Zum vorigen Thema: 3    Zum Ende dieses Themas    Zum nächsten Thema: 5

Home Deutsch Inhalt Verschiedenes

Home > Verschiedenes > Themen > Thema 4. Fürbitte

 

Thema 4. Fürbitte

 

^

Neu am 24. Okt. 2018     5146 7065
Neu am 15. Nov. 2018     5152 5153 5158 5161 5166 5171 5178 5185 5198
Neu am 21. Nov. 2018     5203
Neu am 02. Dez. 2018     5219

 

0187 0190 0432 0669 0807   0914 0916 0981 1418 1741
1863 2123 2165 2172 2174   2381 2401 2402 2867 2868
3256 3316 3442 3454 3505   3582 3627 3974 4088 4305
4322 4328 4349 4743 4791   5146 5152 5153 5158 5161
5166 5171 5178 5185 5198   5203 5219 7065 8441 8525

9014 9018

 

Botschaften von Bertha Dudde sind hier aufgeführt, die sich mit Fürbitte beschäftigen.

Es gibt beeindruckende Botschaften von Bertha Dudde zum Thema Fürbitte. Und sie sind auch recht aufschlußreich und vergrößern das Verständnis zu vielen Aspekten des Gebetes der Fürbitte.

Wenn wir für jemanden beten, dann sind wir liebend tätig. Dieses Beten ist deshalb eine einfache Art Liebe zu praktizieren. Es ist etwas was wir immer und überall tun können. Wir können für Menschen hier auf der Erde bitten und wir können für Seelen im Jenseits beten.

Jetzt folgt eine Liste solcher Botschaften:

 

^ B.D. NR. 0187 Heilige Hallen. Segen der Arbeit für Geistwesen.

Es flehen dich unzählige Seelen an, ihnen zu helfen aus der Not, aus der Gewalt der bösen Mächte.

 

^ B.D. NR. 0190 Wirkung auf unwissende Geistwesen.

Ein lieber Gedanke, den du diesen allen zuwendest, gibt ihnen immer wieder Hoffnung und Kraft, die Arbeit an sich selbst zu beginnen und sich der Göttlichkeit zuzuwenden in beginnendem Erkennen.

 

^ B.D. NR. 0432 Erkennen im Jenseits. Verkleidung der Lichtwesen. Selbstvorwürfe.

Zu allen Zeiten sollt ihr derer gedenken, die das Erdental schon längst verlassen haben und eingehen mußten in das Jenseits in unreifem Zustand.

 

^ B.D. NR. 0669 Fürbitte für arme Seelen.

Und dort müsset ihr Menschen Hilfe geben, ihr müßt euch vorzustellen versuchen, daß ihr hilflosen Wesen beistehen könnt, aber an ihrem Elend unachtsam vorübergeht - daß ihr nur ganz geringe Mühe anzuwenden braucht und ihnen damit schon den Leidenszustand erträglicher machen könnt.

 

^ B.D. NR. 0807 Fernwirkung der Gedanken.

Es ist jeder Gedanke geistige Kraft, er kann daher erbeten, empfangen und weitergegeben werden - und es könnte dies auf Erden von Mensch zu Mensch noch weit mehr genützt werden, wenn den Menschen die Liebe innewohnen und durch einen gewissen geistigen Reifezustand ein Mißbrauch dieser Kraft ausgeschaltet würde.

 

^ B.D. NR. 0914 Fesseln der Seele. Leidenszustand. Saulus - Paulus.

Solche Umwandlung ist immer eine Folge von vorangegangener seelischer Erschütterung. Es kann irdisches Leid vorangegangen sein, es kann aber auch die plötzliche Erkenntnis Folge sein eines innigen Gebetes, das in Liebe für diese Seele von einem Mitmenschen zum Vater des Alls emporgesendet wurde, um der Seele beizustehen im Erdenkampf - im Kampf um das Leben in der Ewigkeit, denn ein solches Gebet ward völlig uneigennützig zum himmlischen Vater emporgesendet und hat sonach die Kraft schon in sich, da Liebe der Beweggrund war.

 

^ B.D. NR. 0916 Mitteilung eines Wesens aus dem Jenseits.

Und es ist daher auch erklärlich, daß du umgeben bist von unzähligen Wesen, denen deine Arbeit unnennbaren Segen eingetragen hat durch die immerwährenden Belehrungen, die ihnen gleichfalls zustatten kommen.

 

^ B.D. NR. 0981 Kundgabe eines jenseitigen Freundes.

Und so sind in deiner Nähe ständig sich-äußern-wollende Wesen, und sie warten auf die Vergünstigung einer Kundgabe, weil sie sich zum Teil selbst davon Segen versprechen. Sie lassen keine Gelegenheit ungenützt und bleiben auch immer um dich, weil es für sie unendlich trostreich ist, den sichtbaren Beweis der Verbindung vom Jenseits zur Erde durch deine geistige Arbeit gefunden zu haben.

 

^ B.D. NR. 1418 Göttliches Eingreifen. Voraussage.

Doch der Gottes Hilfe nicht zu benötigen glaubt, der hat sein Leben verspielt irdisch und geistig.

 

^ B.D. NR. 1741 Qualen der Seele im Jenseits. Verlangen nach irdischem Gut.

Es soll das Gebet für die Verstorbenen immer dem noch schwachen Willen dieser gelten und ihnen dadurch die Kraft zugewendet werden, diesen Willen zu stärken, daß er zur Höhe verlangt.

 

^ B.D. NR. 1863 Befraget nicht die Toten.

Alles Wesenhafte steht in Verbindung miteinander, dem Menschen nur so lange verborgen, wie er nicht geistig suchend ist - und zwar, um ihn zum Suchen zu veranlassen.

 

^ B.D. NR. 2123 Kraftloser Zustand im Jenseits.

Und diese Liebe, die also zur Kraft wird, muß ihr erst zugewendet werden von gebewilligen Wesen - entweder von Menschen durch das Gebet - was aber ein Akt des freien Willens des Menschen ist und von den jenseitigen Wesen wohl erwünscht, aber nicht erzwungen werden kann - oder von gebe-fähigen Lichtwesen, die auch erst dann austeilen können, wenn das Wesen das Verlangen hat, seinerseits zu helfen und sich liebend zu betätigen.

 

^ B.D. NR. 2165 Gebet für die Seelen im Jenseits, die keine Liebe auf Erden erworben haben.

Denn sowie ein liebender Gedanke solche einsamen Seelen streift, merken sie auf und wenden sich dem Ausgangsort jenes Gedankens zu, sie kommen in die Nähe des Menschen, der ihrer erbarmend gedacht hat, und beobachten ihn und sein Wesen, sein Handeln und seinen Gedankengang.

 

^ B.D. NR. 2172 Fürbitte für Gott-ferne Menschen.

Da aber nur durch inniges Gebet eine Änderung des Denkens erreicht werden kann, soll der Mensch keine Möglichkeit versäumen, für seinen Mitmenschen, der noch schwach ist im Glauben, innig zu beten. Die Kraft des Gebetes ist enorm, und durch das gläubige Gebet erreicht der Mensch alles, und besonders auf den Geisteszustand wirkt es sich aus, d.h., der Mensch wird seinen Widerstand gegen alles Geistige aufgeben, er wird nachdenklich werden und das, was er zuvor beständig ablehnte, nun durchdenken und zu einem anderen Ergebnis kommen als zuvor. Es hat der Mensch, der für seinen Mitmenschen um geistige Erhellung betet, außergewöhnlichen Einfluß auf letzteren, und es äußert sich dies so, daß jener nun willig anhört, was ihm vermittelt wird, auch wenn er anfänglich dagegen eingestellt war, daß er es durchdenkt, und so es ihm später wieder zum Bewußtsein kommt, es gern und freudig annimmt. Und dadurch wird die Gottferne verringert. Inniges Gebet trägt größte Kraft ein und muß sonach am Mitmenschen sich auswirken, sowie dieses Gebet ihm gegolten hat.

