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Thema 6. Der Unterschied zwischen Mensch und Tier

 

Botschaften von Bertha Dudde sind hier aufgeführt, die sich mit dem Thema Der Unterschied zwischen Mensch und Tier befassen:

 

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1828 2234 2261 2352 3142  3938 4013 4369 4759 5129
5258 7520 7966 8429 8702  9012 9015 9016 9022 9023

Lorber jl.ev08.029,05
       jl.ev08.029,08+09
       jl.ev10.022

Mensch Tier

 

 

^ B.D. NR. 1828 Göttliche Ordnung. Sünde.

Jegliches Schöpfungswerk außer dem Menschen befindet sich in der göttlichen Ordnung, da es im gebundenen Willen steht, d.h. alles das nun tun muß, was göttlicher Wille ist und also übereinstimmt mit den Gesetzen, die Gott gab von Ewigkeit. Nur der Mensch ist fähig, diese Gesetze umzustoßen, d.h., gegen diese Gesetze zu verstoßen, weil sein Wille frei ist und dies auch genützt werden kann in einer Weise, die dem göttlichen Willen, der göttlichen Ordnung, widerspricht.

 

^ B.D. NR. 2234 Daseinskampf. Kampf in den Vorstadien. Kampf als Mensch.

In jedem Stadium der Entwicklung vor der Verkörperung als Mensch muß das Wesen diesen Kampf bestehen, es muß sich zur Wehr setzen, denn immer wird es bedrängt werden in einer Weise, die seine Kraftentfaltung zur Folge hat. Und immer wird es das Schwächere besiegen, und es ist dies von Gottes Weisheit so zugelassen, weil dadurch wieder neue Höherentwicklungsmöglichkeiten geschaffen werden. Also ist es auch gottgewollt, daß das Schwächere in diesem Kampf erliegt, weil sich jegliche Kreatur nur höher entwickelt und niemals den Reifegrad auf Erden erreicht, der eine neue Verformung überflüssig machen würde. Also wird das Wesen so lange im Kampf stehen mit dem Stärkeren, bis es in seine letzte Verformung als Mensch übergegangen ist. Dann ist sein Kampf aber nicht mehr ein rein äußerlicher, d.h., es darf nicht ein Mensch den anderen kraft seiner Stärke vernichten oder besiegen, so daß sich zuletzt nur noch das Starke auf Erden behaupten könnte, sondern es muß das Starke seine Stärke in anderer Weise gebrauchen - es muß das Schwache unterstützen, es muß das Starke helfen, Widerstände zu besiegen, auf daß es dem Schwachen dienet.

 

^ B.D. NR. 2261 Erneuter Gang durch die Schöpfung. Feste Form.

Und Gott weiß um dessen Willen und hat es deshalb in jene Außenformen einverleibt, die seinem widersetzlichen Wesen entspricht.

 

^ B.D. NR. 2352 Die Macht des Bösen erstreckt sich nicht über Schöpfungen.

Es können sich keine geistigen Kräfte äußern, die unter dem Einfluß der bösen Macht stehen, solange das Geistige noch im gebundenen Willen steht, denn diesem Wesenhaften gegenüber ist die Gegenkraft Gottes machtlos. Nur an der Seele des Menschen, also an dem Geistigen, das in dem Stadium des freien Willens steht, kann sie sich erproben und tut dies auch in ausgiebigster Weise.

 

^ B.D. NR. 3142 Gesetzgeber. Göttliche Ordnung.

Es gilt letzteres für das Stadium, da das Wesenhafte sich als Mensch verkörpert, weil in den Vorstadien das Wesenhafte in der Schöpfung nicht anders kann, als diese Ordnung aufrechtzuerhalten, da es sich im Mußzustand befindet, in einem Zustand, wo sein Wille gebunden ist und das Wesen gelenkt wird vom Willen Gottes, also das göttliche Gesetz erfüllen muß.

 

^ B.D. NR. 3938 Schicksal. Freier Wille.

