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Thema 4. Fürbitte

 

Neu am 09.01.2018: B.D. NR. 4743 4791

 

Botschaften von Bertha Dudde sind hier aufgeführt, die sich mit Fürbitte beschäftigen.

Es gibt beeindruckende Botschaften von Bertha Dudde zum Thema Fürbitte. Und sie sind auch recht aufschlußreich und vergrößern das Verständnis zu vielen Aspekten des Gebetes der Fürbitte.

Wenn wir für jemanden beten, dann sind wir liebend tätig. Dieses Beten ist deshalb eine einfache Art Liebe zu praktizieren. Es ist etwas was wir immer und überall tun können. Wir können für Menschen hier auf der Erde bitten und wir können für Seelen im Jenseits beten.

Jetzt folgt eine Liste solcher Botschaften:

 

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0187 0190 0432 0669 0807   0914 0916 0981 1418 1741
1863 2123 2165 2172 2174   2381 2401 2402 2867 2868
3256 3316 3442 3454 3505   3582 3627 3974 4088 4305
4322 4328 4349 4743 4791   8441 8525 9014 9018

 

^ B.D. NR. 0187 Heilige Hallen. Segen der Arbeit für Geistwesen.

Es flehen dich unzählige Seelen an, ihnen zu helfen aus der Not, aus der Gewalt der bösen Mächte.

 

^ B.D. NR. 0190 Wirkung auf unwissende Geistwesen.

Ein lieber Gedanke, den du diesen allen zuwendest, gibt ihnen immer wieder Hoffnung und Kraft, die Arbeit an sich selbst zu beginnen und sich der Göttlichkeit zuzuwenden in beginnendem Erkennen.

 

^ B.D. NR. 0432 Erkennen im Jenseits. Verkleidung der Lichtwesen. Selbstvorwürfe.

Zu allen Zeiten sollt ihr derer gedenken, die das Erdental schon längst verlassen haben und eingehen mußten in das Jenseits in unreifem Zustand.

 

^ B.D. NR. 0669 Fürbitte für arme Seelen.

Und dort müsset ihr Menschen Hilfe geben, ihr müßt euch vorzustellen versuchen, daß ihr hilflosen Wesen beistehen könnt, aber an ihrem Elend unachtsam vorübergeht - daß ihr nur ganz geringe Mühe anzuwenden braucht und ihnen damit schon den Leidenszustand erträglicher machen könnt.

 

^ B.D. NR. 0807 Fernwirkung der Gedanken.

Es ist jeder Gedanke geistige Kraft, er kann daher erbeten, empfangen und weitergegeben werden - und es könnte dies auf Erden von Mensch zu Mensch noch weit mehr genützt werden, wenn den Menschen die Liebe innewohnen und durch einen gewissen geistigen Reifezustand ein Mißbrauch dieser Kraft ausgeschaltet würde.

 

^ B.D. NR. 0914 Fesseln der Seele. Leidenszustand. Saulus - Paulus.

Solche Umwandlung ist immer eine Folge von vorangegangener seelischer Erschütterung. Es kann irdisches Leid vorangegangen sein, es kann aber auch die plötzliche Erkenntnis Folge sein eines innigen Gebetes, das in Liebe für diese Seele von einem Mitmenschen zum Vater des Alls emporgesendet wurde, um der Seele beizustehen im Erdenkampf - im Kampf um das Leben in der Ewigkeit, denn ein solches Gebet ward völlig uneigennützig zum himmlischen Vater emporgesendet und hat sonach die Kraft schon in sich, da Liebe der Beweggrund war.

 

^ B.D. NR. 0916 Mitteilung eines Wesens aus dem Jenseits.

Und es ist daher auch erklärlich, daß du umgeben bist von unzähligen Wesen, denen deine Arbeit unnennbaren Segen eingetragen hat durch die immerwährenden Belehrungen, die ihnen gleichfalls zustatten kommen.

 

^ B.D. NR. 0981 Kundgabe eines jenseitigen Freundes.