 

^ B.D. NR. 2174 Dankbarkeit der durch das Gebet erlösten Seelen im Jenseits.

Was es heißt, zur Erlösung einer Seele beigetragen zu haben, das wird erst im Jenseits den Seelen verständlich sein, wenn sowohl der Glückszustand als auch der Leidenszustand dem Wesen zum Bewußtsein kommt.

 

^ B.D. NR. 2381 Bitten der armen Seelen um das Gebet.

Denn jeder Gedanke an einen Verstorbenen ist ein Sich-in-Erinnerung-Bringen dieser und ein Hilferuf in ihrer Not. Die Menschheit ist so lieblos gegeneinander und ohne Glauben an ein Fortleben nach dem Tode. Darum gedenket sie auch der Verstorbenen nicht, worunter diese überaus leiden. Sie drängen sich immer und immer wieder in die Gedanken des Menschen und wollen ihn dadurch veranlassen, ihrer im Gebet zu gedenken. Die Not im Jenseits ist groß, und es drängen sich daher auch die Seelen der unbekannten Verstorbenen in die Nähe dessen, der voller Mitleid der armen Seelen gedenkt. Denn sie empfinden jede Gebetszuwendung als Wohltat, als Vermehrung ihrer Kraft und nach oben gewandtem Willen. Und die Menschen, die voller Erbarmen sind auf Erden, sind ständig umlagert von hilfsbedürftigen Seelen, weil sie sich von jenen Hilfe erhoffen. Der Wille, solchen Seelen zu helfen, ist schon eine Kraftzuwendung für sie, und jeder liebende Gedanke, der sie umschließt, stärkt ihren Willen. Und dann können gebefreudige Wesen im Jenseits diesen Seelen zu Hilfe kommen und ihnen Kraft übermitteln, die sie benötigen, um das unsägliche Leid im Jenseits zu verringern.

 

^ B.D. NR. 2401 Umgang mit Verstorbenen. Seelen in Erdennähe.

Denn nur das geistige Auge könnte sie sehen, das leibliche Auge aber ist blind, folglich können die Seelen sich in keiner Weise bemerkbar machen, weil die Menschen darauf nicht reagieren, denn sie sind von den göttlichen Naturgesetzen abhängig, in die Gott Selbst sie hineingestellt hat. Sie sehen und hören nur mit körperlichen Organen, die Seelen der Verstorbenen aber wollen mit geistigem Auge erblickt werden. Und also gibt es zwischen den Seelen der Verstorbenen und den Menschen auf Erden keine Verbindung, in rein weltlichem Sinn verstanden; es gibt nur eine rein geistige Verbindung, die erst dann angeknüpft werden kann, wenn der Mensch auf Erden den Willen hat, mit den Seelen zu harmonieren, d.h., wenn der Mensch auf Erden an ein Fortleben der Seele glaubt und sich als Folge dieses Glaubens mit diesen Seelen zu verständigen sucht. Diese bewußte Fühlungnahme mit der geistigen Welt ist Voraussetzung, daß zwischen den Menschen und den Seelen im Jenseits ein Kontakt hergestellt werden kann, durch welche eine gegenseitige Verständigung möglich ist. Und nun kommt es darauf an, wer wissender ist, der Mensch oder die Seele im Jenseits. Denn der wissende Teil soll den unwissenden Teil belehren.Ist die Seele im Jenseits in sehr unreifem Stadium,so kann der Mensch ihr sein Wissen vermitteln, indem er mit der Seele spricht, was die Seelen sehr gut verstehen und vernehmen können.

 

^ B.D. NR. 2402 Bewußtes Anfordern der Gnade durch Gebet. Nicht-glauben-Wollen.

Und darum ist der Mensch, der nicht beten kann, ein armseliges, bedauernswertes Geschöpf, dem nur noch geholfen werden kann durch liebende Fürbitte, daß sein Sinn sich wandle und er zur Erkenntnis komme. Durch Fürbitte eines Menschen kann dem Mitmenschen Gnade zugewendet werden, doch das Nützen dieser steht ihm wiederum frei, denn ein Wesen, dem die göttliche Gnade wider seinen Willen zuströmen möchte, würde auch wider seinen Willen in einen höheren Reifegrad gedrängt, der ihm nicht zusagen würde, weil das Wesen die Unfreiheit spürt, es also empfindet, daß über seinen Willen hinweg sein Zustand gewandelt wurde und dies keine Seligkeit für das Wesen bedeutet.

 

^ B.D. NR. 2867 Fürbitte und Erhörung.

Und diese geistige Not muß Anlaß sein zur Fürbitte. Es müssen die Menschen im Erkennen dieser geistigen Not und ihrer Folgen beten für die irregeleiteten Menschen; sie müssen Gott um Kraft und Gnade bitten für diese, auf daß sie zum Erkennen ihrer Notlage kommen und aus freiem Willen dem Licht zustreben. Denn die irdische Not ist für diese Menschen eine Gnade, die ebendiese Erkenntnis bewirken soll. Es ist der Mensch leicht geneigt, zu glauben, daß das Erdenleid eine Strafe sei für die Menschen, die nicht dem Willen Gottes gemäß leben. Und darum bitten sie Gott um Erbarmen, sie bitten um Beendigung der irdischen Nöte, um Verkürzung des Leidenszustandes und also gewissermaßen um Abwendung der Gnadenmittel, die doch den Menschen zur seelischen Reife verhelfen sollen. Zwar bestimmt die Liebe zum Mitmenschen sie zu solcher Fürbitte, doch diese soll nur dem geistigen Wohl der Menschen gelten, dann beweisen sie ihre tiefe Liebe zu diesen, und dann kann Gott das Gebet auch erhören, indem Er jenen in vermehrtem Maße Gnaden zugehen läßt, auf daß sie leichter zum Erkennen kommen können.

 

^ B.D. NR. 2868 Kraft der Fürbitte.

Weit segensreicher aber ist das Gebet, das nur der geistigen Vollendung, dem Erkennen und dem Streben nach Licht und Wahrheit gilt. Auch dann wieder wirkt sich das Gebet aus in Form von Kraft, die der Mitmensch nur willig anzunehmen braucht, um größten geistigen Erfolg buchen zu können, und dadurch verständlicherweise auch die irdische Not verringert wird, die ja nur den gleichen Zweck erfüllen soll - ein geistiges Reifen zuwege zu bringen. Sowie aber der Mensch die ihm durch die Fürbitte zugewandte Kraft unbeachtet läßt, kann Gott auch das Leid nicht verringern um dieses Menschen willen, dessen Seele Er retten will und der ohne solches gänzlich verlorengeht. Der Mensch will seinem Mitmenschen helfen, der sich in Not befindet. Gott aber ist die Liebe - und diese will gleichfalls dem Menschen zu Hilfe kommen. Und Seine Liebe und Weisheit erkennt das Leid als einzigstes Mittel, um den Menschen zu gewinnen für die Ewigkeit, und diese Liebe und Weisheit muß verständlicherweise das Gebet für den leidenden Mitmenschen unerhört lassen, wenn es die Reife der Seele in Frage stellt, die Zweck und Ziel des Erdenlebens ist.

