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Thema 1. Kernsätze

Sätze aus den Botschaften von Bertha Dudde sind hier aufgeführt, die als besonders bemerkenswert auffallen.

 

Auszug aus Buch 41-42, Botschaft 3220:
Widerlegung der Wiederverkörperungslehre. Gerechtigkeit.
12.-14. August 1944 B.D. NR. 3220

Immer aber ist Voraussetzung, daß Gott-zugewandte Kräfte das geistige Gedankengut dem Menschen vermitteln, der als Aufnahmegefäß des göttlichen Geistes sich bereit erklärt, Gott zu dienen durch Verbreiten der Wahrheit. Und diese Voraussetzung ist gegeben, sowie inniges Gebet um Zuführen der reinen Wahrheit einer jeden geistigen Unterweisung vorangeht.

 

Auszug aus Buch 59, Botschaft 5356:
Menschwerdung und Erlösungswerk Jesu.
8.4.1952 B.D. NR. 5356

Und darum erbot Sich eine Lichtseele, ein von Mir ins Dasein gerufener Engelsgeist, als Mensch die große Schuld zu sühnen und Mir Genugtuung zu leisten.

 

Auszug aus Buch 59, Botschaft 5357:
Zusammenschluß mit Gott durch die Liebe.
8.4.1952 B.D. NR. 5357

Die Liebe aber müsset ihr selbst in euch entzünden, sie kann euch nicht als Gnadengeschenk vermittelt werden, sie ist einzig und allein euer eigenes Empfinden, das ihr zu einem göttlichen werden lassen müsset, wenn es zuvor noch ungöttlich ist, also ihr noch völlig in Ichliebe versunken seid. Dann müsset ihr dieses Gefühl wandeln zu einer völlig selbstlosen Liebe,

 

Auszug aus Buch 59, Botschaft 5377:
Glaubensprüfungen zum Stählen des Glaubens.
29.4.1952 B.D. NR. 5377

Denn ihr werdet große Glaubenskraft benötigen in der kommenden Zeit, wo nur der Mensch ruhig und sicher bleiben wird, der durch einen starken Glauben so gefestigt ist, daß er allzeit sich in der Obhut des Vaters im Himmel weiß und darum über allem steht, was kommt. Nichts geschieht in eurem Dasein, das Er nicht weiß, und nichts kann euch passieren ohne Seinen Willen - was aber kommt über euch, das ist Sein Wille und gereichet euch stets zum Besten für eure Seele. Präget euch diese Worte tief in das Gedächtnis ein, dann werdet ihr euch immer betreut fühlen von der Liebe des himmlischen Vaters, und ihr werdet nicht einen Augenblick zweifeln an Seiner Hilfe, so ihr in Not seid. Alles ist gut, was eure Gedanken zu Ihm lenket, Der nur auf euren Ruf harret, um euch helfend beistehen zu können. Er will, daß ihr euch an Ihn wendet, Er will euer ständiger Begleiter sein, Er will zu Rate gezogen werden in allen euren Nöten, sei es geistig oder irdisch, Er will euch immer helfen, kann es aber nur, wenn ihr durch euren Glauben an Ihn euch auch frei zu Ihm bekannt habt. Dann aber seid ihr in sicherer Obhut, dann könnet ihr auch dem schwersten Schicksal entgegensehen, es wird sich wandeln für euch zum Besten, es wird euch irdisch geholfen werden, und geistig werdet ihr größten Segen ziehen aus allem, was der Vater über euch sendet, um euch zu gewinnen für ewig.

 

Auszug aus Buch 59, Botschaft 5378:
Der Wille wird bewertet, auch wenn die Tat nicht ausgeführt ist.
29.4.1952 B.D. NR. 5378

Der Wille in euch unterliegt keinem Zwang, wenngleich ihr an der Ausführung eures Willens gehindert werden könnet.

 

Auszug aus Buch 59, Botschaft 5381:
Große Not durch Glaubenslosigkeit.
4.5.1952 B.D. NR. 5381

Ohne Glauben an Gott ist euer Denken und Wollen nur dorthin gerichtet, wo irdische Güter zu gewinnen sind, denn ihr kennet dann nichts Besseres als das, was der Körper verlangt, ihr seid der Materie verfallen, ihr seid Knechte dessen, der gewissermaßen in der Materie das Ihm-Hörige sieht und auch das behalten will, was sich von der Materie zu lösen sucht. Ihr seid ihm zu Willen, den ihr zwar auch nicht anerkennen wollet, ihm aber dennoch dienet, der euch dann auch den Lohn auszahlet - ewige Unfreiheit - aus der ihr schwer herausfindet, aus der euch nur die Liebe Gottes befreien kann, dazu aber wieder euer Wille benötigt wird, was aber erst den Glauben an einen Gott und Vater voraussetzt.

 

Auszug aus Buch 59, Botschaft 5386:
Lehramt in Endzeit. Schwierigkeiten.
8.5.1952 B.D. NR. 5386

Der Glaube fehlt ihnen gänzlich, und es wird schwer sein, ihn wieder aufleben zu lassen, weil die Gedanken der Menschen selten geistig gerichtet sind, weil sie sich nicht befassen mit dem, was noch vor ihnen liegt, weil sie nur für das irdische Leben Interesse aufbringen und jeden als stillen Feind betrachten, der sie auf ihr Seelenleben aufmerksam macht. Ihr werdet einen schweren Stand haben - und doch müsset ihr eures Amtes walten, Mein Evangelium hinauszutragen in die Welt.

 

Auszug aus Buch 60, Botschaft 5410:
Unterstellen des Willens unter Gottes Willen.
12.6.1952 B.D. NR. 5410

Er muß wissen, daß nichts geschieht, was nicht zu seiner Aufwärtsentwicklung dienen könnte; er darf nichts als willkürlich ansehen, er soll Mich Selbst in allem erkennen, was ihm begegnet, und nun stets sich so verhalten, daß es Meinem Willen entspricht, also nicht wider Meine ewige Ordnung, wider die Liebe gerichtet ist, die Meiner ewigen Ordnung zugrunde liegt. Und nun wisset ihr auch, was Mein Wille ist - das Erdenleben zu führen in Liebe zu Mir und zum Nächsten. So ihr also die Liebe übet, unterstellet ihr schon euren Willen unter den Meinen, und so ihr euch mehr und mehr zur Liebe gestaltet, geht euer Wille völlig in den Meinen ein. Euer Denken und Wollen wird nicht anders mehr sein können als gut, weil euer Wille nun auch der Meine ist, sowie die Liebe als göttliches Prinzip in euch ist, sowie durch die Liebe die Bindung mit Mir hergestellt ist, die nun keinen gegensätzlichen Willen mehr zuläßt. Das Wollen ohne Liebe wird mehr vom Verstand gelenkt, wo aber die Liebe ist, dort lenkt das Herz den Willen, und dieses vermittelt Meinen Willen sowie auch die Kraft, den Willen zur Tat werden zu lassen.

 

Auszug aus Buch 60, Botschaft 5416:
Gottes Liebe und Geduld. Mittler.
20.6.1952 B.D. NR. 5416

Ihr erkennet nicht die Not, in der ihr euch befindet, und gehet gewissermaßen als lebendiger Leichnam dahin, denn ihr wertet euer Erdenleben als Leben und seid doch tot im Geist.

 

Auszug aus Buch 60, Botschaft 5417:
Vortragen des Evangeliums den armen Seelen.
21.6.1952 B.D. NR. 5417

Ihr liebloser Lebenswandel hat sie jeder Erinnerung beraubt an die göttliche Liebelehre, an das Erlösungswerk Christi und die Aufgabe des Menschen, und darum muß mit größter Liebe vorgegangen werden, es muß den Seelen immer wieder vorgehalten werden, daß sie nur selig werden können, wenn sie glauben an Gott, Der Sich in Jesus Christus verkörpert hat, Der für die Menschen gestorben ist, um sie zu erlösen aus der Unfreiheit, die Folge der Sünde war.

Darum gedenket oft eurer Lieben, die euch vorangegangen sind, helfet ihnen, indem ihr ihnen liebende Gedanken nachsendet, indem ihr mit ihnen redet in Gedanken und ihnen mitteilet, was ihr wisset, die ihr wahrhaft glaubet an Jesus Christus und die ihr dadurch im rechten Erkennen stehet.

 

Auszug aus Buch 60, Botschaft 5424:
Kennzeichen der Wahrheit: Lichtausstrahlung.
29.6.1952 B.D. NR. 5424

Denn auch Mein Gegner gibt euch scheinbar ein Licht, er tarnt sich, weil er Meine Lichtträger übertrumpfen will, die durch Mich reinste Wahrheit empfangen. Ich habe euch Menschen den freien Willen gegeben, und Ich werde ihn auch achten, doch Ich gab euch auch den Verstand, und Wille und Verstand sollen nun tätig werden, um zu prüfen.

 

Auszug aus Buch 60, Botschaft 5445:
Gott als Lehrmeister. Wahrheit - Licht.
22.7.1952 B.D. NR. 5445

Von Mir geht die Wahrheit, das ewige Licht, aus und richtet sich gegen den, der ein Feind der Wahrheit ist, der Irrtum und Lüge in der Welt verbreiten will, um Mich zu entthronen. Es wird ihm ewiglich nicht gelingen, weil das Licht eine so starke Leuchtkraft hat, daß es jedes Vorhaben Meines Gegners aufdeckt. Es wird die reine Wahrheit ganz klar und deutlich aufdecken alle Zusammenhänge und also auch den Kampf zwischen Licht und Finsternis und seine Ursache, und das desto eher dort, wo der Menschheit die Wahrheit gebracht wird, die allen denen annehmbar erscheinen wird, die wissen möchten, was ihnen zuwenig erklärt wurde - über Sinn und Zweck des Erdenlebens und ihre Erdenaufgabe.

Denn auch Mein Gegner kämpfet mit Zähigkeit und allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln. Er scheut sich auch nicht, scheinbar die Wahrheit anzunehmen, sich hinzustellen als gleichfalls Diener von Mir, um bei erster Gelegenheit einen Strick zu drehen und um deutlich zum Gegenteil überzugehen - alles zu verwerfen, was er zuvor vertreten hatte.

 

Auszug aus Buch 60, Botschaft 5459:
Wachet und betet. Ständige Versuchungen.
11.8.1952 B.D. NR. 5459

Darum prüfet alles und das Beste behaltet, und fraget euer Herz, was dieses dazu sagt, denn das Herz täuschet euch nicht, so ihr ernstlich wünschet, in der Wahrheit zu stehen: Wohl gehen euch auch Mahnungen zu vom jenseitigen Reich, weil die Lichtwesen euch als ihre Mitarbeiter betrachten und auch die Seelen, denen ihr helfen wollet, an eurem Erdenschicksal Anteil nehmen, denn schon reifere Seelen können voraussehen, und es drängt sie, euch aufmerksam zu machen, um gleichzeitig für euch Unheil abzuwenden, doch sie wissen nicht um Tag und Stunde, da ihnen der Zeitbegriff unklar ist. Doch sie werden euch nicht bewußt falsch unterrichten, denn sie lieben euch und wollen euch auch nur Gutes erweisen. Darum werden sie auch nicht gehindert, wenn sie euch warnen wollen, weil ihr Wille gut ist.

 

Auszug aus Buch 60, Botschaft 5463:
Der Wille bestimmt die Gedanken. Verantwortung.
17.8.1952 B.D. NR. 5463

Darum soll sich jeder Mensch beobachten, wieweit er noch irdisch gesinnt ist, er soll in entscheidenden Fragen möglichst jede irdische Bindung lösen, er soll sich rückhaltlos der geistigen Lichtwelt hingeben, und er wird dann immer sicher sein, von dieser betreut zu werden, er wird reden und denken, wie es recht ist vor Gott, und auch die innerliche Festigkeit spüren, sowie er das Gedankengut vertritt, das ihm in dieser Verbindung vermittelt wurde. Amen. B.D. NR. 5463

 

Aus Buch 61, Botschaft 5526:
Geistige Not größer als irdische. Wirken des Gegners.
6.11.1952 B.D. NR. 5526

Die geistige Not ist noch viel größer als die irdische, denn die Menschen leben nicht mehr in der Wahrheit, und jeder Irrtum ist Hindernis zur Höhe, jeder Irrtum ist geistiger Stillstand oder gar Rückgang, denn der Irrtum ist das Werk Meines Gegners, um den Weg zu Mir zu versperren, um ihn unfindbar werden zu lassen. Jeder Irrtum stärket seine Macht und gibt ihm immer neue Gelegenheiten, das Dunkel der Nacht über die Menschen zu breiten. Irrtum ist alles, was dazu beiträgt, das Erkennen Meiner Selbst zu erschweren, Irrtum ist alles, was die Menschen hindert, mit Mir Verbindung zu suchen und zu finden. Mein Ziel und Streben ist, daß die Menschen sich mit Mir vereinen, daß sie nach Mir Verlangen tragen und dieses Verlangen des Herzens zu stillen suchen. Mein Ziel ist, die Liebe Meiner Geschöpfe zu gewinnen. Alles, was dazu beiträgt, ist gut und niemals des Gegners Wirken. Was aber die Menschen hindert, diese Verbindung mit Mir zu finden, alles, was ihre Blicke anderwärts richtet als nach Mir, ist Wirken Meines Gegners. Und ihr könnet sonach sehr leicht diesen erkennen in allem, was euch geboten wird, seien es geistige Lehren, seien es Botschaften aus dem geistigen Reich, seien es Geschehen, ganz gleich, welcher Art. Immer müsset ihr euch darüber klarwerden, was damit bezweckt wird. Und führet es euch von Mir weg und zur Welt hin, oder erschwert es die innige Verbindung mit Mir, dann wisset ihr auch, daß Mein Gegner am Werk ist, der euch Menschen von Mir abzudrängen sucht. Er wendet auch Mittel an, die Mein Wirken vortäuschen sollen, er scheut sich nicht, scheinbar für Mich zu arbeiten, um die Leichtgläubigen zu gewinnen, die ihn nicht erkennen und daher annehmen, was er ihnen bietet. Die Leichtgläubigkeit der Menschen begünstigt sein Tun, denn sie nehmen an ohne ernste Prüfung, sowie nur ein Anstoß gegeben ist, der ihren Glauben fordert. Das ist seine List, scheinbar den Glauben zu stärken und doch ihn in falsche Richtung lenken. Die Wahrheit wird ständig zur Erde geleitet, sie wird ständig den Menschen zugetragen, und doch wird dickster Irrtum und Lüge viel eher angenommen von ihnen als nur ein Fünkchen Wahrheit, das ihnen ihren Geisteszustand erleuchten würde. Mein Gegner aber hat einen festen Untergrund, er steht auf einem Boden, der von den Menschen selbst fest und haltbar gemacht wurde. Mein Gegner arbeitet dort, wo die Menschen glauben, Mein Revier betreten zu haben. Auch das ist seine List, die wieder nur aufgedeckt werden kann durch die reine Wahrheit, die Ich den Menschen bringe, durch Mein Wort. Doch schwer nur findet dieses Mein Wort dort Eingang, wo der Gegner sorgsam alle Tore versperrt. Und die Menschen selbst stellen sich hinter Meinen Gegner und stärken ihn in seiner Macht. Daher ist die geistige Not unbeschreiblich groß und doch nicht zwangsmäßig zu beheben, denn der freie Wille des Menschen muß selbst anstreben, in das Licht zu treten, dann wird es auch bald hell werden in ihm, und dann beginnt der Boden unter den Füßen Meines Gegners zu wanken. Ohne die Wahrheit jedoch kann die geistige Not nicht verringert werden, denn die Wahrheit lehret die Liebe, wer aber die Liebe hat, der erkennt auch das Wirken des Gegners, und er wird sich frei machen von ihm, weil er durch die Liebe auch die Kraft in sich fühlt, ihm zu entfliehen, weil er durch die Liebe den Zusammenschluß mit Mir herstellt und Ich ihm nun beistehe, indem Ich ihn erfülle mit Licht und Kraft. Amen. B.D. NR. 5526.

 

Auszug aus Buch 61, Botschaft 5551:
Wunderwirken des Kindes Jesus.
9.12.1952 B.D. NR. 5551

Der Liebefunke war im Kindlein Jesus schon zu erkennen, weil eine Lichtseele sich in dem Kinde verkörpert hatte, die wohl alle Herrlichkeiten Gottes zurückließ im geistigen Reich, aber dennoch sich ihrer Liebe nicht begab und diese Liebekraft sich auch zuweilen äußerte, wenn also der Geistesfunke mit dem Vatergeist von Ewigkeit in Verbindung trat, was bei jedem liebevollen Kind geschieht, aber in Jesus den Menschen offensichtlich sein sollte, auf daß sie glaubten an die Göttlichkeit des Kindes Jesus.

Die Erklärung für die Wunder des Kindes Jesus, für die außergewöhnlichen Begebenheiten, ist nur zu suchen in dem hohen Liebegrad, weil die Seele Jesu von oben war, eine Licht- und Liebeseele, die nun in eine menschliche Form gehüllt und auch in ihrem bis dahin unbeschränkten Schaffen und Wirken gehindert wurde, um der menschlichen Außenform gerecht zu werden.

Der Mensch Jesus war von Ewigkeit ausersehen für diese Mission. Ein höchstes Lichtwesen stieg zur Erde; eines Meiner in Herrlichkeit lebenden Kinder trat Seinen Erdengang an, und also mußte diese Seele die irdische Form des Kindes Jesus schon durchstrahlen, und alles Ungewöhnliche Seiner Jugend war ganz natürlich und verständlich, doch den in der Finsternis lebenden Menschen ebenso unverständlich, und darum wurde in späteren Jahren eine Hülle gebreitet über das strahlende Licht, und es begann die eigentliche Mission - das Vergöttlichen eines Erdenmenschen durch die Liebe.

 

Auszug aus Buch 61, Botschaft 5569:
Wann ist Gewähr für reine Wahrheit durch Geistwirken?
2.u.3.1.1953 B.D. NR. 5569

Und es sei dies für euch das sicherste Zeichen, daß ihr zuvor nicht das geringste Wissen besaßet, daß aber das Wissen, das ihr jetzt euer eigen nennet, nicht von außen an euch herangetragen wurde, doch an Tiefe und Weisheit jedes Verstandeswissen übertrifft.

Belehret euch also der göttliche Geist in euch, nehmet ihr ein Wissen auf, das aus euch selbst kommt, ein Wissen, das ihr verstandesmäßig niemals euch erwerben könnet, nehmet ihr aus euch selbst ein Wissen entgegen, das euch Licht gibt über geistige Zusammenhänge, ein Wissen, das euch klar und logisch Aufschluß gibt über Göttlich-Geistiges, so muß eine Quelle dieses Wissens in euch sein, die nicht irdisch wissenschaftlich erklärt werden kann, sondern der göttliche Geistesfunke in euch selbst ist, ein Teil der ewigen Gottheit.

 

Auszug aus Buch 61, Botschaft 5571a:
Äußerlichkeiten, Zeremonien. Rechter Gottesdienst.
6.1.1953 B.D. NR. 5571a

Suchet den Kern und ergötzet euch nicht an der Schale. Wie dringend möchte Ich euch Menschen dies an das Herz legen, daß alle Äußerlichkeiten euch keinen Schritt weiterführen, daß nur euer Innenleben geweckt werden muß, daß ihr nur dann einen geistigen Erfolg aufweisen könnet, wenn ihr geistig strebet. Und solange euch noch das Äußere etwas gilt, solange ihr euch noch von Zeremonien gefangennehmen lasset, solange könnet ihr noch nicht innerlich sein, denn sowie ihr euer geistiges Auge nach innen richtet, wirkt alles Äußere wie Schatten auf euch, ihr schließet die Augen und wendet euch ab von äußerem Prunk und zeremoniellen Handlungen, weil ihr dann das rechte Licht innen erblicket, das von Mir Selbst ausgeht, das Ich in jedem Menschen entzünde, der wahrhaft innerlich strebet, der sich bemüht, die rechte Bindung mit Mir herzustellen, der nun an sich arbeitet - der Mich ernst und wahrhaft suchet. Von ihm lasse Ich Mich finden, und er wird es dann auch verstehen, warum Ich im Geist und in der Wahrheit angerufen werden will. Bedenket doch, daß Mein Reich nicht von dieser Welt ist. Was also dieser Welt noch angehört, ist eine Schranke zur geistigen Welt, zu Meinem Reich, wo keine materiellen Dinge mehr bestehen; bedenket, daß alle Materie noch von dem beherrscht wird, der in der Welt regiert, und daß es sein Wirken ist, euch Glanz und Prunk, die Augen blendende Materie zu bieten, um Mich euch dadurch zu verdunkeln, um euch vom wahren geistigen Streben fernzuhalten; bedenket, daß er sich alles dessen bedient, was noch sein Anteil ist, um euch zu gefährden. Wer mit Mir ernstlich Verbindung sucht, der gehe in sein Kämmerlein und rufe Mich dort an, d.h., er ziehe sich in die Stille zurück und lenke seine Gedanken nach innen, und er wird Mich sicher finden, wohingegen schwerlich ein Mensch seine Gedanken wird sammeln können, wo ihm die Welt so offensichtlich entgegentritt, wo das Auge nur immer schauen kann und keine wahre Andacht ist. Ich bin nicht dort zu finden, wo man Mich ver- kündet in einer Weise, die nur Götzendienst ist, weil dem Götzen gehuldigt wird, der noch alle Materie beseelt. Mein Reich ist nicht von dieser Welt. So klar waren Meine Worte, und jeder konnte sie verstehen und wird sie auch verstehen, der nach Mir und Meinem Reich ernsthaft trachtet. In der Welt aber findet ihr Mein Reich nicht, die Meinem Gegner noch gehört. Lasset ab von allem Äußeren, wenn ihr Mir recht dienen wollet, lasset euch nur Meine Liebelehre angelegen sein, befolget sie eifrig, und ihr dienet Mir dann so, daß Ich Wohlgefallen daran finde. B.D. NR. 5571a.

 

Auszug aus Buch 61, Botschaft 5571b:
Äußerlichkeiten, Zeremonien. Rechter Gottesdienst.
7.1.1953 B.D. NR. 5571b

Wo und wie euch nun diese Lehre Christi vermittelt wird, ist bedeutungslos, aber daß sie euch vermittelt wird, ist dringend notwendig, weshalb Ich alle Verkünder Meines Wortes segne, die den Menschen Mich Selbst nahezubringen suchen, die von Mir zeugen, Der Ich als Mensch Jesus auf Erden wandelte und den Menschen das Heil brachte. Was also geeignet ist, den Menschen von Meinem Leiden und Sterben am Kreuz, von Meiner Menschwerdung und von Meinem Erlösungswerk Kenntnis zu geben, was geeignet ist, sie zur Nachfolge Jesu anzuregen, sie zu einem Leben in uneigennütziger Nächstenliebe zu bewegen, das entspricht auch Meinem Willen und ist von Mir gesegnet, ganz gleich, welche Geistesrichtung dieses bezweckt. Doch was darüber hinausgeht, was nicht mit Meiner Liebelehre im Einklang steht, was von den Menschen als Belastung empfunden wird, weil es den freien Willen des Menschen antastet - alles, was im Widerspruch steht zu Meinem einfachen Lebenswandel auf Erden, was ferner Meinen göttlichen Liebegeboten hinzugefügt wurde, erregt Mein Mißfallen und ist nicht geeignet, wahre Mitglieder der Kirche heranzubilden, die Ich Selbst auf Erden gegründet habe.

 

Auszug aus Buch 61, Botschaft 5577:
Gottes Geist im Menschen Jesus. Nachfolge.
14.1.1953 B.D. NR. 5577

Des göttlichen Geistes voll könnet ihr Menschen sein, so ihr lebet in der Nachfolge Jesu. Er war als Mensch nicht anders als ihr, Sein Leben war nur ein Kämpfen und Ringen wider die Begierden, die Er gleich euch empfand, aber unterdrücken wollte aus Liebe zu Mir. Sein Leben war ein Leben in Liebe zum Nächsten, den Er in Not wußte und dem Er helfen wollte. Was Er vollbrachte, das könntet ihr Menschen auch vollbringen, so es euch ernst wäre, Mich Selbst in aller Fülle in euch aufzunehmen. Seine Seele war wohl aus dem Reiche des Lichtes, doch sie erkannte sich nicht als solche, bevor der Mensch Jesus von Meinem Liebegeist durchflutet war. Zuweilen wohl sprach Mein Geist aus Ihm, dann redete der Mensch Jesus übernatürlich weise und versetzte die Mitmenschen in Staunen. Doch sowie sich Mein Geist wieder verbarg, fühlte Sich Jesus genauso als Mensch, wie ihr und Sein zuweilen hellerer Geisteszustand verwirrte und ängstigte Ihn; Er war verschlossen, doch Mir in immer innigerer Liebe zugewandt, die Ihm dann auch das Licht gab über Seine Erdenaufgabe. Es mußte der Mensch Jesus ringen mit allen Gewalten, die wider Ihn waren, Er mußte alles erleben und erleiden, was nur ein Mensch erleiden kann, denn Er ist euch Menschen den Weg vorangegangen, den auch ihr gehen sollet und könnet mit Seiner Hilfe. Ihm Selbst half Ich mit Meiner Liebekraft, die Er ständig anforderte und Sich erwarb durch Sein Liebeleben. Und diese ungewöhnliche Zufuhr von Liebekraft befähigte Ihn, das Erlösungswerk zu vollbringen. Auch ihr Menschen könntet Ungewöhnliches vollbringen, so ihr selbst durch Liebeswirken euch Meine Liebekraft aneignen möchtet; doch euch fehlt der Wille, der im Menschen Jesus aber überstark entwickelt war, jedoch wieder nur als Folge der Liebe, die Er in Sich zur Entfaltung brachte. Seine Seele empfand als Seele des Lichtes die große geistige Not der Umwelt, und ihr Hilfswille war darum so stark und regte den Menschen Jesus an zum Wirken in Liebe. Auch ihr Menschen sehet um euch Not, geistige und irdische, und so ihr helfen wolltet, würde euch auch die Kraft zugehen - denn dem Willen wird Rechnung getragen. Und auch ihr könntet voll des göttlichen Geistes sein, weil jedes Liebewerk euch Meine Liebekraft eintragen und also Mein Geist in euch wirksam werden könnte. Die Nachfolge Jesu würde wahrlich nicht von euch Menschen verlangt werden, wenn sie nicht zu erfüllen wäre. Denn immer wieder muß betont werden, daß Jesus als Mensch Seinen Weg auf Erden gewandelt ist und daß alle göttlichen Eigenschaften Seine als Mensch erworbenen Verdienste waren, daß nicht die Gottheit Ihn bestimmte zu Seinem Lebensweg, sondern daß der Mensch Sich die Gottheit untertan machte - wohlverstanden: daß die Liebe des Menschen Jesus Mich zur schrankenlosen Liebeentäußerung bewog, weil Ich gegen die Liebe machtlos bin, weil Ich Selbst die Liebe bin von Ewigkeit. Der Mensch Jesus hat Mich Selbst bezwungen mit Mir, Er hat getan, was Ich Selbst tun mußte - was Mein Urwesen verlangt - die Liebekraft wirken zu lassen. Und jeder Mensch, der in Liebe wirket, zwingt Mich zur Selbstentäußerung. Doch es ist dieser Zwang das beglückendste Gefühl für Mich, Der Ich stets Mich verschenken möchte, doch nur nach Meinem Gesetz von Ewigkeit Mich verschenken kann, wo Mir Liebe entgegenkommt. Die Liebe muß das Wesen mit Mir verbinden, dann ist es erfüllt von Meinem Geist, von Meiner Liebekraft, und dann kann es wirken in und mit Mir, dann ist der Mensch den Weg der Nachfolge Jesu gegangen, der zur Vereinigung führt mit Mir. Amen. B.D. NR. 5577.

 

Auszug aus Buch 61, Botschaft 5587:
Demut.
26.u.27.1.1953 B.D. NR. 5587

Wahre Demut des Herzens braucht nicht nach außen erkenntlich zu sein, vielmehr verbirgt sie sich oft hinter einem undurchdringlichen Wesen, denn die wahre Demut gilt nicht den Menschen, sondern dem Gott und Schöpfer von Ewigkeit, die wahre Demut wagt sich nicht hervor, sie geht stille, einsame Wege in Bescheidenheit und tritt niemals hervor, sie ist ohne jede Eigenliebe, doch stets bemüht, auch den Mitmenschen die Größe und Heiligkeit Gottes vor Augen zu stellen, weil sie selbst es empfindet, wie klein und armselig der Mensch ist Seiner Heiligkeit gegenüber. Und sie wird Gnade finden im Übermaß - denn ihr ganzes Wesen ist Abscheu der einstigen Sünde des Abfalles von Gott, Den sie nie und nimmer beleidigen möchte und Der daher ihren voll und ganz Ihm zugewandten Willen erfaßt und die Seele zu Sich zieht in heißester erbarmender Liebe. Amen. B.D. NR. 5587.

 

Auszug aus Buch 62, Botschaft 5657:
Warum das Evangelium nur Liebe lehrt. Tieferes Wissen. (Feuer der Liebe strahlt Licht der Weisheit aus)
21.4.1953 B.D. NR. 5657

Menschen, die ohne Liebe dahinleben, begehren aber niemals das rechte Wissen, sie fürchten die Wahrheit und wollen sie nicht hören - und können daher auch niemals solche empfangen, bis sie sich wandeln zur Liebe, die auch eine Wandlung ihrer Kenntnisse zur Folge hat.

 

Auszug aus Buch 62, Botschaft 5658:
Ablehnen der Wahrheit. Kampf Licht und Finsternis.
22.4.1953 B.D. NR. 5658

Die reine Wahrheit wird immer angegriffen werden, weil der Kampf der Finsternis gegen das Licht nicht nachläßt, weil Mein Gegner weiß, daß es um seine Herrschaft und Macht geht, so die Unwahrheit aufgedeckt wird und das Licht der Wahrheit sein Treiben beleuchtet. Darum wird gerade das ein Zeichen sein für die reine Wahrheit, wenn gegen sie angegangen wird, denn alles Irrige wird viel leichter Eingang finden unter den Menschen als die Wahrheit.

Und ihnen werdet ihr auch nicht das Licht schenken können, weil sie es nicht annehmen wollen, weil sie die reine Wahrheit fürchten.