Und zwar ist im Stadium als Mensch diese Lenkung Gottes das Schicksal, der Lebenslauf, der an unzähligen Ereignissen reich ist, die dem Menschen Gelegenheit bieten, sich Gott zu nähern. In den Vorstadien bestimmt Gott Selbst die Lebensdauer wie auch die Tätigkeit des Wesens, und es kann das Wesen selbst daran nichts ändern oder sich dem Willen Gottes widersetzen. Es befindet sich im Stadium des gebundenen Willens und muß sich dem göttlichen Naturgesetz unterordnen, dadurch aber gleichfalls die Entfernung von Gott verringernd, bis es Ihm soweit nähergekommen ist, daß es im Zustand des freien Willens als Mensch diesen nun gebrauchen muß zur Annäherung an Gott. Als Mensch also ist sein Wille frei, doch sein Lebensschicksal ist ihm von Ewigkeit an vorgezeichnet, weil Gott ihm die größten Möglichkeiten bieten will zur Erreichung des Zieles, zur Annäherung an Gott.

 

^ B.D. NR. 4013 Wille des Wesenhaften im Mußzustand.

Doch auch dann ist es nicht fähig, seinen Willen recht zu gebrauchen, er wird immer noch bestimmt zur Tätigkeit von Meinem Willen, d.h., das Wesen kann nicht anders als nach dem Gesetz der Ordnung die Kraft gebrauchen, die es von Mir bezieht zum Zwecke der Aufwärtsentwicklung, bis es in das letzte Stadium seiner Entwicklung auf Erden kommt, bis es als Mensch sich verkörpert und nun der freie Wille ihm wieder zurückgegeben wird, den es einst besessen, aber mißbraucht hat.

 

^ B.D. NR. 4369 Neue Erde. Schöpfungen. Pradies.

Auf der neuen Erde kann die Verformung des Geistigen schneller gehen, weil die Menschen schon in einem Reifegrad stehen, daß sich auch das noch gebundene Geistige in Tier- und Pflanzenwelt ihnen freiwillig unterwirft. Es spürt die Liebe der Menschen und gibt daher viel leichter den Widerstand auf, es dienet ihnen wenn auch im Mußgesetz dennoch freiwillig und schreitet deshalb ebenfalls rascher zur Höhe.

 

^ B.D. NR. 4759 Vegetarische Kost? Töten der Tiere.

Es muß ferner ein Unterschied gemacht werden von Mensch und Tier insofern, als daß niemals der Mensch einem anderen Menschen das Leben nehmen darf, weil es auf der Erde keine weitere Verkörperung mehr für ihn gibt, weil das Erdenleben die letzte Station zum Ausreifen des Geistigen bedeutet, während das Geistige im Tier noch nicht die letzte Verformung erreicht hat, also ein Übergang in eine neue Form im gebundenen Zustand oder zum Menschen die Folge des Tötens ist und also ein Fortschritt genannt werden kann. Ferner ist der Umstand maßgebend, in welcher Weise dem Tier das Leben genommen wird. Es muß ein Akt der Liebe sein insofern, als daß dem Tier Schmerz und Qual erspart wird, denn immer muß in ihm das göttliche Geschöpf gesehen werden, das Meine Liebe besitzet und also schon darum schonend behandelt werden muß, auf daß das Geistige darin von seiten der Menschen Liebe spüret und bereit ist, sein Leben zu opfern zum Wohl der Menschen. Da es nun den Menschen in Wahrheit dient, erfüllt es seine Erdenaufgabe und gewinnt einen höheren Reifegrad, der ihm die Verkörperung als Mensch sichert oder auch eine höhere Entwicklungsstufe in einem anderen Lebewesen. Die Tötung eines Tieres aus Mutwillen ist eine Sünde, denn sie bricht ein Entwicklungsstadium vorzeitig ab. Doch niemals kann die gleiche Tat als Sünde angesehen werden, wenn ihr Motiv eine Hilfeleistung ist für den Mitmenschen. Wieweit nun diese Hilfeleistung Meinem Willen entspricht, soll gleichfalls erläutert werden.

 

^ B.D. NR. 5129 Kraft Gottes. Ausgießung des Geistes.