 

^ B.D. NR. 3256 Arme Seelen. Reue. Liebende Hilfe.

Denn das lichtvolle Geistige kann erst dann diesen Seelen beistehen, wenn sie sich bereit erklären, anderen Seelen zu helfen. Um aber diesen Hilfswillen in sich aufkommen zu lassen, muß ihr Wille gestärkt werden, und dies bewirket nur die Kraft, die ihnen durch Liebe der Menschen auf Erden zugeführt wird. Unerlöste Seelen, also solche, die das Erdenleben nicht recht ausgenützt haben oder gänzlich ohne geistiges Streben gelebt haben auf Erden, sind in größter Not, weil sie völlig kraftlos sind und einen völlig geschwächten Willen haben. Diesen Seelen beizustehen ist eines der größten Liebeswerke, die der Mensch verrichten kann. Er soll unentwegt beten für solche Seelen, er soll ihnen in Gedanken vorhalten, daß sie sich liebend betätigen müssen auch im Jenseits, er soll ihnen immer und immer wieder die Liebe predigen, er soll mit ihnen reden in Gedanken und ihnen Kraft zuwenden durch seine Liebe, die von der Seele wohltätig empfunden wird, weil sie ihren Leidenszustand lindert.

 

^ B.D. NR. 3316 Verschiedene Sphären im geistigen Reich.

Solange die Seele also noch solche begehrt, werden sich ihr auch keine Lichtwesen nahen, denn materiell gesinnte Seelen schenken den Worten der Lichtwesen kein Gehör, so diese in der Umhüllung kommen und ihnen das Evangelium bringen wollen. Ihnen kann nur durch das Gebet eines Menschen Hilfe gebracht werden in dieser Lage, dann erst wenden sie sich von der Materie ab, und dann suchen sie im geistigen Reich Ersatz.

 

^ B.D. NR. 3442 Lichtwesen. Direkter Anruf Gottes.

Immer ist der Mensch von diesen Lichtwesen umgeben, jedoch völlig unwirksam bleiben sie, so er keine Verbindung mit ihnen herstellt, so er nicht an ihr Vorhandensein und an ihre Kraft glaubt, sich also nicht ihnen bewußt übergibt mit der Bitte um ihre Fürsorge und Betreuung. Denn sie sind laut göttlichem Gesetz verhindert, dem Menschen ungerufen zu Hilfe zu kommen, da diese Hilfe keinen geistigen Erfolg zeitigen würde, sondern ihm die Gelegenheit genommen wäre, aus innerstem Antrieb Gott um Hilfe anzugehen, also die Verbindung mit Ihm herzustellen, die Voraussetzung ist, um Kraft zum geistigen Reifen zu empfangen.

 

^ B.D. NR. 3454 Fürbitte für die armen Seelen.

Die Nacht des Todes umfängt alle Seelen, die bei ihrem Abscheiden von der Erde Gott fern sind durch einen lieblosen Lebenswandel, durch ihre Zugehörigkeit zum Gegner Gottes und also völlig verkehrten Willens sind. Diese verlieren mit dem leiblichen Tode ihre Lebenskraft und sind nun völlig kraft- und lichtlos den Mächten der Finsternis preisgegeben, die sie immer tiefer hinabzuziehen versuchen im geistigen Reich, d.h., ihr Wille wird stets mehr und mehr dem Bösen dienstbar, und nach unten kann es auch Kraft entfalten, weil diese ihm von unten her zugeht. Doch um den Willen in rechter Richtung tätig werden zu lassen, mangelt es ihnen an Kraft. Und also wären diese Seelen unrettbar verloren, wenn sich nicht liebende Wesen ihrer erbarmten - Menschen auf Erden, die in stiller Fürbitte ihrer gedenken und ihnen durch ein in Liebe zugewendetes Gebet Kraft vermitteln, die ihren Willen zum Guten lenkt, oder auch Lichtwesen, die immer wieder in die Nähe dieser kraftlosen Seelen kommen und sie zur Änderung ihres Willens zu bewegen suchen.

 

^ B.D. NR. 3505 Einfluß unreifer, früh verstorbener Seelen.

Und es sollen sich die Menschen schützen vor dem Einfluß unreifer, frühzeitig verstorbener Menschen durch Gebet für sie und Bitten um Schutz durch die Lichtwesen, um rechtes Denken und Gottes Gnade und Kraft.

 

^ B.D. NR. 3582 Fürbitte durch Mitmenschen.

Nur ist die liebende Fürbitte insofern nützlich für ihn, daß ihm Kraft zugeführt wird, die seinen geschwächten Willen hebt - daß er also durch die Fürbitte die Kraft empfängt, sich selbst Gott zuzuwenden.

 

^ B.D. NR. 3627 Reinigungsprozeß der Seelen im Jenseits.

Sie muß sich völlig entschlacken, ehe sie lichtdurchlässig ist, und daher wird ihr Zustand bis zum Lichtempfang auch ein Zustand der Qual sein, und das Los unreifer Seelen ist daher bedauernswert, so daß ihr von menschlicher Seite nicht genug Hilfe gebracht werden kann durch liebende Fürbitte oder gedankliche Unterweisung und Ermahnung zur Liebetätigkeit.

 

^ B.D. NR. 3974 Gebet für arme Seelen.

Und diese Qualen könnet ihr ihnen verringern, indem ihr euch der armen Seelen annehmet im Gebet, indem ihr euch voll Mitgefühl ihre große Not vorzustellen sucht und ihrer in innigem Gebet gedenkt - indem ihr ihnen ferner im Geist das Evangelium vortraget, d.h., ihnen den Segen der Liebe klarzumachen suchet und ihnen die Liebe als einzigstes Lösemittel vorstellet.

 

^ B.D. NR. 4088 Geistiger Tod. Begriff "Leben".

Im geistigen Reich dagegen muß die Seele jedes Betäubungsmittel entbehren, sie muß den Zustand ihrer Untätigkeit bedrückend empfinden, er muß ihr zur Qual werden, auf daß sie ihm zu entfliehen sucht. Ihre Kraftlosigkeit hindert sie an einer eigenmächtigen Änderung ihres Zustandes, sie ist in jeder Hinsicht arm und muß darben, bis ihr Hilfe gebracht wird in ihrer Not durch das Gebet ihr auf Erden nahestehender Menschen. Denn wo Liebe ein solches Gebet ihr nachsendet in die Ewigkeit, dort kommt der Seele blitzartig ein Schimmer der Erkenntnis. Nützet sie diesen, so wird bald das Licht um sie stärker werden und die entsetzlichen Qualen der Lichtlosigkeit lassen nach.

 

^ B.D. NR. 4305 Gebet für arme Seelen.

Jeder gute, in Mitleid ihnen zugewandte Gedanke wirkt sich erleichternd für die Seelen aus, sie empfinden dies und bleiben dann stets in eurer Nähe, sie bitten euch, indem sie sich euch in die Gedanken drängen, um von euch mit einer liebenden Fürbitte bedacht zu werden. Vergesset sie nicht, wendet eure Gedanken nicht von ihnen ab, schenket ihnen ein liebevolles Gebet und helfet ihnen dadurch zur Höhe, erleichtert ihre Qualen, und beweiset ihnen vor allem die Kraft der Liebe, auf daß auch in ihnen die Liebe zu den notleidenden Seelen erwacht und sie durch Liebeswirken an ihnen sich nun selbst aus ihrer Not befreien können.