 

Auszug aus Buch 62, Botschaft 5665:
Wille zu Gott. Kraft im letzten Kampf. Kraft von Gott.
2.5.1953 B.D. NR. 5665

Ihr brauchet das Ende nicht zu fürchten, so ihr nur den Willen habt, Mir treu zu bleiben, so euer Sinnen und Trachten der Erlangung einer geistigen Reife gilt, so ihr also nur wollet, Mir zu Willen zu sein. Dann tritt alles so an euch heran, daß ihr stets denken, reden und handeln werdet, wie es recht ist. Dann wird auch keine Furcht euer Herz befallen, sondern eine Willensstärke wird in euch sein, daß ihr erhobenen Hauptes allem begegnet, was über euch kommt. Ich kenne den Willen des einzelnen, und diesem Willen entsprechend bedenke Ich ihn mit Kraft und Gnade. Sowie ihr Mich und Mein Reich anstrebet, brauchet ihr die Welt nicht zu fürchten und auch deren Machthaber nicht, die auch unter Meinem Willen stehen. Wohl wird die kommende Zeit Anforderungen stellen an euch, doch ihr selbst werdet mit diesen Anforderungen wachsen, ihr werdet Dinge meistern, die euch zuvor unüberwältigend erschienen, und alles wird sich von selbst regeln, sowie nur eure Gedanken Mir zugewendet bleiben, sowie sie sich nicht von der Welt gefangennehmen lassen, die auch mit ihren Versuchungen an euch herantreten wird, je näher es dem Ende zugeht. Doch das ist die größte Gefahr für euch, daß ihr der Welt eure Augen und Sinne zuwendet. Wer aber die Welt überwunden hat, der brauchet die kommende Zeit, den Glaubenskampf und das Ende nicht zu fürchten, denn er hat schon gewonnen - Mich und Mein Reich - und er kann nichts mehr verlieren.

 

Auszug aus Buch 62, Botschaft 5690:
Ausreifen nur durch Liebe.
1.6.1953 B.D. NR. 5690

Ihr sollet euch in Freundlichkeit euren Mitmenschen nähern, ihr sollet ihre Not euch angelegen sein lassen, ihr sollet mit ihnen fühlen, ihnen helfen, sie trösten und stützen, ihr sollet nicht gleichgültig an der Not des Mitmenschen vorübergehen - ihr sollet sie geistig und irdisch betreuen, wo es euch möglich ist. Ein freundliches Wort, ein guter Blick, eine kleine Hilfeleistung schon tragen euch Liebe des Mitmenschen ein, sie verhindern das völlige Erkalten der Liebe, denn die Liebe soll gepflegt werden wie ein Pflänzchen, daß es nicht verkümmere.

 

Auszug aus Buch 62, Botschaft 5736:
Kraft des göttlichen Wortes. Seelenreife.
2.8.1953 B.D. NR. 5736

Ich lasse auch dem Körper zukommen, wessen er bedarf, doch Ich erkenne es besser als ihr, was er benötigt. Es geht um eure Seele, und der Körper muß oft der Seele helfen und darum auf sich nehmen Krankheit und Leid, um diese der Seele abzunehmen, doch so ihr zu Mir voller Vertrauen kommet und Mir eure Bitten vortragt, wird Meine Kraft auch körperlich euch zugehen, und ihr werdet auch aus Meinem Wort diese Kraft entziehen können, die der Körper nur spüret, wenn ihr eine Glaubensstärke erreicht habt, die solches zuläßt. Glaubet es Mir, Ich gebe euch, was ihr verlanget, doch ihr müsset auch nehmen von Mir den unbegrenzten Zustrom Meiner Kraft. Ihr sollet die Kraft in euch vermehren, auf daß auch der Körper in ihren Besitz gelangt, der erst dann bedacht werden kann, wenn es nicht mehr auf Kosten der Seele geschieht. Aber ihr dürfet nehmen in Fülle.

 

Auszug aus Buch 64, Botschaft 5877:
Kurze Phase des Erdenlebens entscheidet Los im Jenseits.
15.2.1954 B.D. NR. 5877

Auch diese Seelen müssen im freien Willen die Zufuhr von Licht und Kraft begehren, dann erst werden sie empfangen, und dann erst beginnt ihre Aufwärtsentwicklung mit der Arbeit, die sie wieder an den Seelen der Finsternis ausüben.

 

Auszug aus Buch 64, Botschaft 5880:
Gottes Liebe folgt den Ungläubigen.
18.2.1954 B.D. NR. 5880

Und darum verlassen viele Menschen das irdische Leben vorzeitig, weil Ich es erkannte von Ewigkeit, bis zu welchem Zeitpunkt ein Wandel seiner Gesinnung zum Guten noch möglich ist - und weil Ich den erreichten Reifegrad nicht gefährden will, den ein gerechter und sauberer Lebenswandel dem Menschen eingetragen hat, wenngleich er völlig glaubenslos den Erdenweg zurücklegte.

 

Auszug aus Buch 64, Botschaft 5881:
Ich kenne die Meinen.
19.2.1954 B.D. NR. 5881

Wer aber Meiner Stimme nicht achtet, wer Mein Wort nicht erkennt als von Mir Selbst gesprochen zu Meinen Kindern auf Erden, der gehört nicht zu den Meinen, und er wird auch nicht den Ruf Meines Widersachers als feindlich erkennen - er wird ihm folgen und sich trennen von Meiner Herde, der er sich auch angliedern konnte, um von Mir als einer der Meinen angenommen zu werden.

 

Auszug aus Buch 64, Botschaft 5884:
Jesus Christus. Sein heiliger Name.
22.2.1954 B.D. NR. 5884

Das Endziel eines jeden Wesens ist das Vergöttlichen seiner selbst im freien Willen.

 

Auszug aus Buch 64, Botschaft 5913:
Kämpfen oder Dienen.
24.3.1954 B.D. NR. 5913

Durch Kämpfen oder Dienen wird die Wesenswandlung im Menschen vollzogen, doch weit leichter ist das Dienen als das Kämpfen, und wer seinen Mitmenschen immer ein dienender Bruder ist, der stößt auf weit weniger Widerstand als der Mensch, der sich die planmäßige Selbstüberwindung zum Ziel macht, denn diesem wird von seiten der Mitmenschen nicht die Geduld und Liebe entgegengebracht, die sich der erstere erwirbt durch sein Verhalten gegen die Mitmenschen.

 

Auszug aus Buch 64, Botschaft 5925:
In Meinem Namen sollet ihr den Vater bitten.
9.4.1954 B.D. NR. 5925

Denn nicht der Mensch Jesus sprach, sondern der Vater, Der in Ihm war. Mich Selbst konnte kein Wesen schauen, denn Ich bin ein Geist, Der unbegreiflich ist für alles Wesenhafte, das aus Mir, dem Vatergeist, hervorging. Denn wer Mich schauen will, der müßte das ganze Universum, die geistige und die materielle Welt, in sich aufnehmen - er müßte also größer sein als Ich, um Mich fassen zu können in Meiner Unendlichkeit, in Meiner unübertrefflichen Licht- und Kraftfülle. Keinem von Mir erschaffenen Wesen ist das möglich, da es eine Ausstrahlung Meiner Selbst, ein Lichtfunke, ist, der niemals fähig wäre, das ewige Licht, den Urquell aller Kraft sich vorzustellen als etwas Begrenztes, für ihn Schaubares

 

Auszug aus Buch 64, Botschaft 5937:
Gottesgeistfunke. Verbindung mit Gott Bedingung.
21.4.1954 B.D. NR. 5937

Ihr traget in euch den Funken Meines Gottesgeistes, und dieser ist die Verbindung von Mir zu euch, vorausgesetzt, daß ihr durch euren Willen es zulasset, daß er in euch wirken kann. Denn ihr selbst habet auch die Möglichkeit, seiner nicht zu achten, dann schlummert er wohl in euch, er ist aber dennoch völlig isoliert, weil ihr ihm den Zugang zu eurer Seele nicht gestattet - oder auch, weil die Seele - das Denken, Fühlen und Wollen in euch - ihm sein Wirken verwehrt und er also auch in keiner Weise die Seele bestimmen kann, ihn anzuhören oder sich von ihm lenken zu lassen .

 

Auszug aus Buch 65, Botschaft 5963:
Liebe Wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Mir.
21.5.1954 B.D. NR. 5963

In der Vereinigung mit Mir findet ihr euren Frieden. Euer Sehnen ist gestillt, sowie ihr euch eins wisset mit Mir, so ihr euch Mir verbunden habt durch die Liebe oder inniges Gebet, das im Geist und in der Wahrheit zu Mir emporgesandt wird. Das Gebet ist der Wille nach der Verbindung mit Mir, Liebeswirken aber die Erfüllung, denn wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Mir und Ich in ihm. Die Liebe ist das Größte - und vom Wirken in Liebe ist alles abhängig, was mit Ausreifen der Seele, mit Rückkehr ins Vaterhaus und ewiger Seligkeit bezeichnet wird. Und so ihr euch nur immer die Worte vor Augen haltet: Wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Mir und Ich in ihm, - so ihr nur immer daran denket, daß Ich Selbst die Liebe bin, dann wird euch auch das Erfüllen Meiner Liebegebote als Wichtigstes erscheinen, dann werdet ihr euch bemühen, in der Liebe zu leben, um dadurch mit Mir auf ewig verbunden zu sein.

 

Auszug aus Buch 65, Botschaft 6009:
Anerkennung Gottes. Glaube an Zusammenhang mit Ihm.
27.7.1954 B.D. NR. 6009

Solange ihr euch als völlig isoliert im Weltall stehend wähnt, seid ihr auch isoliert von Mir. Denn die Verbindung mit Mir stellet ihr her eben durch eure Anerkennung Meiner Selbst, Dem ihr euch nun auch anzuschließen suchet.

 

Auszug aus Buch 65, Botschaft 6013b:
Zungenreden. Warnung vor falschem Geist.
1.8.1954 B.D. NR. 6013b

Es kann aber auch der Geist Gottes einwirken auf einen Menschen, um ihm selbst den Zustand der Finsternis zu nehmen, um ein Licht anzuzünden im Herzen des Menschen - um die Seele ihrer Hüllen zu entblößen, so daß die Seele jubelt und jauchzet und lobpreisend ihres Gottes und Vaters gedenket, Der ihr Erleuchtung schenkt. Diese Einwirkung gilt mehr der Seele als dem Verstand des Menschen, weshalb diese Geistesgabe den Menschen nicht erkenntlich zu sein braucht, aber auch zuweilen den äußeren Menschen so stark berührt, daß er sich in unverständlichen Worten kundzugeben sucht - ein Vorgang, den die Menschen mit Zungenreden bezeichnen, der aber immer nur den Menschen selbst betrifft - eine Geistesgabe, die fast jeder Erweckte sein eigen nennen kann, die aber nur in den seltensten Fällen so stark ist, daß der Mitmensch eine Veränderung wahrnehmen kann. Denn jeder Mensch, dessen Geist erweckt ist, spürt die Berührung seiner Seele in der Art, daß sich lobend und dankend seine Seele zu Gott erhebt, daß sie sich Ihm hingibt und daß sie inneren Frieden findet und Glückseligkeit. Dann redet sein Ich mit Gott in Gedanken, dann spricht er ohne Worte unausgesetzt mit Gott. Und diese Gabe des Geistes sollen alle anstreben für sich selbst, um dann auch eintreten zu können für Gott und Sein Reich den Mitmenschen gegenüber, um dann selbst als Sein Mitarbeiter die Erlösungsarbeit auszuführen, die gesegnet ist.

 

Auszug aus Buch 65, Botschaft 6016:
Schlafzustand. Licht und Leben.
5.8.1954 B.D. NR. 6016

Jeder Mensch liebt das Leben und strebt es doch nicht an, und es ist seine eigene Schuld, sein eigener Wille, wenn seine Seele in der Nacht des Todes versinkt.

 

Auszug aus Buch 65, Botschaft 6032:
Erlöserarbeit. Gottes Segen.
24.8.1954 B.D. NR. 6032

Aber Ich brauche dazu Menschen auf Erden, die das ausführen, was Ich tun würde, wenn Ich im Fleisch auf dieser Erde wandelte.

 

Auszug aus Buch 65, Botschaft 6040:
Falsche Wißbegierde.
1.9.1954 B.D. NR. 6040

Ihr sollet nicht beten um etwas, wozu eine bestimmte Seelenreife Voraussetzung ist, wenn ihr euch noch nicht bemüht habt, diese Seelenreife zu erlangen.

Doch vorerst müsset ihr euch selbst so gestalten, daß solche ungewöhnliche Gnadenzuwendungen euch zufließen können.

 

Auszug aus Buch 65, Botschaft 6046:
Aufwärtsentwicklung im Mußzustand und freien Willen.
10.9.1954 B.D. NR. 6046

Und es wird euch Menschen wahrlich keine allzu schwere Willensprobe gestellt. Es wird nur wenig von euch verlangt: im freien Willen aus eigenem Antrieb zu dienen. Ihr mußtet zuvor schon dienen, doch durch Naturgesetze dazu bestimmt, dem ihr euch nicht widersetzen konntet. Und das gleiche sollet ihr als Mensch tun, ohne genötigt zu werden.

.... doch nun werdet ihr von einer Seite beeinflußt, die zuvor euch nicht beeinflussen konnte. Der Gegner Gottes kann nun wieder auf euch einwirken, und er nützet diese Vergünstigung, um euch wiederzugewinnen, die er schon fast verloren hat.

Dann nimmt der endlos lange Entwicklungsprozeß sein Ende - das Geistige wird frei jeglicher Außenform - es kehrt zurück in das geistige Reich, von dem es einst seinen Ausgang nahm .

 

Auszug aus Buch 65, Botschaft 6063:
Leben in göttlicher Ordnung im freien Willen als Mensch.
23.9.1954 B.D. NR. 6063

Er muß sich dieses Gnadengeschenk nun rechtmäßig erwerben, indem er im freien Willen das gleiche tut, was er im gebundenen Willen tun mußte - indem er in Liebe dienet.

 

Auszug aus Buch 65, Botschaft 6065:
Irdisches und Geistiges. Bewohner anderer Sterne. (Fl. Scheiben)
26.9.1954 B.D. NR. 6065

Wo der menschliche Verstand nicht mehr weiterkann, dort macht der Mensch Konzessionen, und er beginnt mit Möglichkeiten zu rechnen. Doch er verirrt sich in seinem Denken; er vermengt Irdisches mit Geistigem. Und zwischen beiden bleibt eine Trennung. Kein Mensch wird jemals fähig sein, mit Wesen außerhalb der Erde in Verbindung zu treten auf anderem als auf geistigem Wege. Also es kann wohl der Mensch sich geistig verbinden mit Bewohnern anderer Welten, wenn dies in geistig fördernder Absicht geschieht; doch niemals wird diese Verbindung stattfinden in solcherart sichtlicher Weise, daß Bewohner jener Welten mit Erdenbewohnern zusammentreffen - weil dies völlig unmöglich ist durch die für jegliches Lebewesen anders bedingte Sphäre, die gleichfalls urgesetzlich festliegt. Auch hier ist eine satanische Einwirkung erkennbar, das Denken der Menschen noch mehr zu verwirren, denn diese falschen Schlüsse fördern nicht das geistige Streben der Menschen, die nun auch dem Überirdischen mit Verstandesargumenten zu begegnen suchen und also auch den angeblichen Beweis von Lebewesen auf anderen Gestirnen nur wissenschaftlich auswerten werden, nicht aber zum Glauben sich bereit erklären an eine geistige Entwicklung oder Weiterentwicklung auf jenen. Laut Gesetz von Ewigkeit sind die Gestirne getrennt voneinander, und sie bleiben getrennt - weil die Entwicklung der Seelen ihr Zweck ist und diese unter ganz verschiedenen Bedingungen stattfinden auf jedem einzelnen Gestirn. Die Erklärungen ungewöhnlicher Vorgänge nach dieser Richtung hin also sind irrig. Doch daß eine ungewöhnliche Kraftwirkung ausgenützt wird in noch ungeklärter Weise, müßte euch Menschen zu denken geben. Denn auch das gehört zu den Zeichen des Endes, daß ungewöhnliche Kräfte rege werden und daß der Zweck, wozu diese Kräfte genützt werden, auch den Ursprung der Kraft verrät. Auch Mein Gegner hat viel Macht am Ende, und er nützet sie zu seinen Gunsten. Gelingt es den Menschen, sich bisher ihnen unbekannte Kräfte dienstbar zu machen zum Segen der Mitmenschen, dann wird auch Mein Segen auf ihrem Bemühen sein. Ist aber der Zweck mit niedrigen Motiven verbunden, dann ist der am Werk, der euch verderben will. Und dieser wird auch nicht den Schleier lüften über seinem Tun, er wird die Menschen in Verwirrung stürzen, er wird alles verhindern, was zur Aufklärung dienlich wäre. Das Göttliche, Gute, Wahre aber tritt hervor und hält sich nicht geheim. Amen. B.D. NR. 6065

 

Auszug aus Buch 66, Botschaft 6098:
Gott in Jesus Christus.
4.11.1954 B.D. NR. 6098

Ich gebe Mich aber nicht zufrieden mit einem blinden Glauben. Und darum belehre Ich euch Selbst und biete Mich euch als Führer an, auf daß ihr recht geleitet werdet in eurem Denken und durch die Wahrheit auch volles Verständnis gewinnet für das Geheimnis der Menschwerdung Gottes in Jesus Christus.

 

Auszug aus Buch 66, Botschaft 6127:
Kampf gegen sich selbst, Begierden und Überwinden dieser.
6.12.1954 B.D. NR. 6127

Denn eure Vollkommenheit hängt von dem Zustand eurer Seele ab, nicht aber von dem Zustand eures Körpers. Und der Körper und dessen Leidenschaften sind euch beigegeben worden zur Erprobung eures Willens.

Kämpfet den Kampf gegen eure Begierden, tötet euren Leib ab, gebet ihm nur, wessen er zur Erhaltung seines Lebens bedarf - alles andere aber wendet eurer Seele zu, die nur reifen kann, wenn ihrer im Erdenleben mehr gedacht wird als des Körpers.

 

Auszug aus Buch 66, Botschaft 6132:
Problem der Menschwerdung Gottes. Liebe, Wahrheit, Gott - sind eins.
11.12.1954 B.D. NR. 6132

Gott, Licht, Wahrheit, Liebe - sie sind eins, und jeder Mensch ist im Besitz von allem, so er eines besitzet. Und wiederum ist Gott Jesus Christus. Also kann der göttliche Erlöser nicht ausgeschaltet werden, wenn sich der Mensch im Besitz der Wahrheit wähnt. Denn die Erleuchtung über das Problem der Menschwerdung in Jesus ist gleichfalls Folge eines Liebelebens, weil jegliche Wahrheit Licht ist, die von dem Feuer der Liebe ausgestrahlt wird, und weil das Licht alles erhellt und alles Unwahre verjagt aus dem Herzen des Menschen. Ich kann euch darum nur immer zur Liebe ermahnen, wollet ihr zur Wahrheit gelangen. Und Ich locke euch durch Meine Liebelehre wieder nur zu Mir, Der Ich die ewige Liebe Selbst bin. Sowie Ich Selbst also in euch sein kann, kann Ich auch wirken in euch, und Mein Wirken ist Erhellung des Geistes - ein Zustand, in welchem ihr hell und klar alle Zusammenhänge erkennet, in welchem ihr alles so sehet, wie es der Wahrheit entspricht. Ich kann euch vollste Wahrheit geben - jedoch erst, wenn ihr euch Mir verbindet, und diese Verbindung bedeutet: Wirken in Liebe. Denn wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Mir und Ich in ihm, und wo Ich bin, dort ist Licht, wo Ich bin, ist Wahrheit. Ohne Mich aber werdet ihr ewiglich nicht zur Wahrheit gelangen.

 

Auszug aus Buch 66, Botschaft 6144:
Friede den Menschen, die eines guten Willens sind.
Heiligabend 24.12.1954 B.D. NR. 6144

Alle Menschen waren in der Gewalt dessen, der Sein Feind war und darum stieg der Erretter aus der Höhe herab, um sie seiner Gewalt zu entreißen. Aber Er mußte dafür dem Gegner ein Opfer bringen, denn dieser gab seine Gefesselten nicht frei, denn er hatte Anspruch auf sie, weil sie ihm freiwillig gefolgt waren in die Tiefe und gleich ihm sündig geworden waren. Sie hätten nun ihr Lösegeld selbst bezahlen müssen und waren dazu zu schwach. Sie hätten aber Gott auch die Sühne selbst leisten müssen für die unermeßliche Sünde ihrer einstigen Auflehnung wider Gott.

 

Auszug aus Buch 66, Botschaft 6155:
Es gibt keine ewige Verdammung.
5.1.1955 B.D. NR. 6155

Doch unmöglich ist es, einem Wesen ein licht- und kraftvolles Leben zurückzugeben, das sich selbst verschließt dem Urquell von Licht und Kraft. Der freie Wille ist Merkmal alles Göttlichen, und den freien Willen ausschalten bedeutete Entgöttlichen des Wesens - es ewig unvollkommen zu belassen und darum auch ewig unglückselig - doch eine Unglückseligkeit, die Gottes Wille wäre.

 

Auszug aus Buch 66, Botschaft 6163:
Anforderung der Gnade.
13.1.1955 B.D. NR. 6163

Fordert immer nur Meine Gnade an, und sie wird euch zufließen unbeschränkt. Denn Gnade ist unverdiente Hilfe, die Ich aber jedem gewähre, der sie begehrt.

 

Auszug aus Buch 66, Botschaft 6186:
Kraftzustrom durch Gottes Ansprache.
9.2.1955 B.D. NR. 6186

Wenn Ich zu euch Menschen spreche, dann strömt euch Kraft zu, die unbeschreiblich wirksam ist, auch wenn ihr das körperlich nicht spüret.

Die Kraft, die ihr nun zugeht, ist gleichfalls geistiger Art, also mit den Sinnesorganen des Menschen wenig zu spüren, doch die Seele reifet aus, und in desto kürzerer Zeit, je öfter sie Mich zu sich sprechen läßt. Und daß es euch Menschen nicht so offensichtlich ist, hat seinen Grund darin, daß eine merkliche Wohltat, ein spürbarer Fortschritt der Seele zur Nachahmung veranlassen könnte aus selbstischen Motiven, aus Berechnung, und darum ohne Erfolg bleiben würde. Es muß im freien Willen Mein Wort angehört werden, es muß der Mensch innerlich dazu angetrieben sein, er muß Meine Gegenwart ersehnen und nur aus Liebe zu Mir wollen, daß Ich zu ihm rede. Er darf nicht dazu angeregt werden durch Versprechungen oder Erfolge, die er selbst kontrollieren kann und sein Streben wertlos für die Seele wäre.

 

Auszug aus Buch 67, Botschaft 6222:
Wortempfang. Schutz der Wahrheit.
29.3.1955 B.D. NR. 6222

Denn wer dieses ernsthaft begehrt, um zu arbeiten für Mich und Mein Reich, den lässet alles Weltliche unberührt, er wird immer nur um das Heil der Seele besorgt sein, er wird immer nur Nahrung für die Seele begehren, und diese empfängt er mit Sicherheit als wahre Speise des Himmels, als Lebensbrot, durch das die Seele reifet und zur Vollendung gelangt. Doch Ich bin auch ein liebender Vater, Der Seine Kinder immer betreut, Der sie auch aufklärt in weltlichen Fragen, wenn Ich die Lauterkeit solcher Fragen ersehe. Doch sollet ihr möglichst wenig solche Fragen stellen, weil das Abirren eurer Gedanken in weltliche Gebiete auch Meinem Gegner den Zugang zu euch öffnet, besonders dann, wenn ihr euch von solchen Gedanken gefangennehmen lasset - weil dann Meine Stimme in euch nicht mehr durchdringt und ihr statt derer andere Töne vernehmet - entsprechend eurem innersten Begehren. Denn nur die innige Verbindung mit Mir garantiert euch reinste Wahrheit und stillt euer geistiges Verlangen. Amen. B.D. NR. 6222

 

Auszug aus Buch 67, Botschaft 6252:
Der Auftrag, Wahrheit zu verbreiten, setzt Empfangen von Wahrheit durch Gott voraus.
7.5.1955 B.D. NR. 6252

Und Ich gebe euch reichlich, Ich versorge euch ausgiebig mit dem Wissen, das ihr verbreiten sollet, und ihr habt wahrlich nicht nötig, anderweitig ergänzendes Wissen entgegenzunehmen.

 

Auszug aus Buch 67, Botschaft 6253:
Heilsplan Gottes beweiset Seine Liebe.
9.5.1955 B.D. NR. 6253

Wer um diesen Meinen Heilsplan weiß, dem erscheint nichts mehr unerklärlich, was er auch erlebt in seinem Erdendasein, denn er sieht hinter allem Meinen Willen, und er weiß, daß dieser immer nur einen Fortschritt bezweckt, niemals aber einen Niedergang.

Es ist nichts willkürlich, es liegt jeglichem Geschehen Meine Liebe und Weisheit zugrunde, es dienet alles der Vollendung des Geistigen, es dienet seiner Rückkehr und der Vervollkommnung, denn Mein Ziel ist die Vergöttlichung aller Wesen, die einst von Mir erschaffen wurden.

Kein weltliches Wissen kann einen Menschen so befriedigen, wie es das geistige Wissen tut, denn nun erst ist dem Menschen der Daseinszweck bekannt, und er sieht alles in einem anderen Licht als der Mensch, dem jener Heilungsprozeß unbekannt ist, der das Erdenleben immer nur als Selbstzweck betrachtet und immer ärmer wird, je mehr er nach Weltgütern strebt und sie besitzt.

 

Auszug aus Buch 67, Botschaft 6284:
Geistige Führer auf Erden. Jesus Christus.
14.6.1955 B.D. NR. 6284

Diese Führer kennen den rechten Weg genau, weil sie von oben kommen und alles dorthin führen möchten, wo es licht ist, wo sie selbst herkommen. Sie sind selbst lichtvoll, wissen aber im Erdenleben nicht, daß sie dem Lichtreich entstammen, denn alles, was Mensch ist auf Erden, untersteht auch dem gleichen Gesetz. Es fehlt ihnen jegliche Rückerinnerung, auf daß sie völlig frei bleiben in ihrer Willensentscheidung - so auch diese von Mir den Menschen zugesellten Führer, die nur insofern sich von ihren Mitmenschen unterscheiden, daß ihr ganzes Streben dem Erreichen eines Reifegrades auf Erden gilt, während die Mitmenschen ihr Streben der Welt zugewandt haben und nun erst hingelenkt werden müssen auf ein anderes Ziel.

 

Auszug aus Buch 68, Botschaft 6286:
Kampf gegen Begierden und Leidenschaften.
16.6.1955 B.D. NR. 6286

Der Mensch muß nun ankämpfen gegen jegliches Verlangen, das der Materie gilt, denn immer ist damit eine Gier verbunden, etwas zu besitzen, was dem Reiche Meines Gegners angehört, was also nur dienet zur Befriedigung der Sinne - ganz gleich, was es auch sei. Sowie des Menschen körperliche Sinne sich daran ergötzen, sind es Begierden, die irdisch ihre Erfüllung finden. Alles gehört dazu, was dem Menschen körperliches Wohlbehagen verschafft, so es vom Menschen selbst angestrebt wird mit allen Kräften und darum für geistiges Streben der Grund fehlt: die Erkenntnis der Vergänglichkeit alles Irdischen.

 

Auszug aus Buch 68, Botschaft 6288:
Wie ihr ausmesset, so wird euch zugemessen.
19.6.1955 B.D. NR. 6288

Und daraus werdet ihr, Meine Diener auf Erden, entnehmen können, daß eure Sorge vordringlich dem geistigen Wohl der Mitmenschen gelten soll, denn die geistige Not macht sich nicht so offensichtlich bemerkbar, daß die Menschen sie ernstlich zu beheben suchen, während die irdische Not vom Körper fühlbar gespürt wird und daher die Sorge der Menschen immer nur der irdischen Versorgung gilt. Auch dort sollet ihr helfen, soweit es in eurer Macht steht, doch da ihr geistiges Gut im Überfluß besitzet, sollet ihr dieses austeilen allen, die bedürftig sind, und den Menschen verständlich zu machen suchen, daß die irdische Not nur eine Folge der geistigen Not ist - daß sie geistig etwas versäumen und darum irdisch leiden oder kämpfen müssen .

Und soll den Menschen Hilfe gebracht werden, so muß dies erst in geistiger Weise geschehen, daß sie erfahren, was die Ursache ihrer Not ist - daß sich die Menschen zuerst bemühen müssen, einander in Liebe zu begegnen, daß sie stets mehr der Mitmenschen als ihrer eigenen Not achten sollen, weil ihnen selbst die Hilfe zugeht im gleichen Maße, wie sie helfen wollen.

 

Auszug aus Buch 68, Botschaft 6289:
Lenker des Schicksals.... Gott der Liebe.
20.6.1955 B.D. NR. 6289

Und ihr könntet es leicht glauben, daß Ich ein Gott der Liebe bin, wenn ihr nur die Schöpfung um euch betrachtet - wenn ihr darüber nachdenkt, daß alles doch nur für euch Menschen geschaffen ist, damit ihr leben und euch an den Naturschöpfungen erfreuen könnet - daß ihr Menschen oft in mißliche Verhältnisse geratet, dürfte euch nicht an der Liebe und Weisheit eines Schöpfers zweifeln, sondern immer nur fragen lassen, warum ihr in solche Lagen geratet.

 

Auszug aus Buch 68, Botschaft 6290:
Schicksalsschläge. Heilsmittel.
21.6.1955 B.D. NR. 6290

Ihr wisset auch nicht, was ihr freiwillig auf euch zu nehmen euch erboten habt vor eurer Verkörperung als Mensch.

 

Auszug aus Buch 68, Botschaft 6296:
Trägheit im Denken.
27.6.1955 B.D. NR. 6296

Je mehr die Welt den Menschen fesselt, desto gleichgültiger ist ihm die Wahrheit, desto weniger begehrt er sie, und er nimmt gedankenlos alles an, was ihm als Wahrheit unterbreitet wird - oder er lehnt gedankenlos alles ab.