Die Kraft Gottes, des Allerhöchsten, durchflutet euch, so sich Sein Geist über euch ergießt, und dieser Kraftzustrom ist das Kostbarste, was ihr empfangen könnet, solange ihr noch auf Erden weilet, denn es ist ein Vorgeschmack von der ewigen Seligkeit, es ist das Bewußtsein der Gottnähe, das aber oft nur die Seele empfindet und dem äußeren Menschen, d.h. dessen körperlichen Sinnen, nicht wahrnehmbar ist. Die Seele aber empfindet das Glück der Vereinigung mit Ihm, die ihr die Kraftvermittlung bezeuget, sie ersehnt sich diese zeitweilige Beglückung als Dauerzustand und strebt diese immer eifriger an, in der Erkenntnis, daß ihre eigentliche Bestimmung ununterbrochener Kraftempfang ist, daß sie erst vollkommen ist, so die Kraft Gottes sie durchflutet, ohne jemals von ihr zu entweichen. Sie ist ein Kind Gottes, das sich von Ihm entfernt und dadurch auch die unbegrenzt ihm zuströmende Kraft eingebüßt hat, sie wird auch ständig diesen Kraftverlust als Mangel empfinden, sowie sie sich einmal ihres göttlichen Ursprungs bewußt geworden ist. Hat sie dieses Bewußtsein noch nicht, dann vegetiert sie dahin, wenn auch als Mensch verkörpert, als ein Wesen, das nicht höher steht als ein Tier - jedoch aus eigenem Verschulden.

 

^ B.D. NR. 5258 Harmonie auf der neuen Erde.

Darum wird die Neuschöpfung eine überaus friedliche, Menschen und Tiere gleich erfreuende Welt sein, die in vollster Harmonie steht mit dem göttlichen Prinzip, und jegliches Schöpfungswerk wird Gott loben und preisen in seiner Schönheit und Zweckmäßigkeit, die von den Menschen überaus wohltätig empfunden wird.

Denn sie stehen mit Gott in Verbindung, und ihr Wesen ist daher so liebedurchstrahlt, daß sie stets nur gut sein können, was auch das noch unter ihnen stehende Geistige, die Tier- und Pflanzenwelt, spürt, und die ganze Liebessphäre zu schneller Aufwärtsentwicklung geeignet ist.

 

^ B.D. NR. 7520 Neue Erde. Römer 8.

Der großen Umwälzung wird kein Schöpfungswerk auf dieser Erde entgehen, sie wird alles betreffen, von der harten Materie an, das Pflanzen- und Tierreich hinauf bis zum Menschen. Alles wird betroffen werden von einem Werk der Zerstörung, dessen Ausmaße alles übertreffen, was sich auf Erden schon ereignet hat.

 

^ B.D. NR. 7966 Paradisischer Zustand auf neuen Erde.

Das Paradies der Erde leitet eine neue Zeit ein, denn die geistige und irdische Wende ist vollzogen worden. Und es wird eine Zeit des Friedens sein, wo es keine Feindschaft gibt, weder mit Menschen noch mit der Tierwelt.

 

^ B.D. NR. 8429 Harmonisches Leben auf der neuen Erde

Und auch die Tierwelt wird friedlich nebeneinander hausen, es wird kein Kampf zwischen den Kreaturen stattfinden, denn auch deren Seelensubstanzen sind kurz vor ihrer Verkörperung als Mensch, und es spürt alles in der Schöpfung gebundene Geistige die Harmonie um sich, und es wandelt sich auch dessen Widerstand offensichtlich, was aus dem willigen Dienen jeglichen Schöpfungswerkes ersichtlich ist, weil auch dieses Geistige schnell zum letzten Gang auf dieser Erde kommen will.

 

^ B.D. NR. 8702 Langsame Aufwärtsentwicklung der Wesen in der Schöpfung.

Und so ist euch auch der Vorgang der Aufwärtsentwicklung durch die Gesteins-, Pflanzen- und Tierwelt bis hinauf zum Menschen erklärt worden, daß ständig die Außenformen das in ihnen gebundene Geistige freigaben und dieses sich sammelte, um wieder in einer größeren Form Aufenthalt zu nehmen und weiterzudienen, bis alle einem gefallenen Urgeist angehörenden Partikelchen sich gesammelt haben und sich nun als Seele im Menschen verkörpern können. So wie es aber in der Tierwelt vor sich geht, daß kleine und kleinste Lebewesen durch Zusammenschluß mit in gleichem Entwicklungsgrade stehendem Geistigen nach ihrem Vergehen eine größere Außenform beziehen, so vollzog sich auch der Vorgang der Entwicklung weiter, und es wurden durch Meine Liebe und Weisheit immer neue Formen geschaffen, die das bestimmte Geistige aufnehmen konnten. In der Natur nun sehet ihr das als Entwicklung eines kleinen Lebewesens zu einem immer größeren an.

