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Thema 9. Gedankliche Tätigkeit

 

Botschaften von Bertha Dudde sind hier aufgeführt, die sich mit dem Thema Gedankliche Tätigkeit befassen:

 

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0807 0926 0962 1141 1757  1871 2111 2205 2302 2309
2343 2359 2363 2736 3550  3700 3706 3732 4439 4694
4696 4700 4736 4749 4783  5044

 

^ B.D. NR. 0807 Fernwirkung der Gedanken.

Es ist jeder Gedanke geistige Kraft, er kann daher erbeten, empfangen und weitergegeben werden - und es könnte dies auf Erden von Mensch zu Mensch noch weit mehr genützt werden, wenn den Menschen die Liebe innewohnen und durch einen gewissen geistigen Reifezustand ein Mißbrauch dieser Kraft ausgeschaltet würde.

 

^ B.D. NR. 0926 Gedankliche Beeinflussung durch mitveranwortliche Geistwesen. Aufklärung durch hochstehende Wesen.

Sie werden einst erkennen müssen, daß sie sich in Abwehr stellten zu allem guten geistigen Einfluß und daher in arge Not geraten sind, und es wird ihr Kampf im Jenseitsein ein weit schwererer sein, um zur Wahrheit zu gelangen, denn da sie im Erdenleben den geistigen Beistand ablehnten, müssen sie nun darben und nun ihrerseits alle Anstrengungen machen, um das zu erreichen, was sie auf Erden mühelos erreichen konnten. Denn es ist das Ringen im Jenseits weit schwerer wie auf Erden.

 

^ B.D. NR. 0962 Gedankliche Tätigkeit. Herz. Gehirn.

Eine reguläre Speisung durch geistige Kraft ist eigentlich die gedankliche Tätigkeit des Menschen. Es ist der Mensch befähigt, diesen Kraftstrom aufzunehmen und gewissermaßen umzuleiten in das Herz, das als Aufnahmestation aller geistigen Kraft unausgesetzt die ihm zugehende Nahrung verwertet und also verwertet dann zurückgibt in das Gehirn-Zentrum und von da den Mechanismus des Menschen gleichsam in Bewegung setzt. Es ist dies ein Vorgang, der dem Menschen noch völlig unverständlich ist, da er bisher die irrige Auffassung vertritt, daß nur allein das Gehirn seine organische Tätigkeit ausübt und also der übrige Körper vorerst nichts damit zu schaffen hat, bis der Wille sich in Tätigkeit setzt und die gedankliche Tätigkeit nun auch der Körper zur Ausführung bringt - daß aber das Herz die Empfangsstation ist und dort erst eine Ausscheidung stattfindet, wieweit der Mensch die geistige Kraft, also gedankliche Übertragungen, aufzunehmen gewillt ist - und dies dann in der Weise geschieht, daß sich der Körper und mit diesem ebendas Gehirn als Organ herbeiläßt, das empfangene Geistige zu behalten als geistiges Gut, oder es schemenmäßig aufgenommen und sofort wieder verworfen wird.

 

^ B.D. NR. 1141 Weg zur Wahrheit. Geistiger Einfluß. Gedanke - Ausstrahlung.

Wer im festen Vertrauen auf Gott die Frage richtet an die wissenden Kräfte, dessen Gedanken werden auch dem rechten Wissen zugeführt.

 

^ B.D. NR. 1757 Gedanken geistige Kraft.

In der Erkenntnis stehend, betrachtet der Mensch sein Gedankengut nicht mehr als eigen erworben, d.h. als aus ihm selbst stammend, sondern als das, was es wirklich ist - als die Ausstrahlung geistiger Wesen, die ihr Wissen dem Menschen abgeben wollen und es also diesem so lange zu vermitteln suchen, bis er es als Gedankengut sich angeeignet hat. Ein jeder Gedanke ist demnach geistige Kraft, also etwas Geistiges, das sich aus dem jenseitigen Reich einen Weg gebahnt hat zur Erde, um von dem Gedanken-Apparat des Menschen aufgenommen zu werden, und ihm nun zum Bewußtsein kommt. Das Denken des Menschen muß nun folglich dem Geist des Wesens entsprechen, das von dem Menschen Besitz nimmt - oder dem sich der Mensch überläßt.

Nur der unwissende Mensch glaubt sich selbst als Urheber seiner Gedanken.

Erst wenn er sich vertrauend und die Wahrheit begehrend den geistigen Wesen zuwendet und sie um Aufklärung bittet, wird er an sich selbst erfahren, wie ihm nun geistige Kraft in Form von Gedanken zufließt, und er wird erkennen, daß er nicht der Urheber solcher Gedanken sein kann, sondern etwas Geistiges ihm vermittelt wird von geistigen Wesen aus dem jenseitigen Reich.