 

^ B.D. NR. 4322 (Fatima) Nach Lesen darüber.

Er kann auch durch Fürbitte aus liebendem Herzen den Mitmenschen Kraft zuwenden, jedoch immer muß der Wille dessen bereit sein, jede Kraftströmung aufzunehmen, denn jedem Menschen liegt selbst die Verantwortung ob für seine Seele, und diese kann ihm in keiner Weise abgenommen werden, ansonsten Meine Gerechtigkeit in Frage gestellt und auch alle Menschen sofort erlöst wären, weil liebende Wesen des Lichtes stets ihre Liebe den Unglücklichen, Unerlösten zuwenden und ihre Kraft wahrlich genügte, um alle Menschen selig zu machen.

 

^ B.D. NR. 4328 Gemeinschaft der Heiligen. Fürbitte sinnlos.

Und so wird der Anruf der Lichtwesen um Hilfe niemals vergeblich sein, jedoch der Anruf um Fürbitte ist sinnlos, weil das Kind in aller Vertraulichkeit selbst zum Vater kommen soll, auf daß die Liebe des Vaters sich ihm schenken kann, und weil niemals dieses vertraute Verhältnis hergestellt wird, so der Mensch glaubt, durch Fürbitte gleichfalls zum Ziel zu kommen.

 

^ B.D. NR. 4349 Bedrängen durch Erd-gebundenes Geistiges.

Darum kann solchen erdgebundenen Seelen auch geholfen werden durch stille Fürbitte und gedankliche Belehrungen, die nicht ungehört verhallen im jenseitigen Reich, sowie ein Mensch der Seelen gedenket, die in Dunkelheit schmachten, und er ihnen helfen will.

 

^ B.D. NR. 4743 Fürbitte für geistiges Wohl.

Und darum könnet ihr Menschen wohl füreinander beten, doch der einzelne Mensch muß selbst bereit sein, den Weg zur Vollendung zu gehen. Ihm kann nur durch Fürbitte Kraft zugewendet werden, die jedoch auch von ihm zurückgewiesen werden kann, so er sich der Kraftzufuhr widersetzet, d.h., so er der inneren Regung zum Guten oder der Stimme des Gewissens nicht achtet, weil er nicht will, er also gewissermaßen Widerstand leistet dem Einfluß der lichtvollen geistigen Welt, die sich auf die Fürbitte eines Menschen hin seiner annimmt.

 

^ B.D. NR. 4791 Unterlassungssünde. Reue. Wandlung im Jenseits.

Es muß die Liebe erst erweckt werden, was wohl geschehen kann durch das Gebet eines Menschen auf Erden, der in Liebe jener Seele gedenkt.

 

^ B.D. NR. 5146 Zustand der Seelen nach dem Tode. Licht - Dämmerung - Finsternis.

Der Seelen, die noch in der Dämmerung sind, erbarmet euch Menschen, denn ihnen kann ein liebendes Gebet von euch schon einen Wandel schaffen, denn dieses bedeutet ein Aufblitzen des Lichtes, es bedeutet eine kleine Kraftzuwendung und rechte Lenkung ihres Willens, und nur die Liebe von Menschen oder Lichtwesen bringt ihnen Rettung aus ihrer unglücklichen Lage, die sie ungewöhnlich hart empfinden und verbessern möchten.

Ihr Menschen aber wisset nicht, in welchem Reich ihr eure Lieben suchen sollet, und darum tut ihr gut daran, in Liebe aller zu gedenken, auch derer, die das Reich der Finsternis noch gefangenhält.

Ihr aber könnet ihnen Licht geben, sowie ihr mit liebendem Herzen derer gedenket, die in Not sind, und ihr ihnen helfen wollet.

 

^ B.D. NR. 5152 Erfüllung der Liebegebote. Licht - Fürbitte - Jenseits.

Doch sie wird nicht ohne Kraft belassen, so sie den Willen hat, in Liebe zu wirken. Der Wille aber muß als erstes in einer Seele erstehen, da sie sonst immer ohne Kraft bleibt. Darum ist eure Fürbitte für kraftlose Seelen von übergroßem Wert, denn die Liebe eines Menschen auf Erden kann in jenen unglücklichen Seelen Widerhall finden und ihnen zur Kraftzufuhr verhelfen. Die Liebe eines Menschen auf der Erde kann das Mittel sein, auch verstockte Seelen im Jenseits zu erweichen und Liebe in ihnen zu erwecken.

Ihr Menschen wisset nicht, in welcher Armseligkeit ihr im Jenseits anlangt, wenn ihr ein liebeloses Erdenleben geführt habt; ihr Menschen wisset nicht, wie unsagbar die Seele leiden muß, solange ihr von keiner Seite geholfen wird, was nur die Liebe kann, denn nur das liebende Gedenken ist einer solchen Seele Hilfe und befreit sie aus ihrer großen Not.

 

^ B.D. NR. 5153 Erlösung der Seelen aus der Tiefe durch Jesus Christus. Jenseits.

Doch diese Arbeit ist weitaus schwerer wie auf Erden, weil die Seelen der Finsternis wenig Kenntnis und Erkenntniskraft besitzen und darum nicht so leicht belehrbar sind. Dennoch ist ihr Zustand nicht hoffnungslos, wenn sie sich in Not befinden und um Hilfe rufen um Errettung aus ihrem derzeitigen Zustand. Dann sind sie nicht ganz verstockt, und ihnen kann durch Fürbitte und liebevolle gedankliche Belehrungen ein Wissen zugeführt werden, das sie befähigt, ihre Gedanken selbst zu Jesus Christus, dem göttlichen Erlöser, zu richten und Ihn anzurufen.

Doch immer gehört der Wille des Wesens dazu, und diesen recht zu wandeln erfordert viel Fürbitte von seiten der Menschen, die im Glauben und in der Liebe stehen und darum auch denen helfen können, die noch unerlöst sind.

 

^ B.D. NR. 5158 Kraft der Fürbitte. Aufstieg durch Liebe. Freier Wille auch im Jenseits.

Und auf daß die Liebe in den unglückseligen Seelen aufflamme, ist viel Fürbitte nötig, die sie selbst die Kraft der Liebe empfinden lässet und Gegenliebe in ihnen erweckt. Nur die Liebe kann die armen Seelen retten, weil auch nur ein Gebet, das in der Liebe ihnen nachgesandt wird, die Wirkung hat, in ihnen die Liebe aufflammen zu lassen, während Gebete ohne Liebe völlig nutzlos sind und nur die Seelen in Harnisch bringen, weil sie ihre Abscheu gegen Scheinfrömmigkeit vergrößern und leicht auch noch den Glauben an Gott, so sie ihn noch nicht ganz verloren haben, ersticken können. Alles ist ohne Wirkung, was ohne Liebe geschieht, auf Erden sowohl als auch im geistigen Reich; die Liebe dagegen löset die härteste Fessel. Und darum ist einer jeden Seele im Jenseits die Erlösung sicher, so sich ein Mensch auf Erden in wahrer Liebe dieser Seelen erbarmt und im Hilfswillen auch auf diese den Willen zu helfen überträgt, denn einer liebenden Fürbitte kann eine Seele nicht widerstehen, sie empfindet sie als Wohltat, und in diesem Empfinden will auch sie helfen und Wohltaten erweisen.