Und ob ihr noch so kluge Tiere zu selbständigem Denken und frei-wollenden heranzubilden sucht, es wird euch dies nie und nimmer gelingen, denn die Fähigkeiten, die der Mensch besitzt, liegen in keinem Tier verborgen, denn es ist der Mensch das einzige Wesen in der Schöpfung, das Denkfähigkeit, Verstand und freien Willen besitzt - was sich aber niemals langsam heranbilden lässet, was auch keine Merkmale einer langsamen Aufwärtsentwicklung eines Geschöpfes sind, sondern nur beweiset, daß der Mensch ein Schöpfungswerk für sich ist, durch Meinen Willen und Meine Macht ins Leben gerufen, um eine Aufgabe zu erfüllen.

 

^ B.D. NR. 9012 Das Wunderwerk göttlicher Schöpfung.

Denn das ist der eigentliche Zweck der Schöpfung, daß sich der Mensch - der mit Verstand und freiem Willen ausgestattet ist - eingehend in Gedanken damit beschäftigt, daß ihm alles, was er sieht, zu denken gibt - denn nicht umsonst habe Ich ihm die Denkfähigkeit gegeben - weil gerade die Richtung der Gedanken ihn bestimmen kann auch zur rechten Richtung seines Willens, der allein ausschlaggebend ist für sein Erdenleben sowohl als auch für sein ferneres Los. Denn daß der Mensch im Grunde unvergänglich ist, das wird er dann auch erkennen, weil er sich selbst als Mittelpunkt der ganzen Schöpfung ansehen lernt, die ihm dienet zur Vollendung. Denn er ist das einzige denkende Wesen, das einen freien Willen hat, während alle Schöpfungen - auch die Tierwelt - weder denken noch wollen kann, nur als Naturtrieb eine schwache Angleichung daran hat, die dem Geschöpf nicht bewußt ist.

 

^ B.D. NR. 9015 Präadamiten.

Es konnten also diese Vormenschen - die Präadamiten - nicht als rechte Menschen angesehen werden, denn ihre Wesensart, ihr Aussehen und all ihr Tun und Lassen entsprachen mehr einem Tier, das noch weit in seiner Entwicklung zurück ist, nur die Form war der eines Menschen ähnlich, und so kam es, daß man später diese Geschöpfe Vormenschen nannte, die aber keinen Vergleich aushalten konnten mit dem Menschen, der im Besitz des freien Willens und der Erkenntnis war, die er nun verstandesmäßig auch recht nützen sollte.

Die Präadamiten waren jene menschenähnlichen Wesen, die darum nicht zur Verantwortung gezogen werden konnten, weil sie ein Tierleben führten, wo alle Instinkte zum Durchbruch kamen - die lange vor dem Menschen auf der Erde lebten - die kein Ichbewußtsein hatten und nur in Gruppen leben konnten - die also nur dort anzutreffen waren, wo sich später einmal Menschen aufhielten, denen sie das eigentliche Gebiet vorbereiteten durch eine regelmäßige Tätigkeit.

Sie waren wohl in ihrer Außenform ihnen vergleichbar, sie hausten aber wie die Tiere - sowohl in ihren Trieben als auch in der Fortpflanzungsart, die sich entwickelten ihrer seelischen Substanz nach, und gehörten auch zu den vielen Schöpfungswerken, die wieder verschwanden, wenn sie ihre Erdenaufgabe erfüllt hatten, also die Wesen keine solchen Schöpfungen mehr benötigten, und die nun restlos ausstarben wie so viele Schöpfungen, die eine Zeitlang die Erde barg, um dann wieder neuen Schöpfungen Platz zu machen.