 

^ B.D. NR. 1871 Schlechte Gedanken. Lieblosigkeit. Gemütszustand.

Das bewußte Zurückweisen schlechter Gedanken ist das sicherste Mittel zur Hebung des Gemütszustandes, denn dann wird jenen Kräften Widerstand entgegengesetzt, die ihren ganzen Einfluß aufbieten, um den Menschen Gott-abwendig zu machen.

Es ist der feste Glaube das beste Mittel, und es kann sich der Mensch in vollster Seelenruhe den guten Kräften überlassen, so er nur ihre Macht und Kraft bejaht.

 

^ B.D. NR. 2111 Ursprung des Gedankens im Herzen des Menschen.

Jeder Gedanke entsteigt der Tiefe des Herzens und nimmt nun erst seinen Weg in die dafür bestimmten Organe, von welchen er als Gedanke empfunden und zum Ausdruck gebracht wird.

Der Mensch glaubt, daß der Gedanke im Gehirn seinen Ausgang nimmt, daß er dort entsteht durch organische Tätigkeit - denn er weiß nichts von dem Wesen des Gedankens.

Und immer ist es vom Willen abhängig, ob ein Gedanke ergriffen wird von den dazu bestimmten Organen, denn sowie der Mensch will, treten diese erst in Funktion und nehmen den aus dem Herzen emporsteigenden Gedanken in Empfang und verarbeiten ihn, d.h., er wird den schon vorhandenen Gedanken beigesellt, er wird also gleichsam eingeordnet in schon vorhandenes Gedankengut und kann nun beliebig ausgeschaltet oder eingeschaltet werden, je nach dem Willen des Menschen.

Und sowie nun des Bildes geachtet wird durch den Willen des Menschen, wird es festgehalten, d.h., es prägt sich in eigens dazu bestimmte feinste Netzhäute ein und ist so dem Menschen jederzeit ersichtlich, also er wird es sich vorstellen können, wenn er will.

Wenn Eindrücke oder Bilder lange Zeit nachher wieder dem Menschen zum Bewußtsein gebracht werden, dann sind die Denkorgane tätig. Sie finden unter den unzähligen mit Bildern bedeckten Netzhäuten das heraus, was der menschliche Wille sich vorstellen möchte, und so können längst vergangene Eindrücke, die erst das Herz des Menschen bewegt haben, ehe sie zu Gedanken geformt wurden, jederzeit in Erinnerung gebracht werden, weil sie, einmal vom Willen des Menschen aufgenommen, als Eindruck bestehenbleiben, bis unzählige Eindrücke die Bilder unklar machen - also das Erinnerungsvermögen so schwach wird, daß sie nicht mehr klar zum Bewußtsein kommen.

Kraft und Gedanke ist somit ein Begriff, nur daß es unterschiedlich ist, ob nur die dem Menschen zugehende Lebenskraft oder die aus dem geistigen Reich vermittelte Kraft Ursprung des Gedankens ist.

 

^ B.D. NR. 2205 Fragebeantwortung durch jenseitige wissende Wesen.

Jeder geistige Gedanke stellt die Verbindung her mit der jenseitigen Welt, jeder geistige Gedanke ist eine Kraftäußerung der geistigen Freunde, deren Tätigkeit darin besteht, Kraft zu vermitteln den Wesen, die kraftlos sind.

Fragen stellt der Mensch unbewußt, sowie er über etwas nachdenkt, was sich seinem Wissen entzieht. So er nun längere Zeit bei einer Frage verweilt, treten die wissenden Kräfte in Aktion - sie flüstern dem Menschen gedanklich die Antwort zu, d.h., dem Menschen springen Gedanken zu, und da er über das Wesen des Gedankens noch nicht informiert ist, sieht er sich selbst als Urheber dieses Gedankens an und das Ergebnis als eigenes Verstandes-Produkt.

Und doch wird der Mensch die Kraftvermittlung selbst spüren können, denn so ihm der Wahrheit-entsprechende Gedanken zugehen, empfindet dies seine Seele wohltätig, und sie treibt seinen Willen an, den Mitmenschen das Ergebnis seines Denkens mitzuteilen, und also wirket der Mensch nun ebenfalls als Kraftspender, indem er das Wissen weitergibt, das im Grunde des Grundes Kraft aus Gott ist.

 

^ B.D. NR. 2302 Herz- und Verstandesdenken. Wahrheit.