 

^ B.D. NR. 5161 Kraft der Fürbitte.

Kraft der Fürbitte.

30. Juni 1951. B.D. NR. 5161.

Die Kraft der Fürbitte für die Verstorbenen sollet ihr allen denen vermitteln, die von euch gegangen sind, ganz gleich, in welchem Reifegrad ihr sie wähnet, denn sie benötigen alle noch Kraft und sind dankbar für jede Hilfe. Es ist ein beglückendes Bewußtsein, Seelen aus der Tiefe emporgeholfen zu haben, und ihr werdet das erst richtig erkennen, so ihr selbst im jenseitigen Reich angelangt seid und die Not sehet, in der viele Seelen schmachten, weil sie ohne Fürbitte sind, weil sie keinen Menschen auf Erden haben, der ihrer in Liebe gedenket und ihnen die Kraft zuwendet, die sie benötigen, um aufwärtszusteigen. Es ist ein ungeheurer Eifer, in dem die Seelen schaffen, sowie sie nur einmal die Kraft der Liebe erfahren haben und nun diese Kraft nützen, doch der erste Anstoß muß ihnen gegeben werden eben durch liebende Fürbitte von seiten der Menschen, weil diese am ehesten sie berührt und ihre Gedankenrichtung wandelt. Diese Fürbitte muß aber bewußt geleistet werden, d.h. in dem Vorsatz, den Seelen zu helfen in ihrer Aufwärtsentwicklung.

Ihr Menschen sollet wissen, daß eure Fürbitte von Wert ist und sollet nun euch mit der Not der abgeschiedenen Seelen vertraut machen und aus liebendem Herzen ein Gebet emporsenden um Kraftzuwendung für diese Seelen. Und diese Kraftzuwendung werden sie dann sicher erfahren und auch die Liebe dankbar empfinden, die ihnen galt und sie zu gleicher Liebe veranlaßt, die nun auf ihre Umgebung ausstrahlt und wie ein schwaches Licht wirket, das allen Seelen wohltut. Ihr Menschen könnet so unsagbar erlösend euch betätigen, so ihr nur den Willen habt, Not und Leid zu lindern. Denn dieser Wille treibt euch zum Gebet, das aus dem Herzen kommt und das allein nur erlösende Kraft hat. Alles, was ihr tut, müsset ihr bewußt tun, nicht als äußere Form oder Lippengebet, denn dieses hat keine Wirkung, weil der bewußte Hilfswille nicht tätig ist. Nur die Liebe erlöset - das soll euch immer wieder gesagt werden. Mit Liebe erreichet ihr unvorstellbar viel, ihr könnet durch liebende Fürbitte so viel strahlendes Licht in die Dunkelheit hineintragen, daß sich dort viele Seelen zusammenfinden und von dem Lichtstrahl berührt werden, immer mit dem Erfolg, daß das Gefühl der Liebe auch in ihnen erwacht und sich betätigen will. Liebende Fürbitte ist ein ungeheurer Kraftstrom, der seine Wirkung niemals verfehlen wird. Schließet alle eure Lieben in diese Fürbitte ein, rufet sie in Gedanken zu euch und sagt ihnen, daß ihr ihnen helfen wollet und daß sie still und widerstandslos eure Hilfe annehmen sollen; belehret sie in Gedanken, daß es auch für sie einen Aufstieg gibt, so sie sich der Kraft bedienen wollen, die ihr ihnen durch Fürbitte zuwendet. Und weiset sie stets zu Jesus Christus hin. Einer nur kann sie erlösen, und dieser Eine ist nur durch die Liebe zu gewinnen. Darum stellet ihnen vor, daß sie mit der ihnen vermittelten Kraft wieder helfen sollen den Seelen, die gleichfalls in großer Not sind, daß dieses Liebeswirken an jenen Seelen sie immer näherführt zu Jesus Christus, Der dann alle zu Sich zieht in größtem Erbarmen und sie einführt in das Reich des Lichtes. Habt ihr einer Seele verholfen zur rechten Anwendung der ihnen zugehenden Kraft, dann ist ihr Aufstieg gesichert, dann ist die Willensschwäche und Kraftlosigkeit gewichen, und sie strebt eifrig zur Höhe und ziehet zahllose Seelen mit sich hinauf, weil sie ihre Erkenntnis nun auch jenen vermittelt und also eine einzige rechte Fürbitte ungeahnten Segen nach sich zieht. Ihr Menschen auf Erden, unterschätzet nicht die Kraft der Fürbitte, doch denket immer daran, daß sie aus liebendem Herzen kommen muß, um wirklich kraftspendend zu sein. Und schließet alle eure Lieben ein, denn sie benötigen alle noch Kraft und danken es euch ewiglich, so ihr ihre noch schwache Kraft vermehret und ihrer in Liebe gedenket. Amen. B.D. NR. 5161.

 

^ B.D. NR. 5166 Kraft der Fürbitte.

Sie möchten sich aber den Menschen kundgeben und versuchen in jeder Weise, die Gedanken der Menschen auf sich zu lenken, im Glauben, mit ihnen reden zu können und verstanden zu werden.

Wo immer sich Menschen auf Erden zusammenfinden im Gedenken an Verstorbene, um ihnen zu helfen, kann ein Gott-gewollter Verkehr von der Erde zur Geistwelt hergestellt werden. Doch stets muß helfenwollende Liebe der Anlaß sein, die dann auch Segen stiften wird auf Erden sowohl als auch im geistigen Reich. Und nun ist wieder der Reifegrad jener Menschen ausschlaggebend, welche Seelen im geistigen Reich zugelassen werden, um sich äußern zu können. Von unzähligen Seelen sind die Menschen umgeben, und eine jede möchte sich kundtun, doch nicht jeder Seele ist es gestattet, aber alle dürfen zuhören, und sie werden es verstehen, was zur Sprache kommt.

Es können daher die Menschen auf Erden auch über den Tod hinaus einwirken auf diese Seelen, wenn die Verbindung mit der Geistwelt hergestellt ist auf einer Gott-gefälligen Grundlage - zu geben und zu empfangen, was immer nur der Seele dienlich ist. Geistig Strebenden ist daher stets der Kontakt mit der jenseitigen Welt gestattet, nur sollen sich die Menschen immer Rechenschaft geben über den Beweggrund, der sie eine solche Verbindung herstellen lässet. Für die jenseitigen Seelen ist es eine Erleichterung, eine Entlastung ihrer Sorge um die Menschen, wenn sie diese aufmerksam machen können auf das, was ihnen droht, wofür sie ein feines Empfinden, jedoch nicht die rechte Erklärung haben. Und sie werden sich stets in der Nähe der Gefährdeten aufhalten und ihnen helfen wollen. Und dieser Hilfswille wird von Gott gewertet und mit Gegenhilfe gelohnt.

 

^ B.D. NR. 5171 Gottes Segen, d.h. Hilfe, in jeder geistigen Arbeit.

Die geistige Arbeit, die Arbeit für Mich und Mein Reich, ist so überaus bedeutungsvoll in dieser Zeit, weil euch nicht mehr viel Zeit bleibt zum Wirken für Mich. Und darum segne Ich jede Tätigkeit, die dieser Arbeit gilt, sei es die Zuleitung Meines Wortes an die Mitmenschen oder auch das bewußte Hinweisen dieser auf das Ende, seien es Ermahnungen oder Warnungen oder auch gute Gedanken, die den in Not befindlichen Seelen gelten auf Erden oder auch im Jenseits.