 

^ B.D. NR. 9016 Zeitschätzung für Menschen nicht möglich.

Sie wußten es, daß sie sich austauschen konnten und es jedem geschaffenen Menschen möglich war, sich mit den Mitmenschen austauschen zu können. Zudem waren ihnen solche Vorwesen unbekannt, wie sie auch nicht alle Vorschöpfungen kannten, die sie selbst hatten durchgehen müssen, bis sie sich als Mensch verkörpern durften.

 

^ B.D. NR. 9022 Vormenschen?

Und es hat der ganze Schöpfungsakt so lange Zeit erfordert, daß die Menschen keine Zeitbestimmung mehr aufbringen können, daß nur das eine nicht geleugnet werden kann, daß sich alles von der Materie an, durch die Stein- und Pflanzenwelt - durch das Tierreich bis zum Menschen entwickelt hat, daß aber immer wieder Ich für die weiter entwickelten Seelenteilchen auch eine neue Außenform geschaffen habe. Daß aber immer wieder der Ausdruck "sie haben sich entwickelt zu dem nächsten Wesen" nur die seelische Entwicklung betrifft, doch jede Außenform eine Neuschöpfung war und immer dann vergeht, wenn sie ihren Zweck restlos erfüllt hat

 

^ B.D. NR. 9023 Vormenschen?

Doch mit zunehmender Reife der seelischen Substanzen entstanden auch immer wieder neue Außenformen, die erst mit dem Schöpfungswerk "Mensch" abgeschlossen waren, dieser aber nun die letzte Aufgabe auf Erden zu erfüllen hatte: sich selbst zu vergeistigen, sich zu wandeln zu dem Geschöpf, das er war im Anbeginn - um dann den Erdengang abschließen zu können und wieder zurückzukehren zu Mir, von wo er seinen Ausgang genommen hat.

 

 

Siehe Tiere

 

 

^ Nun Jakob Lorber:

^ jl.ev08.029,05

Des Menschen Seele ist in ihrem Leibe nur durch eine gar dünne, mit der allgemeinen Lebensintelligenz in keiner Verbindung stehenden Wand getrennt.

Und das genügt, daß sie in ihrem natürlichen Zustande zumeist gar keine Ahnung nur von dem hat, was oft zunächst, als hinter ihrem Rücken, ist und geschieht, und auch nicht einmal den tausendmal tausendsten Teil von dem begreift, was vor ihren Augen ist und vorgeht.

Und das macht alles die höchst dünne, obbezeichnete Scheidewand zwischen ihrem speziellen und dem allgemeinsten endlosen Raumleben.

Wenn aber diese Scheidewand von einer großen Dichte und Ausdehnung wäre, was würde dann erst so eine mächtig isolierte Seele von dem wissen, was sie nach allen Richtungen hin umgibt?!

 

^ jl.ev08.029,08+09

Tierseelen, wie auch die der Pflanzen, aber sind von dem allgemeinen Gottraumesleben nicht strenge geschieden und sind darum aus dem Innewerden zu dem ohne allen Unterricht geschickt, wozu sie ihrer Beschaffenheit und Einrichtung nach bestimmt sind. Jedes Tier kennt seine ihm zusagende Nahrung und weiß sie zu finden; es hat seine Waffen und weiß sie ohne alle Übung zu gebrauchen.

So kennt auch der Geist der Pflanzen genauest den Stoff im Wasser, in der Luft und im Erdreich, der seiner besonderen Individualität dienlich ist. Der Geist oder die Naturseele der Eiche wird nimmer und niemals den Stoff an sich ziehen, von dem die Zeder ihr Sein und Wesen schafft. Ja, wer lehrt denn das eine Pflanze, daß sie gleichfort nur den für sie bestimmten Stoff an sich ziehen mag? Seht, das alles ist die Wirkung der höchsten und allgemeinsten Raumlebensintelligenz; aus dieser schöpft eine jede Pflanzen und Tierseele die ihr speziell nötige Intelligenz und ist dann nach deren Weisung tätig.

 

^ jl.ev10.022

(Jesus:) »Daß aber eine Menschenseele und entsprechend sogar ihr anfangs höchst unbehilflicher Leib also zusammengefügt sind, kann der tiefer denkende und fühlende Mensch aus gar manchen Erscheinungen an sich wenigstens nicht in zu unklaren Linien zu ahnen imstande sein.