Und so sind in deiner Nähe ständig sich-äußern-wollende Wesen, und sie warten auf die Vergünstigung einer Kundgabe, weil sie sich zum Teil selbst davon Segen versprechen. Sie lassen keine Gelegenheit ungenützt und bleiben auch immer um dich, weil es für sie unendlich trostreich ist, den sichtbaren Beweis der Verbindung vom Jenseits zur Erde durch deine geistige Arbeit gefunden zu haben.

 

^ B.D. NR. 1418 Göttliches Eingreifen. Voraussage.

Doch der Gottes Hilfe nicht zu benötigen glaubt, der hat sein Leben verspielt irdisch und geistig.

 

^ B.D. NR. 1741 Qualen der Seele im Jenseits. Verlangen nach irdischem Gut.

Es soll das Gebet für die Verstorbenen immer dem noch schwachen Willen dieser gelten und ihnen dadurch die Kraft zugewendet werden, diesen Willen zu stärken, daß er zur Höhe verlangt.

 

^ B.D. NR. 1863 Befraget nicht die Toten.

Alles Wesenhafte steht in Verbindung miteinander, dem Menschen nur so lange verborgen, wie er nicht geistig suchend ist - und zwar, um ihn zum Suchen zu veranlassen.

 

^ B.D. NR. 2123 Kraftloser Zustand im Jenseits.

Und diese Liebe, die also zur Kraft wird, muß ihr erst zugewendet werden von gebewilligen Wesen - entweder von Menschen durch das Gebet - was aber ein Akt des freien Willens des Menschen ist und von den jenseitigen Wesen wohl erwünscht, aber nicht erzwungen werden kann - oder von gebe-fähigen Lichtwesen, die auch erst dann austeilen können, wenn das Wesen das Verlangen hat, seinerseits zu helfen und sich liebend zu betätigen.

 

^ B.D. NR. 2165 Gebet für die Seelen im Jenseits, die keine Liebe auf Erden erworben haben.

Denn sowie ein liebender Gedanke solche einsamen Seelen streift, merken sie auf und wenden sich dem Ausgangsort jenes Gedankens zu, sie kommen in die Nähe des Menschen, der ihrer erbarmend gedacht hat, und beobachten ihn und sein Wesen, sein Handeln und seinen Gedankengang.

 

^ B.D. NR. 2172 Fürbitte für Gott-ferne Menschen.

Da aber nur durch inniges Gebet eine Änderung des Denkens erreicht werden kann, soll der Mensch keine Möglichkeit versäumen, für seinen Mitmenschen, der noch schwach ist im Glauben, innig zu beten. Die Kraft des Gebetes ist enorm, und durch das gläubige Gebet erreicht der Mensch alles, und besonders auf den Geisteszustand wirkt es sich aus, d.h., der Mensch wird seinen Widerstand gegen alles Geistige aufgeben, er wird nachdenklich werden und das, was er zuvor beständig ablehnte, nun durchdenken und zu einem anderen Ergebnis kommen als zuvor. Es hat der Mensch, der für seinen Mitmenschen um geistige Erhellung betet, außergewöhnlichen Einfluß auf letzteren, und es äußert sich dies so, daß jener nun willig anhört, was ihm vermittelt wird, auch wenn er anfänglich dagegen eingestellt war, daß er es durchdenkt, und so es ihm später wieder zum Bewußtsein kommt, es gern und freudig annimmt. Und dadurch wird die Gottferne verringert. Inniges Gebet trägt größte Kraft ein und muß sonach am Mitmenschen sich auswirken, sowie dieses Gebet ihm gegolten hat.

 

^ B.D. NR. 2174 Dankbarkeit der durch das Gebet erlösten Seelen im Jenseits.

Was es heißt, zur Erlösung einer Seele beigetragen zu haben, das wird erst im Jenseits den Seelen verständlich sein, wenn sowohl der Glückszustand als auch der Leidenszustand dem Wesen zum Bewußtsein kommt.

 

^ B.D. NR. 2381 Bitten der armen Seelen um das Gebet.