Denn es sind diese Gedanken geistige Kraft, die den Gott-verbundenen Wesen entströmt und dem Herzen dessen zuströmt, der sich gleichfalls Gott verbindet durch die Liebetätigkeit.

Der im Herzen geborene Gedanke hat mit dem verstandesmäßig gewonnenen Geistesgut nur das eine gemein, daß auch er dem Gehirn zugeführt werden muß, um dem Menschen ins Bewußtsein zu dringen, und das läßt den Menschen zu der Annahme kommen, daß jeglicher Gedanke im Gehirn seinen Ursprung hat, also verstandesmäßig erzielt wurde.

 

^ B.D. NR. 2309 Gottes Schutz. Rechtes Denken. Wahrheit oder Irrtum.

Die Gedankentätigkeit einer sich zur Liebe formenden Seele ist dem göttlichen Schutz unterstellt, und so der Mensch gut sein will, wird er stets willig die rechten Gedanken aufgreifen, so sie vom Herzen emporsteigen und im Gehirn des Menschen festgehalten zu werden begehren.

 

^ B.D. NR. 2343 Tätigkeit der Lichtwesen. Vermitteln von Wissen.

Und was die Lichtwesen den Menschen vermitteln, geht weit über den Rahmen des Bücherwissens hinaus, denn es berührt diese Weisheit Probleme, die ein Mensch niemals richtig lösen könnte, und die Spender dieser Weisheit, eben die Lichtwesen, teilen ihre Gaben so den Menschen mit, daß diese völlig eindringen können in die Wahrheit aus Gott, so der Wille in ihnen tätig wird.

 

^ B.D. NR. 2359 Verantwortung. Gedankliche Übermittlung des Wortes Gottes.

Daher kann ein Mensch ohne jegliche Einwirkung von außen, ohne Übermittlung des göttlichen Wortes von seiten der Mitmenschen, sich weit näher der Wahrheit befinden und hat diese sozusagen durch eigenes Nachdenken erworben, weil er keinen Widerstand entgegengesetzt hat dem Wirken der Lichtwesen, die ihn gedanklich unterwiesen haben.

 

^ B.D. NR. 2363 Gedankenapparat. Zustrom guter oder schlechter Kraft.

Denn die Gedanken-Zuströme von beiden Mächten, von den lichtvollen oder finsteren geistigen Kräften, empfindet der Mensch nun wohltätig oder unangenehm und nimmt daher die einen an, während er die anderen abweiset. Also ist die Grundeinstellung zu Gott maßgebend, welches Gedankengut des Menschen Wille auf sich wirken läßt, denn was einmal sein Gedankenapparat aufgenommen hat, das bleibt in ihm zur immerwährenden Verfügung, denn es kommt stets an die Oberfläche, sowie sich der Mensch damit befassen will.

 

^ B.D. NR. 2736 Gedankenübertragung vom Lichtreich zur Erde.

Durch die Gedankenübertragung vom Lichtreich zur Erde kann dem Menschen ein außergewöhnliches Wissen vermittelt werden in einer Weise, die durchaus nicht übernatürlich anmutet.

Der Mensch weiß nicht, was der Gedanke ist; er sieht sich selbst als Schöpfer jeden Gedankens an und ist doch nur eine Aufnahmestation für die Ausstrahlung der Wesen im jenseitigen Reich.

Immer ist es ein Austausch der Gedanken vom Jenseits zur Erde, welche Wesen aber sich äußern, das bestimmt der Mensch selbst durch seinen Willen.

Der Gedanke ist Geistesgut, also etwas Unvergängliches, was nicht mit dem Tode des Menschen aufhört, sondern im geistigen Reich weiterbesteht, nur entsprechend dem Willen und Lebenswandel des Menschen Wahrheit oder Irrtum bergend.

Der Gedanke ist Geistesgut, also etwas Unvergängliches, was nicht mit dem Tode des Menschen aufhört, sondern im geistigen Reich weiterbesteht, nur entsprechend dem Willen und Lebenswandel des Menschen Wahrheit oder Irrtum bergend.

 

^ B.D. NR. 3550 Verantwortung für Gedankenrichtung.

Es machen sich zwar die meisten Menschen nicht klar, was die Gedanken eigentlich sind. Sie glauben, durch Verstandestätigkeit sie selbst zu erzeugen, und wären auch bei dieser Vorstellung für ihre Gedanken verantwortlich, denn auch dann wäre der Wille bestimmend für die Gedankenrichtung des Menschen.

Denn die Gedanken sind Urheber der Taten und also auch des Lebenswandels, den der Mensch auf Erden führt.

 

^ B.D. NR. 3700 Gedanken Ausstrahlung aus dem geistigen Reich.