Denn auch Ich helfe mit und freue Mich über jede Seele, die Ich zurückgewinne, auf Erden sowohl als auch im Jenseits. Denn ihr, Meine Eingeweihten, wisset, daß auch nach dem Tode die Seele nachholen kann, was sie auf Erden versäumt hat, daß ihr aber im Jenseits geholfen werden muß, wenn sie unvollkommen von der Erde scheidet. Und darum segne Ich jedes Bemühen, das auch diesen Seelen gilt, und segnen heißt helfen, daß jegliche Arbeit von Erfolg ist.

Stets sollet ihr dieser Not gedenken und emsig tätig sein.

 

^ B.D. NR. 5178 Erlösende Hilfe für jenseitige Seelen von seiten der Menschen.

Erlösende Hilfe für jenseitige Seelen von seiten der Menschen.

25. Juli 1951. B.D. NR. 5178.

Es ringen unzählige Seelen im Jenseits, um zur Höhe zu gelangen, und diese Seelen sind in äußerster Not, denn ihre Kraftlosigkeit macht ihnen den Aufstieg unmöglich, und die Erkenntnis ihrer Kraftlosigkeit quält sie unendlich, weil sie nicht wissen, wie sie diese beheben sollen. Ebendas mangelnde Wissen ist ihr Unglück, denn laut Gesetz von Ewigkeit kann ihnen nur das zugeführt werden, was ihr Wille zuläßt, und ihrem Willen gemäß werden sie bedacht. Wollen sie Licht, dann empfangen sie auch solches, doch ohne die Wohltat des Lichtes empfunden zu haben, verspüren sie auch kein Verlangen nach dem Licht. Darin besteht ihr qualvoller Zustand, daß sie unausgesetzt leiden und den Willen, ihren Leidenszustand zu ändern, nicht mehr aufbringen können, wenn sie nicht ihren Willen dazu nützen, sich aufzulehnen gegen Gott und ihr Los, und überaus grausam wüten in ihrer Umgebung. Diese Seelen sind schon in einem Höllenzustand, weil sie von Kräften der Hölle fortgesetzt aufgestachelt werden und deren Wandlung und Streben zur Höhe noch undenklich lange Zeit erfordert. Auch die in völliger Lethargie versunkenen Seelen können gleichfalls endlos lange Zeit ihr qualvolles Los erdulden müssen, wenn ihnen nicht von einer Seite Hilfe kommt, da sie sich allein nicht helfen können wegen ihrer Willensschwäche. Und diese Hilfe können ihnen nur Wesen bringen, deren Liebe sie aus der Finsternis erlösen möchte - Menschen auf Erden oder auch jenseitige Wesen, die schon im Licht stehen oder auch nur einen etwas höheren Grad an Wissen besitzen, der sie zur Hilfeleistung befähigt. Unzählige Seelen nun sind in dieser Not, derer sich die Menschen erbarmen sollten - doch gerade von seiten der Menschen wird jenen Seelen wenig geholfen, weil die Menschen nicht mehr an ein Fortleben der Seele nach dem Tode glauben. Den Menschen wäre ein großes Betätigungsfeld gegeben auf geistigem Gebiete, so sie sich der notleidenden Seelen im Jenseits annehmen würden und ihnen aus der Tiefe emporhelfen möchten, und die Hilfe dieser jenseitigen Seelen würde sich wieder auf die Menschen erstrecken, so diese in Not des Leibes und der Seele sich befinden. Doch die Menschen beteiligen sich nur sehr wenig an dieser Erlösungsarbeit und lassen auch ihre Lieben im Jenseits in großer Not, deren sie sich besonders annehmen sollten. Darum wird es überaus freudig begrüßt, wenn sich auf der Erde Menschen zusammenfinden, die diesen Erlösungswillen in sich tragen und ein Licht anzünden wollen für viele Seelen in der Finsternis; darum beteiligen sich auch Wesen des Lichtes erlösend insofern, als daß sie gleichfalls dort weilen, wo der unglücklichen Seelen im Jenseits liebend gedacht wird, und ihre Hilfeleistung ist offensichtlich, indem sie sich schützend vor die Erdenmenschen stellen, wenn der Andrang finsterer Geistwesen das Erlösungswerk zu gefährden droht. Sowohl die Seelen im Jenseits als auch die Menschen auf Erden haben ihre Schutzgeister, die je nach dem Willen derer eingreifen, so Gefahr droht. Und wo sich die Menschen erlösend betätigen wollen, wird immer der Feind lauern und zu verwirren suchen, wo Klarheit geboten werden soll denen, die in der Finsternis wandeln. Doch er wird es nicht verhindern können, daß die Strahlen des Lichtes, die von der erlösen-wollenden Liebe ausgehen, die Seelen der Finsternis berühren, die deren Wohltat empfinden und sich einfinden, wo immer Menschen zusammen sind, die ihnen helfen wollen, und dieser Wille wird gesegnet sein. Denn die Seele, die einmal in den Bereich eines Liebelichtstrahles gekommen ist, fällt nimmermehr in die Tiefe zurück, sie sucht das Licht und wird es auch finden, weil jeder Seele gegeben wird, was sie begehrt. Amen. B.D. NR. 5178.

 

^ B.D. NR. 5185 Liebe - Lösemittel. Jenseitige-Hilfe.

Liebe - Lösemittel. Jenseitige-Hilfe.

8. August 1951. B.D. NR. 5185.

Die Liebe ist das wirksamste Lösemittel aus der Gefangenschaft des Satans. Alles Geistige, das noch in der Finsternis schmachtet, sei es auf Erden oder im Jenseits, ist noch in seiner Gewalt. Ihr Menschen könnet es befreien, so ihr ihm Liebe zuwendet. Auf Erden wie im Jenseits ist dies das einzige Lösemittel. Meine Macht kann nicht die Fesseln des Satans sprengen, wohl aber eure Liebe. Und so ihr dieses wisset, so wisset ihr auch, wie überaus armselig die geistigen Wesen sind, denen keine Liebe gegeben wird, weil sie ständig in seiner Gewalt schmachten, weil ihnen das einzige Lösemittel fehlt, das sie frei macht von ihm. Auf Erden nun sind sich die Menschen ihrer Finsternis und ihrer Gefangenschaft durch den Satan nicht bewußt, weil dieser durch die Freuden der Welt hinwegzutäuschen sucht über ihren Zustand, der aber ganz offen zutage tritt, wenn die Seele in das jenseitige Reich eingeht. Dann empfindet sie seine Ketten als Qual und ihre Armut als Finsternis und kann sich nicht selbst aus diesem Zustand retten. Sie weiß auch nicht um die Kraft der Liebe, um das Lösemittel aus ihrer Qual. Und darum ist so manche Seele in einem hoffnungslosen Zustand, solange sich nicht liebende Menschen auf Erden ihrer erbarmen oder ihr von geistiger Seite Hilfe gebracht wird. Liebe allein kann ihnen helfen. Ich sehe die Not der Wesen, Ich sehe die geistige Finsternis auf der Erde und auch die vielen schmachtenden Seelen im Jenseits. Meine Liebe ist übergroß und doch gebunden durch Mein ewiges Gesetz - das den freien Willen zur Bedingung des Vergöttlichens der Wesen gemacht hat, die einst im freien Willen abfielen von Mir und dadurch unvollkommen wurden. Dieses Gesetz kann keineswegs durch Meine Liebe aufgehoben werden, denn auch diesem Gesetz liegt Meine übergroße Liebe zugrunde, die wahre Kinder aus den Wesen machen will, die einst von Mir ausgegangen sind. Wo nun aber der freie Wille versagt hat, dort gibt es noch eine weitere Möglichkeit, aus der Fessel des Satans frei zu werden - nicht Meine Liebe, sondern eure Liebe kann ihnen Rettung bringen, denn ihr Menschen könnet für eure Mitmenschen Kraft erbitten, die, so euch die Liebe zur Fürbitte antreibt, jenen hilfsbedürftigen Seelen zugeführt wird, um eurer Liebe willen.