Denn jeder Gedanke an einen Verstorbenen ist ein Sich-in-Erinnerung-Bringen dieser und ein Hilferuf in ihrer Not. Die Menschheit ist so lieblos gegeneinander und ohne Glauben an ein Fortleben nach dem Tode. Darum gedenket sie auch der Verstorbenen nicht, worunter diese überaus leiden. Sie drängen sich immer und immer wieder in die Gedanken des Menschen und wollen ihn dadurch veranlassen, ihrer im Gebet zu gedenken. Die Not im Jenseits ist groß, und es drängen sich daher auch die Seelen der unbekannten Verstorbenen in die Nähe dessen, der voller Mitleid der armen Seelen gedenkt. Denn sie empfinden jede Gebetszuwendung als Wohltat, als Vermehrung ihrer Kraft und nach oben gewandtem Willen. Und die Menschen, die voller Erbarmen sind auf Erden, sind ständig umlagert von hilfsbedürftigen Seelen, weil sie sich von jenen Hilfe erhoffen. Der Wille, solchen Seelen zu helfen, ist schon eine Kraftzuwendung für sie, und jeder liebende Gedanke, der sie umschließt, stärkt ihren Willen. Und dann können gebefreudige Wesen im Jenseits diesen Seelen zu Hilfe kommen und ihnen Kraft übermitteln, die sie benötigen, um das unsägliche Leid im Jenseits zu verringern.

 

^ B.D. NR. 2401 Umgang mit Verstorbenen. Seelen in Erdennähe.

Denn nur das geistige Auge könnte sie sehen, das leibliche Auge aber ist blind, folglich können die Seelen sich in keiner Weise bemerkbar machen, weil die Menschen darauf nicht reagieren, denn sie sind von den göttlichen Naturgesetzen abhängig, in die Gott Selbst sie hineingestellt hat. Sie sehen und hören nur mit körperlichen Organen, die Seelen der Verstorbenen aber wollen mit geistigem Auge erblickt werden. Und also gibt es zwischen den Seelen der Verstorbenen und den Menschen auf Erden keine Verbindung, in rein weltlichem Sinn verstanden; es gibt nur eine rein geistige Verbindung, die erst dann angeknüpft werden kann, wenn der Mensch auf Erden den Willen hat, mit den Seelen zu harmonieren, d.h., wenn der Mensch auf Erden an ein Fortleben der Seele glaubt und sich als Folge dieses Glaubens mit diesen Seelen zu verständigen sucht. Diese bewußte Fühlungnahme mit der geistigen Welt ist Voraussetzung, daß zwischen den Menschen und den Seelen im Jenseits ein Kontakt hergestellt werden kann, durch welche eine gegenseitige Verständigung möglich ist. Und nun kommt es darauf an, wer wissender ist, der Mensch oder die Seele im Jenseits. Denn der wissende Teil soll den unwissenden Teil belehren.Ist die Seele im Jenseits in sehr unreifem Stadium,so kann der Mensch ihr sein Wissen vermitteln, indem er mit der Seele spricht, was die Seelen sehr gut verstehen und vernehmen können.

 

^ B.D. NR. 2402 Bewußtes Anfordern der Gnade durch Gebet. Nicht-glauben-Wollen.

Und darum ist der Mensch, der nicht beten kann, ein armseliges, bedauernswertes Geschöpf, dem nur noch geholfen werden kann durch liebende Fürbitte, daß sein Sinn sich wandle und er zur Erkenntnis komme. Durch Fürbitte eines Menschen kann dem Mitmenschen Gnade zugewendet werden, doch das Nützen dieser steht ihm wiederum frei, denn ein Wesen, dem die göttliche Gnade wider seinen Willen zuströmen möchte, würde auch wider seinen Willen in einen höheren Reifegrad gedrängt, der ihm nicht zusagen würde, weil das Wesen die Unfreiheit spürt, es also empfindet, daß über seinen Willen hinweg sein Zustand gewandelt wurde und dies keine Seligkeit für das Wesen bedeutet.

 

^ B.D. NR. 2867 Fürbitte und Erhörung.