Die Menschen aber wollen nur über Irdisches ihr Wissen erweitern, weil geistiges Wissen ihnen keinen irdischen Erfolg bringt, durch irdisches Wissen aber sie ihr körperliches Wohlleben verbessern können und sie darum auch für alles andere sich verschließen, selbst wenn es ihnen als besondere Gnadengabe angeboten wird.

 

Auszug aus Buch 68, Botschaft 6306:
Einen der Seele mit dem Geist.
8.7.1955 B.D. NR. 6306

Liebewirken also ist erstmalig das Zeichen eines zum Leben erweckten Geistes, denn der Geist bestimmt die Seele - das Denken, Fühlen, und Wollen im Menschen - dazu, und von einem liebetätigen Menschen kann man wohl sagen, daß sich seine Seele mit dem Geist geeinet hat.

 

Auszug aus Buch 68, Botschaft 6314:
Geistige Wiedergeburt.
17.7.1955 B.D. NR. 6314

Der Zweck eures Erdenlebens ist die Umgestaltung zur Liebe, die Wandlung der in euch wohnenden Ichliebe zur uneigennützigen Nächstenliebe.

 

Auszug aus Buch 68, Botschaft 6323:
Isolierung der Weltkörper.
31.7.1955 B.D. NR. 6323

... wenn ihr jemals in den Bereich eines solchen Gestirnes geraten würdet. Doch es wäre ein vergebliches Unterfangen, es wird euch niemals gelingen, auch nur eine Verbindung aufzunehmen mit anderen Gestirnen, wenn dies nicht auf geistigem Wege geschieht, daß gedankliche Übermittlungen aus jenen Welten stattfinden, die euch aber immer nur zum geistigen Aufstieg dienen, niemals aber von euch Menschen geplante weltliche Erkundigungen betreffen.

Doch euer Wirkungsfeld ist und bleibt immer nur die Erde, ...

Und dazu gehört auch die weltweite Entfernung der Gestirne von eurer Erde, dazu gehört die Isolierung jedes einzelnen Gestirnes von den anderen, die gleichsam durch den luftleeren Raum, durch die Stratosphäre, gekennzeichnet ist, die den Aufenthalt eines Menschen in diesem Raum unmöglich machen und euch daher deutlich zeigen sollte, daß Ich Selbst euch isoliert habe.

 

Auszug aus Buch 68, Botschaft 6335:
Wirken des Satans II.
18.8.1955 B.D. NR. 6335

Es stehen jedoch Engel um euch zum Schutze bereit, wenn euer ganzer Wille Mir gilt, wenn die Liebe zu Mir euer ganzes Herz erfüllt - und diese werden eine Schranke aufrichten, die Mein Gegner nicht übersteigen kann, denn sie besteht aus Lichtwesen, die durch ihr Licht allein schon den Gegner abdrängen, der das Licht flieht. Denn diese sind Meine Kinder, die wie ihr einst seinem Einfluß ausgesetzt waren und sein Wirken kennen und die euch beistehen, daß ihr zum Vater findet, die euch daher auch schützen können, weil sie um seine List wissen und sich zwischen euch und ihn stellen.

 

Auszug aus Buch 68, Botschaft 6342:
Not soll zum Liebewirken anregen.
31.8.1955 B.D. NR. 6342

Alles hilft euch zur Vollendung, was zum Liebewirken anregt. Es muß also notgedrungen mißliche Lebenslagen geben, die den Mitmenschen veranlassen, helfend einzugreifen - es muß Not und Elend, Kummer und Leid geben, damit dienende Nächstenliebe geübt werden kann. Es muß der eine den anderen benötigen, auf daß sich der Mensch durch dienende Nächstenliebe zur Höhe entwickeln kann. Dienen in Liebe ist das Grundgesetz, das erfüllt werden muß, will sich der Mensch vollenden. Der Mensch muß auf Erden erst zur Liebe erzogen werden, weil sein eigentliches Wesen als Folge des einstigen Abfalles von Gott ohne Liebe ist - die göttliche Vaterliebe aber in jeden Menschen einen Liebefunken gesenkt hat, der nun im freien Willen entzündet werden soll und entfacht zu einem großen Liebefeuer.

 

Auszug aus Buch 68, Botschaft 6345:
Mein Reich ist nicht von dieser Welt.
2.9.1955 B.D. NR. 6345

Ich fordere nur von euch, das hinzugeben, was an sich schon wertlos ist, um euch wirkliche Werte einzutauschen, Ich nehme euch nichts, aber Ich gebe euch unvergleichlich viel.

Betäubet euch nicht mit solchen Gedanken, daß es aus sei mit eurem Tode.

 

Auszug aus Buch 68, Botschaft 6346:
Beachtung des Weltgeschehens.
3.9.1955 B.D. NR. 6346

Es würde sich alles für den einzelnen Menschen zur Zufriedenheit lösen, wenn er seine eigene Gestaltung in den Vordergrund rücken möchte und überzeugt glauben würde, daß auch das Weltgeschehen von Mir Selbst gelenkt wird - doch immer entsprechend dem Willen der Menschen und ihrer geistigen Beschaffenheit.

Was immer geschieht in der Welt, Mein Wille und Meine Macht können es bannen, und Mein Wille und Meine Macht kann auch die Auswirkung alles Schlechten von euch abwenden, die ihr euch Mir unterstellt, die ihr zu Mir eure Zuflucht nehmet, die ihr euch Mir anempfehlet und in Mir euren Vater sehet. Ihr brauchet die Welt wahrlich nicht zu fürchten, wenn ihr eure Blicke richtet hinauf zu Mir, wenn ihr das irdische Reich geringachtet, aber eifrig das geistige Reich anstrebet. Euch braucht nichts zu schrecken, und ob um euch auch die Hölle wütet, Ich führe euch durch alle Gefahren, sowie ihr in Verbindung stehet mit Mir durch euren Willen, eure Liebe und euer Streben - sowie eure Blicke geistig gerichtet sind. Es wird euch keineswegs eine Gefahr drohen, denn es kann euch nichts geschehen, als was euch dienet zur Vollendung. Strebet ihr eure geistige Vollendung an, dann fürchtet ihr auch nicht mehr weltliche Geschehen oder beunruhigende Ereignisse, denn ihr fühlet euch in Meinem Schutz wohlgeborgen. Amen. B.D. NR. 6346

 

Auszug aus Buch 68, Botschaft 6348:
Geistige Betreuung.
6.9.1955 B.D. NR. 6348

Ihr werdet gerade in Momenten der Versuchung unmerklich befreit von den finsteren Kräften, ihr werdet glauben, sie selbst überwunden zu haben, was auch der Wahrheit entspricht, da euer Wille es erreichte - doch eben mit Hilfe derer, die euch betreuen, lenken und führen in Meinem Auftrag. Denn ihr Liebewille ist mächtig und immer nur darauf bedacht, euch zu helfen, zu retten aus der Gewalt Meines Gegners, um dessen Wirken sie genauestens Kenntnis haben und es zu durchkreuzen suchen, wenn ihr selbst ihnen dieses gestattet durch die Richtung eures Willens. Und diese Zusicherung soll euch jede Furcht nehmen vor Meinem Gegner. Er kann euch nur dann schaden, wenn es ihm gelingt, Mich aus eurem Herzen zu verdrängen - und das soll darum eure größte Sorge sein, niemals die Bindung mit Mir aufzugeben oder sie zu lockern.

 

Auszug aus Buch 68, Botschaft 6351:
Macht der Fürbitte für das Unerlöste.
10.9.1955 B.D. NR. 6351

Ihr kennet nicht die Macht der Fürbitte, die in Liebe geleistet wird. Ihr würdet unendlich viel dazu beitragen, daß den Seelen im Jenseits das Reich des Lichtes erschlossen werden kann, wie ihr aber auch den Menschen auf der Erde durch Fürbitte verhelfen könnet zur Willenswandlung, weil sie gleich ist einer Kraftzuwendung, die immer eine gute Wirkung haben muß. Ihr alle seid befähigt, Menschen auf einem niederen Reifegrad eine Hilfestellung zu leisten, wenn ihr sie nur aufrichtig in euer Gebet einschließet, wenn eure Liebe ihnen helfen möchte und ihr euch nun an Mich wendet im Gebet, das ihrer Rettung gilt.

Ihr müsset versuchen, euch deren Seelen vorzustellen als überaus erbarmungswürdige, hilflose Geschöpfe, die dankbar sind für jeden Beistand, für jede Kraftzuwendung, doch in ihrer Finsternis nicht wissen, daß sie selbst sich diese Kraft verschaffen könnten, durch den Anruf des göttlichen Erlösers Jesus Christus. Dieses Wissen kann ihnen nicht zwangsläufig vermittelt werden, und sie lehnen es auch ab, wenn ihr es ihnen bringen wollet - aber sie werden die Kraftzuwendung spüren, die sie empfangen als Auswirkung eurer liebenden Fürbitte. Ein Gebet, das ihr für andere zu Mir richtet, bewerte Ich, als sei es von diesen selbst zu Mir emporgestiegen. Denn nun kann Ich im Lauf Meiner ewigen Ordnung wirken. Ich kann der Seele nun etwas geben, obwohl sie es selbst nicht angefordert hat, wenngleich der Seele doch der freie Wille belassen bleibt, die ihr nun zuströmende Kraft recht zu nützen. Eine liebende Fürbitte bewirkt aber auch die Willenswandlung dessen, dem sie gilt, denn es ist eine geistige Bitte, die Mein Ohr erreicht, die immer Erfüllung finden wird.

 

Auszug aus Buch 68, Botschaft 6364:
Wesen von anderen Welten?
25.9.1955 B.D. NR. 6364

Die Lichtwelt spricht immer nur euren Geist an, die finstere Welt dagegen eure Sinne.

 

Auszug aus Buch 68, Botschaft 6389:
Erfüllung der Verheißungen.
31.10.1955 B.D. NR. 6389

Alle meine Verheißungen werden von den Menschen zuwenig gewertet - weil ihr Glaube daran schwach ist, wenn er ihnen nicht gänzlich mangelt. Ich aber stehe zu Meinem Wort, und ihr könnet darum vollgläubig der Erfüllung Meiner Verheißungen harren, vorausgesetzt, daß ihr selbst zuvor tuet, was Ich als Vorbedingung für die Erfüllung Meiner Verheißung von euch verlange. Und Ich habe euch viel verheißen: ein sorgenloses Erdenleben und ein ewiges Leben in Seligkeit. Ich habe euch verheißen Erlösung von Sünde und Tod und ein Leben in Freiheit, Licht und Kraft. Ich habe euch Herrlichkeiten verheißen im Hause des Vaters und auf Erden Erfüllung aller Bitten und Erleuchtung durch den Geist. Und so ihr im vollen Glauben daran tuet, was Ich von euch verlange, dann seid ihr in Wahrheit selige Geschöpfe zu nennen, auch wenn ihr noch auf Erden lebt.

Ich kann euch aber doch keine Beweise dessen geben, es muß Mein Wort euch genügen, denn ihr sollt im freien Willen nach Vollendung streben. Aber Mein Wort sollet ihr euch zur Richtschnur nehmen und bedenkenlos ihm vertrauen. Und ihr würdet euch ein leichtes Erdenleben schaffen, ihr würdet den Tod nicht zu fürchten brauchen, denn ihr könntet nach diesem eingehen zum ewigen Leben.

Der euch diese Verheißung gab, Der kann euch auch alles geben, was ihr benötigt für Leib und Seele, für das Erdenleben und für die Ewigkeit.

Ihr würdet dann vertrauensvoll euch an Mich wenden, ihr würdet tun, was Ich von euch verlange und wahrlich jeder Not enthoben sein. Denn Ich allein kann euch Verheißungen geben und auch erfüllen. Mir allein ist es möglich, euch ein zeitliches Leben von Sorgen freizuhalten und ein ewiges Leben zu schenken dereinst in Seligkeit, und Meine Liebe garantiert euch die Wahrheit Meines Wortes.

 

Auszug aus Buch 68, Botschaft 6391:
Geistiges Wissen ohne materiellen Erfolg.
4.11.1955 B.D. NR. 6391

Denn Reingeistiges darf nicht vermengt werden mit irdischen Zielen, weil dies für das Geistige eine Herabsetzung bedeutet.

Jede materielle Verbindung mit geistigem Wissen wirkt sich nachträglich aus, denn etwas aus der Höhe Kommendes verträgt kein materielles Streben, weil dieses das erstere entgeistigt.

Ich kann nur selbstlose, auf Irdisches Verzicht-leistende Menschen gebrauchen, wo es gilt, Mein Wort aus der Höhe zu empfangen und zu verbreiten. Jeder materielle Gedanke im Zusammenhang damit gefährdet diese Arbeit, vollstes Vertrauen auf Meine Hilfe aber fördert sie und sichert euch zudem ein sorgenfreies Erdendasein, weil Ich Selbst euch dieses bieten kann durch euer restloses Vertrauen.

Diese Gewißheit soll euch beglücken und zu immer eifrigerer Arbeit antreiben, ihr sollt euch aller irdischen Sorgen entledigen und niemals einen irdischen Erfolg durch eure Geistesarbeit erhoffen.

 

Auszug aus Buch 68, Botschaft 6403:
Der Wille bestimmt die Dauer der Unfreiheit.
15.11.1955 B.D. NR. 6403

Meine Liebe gilt euch allen, und sie bleibt euch auch erhalten, doch sie wird wieder endlos lange Zeit unwirksam sein, ihr werdet sie erst wieder spüren können im Zustand als Mensch. Dann aber müsset ihr ohne Widerstand euch von Mir anstrahlen lassen, dann müsset ihr euch öffnen, und alle Not wird für euch zu Ende sein. Darum ist selig zu preisen schon auf Erden, der bewußt sich Mir hingibt und mit Mir den Zusammenschluß suchet, denn er hat seinen Widerstand aufgegeben, und er wehrt Meiner Liebe nicht mehr. Er wird bald frei sein jeglicher materieller Hülle und hell erstrahlen in Licht und Kraft.

 

Auszug aus Buch 68, Botschaft 6411:
Euer Begehren bestimmt euren Herrn.
25.11.1955 B.D. NR. 6411

Er ist getrennt von Mir und will euch ebenso getrennt wissen von Mir, darum wird er alles zu verhindern suchen, was eine Bindung mit Mir zur Folge haben könnte. Und darum wird er eure Gedanken zu lenken suchen auf sein Reich, auf die irdische Welt, und mit deren Gütern euch locken. Er kann und wird euch irdisch reich bedenken, wenn er euch dafür ganz in seinen Besitz nehmen kann, aber ihr selbst bestimmt dies, denn er kann euch nicht zwingen, nur euch seine Welt so verlockend vor Augen stellen, daß ihr freiwillig dieser Welt euch verhaftet, daß ihr immer nur begehret nach ihren Gütern und dadurch euch auch freiwillig dem Herrn der Welt unterstellt. Euer Begehren bestimmt den Herrn, der euch bedenkt - das lasset euch als Warnung und Mahnung gesagt sein. Wenn ihr wollet, daß euch ein Leben in ewiger Glückseligkeit erwartet nach eurem Abscheiden von der Erde, dann begehret auch die Güter, die unvergänglich sind. Richtet eure Augen auf das geistige Reich, und wisset, daß euch keine Schranken gesetzt sind, daß ihr im Übermaß die Schätze begehren dürfet und je nach eurem Begehren auch bedacht werdet. Denn Ich bin immer zu geben bereit, und niemals wird euch karg ausgeteilt werden, weil Mich Meine Liebe zu euch bestimmt zur Entäußerung, die euch selig machen will. Ich suche euch nur den Fesseln Meines Gegners zu entreißen, um euch beglücken zu können, während er in seiner Lieblosigkeit euch den Weg zu Mir versperren will, weil sein Wesen nur Haß ist, der sich auch auf euch erstreckt. Denn jeglicher Liebe ist er bar. Und schon darum solltet ihr ihm nicht in seine Fangnetze gehen - ihr solltet wissen, daß das, was er euch bietet, niemals zu eurem Glück sein kann, weil er euch kein Glück verschaffen will, sondern nur nach eurer Unterwerfung trachtet.

 

Auszug aus Buch 68, Botschaft 6412:
Gott, ein gerechter, aber liebevoller Richter.
27.11.1955 B.D. NR. 6412

Die letzte Zeit wird wohl eine Zeit des Schreckens sein für alle Menschen, doch ganz verschieden sie berühren - denn die Meinen werden durch ihren Glauben an Mich über eine Kraft verfügen, die sie alles leicht ertragen lässet. Sie werden vieles nicht spüren, was den Mitmenschen schwer bedrückt, denn Ich weiß es, wie der Mensch beschaffen ist und was zu ertragen er fähig ist. Und Ich bin den Meinen doch ein Vater, Der Seine Kinder nicht übermäßig belasten wird, wenn sie nur nach Ihm schauen und von Ihm Selbst geführt werden wollen.

 

Auszug aus Buch 68, Botschaft 6413:
Liebeanstrahlung und Entfernung.
28.11.1955 B.D. NR. 6413

Es ist Meine Liebekraft eure Ursubstanz, die nur zu völliger Untätigkeit durch euren freien Willen bestimmt wurde und darum also auch ruht, bis euer freier Wille wieder sie wirken lässet. Darum gebe Ich euch nicht auf, sondern strahle euch immerwährend an, daß ihr erwachet zu neuem Leben, die ihr doch in eurem derzeitigen Zustand tot genannt werden könnet. Meine Anstrahlung aber soll bezwecken, daß der in euch glimmende Liebefunke entzündet werde - oder auch: Einmal sollet ihr es empfinden und erkennen, daß ein göttlicher Vater fortgesetzt euch betreut, erhält und versorgt, ihr sollt euch einmal aller Seiner Gnadenzuwendungen bewußt werden, vorerst nur der liebevollen irdischen Führung und väterlichen Fürsorge um euer körperliches Bestehen und dann auch der geistigen Lenkung. Und ihr sollet dann innerlich angeregt werden, eurem Schöpfer und Vater von Ewigkeit Liebe entgegenzubringen. Dann entzündet ihr in euch den göttlichen Funken, und dann ist Meine Liebeanstrahlung nicht erfolglos geblieben. Dann erwachet ihr zum Leben. Und nun ist es auch möglich, daß ihr wieder den Urzustand erreichet, daß ihr stets mehr euch von Meiner Liebekraft durchfluten lasset, daß diese euch antreibt zum Liebewirken und daß ihr allmählich wieder in Meine Ordnung von Ewigkeit eintretet, die ihr einstens umstoßen wolltet und dadurch euch von Mir entferntet.

 

Auszug aus Buch 68, Botschaft 6414:
Evangelium der Liebe.
29.11.1955 B.D. NR. 6414

Doch die Menschen hören es nicht gern, wenn sie immer wieder zur Liebe ermahnt werden, denn sie fühlen es, daß ihnen gerade das mangelt, was Ich als Erstes fordere. Sie sind noch stark in der Selbstliebe verhaftet, und sie müßten ihr Leben, ihr Denken und Handeln gänzlich wandeln, wenn diese Selbstliebe zu uneigennütziger Nächstenliebe verkehrt werden soll. Es bedeutet für die Menschen einen innerlichen Kampf, der desto härter ist, je stärker die Ichliebe einen Menschen beherrscht.

 

Auszug aus Buch 68, Botschaft 6419:
Besessenheit.
8.12.1955 B.D. NR. 6419

Es können aber solche den-Menschen-belastende Anlagen auch geistigen Wesen gleicher Art Gelegenheit geben, einzuschlüpfen; es kann also eine solche geistige Kraft nun die Seele des Menschen beherrschen, was ihr Menschen mit Besessenheit bezeichnet. Doch gelingt dies, so ist die Seele ihrer Verantwortung enthoben, da es ihr gleichsam unmöglich gemacht wird, den freien Willen zu gebrauchen, denn jener Wille ist stärker und bestimmt den Menschen zu Handlungen, die nicht der Wille der Seele zu sein brauchen. Dann ist also scheinbar ein freier Wille ausgeschaltet, wenngleich er dem Wesen nicht genommen ist, nur kann er nicht gebraucht werden in dem Stadium, das der Seele zur Erprobung dienen soll. Es ist also dann mit dem Willen eines Wesens zu rechnen, das irdisch nicht zur Verantwortung gezogen werden kann, weil es unerreichbar ist. Der Mensch selbst aber ist ebensowenig verantwortlich zu machen, da er beherrscht wird. Warum und zu welchem Zweck nun dies zugelassen ist, das ist euch Menschen nicht mit wenigen Worten begreiflich zu machen, denn es bestehen auch im Reich der unteren Geister Gesetze, die immer gehalten werden und auch wieder den freien Willen zur Begründung haben. Doch wider Meinen Willen oder Meine Zulassung würden sich jene Wesen nicht des Körpers eines Menschen bedienen können, und es hängt auch mitunter deren Erlösung davon ab, weil auch jene Kräfte sich wandeln können, wenn sie dazu gewillt sind - wie auch ganz besondere Anlässe eine solche Zulassung Meinerseits begründen können. Und verständlicherweise kann dann die eigentliche Seele des Menschen nicht zur Verantwortung gezogen werden, es wird ihr aber Gelegenheit geboten, die ihr geraubte Zeit der Erprobung des freien Willens nachzuholen - oft auch noch im Erdenleben, wenn es gelungen ist, jenen Geist zu vertreiben, was wohl möglich ist bei rechter Einstellung zu Mir und rechtem Glauben an Mich.

 

Auszug aus Buch 68, Botschaft 6422:
Bereitschaft zur Erlöserarbeit.
11.12.1955 B.D. NR. 6422

Eure Gedanken sind Kräfte - und sind sie von der Liebe bestimmt, dann sind sie auch eine Waffe, mit der ihr den Feind der Seelen besiegen könnet und die Seelen retten, denen eure Liebe gilt. Jener ist nur durch die Liebe zu besiegen, denn dieser kann er nicht widerstehen. Er flieht und lässet von seinem Opfer ab. Und nun werdet ihr auch verstehen, in welcher Weise ihr Erlöserarbeit verrichten könnet, die sich sowohl auf die Menschen auf der Erde als auch auf die Seelen im jenseitigen Reich erstrecken kann. Schließet sie in eure liebende Fürbitte ein, gedenket ihrer mit erbarmendem Hilfswillen, redet sie an in Gedanken und lasset sie die Kraft eurer Liebe fühlen.

 

Auszug aus Buch 69, Botschaft 6426:
Wirken des Geistes. Weinbergsarbeit.
15.12.1955 B.D. NR. 6426

Sie können und wollen es nicht glauben, daß sie dereinst großen Mangel haben werden, wenn die Zeit des Scheines vorüber ist und die Welt des wirklichen Seins ihre Armut an geistigen Gütern aufdecken wird.

 

Auszug aus Buch 69, Botschaft 6429:
Ablehnen des Gotteswortes. Reue.
19.12.1955 B.D. NR. 6429

Und dann kann die Reue über ihr Verhalten bewirken, daß das Licht sie wieder anstrahlt und sie bewahrt vor dem Absinken zur Tiefe. Und dennoch erkennen sie, daß sie etwas versäumt haben, was nicht mehr wieder nachgeholt werden kann. Denn wenngleich sich ihr Dunkelheitszustand langsam wandelt und sie immer helleres Licht erstrahlen sehen, werden sie niemals den Lichtgrad erreichen können, den sie sich auf Erden erwerben konnten unter der Einwirkung Meines Wortes, das Ich Selbst ihnen zuleiten wollte und dem sie im freien Willen gewehrt haben.

 

Auszug aus Buch 69, Botschaft 6430:
Das Liebewerk des Menschen Jesus.
20.12.1955 B.D. NR. 6430

Er hatte reichlich, was den gefallenen Seelen fehlte, jedoch aus eigener Schuld. Denn sie hatten die Liebestrahlung Gottes zurückgewiesen, die Seele des Menschen Jesus aber begehrte ständig die Liebe des Vaters, und darum strahlte ihr diese Liebe auch fortgesetzt zu.

 

Auszug aus Buch 69, Botschaft 6438:
Anlaß und Zweck der Niederkunft Jesu.
29.12.1955 B.D. NR. 6438

Darum nahm Jesus diese Mission auf Sich, für die Menschen - für Seine gefallenen Brüder - die Schuld zu tilgen, sie zu sühnen und die Menschen zu erlösen aus der Gewalt des Gegners. Denn Jesus war gleichfalls ein aus Gottes Liebe hervorgegangenes Wesen wie Sein Bruder Luzifer - und Er erkannte als ein bei Gott verbliebener Engelsgeist die große Not des Gefallenen und die Unmöglichkeit, dieser Not ledig zu werden aus eigener Kraft, wenn ihm nicht Hilfe gebracht wurde.

 

Auszug aus Buch 69, Botschaft 6462:
Auswirkung irriger Lehren im Jenseits.
27.1.1956 B.D. NR. 6462

Geht eine Seele nun voll des Irrtums ins geistige Reich, so lebt sie dort in irrigem Denken weiter und kann nimmermehr einen geistigen Fortschritt erzielen. Doch sie nimmt auch schwerlich an, und weit schwerer ist es, einen Sich-wissend-Dünkenden zur Wahrheit zu führen als einen völlig Unwissenden, der sich weit eher belehren lässet, also annahmewillig ist. Erstere werden erst zum Nachdenken kommen, wenn sie sich unbefriedigt fühlen und sie ständig in Lichtlosigkeit dahingehen oder in ganz schwacher Dämmerung - wenn sie nicht schlechten Sinnes sind - die ihnen aber kein Wohlbehagen schenkt.

 

Auszug aus Buch 69, Botschaft 6475:
Licht - Wahrheit. Finsternis - Irrtum.
13.u.14.2.1956 B.D. NR. 6475

Freiwillig gibt er seinen Widerstand niemals auf, und er läßt sich auch nicht von der Liebe besiegen, weil er diese flieht. Denn ihr müsset bedenken, daß er kein geknechtetes Wesen ist, sondern ein freier Herr, der immer über sich selbst bestimmen kann. Wohl ist auch er Meinem Willen unterstellt, doch Ich bringe Meinen Willen nur dann zur Anwendung, wenn es an der Zeit ist, den von ihm geknechteten Wesen Hilfe zu leisten, weil er seine Macht mißbraucht. Dann binde Ich ihn auf eine Zeit und stelle erst wieder die Ordnung her, die er durch sein übermächtiges Wüten umgestoßen hat.

Darum suche Ich, euch immer wieder das Wesen dessen vorzustellen, der Mein Feind und Gegner ist und der auch für euch nur Feindschaft empfindet. Denn nur, wenn ihr sein wahres Wesen kennet, wird euch alles Geschehen in und um euch sowie im gesamten Universum verständlich sein - und nur, wenn ihr seinen Haß kennet, den er Mir und Meiner Liebe entgegensetzt, werdet ihr es verstehen, daß es noch Ewigkeiten dauert, bis er sich und seinen Willen gewandelt hat. Amen. B.D. NR. 6475

 

Auszug aus Buch 69, Botschaft 6486:
Merkmal der Wahrheit: Jesus Christus. Liebe.
27.2.1956 B.D. NR. 6486

Denn dann werde auch Ich nicht recht erkannt, Der Ich in Jesus Christus das Erlösungswerk vollbrachte und ewig nicht mehr zu trennen bin von Jesus, mit Dem Ich eins werden konnte durch Seine übergroße Liebe zu Mir und zu den Mitmenschen. Wer Mich anerkennen will, der muß auch Jesus Christus anerkennen, denn Er und Ich ist eins.

 

Auszug aus Buch 69, Botschaft 6497:
Rückführungsplan. Freier Wille.
10.3.1956 B.D. NR. 6497

Gerade der freie Wille hindert Mich daran, euch schlagartig zu erlösen, was Meine unendliche Liebe wohl tun möchte, euch aber dann das Merkmal der Göttlichkeit, der freie Wille, genommen wäre und ihr ewig nicht mehr zu vollkommenen Wesen werden könntet, sondern immer nur gerichtete, von Meinem Willen bestimmte Wesen wäret, die nicht Meinem Ziel, Meinem göttlichen Liebeplan, entsprechen. Menschen, die einen freien Willen streiten, sind noch sehr verfinsterten Geistes, denn sie stehen noch unter dem Einfluß Meines Gegners, der seinen Willen auf sie übertragen hat. Ich aber gab dem durch seinen Willen gezeugten Geistigen das Selbstbestimmungsrecht, so daß es sich erkannte und sich frei entscheiden konnte für ihn oder für Mich. Und es fiel dennoch und wurde somit selbst schuldig im freien Willen. Wenn es also als Mensch sich noch abhängig wähnet von fremder Gewalt, die seinen Willen bestimmt, dann ist es auch noch sehr in jener Gewalt - kann sich aber davon lösen, eben weil es einen freien Willen hat, der auffallend schnell gestärkt werden würde durch den Anruf Jesu Christi, Der dafür gestorben ist, daß der Mensch jederzeit sich Stärkung seines geschwächten Willens verschaffen kann. Und darum kann mit Hilfe des göttlichen Erlösers die Rückführung zu Mir in kürzerer Zeit vonstatten gehen, wie aber auch noch Ewigkeiten vergehen können, weil der freie Wille entscheidend ist.

 

Auszug aus Buch 69, Botschaft 6501:
Zeichen und Hinweise auf das Ende.
14. März 1956. B.D. NR. 6501.

Aber dennoch ist der volle überzeugte Glaube nur bei sehr wenigen zu finden, denn es ist ein zu gewaltiges Geschehen, was den Menschen angekündigt wird, es ist ein Geschehen, das sich niemand vorzustellen vermag und das auch noch niemals erlebt wurde, solange Menschen diese Erde bewohnen, denn alle zuvorigen Beendigungen einer Erlösungsperiode spielten sich verschieden ab, niemals wird sich das gleiche Geschehen wiederholen, und niemals sind Belege dafür vorhanden, wie ein solcher Vorgang der Auflösung von Schöpfungen vor sich gegangen ist.

 

Auszug aus Buch 70, Botschaft 6508:
Hingabe an Jesus. Heiland und Arzt. Erretter.
22.3.1956 B.D. NR. 6508

Und dieser Jesus ist und bleibt die schaubare Gottheit, denn Ihn erwählte Ich Mir, um euch ein schaubarer Gott sein zu können, Der Ich doch Geist bin von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Und so tretet den Gang an zu Mir, gedenket Meiner Worte, lasset sie tief in euer Herz eindringen und glaubet ungezweifelt, denn Meine Verheißungen sind Wahrheit, ihr selbst aber bestimmt ihre Erfüllung. Ich trug für euch alle eure Sünden, Ich nahm alle Leiden und Nöte auf Mich, die ihr hättet tragen müssen als Sühne für eure Ursünde. Und eines jeden Menschen Leben kann sorglos und frei von Leid dahingehen, wenn er sie Mir Selbst übergibt, daß Ich auch seine Schuld für ihn getragen haben möge.