Und so auch könnet ihr die noch gefesselten Seelen im Jenseits zur Höhe führen, so auch könnet ihr sie erlösen und aus der Finsternis emporziehen, weil die Kraft der Liebe niemals wirkungslos bleibt, jedoch wieder nur auf den Willen der Seelen wohltätig einwirkt, niemals aber den Willen zwingt. Die Liebe ist ein ganz sicheres Lösemittel . Darum bitten euch die leidenden Seelen stets um euer liebes Gedenken und eure Fürbitte, und ebenso werden es euch eure Mitmenschen auf Erden danken, wenn ihr ihnen durch Liebe verhelfet zur Freiwerdung vom Satan, wenn eure Liebe ihnen den Weg zeigt, der zu Mir führt, und wenn ihr auch eurer Mitmenschen im Gebet gedenket, die der Satan noch gefangenhält. Denn die Kraft der Liebe bringt oft zuwege, was dem gewaltigsten Redner nicht gelingt. Die Kraft der Liebe vermag Fesseln zu lösen und der Seele zur Freiheit zu verhelfen, sowohl auf Erden als auch im Jenseits, weil der Liebe kein Wesen widerstehen kann. Amen. B.D. NR. 5185.

 

^ B.D. NR. 5198 Seelenpartikel. Entwicklungsgang auf Erden und im Jenseits.

Die Aufwärtsentwicklung im jenseitigen Reich ist bei den einzelnen Seelen verschieden. Es sind gewissermaßen bei jeder Seele andere Veranlagungen, andere Fähigkeiten sowohl nach oben als auch nach unten vorhanden, die ausgebildet oder auch bekämpft werden müssen und dies immer die Folge der Erkenntnis ist, weil vordem die Seele keinen Wandlungswillen aufbringen kann, solange sie nicht ihren Zustand erkennt. Darum muß ein kleiner Lichtstrahl sie schon berührt haben, daß sie zu diesem Erkennen kommen konnte - weshalb die Fürbitte für die jenseitigen Seelen so ungeheuer wichtig ist, damit ihnen ein Erkenntnisstrahl zugeht, demzufolge sie nun erst tätig werden und zur Höhe streben. Eine Seele, die auf Erden schon einen Grad des Erkennens erreicht hat, die ihre Seelenarbeit also auf Erden schon in Angriff nimmt, ist im geistigen Reich von so vielen Lichtwesen umgeben, daß sie stets Unterstützung findet und schnell zur höheren Reife gelangt. Darauf kommt es besonders an, daß eine Seele noch auf Erden zur Erkenntnis gelangt, also um ihre Erdenaufgabe weiß und um ihren eigenen noch mangelhaften Zustand. Denn die Erkenntnis ist ein großer Schritt zur Vollendung und lässet im jenseitigen Reich die Regionen rascher durcheilen, während eine Seele ohne Erkenntnis oft undenklich lange Zeit unten weilt, weil sie unbedingt das erste Wissen besitzen muß und sie vorerst lange ablehnt, bis sie bereit ist, sich unterweisen zu lassen. Und dieser unwissende Zustand ist äußerst qualvoll und kann nur durch liebende Fürbitte behoben werden.

 

^ B.D. NR. 5203 Hilfe für die armen Seelen. Liebe erlöset.

Hilfe für die armen Seelen. Liebe erlöset.

4. September 1951. B.D. NR. 5203.

Im jenseitigen Reich wird alles gewertet, was den Seelen zur Höhe verhilft. Die Liebe, die dem noch unreifen Geistigen zugewendet wird, ist das alleinige Erlösungsmittel, solange es sich selbst nicht aus eigener Kraft erheben kann, d.h., solange es noch nicht selbst in Liebe wirken kann, da es ohne Kraft ist. Alles, was diesen Wesen nun zur Kraft verhilft, hat Meinen Segen, weil es dem Prinzip der Liebe entspricht. Die Liebe, die dem unreifen Geistigen von seiten der Menschen erwiesen wird, muß sich irgendwie erlösend auswirken, sei es auf Erden oder auch im Jenseits, denn kein Liebefunke ist kraftlos, und also bedeutet Liebeswirken stets Kraftzufuhr. Ihr Menschen auf Erden könnet daher unsagbar viel Hilfe leisten, so euch die Liebe dazu treibt, der armen Seelen im Jenseits zu gedenken, die völlig kraftlos und daher auf Hilfeleistung angewiesen sind. Und alles, was ihr tut, um ihnen zu Kraft zu verhelfen, alles, was ihr tut, um erlösend zu wirken, wird Mein Wohlgefallen finden und niemals nutzlos sein. Es ist so wenig Liebe unter den Menschen auf Erden schon zu finden, und noch weniger gedenken sie der Seelen im Jenseits, weil ihnen der Glaube fehlt an ein Fortleben nach dem Tode, und überaus bitter wirkt sich dieser Unglaube an den Seelen aus im Jenseits, die unerlöst und kraftlos weilen in dunkler Umgebung und sich allein nicht helfen können. Jeder gute Gedanke an sie, jeder liebevolle Wunsch für ihr Wohl ist ihnen eine Erleichterung in ihrer Qual und wird dankbar von ihnen empfunden. Doch gerade den Seelen, die in der Finsternis schmachten, folgen wenige solche guten und liebevollen Gedanken, nach und diese Seelen sind darum in äußerster Not. Darum werdet ihr auch verstehen, daß die Menschen, die ihnen helfen möchten, von unzähligen Seelen umgeben sind, die sich alle bittend bemerkbar machen möchten, auf daß ihnen geholfen werde. Ihr Menschen alle seid von solchen Seelen umgeben, doch nur wenige schenken ihnen Gehör, nur wenige haben den Hilfswillen in sich und den Glauben, ihnen helfen zu können durch Gebet und liebe Gedanken. Doch Unzählige finden keine Fürbitter auf Erden und suchen daher auch in solche Kreise zu gelangen, wo Kraftströmungen spürbar sind. Auch diese Seelen bitten euch um Hilfe. Gewähret sie ihnen, tut alles, was eure Liebe euch eingibt, und wisset, daß euch stets Mein Segen gewiß ist, sowie euch nur der Liebewille treibt, ihnen zu helfen. Suchet nichts anderes, als nur Hilfe zu bringen, dann könnet ihr so viele Ketten lösen, dann könnet ihr den gequälten Seelen Freiheit geben; ihr helfet ihnen vorerst durch Kraftzuwendung, die sie dann selbst nützen nach eurem Beispiel, daß sie auch helfen wollen, wie ihr ihnen geholfen habt. Vergesset nie, daß sie auf eure Hilfe angewiesen sind, wenn auch Meine Gnade und Barmherzigkeit kein Wesen auf ewig verdammet; doch erst müssen ihre verhärteten Herzen berührt werden von einem Liebestrahl, bevor sie Meine Gnadenzuwendungen ergreifen. Und Ich Selbst führe euch Menschen die Seelen zu, die nur noch eines Anstoßes bedürfen, um ihren Entwicklungsweg im Jenseits zu beginnen. Doch ohne liebende Hilfe schmachten sie noch endlose Zeit in dem gleichen Zustand und finden den Weg nicht zur Höhe. Betet für sie und vergesset sie nicht, denn das Leid ist unermeßlich, das ihnen ihr Unglaube und ihre Lieblosigkeit eingetragen hat, doch so ihr ihnen helfen wollet, bin Ich mit Meiner Gnade und Barmherzigkeit stets bereit, sie emporzuziehen aus der Nacht des Todes zum Licht des Lebens, weil ich dann eurer Liebe nicht widerstehen kann, die ihr den unglücklichen Seelen im Jenseits zuwendet, und Ich ihnen die Schuld vergebe um eurer Liebe willen. Amen. B.D. NR. 5203.