Und diese geistige Not muß Anlaß sein zur Fürbitte. Es müssen die Menschen im Erkennen dieser geistigen Not und ihrer Folgen beten für die irregeleiteten Menschen; sie müssen Gott um Kraft und Gnade bitten für diese, auf daß sie zum Erkennen ihrer Notlage kommen und aus freiem Willen dem Licht zustreben. Denn die irdische Not ist für diese Menschen eine Gnade, die ebendiese Erkenntnis bewirken soll. Es ist der Mensch leicht geneigt, zu glauben, daß das Erdenleid eine Strafe sei für die Menschen, die nicht dem Willen Gottes gemäß leben. Und darum bitten sie Gott um Erbarmen, sie bitten um Beendigung der irdischen Nöte, um Verkürzung des Leidenszustandes und also gewissermaßen um Abwendung der Gnadenmittel, die doch den Menschen zur seelischen Reife verhelfen sollen. Zwar bestimmt die Liebe zum Mitmenschen sie zu solcher Fürbitte, doch diese soll nur dem geistigen Wohl der Menschen gelten, dann beweisen sie ihre tiefe Liebe zu diesen, und dann kann Gott das Gebet auch erhören, indem Er jenen in vermehrtem Maße Gnaden zugehen läßt, auf daß sie leichter zum Erkennen kommen können.

 

^ B.D. NR. 2868 Kraft der Fürbitte.

Weit segensreicher aber ist das Gebet, das nur der geistigen Vollendung, dem Erkennen und dem Streben nach Licht und Wahrheit gilt. Auch dann wieder wirkt sich das Gebet aus in Form von Kraft, die der Mitmensch nur willig anzunehmen braucht, um größten geistigen Erfolg buchen zu können, und dadurch verständlicherweise auch die irdische Not verringert wird, die ja nur den gleichen Zweck erfüllen soll - ein geistiges Reifen zuwege zu bringen. Sowie aber der Mensch die ihm durch die Fürbitte zugewandte Kraft unbeachtet läßt, kann Gott auch das Leid nicht verringern um dieses Menschen willen, dessen Seele Er retten will und der ohne solches gänzlich verlorengeht. Der Mensch will seinem Mitmenschen helfen, der sich in Not befindet. Gott aber ist die Liebe - und diese will gleichfalls dem Menschen zu Hilfe kommen. Und Seine Liebe und Weisheit erkennt das Leid als einzigstes Mittel, um den Menschen zu gewinnen für die Ewigkeit, und diese Liebe und Weisheit muß verständlicherweise das Gebet für den leidenden Mitmenschen unerhört lassen, wenn es die Reife der Seele in Frage stellt, die Zweck und Ziel des Erdenlebens ist.

 

^ B.D. NR. 3256 Arme Seelen. Reue. Liebende Hilfe.

Denn das lichtvolle Geistige kann erst dann diesen Seelen beistehen, wenn sie sich bereit erklären, anderen Seelen zu helfen. Um aber diesen Hilfswillen in sich aufkommen zu lassen, muß ihr Wille gestärkt werden, und dies bewirket nur die Kraft, die ihnen durch Liebe der Menschen auf Erden zugeführt wird. Unerlöste Seelen, also solche, die das Erdenleben nicht recht ausgenützt haben oder gänzlich ohne geistiges Streben gelebt haben auf Erden, sind in größter Not, weil sie völlig kraftlos sind und einen völlig geschwächten Willen haben. Diesen Seelen beizustehen ist eines der größten Liebeswerke, die der Mensch verrichten kann. Er soll unentwegt beten für solche Seelen, er soll ihnen in Gedanken vorhalten, daß sie sich liebend betätigen müssen auch im Jenseits, er soll ihnen immer und immer wieder die Liebe predigen, er soll mit ihnen reden in Gedanken und ihnen Kraft zuwenden durch seine Liebe, die von der Seele wohltätig empfunden wird, weil sie ihren Leidenszustand lindert.

 

^ B.D. NR. 3316 Verschiedene Sphären im geistigen Reich.