Nimm die Unzahl der verschiedenartigsten Begriffe und Ideen, die eine Seele von nur einiger Bildung aus sich entwickeln und von denen allen sie sich auch eine Vorstellung - ob mehr oder weniger richtig, ist vorderhand gleich - machen kann, was ihr, wenn sie nicht aus einer Allumfassenheit gewisserart zusammengesetzt wäre, ebensowenig möglich wäre wie einem Ochsen oder Esel, den Plan zum Bau einer königlichen Burg zu zeichnen und sie nach demselben zu erbauen.

So du aber alle die verschiedenen Tiere sowohl in der Luft - wie allerlei Insekten und Vögel -, also auch die Tiere auf dem festen Erdboden und jene im Wasser betrachtest, so wirst du bei den meisten eine Baufähigkeit entdecken. Siehe an die Bienen und andere diesem Insekt mehr oder weniger ähnliche Lufttierchen; siehe und betrachte die höchst verschieden erbauten Nester der Vögel; siehe an die Ameisen und noch andere Erdinsekten, die Spinne und die Raupen, weiter die Mäuse aller Art und Gattung, den Biber, der sich eine förmliche Hütte erbaut, die Füchse, Wölfe, Bären und noch eine Menge anderer Tiere, wie sie sich ihre Wohnungen für ihre Natur ganz zweckmäßig herstellen und einrichten; weiter betrachte die verschiedenen Tiere im Meere, namentlich die Schaltiere, - und du wirst bei ihnen eine oft selbst den besten Baumeister in großes Erstaunen setzende Baufähigkeit antreffen!

Nun, ein jedes Tier, vom kleinsten bis zum größten, hat freilich nur eine seiner einfachen Tierseelenintelligenz eigentümliche Baufähigkeit, kennt dazu das Baumaterial und benutzt es in seiner stets gleichförmigen Art und Weise; aber in der Menschenseele sind alle die tierischen Bauintelligenzfähigkeiten in einer Unzahl vorhanden, aus denen sie, wie durch ein stummes Bewußtwerden, auch eine Unzahl Begriffe und Ideen zusammenstellen und so ganz neue und große Formen schaffen kann.

Und so kann daher der Mensch bei nur einiger Bildung denn auch, allerlei Wohnhäuser von höchster Verschiedenheit und zahllos viele andere Dinge aus sich erfinden und sie mit seinem Willen, Verstande und Fleiß auch ins Werk setzen. Könnte er das, so in seiner Seele nicht alle die verschiedenartigsten Fähigkeiten auf dem gezeigten Wege vorhanden wären? Sicher nicht; denn selbst das nach dem Menschen intelligenteste Tier hat keine Phantasie und somit auch keine allumfassende Kompositionsgabe.

Du sagst bei dir nun freilich: 'Ja, warum mußte denn eine Menschenseele auf solch einem langen und langwierigen Wege zu solchen Fähigkeiten gelangen?'

Und Ich sage es dir: Der ewig beste und weiseste Baumeister aller Dinge und Wesen weiß es am allerbesten, warum Er auf dieser Erde eben diesen Weg zur Bildung einer vollkommenen Menschenseele eingerichtet hat, und damit kannst du nach Meinem Worte zufrieden sein. Wenn du selbst in dir vollendeter werden wirst, dann wirst du auch den Grund deines langen und langwierigen Weges einsehen.

Ihr Römer, die Griechen und die Phönizier, wie auch die Ägypter, glaubten an eine Seelenwanderung und glauben an sie noch heutzutage so wie die Perser, Indier, die Sihiniten jenseits der Hochberge im weiten, großen und fernen Osten und noch ein im noch ferneren Osten auf großen Inseln, die vom größten Meere dieser Erde umflossen sind, wohnendes großes Volk, und so noch viele andere Völkerschaften auf der weiten Erde; aber allenthalben ist die den Urvätern der Erde wohlbekannte Wahrheit durch ihre mit der Zeit aufgestandenen habsüchtigen, anfänglichen Volkslehrer und späteren Priester voll Ehrgeiz und voll Herrschgier ganz verunstaltet und völlig verkehrt worden, - denn die wahre Art der Seelenwanderung hätte ihnen keine Opfer und Zinsen getragen, und so ließen sie die Menschenseelen in die Tiere zurückwandern und in den Tieren leiden, von welchen Leiden sie nur Priester um große Opfer befreien konnten.«

 

^ Mensch:

Sein Wille ist frei.