 

Auszug aus Buch 70, Botschaft 6514:
Auferstehung zum Leben.
31.3.1956 B.D. NR. 6514

Meine Seele entstieg der Gruft, und sie nahm alle vergeistigten Substanzen des Leibes mit sich - ein Vorgang, der sich an jeder Seele vollzieht, nur daß dieser Vorgang, weil rein geistig, den noch irdischen Menschen nicht sichtbar ist - während Ich Selbst darum diese Auferstehung sichtbar vor sich gehen ließ, um euch Menschen den Beweis zu geben von einer Auferstehung zum ewigen Leben nach dem Tode. Darum braucht kein Mensch den Tod des Leibes zu fürchten, denn es vergeht nur die Schale, der Kern aber bleibt bestehen.

 

Auszug aus Buch 70, Botschaft 6521:
Nützen der Gnaden des Erlösungswerkes.
12.4.1956 B.D. NR. 6521

Darum aber ist auch der Weg aus der Tiefe, aus endloser Entfernung wieder zu Mir zurück, überaus beschwerlich, weil die Sünde gegen Mich unermeßlich groß war - die endgültige Rückkehr zu Mir aber mit unermeßlichen Seligkeiten verbunden ist, wenn ihr die Kindschaft Gottes - den höchsten Grad der Vollkommenheit - erreichet durch euren Wandel auf Erden.

 

Auszug aus Buch 70, Botschaft 6524:
Irdisches Schaffen und Mühen vor dem Ende.
17.4.1956 B.D. NR. 6524

Denn euch ist der Tag des Endes geheim, ihr könnet noch viel Dienste tun an den Mitmenschen; sowie ihr euch Meinen Segen dazu erbittet, kann jede irdische Tätigkeit sich geistig auswirken.

Denn nur dann kann auch die Materie noch ausreifen, und die kurze Zeit bis zum Ende kann dem in ihr sich bergenden Geistigen eine Möglichkeit bieten, auf der neuen Erde in leichteren Außenformen Aufenthalt nehmen zu können und schneller in seiner Entwicklung vorwärtszuschreiten.

 

Auszug aus Buch 70, Botschaft 6530:
Rechter Wille erkennt Ursprung des Wortes.
24.4.1956 B.D. NR. 6530

Meine Liebesonne strahlet unausgesetzt auf euch Menschen herab, und ihr brauchet nichts weiter zu tun, als euch in ihren Strahlenkreis zu begeben, ihr brauchet nur Mich Selbst und das Licht zu suchen, ihr brauchet nur euch anstrahlen zu lassen von Mir, und es wird hell werden um und in euch.

 

Auszug aus Buch 70, Botschaft 6532:
Gottes Wirken durch Seine Werkzeuge.
26.4.1956 B.D. NR. 6532

Verstehet Mich, Ich Selbst wirke durch euch, und ihr könnet somit völlig sorglos eure Erdentage verbringen, und es wird ein jeder Tag so verlaufen, wie es für euch und eure Mitmenschen und für die Seelen im geistigen Reich von Segen ist, solange es euer Wille ist, Mir zu dienen und Mir zum Wohlgefallen zu leben. Wozu ihr euch gedrängt fühlet, das tuet; sowie ihr unschlüssig seid, bittet Mich um Rat und Klarheit, und gebet euch vollvertrauend immer nur Meiner Führung hin. Das Ende ist nahe, und viel Arbeit soll noch geleistet werden, und Meine Knechte sollen nicht müde werden, aber Ich werde sie mit Kraft versorgen, ich werde ihnen geben leiblich und geistig, was sie benötigen, und Ich werde alle ihre Gedanken lenken, daß sie sich in rechter Bahn bewegen .... Ich werde sie selbst und ihre Arbeit segnen. Amen. B.D. NR. 6532

 

Auszug aus Buch 70, Botschaft 6544:
Begründung des Wissens um den letzten Entwicklungsgang.
11.5.1956 B.D. NR. 6544

Und darum wird in der Endzeit die Menschheit aufgeklärt, es wird Meinen Dienern ein Wissen unterbreitet, das den Menschen die große Verantwortung ihres Lebens bewußt werden lassen soll; und es kann dieses Wissen nur auf geistigem Wege empfangen werden - weshalb es aber auch angezweifelt wird mit dem Hinweis, daß solches nicht in der Schrift enthalten sei.

 

Auszug aus Buch 70, Botschaft 6560:
Allgewalt des göttlichen Liebelichtes wird eingedämmt.
1.u.2.6.1956 B.D. NR. 6560

Denn das Licht ist von Ewigkeit und wird bleiben bis in alle Ewigkeit, während die Dunkelheit erst entstand durch den Abfall des Urgeschaffenen von Gott . Amen. B.D. NR. 6560

 

Auszug aus Buch 70, Botschaft 6563:
Gott will dem Toten das Leben schenken.
5.6.1956 B.D. NR. 6563

Widerstand aber ist gegnerischer Einfluß, Widerstand ist das Wirken Meines Gegenpols, der ebenso ausdauernd den Tod will, wie Ich das Leben schenken möchte. Und zwischen uns beiden steht das aus Meiner Liebekraft und seinem Willen erschaffene Wesen, das selbst über Leben und Tod entscheidet insofern, als daß es sich im freien Willen Mir und Meiner Liebeanstrahlung öffnen muß, um erweckt zu werden zum Leben.

Und dann wird ihnen auch Kenntnis gegeben durch geisterweckte Menschen, damit es einigen wenigen noch möglich ist, auf dem Verstandeswege sich mit Meinem Heilsplan auseinanderzusetzen und nun sich bewußt einzugliedern in jenen Prozeß, denn es gibt vereinzelt Menschen, die sich der Logik dieses Wissens nicht verschließen können, die darin die Erklärung finden, die sie verstandesmäßig schon lange suchten, aber noch nicht finden konnten.

 

Auszug aus Buch 70, Botschaft 6571:
Tod oder Leben. Überwinden der Welt.
13.6.1956 B.D. NR. 6571

Diese eure eigentliche Erdenaufgabe erfordert aber zuerst ein Überwinden der Welt, d.h., sie darf euch nicht beherrschen, sondern ihr müsset Herr sein und bleiben über alles, was der Welt angehört - ihr müsset es als weit unter euch stehend nur soweit beachten, wie es euch dienen soll. Euer Hauptaugenmerk aber sollet ihr auf das geistige Reich richten, das ihr euch erwerben könnet, wenn ihr recht auf Erden lebt.

 

Auszug aus Buch 70, Botschaft 6579:
Niemand kommt zum Vater.
21.-25.6.1956 B.D. NR. 6579

Niemand kommt zum Vater denn durch Mich. Wie überaus wichtig diese Worte sind, das erkläret auch die Notwendigkeit, die Menschen zum Glauben an Jesus Christus zu führen, die ihn noch nicht besitzen, oder zum lebendigen Glauben ermahnen, wo das Wissen um Jesus Christus schon vorhanden ist. Denn es kann niemand zu Mir gelangen, der nicht in Jesus Christus Mich Selbst erkennt. Denn es gibt Menschen, die wohl an einen Gott zu glauben vorgeben, weil Er Sich Selbst beweiset durch alles, was den Menschen umgibt, die aber Jesus Christus als Gottes Sohn und Erlöser der Welt nicht gelten lassen wollen, sich selbst jedoch nicht für ungläubig halten. Doch diese Menschen stehen ihrem Gott und Schöpfer noch so fern, sie sind noch nicht in nähere Verbindung getreten mit Mir und konnten darum nicht erleuchtet werden in ihrem Denken. Auf ihnen lastet aber noch die Sünde der einstigen Abkehr von Mir, und diese Sünde kettet sie an Meinen Gegner, sie werden nicht von ihm loskommen ohne Jesus Christus. Von dieser Sünde der einstigen Abkehr von Mir wissen aber die wenigsten Menschen, und deshalb sind sie sich auch nicht der Bedeutung Jesu und Seines Erlösungswerkes bewußt.

Ist er aber unbelehrbar, ist sein Wille noch in der Stunde des Todes gegnerisch eingestellt, dann kann er im geistigen Reich keine Seligkeit erwarten, dann kann er trotz eines korrekten Lebenswandels nur in dem Bereich aufgenommen werden, wo alle Christusleugner weilen, denn er hat sich nicht auf Erden erlösen lassen, und er geht gebunden in das geistige Reich ein. Aber er kann auch drüben noch seinen göttlichen Heiland und Erlöser finden.

Denn Ich Selbst sprach durch den Menschen Jesus zu ihnen, Ich Selbst wollte anerkannt werden in Ihm, Der Mir nur für die Zeit des Erdenwandels zur Hülle diente - die Ich aber auch im geistigen Reich beibehielt, um für alle Meine Geschöpfe ein schaubarer Gott sein zu können, Der Ich doch Geist war von Ewigkeit zu Ewigkeit - und als solcher nicht von den erschaffenen Wesen zu schauen war. Um euch Menschen nun ein schaubarer Gott sein zu können, erwählte Ich Mir eine Form, und Ich vollbrachte in dieser Form das Erlösungswerk. Also müsset ihr auch die Form anerkennen, in der Ich Mich barg, und dann habt ihr schon den rechten Weg eingeschlagen zu Mir, eurem Vater von Ewigkeit. Ohne Jesus Christus aber könnet ihr ewiglich nicht zu Mir gelangen, denn ohne Jesus Christus gibt euch Mein Gegner nicht frei, weil ihr ihm noch angehöret durch euren Willen. Amen. B.D. NR. 6579

 

Auszug aus Buch 70, Botschaft 6582:
Fürbitte für Mitmenschen.
28.6.1956 B.D. NR. 6582

Die Seele, das Geistige im Menschen, führt nun ein erbarmungswürdiges Leben in ihrem Körper, denn was dieser auch tut, es hüllt die Seele stets dichter ein und macht es ihr unmöglich, ins Licht zu treten, wenn ihr keine Hilfe gewährt wird.

Die Seele ist das Denken, Fühlen und Wollen im Menschen.

 

Auszug aus Buch 70, Botschaft 6586:
Begründung der Aufklärung über Heilsplan und Erdenlebenszweck.
2.7.1956 B.D. NR. 6586

Unbeschränkt fließen euch Meine Gnadengaben zu, und ihr könntet euch wahrlich Reichtümer sammeln auf Erden und reich gesegnet eingehen in das jenseitige Reich nach dem Tode eures Leibes. Und Ich werde auch bis zum Ende das Gnadenmaß noch vermehren, Ich werde es euch so leicht wie möglich machen, in den Besitz geistiger Güter zu gelangen, doch immer muß Ich es euch freistellen, anzunehmen, was euch in reichstem Maße geschenkt wird. Doch so ihr ablehnet, gibt es für euch keine Rettung mehr, denn wider euren Willen kann Ich weder euren Lebenswandel noch euer geistiges Ausreifen bestimmen. Und so rückt die Stunde des Endes immer näher. Darum gebe Ich euch in der Endzeit Aufklärung, die euch Menschen nachdenklich stimmen sollte, weil sie ein Wissen betrifft, das zuvor nur wenige Menschen besaßen: Ich gebe euch Kenntnis von Meinem Heilsplan, von eurem Erdenlebenszweck und von Sinn und Zweck der Schöpfung.

 

Auszug aus Buch 70, Botschaft 6587:
Prophetische Gabe. Geistesgabe, die verpflichtet.
3.7.1956 B.D. NR. 6587

Doch die Propheten der Endzeit werden wenig Glauben finden bei den Menschen und doch immer wieder ihre Stimme ertönen lassen. Sie werden oft als falsche Propheten verlacht oder angefeindet werden, denn auch der Gegner Gottes tritt zu gleicher Zeit auf, aber er kündet den Menschen das Gegenteil an. Er stellt ihnen einen Aufstieg in Aussicht, er verheißt den Menschen eine Blütezeit und eine Wandlung zum Guten .... Und er sucht seinen eigenen Vorteil daraus zu ziehen. Die falschen Propheten sind nicht uneigennützig, und daran sind sie zu erkennen, sie lassen sich zahlen für ihre Dienste, und sie reden aus ihrem Verstand.

 

Auszug aus Buch 71, Botschaft 6593:
Neugeburt gleich Auferstehung.
12.7.1956 B.D. NR. 6593

Der Tag der Neugeburt ist auch gleichzeitig der Tag der Auferstehung für euch. Sowie sich eure Seele besinnet auf ihren Erdenlebenszweck, sowie sie im freien Willen Fühlung nimmt mit Mir, mit dem geistigen Reich, sowie sie beginnet, Mich und Mein Reich anzustreben, tritt sie heraus aus ihrem Grabe der Finsternis, sie erwacht zu neuem Leben. Denn die Neugeburt der Seele ist ebender Wechsel aus dem Bereich Meines Gegners in Mein Bereich.

 

Auszug aus Buch 71, Botschaft 6600:
Mit dem Kreuzestod begann ein Erlösungsabschnitt.
20.7.1956 B.D. NR. 6600

Mit Meinem Kreuzestod wurde einer Erlösungsperiode ein Ende gesetzt im geistigen Sinn.

 

Auszug aus Buch 71, Botschaft 6608:
Zeitbegriff und Wissen darum.
28.7.1956 B.D. NR. 6608

Doch euch Menschen muß es immer wieder vorgestellt werden, welche Ewigkeiten ihr euch schon auf der Erde bewegt und daß ihr schon jetzt in eurem Erdenleben dieser endlos langen Zeit eurer Entwicklung ein Ende machen könnet, wenn ihr euch bemüht, vollkommen zu werden, auf daß ihr dann nicht mehr dem Gesetz von Zeit und Raum untersteht, auf daß ihr dann als seligste Geistwesen auch das Quälende des Zeitbegriffes verlieret, was zur restlosen Seligkeit gehört.

Im Zustand der Unvollkommenheit aber gibt es kein Ende für euch, nur ist die Art eures Bestehens verschieden - also es kann der bewußte Zustand auch wieder schwinden, und dennoch besteht ihr weiter unbewußt, und dann müsset ihr wieder Ewigkeiten zurücklegen, bis ihr erneut die Möglichkeit habt, euren Erdenlauf abzuschließen in einem Vollkommenheitsgrad, der jeden Zeitbegriff ausschließt.

Glaubet ihr daran auch ohne Beweise, so werdet ihr euch auch bemühen, einen Lichtgrad noch auf dieser Erde zu erreichen, ihr werdet streben nach Vollendung, und es nähert sich auch dann für euch das Ende der Zeit.

 

Auszug aus Buch 71, Botschaft 6619:
Verantwortung vor Gericht. Offenes Bekennen.
11.u.12.8.1956 B.D. NR. 6619

Auch wenn es euch jetzt noch scheinet, als vergrößere sich ständig die Bekennerzahl - es geht um das lebendige Bekennen Jesu Christi, und das sucht Mein Gegner immer mehr zu unterbinden. Sein Einwirken geht dahin, daß die Menschen alles - auch das religiöse Leben - mit der Welt verschmelzen, daß sie es zuletzt selbst zu etwas Weltlichem machen, aber die innige Bindung mit Mir nur selten oder gar nicht mehr herstellen, je nachdem er seinen Einfluß auf den einzelnen Menschen ausüben kann. Selten nur ist wahres, lebendiges Christentum zu erkennen, das darin besteht, daß die Menschen Liebe untereinander pflegen, daß sie im Geist Meiner göttlichen Liebelehre leben, daß all ihr Denken und Handeln bestimmt ist von der Liebe und also auch in Meinem Willen. Und darum wird das Bekennen vor der Welt immer nötiger, weil jeder Mensch ängstlich seine innere Gesinnung zu verbergen sucht, wenn sie gut, d.h. Mir zugewandt, ist, dagegen offen hervortritt, wo gegen Mich und Meine Lehre geeifert wird. Immer wird man die Ablehnung Meines Wortes und Meiner Selbst offen bekennen, doch das Zusammengehen mit Mir ängstlich zu verbergen suchen.

 

Auszug aus Buch 71, Botschaft 6638:
Begriff Hölle. Neubannung. Gottes endlose Liebe.
7.9.1956 B.D. NR. 6638

Darum gehört auch jenen Geschöpfen Meine Liebe, und ob sie noch so tief gesunken sind - was euch Menschen nun auch erklären wird, warum eine Neuschöpfung der Erde vor sich gehen muß. Denn Ich gedenke ebenso jener unglückseligen Geschöpfe in der tiefsten Tiefe wie der Menschen auf der Erde. Ich will auch ihnen wieder einen Weg bereiten, die schon endlos lange schmachten in der Gewalt Meines Gegners; Ich will sie ihm entwinden und wieder neu binden in der festen Form, auf daß auch ihr Weg wieder aufwärts gehe, auf daß ihr Widerstand langsam nachlasse, den sie noch in stärkstem Maß Mir leisten.

 

Auszug aus Buch 71, Botschaft 6642:
Die Seele Jesu.
11.9.1956 B.D. NR. 6642

Die Seele des Menschen Jesus war von oben. Ein Lichtgeist stieg zur Erde herab, ein Wesen, Das aus Mir hervorgegangen war und in aller Willensfreiheit bei Mir verblieb, als ein großes Heer geschaffener Geister abfiel von Mir und in die Tiefe stürzte. Dieser Lichtgeist aber hatte eine Mission zu erfüllen als Mensch, Er mußte in ein lichtloses Gebiet herabsteigen, also vorerst Seine Lichtfülle zurücklassen, die auf Erden nur eine verheerende Wirkung gehabt hätte, weil die Menschen für ein solches Licht von oben nicht annahmefähig waren, also vergangen wären in seinem Strahl.

Und Er war so beschaffen, trotzdem die Seele aus dem Reich des Lichtes herniedergestiegen war.

 

Auszug aus Buch 71, Botschaft 6670:
Anerkennen Jesu Christi und Nützen der Gnaden.
15.10.1956 B.D. NR. 6670

Wenn ihr diese Erde als Mensch betretet, hat Mein Gegner noch Gewalt über euch. Und es geht im Erdenleben nur allein darum, ob ihr euren Willen von ihm ab und Mir wieder zuwendet, was ihr jedoch nur dann unter Beweis stellet, wenn ihr Jesus Christus anerkennet, weil Ich Selbst Mich in dem Menschen Jesus verkörpert habe, um Meine Liebe für euch einzusetzen, daß ihr wieder zu Mir zurückkehren könnet.

 

Auszug aus Buch 71, Botschaft 6671:
Der freie Wille muß erkannt werden.
16.10.1956 B.D. NR. 6671

Es widerspricht dies aber dem Gesetz göttlicher Ordnung, es widerspricht dem Prinzip der Freiheit und also auch dem Plan der Vergöttlichung dessen, was Gott erschaffen hat. Die Seligkeit alles Geschaffenen besteht in der in Freiheit des Willens erreichten Vollkommenheit, und ob auch der freie Wille noch so sehr in Abrede gestellt wird. Wer den freien Willen streitet, der ist auch noch in völliger Unfreiheit, weil er dem untersteht, der ihn gefesselthält. Er hat aber auch noch nicht den Versuch gemacht, von ihm frei zu werden, ansonsten er sich seines freien Willens bewußt wäre. Wer einen freien Willen streitet, der fühlt sich selbst gebunden, selbst wenn er sich nicht klar ist, wer oder was ihn gebunden hält. Aber das Eingeständnis, keinen freien Willen zu haben, ist das sicherste Zeichen seiner Gebundenheit, wohingegen der Mensch sich selbst schon frei fühlt, der einen freien Willen erkennt und anerkennt.

 

Auszug aus Buch 72, Botschaft 6673:
Beantwortung von Fragen über unbefleckte Empfängnis und Vorzug der Lichtseelen.
18.u.20.10.1956 B.D. NR. 6673

Ihr, die ihr auf Erden lebet - sowie alles Geistige, das schon einmal durch das Erdenleben hindurchgegangen ist als Mensch - ihr seid einst gefallenes Geistiges, mit wenigen Ausnahmen; denn es verkörpern sich auch Lichtwesen auf dieser Erde. Also es steigen aus dem Reiche des Lichtes Wesen zu euch Menschen herab, um euch zu helfen in tiefer geistiger Not. Ihr müsset also unterscheiden: von Gott abgefallene und bei Gott verbliebene Urgeister - erstere als Anhang Meines Gegners sich in der Tiefe befindlich und letztere in aller Vollkommenheit bei Mir verblieben. Ihr müsset weiter unterscheiden: den Willen des Gegners noch in sich tragende und schon in Meinen Willen eingegangene, aber noch nicht vollendete Wesen, die darum seinem Einfluß noch ausgesetzt sind. Und dann werdet ihr es auch verstehen können, daß letzteren geholfen werden muß, weil sie zu schwach sind dessen Einfluß gegenüber. Also wird euch auch die Mission jener Lichtwesen erklärlich sein, die sich freiwillig auch auf Eden verkörpern, um jenen zu helfen. Und dann begreifet ihr auch die Mission des Menschen Jesus - der als ein solches Lichtwesen ein Rettungswerk vollbringen wollte, das die Macht Meines Gegners brach. Alle waren Kinder Meiner Liebe - sowohl die gefallenen als auch die bei Mir verbliebenen Wesen, aber es blieben diese Wesen nicht gleich, sie waren nun unterschiedlich geworden - es waren strahlende und lichtlose Wesen, die auch nicht in gleichen Sphären weilen konnten. Und also war das Reich des Lichtes und das Reich der Finsternis Aufenthalt geworden dieser verschieden gearteten Wesen. Und es gab keine Brücke zwischen diesen beiden Reichen bis zur Niederkunft Jesu, eines bei Mir verbliebenen Engelsgeistes, Der diese Brücke schlagen wollte und geschlagen hat durch ein Erbarmungswerk einmaliger Art. Die Wesen, die einstmals ihre Vollkommenheit einbüßten durch ihre Auflehnung wider Mich, benötigten einen Helfer, weil sie allein zu schwach waren, auch wenn eine Brücke geschlagen war, weil auch Mein Gegner über große Kraft verfügte, die er seinen einstigen Anhängern gegenüber anwenden konnte. Aber auch die bei Mir verbliebenen Wesen waren kraftvoll, weil sie unausgesetzt von Meiner Liebekraft sich durchstrahlen ließen. Also hätte die Kraft eines nicht gefallenen Engelsgeistes vollauf genügt, um einen Sieg zu erringen über Meinen Gegner und ihm seinen Anhang zu entreißen. Doch solches widersprach Meinem Gesetz ewiger Ordnung, weil dann der freie Wille ungeachtet geblieben wäre aller der Wesen, die einst Meinem Gegner freiwillig gefolgt sind, und ein solcher errungener Sieg ein Vervollkommnen der Wesen ausgeschaltet hätte. Darum also mußte ein anderer Weg gesucht werden. Die Liebe mußte ein Opfer bringen, und es mußte einem jeden gefallenen Wesen freistehen, sich jenes Opfers zu bedienen, also zu wollen, daß es auch für es gebracht worden sei. Ein Opfer bringen kann aber nur ein Mensch; ein Lichtwesen kann wohl den Willen haben, sich selbst zu opfern, es muß aber dann als Mensch das Opfer leisten, weil es als Lichtwesen nicht leiden kann und auch über so viel Kraft verfügt, daß ihm alles möglich ist. Ein Mensch aber ist ein schwaches, mangelhaftes, für Leid und Qual empfindliches Wesen, das nun eine übergroße Willensstärke aufbringen muß, wenn es freiwillig Leiden und Qualen auf sich nimmt, um nicht für sich selbst, sondern für seine Mitmenschen etwas zu erreichen, das seine Liebe den unglücklichen Menschen schenken möchte. Es mußte als nur Mensch ein Opfer bringen für seine Mitmenschen. Es mußte zu leiden und zu sterben fähig sein. Und so werdet ihr nun begreifen, daß der Mensch Jesus keinerlei Vorzüge aufweisen durfte, die Ihn als einen Menschen außergewöhnlicher Art kennzeichneten, selbst wenn Seine Seele ein Lichtgeist war. Sie war zwar nicht durch die Schöpfung gegangen gleich den Seelen der Menschen, der gefallenen Brüder; dennoch war diese Seele, als sie den Fleischleib bezog - der wie der Leib anderer Menschen eine Zusammenballung von unreifem Geistigen war, also auch mit den gleichen Empfindungen, Begierden und Leidenschaften erfüllt, die der Mensch Jesus in Seinem Erdenleben überwinden lernen sollte. Denn Seine Mission war außer der Erlösung - der Tilgung schwerster Sündenschuld - den Menschen das Leben vorzuleben, das allein ihnen eine Rückkehr zu Mir sicherte. Wurde also von völlig unzulänglichen, schwachen und durch Leidenschaften-gebundenen Menschen etwas verlangt, so mußte es auch möglich sein, dies Verlangte auszuführen. Und wollte der Mensch Jesus als Beispiel dienen, dann mußte Er genau so beschaffen sein wie Seine Mitmenschen. Seine ungewöhnliche Herkunft wie auch die der auf der Erde verkörperten Lichtwesen, die den Menschen helfen wollen, läßt keineswegs auf ungewöhnliche Fähigkeiten oder Vorzüge schließen, die einen weniger harten Kampf mit sich selbst erfordert hätten, um also auf Erden den Zusammenschluß mit Mir zu finden, der Ziel und Aufgabe eines jeden Menschen auf Erden ist und für den der Mensch Jesus das Beispiel gab, daß er erreicht werden kann. Was Jesus als Lichtgeist auch voraushatte, gab Er hin vor Seiner Verkörperung als Mensch, ansonsten Sein Werk nicht das hätte sein können, was es ist: ein von der Liebe gebrachtes Opfer, dessen Segen allen Menschen zukommen sollte. Aber es kann auch niemals geleugnet werden, daß Gott Selbst jenes Opfer brachte, weil die Liebe bestimmend war, die den Menschen Jesus so erfüllte, daß Ich Selbst also in Ihm sein konnte, nachdem Er als Mensch Sich im freien Willen so gestaltet hatte, daß Ich Mich in Ihm bergen konnte, daß Er Mir zum Aufnahmegefäß wurde und Er also nun Kraft und Licht in Fülle besaß - wieder ein Vorgang, der nicht nur im Menschen Jesus stattfinden konnte, sondern den alle Menschen an sich vollziehen sollen und auch können, weil diese nun eine Hilfe haben im göttlichen Erlöser Jesus Christus - weil Er als Mensch durch Sein Erlösungswerk ein Gnadenmaß erwarb, das nun jedem Menschen zugänglich ist. Und wer sich dessen bedienet, der kommt auch zum Ziel. Er wird auf Erden gleichfalls den Zusammenschluß finden mit Mir, er wird Licht und Kraft empfangen können unbegrenzt. Es soll euch aber noch weiterhin Aufklärung gegeben werden, denn solange noch Fragen in euch auftauchen, ergibt sich auch die Notwendigkeit, euch rechte Antwort zukommen zu lassen. Und je inniger ihr diese Antwort begehret, desto schneller wird sie euch werden: Aus der Tiefe sich entwickelnde Seelen haben als letztes Stadium ihrer Entwicklung auf Erden die Verkörperung als Mensch zu gewärtigen, dann ist der Entwicklungsgang auf der Erde beendet, und die Seele betritt das geistige Reich, ganz gleich, wie sie gestaltet ist beim Ablegen ihrer körperlichen Hülle. Diese Seelen also gehen den Gang nach göttlicher Ordnung, sie erlösen sich aus der harten Materie durch Dienen und steigen doch langsam zur Höhe. Auf der Erde verkörperte Lichtseelen aber steigen nur zum Zweck einer Mission zur Erde herab, sie beziehen also gleich den menschlichen Leib, um dann zwar auch den Gang auf Erden zurückzulegen wie jeder andere Mensch und also auch allen Naturgesetzen unterworfen zu sein und ebenso auf Erden ringen zu müssen. Also es wird ihre Außenhülle ihnen die gleichen Anforderungen stellen, weil sie zusammengefügt ist aus noch gänzlich unentwickeltem Geistigen, aus Seelenpartikelchen eines einst gefallenen Urgeistes, der noch ganz im Widerstand gegen Gott verharrt und den die Seele auch erst sänftigen und wandeln muß, was immer Kampf kostet. Die Seele ist sich ihres zuvorigen Lichtzustandes nicht bewußt, der irdische Leib trägt ihr die gleiche Verdunkelung ein, nur wird die Liebe in einem solchen Menschen schneller und stärker entflammen und also auch schneller die Dunkelheit verjagen. Es wird eine Seele von oben ihre Augen auch stets nach oben wenden zu Gott, Den sie überaus schnell erkennen lernt. Eine solche Seele braucht zumeist nicht so lange Zeit, daß sie sich einet mit dem göttlichen Funken in sich, der nun leicht sie beeinflussen kann und nun Geist und Seele auch ihre Außenhülle zu beeinflussen suchen, und dies mit Erfolg. Die Tatsache nun, daß die Seele den Gang über die Erde zurücklegt, ist immer mit der Selbstverständlichkeit verbunden, daß die Seele kämpfen muß, weil sie in dieser irdisch-materiellen Welt ständig Hindernisse zu überwinden hat, um das geistige Ziel zu erreichen. Also es kann keine Seele quallos zur Höhe gelangen, auch nicht eine Seele des Lichtes, weil sie bei Beginn ihrer Verkörperung sich in die Tiefe begeben hat, in einen Zustand der Erkenntnislosigkeit, der Gebundenheit und der Schwäche. Dies also ist immer in Erwägung zu ziehen, wenn eines verkörperten Lichtwesens Erdengang als entsprechend leichter angesehen wird. Der irdische Leib ist und bleibt eine Fessel für die Seele, bis sie ihn verläßt. Und doch kann auch der Körper noch unterschiedlich sein. Es kann das Fleisch noch tief in der Sünde stecken, also noch viel des Luziferischen in sich haben, wenn es geboren wird aus der Sünde, wenn nur satanische Eigenschaften die Menschen beherrschen, die ein neues Leben erzeugen. Und es kann wiederum ein zum Leben neu erwecktes Wesen dem Liebedrang zweier Menschen sein Leben verdanken, es können gute Triebe daher auch in jenes Wesen überwiegend eingeströmt sein, und also wird auch die Außenhülle entsprechend beschaffen sein. Sie wird viel des Erbgutes in sich tragen und also mehr oder weniger hart kämpfen müssen im Erdenleben und darum auch schwerer oder leichter das Ziel erreichen. Doch kampflos bleibt keines Menschen Erdendasein. Und oft sogar ist das Erdenleben eines Lichtwesens außergewöhnlich schwer, weil die Seele unbewußt des Grundes den Aufenthalt in der irdischen Welt als Qual empfindet und auch um ihrer Mission willen oft ein sehr schweres Erdenlos auf sich nimmt. Der Vorgang der Zeugung nun ist durch Adams Versagen ein ungesegneter, denn er entsprach nicht dem Willen Gottes, Der Seinen Segen dem ersten Menschenpaar geben wollte zur rechten Zeit. Es war Luzifer an der Zeugung der Menschen beteiligt, und er wird dieses sein (durch Adams Willen-ihm-eingeräumtes) Recht auch niemals aufgeben. Er wird immer beteiligt sein bei der Entstehung neuen Lebens, wenn auch der Liebegrad der Menschen ihm bis zu einer gewissen Grenze wehren kann und Gottes Schutz gegen ihn erbeten wird. Und nun wird es euch auch verständlich sein, daß Gott Selbst aber Seinem Gegner wehret, wenn Er Sich Selbst eine körperliche Hülle schafft, die Er einmal in Besitz nehmen will und die Ihm schon bei der Geburt zum Aufenthalt dienen sollte. Denn Gott Selbst wird Sich nie und nimmer mit Seinem Gegner verbinden in Seinem Wirken. Und ebenso wird Er auch den natürlichen Träger dieser Seiner Hülle nicht von Seinem Gegner in Beschlag nehmen lassen. Denn Er, der Gott und Schöpfer von Ewigkeit, Der alles erstehen ließ, Der allem seinen Zweck und seine Bestimmung zuwies, Der hat wahrlich die Macht, alles, was Er will, aus Sich herauszustellen - also wird es Ihm doch auch möglich sein, einen Menschen erstehen zu lassen ohne den gesetzlichen Zeugungsakt; und es wird Ihm wahrlich auch möglich sein, Seinen Gegner fernzuhalten, bis Sein Wille geschehen ist. Denn Gott birgt Sich nur in einer reinen Hülle, Er verbindet Sich nicht mit etwas Unreinem - was aber nicht ausschaltet, daß dennoch der Mensch in diesem Reich der Unvollkommenheit, in dem Reich, das Seinem Gegner gehört, nun auch allen Bedrängungen ausgesetzt ist und daß sein Erdengang darum nicht weniger leidvoll und kampfreich ist wie das seiner Mitmenschen. Denn ohne Kampf könnte es auch keinen Sieg geben. Der Gegner Gottes aber mußte besiegt werden, und es hat Jesus wahrlich den schwersten Kampf bestanden, der je auf Erden ausgefochten wurde - und Er hat ihn als Mensch bestanden, nicht als Gott. Amen. B.D. NR. 6673

 

Auszug aus Buch 72, Botschaft 6704:
Verheißung von Gottes Hilfe. Glaubensstärke.
2.12.1956 B.D. NR. 6704

Es kann zwar eure Seele sich Mir schon gänzlich hingegeben haben, und dennoch wirkt die Welt noch auf euch ein und lenket eure Gedanken immer wieder von Mir ab. Und ob Ich auch euch nicht verliere, aber ihr verlieret euch zeitweise in ein anderes, weltlich gerichtetes Denken, das innige Verlangen nach Mir läßt nach, das geistige Streben verringert sich, und ihr benötigt dann wieder kleine Schicksalsschläge, Nöte oder Leiden, daß ihr euch wieder eurer selbst besinnet und die alte Vertraulichkeit zu Mir wiederherstellet. Die Welt ist euer Feind. Und dieser Welt muß Ich zuweilen Mittel entgegensetzen, daß Ich euch nicht ganz an die Welt verliere, die ihr noch nicht fest genug mit mir verankert seid. Ich muß aber auch euch immer fester an Mich zu ketten suchen, die ihr schon Mein seid, doch an Glaubensstärke noch zunehmen sollet. Und darum berühren auch euch Nöte und Leiden, die nur eure Bindung zu Mir festigen sollen und also auch euer Glaube jene Festigung erfährt, die ihr benötigen werdet in kommender Zeit.