Die Gedankentätigkeit ist wohl, irdisch gesehen, Funktion der Organe, die aber eigentlich nur das aufnehmen und verarbeiten, was aus dem geistigen Reich als Ausstrahlung die Organe berührt.

 

^ B.D. NR. 3706 Ursprung der Gedanken.

Blitzartig tauchen zuweilen Gedanken auf im Menschen, ohne daß zuvor dieser sich verstandesmäßig damit befaßt hat.

Denn nichts Irdisch-nicht-Wahrnehmbares entsteht durch menschlichen Willen, sondern es ist da als stets Gewesenes, es hat seinen Ausgang im geistigen Reich, wie alles Geistige Ausstrahlungen der Gotteskraft sind, die je nach dem Willen des Menschen ihm zugänglich ist.

Und so er glaubt, daß solches Verweilen im geistigen Reich ein Gebilde der eigenen Phantasie ist, so diene zur Erklärung, daß der Mensch sich nichts denken oder vorstellen kann, was nicht besteht - daß alles, was sich der Mensch nur vorstellt, auch irgendwo vorhanden ist und die Gedanken gleichsam ein Widerschein dessen sind, was der Mensch kraft seines Willens zu ergründen sucht.

Nimmermehr aber ist der Ursprung des Gedankens das Gehirn des Menschen, sondern dieses nur der Apparat, der das aus dem geistigen Reich ihn berührende Gedankengut aufnehmen muß, soll es für den Menschen wahrnehmbar werden.

 

^ B.D. NR. 3732 Übung zum Hören der Stimme des Geistes.

Doch ihr müsset achtsam sein auf eure Gedanken, die, so ihr euch mit geistigen Problemen beschäftigt, in verschiedener Art euch zugehen.

Ihr müsset euch üben in diesem Vorgang geistigen Wirkens, d.h., ihr müsset eurem Innenleben mehr Beachtung schenken, des öfteren in die Stille euch zurückziehen und bei einem Problem, über welches ihr Aufklärung wünschet, längere Zeit verharren in Gedanken.

 

^ B.D. NR. 4439 Gedankengut. Ausstrahlungen geistiger Wesen. Irrlicht.

Diese Wesen nun streiten um den Besitz eures Willens, sie suchen auf euch ihre Gedanken zu übertragen; diese umspielen euch gleich Wellen, und euer Wille nimmt sie nun auf oder weiset sie ab, d.h., es greift das Herz sie auf und leitet sie weiter zum Gehirn, wo sie verarbeitet werden, also dem Menschen ins Gedächtnis gerufen werden, so er sie verwerten will - oder er lehnet sie ab, indem er sie nicht erst dem Gehirn zuführt zur Verarbeitung, also sie fallenläßt. Bewußt wird der Gedanke erst, so der Verstand sich damit befaßt; doch nicht der Mensch selbst ist Urheber des Gedankens, sondern es sind Ausstrahlungen aus dem geistigen Reich, die als Lichtstrahlen den Menschen berühren können oder auch als ein Truglicht, das dann als Schatten ihn begleitet, daß er also in Dunkelheit wandelt.

 

^ B.D. NR. 4694 Äußerung des Geistes abhängig von Seelenreife und Aufnahmefähigkeit.

Denn es hört der Mensch nicht mit leiblichen Ohren, sondern es ist die Seele, die die Äußerung des Geistes entgegennimmt und sie dem leiblichen Menschen, dem Verstand, weitergibt.

 

^ B.D. NR. 4696 Erkenntnis. Liebe - Wahrheit - Gott.

Der Mensch muß von innen heraus gut sein, also sich zum Liebewirken angetrieben fühlen, dann erst tritt der Geist Gottes in Aktion, der nun das Denken des Menschen, seine Verstandestätigkeit ordnet und lenkt, und dann erst wird das Ergebnis des Verstandesdenkens der Wahrheit entsprechen, die aber dann nicht der Verstand errungen hat, sondern das Herz, das den Verstand gewissermaßen beeinflußt, die aus dem geistigen Reich zuströmenden Gedanken aufzunehmen und zu verarbeiten.

 

^ B.D. NR. 4700 Das Hören des göttlichen Wortes. Gedanken.