Solange die Seele also noch solche begehrt, werden sich ihr auch keine Lichtwesen nahen, denn materiell gesinnte Seelen schenken den Worten der Lichtwesen kein Gehör, so diese in der Umhüllung kommen und ihnen das Evangelium bringen wollen. Ihnen kann nur durch das Gebet eines Menschen Hilfe gebracht werden in dieser Lage, dann erst wenden sie sich von der Materie ab, und dann suchen sie im geistigen Reich Ersatz.

 

^ B.D. NR. 3442 Lichtwesen. Direkter Anruf Gottes.

Immer ist der Mensch von diesen Lichtwesen umgeben, jedoch völlig unwirksam bleiben sie, so er keine Verbindung mit ihnen herstellt, so er nicht an ihr Vorhandensein und an ihre Kraft glaubt, sich also nicht ihnen bewußt übergibt mit der Bitte um ihre Fürsorge und Betreuung. Denn sie sind laut göttlichem Gesetz verhindert, dem Menschen ungerufen zu Hilfe zu kommen, da diese Hilfe keinen geistigen Erfolg zeitigen würde, sondern ihm die Gelegenheit genommen wäre, aus innerstem Antrieb Gott um Hilfe anzugehen, also die Verbindung mit Ihm herzustellen, die Voraussetzung ist, um Kraft zum geistigen Reifen zu empfangen.

 

^ B.D. NR. 3454 Fürbitte für die armen Seelen.

Die Nacht des Todes umfängt alle Seelen, die bei ihrem Abscheiden von der Erde Gott fern sind durch einen lieblosen Lebenswandel, durch ihre Zugehörigkeit zum Gegner Gottes und also völlig verkehrten Willens sind. Diese verlieren mit dem leiblichen Tode ihre Lebenskraft und sind nun völlig kraft- und lichtlos den Mächten der Finsternis preisgegeben, die sie immer tiefer hinabzuziehen versuchen im geistigen Reich, d.h., ihr Wille wird stets mehr und mehr dem Bösen dienstbar, und nach unten kann es auch Kraft entfalten, weil diese ihm von unten her zugeht. Doch um den Willen in rechter Richtung tätig werden zu lassen, mangelt es ihnen an Kraft. Und also wären diese Seelen unrettbar verloren, wenn sich nicht liebende Wesen ihrer erbarmten - Menschen auf Erden, die in stiller Fürbitte ihrer gedenken und ihnen durch ein in Liebe zugewendetes Gebet Kraft vermitteln, die ihren Willen zum Guten lenkt, oder auch Lichtwesen, die immer wieder in die Nähe dieser kraftlosen Seelen kommen und sie zur Änderung ihres Willens zu bewegen suchen.

 

^ B.D. NR. 3505 Einfluß unreifer, früh verstorbener Seelen.

Und es sollen sich die Menschen schützen vor dem Einfluß unreifer, frühzeitig verstorbener Menschen durch Gebet für sie und Bitten um Schutz durch die Lichtwesen, um rechtes Denken und Gottes Gnade und Kraft.

 

^ B.D. NR. 3582 Fürbitte durch Mitmenschen.

Nur ist die liebende Fürbitte insofern nützlich für ihn, daß ihm Kraft zugeführt wird, die seinen geschwächten Willen hebt - daß er also durch die Fürbitte die Kraft empfängt, sich selbst Gott zuzuwenden.

 

^ B.D. NR. 3627 Reinigungsprozeß der Seelen im Jenseits.

Sie muß sich völlig entschlacken, ehe sie lichtdurchlässig ist, und daher wird ihr Zustand bis zum Lichtempfang auch ein Zustand der Qual sein, und das Los unreifer Seelen ist daher bedauernswert, so daß ihr von menschlicher Seite nicht genug Hilfe gebracht werden kann durch liebende Fürbitte oder gedankliche Unterweisung und Ermahnung zur Liebetätigkeit.

 

^ B.D. NR. 3974 Gebet für arme Seelen.

Und diese Qualen könnet ihr ihnen verringern, indem ihr euch der armen Seelen annehmet im Gebet, indem ihr euch voll Mitgefühl ihre große Not vorzustellen sucht und ihrer in innigem Gebet gedenkt - indem ihr ihnen ferner im Geist das Evangelium vortraget, d.h., ihnen den Segen der Liebe klarzumachen suchet und ihnen die Liebe als einzigstes Lösemittel vorstellet.