 

Auszug aus Buch 72, Botschaft 6708:
Bedeutung des Erlösungswerkes.
7.12.1956 B.D. NR. 6708

Immer wieder sei es euch gesagt, daß ihr in einer Welt der Sünde lebt, denn alles, was ihr seht, was euch umgibt, ist das Reich Meines Gegners - also von Mir abgefallenes Geistiges, das sich einstens auflehnte wider Mich. Und dieses Reich ist dunkel, seine Bewohner sind schwache, hilflose Wesen.

 

Auszug aus Buch 72, Botschaft 6729:
Wahrheitsverlangen. Hingeben vorhandenen Wissens.
5.1.1957 B.D. NR. 6729

Was Ich euch darbiete durch das innere Wort, was also offensichtlich durch Meine direkte Ansprache euch zufließt, soll darum auch möglichst wortgetreu weitergegeben werden, es soll nicht zum Inhalt verstandesmäßiger Ausführungen gemacht und schon wieder mit eigenen Gedanken durchsetzt werden, denn menschliches Denken ist nicht frei von Irrtum, weil es von Meinem Gegner sehr leicht beeinflußt werden kann. Nur wenn ein Mensch für Mich und in Meinem Namen redet über das, was ihm Mein Geist offenbart hat, dann kann er sicher sein, daß auch nun Mein Geist durch ihn wirket und Ich ihm auch die Worte in den Mund lege, die er aussprechen soll. Und darum lege Ich jedem Empfänger Meines Wortes mit aller Dringlichkeit die Reinerhaltung des Geistesgutes ans Herz, denn wo Ich rede, wo Ich Mein Wort zur Erde leite, dort ist wahrlich menschlicher Zusatz nicht mehr nötig, sondern eher eine Gefahr, vor der Ich warne.

 

Auszug aus Buch 72, Botschaft 6734:
Mißbrauch des Willens. Auswirkung.
12.1.1957 B.D. NR. 6734

Die Willensfreiheit ist es, die Ich beachte bei allen Meinen Geschöpfen, um ihnen nicht das Merkmal göttlicher Herkunft zu nehmen, und die doch so oft mißbraucht wird zu widergöttlichem Tun. Ihr könnet also nicht sagen, daß es Mir an Macht oder Liebe gebricht, weil Ich Dinge geschehen lasse, die euch Menschen schmerzvoll berühren, die euch Leid bringen, das aber von Menschen euch zugefügt wird oder auch von finsteren Kräften, die im Auftrag ihres Herrn handeln. Ich könnte es wohl verhindern, dann aber wäre jegliches schlechte Wirken unmöglich - also der Wille jener Wesen gebunden. Doch ihr könnet dessen versichert sein, daß Ich auch dieses Wirken für euch zur Möglichkeit werden lasse, eure Seelenreife zu erhöhen, daß ihr also an solchen Geschehen auch ausreifen könnet, die böser Wille verursacht hat, und daß Ich euch schütze, daß jene schlechten Kräfte Gewalt über euch gewinnen. Was sie also auch tun, sie können nicht dadurch eure Seelen zwingen zum Abfall von Mir, vielmehr drängen sie euch ungewollt Mir zu, Der Ich über euch wache, die ihr Mir angehöret durch euren Willen. Der Wille aller Meiner Geschöpfe ist frei, sowie sie wieder über ihren Willen verfügen können - im Gegensatz zu der Zeit, da das Wesenhafte als aufgelöst durch die Schöpfung gehen muß nach Meinem Willen, die aber einmal wieder ihnen den Gebrauch des freien Willens einträgt. Es ist nun von großer Wichtigkeit, zu wissen, daß Ich Selbst nichts Böses will, daß jedes euch leidvoll-berührende Geschehen, jede von Menschen oder Geisteskräften euch zugefügte schlechte Tat, immer nur die Willensfreiheit jener Wesen zur Begründung haben und dieser Willensfreiheit wegen von Mir zugelassen werden - daß Ich aber nun jegliches Geschehen für euch zur Glaubensprüfung oder zur Ausreifungsmöglichkeit werden lasse. Oft aber seid ihr selbst auch unbewußt Anlaß, daß sich schlechte Kräfte an euch versuchen können, daß ihr ihnen Angriffsziele bietet, die sie desto eifriger nützen, je mehr sie euer Streben zu Mir erkennen. Und euer Gegenwirken kann dann nur darin bestehen, daß ihr euch Mir stets inniger hingebet, daß ihr Mich bittet um Schutz vor solchen Kräften, aber auch um eigene Willensstärkung und recht gerichteten Willen. Wo der freie Wille anderer Menschen oder geistiger Kräfte mißbraucht wird, sollet ihr selbst stets mehr aus freiem Antrieb Mir zudrängen, euren freien Willen sollet ihr Mir voll und ganz unterstellen, aber euch hüten, nun Gleiches mit Gleichem zu vergelten - also ebenfalls dem Mitmenschen Übles anzutun, der euch schädigen wollte. Ein jeder muß sich für seinen Willen verantworten, weil dieser frei ist; er darf aber auch nicht von Mir aus gehindert werden, wenn er ihn mißbraucht, denn dies ist seine Erdenlebensprobe, die er abzulegen hat: dem Willen die rechte Richtung zu geben in aller Freiheit. Mir wäre es wohl ein leichtes, jegliche böse Tat zu verhindern, aber es wäre nichts dadurch gewonnen. Doch Ich weiß um alles, und was Ich daher zulasse, hat auch einen Zweck für die geistige Entwicklung der Menschen, auch wenn ihr es nicht verstehen und mit Meinem vollkommenen Wesen, mit Meiner Liebe, Weisheit und Macht, nicht in Einklang zu bringen vermögt. Aber ihr dürfet Meinen Worten glauben, daß Ich dennoch wache über euch, über jedem einzelnen, daß Ich euch schütze, wo es möglich ist, ohne den freien Willen beschneiden zu müssen. Alles aber kann der Seele dienen zur Vollendung, wenn sie sich nur an Mich hält, wenn sie sich gänzlich Mir und Meinem Willen unterstellt. Amen. B.D. NR. 6734

 

Auszug aus Buch 72, Botschaft 6750:
Grenzenlose Liebe Gottes. Entzünden der Liebe im Menschen.
30.u.31.1.1957 B.D. NR. 6750

Die Liebe ist erst das wahre Leben, und solange der Mensch ohne Liebe ist, ist er tot.

 

Auszug aus Buch 72, Botschaft 6779:
Mahnung, nicht nachzulassen in der Weinbergsarbeit.
9.3.1957 B.D. NR. 6779

Und darum sollet ihr nicht aufhören, ihnen zu künden, was Ich euch auftrage: daß in nicht mehr langer Zeit Ich Meine Stimme laut und vernehmlich ertönen lasse. Denn dieser Tag rückt immer näher, und er wird sein der Anfang vom Ende. Denn er geht wie ein Schatten dem letzten Ende voraus. Das Ende aber bedeutet eine endlos lange Nacht, aus der es nicht mehr ein solches Erwachen gibt, wie es jetzt noch möglich ist durch Meine Stimme, die wohl überaus laut und schrecklich ertönen wird und darum immer noch Menschen zum Erwachen bringen kann. Und dann können noch einzelne mit vermehrtem Eifer ihrer Tätigkeit nachgehen und sich ernstlich vorbereiten auf das kurz darauf folgende Ende. Dann aber bricht die Nacht unwiderruflich herein über alle Menschen, die jenen Weckruf überhören. Dann sinken sie wahrlich in einen Todesschlaf, aus dem es endlos lange Zeit kein Erwachen mehr gibt.

 

Auszug aus Buch 72, Botschaft 6783:
Falscher Übereifer.
13.3.1957 B.D. NR. 6783

Das Feld, das ihr bebauen sollet, wird immer in seinem Umfang eurem Tätigkeitswillen und eurer Tauglichkeit entsprechen. Es kann sehr groß sein, wenn ihr euch voll und ganz dafür einsetzet, und es kann nur ein geringes Ausmaß haben, je nach eurem Willen und eurem Diensteifer, denn Ich übe keinen Druck oder Zwang aus, Ich gebe, wie ihr verlangt. Oft aber muten sich auch Meine Weinbergsarbeiter zuviel zu insofern, als daß sie über ihre Fähigkeit hinaus sich selbst Aufgaben stellen, für die Ich sie nicht berufen habe - daß sie eigenmächtig Gebiete bearbeiten wollen in einem gewissen Ehrgeiz, in der Absicht, sich hervortun zu wollen. Und dann werden sie mehr Schaden anrichten als Segen, denn sie begeben sich durch ihren Ehrgeiz aus Meinem Bereich hinaus, und für Meinen Gegner bedeutet dies eine willkommene Gelegenheit, um seine Anweisungen zu geben, denen dann oft auch Gehör geschenkt wird. Und das ist die Gefahr, die jedem Weinbergsarbeiter droht, der sich nicht streng an Meine Anweisungen hält, den der Übereifer antreibt, weil ihn die innere Demut verlassen hat - weil er viel erreichen will, nicht aber vielen helfen möchte. Es ist nur ein feiner Unterschied, aber es sollten sich alle Meine Weinbergsarbeiter ernstlich prüfen, welches Motiv sie zur Weinbergsarbeit antreibt. Sie sollen nicht versäumen, Mich in stillem Gebet anzugehen um Meine Anweisungen, und dann immer das tun, wozu sie sich innerlich gedrängt fühlen.

 

Auszug aus Buch 72, Botschaft 6788:
Gottes immerwährendes Liebewerben.
20.3.1957 B.D. NR. 6788

Und könntet ihr diese Ewigkeiten übersehen, ihr würdet wahrlich erschrecken über die Stärke eures Widerstandes gegen Meine Liebe, ihr würdet es selbst nicht verstehen können, daß ihr eine so endlos lange Zeit brauchtet, um wenigstens den härtesten Widerstand aufgegeben zu haben, und ihr würdet euch auch nicht lange bedenken und zu Mir zurückkehren. Aber es würde euch nur die Angst treiben vor der Wiederholung dieses langen Entwicklungsganges, nicht aber die Liebe. Und darum ist euch die Rückerinnerung genommen, darum lebt ihr in völliger Unkenntnis über eure Vorzeit, nur geht euch das Wissen darüber zu, dem zu glauben ihr jedoch nicht gezwungen seid. Denn Ich will nicht eure Furcht oder Unterwürfigkeit, sondern Ich will eure Liebe. Und diese muß frei aus eurem Herzen hervorquellen, sie muß aufflammen und dem Feuer der Ewigen Liebe zuströmen.

 

Auszug aus Buch 73, Botschaft 6796:
Wer in der Liebe bleibt. Fremde Götter.
1.4.1957 B.D. NR. 6796

Ich will eure ganze Liebe besitzen. Ihr sollt keine anderen Götter haben neben Mir - ihr sollet nichts anderes mit gleicher Liebe anstreben, denn was ihr im Innersten erstrebet oder liebet, das ist euer Gott - ganz gleich, ob es Ehre und Ruhm, irdische Güter oder auch von euch geliebte Menschen sind. Ihr dürfet nichts höher schätzen als Mich, Ich will für euch das höchste und begehrenswerteste Wesen sein im Himmel und auf der Erde. Ich will euer ganzes Herz, und solange ihr es noch teilet, ist die Bindung mit Mir noch nicht hergestellt, denn das, was euer Herz erfüllt, steht zwischen Mir und euch. Jedes Menschen Wille ist frei, er kann sich richten, wohin er will, aber das Ziel auf Erden ist nur dann erreicht, wenn er sich richtet zu Mir.

 

Auszug aus Buch 73, Botschaft 6798:
Ungewöhnliches Gnadengeschenk in Anbetracht des Endes.
5.4.1957 B.D. NR. 6798

Es geht um Gebiete, die euch als Mensch verschlossen sind und bleiben so lange, bis euch der Eine Einblick gewährt, Der Herr ist dieses Reiches - bis Ich Selbst euch das Wissen darüber zuleite. Und in dieser ungewöhnlichen Gnade stehet ihr Menschen nun, weil das Ende nahe ist. Ich leite euch ein Wissen zu, das eigentlich dann erst euch zusteht, wenn ihr es euch durch Liebewirken erworben habt. Jedoch die Nähe des Endes, die große geistige Not, veranlaßt Mich, euch Menschen ein Geschenk anzubieten, und es dürfen auch jene Menschen sich daran bereichern, die noch nicht die geistige Reife erlangten, die Voraussetzung ist, ein solches Wissen direkt von Mir zu empfangen.

 

Auszug aus Buch 73, Botschaft 6801:
Wirken des Satans und der Dämonen in der Endzeit.
8.4.1957 B.D. NR. 6801

Jeden Blick, den ihr in das Reich des Gegners tut, bemerken seine Vasallen, und sie locken euch stets mehr in ihr Bereich.

 

Auszug aus Buch 73, Botschaft 6803:
Was ist Liebe. Liebekraft?
10.4.1957 B.D. NR. 6803

Denn noch ist für euch Liebe nur mehr eine Eigenschaft, die dem einen anhaftet, dem anderen fehlt. Die Liebe ist aber in sich etwas Wesenhaftes, sie ist die alles-erstehen-lassende Kraft und darum also die Ursubstanz Gottes. Denn Ich Selbst bin die Liebe.

 

Auszug aus Buch 73, Botschaft 6808:
Gestaltung des Erdenlebens schicksalsmäßig.
17.4.1957 B.D. NR. 6808

Und Ich weiß es von Ewigkeit, wie der Wille jeder Seele gerichtet ist, und diesem Willen entsprechend ist sein Erdendasein bestimmt, ohne aber diesen Willen zu zwingen in dieser oder jener Richtung. Immer wieder kann er ihn frei gebrauchen und sich also gleichsam auch sein Erdenleben gestalten nach seinem Willen. Dennoch werde Ich jedes Geschehen sich immer so auswirken lassen, daß die Seele ihre Vorteile daraus ziehen kann. Es kann sich wohl der Mensch irdisch sein Leben gestalten und glauben, selbst sein Schicksal in der Hand zu haben. Aber er wird niemals die Auswirkung seines Handelns bestimmen können, weil Ich Selbst es Mir vorbehalten habe, nachzuhelfen, wo der Seele Gefahr droht, gänzlich zu verflachen. Doch auch Meine Heilspläne, Meine sichtliche Führung oder auch schicksalhafte Eingriffe werden niemals zwingen, sondern nur lenken oder dazu verhelfen, daß der Mensch doch seines eigentlichen Erdenlebenszweckes gedenkt und seiner damit verbundenen Aufgabe. Darum sollen alle Schwierigkeiten des Erdenlebens den Menschen nicht schrecken, der schon die Bindung mit Mir eingegangen ist, denn sie dienen ihm nur zur Vollendung, und er weiß immer einen Meister, Der alles wieder geradebiegen kann, was krumm ist.

 

Auszug aus Buch 73, Botschaft 6819:
Begründung erneuter Offenbarungen.
30.4.1957 B.D. NR. 6819

Bedenket, daß kostbarstes Geistesgut auch getreue Hüter erfordert, denen jegliche materielle Einstellung fremd ist, die nur Mir uneigennützig zu dienen bereit sind - und bedenket, wie wenig ihr noch eine solche Einstellung zu Mir findet.

Und Ich sah dies wohl voraus, und Ich habe auch immer wieder hingewiesen, daß Ich im Wort niedersteigen werde zur Erde, weil dies immer wieder nötig ist, daß Ich geradebiege, was ihr Menschen selbst krummgebogen habt - daß Ich erläutere, was euch Menschen nicht recht verständlich ist, und daß Ich angesichts des Endes euch auch Aufklärungen zugehen lasse, die bisher nicht euch gegeben wurden, weil ihr jenes Wissen nicht benötigtet zum Ausreifen eurer Seelen.

 

Auszug aus Buch 73, Botschaft 6827:
Verstärkter Kampf gegen Feind. Anruf Jesu Christi.
11.5.1957 B.D. NR. 6827

Und wenn euch der Gegner noch so sehr bedrängt, so leistet ihm Widerstand, d.h. flüchtet zu Mir - und er muß von euch weichen. Ihr werdet mit Leichtigkeit seiner Herr, wenn ihr diesen Weg gehet, wenn ihr eure Gedanken sofort zu Mir sendet und Mich um Schutz bittet, wenn ihr nur ihm Widerstand bieten wollet.

 

Auszug aus Buch 73, Botschaft 6855:
Verunreinigung von Luft - Wasser - Nahrung.
21.u.23.6.1957 B.D. NR. 6855

Eine weitere Versündigung auf diesem Gebiet ist es auch, wenn die Früchte geerntet werden vor ihrer Reife - wenn Habgier und materialistisches Denken dem natürlichen Reifeprozeß vorgreifen und wenn dadurch der menschliche Körper gezwungen wird, den Kampf aufzunehmen mit noch unausgereiften Substanzen - was nicht nur eine rein körperliche, sondern auch eine geistige Angelegenheit ist, die euch Menschen oft nicht bekannt ist.

 

Auszug aus Buch 73, Botschaft 6857:
Zulassung des Geisteswirkens.
25.6.1957 B.D. NR. 6857

Es kann dann in euch ein Licht aufleuchten, das so hell ist, daß es alles durchdringt, daß ein falsches Denken oder falsches Reden und Handeln einfach nicht mehr möglich ist. Dann ist Meines Geistes Wirken offensichtlich, dann habe Ich euch ganz gewonnen für Mich, und dann wird sich auch Mein Gegner nicht mehr einschalten können, weil er das Licht scheut und nur dort wirken kann, wo noch Finsternis ist, weshalb er die Finsternis stets mehr zu verbreiten und zu verdichten sucht.

 

Auszug aus Buch 74, Botschaft 6876:
Glaube ohne Liebe ist tot.
22.u.23.7.1957 B.D. NR. 6876

Aber auch der Begriff Liebe soll erläutert werden, denn auch dieses Wort wird oft mißbraucht. Eine Liebe werdet ihr Menschen alle empfinden, doch nach welcher Seite ihr eure Liebe ausrichtet, das müsset ihr euch fragen - ihr müsset unterscheiden lernen die verlangende und die gebende Liebe - die irdische, die stets besitzen will, und die reine göttliche Liebe, die stets beglücken will. Daß eine irdisch ausgerichtete Liebe nicht den göttlichen Geistesfunken in euch zum Leben erweckt, ist selbstverständlich, also muß die uneigennützige, beglückenwollende Liebe es sein, die entzündet werden soll, um das Wirken des Geistes in euch nun zuzulassen.

 

Auszug aus Buch 74, Botschaft 6899:
Gottes ungewöhnliche Wirken in der Endzeit.
21.8.1957 B.D. NR. 6899

Und Ich weiß es wahrlich, welche Gnadengaben euch Menschen noch retten können; Ich weiß es wahrlich, was jeder einzelne Mensch benötigt. Ihr aber wisset es nicht, und ihr seid leicht geneigt, zu glauben, Mich in Meinem Wirken bestimmen zu können - denn ihr tut dies, sowie ihr göttliche Offenbarungen für abgeschlossen erachtet und Mir also gleichsam eine Begrenzung auferlegt, die aber nicht Meinem vollkommenen Wesen entspricht, das keine Begrenzung kennt. Wer an Mich glaubt, der kann sich selig preisen, denn sein Weg ist nicht mehr weit zu Mir. Aber auch die noch in der Ferne Weilenden will Ich zum Glauben führen, und Ich lasse sie daher etwas tiefer hineinschauen, als ihr anderen es benötigt.

 

Auszug aus Buch 74, Botschaft 6923:
Freier Wille. Schicksalsschläge.
19.9.1957 B.D. NR. 6923

Es ist aber nicht Wille mit Ausführungsmöglichkeit zu verwechseln. Den Willen kann der Mensch richten nach seinem Ermessen, auch wenn es ihm unmöglich ist, ihn in die Tat umzusetzen.

 

Auszug aus Buch 74, Botschaft 6926:
Begründung des Erlösungswerkes Jesu Christi.
22.u.23.9.1957 B.D. NR. 6926

Und so können also diesen Grad der Erleuchtung auch Menschen erlangen, die nichts von Jesus Christus und Seinem Erlösungswerk wissen, wenn sie nur in der Liebe leben.

 

Auszug aus Buch 74, Botschaft 6931:
Irdisches Wissen ist keine Weisheit.
30.9.1957 B.D. NR. 6931

Die Weisheit ist die Erkenntnis um das Wissen, das unvergänglich ist, das allein von Mir ausgeht und dem zuströmt, der innig danach verlangt. Ihr verfehlt euren Erdenlebenszweck, der allein darin besteht, die geistige Finsternis zu wandeln, in der eure Seelen sich befinden, ihre Hüllen aufzulösen, die, das Eindringen des Lichtes verhindern.

 

Auszug aus Buch 74, Botschaft 6933:
Unlautere Mittel des Gegners.
2.10.1957 B.D. NR. 6933

Zudem führe Ich in der letzten Zeit einen Kampf mit Meinem Gegner, der Mir mit unlauteren Mitteln die Seelen entreißen will, die Mir schon gehören. Und diesen Kampf bringet ihr selbst zum Austrag, denn Mein Gegner sucht in seiner Verblendung Mich und Mein Wirken zu untergraben, er glaubt, Meine Kraftausstrahlung auffangen zu können, um seine Kraft zu stärken und also die von Mir ausgestrahlte Liebekraft lenken und auswerten zu können nach seinem verkehrten Willen. Er will euch dazu mißbrauchen, die ihr Meine Liebekraft direkt in Empfang nehmet - Verstehet es, er will euch nützen als Zuträger göttlicher Liebekraft, die er selbst nicht mehr empfangen kann. Dazu aber müsset ihr euch von Mir abwenden. Und das will er erreichen, im Glauben, dann gefüllte Gefäße sich selbst anzueignen und sich zu bereichern mit deren Inhalt - mit Liebekraft aus Mir.

 

Auszug aus Buch 74, Botschaft 6956:
Segen der Verbindungen von der Erde zum Lichtreich. Strahlen.
27.10.1957 B.D. NR. 6956

Sowie aber eine Verbindung von der Erde mit dem geistigen Reich hergestellt wird, was solchen Seelen durch die Gnade Gottes nicht verborgen bleibt, erwacht in ihnen zuerst eine recht menschliche Neugier, und sie treten ganz unbewußt in den Lichtkreis ein, der jene Menschen umgibt, um nun auch von einem Lichtstrahl berührt zu werden, von dem sie sich dann aber nicht mehr trennen wollen. Ist nun eine solche Bindung wieder aufgehoben, daß der Mensch wieder seinen irdischen Gedanken oder Pflichten nachgeht, so bleiben jene Wesen doch in seiner Nähe, um keinen Lichtstrahl entbehren zu brauchen, wenn er wieder aufleuchtet. Und darum ist jede geistige Tätigkeit von unermeßlichem Segen, denn sie wirkt sich weit mehr noch im jenseitigen Reich aus als auf Erden, wo ihr Menschen oft wenig Erfolg verzeichnen könnt. Aber die Seelen danken es euch ewiglich, die ihr aus dem Dunkel riefet durch den Liebelichtstrahl Gottes, dem ihr selbst durch euren Willen Zugang gewährtet. Und rufet ihr diese unerlösten Seelen noch bewußt herbei, so könnet ihr wahrlich ein Erlösungswerk leisten von größtem Ausmaß, denn große Not ist im Reiche der Finsternis, wo viele Seelen schon endlose Zeiten schmachten und einer Neubannung entgegengehen, wenn sie nicht vor dem Ende noch der Finsternis entfliehen und sich von einem Liebestrahl berühren lassen. Gedenket jener Seelen immer im Gebet, und gebt auch ihnen oft die Gelegenheit, die erbarmende Liebe des göttlichen Erlösers Jesus Christus zu erfahren, indem ihr ihnen Licht schenket durch euren Willen, ihnen zu helfen, durch bewußtes Heran-Rufen zu jeder geistigen Vermittlung. Und es wird eine gesegnete Arbeit sein, die ihr leistet. Amen. B.D. NR. 6956

 

Auszug aus Buch 74, Botschaft 6962:
Gott. Liebe. Lebendiger Glaube.
6.11.1957 B.D. NR. 6962

Sowie ihr aber einen lebendigen Glauben gewonnen habt, könnet ihr auch solche Belastungen bannen, ihr könnet in Gemeinschaft mit Dem, an Den ihr nun fest glaubet, jeglicher Not Herr werden denn für Ihn gibt es nichts, was Er nicht beheben könnte, und wenn ihr euch fest an Ihn anlehnet, dann seid ihr gleichsam auch inmitten Seines Machtbereiches, es kann euch kein Unheil treffen, es kann keine Not mehr an euch heran, weil ihr euren Vater kraft eures lebendigen Glaubens neben euch fühlet und ihr euch also auch in Seiner Liebe geborgen wisset.

 

Auszug aus Buch 74, Botschaft 6967:
Geistiger Zwang.
13.11.1957 B.D. NR. 6967

In geistiger Knechtschaft befindet ihr euch, solange eurem Willen Zwang angetan wird von seiten eurer Mitmenschen, solange euch nicht das Recht zugebilligt wird, euch frei zu entscheiden. Darum kann es niemals Mein Wille sein, daß ihr durch Androhungen von ewigen Strafen veranlaßt werdet, anzunehmen oder abzulehnen, was euch vorgeschrieben wird. Ihr sollet völlig frei eure Entscheidungen treffen, denn es soll sich euer Wille entscheiden, also jeder einzelne soll für sich die Entscheidung treffen, weil dadurch das Los der Seele nach dem Tode bestimmt wird. Ich Selbst stelle euch nicht unter Zwang, und Ich habe auch keine Gebote gegeben, die euren Willen beeinträchtigen könnten.

Und Ich kann noch weniger das Verbot billigen, Einblick zu nehmen in geistiges Schrifttum anderer Geistesrichtungen. Denn die Wahrheit dessen soll jeder Mensch auch selbst prüfen dürfen, und er wird auch prüfen können, wenn es dem Menschen ernst ist um Erlangung der Wahrheit und wenn er Mich Selbst um Beistand bittet.