 

^ B.D. NR. 5219 Ernster Hinweis auf das Ende.

Ihr alle habet nicht mehr viel Zeit, doch keiner von euch weiß es, ob er nicht noch eher aus dem Leben gerissen wird; keiner von euch weiß, wann seine Stunde gekommen ist. Trauert nicht um jene, die von euch gehen, denn Meine Liebe rufet sie ab; aber gedenket ihrer oft im Gebet, auf daß sie die Gnaden nützen, die ihnen auch im Jenseits noch gewährt werden. Bereitet euch alle vor auf eure letzte Stunde, Ich mahne euch ernstlich, denn ihr habet nicht mehr viel Zeit.

 

^ B.D. NR. 7065 Erlösung des Gebundenen in der Umgebung.

Ihr alle könnet zur Erlösung des Geistigen beitragen, sowie nur eure Liebe alles umfaßt, was noch in Unfreiheit und daher in Unseligkeit verharrt.

Wenn ihr des unglückseligen, gebundenen Geistigen gedenket, daß es völlig machtlos dem Gegner ausgesetzt ist (daß es noch dem Gegner angehört) - wenn ihr ihm helfen wollet und ihr eure Kraft einsetzet, um es zu befreien, so tut ihr wahrlich ein Erlösungswerk von größter Bedeutung, denn es wird diesem Geistigen die Aufwärtsentwicklung erleichtert, es vermag sich schneller in die Gesetze göttlicher Ordnung einzufügen und kann auch die Außenform leichter sprengen und schneller in neue Verformungen eingezeugt werden, so daß es rascher zum Ausreifen gelangt.

Ihr könnet es glauben, daß ihr schon gewaltige Erlösungsarbeit leistet, wenn ihr alles um euch mit liebenden Gedanken umfaßt - jedoch nicht mit einer besitzenwollenden Liebe, sondern mit erbarmender, beglücken- und helfenwollender Liebe alles betrachtet, was euch im täglichen Leben dienet. Das in der Materie gebundene Geistige empfindet diese Liebe, und es ist stets mehr bereit, euch zu dienen.

Ihr selbst aber lebet dann ein bewußtes Leben, bewußt eurer eigenen Aufgabe und auch bewußt des Zustandes aller Kreatur und aller geschöpflichen Dinge. Und so ihr selbst also in den Zustand einer solchen Liebe eingegangen seid, die alles umfaßt, auch die sogenannte tote Materie, wird es euch auch leicht sein, in euch selbst die gerechte Ordnung herzustellen, weil die Liebe dann die Kraft ist, die auch das vollbringt, noch widergöttliche Substanzen zu sänftigen und ihnen zur Vergeistigung zu verhelfen.

Und alles braucht Beistand, sowohl eure Mitmenschen als auch alle Schöpfungswerke, die euch umgeben, sei es die Materie, die Pflanzen oder die Tiere.

 

^ B.D. NR. 8441 Kraft der liebenden Fürbitte für Ungläubige.

Und wollet ihr solche Menschen zu überzeugen suchen von der Wahrheit, so werdet ihr kaum einen Erfolg verzeichnen können, und das einzige, was ihr für sie tun könnet, ist Fürbitte, weil - wenn diese in Liebe geleistet wird - sie als Kraft wieder auf jene Menschen zurückstrahlt und dann auch eine Wirkung haben kann, daß der Mensch nachdenkt und sein Abwehrwille schwächer wird. Und darum sollet ihr aller Ungläubigen auch im Gebet gedenken, daß ihre Herzen sich berühren lassen von der Kraft der Fürbitte.

Es brauchte kein Mensch auf Erden verlorenzugehen, wenn für jede Seele innig gebetet würde aus tiefer Liebe heraus.

Doch wenn sich ein jeder Mensch die Errettung einer Seele nur zum Ziel setzen würde, daß er dieser Seele seine Liebe zuwendet und Mich bittet um Rettung, auf daß sie nicht wieder für endlose Zeiten verlorengehe - wahrlich, es würden die Menschen sich wandeln und zu einem rechten Glauben gelangen, und sie würden alles tun, um ihren Erdenlebenszweck zu erfüllen.

 

^ B.D. NR. 8525 Weinbergsarbeit nicht ohne Wirkung.

Doch bedenket, daß sich nur wenige Menschen mit geistigen Gedanken befassen, daß ihre Gedanken zumeist weltlich gerichtet sind - daß aber nur geistige Gedanken einwirken können auf Seelen im jenseitigen Reich und diese ganz nötig Hilfe brauchen, sowie sie sich noch ihres geringen Reifegrades wegen in Erdnähe befinden. Sie können euch nur verstehen, indem sie eure Gedanken verfolgen, und wenn diese nun geistig gerichtet sind, können sie den größten Segen daraus ziehen.

Also haben jene jenseitigen Seelen nur wenige Möglichkeiten, sich einzufinden an Lichtquellen, wo sie selbst auch Licht entgegennehmen dürfen - was sie jedoch tun, wo nur durch Lichtfunken ein solcher Quell auf Erden ersichtlich ist.

 

^ B.D. NR. 9014 Bitten um Kraftzuwendung für die Seelen der Verstorbenen.

Wenn immer sich euch ein Gedanke aufdrängt an einen Verstorbenen, so wisset ihr, daß dies immer eine Bitte ist um Hilfe, die ihr ihnen leisten könnet, denn es nimmt sich derer kein Mensch an.

Doch gerade der erste Schritt fällt einer Seele sehr schwer, bis sie einmal die Kraft der Fürbitte erfahren hat, die sich dann in der Wandlung ihres Willens äußert, der nun auch leichter zu beeinflussen ist, und der Ruf an eine solche Seele auch befolgt wird.

 

^ B.D. NR. 9018 Lichtfunken locken die Seelen aus der Finsternis heraus.

Und so ist allein das Lösen aus der Tiefe die schwierigste Arbeit, die aber jede Fürbitte für solche Seelen stark unterstützt, so daß sich immer mehr Seelen beruhigen, daß ihr Zustand nicht mehr ein ewiger Kampf ist, daß sich die Seele absondert von ihrer Umgebung und langsam sich auf sich selbst besinnt. Denn kein Mensch auf Erden leistet vergeblich Fürbitte für diese Seelen.

 

 

Siehe Gebet der Fürbitte

 

Home Deutsch Inhalt Verschiedenes

Zum vorigen Thema: 3    Zum Anfang dieses Themas    Zum nächsten Thema: 5