 

^ B.D. NR. 4088 Geistiger Tod. Begriff "Leben".

Im geistigen Reich dagegen muß die Seele jedes Betäubungsmittel entbehren, sie muß den Zustand ihrer Untätigkeit bedrückend empfinden, er muß ihr zur Qual werden, auf daß sie ihm zu entfliehen sucht. Ihre Kraftlosigkeit hindert sie an einer eigenmächtigen Änderung ihres Zustandes, sie ist in jeder Hinsicht arm und muß darben, bis ihr Hilfe gebracht wird in ihrer Not durch das Gebet ihr auf Erden nahestehender Menschen. Denn wo Liebe ein solches Gebet ihr nachsendet in die Ewigkeit, dort kommt der Seele blitzartig ein Schimmer der Erkenntnis. Nützet sie diesen, so wird bald das Licht um sie stärker werden und die entsetzlichen Qualen der Lichtlosigkeit lassen nach.

 

^ B.D. NR. 4305 Gebet für arme Seelen.

Jeder gute, in Mitleid ihnen zugewandte Gedanke wirkt sich erleichternd für die Seelen aus, sie empfinden dies und bleiben dann stets in eurer Nähe, sie bitten euch, indem sie sich euch in die Gedanken drängen, um von euch mit einer liebenden Fürbitte bedacht zu werden. Vergesset sie nicht, wendet eure Gedanken nicht von ihnen ab, schenket ihnen ein liebevolles Gebet und helfet ihnen dadurch zur Höhe, erleichtert ihre Qualen, und beweiset ihnen vor allem die Kraft der Liebe, auf daß auch in ihnen die Liebe zu den notleidenden Seelen erwacht und sie durch Liebeswirken an ihnen sich nun selbst aus ihrer Not befreien können.

 

^ B.D. NR. 4322 (Fatima) Nach Lesen darüber.

Er kann auch durch Fürbitte aus liebendem Herzen den Mitmenschen Kraft zuwenden, jedoch immer muß der Wille dessen bereit sein, jede Kraftströmung aufzunehmen, denn jedem Menschen liegt selbst die Verantwortung ob für seine Seele, und diese kann ihm in keiner Weise abgenommen werden, ansonsten Meine Gerechtigkeit in Frage gestellt und auch alle Menschen sofort erlöst wären, weil liebende Wesen des Lichtes stets ihre Liebe den Unglücklichen, Unerlösten zuwenden und ihre Kraft wahrlich genügte, um alle Menschen selig zu machen.

 

^ B.D. NR. 4328 Gemeinschaft der Heiligen. Fürbitte sinnlos.

Und so wird der Anruf der Lichtwesen um Hilfe niemals vergeblich sein, jedoch der Anruf um Fürbitte ist sinnlos, weil das Kind in aller Vertraulichkeit selbst zum Vater kommen soll, auf daß die Liebe des Vaters sich ihm schenken kann, und weil niemals dieses vertraute Verhältnis hergestellt wird, so der Mensch glaubt, durch Fürbitte gleichfalls zum Ziel zu kommen.

 

^ B.D. NR. 4349 Bedrängen durch Erd-gebundenes Geistiges.

Darum kann solchen erdgebundenen Seelen auch geholfen werden durch stille Fürbitte und gedankliche Belehrungen, die nicht ungehört verhallen im jenseitigen Reich, sowie ein Mensch der Seelen gedenket, die in Dunkelheit schmachten, und er ihnen helfen will.

 

^ B.D. NR. 4743 Fürbitte für geistiges Wohl.

Und darum könnet ihr Menschen wohl füreinander beten, doch der einzelne Mensch muß selbst bereit sein, den Weg zur Vollendung zu gehen. Ihm kann nur durch Fürbitte Kraft zugewendet werden, die jedoch auch von ihm zurückgewiesen werden kann, so er sich der Kraftzufuhr widersetzet, d.h., so er der inneren Regung zum Guten oder der Stimme des Gewissens nicht achtet, weil er nicht will, er also gewissermaßen Widerstand leistet dem Einfluß der lichtvollen geistigen Welt, die sich auf die Fürbitte eines Menschen hin seiner annimmt.