Denn die Liebe ist die einzige Bindung mit Mir, Der Ich Selbst die Liebe bin, und sowie er nun mit Mir zusammen den Erdenweg wandelt, weil er in der Liebe lebt, wird auch sein Wille stets so gerichtet sein, daß es keiner menschlichen Gebote mehr bedarf. Von Mir aus seid ihr jederzeit frei - aber Mein Gegner sucht euch durch Zwang für sich zu gewinnen. Und da er selbst keinen Zwang auf euch ausüben kann, sucht er es durch ihm hörige Menschen zu erreichen. Darum lehnet jeglichen Zwang ab, denn er ist immer ein Zeichen des Wirkens dessen, der euch zu verderben sucht. Amen. B.D. NR. 6967

 

Auszug aus Buch 74, Botschaft 6969:
Gefahr für den Glauben an Jesus Christus.
15.11.1957 B.D. NR. 6969

Denn er will nicht die Menschen gewinnen, um sie zu beglücken - er will sie nur Gott abwendig machen, damit er nicht an Anhang verliert, in dem er seine ganze Macht erblickt.

 

Auszug aus Buch 74, Botschaft 6975:
Angriffe von falschen Vertretern.
23.11.1957 B.D. NR. 6975

Darum sollet ihr euch nicht sorgen, denn gerade die Versuche, euch von dieser Arbeit für Mich abzubringen, sollen euch stets stärkeren Auftrieb geben, weil ihr dessen sicher sein könnet, daß diese Angriffe von Meinem Gegner ausgehen - eben weil ihr Mir dienet. Würdet ihr ihm dienen, dann würdet ihr wahrlich in jeder Weise unterstützt werden, es würden euch öffentliche Ehrungen zuteil werden, ihr würdet in jedes Menschen Blickfeld gerückt werden, ihr würdet auch der Welt huldigen und reich mit den Gütern dieser Welt bedacht werden - aber ihr würdet nie und nimmer für Jesus Christus und Sein Erlösungswerk eure Stimme erheben, ihr würdet vielmehr gegen Ihn auftreten, denn es wäre dann der Geist Meines Gegners in euch wirksam, und das würde sich immer in antichristlicher Weise äußern.

 

Auszug aus Buch 74, Botschaft 6996:
Lichtkreis. Sünde wider den Geist.
17.u.18.12.1957 B.D. NR. 6996

Und Ich werde euch dann auch nicht mehr in die Finsternis zurücksinken lassen, davor schützet euch Meine Liebe. Nur wenn ihr euch bewußt - trotz besserer Erkenntnis - wieder Meinem Gegner ausliefert, wenn ihr also bewußt sündigt wider den Geist, wird euer Los um so furchtbarer sein, denn dann ist eure Widersetzlichkeit ein Sündenfall von so großer Bedeutung, dann ladet ihr euch eine so schwere Sünde auf, daß ihr diese Sünde wieder Ewigkeiten abbüßen müsset, weil ihr dann auch bewußt den göttlichen Erlöser Jesus Christus ablehnet und ihr keine Sündenvergebung erhoffen dürfet. Wer aber einmal die Erkenntnis gewonnen hat,der verläßt selten nur den Lichtschein, den Meine Liebe über ihn ausstrahlet. Wer einmal Mein Wort erkannt und ausgelebt hat, der entflieht Meinem Gegner und lässet sich auch selten nur von ihm betören. Und darum ist die Sünde wider den Geist wohl die schwerste Sünde, aber sie braucht nicht von denen gefürchtet zu werden, die Mir in Liebe ergeben sind und die Ich darum ansprechen kann direkt oder durch Meine Boten.

 

Auszug aus Buch 74, Botschaft 6999:
Menschwerdung Gottes in Jesus.
22.12.1957 B.D. NR. 6999

Denn dieser Mensch Jesus erkannte die riesengroße Sündenschuld der Menschheit, weil Seine Seele aus dem Lichtreich kam, weil Sich eine Seele des Lichtes, ein urgeschaffener Engelsgeist, freiwillig erbot, für Seine gefallenen Brüder als Mensch Genugtuung zu leisten. Diese Lichtseele also belebte den Körper des Kindleins Jesus und trat als Solches den Gang über die Erde an, mit der gleichen Aufgabe, die allen Geschöpfen Gottes gestellt ist: durch ein Liebeleben sich zu vergeistigen und mit der Ewigen Liebe sich wiederzuvereinen, wie es war im Anbeginn.

Es wurde Gott Mensch - es war Jesus Gott. Nur wer selbst sich gewandelt hat zur Liebe, der wird dieses Mysterium begreifen können

Aber dieses Erlösungswerk hat Gott in einem Menschen ausgeführt, weil Gott nicht leiden und sterben konnte und weil ein Opfer, das jene übergroße Schuld ausgleichen sollte, nur mit unermeßlichen Leiden und Qualen und dem bittersten Tode verbunden sein konnte, die der Mensch Jesus aus Liebe zur Menschheit erdulden wollte, um dem Vater Seine Kinder wieder zurückzubringen, nach denen Er Sich sehnte.

 

Auszug aus Buch 75, Botschaft 7000:
Christus-Problem und Vergöttlichung.
23.12.1957 B.D. NR. 7000

Der Mensch Jesus war nur die Hülle Meiner Selbst, die von einer Seele des Lichtes bezogen wurde und Meinen Geist in aller Fülle in sich barg. Körper, Seele und Geist war sonach der göttliche Erlöser - eine Außenform, deren Seele die gänzliche Vereinigung mit dem Vatergeist von Ewigkeit anstrebte und erreichte und also der Mensch Jesus gänzlich verschmolzen war mit Mir, so daß Gott und Mensch eins waren, daß von einer Vergöttlichung des Menschen Jesus gesprochen werden konnte oder auch von dem gänzlichen Durchströmen mit Meiner Liebekraft, die nun auch den Menschen Jesus zu einem Opfer befähigte, das nur göttliche Liebe vollbringen konnte. Es war nur die Außenhülle menschlich, diese aber vergeistigte sich gleichfalls durch die Liebe, so daß nach der Auferstehung Jesus auffahren konnte zum Himmel, ohne den menschlichen Leib zurücklassen zu brauchen, weil dieser sich gleichfalls der Seele und dem Geist angeschlossen hatte durch sein schmerzvollstes Leiden und Sterben am Kreuz. Wenn ihr Menschen sprechet von Jesus Christus, so sprechet ihr von Gott, von Mir Selbst, mit Dem Sich der Mensch Jesus (Christus) gänzlich vereinte. Und also habe Ich Selbst die Welt erlöst von der Sünde, Ich Selbst stieg herab zur Erde, Ich Selbst lehrte und wirkte durch Ihn, denn immer war es Mein Geist, der den Menschen Jesus durchdrang, weil Seine Liebe übergroß war und den gefallenen Brüdern helfen wollte.

 

Auszug aus Buch 75, Botschaft 7001:
Christus-Problem. Dreieinigkeit.
23.12.1957 B.D. NR. 7000

Aber ihr dürfet euch nicht in Gott und Jesus Christus zwei Wesen vorstellen, ihr dürfet nicht von Vater und Sohn in Verbindung mit dem heiligen Geist in dem Sinne sprechen, wie ihr euch bisher die Dreieinigkeit Gottes vorstelltet. Es ist Gott und Jesus Christus eins, und die Kraft des Geistes strahlt von dieser Einheit aus, weil sie wieder untrennbar zu ihrem Wesen gehört, weil Gott Liebe, Weisheit und Kraft ist - etwas Geistiges, das niemand zu schauen vermag. Aber in dem Menschen Jesus manifestierte Sich die ewige Gottheit und wurde Seinen von Ihm erschaffenen Wesen ein schaubarer Gott.

 

Auszug aus Buch 75, Botschaft 7002:
Inniges Verlangen garantiert Ansprache Gottes.
25.12.1957 B.D. NR. 7002

Denn es halten auch Händler gefüllte Krüge bereit, die nur geschäftshalber euch einen Trank anbieten.

Denn dieser ernste Wille gewährleistet auch Meine Gegenwart, und wo Ich bin, will Ich Mich auch äußern. In welcher Weise das nun geschieht, ist abhängig von dem Reifegrad dieser Meiner Kinder. Ich kann ihnen rechte Gedanken eingeben, Ich kann sie zum Reden veranlassen und ihnen nun die Worte in den Mund legen, so daß sie recht und wahr reden, was ihren Mitmenschen zum Segen gereicht. Ich kann aber auch Mich Selbst des Mundes eines Menschen bedienen, um durch diesen Selbst zu reden. Ich kann ihm auch Mein Wort in die Feder diktieren, wenn es Mein Wille ist, daß es verbreitet werden soll.

 

Auszug aus Buch 75, Botschaft 7017:
Nichts geschieht ohne Gottes Willen oder Zulassung.
15.1.1958 B.D. NR. 7017

Alles unterliegt dem Willen Gottes - und selbst die Pläne, die Seinem Willen, dem Gesetz ewiger Ordnung, nicht entsprechen, können erst dann zur Ausführung kommen, wenn Gott es zuläßt, wenn Sein Wille sich also zurückzieht in der Erkenntnis, daß Er jederzeit auch solche Geschehen zum Besten der Seele sich auswirken lassen kann. Und so sollet ihr Menschen alles betrachten, was im Erdenleben an euch herantritt, was euch berührt freud- oder leidvoll. Wenn es nicht Gottes Wille oder Seine Zulassung wäre, würde es nicht geschehen können, und also wird auch alles gut sein für euch, d.h. eure geistige Entwicklung fördern können, wenn ihr selbst nicht letzteres gefährdet durch bewußte Auflehnung gegen Gott. Es könnte wohl euer Erdenleben frei von Leid an euch vorübergehen, aber dann müßte eure Seele schon eine so hohe Reife erlangt haben, daß sie keiner Ausreifungsmöglichkeit mehr bedarf.

 

Auszug aus Buch 75, Botschaft 7019:
Das Kreuzesopfer wurde dargebracht für Zeit und Ewigkeit.
17.1.1958 B.D. NR. 7019

Für alle Zeiten habe Ich das Erlösungswerk vollbracht. Solange die Rückführung des gefallenen Geistigen noch nicht beendet ist, kommt auch einmal für dieses Geistige die Zeit, da es als Mensch über die Erde wandelt, und in dieser Zeit braucht es Meine Hilfe, die ihm durch das Erlösungswerk Jesu Christi gewährleistet ist.

.... auch alle zukünftigen Erlösungsperioden auf dieser Erde werden unter dem Zeichen des Kreuzes nur erfolgreich sein für die auf Erden als Mensch verkörperten Seelen.

Ich vollbrachte das Erlösungswerk als Mensch auf dieser Erde - und es war diese Erdperiode eine überaus gesegnete, in der sehr viel einst-gefallenes Geistiges den Rückweg zu Mir hätte antreten können. Aber der Wille dessen wurde nicht gezwungen und kann auch niemals gezwungen werden, weshalb noch unzählige Schöpfungen erstehen müssen oder auch endlos viele Schöpfungsperioden noch folgen werden, die aber alle im Zeichen des Erlösungswerkes stehen werden, weil ohne Jesus Christus keine Erlösung stattfinden kann, jedoch Meine erbarmende Liebe immer wieder den Menschen das Wissen um das Kreuzesopfer und den am Kreuz erworbenen Gnadenschatz zuleiten wird. Immer wieder werden erleuchtete Menschen durch Meinen Geist belehrt werden können, und immer wieder werden diese alle Zusammenhänge zu fassen fähig sein und also auch ihren Mitmenschen den Sinn des Erlösungswerkes Jesu Christi, den Akt Meiner Menschwerdung auf Erden und der Vergöttlichung des Menschen Jesus wahrheitsgemäß erklären können, und es wird dieses Wissen von einer Erdperiode zur anderen übernommen werden und nimmermehr verlorengehen.

 

Auszug aus Buch 75, Botschaft 7024:
Die rechte Einstellung des Menschen zum Erlösungswerk Jesu Christi.
24.1.1958 B.D. NR. 7024

Denn das Erdenleben währet nur kurze Zeit, und es kann die Seele frei machen von jeglicher Fessel, so daß sie sich als Lichtgeist aufschwingen kann in der Stunde des Todes. Und bewußt ist die Seele diese Verkörperung als Mensch eingegangen, denn es wurde ihr zuvor sowohl ihr Erdengang als auch das Ziel gezeigt, sie ist nicht zwangsweise als Mensch verkörpert worden, aber jede Seele hat - als einmal in dem Entwicklungsgrad angelangt, wo die Verkörperung als Mensch möglich ist - das Verlangen, der materiellen Hülle ledig zu werden,und sie weiß es dann auch, daß der Gang über die Erde als Mensch ihr die letzte Möglichkeit bietet. Aber sie wird dieses Bewußtseins wieder beraubt, sowie sie in einer menschlichen Hülle eingezeugt wird.

 

Auszug aus Buch 75, Botschaft 7025:
Jesu Schwächen als Mensch.
25.1.1958 B.D. NR. 7025

Und wenn ihr nun Mich Selbst anrufet im Namen Jesus, dann werde Ich euch wahrlich nicht in der Not der Seele lassen, und Meine Kraft wird gleichfalls euch durchströmen, weil Ich es weiß, daß ihr Mir gehöret und mit dem Gegner keine Gemeinschaft wollet.

 

Auszug aus Buch 75, Botschaft 7026:
Segensreiche Auswirkung des göttlichen Wortes.
27.1.1958 B.D. NR. 7026

Das ist des Menschen höchster Gewinn, daß seiner Seele geistige Nahrung zugeführt wird, denn nur dann kann sie ausreifen auf Erden, nur dann wird ihr Erdenlebenszweck erfüllt.

 

Auszug aus Buch 75, Botschaft 7036:
Liebewerk an Abgeschiedenen.
7.2.1958 B.D. NR. 7036

Es ist die Not der Seelen im Jenseits ganz besonders groß, weil ihnen nur selten liebevolle Gedanken folgen, wenn sie die Erde verlassen haben.

Doch die sicherste Hilfe und das erfolgreichste Mittel zu ihrer Errettung aus der Finsternis ist es, wenn ihr sie immer nur in Gedanken hinweiset zu Jesus Christus, Der allein ihr Retter ist und Dem sie sich anvertrauen müssen, um aus ihrer Not herauszukommen.

 

Auszug aus Buch 75, Botschaft 7037:
Jesu Verheißung des Geistes.
8.2.1958 B.D. NR. 7037

Meinen Geist habe Ich euch verheißen, als Ich auf Erden wandelte. Erst nach Meinem Kreuzestod aber konnte sich dieser Geist in euch äußern, weil er - als Mein Anteil - nicht durchbrechen konnte, wo die Sünde der einstigen Auflehnung wider Mich, die große Urschuld, noch nicht getilgt war - was erst durch das Erlösungswerk möglich wurde.

 

Auszug aus Buch 75, Botschaft 7038:
Das Anrecht Gottes oder des Gegners über die Seele bestimmt der Mensch selbst.
9.2.1958 B.D. NR. 7038

Er wird immer wieder versuchen, in gleicher Weise euch zu beeinflussen, er wird immer wieder die Begierden und Leidenschaften aufs neue zu entfachen suchen, und darum werdet ihr auch immer wieder ankämpfen müssen wider ihn und immer wieder euch an Jesus Christus wenden, Der allein nur euch helfen kann. Ihr könnet von dem Herrn, in dessen Gewalt ihr euch noch befindet während eures Erdenwandels, nur frei werden, wenn ihr zu einem anderen Herrn rufet, daß Er euch beistehe. Und auf diesen Ruf warte Ich, denn dann habe Ich auch das Recht, euch ihm zu entreißen, weil Ich Mir als Mensch Jesus durch Meinen Opfertod dieses Recht erkauft habe.

 

Auszug aus Buch 75, Botschaft 7040:
Botschaften über ein Fortbestehen der Erde werden eher geglaubt.
11.2.1958 B.D. NR. 7040

Und so sollet ihr immer nur in dem Ausmaß für Mich tätig sein, wie Ich Selbst es euch ermögliche, und niemals glauben, in der Welt hervortreten zu müssen. Die Welt ist das Reich Meines Gegners und sie wird es auch bleiben, und wer in dieser Welt Aufgeschlossenheit und Beifall findet, der arbeitet auch für die Welt und somit für Meinen Gegner. Das lasset euch gesagt sein, daß sich immer nur ein kleiner Kreis für Mich und Mein Reich entscheiden wird .... und daß alles gegnerisches Wirken ist, was groß ist in der Welt. Wohl soll auch Mein Wort, das Ich euch zuleite, verbreitet werden, und Ich segne, die sich für diese Arbeit einsetzen; und Mein Segen wird auch auf der geistigen Tätigkeit ruhen, und die Herzen der Willigen werden angerührt sich fühlen und somit auch geistiger Erfolg erzielt werden. Aber ihr werdet diese Mission niemals in großem Rahmen ausführen können, denn allzuleicht kann dort der Gegner einschlüpfen, wo die Massen erfaßt werden sollen - die niemals gleichen Geistes sind, wenn es um die Zuführung der reinen Wahrheit geht - die aber zumeist übereinstimmen, wenn sich ihnen weltlich-günstige Aspekte bieten.

Ihr sollt trotz des Unwillens der Menschen immer wieder künden von dem nahen Ende und dem vorangehenden letzten Warnzeichen, ihr sollt emsig sein und jede Gelegenheit nützen, Mein Wort zu verbreiten, aber ihr sollt in der Stille arbeiten, denn in der Öffentlichkeit werdet ihr wenig Erfolg haben.

 

Auszug aus Buch 75, Botschaft 7056:
Der Kampf Jesu gegen die Versuchungen.
5.3.1958 B.D. NR. 7056

Und wenngleich Meine Seele aus dem Lichtreich war, so wurde sie doch von ihrer fleischlichen Hülle überaus bedrängt, die Materie war wie euer Körper und die daher aus geistig-unreifen Substanzen bestand, über die der Gegner noch Gewalt hatte, die er ständig antrieb zu Begierden und Leidenschaften aller Art. Daß Ich diesen nicht erlag als Mensch, brachte nur die Liebe in Mir zuwege, die den Willen in Mir stärkte zum Widerstand. Und der Aufenthalt in der finsteren,sündhaften Umgebung gab auch den Ungeistern von außen Gelegenheit, den Körper zu bedrängen und ihm verlockende Bilder vorzugaukeln, welche die Sinne benebeln und Mich schwächen sollten im Widerstand. Aber Ich durfte nicht diese Ungeister abdrängen - Ich mußte sie zu sänftigen suchen, Ich mußte auch ihnen gegenüber die Liebe hervortreten lassen, weil Ich erkannte, daß auch sie erbarmungswürdige Wesenheiten waren, die der Gegner in seiner Gewalt hatte und die einmal erlöst werden sollten von ihm. Und darum durfte Ich nicht mit Gewalt gegen diese Ungeister vorgehen, sondern Ich mußte Mich in Geduld und Sanftmut üben, Ich mußte ihnen widerstehen und durch Meinen Liebewillen sie sänftigen, bis sie von Mir abließen.

Die Liebe in Mir gab Mir als Mensch die Erkenntnis von der Ursache des unglückseligen Zustandes, wie auch ihr Menschen durch die Liebe erst zur rechten Erkenntnis gelangen könnet. Und die Liebe in Mir gab Mir auch den starken Willen, das Werk der Erlösung auszuführen, zwecks dessen sich Meine Seele auf Erden verkörpert hatte. Ich wußte es als Mensch, daß Ich nur mit der Liebekraft aus Gott dieses Werk würde vollbringen können, und darum forderte Ich die Liebe an, Ich flehte Sie an, Sich Mir zu schenken, und Ich richtete Mich Selbst also auch dazu her, die Liebekraft Gottes in Mich aufzunehmen. Ich suchte allen Begierden zu wehren, allen unreinen Gedanken, die der Gegner in Mir erwecken wollte, wehrte Ich den Einlaß, Ich setzte immer wieder Meine Liebe ihm entgegen, der er weichen mußte, und so erfüllte bald nur die Liebe Mein Herz, Ich verband Mich immer inniger mit der Ewigen Liebe, Die Sich Mir verschenkte und Mich nun auch kraftvoll werden ließ, so daß Ich starken Willens dem Endziel Meines Erdendaseins entgegenging. Dennoch ließ der Gegner nicht ab, immer wieder Meinen Körper ungewöhnlich zu bedrängen, indem er Mich stets mehr versuchte, je ersichtlicher ihm Mein Vorhaben wurde. Und Ich mußte kämpfen gegen ihn bis zu Meinem Ende - immer wieder trat das Menschliche in Mir hervor, so daß Ich in Meiner Schwäche zum Vater betete: Wenn es möglich ist, so lasse diesen Kelch an Mir vorübergehen. Aber die Bindung mit dem Vater war stärker, und Ich ergab Mich völlig in Seinen Willen. Ich ersah das grenzenlose Elend der Menschheit, und die immer gewaltiger-werdende Liebe war zum Rettungswerk für diese Menschheit bereit. Es litt und starb ein Mensch den Tod am Kreuz, doch dieser Mensch war nur die Hülle Meiner Selbst, Ich konnte in Ihm Wohnung nehmen, und es war die Liebe, Die das Erlösungswerk vollbrachte, es war die Liebe, Welche die Sündenschuld der Menschheit tilgte, und diese Liebe war Ich Selbst. Amen. B.D. NR. 7056

 

Auszug aus Buch 75, Botschaft 7057:
Dem Demütigen schenke Ich Meine Gnade.
6.3.1958 B.D. NR. 7057

Doch was ist unter wahrer Demut zu verstehen? Es braucht die wahre Demut keinem Menschen offensichtlich zu sein durch äußeres Gebaren, durch Mienenspiel oder äußerliches Verhalten dem Mitmenschen gegenüber, Ich sehe allein auf die Demut des Herzens, auf das innere Eingeständnis der Schwäche und Sündhaftigkeit, auf das Bekennen der Unwürdigkeit des Wesens seinem Gott und Schöpfer gegenüber und also auch auf das Eingeständnis seiner Schuld durch die einstige Sünde des Abfalls. Alle Wesen waren einstmals wohl Ebenbilder von Mir, die in strahlender Schönheit auch Mich Selbst, als ihren Schöpfer, erfreuten. Aber sie blieben nicht, was sie waren - ihr ganzes Wesen verkehrte sich in das Gegenteil, und in diesem Zustand konnten sie nicht mehr vor Meinen Augen bestehen. Aber in ihrer Verblendung warfen sie sich noch wider Mich auf, weil sie Meines Gegners Wesen angenommen hatten, der voller Hochmut war. Die Rückkehr zu Mir ist daher nicht eher möglich, als bis das Wesen seinen Hochmut abgelegt, bis es ihn gewandelt hat zu tiefster Demut, bis es seine große Verworfenheit und die weite Entfernung von Mir erkennt und nun verlangend Mir die Hände entgegenstreckt um Erbarmung.

 

Auszug aus Buch 75, Botschaft 7066:
Erlösende Kraft des Namens Jesus.
14.3.1958 B.D. NR. 7066

Darum ist der Name Jesus der Name eures Gottes und Vaters von Ewigkeit, darum müsset ihr in Meinem Namen euch versammeln und Mich Selbst unter euch weilen lassen, wollet ihr zur Seligkeit gelangen, die euch einstens unaussprechlich beglückte - die euch aber noch mangelt, solange ihr auf Erden weilet.

 

Auszug aus Buch 75, Botschaft 7085:
Jesus, mein Erlöser, lebt.
Ostersonntag 6.4.1958 B.D. NR. 7085

Und darum ist ihr Dank, ihr Jubel und ihre Liebe zu Mir unermeßlich und steigern sich, sowie sie teilnehmen an dem Werk der Erlösung, das sie als gegenwärtig immer wieder erleben dürfen, weil es im Lichtreich keine Zeitbegrenzung gibt, weil sie auch alle Geschehnisse der Vergangenheit und Zukunft als gegenwärtig erleben.

Wer aber glaubt an Mich, der wird nicht sterben in Ewigkeit. Es kann für jeden Menschen schon die Stunde des Leibestodes auch die Stunde der Auferstehung sein, es braucht kein Mensch seine Sterbestunde zu fürchten, weil Einer den Tod überwunden hat und dieser Eine jedem das Leben verspricht, der an Ihn glaubt. Und so könnten auch auf Erden die Menschen jubeln und frohlocken, wenn sie das Erlösungswerk Jesu Christi in seiner ganzen Bedeutung erfassen und auch daran teilnehmen möchten. Dann hat für alle Menschen der Tod seinen Stachel verloren. Und alle Menschen könnten einstimmen in den Lobgesang der geistigen Wesen: Er ist wahrhaft auferstanden. Jesus, mein Erlöser lebt. Amen. B.D. NR. 7085

 

Auszug aus Buch 75, Botschaft 7086:
Durch die Auferstehung Jesu hat der Tod seinen Stachel verloren.
7.4.1958 B.D. NR. 7086

Jedem Menschen ist die Stunde seines Endes vorbestimmt. Und dennoch braucht er sie nicht zu fürchten, weil sie nicht das eigentliche Ende ist, sondern er auferstehen wird - weil seine Seele nur die irdische Hülle ablegt, die ihr nur eine Fessel war im Erdenleben, und sie unbeschwert nun eingehen kann in das jenseitige Reich, vorausgesetzt, daß ihr Lebenswandel auf Erden so gewesen ist, wie es Mein Wille ist - daß seine Seele also einen gewissen Reifegrad auf Erden erlangt hat.

 

Auszug aus Buch 75, Botschaft 7089:
Ich bin das Brot des Lebens, das Manna, das vom Himmel kommt.
11.4.1958 B.D. NR. 7089

Es genüge euch nicht, wenn ihr euch irdisch sättigt, wenn ihr dem Körper das Brot zuwendet, das ihr zum Leben benötigt, sondern begehret vielmehr das Brot des Himmels, das eurer Seele Nahrung ist. Und glaubet es Mir, daß letzteres auch im Notfall den Körper zu erhalten vermag, niemals aber ersteres der Seele dienet zu ihrer Entwicklung zur Höhe.

 

Auszug aus Buch 76, Botschaft 7122:
Gottes Hilfsmittel, Sich den Willen der Menschen zuzuwenden.
16.5.1958 B.D. NR. 7122

Er soll auch oft Einschränkungen seines Lebensgenusses erfahren, und er soll erkennen, daß er nicht Herr über sich selbst ist, sondern ein anderer sein Schicksal in der Hand hält, Dem er sich nun unterwerfen soll. Es sind alles nur Mittel, sich dem Willen Gottes zu unterordnen, die auch sofort an Schmerzlichkeit verlieren, wenn der Mensch sich freiwillig unter Gottes Willen beugt. Es ist das Erdenleben wahrlich eine Willenserprobung, und solange sich der Wille des Menschen noch nicht entschieden hat für Gott, so lange auch werden die Wesen des Lichtes und die Wesen der Finsternis kämpfen um diesen Willen.

 

Auszug aus Buch 76, Botschaft 7136:
Ursünde und Bedeutung des Erlösungswerkes.
1.6.1958 B.D. NR. 7136

Diese Sünde ist in ihrer Größe nicht zu vergleichen mit der Sündhaftigkeit der Menschen, wenngleich letztere auch erst die Folge der ersteren ist. Aber was ein Mensch auf Erden begeht an Sünden, das würde er auf Erden oder auch im jenseitigen Reich einmal abbüßen können, und ob noch so viel Zeit dafür erforderlich wäre. Die Ursünde abzubüßen aber ist euch Menschen nicht möglich, weder während des Erdendaseins noch im jenseitigen Reich, denn diese Ursünde bestand nicht in einem Vergehen eines an sich schon unvollkommenen Wesens, sondern sie wurde begangen von in-höchster-Vollkommenheit-stehenden Wesen, denen es nicht am Licht der Erkenntnis mangelte, die sich nur beherrschen ließen von dem Gefühl, Mich übertrumpfen zu können - die also ihre Licht- und Kraftfülle überheblich werden ließ. Diese Sünde ist nicht von dem Wesen selbst abzubüßen, denn sie ist unermeßlich groß, und Ewigkeiten würden nicht genügen, von jener Schuld frei zu werden.

 

Auszug aus Buch 76, Botschaft 7145:
Auch das kleinste Geschehen ist in der Liebe und Weisheit Gottes begründet.
15.6.1958 B.D. NR. 7145

Denn auch die finstere Welt steht unter Meinem Willen, und wenn ihre Kräfte auch die schlechtesten Absichten verfolgen, so muß doch vorerst Meine Zulassung ihnen die Ausführung ermöglichen, und auch solche Zulassungen erkenne Ich mitunter als segensreich für euch, weshalb Ich also jenen Kräften ihr Wirken nicht gänzlich unterbinde.

 

Auszug aus Buch 76, Botschaft 7161:
Nichts kann vergehen. Pforte des Todes. Wahre Heimat.
7.7.1958 B.D. NR. 7161

Ich habe wohl die Macht, zu vernichten, was Ich einst erstehen ließ, und es wäre dies gleich der Tatsache, einem Wesen den völligen Tod zu geben. Aber auch das entspricht nicht Meiner Vollkommenheit, einmal gefaßte Entschlüsse umzuwerfen oder zu ändern. Was einmal aus Meiner Kraft erstanden ist, was zum Leben erwachte durch Meinen Willen und Meine Macht, das bleibt auch ewiglich bestehen, nur kann seine Beschaffenheit sich ändern, weil darüber das Wesen selbst bestimmt.

 

Auszug aus Buch 76, Botschaft 7208:
Verbindungen zwischen Gestirnen. (UFOs)
16.11.1958 B.D. NR. 7208

Es gibt keine irdisch-materielle Welt, deren Bewohner rein körperlich diese Welt verlassen könnten, ohne ihr Leben zu verlieren - ganz gleich, ob darunter die Erde oder andere Gestirne zu verstehen sind, die Lebewesen tragen von fester Konsistenz, die je nach der Beschaffenheit des Gestirnes ist, d.h. sich dieser Beschaffenheit anpaßt. Und darum besteht niemals die Möglichkeit, daß sich Bewohner eines Gestirnes auf ein anderes begeben können, weil dies naturgesetzlich ausschaltet oder auch weil die Lebensbedingungen immer nur das Gestirn für das Lebewesen bietet, dem es zugeteilt ist durch Gottes Willen.

