet, also noch die Möglichkeit besteht, daß ihr euch aufwärts entwickelt. Teuflisch aber ist eure Gesinnung, so ihr voll Haß und Rachgier seid gegen eure Mitmenschen, die zu Gott streben, die also guten Willens sind, Gott anerkennen und Seinen Willen zu erfüllen suchen. Werden diese Menschen verfolgt, lediglich ihrer Gesinnung wegen, dann kann den Verfolgern wahrlich teuflische Gesinnung zugeschrieben werden, und dann hört jedes Erbarmen auf, weil das Geistige in jenem Menschen sich verhärtet und durch seine Gottferne in jenen Zustand geraten muß, der die Bannung in der festesten Materie bedingt. Die Seelen dieser Menschen können nicht in das jenseitige Reich eingehen, denn es gibt für sie keine Besserungsmöglichkeit, nur ein immer tieferes Absinken zur Hölle, zur Gottferne.

Dann hat das geistige Reich seine Pforten geschlossen, denn dann wird es nur noch Lebende und Tote geben, Menschen, die zum Leben auf der neuen Erde bestimmt sind, die auch in Wahrheit ein ewiges Leben haben, und Menschen, die in die festeste Materie gebannt werden, die den Tod erdulden, aus dem sie erst nach endlos langer Zeit zum Leben erwachen werden.

 

B.D. NR. 4801

Seliges Los der Reifen und Zustand der Unvollkommenen im Jenseits.

Denn der Zustand im Jenseits der noch unvollkommenen Wesen kann wohl geschildert werden, weil er sich nicht viel von dem auf der Erde unterscheidet, so daß oft die Seelen sich noch auf Erden lebend wähnen, und das lange Zeit hindurch.

 

 

Nun etwas von Jakob Lorber:

jl.erde.053,01-14 Die Seele Satanas
   01] Wir haben schon letzthin berührt, daß eine Seele, indem sie aus zahllosen substanziellen Intelligenzpartikeln besteht oder, noch deutlicher zu sprechen, aus zahllosen Miniaturbegriffsbildern, ebenfalls wieder geteilt werden kann, entweder zu einer gänzlichen Auflösung oder in gewisse Kompendien, die je nach der verschiedenen Zahl und Art der in ihnen zusammengefaßten einzelnen substanziellen Intelligenzpartikeln verschiedene entsprechende Gestaltungen und Formen abgeben können.
   02] Beispiele davon existieren auf der Erdoberfläche und in der Erde selbst eine zahllose Menge. Seht nur die verschiedenen Metallgattungen und die verschiedenen Pflanzen und Tiere an, da habt ihr sogleich plastische Beispiele in Menge, zu welch seltenen Formen seelische Kompendien sich ausgestalten können.
   03] Es sind das freilich wohl materielle Typen; allein sie sind eben materielle Außenbilder oder Typen der inneren Seelenformen. Denn die äußere Form kann keine andere sein als eine solche nun, die in plastischer Hinsicht ganz der inneren entspricht, - oder: wie die innere Kraft, so die äußere Wirkung.
   04] Eine solche Seelenteilung geschah auch bei der Erschaffung des ersten Menschenpaares, da aus einer Seele zwei wurden. Denn es heißt nicht, daß der Schöpfer auch der Eva einen lebendigen Odem in ihre Nüstern blies, sondern die Eva ging samt Leib und Seele aus dem Adam hervor; und in diese zweite Seele wurde auch ein unsterblicher Geist gelegt, und so wurden aus einem Menschen und aus einer Seele zwei und wären dennoch ein Fleisch und eine Seele. Eine solche Seelenteilung kann man auch an den Kindern der Eltern gar leicht erkenen; denn daß die Seele der Kinder auch zum Teil aus der Seele der Eltern genommen ist, beweist die physiognomische Ähnlichkeit der Kinder mit den Eltern. Was darin fremdartig ist, das bleibt fremdartig und physiognomisch unähnlich den Zeugern; was aber aus den Zeugern ist, das spricht sich ebenbildlich durch das Ebenbildliche mit den Zeugern sympathetisch aus, und die Eltern erkennen daran ihre Kinder. - Aus diesen angeführten Beispielen läßt sich die Teilbarkeit der Seele leicht erkennen und begreifen.
   05] Noch auffallender aber stellt sich diese Teilbarkeit in der geistigen Welt durch zahllose allerseltenste Erscheinlichkeiten dar. Eine Seele, die durch einen solchen Lebenswandel die irdische Zeit durchlebt hat, der nicht in den strahlenden Paragraphen des Lebensbuches geschrieben ist, oder welcher Lebenswandel nicht nach dem Evangelium in allen Teilen genügend durchgeschult ist, erscheint in der geistigen Welt notwendig unter den mannigfachsten Gestaltungen, welche sich bis zu den scheußlichsten Tiergestalten zurückerstrecken. Der Grund davon ist, weil die Seele durch das irdische Leben eine Portion zu ihrer Vollgestaltung nötiger Spezifika vergeudet hat. Diese sind nach der Abscheidung der Seele vom Leibe nicht mehr da, daher die Gestalt der Seele außerhalb des Leibes nur eine höchst unvollkommene sein muß, - so wie auch einige und gar viele Seelen sich auf ein oder das andere sinnliche Wesen zu sehr hinneigen und dadurch ein zu großes Übermaß der für ihr Wesen nicht mehr tauglichen und nötigen Spezifika erlangen. Solche Seelen bekommen dann in der geistigen Welt, sobald sie außer dem Leibe sind, eine Menge der seltensten und zumeist grausigsten Auswüchse. Stützköpfe z.B., weil das noch eine tierische Eigenschaft ist, bekommen nach dem Maße ihrer Stützigkeit Geweihe oder Hörner; Unzüchtige, die nur mit den weiblichen Genitalien sich beschäftigen, strotzen oft an ganzen Wesen von lauter weiblichen Genitalien, so auch umgekehrt das weibliche Geschlecht von den membris virilibus (männlichen Gliedern).
   06] Je nachdem hier irgend ein Mensch vorzugsweise eine sinnliche Neigung hat, eben nach dem wird sich diese ausprägen in der Seele, und dies ob des Übermaßes solcher substanzieller Intelligenzspezifika, die nach der Regel des Lebensbuches und nach dessen festgestellter Ordnung nicht mehr zur rein menschlichen Form der Seele gehören.
   07] Bei manchen Menschen sind ähnliche Abnormitäten der Seele schon im noch irdischen Leibe ersichtlich, was freilich nicht immer der Fall ist, weil der Leib nicht so leicht fremde Spezifika so empfindlich aufnimmt wie die Seele; nur wenn die Seele schon zu frühzeitig oder manchmal auch zufolge der elterlichen Sünden untaugliche Spezifak aufgenommen hat, so werden sie auch, wenn der Leib noch aufnahmefähiger ist, auf denselben wohlmerklich übertragen.
   08] Aus dieser bisherigen Darstellung wird hoffentlich überaus klar dargetan sein, daß die Seele nicht nur materiell ersichtlich gefestet, sondern sowohl als gefestete und auch schon als freie Seele geteilt werden kann.
   09] Wir sagten aber oben, daß die ganze gefestete Erde eine Seel des Satans ist; ja, nicht nur die Erde allein, sondern auch alle anderen zahllosen übrigen Weltkörper sind gestaltet aus dieser einen Seele, welche eben in diesen Weltkörpern schon in zahllose Kompendien geteilt wurde.
   10] Der Geist aber ist nicht teilbar; sondern wo er als eine Einheit in eine große oder kleine Seele gelegt wurde, da bleibt er auch als eine Einheit. War einst die Seele des Luzifer auch noch so groß, so konnte in ihr aber doch nicht mehr als ein Geist wohnen; und dieser eine, durch sich selbst gefallene Geist kann nicht in all den zahllos geteilten Kompendien seiner einstigen konkreten Urseele wohnhaft sein. Seine Wohnung ist lediglich auf diese von euch bewohnte Erde beschränkt. Alle anderen Weltkörper, obschon Teile dieser einstigen Seele, sind von dieser Einwohnerschaft frei; daher können aber auch die Menschen jener Weltkörper, obschon in ihrer Natur gewöhnlich besser als hier auf der Erde, dennoch nie zu jener vollkommen gottähnlichen Höhe gelangen wie die Kinder aus dieser Erde, welche zwar das im Geiste von Gott Allerentfernteste und das Allerletzte ist, aber eben darum im Besserungsfalle das Allerhöchste und Allergottähnlichste werden kann.
   11] Und aus eben diesem Grunde wählte auch Ich als der Herr diese Erde zum Schauplatze Meiner höchsten Erbarmungen und schuf auf ihrem Boden alle Himmel neu.
   12] Jeder Mensch, der hier geboren wird, bekommt einen Geist aus Mir und kann unbestreitbar nach der vorgeschriebenen Ordnung die vollkommene Kindschaft Gottes erhalten.
   13] Auf den anderen Weltkörpern aber bekommen die Menschen Geister aus den Engeln. Denn ein jeder Engel ist ein Kind Gottes und mußte auf dieser Erde, so wie Ich Selbst und wie jeder Erzengel, den Weg des Fleisches durchgemacht haben, aus welchem Grunde er dann auch die schöpferische Kraft in sich hat, die er aus dem Überflusse seiner Liebe und seines Lichtes nehmen, sie in die neu werdenden Menschen anderer Planeten legen und sich an diese Weise wie ein Gott Kinder seines Namens ziehen kann. Diese Kinder sind demnach nur Afterkinder, aber nicht wirkliche Kinder aus Gott, können aber wohl auch auf dem Wege einer Wiederfleischwerdung auf dieser Erde zur Kindschaft Gottes gelangen.
   14] Sehet, das ist einerseits für die Menschen dieser Erde zwar ein Nachteil, weil sie so nahe dem Bösesten aller Geister wohnen, der ihnen viel zu schaffen macht; aber auf der anderen Seite haben sie auch den unendlichen Vorteil, daß sie fürs erste einen kräftigen Geist aus Gott haben, mit dem sie leicht, wenn sie nur wollen, die Bosheit des Bösesten bekämpfen können, um dadurch fürs zweite vollkommene Kinder Gottes zu werden.

 

 

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