 

^ B.D. NR. 4791 Unterlassungssünde. Reue. Wandlung im Jenseits.

Es muß die Liebe erst erweckt werden, was wohl geschehen kann durch das Gebet eines Menschen auf Erden, der in Liebe jener Seele gedenkt.

 

^ B.D. NR. 8441 Kraft der liebenden Fürbitte für Ungläubige.

Und wollet ihr solche Menschen zu überzeugen suchen von der Wahrheit, so werdet ihr kaum einen Erfolg verzeichnen können, und das einzige, was ihr für sie tun könnet, ist Fürbitte, weil - wenn diese in Liebe geleistet wird - sie als Kraft wieder auf jene Menschen zurückstrahlt und dann auch eine Wirkung haben kann, daß der Mensch nachdenkt und sein Abwehrwille schwächer wird. Und darum sollet ihr aller Ungläubigen auch im Gebet gedenken, daß ihre Herzen sich berühren lassen von der Kraft der Fürbitte.

Es brauchte kein Mensch auf Erden verlorenzugehen, wenn für jede Seele innig gebetet würde aus tiefer Liebe heraus.

Doch wenn sich ein jeder Mensch die Errettung einer Seele nur zum Ziel setzen würde, daß er dieser Seele seine Liebe zuwendet und Mich bittet um Rettung, auf daß sie nicht wieder für endlose Zeiten verlorengehe - wahrlich, es würden die Menschen sich wandeln und zu einem rechten Glauben gelangen, und sie würden alles tun, um ihren Erdenlebenszweck zu erfüllen.

 

^ B.D. NR. 8525 Weinbergsarbeit nicht ohne Wirkung.

Doch bedenket, daß sich nur wenige Menschen mit geistigen Gedanken befassen, daß ihre Gedanken zumeist weltlich gerichtet sind - daß aber nur geistige Gedanken einwirken können auf Seelen im jenseitigen Reich und diese ganz nötig Hilfe brauchen, sowie sie sich noch ihres geringen Reifegrades wegen in Erdnähe befinden. Sie können euch nur verstehen, indem sie eure Gedanken verfolgen, und wenn diese nun geistig gerichtet sind, können sie den größten Segen daraus ziehen.

Also haben jene jenseitigen Seelen nur wenige Möglichkeiten, sich einzufinden an Lichtquellen, wo sie selbst auch Licht entgegennehmen dürfen - was sie jedoch tun, wo nur durch Lichtfunken ein solcher Quell auf Erden ersichtlich ist.

 

^ B.D. NR. 9014 Bitten um Kraftzuwendung für die Seelen der Verstorbenen.

Wenn immer sich euch ein Gedanke aufdrängt an einen Verstorbenen, so wisset ihr, daß dies immer eine Bitte ist um Hilfe, die ihr ihnen leisten könnet, denn es nimmt sich derer kein Mensch an.

Doch gerade der erste Schritt fällt einer Seele sehr schwer, bis sie einmal die Kraft der Fürbitte erfahren hat, die sich dann in der Wandlung ihres Willens äußert, der nun auch leichter zu beeinflussen ist, und der Ruf an eine solche Seele auch befolgt wird.

 

^ B.D. NR. 9018 Lichtfunken locken die Seelen aus der Finsternis heraus.

Und so ist allein das Lösen aus der Tiefe die schwierigste Arbeit, die aber jede Fürbitte für solche Seelen stark unterstützt, so daß sich immer mehr Seelen beruhigen, daß ihr Zustand nicht mehr ein ewiger Kampf ist, daß sich die Seele absondert von ihrer Umgebung und langsam sich auf sich selbst besinnt. Denn kein Mensch auf Erden leistet vergeblich Fürbitte für diese Seelen.

 

 

Siehe Gebet der Fürbitte

 

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