 

Auszug aus Buch 76, Botschaft 7220:
Tröstende Vaterworte.
3.12.1958 B.D. NR. 7220

Werdet nicht zaghaft in euren Herzen, sondern vertrauet allzeit auf Mich, euren Gott und Vater, Der euch liebt und nicht will, daß ihr leidet. Wenn aber dennoch Leid euch drückt, so wisset ihr, daß ihr euch nur an Mich zu wenden brauchet, Der Ich auch das Leid von euch nehme, wenn ihr nur euch Mir verbindet. Denn ich will Gemeinschaft haben mit Meinen Kindern, Ich will sie zu Mir locken, und wenn Meine Liebezurufe nicht genügen, dann versuche Ich, es durch Leid zu erreichen. Habt ihr aber einmal die innere Festigkeit erreicht, Mich stets in eurer Nähe zu wissen und von eurem festen Glauben ganz erfüllt zu sein, dann wird euch wahrlich kein Leid mehr drücken.

 

Auszug aus Buch 76, Botschaft 7221:
Erlösungsperiode mit Jesus Christus.
5.12.1958 B.D. NR. 7221

Für alle Zeiten ist das Erlösungswerk vollbracht worden, aber diese Erdperiode war dazu ausersehen, daß Gott in Jesus Christus Selbst zur Erde kam - diese Erde trug den göttlichen Heiland und Erlöser, und so war mit dieser Erdperiode auch die Zeit gekommen, wo gänzlich-erlöste Seelen die materielle Welt verlassen und wieder in das Lichtreich zurückkehren konnten, was zuvor nicht möglich war - selbst wenn ein Mensch auf Erden nach dem Willen Gottes lebte. Aber sie waren noch nicht ledig ihrer Urschuld, die ihnen den Eintritt in das Lichtreich verwehrte. Von jener Zeit des Erdenwandels Jesu, von der Zeit Seines Kreuzestodes an, waren die ersten abgefallenen Urgeister zur ewigen Heimat zurückgekehrt. Es war das Erlösungswerk vollbracht für alle Ewigkeit, für alle Menschen der Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft. Es waren unzählige Menschen zuvor schon den Weg über die Erde gegangen, und doch war es ihnen nicht möglich gewesen, die Pforte des Todes aufzustoßen und zum Leben einzugehen.

 

Auszug aus Buch 76, Botschaft 7234:
Gebot der Gottes- und Nächstenliebe.
20.12.1958 B.D. NR. 7234

Von Mir aus ist euch Menschen nur das Gebot der Gottes- und der Nächstenliebe gegeben worden, denn so ihr dieses Gebot erfüllt, werden alle anderen Gebote hinfällig, die sich immer nur gegen die Beweise der Lieblosigkeit richten.

 

Auszug aus Buch 76, Botschaft 7242:
Überwindung der materiellen Welt.
Sylvester 31.12.1958 B.D. NR. 7242

Solange die Welt euch noch gefesselt hält, ist es euch nicht möglich, euch in Gedanken ins geistige Reich zu erheben, denn die irdische Materie ist wirklich eine Fessel, sie birgt Mir-widersetzliches Geistiges in sich und zieht das Mir noch entgegen-gerichtete Geistige im Menschen an sich und will es hindern, sich Mir wiederzuverbinden. Die Materie wird auch immer eine Fessel bleiben, ganz gleich, ob das Geistige darin gebunden ist oder das Geistige im Menschen danach verlangt, denn dieses Verlangen eben ist die Fessel, die das Geistige in der Materie um den Menschen schlägt.

 

Auszug aus Buch 77, Botschaft 7250:
Beweise für die Existenz Jesu auf Erden.
8.1.1959 B.D. NR. 7250

Dieser Mensch also wird keine rein geistigen Ursachen gelten lassen, und daher wird ihm die Menschwerdung Gottes als Auswirkung einer solchen geistigen Ursache unbegreiflich sein. Aber sie hat stattgefunden, Gott Selbst hat Sich in einem Menschen eingezeugt, und dieser Mensch war Jesus, der Sohn von Maria, Der aus dem Geist Gottes gezeugt war.

Denn es darf keinerlei Zwang den Menschen veranlassen, sich positiv oder negativ einzustellen zu Jesus Christus, dem göttlichen Erlöser. Es muß völlige Willensfreiheit die Einstellung zu Ihm bestimmen, weil davon allein die geistige Rückgestaltung des Menschen zu dem urgeschaffenen Wesen abhängig ist, zwecks derer der Mensch auf Erden wandelt. Was sich beweisen läßt, zwingt zu einem Entscheid. Kein Mensch darf gezwungen werden zu einem Entscheid, soll die einstige Vollkommenheit des Urwesens wiedererreicht werden, die Zweck und Ziel des gesamten Schöpfungswerkes ist.

Alle Menschen werden erfahren von diesem Wandel Jesu, aber keines Beweises Seiner Existenz bedürfen, sowie nur ihr Geist erweckt ist, doch ohne Erweckung des Geistes wären auch die schärfsten Beweise nutzlos für die Erlangung der Seelenreife, denn ein Glaube, hervorgehend aus Beweisen, ist kein Glaube, der den freien Willen respektiert und der allein gewertet wird. Der Verstand des Menschen aber hat nichts oder wenig nur mit der Erweckung des Geistes im Menschen zu tun.

 

Auszug aus Buch 77, Botschaft 7254:
Inhalt des göttlichen Wortes: Liebe.
13.1.1959 B.D. NR. 7254

Darum sollen sie auch Kenntnis erhalten von der dienenden Aufgabe aller Schöpfungswerke, auf daß sie nun erst verstehen lernen, was es mit der gesamten Schöpfung auf sich hat, und daß auch sie selbst diesen Weg gegangen sind, bevor ihnen auf Erden die letzte Aufgabe gestellt wird, zu dienen in Liebe im freien Willen. Alles erreichet ihr Menschen, wenn ihr in Liebe dienet, irdisch und geistig werdet ihr reich gesegnet sein, aber auch nur durch dienende Liebe werdet ihr euch erlösen können aus der Gewalt dessen, der bar jeder Liebe ist und darum endlos weit von Mir entfernt, Der Ich die Ewige Liebe Selbst bin.

 

Auszug aus Buch 77, Botschaft 7261:
Pflichtarbeit. Nur Liebewerke werden gewertet.
20.1.1959 B.D. NR. 7261

Es ist darum nicht gleichgültig, wie sich der Mensch zu seiner irdischen Tätigkeit einstellt.

 

Auszug aus Buch 77, Botschaft 7263:
Gottes Offenbarung erfährt jeder Mensch an sich.
22.1.1959 B.D. NR. 7263

Denn der Mensch wird erst nachdenklich, wenn sich ihm offensichtlich solche Offenbarungen Gottes enthüllen, und sowie er einmal alles Geschehen in seinem Leben betrachtet von der Seite, daß sie von Gott ihm auferlegt wurden, daß aber Gott sie auch wieder ordnet und ebnet in Seiner Liebe zum Menschen, wird sein Leben ein bewußtes werden, er wird alles in der Gewißheit auf sich nehmen, daß ihm auch geholfen wird, weil Gott ihn liebt. Diese Erkenntnis gewonnen zu haben ist ein großer geistiger Fortschritt, der nun sicher ihm ein leichteres Erdenleben eintragen wird, weil nun nicht mehr die Notwendigkeit schwerer Schicksalsschläge besteht, weil der Mensch überzeugt ist von der Liebe Gottes und sich ergeben unter Seinen Willen fügt, Den er als liebevoll erkannt hat.

 

Auszug aus Buch 77, Botschaft 7267:
Gnade des Wortempfanges.
27.1.1959 B.D. NR. 7267

Darum spreche Ich sie an, aber sie fassen nicht das Ungewöhnliche, sie nehmen Meine Gnadengabe hin wie etwas Selbstverständliches. Und es ist doch der Beweis Meiner endlosen Liebe zu dem Gefallenen, das Ich nicht in der Tiefe belassen will und es darum immer wieder emporzuziehen suche zu Mir. Wenn die Menschen diese übergroße Gnade fassen könnten, dann würden sie nicht mehr auf Erden leben wollen, sondern sich mit aller Innigkeit sehnen nach ihrem Vater und nach dem Reich, das ihre wahre Heimat ist - sie würden das Erdenleben einfach nicht mehr ertragen, das wie eine Last ein ursprünglich-frei-erschaffenes Wesen drückt und also für dieses Wesen eine Fessel ist, die es abstreifen möchte, nur um zu Mir zu gelangen.

 

Auszug aus Buch 77, Botschaft 7278:
Nöte und Ängste des Menschen Jesus.
9.2.1959 B.D. NR. 7278

Ich ging bewußt Meinen Erdenweg, anfangs zwar waren es nur dunkle Ahnungen und zuweilen helle Gedanken und Schauungen; doch je mehr die Vergeistigung in Mir stattfand, desto klarer stand der Erlösungsplan vor Meinen Augen, zwecks dessen Ich aus dem Lichtreich herabgestiegen war zur Erde. Solange aber Meinem Körper noch Menschliches anhaftete, mußte Ich auch menschliche Leiden und Qualen erdulden, wozu nicht zuletzt die inneren Bedrängnisse gehörten, Meiner Aufgabe nicht gewachsen zu sein - denn Ich wußte, was es hieß, wenn Ich versagte im Kampf gegen den, der euer aller Feind war und ist und bleiben wird noch Ewigkeiten hindurch.

Meine Kraft nahm zu, wie Meine Liebe zunahm. Und so wisset auch ihr Menschen, daß ihr nur aus der Liebe die Kraft schöpfen könnt für eure Erdenaufgabe, denn Mein Gegner wird euch immer zu schwächen suchen, indem er euch zur Lieblosigkeit antreibt, indem er euch in jeder Weise wird hindern wollen, Werke der Liebe zu verrichten, um euch schwach zu halten.

 

Auszug aus Buch 77, Botschaft 7302:
Gottes Plan erfüllt sich unwiderruflich.
8.3.1959 B.D. NR. 7302

Aber die Macht Meines Gegners wird immer größer über das Wesen, je verkehrter sich der Wille des Menschen richtet, und darum kommt die Zeit, wo Ich dem Gegner dieses Wesenhafte wieder entwinde und es erneut binde in der Materie, damit er die Gewalt über jenes verliert.

 

Auszug aus Buch 77, Botschaft 7320:
Auferstehung am dritten Tage.
29.3.1959 B.D. NR. 7320

Und darum ist Meine Auferstehung den Menschen-sichtbar vor sich gegangen, d.h., auch nur denen konnte Ich sichtbar erscheinen, deren Reifegrad es erlaubte, daß sie Geistiges schauen konnten, denn Mein Leib war geistig, es war nicht mehr der Fleischleib, der deshalb auch nur denen schaubar sein konnte, die schon die geistige Sehe besaßen und denen Ich darum auch Meine Auferstehung angekündigt hatte.

 

Auszug aus Buch 77, Botschaft 7322:
Abstieg zur Hölle.
31.3.1959 B.D. NR. 7322

Aus der Vorhölle folgten sie Mir alle, denn ihnen fehlte nur noch ein kleinstes Licht, und das brachte Ich ihnen durch alle Meine Zeichen des bitteren Kreuzestodes. Aber auch in die tiefsten Tiefen stieg Ich hinab, um auch dorthin zu kommen als liebe-erfüllter Mensch, Der Sein Leben gelassen hatte für Seine Brüder. Aber Ich fand nur wenig Glauben, und nur wenige lösten sich aus dem Knäuel der Verworfenheit.

 

Auszug aus Buch 78, Botschaft 7330:
Es gibt keine Tilgung der Schuld ohne Jesus Christus.
9.4.1959 B.D. NR. 7330

Keinem Menschen wird es gelingen, sich aus eigener Kraft zu lösen von Meinem Gegner, ein jeder wird Meine Unterstützung benötigen, weil er selbst kraftlos ist ohne Zuführung der Kraft aus Mir, die er aber nur empfangen kann, wenn er selbst es will, sie also bewußt von Mir anfordert. Darum ist es so bedeutungsvoll im Erdenleben, daß sich der Mensch bewußt bekennt zu Mir in Jesus Christus, darum muß von ihm gefordert werden, daß er selbst Stellung nimmt zu dem Erlösungsproblem, zur Menschwerdung Gottes in Jesus, wie auch zum göttlichen Erlöser Jesus Christus Selbst.

 

Auszug aus Buch 78, Botschaft 7351:
Wesenswandlung zur Liebe. Gottes Gegenwart.
1.5.1959 B.D. NR. 7351

Die Liebe wird sein ganzes Wesen erfüllen, und immer näher wird er Mir Selbst kommen, denn mit jedem Werk der Liebe zieht er Mich Selbst zu sich und sichert sich Meine Gegenwart. Und dann erfüllt er auch seinen Erdenlebenszweck, er vollzieht die Umwandlung seines Wesens, er tut das, wozu ihm das Erdenleben gegeben wurde: Er sucht vollkommen zu werden, wie er es war im Anbeginn. Mit Meiner Gnade und Unterstützung wird er es auch schaffen, niemals aber ohne Mich, weil er dazu zu schwach ist. Er muß sich Meine Gegenwart sichern. Er muß Mich bitten und also durch das Gebet Mir einmal nahekommen, er muß Mich darum ersuchen, ihm Kraft zu schenken für seinen Wesenswandel zur Liebe. Diese Bitte wird ihm unwiderruflich erfüllt werden, denn sie bezeugt den ernsten Willen, diese Wesenswandlung vorzunehmen, und wer einmal diese Bitte an Mich gestellt hat, der wird auch immer wieder vor Gelegenheiten gestellt werden, wo er sich in der Liebe üben kann, wo es ihm keine große Überwindung kostet, weil er offensichtlich die Kraft aus Mir bezieht, die er sich erbeten hat.

 

Auszug aus Buch 78, Botschaft 7367:
Reinigung des Herzens.
19.5.1959 B.D. NR. 7367

Und zu diesem Frieden könnet ihr alle gelangen, wenn es ihr euch nur ernst darum sein lasset, euer Herz zu säubern, daß ihr Mich darin aufnehmen könnt. Jede Bangigkeit wird von euch weichen, die Unruhe wird euch verlassen, Schwächen und Leiden werdet ihr nicht kennen, in Kraft und Klarheit werdet ihr eure Wege gehen, weil ihr nicht mehr allein wandelt, sondern in ständiger Begleitung von Mir euer Erdenleben zurücklegt und also auch euer Feind - Mein Gegner - euch nicht mehr bedrängen kann, weil er in euch keinen Winkel mehr findet, wo er unterschlüpfen könnte, denn in eurem Herzen ist es durch Meine Gegenwart so hell geworden, daß er sich nicht mehr verbergen kann, denn er flieht das Licht und noch viel mehr Meine Gegenwart.

 

Auszug aus Buch 78, Botschaft 7370:
Freier Wille und Ichbewußtsein.
23.5.1959 B.D. NR. 7370

In der letzten Entwicklungsperiode als Mensch könnet ihr frei wollen und auch zumeist frei handeln, weil ihr euch erproben sollet während eures Daseins auf dieser Erde. Es ist kein willkürlicher Ablauf, wie also auch der Enderfolg nicht von Meiner Willkür abhängig ist, sondern ihr Menschen selbst bestimmet das Resultat des Erdenganges für eure Seele. Denn der Seele Ausreifen ist das Maßgebende, weil der Körper vergänglich ist und nur für die kurze Erdenlebenszeit der Seele zum Ausreifen dienet.

 

Auszug aus Buch 78, Botschaft 7376:
Gott will unserer Gedanken Inhalt sein.
27.6.1959 B.D. NR. 7376

Welchen Weg ihr auch gehen wollet, er muß nur Mich Selbst zum Ziel haben, ansonsten ihr in die Irre geht. Wenn ihr euch nun der Welt zuwendet, werdet ihr kaum eure Sinne und Gedanken Mir zulenken, und dann könnet ihr gewiß sein, daß der Weg falsch ist, den ihr wandelt. Kehrt ihr euch aber von der Welt ab, dann schweifen eure Gedanken ganz sicher in geistige Gefilde, ihr werdet euch in Gedanken beschäftigen mit Dingen, die außerhalb der irdischen Welt liegen, ihr werdet erfahren wollen, was euch noch geheim ist, weil ihr dem Einfluß der Lichtwesen nachgebt, die eure Gedanken ins geistige Reich zu lenken suchen und immer dort Erfolg haben werden, wo der Mensch Mich suchet. Ich muß euer Ziel sein, mit Mir müsset ihr euch in Gedanken befassen, und ihr wandelt dann sicher den Weg, der zu Mir führt. Und so könnet ihr Menschen immer nur gewarnt werden vor der Welt. Nicht, daß ihr die Welt fliehen sollet, in die ihr schicksalsmäßig versetzt worden seid zur Erprobung eures Willens. Aber ihr sollt ihr nicht mit allen Sinnen verfallen, ihr sollt sie beherrschen lernen, ihr sollt den Anforderungen gerecht werden, die sie an euch stellt zur Erhaltung eures Erdendaseins, jedoch nicht der Welt mehr Recht einräumen, als nötig ist. Ihr sollt die Welt beherrschen und nicht ihr Knecht sein.

 

Auszug aus Buch 78, Botschaft 7378:
Geistiger Trost.
30.6.1959 B.D. NR. 7378

Die Seele aber, die geistigen Trost nötig hat, ist eines Liebewerkes bedürftig, und ihr kann weit mehr geholfen werden - vorausgesetzt immer, daß wahre Liebe ihr den Trost spendet. Denn dann empfindet sie diese Liebe und wird selbst zur Liebe angeregt, und Liebe wirkt immer erlösend.

Nehmet euch alle derer an, ganz gleich, ob sie noch auf Erden oder schon im Jenseits weilen, und spendet ihnen diesen Trost, indem ihr sie zu Mir verweiset, daß sie Mich rufen sollen und durch den Anruf Meines Namens auch das Heil ihrer Seelen finden werden.

 

Auszug aus Buch 78, Botschaft 7390:
Beenden einer Erlösungsperiode.
15.8.1959 B.D. NR. 7390

Aber er wird sich nicht mehr lange dessen erfreuen können, was die Welt ihm bietet, er wird sehr bald den Zerfall verfolgen können, zuerst durch Meinen Willen, durch das Wüten der Naturelemente - und später durch menschliches Vorhaben, denn der Wille des Menschen selbst richtet das letzte Zerstörungswerk an auf dieser Erde, und Ich werde es nicht verhindern - habe Ich doch auf diesen verkehrten Willen der Menschen Meinen Heilsplan von Ewigkeit aufgebaut, der allem Geistigen im gesamten Universum wieder neue Möglichkeiten zur Aufwärtsentwicklung gibt, weil Ich ihm helfen will zum geistigen Fortschritt.

 

Auszug aus Buch 78, Botschaft 7397:
Hinweis auf große Notzeit.
25.8.1959 B.D. NR. 7397

Es wird die Welt einen argen Stoß erleiden, d.h., alles, was der Welt angehört, die Menschen, die der Welt huldigen, werden erkennen müssen, daß ihnen alles genommen wird, daß ihnen das verlorengeht, was sie sich geschaffen haben, und es wird ihnen nichts bleiben.

 

Auszug aus Buch 78, Botschaft 7401:
Genügsamkeit.
30.8.1959 B.D. NR. 7401

Darum ist es schon ratsam, den Menschen ein gewisses Fasten anzuempfehlen, aber dieses Fasten besteht nur in einer Begrenzung dessen, was die Sinne lebhaft begehren. Es ist dem Menschen nicht der gänzliche Genuß verboten, nur kann er sich selbst durch das Maß schädigen, indem er dann ebendie Sinne untauglich macht für die Entgegennahme geistigen Gutes, während ein Überwinder, ein Mensch, der sich selbst beherrschen kann und mit wenig zufrieden ist, leicht aufgeschlossen ist für Güter geistiger Art, weil diesen die Materie nicht mehr hindert, sondern er selbst sie sich untertan macht durch seinen Willen.

 

Auszug aus Buch 78, Botschaft 7404:
Reich des Lichtes. Jesus Christus.
4.u.5.9.1959 B.D. NR. 7404

Wehrt sich nun die Seele, die Wahrheit anzunehmen, so sie ihr dargereicht wird, so wird auch ihr Seligkeitszustand noch mangelhaft sein, sie hat dann Jesus Christus noch nicht recht erkannt, und die volle Erlösung hat noch nicht stattfinden können, die ein inniger Anruf Jesu Christi aber zur Folge haben würde. Und das ist der Grund, daß sich zahllose Seelen noch im Dämmerlicht befinden, nicht in Unseligkeit, aber sie noch lange nicht selig genannt werden können. Ihre Einstellung zu Jesus Christus ist noch nicht so, wie sie sein soll, daß Er ihnen die Pforte ins Lichtreich öffnen kann, und diese Seelen benötigen noch viele Belehrungen und auch Fürbitte, daß ihnen das rechte Verständnis dafür erschlossen wird.

 

Auszug aus Buch 78, Botschaft 7407:
Verheißung von Gottes Schutz in der Endzeit.
12.9.1959 B.D. NR. 7407

Ich fordere nur von euch einen starken Glauben, und Ich bereite euch darum schon jetzt auf diese Zeit vor, indem Ich euch in Nöte geraten lasse, die immer wieder behoben werden, und das so offensichtlich, daß ihr glauben müsset an einen Vater im Himmel, Der euch liebt und auch jederzeit zur Hilfe bereit ist. Euer Glaube soll sich festigen. Das vergesset nicht, daß dies ein Ziel ist, um dessentwillen ihr immer wieder in Not geratet. Aber immer wieder werdet ihr herausgeführt, weil Ich euch zeigen will, daß ein Vater im Himmel um alle eure Sorgen weiß und sie beheben kann und wird zur rechten Zeit .

 

Auszug aus Buch 78, Botschaft 7434:
Gottes Wille oder Zulassung.
22.10.1959 B.D. NR. 7434

Das sei euch allen gesagt, daß ihr nichts vermögt ohne Meinen Willen oder Meine Zulassung - was aber nicht besagt, daß ihr keinen freien Willen hättet. Denn Wille und Ausführen ist zweierlei, der Wille ist eure eigenste Angelegenheit, den Ich in keiner Weise bestimme. Doch ob ihr den Willen auch ausführen könnt, das bedarf Meiner Zustimmung, Meines Willens.

 

Auszug aus Buch 78, Botschaft 7435:
Ausnützen der kurzen Lebenszeit.
23.10.1959 B.D. NR. 7435

Ihr benötigt zum Ausreifen eurer Seele nicht sehr lange Zeit, ihr könnet in kurzer Zeit sie so weit gestalten, daß ein Eingehen in das Lichtreich ihr sicheres Los ist, wenn sie den irdischen Leib ablegt. Aber ihr müsset das Ausreifen eurer Seele ernstlich anstreben und euch an Gott wenden, daß Er euch helfe dabei. Denn allein vermögt ihr es nicht, allein ist euer Wille zu schwach, und ihr fallet immer wieder in die Liebe zur Welt zurück, ihr könnet die Ichliebe nicht besiegen und werdet stets von neuem abgedrängt von dem Wege, den ihr einschlagen wolltet zu eurem Heil. Wendet ihr euch aber zu Gott um Hilfe, dann wird Er eure Gedanken hinlenken zu Jesus Christus, dem göttlichen Erlöser, weil ihr von Dessen Seite Stärkung eures Willens erfahret. Es ist zwar der gleiche Gott, Den ihr dann anrufet, aber ihr erkennet gleichzeitig das Erlösungswerk und also den göttlichen Erlöser an, Der anerkannt werden muß, wollet ihr auch der Gnaden des Erlösungswerkes teilhaftig werden.

 

Auszug aus Buch 78, Botschaft 7439:
Der Mensch soll zum Überwinder der Welt werden.
28.10.1959 B.D. NR. 7439

Doch der gute Wille des Menschen, der Wille, zu Gott zu gelangen und Seinen Willen zu erfüllen, wird ihm auch ständig Hilfe sein, und er wird einmal das Ziel erreichen. Er wird kämpfen müssen oder aber in Liebe dienen. Dann wird jeder Welthunger wegfallen, dann ist die Seele schon so stark geworden im Überwinden, daß sie den Körper ganz in ihrer Gewalt hat.

 

Auszug aus Buch 78, Botschaft 7447:
Ständige Hilfe von seiten Gottes.
5.11.1959 B.D. NR. 7447

Aber dann bestimmt immer ihr selbst den Zustand, in dem ihr euch befindet, weil von Meiner Seite aus nur das geschieht, was euch ausreifen lässet, was euch aufwärtsbringt in eurer geistigen Entwicklung. Und nun ist die Liebe in euch maßgebend, die ihr Mir Selbst - und, als Beweis dieser Liebe - auch dem Nächsten entgegenbringt.

Ich ziehe unentwegt Mein Kind zu Mir aus lauter Liebe, aber Ich kann nicht mehr tun, als seine Liebe zu Mir es verträgt. Und würde Meine Liebe in ganzer Kraft auf den Menschen einstrahlen, dann würde das Feuer Meiner Liebe das Kind verbrennen, solange nicht seine Seele den Reifegrad erreicht hat, daß sie auch das stärkste Liebefeuer ertragen kann, ohne zu vergehen. Aber sie kann diesen Zustand erreichen, ...

 

Auszug aus Buch 78, Botschaft 7452:
Irrtum und Wahrheit unter der Menschheit.
10.11.1959 B.D. NR. 7452

Alles, was den Menschen außerhalb des Irdischen gedanklich bewegen kann, bleibt Herzensangelegenheit des einzelnen, er kann sich ein Bild darüber machen nach eigenem Gutdünken, wobei Herz und Verstand zusammen tätig sein müssen, um zu einem wahrheitsgemäßen Ergebnis zu kommen.

 

Auszug aus Buch 79, Botschaft 7463:
Wer war in Adam verkörpert?
26.11.1959 B.D. NR. 7463

Immer werdet ihr recht geführt durch Meinen Geist und gedanklich eingeführt in die Wahrheit. Diese Verheißung habe Ich euch gegeben, und sie erfüllet sich, sowie ihr von Mir Selbst durch den Geist belehrt werden wollet. Denn Mein Geist in euch ist Mein Anteil, weiß sonach um alles das, was ihr wissen wollet: ...

 

Auszug aus Buch 79, Botschaft 7485:
Weihnachten.
24.12.1959 B.D. NR. 7485

Die Liebe ließ Mich zur Erde niedersteigen, und die Liebe trieb Mich an, Meinen Körper völlig zu vergeistigen, so daß Körper, Seele und Geist völlig eins wurden und sich so ganz der göttlichen Liebe anschließen konnten, Die Sich in Mir barg, Die Meinen Körper zum Aufenthalt gewählt hatte, um als Mensch zu leiden und zu sterben für die sündige Menschheit, um deren Schuld abzutragen und wieder das Tor zum Lichtreich zu öffnen, das durch den Abfall von Mir verschlossen war und blieb für alles gefallene Wesenhafte - bis zum Tage Meines Kreuzestodes, des großen Erbarmungswerkes, das die Pforten wieder öffnete und den Weg freigab in das Vaterhaus - zu Mir und zum ewigen Leben. Amen. B.D. NR. 7485

 

Auszug aus Buch 79, Botschaft 7489:
Bindung mit Jesus Christus.
29.12.1959 B.D. NR. 7489

Lasset immer und immer wieder eure Gedanken zur Höhe schweifen, zu Jesus Christus, eurem Gott und Vater von Ewigkeit.

 

Auszug aus Buch 79, Botschaft 7500:
Heilsplan ist Erklärung für alles.
15.1.1960 B.D. NR. 7500

In Meinem Heilsplan von Ewigkeit sollet ihr Menschen die Erklärung suchen für ungewöhnliche Geschehen jeglicher Art. Immer sollet ihr wissen, daß allem Meine Liebe, Weisheit und Macht zugrunde liegen, daß alles zweckentsprechend gefügt ist, daß nichts geschieht ohne Meinen Willen oder Meine Zulassung, immer dem Heilsplan von Ewigkeit angepaßt - daß alles zur Rückführung des Geistigen zu Mir dienet. Ob es nun die Schöpfung um euch ist, ob es die Schicksale des einzelnen sind - alles ist so gefügt, daß es der Fortentwicklung des Geistigen dienet, ganz gleich, in welchem Reifegrad sich dieses befindet.

 

Auszug aus Buch 79, Botschaft 7507:
Ist Wissen auf Erden nötig? Liebegebot
24.1.1960 B.D. NR. 7507

Die Liebe aber ist das Erste, und es nützet euch kein noch so umfangreiches Wissen, wenn ihr die Liebe nicht habt und dann völlig tot im Geist genannt werden könnet. Der Mensch aber, der in der Liebe lebt, benötigt wiederum auf Erden kein übergroßes Wissen. Er wird durch seinen Lebenswandel ausreifen und plötzlich die Erkenntnis überkommen, wenn er die irdische Welt vertauschet mit dem geistigen Reich. Dennoch ist auch auf Erden ein geistiges Wissen segensreich, wenn es recht ausgewertet wird, wenn der Mensch eindringen will in geistige Zusammenhänge, wenn er sich ein rechtes Bild machen möchte über Mein Walten und Wirken. Denn dann wird er Mich stets mehr liebenlernen und immer größeres Wissen begehren, weil der geistige Hunger geweckt wird durch Unterweisungen, die Mich zum Ausgang haben.

Es soll sich aber kein Mensch bedrückt fühlen, der nicht viel geistiges Wissen aufzuweisen hat. Denn so er nur lebt nach Meinem Willen auf Erden, so er nur Meine zwei Gebote erfüllt und also sich selbst zur Liebe zu gestalten sucht, wird es einst blitzschnell in ihm hell werden, wenn er das geistige Reich betritt, und dann wird er selig sein und bleiben, denn er wird auch blitzschnell erfassen und alle Zusammenhänge klarstens erkennen.

 

Auszug aus Buch 79, Botschaft 7508:
Der Friede in Gott.
26.1.1960 B.D. NR. 7508

Die Liebe ist auch Garantie für einen inneren Frieden, und Liebe zu üben ist nicht weltliches Verlangen oder weltliches Erfüllen - die Liebe ist geistiges Gut, das sich der Mensch erringen kann, der eines guten Willens ist.