Es ist wohl der Verstand fähig, die ihm zuströmenden Gedanken aufzunehmen und zu verarbeiten, doch der Gedanke selbst entsteht nicht im Menschen, sondern er berührt sein Herz, entströmt aber dem Reich, das außerhalb irdischer Sphären liegt. Der Gedanke ist Geistesprodukt, also eine Kraft, die eine bestimmte Form annimmt, sowie sie vom Verstand aufgenommen wird, worin also der Verstand vom Herzen beeinflußt wird, in Tätigkeit zu treten, indem er die ihm zugeleiteten Gedanken nun formt und ihnen eine gewisse Ordnung gibt. Die Verstandestätigkeit ist das Festhalten der Gedanken, die wellenartig das Herz berühren und auch keinen Widerhall finden können, wenn der Wille des Menschen durch das Treiben der Welt die Gedankentätigkeit nur für weltliche Dinge beansprucht und geistigen Strömungen keine Aufmerksamkeit schenkt.

 

^ B.D. NR. 4736 Gott spricht durch das Herz zum Menschen.

Was euch das Herz gebietet, das sollet ihr tun, denn durch das Herz rede Ich zu euch, vorausgesetzt, daß ihr Meine Stimme vernehmen wollet. Ihr könnet also das Herz sprechen lassen oder auch den Verstand, d.h., ihr könnet eurem Empfinden Beachtung schenken oder auch die Vernunft walten lassen, also irgendwelchen Vorteil anstreben durch euer Handeln, während das Herz diesen Vorteil nicht erzielt.

 

^ B.D. NR. 4749 Ermahnung zum lebendigen Glauben. Gedanken.

"Nichts bleibt Mir verborgen, selbst eure Gedanken sind Mir offenbar, und diesen Gedanken nach beurteile Ich euch".

 

^ B.D. NR. 4787 Gedankentätigkeit. Geistige Ausstrahlungen.

Dem Wahrheitsdurstigen genügt ein kurzer Hinweis, ein leiser Zweifel, um der Wahrheit nachzuspüren, und er wird niemals ohne Erfolg bleiben. Seine Gedanken werden von den Wesen des Lichtes aufgefangen, und Antwort wird zurückgestrahlt, die der Mensch als eigenes Gedankengut ansieht und weiterverfolgt. Diese Gedankentätigkeit ist das eigentliche Lebendige im Menschen, es ist die Tätigkeit, die auch im geistigen Reich fortgesetzt wird, es ist die eigentliche Funktion der Seele, die sich nun dadurch entweder auf der Erde oder im geistigen Reich bewegt, abhängig von dem Ziel, dem sie ihre Funktion zuwendet - entsprechend also der Richtung, die der Mensch seinen Gedanken gibt.

Dann berühren ihre Ausstrahlungen das Herz des Menschen, sie werden durch die körperlichen Verstandesorgane verarbeitet und als eigenes Gedankenergebnis von dem Menschen empfunden. Doch ein denkender Mensch muß sich die Frage stellen, woher das Gedankengut kommt, weil alles einen Ursprung haben muß, der Mensch selbst aber nicht fähig ist, aus nichts etwas entstehen zu lassen. Also muß eine geistige Substanz vorhanden sein, die sich verdichtet, also irgendwelche Form annimmt. Und eine solche Form ist der Gedanke, der als vom Menschen selbst ausgehend erklärt wird. Er ist aber geistige Kraft, die einen Kraftträger, einen Quell bedingt - der Quell ist Gott Selbst, der Träger die zur Vollkommenheit gewordenen Wesen, die unentwegt von Gott Kraft beziehen und sie auch ausstrahlen zur eigenen Beglückung. Die Gedankenausstrahlung ist die eigentliche Tätigkeit der Wesen des Lichtreiches, denn sie bedeutet Erhellung dessen, was lichtlos, also bar jeder Erkenntnis ist.

 

^ B.D. NR. 5044 Geisteswirken. Licht. Wissen. Heilsplan.

Mein Gegner kann nichts im menschlichen Herzen entstehen lassen, sondern er kann nur solche Gedanken in ihm erwecken oder in Erinnerung bringen, die schon in ihm schlummern, d.h. das Gehirn schon beeindruckt haben durch Geschehnisse von außen oder Gedankentätigkeit auf Grund von Erfahrungen oder von außen ihm vermittelten Wissens.

 

Siehe

Fernwirkung der Gedanken
Gedankliche Beeinflussung
Gedankliche Tätigkeit. Herz. Gehirn.
Gedanke - Ausstrahlung
Wie Tauben navigieren

Schlechte Gedanken
Ursprung des Gedankens
Fragenbeantwortung durch jenseitige wissende Wesen
Herz- und Verstandesdenken
Gottes Schutz – Rechtes Denken – Wahrheit oder Irrtum

Tätigkeit der Lichtwesen – Vermitteln von Wissen
Gedankliche Übermittlung des Wortes Gottes
Gedankenapparat
Gedankenübertragung
Verantwortung für Gedankenrichtung

Ursprung der Gedanken

 

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