Sein Kampf aber ist nicht mehr ein rein äußerlicher.

Er muß das Schwache unterstützen, es muß das Starke helfen, Widerstände zu besiegen, auf daß es dem Schwachen dienet.

Die Gegenkraft Gottes kann sich nur an der Seele des Menschen, also an dem Geistigen, das in dem Stadium des freien Willens steht, erproben, und tut dies auch in ausgiebigster Weise.

Und zwar ist im Stadium als Mensch diese Lenkung Gottes das Schicksal, der Lebenslauf, der an unzähligen Ereignissen reich ist, die dem Menschen Gelegenheit bieten, sich Gott zu nähern.

Im Zustand des freien Willens als Mensch muß er diesen nun gebrauchen zur Annäherung an Gott.

Als Mensch also ist sein Wille frei, doch sein Lebensschicksal ist ihm von Ewigkeit an vorgezeichnet.

Der freie Wille ist ihm wieder zurückgegeben, den er einst besessen, aber mißbraucht hat.

Der Mensch darf niemals einem anderen Menschen das Leben nehmen.

Der Mensch - selbständiges Denken und frei-wollend.

Der Mensch ist das einzige Wesen in der Schöpfung, das Denkfähigkeit, Verstand und freien Willen besitzt.

Der Mensch ist ein Schöpfungswerk für sich, durch Gottes Willen und Gottes Macht ins Leben gerufen, um eine Aufgabe zu erfüllen.

Denn das ist der eigentliche Zweck der Schöpfung, daß sich der Mensch - der mit Verstand und freiem Willen ausgestattet ist - eingehend in Gedanken damit beschäftigt, daß ihm alles, was er sieht, zu denken gibt - denn nicht umsonst habe Ich ihm die Denkfähigkeit gegeben - weil gerade die Richtung der Gedanken ihn bestimmen kann auch zur rechten Richtung seines Willens, der allein ausschlaggebend ist für sein Erdenleben sowohl als auch für sein ferneres Los. Denn daß der Mensch im Grunde unvergänglich ist, das wird er dann auch erkennen, weil er sich selbst als Mittelpunkt der ganzen Schöpfung ansehen lernt, die ihm dienet zur Vollendung. Denn er ist das einzige denkende Wesen, das einen freien Willen hat, während alle Schöpfungen - auch die Tierwelt - weder denken noch wollen kann, nur als Naturtrieb eine schwache Angleichung daran hat, die dem Geschöpf nicht bewußt ist.

Der Mensch ist im Besitz des freien Willens und der Erkenntnis, die er nun verstandesmäßig auch recht nützen sollte.

Der Mensch kann zur Verantwortung gezogen werden.

Der Mensch hat Ichbewußtsein .

Der Mensch kann sich mit den Mitmenschen austauschen.

Der Mensch hat die letzte Aufgabe auf Erden zu erfüllen: sich selbst zu vergeistigen, sich zu wandeln zu dem Geschöpf, das er war im Anbeginn - um dann den Erdengang abschließen zu können und wieder zurückzukehren zu Mir, von wo er seinen Ausgang genommen hat.

Des Menschen Seele ist in ihrem Leibe nur durch eine gar dünne, mit der allgemeinen Lebensintelligenz in keiner Verbindung stehenden Wand getrennt.

Und so kann daher der Mensch bei nur einiger Bildung denn auch, allerlei Wohnhäuser von höchster Verschiedenheit und zahllos viele andere Dinge aus sich erfinden und sie mit seinem Willen, Verstande und Fleiß auch ins Werk setzen. Könnte er das, so in seiner Seele nicht alle die verschiedenartigsten Fähigkeiten auf dem gezeigten Wege vorhanden wären? Sicher nicht; denn selbst das nach dem Menschen intelligenteste Tier hat keine Phantasie und somit auch keine allumfassende Kompositionsgabe.

 

^ Tier:

Es steht im gebundenen Willen.

Es wird immer das Schwächere besiegen.

Sein Kampf ist ein rein äußerlicher.

Es können sich keine geistigen Kräfte äußern, die unter dem Einfluß der bösen Macht stehen, solange das Geistige noch im gebundenen Willen steht, denn diesem Wesenhaften gegenüber ist die Gegenkraft Gottes machtlos.

Das Wesenhafte in der Schöpfung kann nicht anders, als diese Ordnung aufrechtzuerhalten, da es sich im Mußzustand befindet, in einem Zustand, wo sein Wille gebunden ist und das Wesen gelenkt wird vom Willen Gottes, also das göttliche Gesetz erfüllen muß.

In den Vorstadien bestimmt Gott Selbst die Lebensdauer wie auch die Tätigkeit des Wesens, und es kann das Wesen selbst daran nichts ändern oder sich dem Willen Gottes widersetzen.

Es befindet sich im Stadium des gebundenen Willens und muß sich dem göttlichen Naturgesetz unterordnen, dadurch aber gleichfalls die Entfernung von Gott verringernd.

Doch auch dann ist es nicht fähig, seinen Willen recht zu gebrauchen, er wird immer noch bestimmt zur Tätigkeit von Gottes Willen, d.h., das Wesen kann nicht anders als nach dem Gesetz der Ordnung die Kraft gebrauchen, die es von Gott bezieht zum Zwecke der Aufwärtsentwicklung.

Das Geistige im Tier hat noch nicht die letzte Verformung erreicht, also ist ein Übergang in eine neue Form im gebundenen Zustand oder zum Menschen die Folge des Tötens und kann also ein Fortschritt genannt werden.

Und ob ihr noch so kluge Tiere zu selbständigem Denken und frei-wollenden heranzubilden sucht, es wird euch dies nie und nimmer gelingen, denn die Fähigkeiten, die der Mensch besitzt, liegen in keinem Tier verborgen, denn es ist der Mensch das einzige Wesen in der Schöpfung, das Denkfähigkeit, Verstand und freien Willen besitzt - was sich aber niemals langsam heranbilden lässet, was auch keine Merkmale einer langsamen Aufwärtsentwicklung eines Geschöpfes sind, sondern nur beweiset, daß der Mensch ein Schöpfungswerk für sich ist, durch Meinen Willen und Meine Macht ins Leben gerufen, um eine Aufgabe zu erfüllen.

Denn der Mensch ist das einzige denkende Wesen, das einen freien Willen hat, während alle Schöpfungen - auch die Tierwelt - weder denken noch wollen kann, nur als Naturtrieb eine schwache Angleichung daran hat, die dem Geschöpf nicht bewußt ist.

Die Präadamiten waren jene menschenähnlichen Wesen, die darum nicht zur Verantwortung gezogen werden konnten, weil sie ein Tierleben führten, wo alle Instinkte zum Durchbruch kamen - die lange vor dem Menschen auf der Erde lebten - die kein Ichbewußtsein hatten

Tierseelen, wie auch die der Pflanzen, aber sind von dem allgemeinen Gottraumesleben nicht strenge geschieden und sind darum aus dem Innewerden zu dem ohne allen Unterricht geschickt, wozu sie ihrer Beschaffenheit und Einrichtung nach bestimmt sind. Jedes Tier kennt seine ihm zusagende Nahrung und weiß sie zu finden; es hat seine Waffen und weiß sie ohne alle Übung zu gebrauchen.

Und so kann daher der Mensch bei nur einiger Bildung denn auch, allerlei Wohnhäuser von höchster Verschiedenheit und zahllos viele andere Dinge aus sich erfinden und sie mit seinem Willen, Verstande und Fleiß auch ins Werk setzen. Könnte er das, so in seiner Seele nicht alle die verschiedenartigsten Fähigkeiten auf dem gezeigten Wege vorhanden wären? Sicher nicht; denn selbst das nach dem Menschen intelligenteste Tier hat keine Phantasie und somit auch keine allumfassende Kompositionsgabe.

 

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