 

Auszug aus Buch 79, Botschaft 7521:
Reine Wahrheit. Wort aus der Höhe.
13.2.1960 B.D. NR. 7521

Mein Geist gibt euch die Wahrheit, die allein nur von Mir ausgehen kann und darum also das Geistesgut mit Überzeugung den Mitmenschen gegenüber vertreten werden kann als Wahrheit, weil von Mir kein unwahres Geistesgut ausgehen kann. Und daß es von Mir ausgeht, wird euch immer wieder bewiesen dadurch, daß Meiner Menschwerdung und Meines Erlösungswerkes immer wieder Erwähnung getan wird - daß Ich Selbst, euer Gott und Vater, Jesus Christus, euer Erlöser, Mich zu euch herniederneige, um von Mir Selbst zu zeugen. Ihr könnet ein ungewöhnliches Wirken feststellen, und ihr könnet somit auf eine geistige Kraft schließen. Und es wird euch leicht sein, diese geistige Kraft als eine göttliche anzuerkennen, da euch unentwegt nur die Liebe gelehrt wird und euch Jesus Christus als einziges und wichtigstes Ziel vor Augen gestellt wird. Und ihr könnet darum auch glauben, was euch durch Meinen Geist zugeht, denn es neigt Sich die Ewige Wahrheit Selbst zu euch hernieder und lehret euch - weil Sie will, daß ihr in der Wahrheit wandelt. Amen. B.D. NR. 7521

 

Auszug aus Buch 79, Botschaft 7522:
Endermahnung.
14.2.1960 B.D. NR. 7522

Ihr Menschen glaubt nicht an das Ende, und das schon ist geistige Not eurer Seele, die darum nicht bedacht wird ihrem elenden Zustand gemäß, sondern darben muß bis zum Ende. Und ihr könntet ihr helfen, würdet ihr nur bewußt leben und die Gebote Gottes erfüllen - würdet ihr die Gebote der Gottes- und Nächstenliebe erfüllen, um die ein jeder Mensch weiß .... würdet ihr nur euch üben in der Liebe zum Nächsten und dadurch auch Gott eure Liebe zu Ihm beweisen.

 

Auszug aus Buch 79, Botschaft 7523:
Zufuhr von Kraft.
15.u.16.2.1960 B.D. NR. 7523

Doch Ich werde euch niemals Meine Kraftzufuhr versagen, wenn ihr Mich nur darum bittet. Es wird euer Geist und eure Seele gestärkt werden, wenngleich euer Körper sich schwach fühlt, und bald wird die Seele auch Kraft auf den Körper übertragen können, und er wird widerstandsfähig sein in jeder Weise.

Niemals werdet ihr eine Bitte um Kraft vergeblich zu Mir senden, immer wird euch Erfüllung werden, und spürt ihr sie nicht körperlich, so zieht doch eure Seele ihren Nutzen davon, die dann auch dem Körper vermitteln wird, was diesem dienet.

Und die Kraft wird zuvor eure Seele erfüllen, weil diese zuerst bedacht werden muß, denn es geht um ihr Ausreifen, solange ihr noch auf dieser Erde wandelt. Aber auch der Körper wird versorgt werden, auch dem Körper wird merklich die Kraft zugehen, wenn ihr nur glaubet, daß Ich euch liebe und euch von jeder Not befreien will.

 

Auszug aus Buch 79, Botschaft 7526:
Der freie Wille des Menschen.
20.2.1960 B.D. NR. 7526

Und so wisset ihr, daß ihr selbst euer Los entscheidet für die Ewigkeit - daß ihr selbst euren Weg zu Mir nehmen, aber auch bei Meinem Gegner verbleiben könnet, dann aber auch unwiderruflich die Folgen tragen müsset, wenn euer Erdenleben einmal beendet sein wird, das euch nur zum Zwecke der Willenswandlung gegeben wurde und das euch gänzliche Freiwerdung aus der Form, aber auch erneute Gefangenschaft eintragen kann, je nachdem ihr das Gnadengeschenk des Erdenlebens auswertet zum Heil eurer Seele.

 

Auszug aus Buch 79, Botschaft 7543:
Tröstlicher Zuspruch.
9.3.1960 B.D. NR. 7543

Ich will euch hindurchführen durch alle Not - wenn ihr nur euch Mir anvertraut, wenn ihr euch ergebet in Meinen Willen, wenn ihr Mir keinen Widerstand entgegensetzet durch eigenes Wollen oder falsches Handeln. Ich will es euch ins Herz legen, was ihr tun oder lassen sollet, und immer könnet ihr es glauben, daß es Mein Wille ist, und ihr könnet bedenkenlos immer so handeln, wie es euch von innen heraus treibt. Es werden immer wieder Zeiten kommen, wo ihr scheinbar den inneren Frieden verlieret, aber ebenso auch werdet ihr ihn wiederfinden, denn auch das gehört zum geistigen Ausreifen eurer Seele, daß sie sich in Nöten an Mich wendet um Hilfe, daß sie immer wieder von neuem die Bindung sucht mit Mir, auf daß sie nicht gleichgültig werde in ihrer Seelenarbeit.

Doch das Leben kann nicht kampf- und leidlos an euch vorübergehen, ansonsten ihr keinen geistigen Fortschritt erzielet, um dessentwillen ihr aber lebet auf Erden.

 

Buch 80, Botschaft 7579:
Ostern.
17.4.1960 B.D. NR. 7579

Und Ich baute den Tempel wieder auf, wie Ich es verheißen hatte. Ich erstand am dritten Tage von den Toten, und auch Mein Leib entstieg dem Grabe, weil Ich es so wollte, daß die Menschen von Meiner Auferstehung Kenntnis nahmen. Denn sie glaubten nicht an ein Fortleben nach dem Tode, und Ich wollte ihnen den Beweis erbringen, daß es Mir möglich war, auch den Tod zu überwinden, auf daß sie dann Meiner Verheißung Glauben schenken sollten, daß ein jeder Mensch auferstehe zum Leben, der an Mich glaubt. Ich habe darum den Leib in vergeistigtem Zustand mit aus dem Grabe erstehen lassen, Ich bin Meinen Jüngern erschienen, die Mich sehen und auch fühlen konnten, weil sie es glauben sollten, daß Ich von den Toten auferstanden bin, wie Ich es zuvor verkündet hatte. Aber es konnten Mich nur die sehen, deren Reifezustand dies zuließ, denn Ich war nicht mehr körperlich unter ihnen, sondern Leib und Seele hatten sich vergeistigt und waren sonach nur denen sichtbar, die mit geistigen Augen zu schauen vermochten, weil Ich ihnen die geistige Sehe erschloß. Und das war wiederum der Anlaß, daß die Menschen zweifelten, daß sie sich stritten und Verdächtigungen aussprachen, daß Mein Körper unrechtmäßig entfernt worden sei - wie auch heut noch Meine Auferstehung am dritten Tage angezweifelt wird von denen, die den Vorgang der Vergeistigung der Seele und des Körpers nicht verstehen. Die Menschen glauben nicht an eine Auferstehung der Seele, und doch spielt sich bei allen Menschen der gleiche Vorgang ab bei ihrem Leibestode, daß die Seele den Körper verläßt und eingeht in das jenseitige Reich. Denn sie kann nicht sterben, nur daß ihr Zustand ganz verschieden ist je nach ihrem Lebenswandel. Hat dieser nun auf Erden zur Reife geführt, dann ersteht die Seele zum Leben - zu einem neuen Leben im geistigen Reich. Meine Seele war ausgereift, sie hatte sich geeint mit dem Vatergeist von Ewigkeit, und sie hatte auch während des Erdenlebens den Körper zu bestimmen gewußt, sich allem ihren Begehren anzugleichen, so daß auch der Körper die Vergeistigung aller Substanzen schon auf Erden erfuhr und darum zugleich mit der Seele nach dem Tode auferstehen konnte, wofür Ich am dritten Tage den Beweis erbrachte. Doch auch dieser Vorgang kann nur geglaubt werden, weil sich dafür keine Beweise mehr erbringen lassen. Wessen Geist aber erweckt ist, wer um Zweck und Ziel des Menschen auf Erden weiß, der ist auch überzeugten Glaubens an Meine Auferstehung am dritten Tage, denn ihm verkündet es Mein Geist, der nach Meiner Auferstehung auch auf Meine Jünger ausstrahlte, was nach Meiner Himmelfahrt ersichtlich wurde, denn auch diese konnten wieder nur die Menschen erleben, die ausgereift waren, die geistig zu schauen vermochten, weil Ich es wollte und weil sie geistig schon so vorbereitet waren, daß für sie das Erlebnis der Ausgießung des Geistes (Himmelfahrt) kein(en) Willenszwang mehr bedeutete. So auch haben Mich nach Meiner Auferstehung immer nur einzelne schauen können, und Ich habe diese einzelnen gestärkt für dieses ungewöhnliche Erleben. Sie sahen Mich - und Ich wollte es so, weil Meine Jünger hinausgehen sollten in die Welt, um Mein Evangelium zu verkünden, und weil sie zeugen sollten von Meiner Auferstehung am dritten Tage. Doch den Ungläubigen bin Ich nicht erschienen, denn diese hätten Meine Lichtfülle nicht ertragen können, die in ihre geistige Finsternis hineingeleuchtet hätte. Wer aber Mein Evangelium hört, wer an Mich glaubt und an Mein Erlösungswerk, der soll auch glauben können an Meine Auferstehung von den Toten, und es wird ihm auch möglich sein, daran zu glauben, weil der Geist in ihm, der aus Mir strahlt, ihn gleicherweise belehret von innen und ihm einen lebendigen Glauben schenkt. Er wird keines weiteren Beweises bedürfen, er wird innerlich voll und ganz überzeugt sein, daß seine Seele aufersteht zum Leben, und er wird darum auch sein Erdenleben bewußt leben, er wird trachten nach der Vereinigung mit Mir, er wird sich an Jesus Christus halten und in Ihm mit Mir Selbst in Verbindung treten - er wird geistig streben und ständig Meinen Willen zu erfüllen suchen - und er wird den Tod nicht zu fürchten brauchen, weil er weiß, daß er auferstehen wird zum ewigen Leben. Amen. B.D. NR. 7579

 

Buch 80, Botschaft 7607:
Der gute Wille garantiert Annäherung an Gott.
25.5.1960 B.D. NR. 7607

Der Wille zum Guten gewährleistet auch, daß der Mensch Gott näherkommt, daß er Ihn erkennen lernt und sich Seinem Willen beuget. Es ist jedem Menschen der Liebefunke ins Herz gelegt, und dieser ist es, der den Entwicklungsgang des Menschen, sein seelisches Ausreifen, bestimmt. Es kann der Mensch von Jugend an guten Willens sein, er kann sich selbst und der Umwelt gegenüber den Beweis liefern, daß er guten Willens ist, zu helfen, wenn er dem inneren Drängen nachkommt - wenn er sich von seinem Gewissen leiten läßt. Und er kann nun auch mit Sicherheit sehr bald zu einer gewissen geistigen Erkenntnis kommen - er wird Gott erkennen lernen und sich Ihm zu nähern suchen, und Gott wird ihm entgegenkommen, weil Er um den guten Willen des Menschen weiß. Und das ist das Geheimnis der Liebe - es zieht die Ewige Liebe den Menschen gar mächtig, der den Liebefunken in sich nährt, der also guten Willens ist. Und dieser wird nun auch erkennen, mit welcher Liebe Sich Gott ihm zuneigt, er wird Gott erkennen in allem, was ihn umgibt, was geschieht und was ihn selbst betrifft. Er wird sich ergeben Ihm unterstellen und aus eigenem Antrieb tun, was der Wille Gottes ist: Er wird in der Liebe leben und seinen Geist zum Erwachen bringen - und er wird reifen an seiner Seele. Es gehört also nur ein guter Wille dazu, auf Erden das Ziel zu erreichen, zwecks dessen der Mensch lebt. Und wenn er auch anfangs nichts Näheres darüber weiß - die Erkenntnis kommt ihm von selbst, weil sich der Liebefunke in ihm betätigt und also den Geist in sich zum Leben erweckt. Dann ist er aus dem anfänglich toten Zustand herausgetreten, und er wird selbst tätig im Willen Gottes. Und Gott wird ihm nun die Aufgabe stellen, die zu erfüllen der Mensch sich bereit erklärt, bewußt oder auch unbewußt, denn Gott weiß es, wieweit er dieser Aufgabe nachkommen wird und welche Fähigkeiten der Mensch besitzt, um zum Segen auf der Erde zu wandeln. Und der Mensch leistet Ihm keinen Widerstand, weil sein Wille gut ist und er sich gänzlich dem Willen Gottes unterstellt. Es ist diese Hingabe an Gott das Schönste im Leben, denn sie enthebt den Menschen dann jeder Verantwortung, sie gibt ihm inneren Frieden und Freude, sie führt ihn immer näher zu Gott, Der nun Seinerseits ihn zieht, Der ihm nicht von der Seite weicht und Der ihn schützet gegen alle Angriffe des Feindes seiner Seele. Und es ist wahrlich dann auch leicht für den Menschen, seine Erdenaufgabe zu erfüllen, er wird keine große Gewalt anzuwenden brauchen, um sich das Himmelreich zu erwerben, für ihn wird das Joch sanft und die Bürde leicht sein, denn er ist guten Willens. Und seine Liebe zu Gott und zum Nächsten wächst täglich, und sie erfüllt ihn ständig mit mehr Kraft, um alles leisten zu können, was von ihm verlangt wird, sowohl geistig als auch irdisch. Er ist dann auch in das rechte Verhältnis eingetreten, er wird dann verkehren mit Gott wie ein Kind mit seinem Vater, und das Kind wird die Liebe des Vaters spüren und im Frieden mit Gott durch das Erdenleben gehen - es wird auch wissen, daß seine wahre Heimat nicht die Erde ist, sondern daß es nach seinem Tode heimkehren wird in sein Vaterhaus, weil der Vater Sein Kind in Seiner Liebe zieht, bis es heimgefunden hat zu Ihm. Amen. B.D. NR. 7607

 

Auszug aus Buch 80, Botschaft 7658:
Wahrheit nicht ohne Liebe.
28.7.1960 B.D. NR. 7658

Doch hell wird es in denen sein, die Meine Liebelehre ernst nehmen, die sich bemühen, einen Lebenswandel in Liebe zu führen, und die darum auch ihren Geist zum Leben erwecken. Dennoch ist es auch für diese schwer, sich von Irrtum frei zu machen, solange ihnen dieser als Wahrheit hingestellt wird von seiten derer, die sie als Führer anerkennen. Doch Ich werte immer nur ihren Liebegrad. Verlangen sie ernstlich nach der Wahrheit, so wird sie ihnen zugeführt. Vermögen sie nicht, sich von ihrem bisherigen Wissen zu trennen, dann werden sie einmal blitzschnell zur Erleuchtung kommen im jenseitigen Reich. Aber immer muß ihr Wesen sich zur Liebe gestaltet haben, um zur rechten Erkenntnis zu gelangen, denn ihrer Liebe nach bewerte Ich ihren Lebenswandel, und ihrer Liebe nach wird der Lichtgrad sein, in welchem sie in das jenseitige Reich eingehen. Und so also ist die reine Wahrheit Anteil dessen, der sich zur Liebe wandelt.

 

Auszug aus Buch 80, Botschaft 7666:
Einsetzungsworte.
5.8.1960 B.D. NR. 7666

Es ist also nicht möglich, daß Ich in eines Menschen Herz einziehen kann, der die äußere Handlung vollzieht, der Brot und Wein zu sich nimmt, dessen Herz aber bar jeder Liebe ist. Denn unter Liebe verstehe Ich nicht eine gefühlsmäßige Erregung, die Mir in dem Moment entgegenschlägt, sondern Ich verstehe darunter eine niedergekämpfte Ichliebe, die sich äußert in der Liebe zum Nächsten und die Mir nun auch die Liebe zu Mir unter Beweis stellt. Das also ist dann eine wahre Vereinigung mit Mir, in der Ich ihn nun ansprechen kann, in der ihm Mein Fleisch und Mein Blut geboten wird, Mein Wort mit seiner Kraft. Und dann wird der Mensch auch ständig Meiner gedenken, er wird alles beginnen und beenden mit Mir, er wird ständig in Meinem Willen zu leben sich bemühen, und er wird den Weg der Aufwärtsentwicklung gehen - er wird zum Ziel gelangen, zum ewigen Leben und zur Seligkeit. Amen. B.D. NR. 7666

 

Auszug aus Buch 81, Botschaft 7715:
Erlöserarbeit des einzelnen.
30.9.1960 B.D. NR. 7715

Denn dies ist Erlöserarbeit, die bis in das jenseitige Reich hineinragt und die jeder von euch leisten kann, wenn er Mir nur von innen heraus dienen will. Denn ihr, die ihr selbst geistig strebet, ihr habt auch alle eine Schar von Seelen um euch, denen ihr teilweise schon auf Erden verbunden waret - und eure Gedanken verfolgen sie eifrig, und sie nehmen gleichsam das geistige Gut mit entgegen, das ihr selbst in euch aufnehmet beim Lesen oder Nachdenken über geistige Dinge. Jeder, der ernsthaft an sich arbeitet, kann eine solche Erlöserarbeit verrichten, und er wird sich dann auch zu Meinen Knechten zählen können, die in Meinem Weinberg tätig sind, auch wenn er keine offensichtliche Mission zu erfüllen hat. Aber seine Erlöserarbeit erstreckt sich dann mehr in das geistige Reich, wo den Seelen gleichfalls Hilfe gebracht werden muß, auf daß sie noch vor dem Ende die Stufe erreichen, daß sie aufwärtssteigen können im geistigen Reich. Ihnen allen gilt auch Meine Liebe, und darum segne Ich alle, die also tätig sind für Mich und Mein Reich, die bewußt Mir dienen wollen und den Auftrag erfüllen, den sie innerlich im Herzen spüren. Amen. B.D. NR. 7715

 

Auszug aus Buch 81, Botschaft 7719:
Das Licht von Ewigkeit.
3.10.1960 B.D. NR. 7719

Darum also kann kein Mensch wissend werden, also zur Erkenntnis kommen, wenn die Liebe nicht zuvor entzündet wurde, denn ohne Liebe gibt es keine Weisheit, wie es ohne Feuer kein Licht geben kannUnd ihr sollt immer nur im Gebet Kraft anfordern, ihr sollt bitten um Stärkung eures Willens, und diese Bitte wird euch wahrlich erfüllt werden.

 

Auszug aus Buch 81, Botschaft 7723:
Wert des irdischen Wissens.
9.10.1960 B.D. NR. 7723

Eine Erkenntnis ohne Liebe gibt es nicht, doch Verstandeswissen könnet ihr viel besitzen, ihr gewinnet aber nicht dadurch die Seligkeit, es bleibt eure Seele tot im Geist, und sie wird eingehen in das geistige Reich in diesem toten Zustand, und alles wird vergangen sein, was sie auf Erden besessen hat.

 

Auszug aus Buch 81, Botschaft 7724:
Gottes unergründliche Liebe.
11.u.12.10.1960 B.D. NR. 7724

Doch da die Rückkehr zu Ihm ein Akt des freien Willens sein muß, wird Gott Sich nicht ihm so offenbaren, daß er unter einem gewissen Zwang den Weg nimmt zu Ihm.

 

Auszug aus Buch 81, Botschaft 7734:
Selbstlose Verbreitung des Wortes.
30.10.1960 B.D. NR. 7734

Ihr sollt künden in Liebe und Selbstlosigkeit von Mir und Meinem Wirken, ihr sollt ihnen Mein Wort bringen, das Ich mit Meiner Kraft gesegnet habe, und ihr sollt nicht müde werden, euch der geistigen Not der Mitmenschen anzunehmen, indem ihr dazu beitraget, daß Mein Wort verbreitet wird. Und Ich Selbst werde euch die Menschen zuführen, Ich werde jede Arbeit segnen, die ihr selbstlos leistet für Mich und Mein Reich. Amen. B.D. NR. 7734

 

Auszug aus Buch 81, Botschaft 7737:
Zeichen der Endzeit.
3.11.1960 B.D. NR. 7737

Aber sowie der Glaubenskampf ersichtlich ist, der in allen Teilen der Erde erkenntlich sein wird, dann ist auch das Wirken Meines Gegners so offenbar, daß er gebunden werden muß, denn dann wird es allen Menschen auf Erden schwergemacht, den Glauben an einen Gott und Schöpfer zu erhalten, Der Himmel und Erde regieret.

 

Auszug aus Buch 81, Botschaft 7747:
Bei Gott ist kein Ding unmöglich.
16.11.1960 B.D. NR. 7747

Darum also ist noch viel Not unter der Menschheit, denn Mein Hilfswille ist an euren Glauben gebunden und euer Glaube wieder abhängig vom Grad eurer Liebe.

 

Auszug aus Buch 81, Botschaft 7751:
Flucht zu Gott ist Abwehr des Gegners.
21.11.1960 B.D. NR. 7751

Darum aber rate Ich euch immer wieder, zu Mir zu flüchten, sowie ihr bedrängt werdet, sowie eure Gedanken unfroh oder ängstlich werden, denn dies sind die Zeichen seiner Nähe, weil er euch den inneren Frieden nehmen will, um euch zu verhindern, mit Mir in Verbindung zu treten. Und dann suchet erst recht die Verbindung mit Mir, denn Ich höre den leisesten Ruf, der aus dem Herzen kommt, und Ich bin wahrlich immer zum Schutz für euch bereit.

 

Auszug aus Buch 81, Botschaft 7756:
Ende einer Erlösungsperiode und Beginn einer neuen.
26.11.1960 B.D. NR. 7756

In dieser Erlösungsperiode findet keine geistige Wende mehr statt. Der Glaube an Mich ist den Menschen verlorengegangen, und ob auch Mein Evangelium noch hinausgetragen wird in alle Welt, so werden es doch nur immer wenige sein, die es annehmen; doch immer mehr werden abfallen, deren Glaube nur ein Formglaube war und die nur eines Anstoßes bedürfen,um ihn ganz von sich zu werfen, wenn ein Glaubensentscheid von ihnen verlangt wird. Es ist nur eine kleine Herde, die im lebendigen Glauben steht, die im Herzen die Verbindung herstellt mit Mir - es sind nur wenige Menschen, die mit Mir verkehren, wie Kinder mit ihrem Vater verkehren, die darum auch jederzeit Meine sichtliche Hilfe erfahren, wenn sie in Not sind, und die daher auch Mich lebendig vertreten werden, weil sie von innen heraus überzeugt, also lebendigen Glaubens sind. Und diese Zahl wird nicht viel vergrößert werden. Der Glaubenskampf aber, der überall geführt wird, der in seinen Anfängen auch schon überall erkennbar ist, wird die Zahl der Gläubigen nur noch verringern, denn dann ist jeder bereit, Mich hinzugeben um irdischen Gewinnes willen, und den Mut, zu kämpfen für Mich, bringen sie nicht auf, weil ihnen der lebendige Glaube fehlt.

 

Buch 81, Botschaft 7759:
Erwecken der göttlichen Fähigkeiten möglich.
29.11.1960 B.D. NR. 7759

In euch allen schlummern Kräfte, die ihr nur zu erwecken brauchet. Denn ihr müsset wissen, daß alle göttlichen Eigenschaften in euch verborgen sind und alle göttlichen Fähigkeiten in euch liegen, daß sie wohl in euch sind, aber - durch euren einstigen Abfall von Mir verschüttet - erst wieder hervortreten sollen, was ihr selbst aber zustande bringen müsset. Ihr standet in solcher Macht und Kraft, daß euch wahrlich nichts unmöglich war, weil Meine Kraft euch ständig durchflutete und das auch bedeutete, daß ihr gleich Mir schaffen und gestalten konntet. Aber ihr gabet alle diese Fähigkeiten dahin - ihr verschlosset euch Meiner Liebeanstrahlung und wurdet somit kraft- und machtlos, ihr verloret auch das Licht, so daß ihr nicht mehr wußtet um euren einstigen Zustand der Vollkommenheit. Ihr könnet nun aber jederzeit die Kräfte, die in euch schlummern, zum Erwachen bringen, ihr könnt jederzeit euch Meiner Liebeanstrahlung öffnen und also dadurch auch euer verkehrtes Wesen wieder wandeln zu eurem Urwesen. Ihr könnet alle göttlichen Eigenschaften und Fähigkeiten in hohem Maße euch wieder aneignen, wenn ihr dies nur festen Willens anstrebet und die Voraussetzungen dafür schaffet: wenn ihr euer Wesen wieder zur Liebe wandelt und vollkommen werdet, wie ihr es waret im Anbeginn. Dann seid ihr wahrlich Meine Ebenbilder, ihr habt euch selbst zu Göttern umgewandelt durch die Liebe. Und es gibt nichts, was ihr nicht vollbringen könntet, weil die Liebe eine Kraft ist, der nichts unmöglich ist. Ihr seid als Mensch noch unvollkommen, und daher wisset ihr auch nicht um die Fähigkeiten, die in euch verborgen sind. Alles Unvollkommene ist auch in seinem Wirken begrenzt, ihm sind Schranken gesetzt. Es ist der Mensch - weil noch unvollkommen - also schwach und unfähig, er ist mangelhaft gestaltet, ihm fehlen die göttlichen Gaben, er ist mangelhaft in seinem Wissen, in seinem Können und auch mangelhaft in seiner Liebe. Denn die Unvollkommenheit ist mangelnde Liebe. Sowie aber der Mensch die Liebe hat, ändert sich sein Zustand; er wird wissend, er gewinnt Kraft, und er erkennt sich selbst und alles, was mit seinem Bestehen zusammenhängt. Und nun beginnen sich die Kräfte wieder zu entfalten, die der unvollkommene Mensch - der Mensch ohne Liebe - nicht erkennt und darum auch nicht von selbst danach strebt. Er ist durch die Liebe in Verband getreten mit Mir als der ewigen Liebe und kann nun auch von Mir wieder in ganzer Fülle angestrahlt werden mit Meiner Liebekraft, so daß sich sein ganzes Wesen vergöttlicht, so daß es sich Meinem Urwesen angleicht und ihm dann auch alles möglich ist, was es auch sei. Erreicht das Wesen diesen Zustand schon als Mensch auf Erden, dann kann er wahrlich zum Segen seiner Mitmenschen wirken, es wird ihm jedes Element gehorchen, er wird Wunder wirken und Kranke heilen können, er wird alles durchschauen und die geheimsten Gedanken der Mitmenschen aufdecken. Aber er wird immer nur zum Segen seiner Mitmenschen wirken, er wird niemals die in ihm erweckten Kräfte mißbrauchen, denn er wirket dann mit Mir und in Meinem Willen, weil es Meine Kraft ist, die durch ihn wirket, und weil er dann seinen Willen ganz dem Meinen unterstellt hat. Aber alles dies bringt nur die Liebe zuwege, die den Menschen wieder zu dem göttlichen Wesen macht, das er gewesen ist im Anbeginn - die ihr alle in euch aufflammen lassen sollet zu höchster Glut, auf daß ihr vollkommen werdet, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist. Amen. B.D. NR. 7759

 

Auszug aus Buch 81, Botschaft 7761:
Drängen des Geistesfunkens zum Vatergeist.
1.12.1960 B.D. NR. 7761

Daß der Mensch nun recht und falsch denken und wollen kann, muß jedoch möglich sein, weil er eine Entscheidung treffen soll im Erdenleben. Und es werden zwei Kräfte auf ihn einwirken, die also sein Denken und Wollen zu beeinflussen suchen. Diese beiden Kräfte sind aber verschieden, sie stehen einander gegenüber. Ich und Mein Gegner suchen die Seele des Menschen zu gewinnen, und jede Macht wirkt anders auf den Menschen ein. Mein Gegner sucht den Körper für sich zu gewinnen, also durch den Körper die Seele zu bestimmen zu ihrem Denken und Wollen, während Ich durch den Geist die Seele zu beeinflussen suche. Und die Begehren von Geist und Körper sind ganz verschiedener Art.

 

Auszug aus Buch 81, Botschaft 7768:
Den Seinen verspricht Gott Seinen Schutz.
10.12.1960 B.D. NR. 7768

Und so werden die Meinen auch das Ende erleben und von Mir versetzt werden in das Paradies der neuen Erde, denn es soll von ihnen wieder ein neues Geschlecht ausgehen, das Mir in der Liebe so verbunden ist, daß Ich Selbst mitten unter den Menschen weilen kann, daß sie mit dem Lichtreich Verbindung haben und also eine neue Epoche beginnt, die Mir wieder reife Seelen zurückbringen soll als rechte Kinder. Denn es ist die Zeit erfüllet, und es kommt, wie es verkündet ist schon lange zuvor: Es wird ein neuer Himmel und eine neue Erde entstehen, und die Meinen werden ein seliges Leben führen, wie Ich es ihnen verheißen habe. Amen. B.D. NR. 7768

 

Auszug aus Buch 81, Botschaft 7792:
Unterstellen des Willens unter Gottes Willen.
9.1.1961 B.D. NR. 7792

In Mir ist Liebe, Weisheit und Macht. Meine Liebe will euch auf ewig zu Mir ziehen, und Meine Weisheit erkennt die rechten Mittel. Meine Macht bringt alles zuwege, was Meine Liebe und Weisheit beschließt.

 

Auszug aus Buch 81, Botschaft 7793:
Aufgabe des Widerstandes. Hingabe an Gott .
10.1.1961 B.D. NR. 7793

Sichert euch nur alle Meine Liebe, und euer Leben wird ein leichtes sein, weil ihr euch dann jederzeit Meiner Kraft bedienen könnet, wann und wo ihr sie benötigt.

 

Auszug aus Buch 81, Botschaft 7797:
Was ist der Erdenlebenszweck?
14.1.1961 B.D. NR. 7797

Ihr mußtet aber dann auch fähig sein zu entgegen-gesetztem Verhalten - ihr mußtet auch von Mir abfallen können als Zeichen des freien Willens, wenn dieser Mir und Meinem Willen entgegengerichtet war. Und Ich verlangte diesen Willensentscheid von Meinen von Mir-"erschaffenen" Wesen, um ihnen noch größere Seligkeiten bereiten zu können. Und also wurde er vor die Willensprobe gestellt, die darin bestand, Mich Selbst als Kraftquell anzuerkennen, von Dem er ständig die Kraft bezog.

 

Auszug aus Buch 82, Botschaft 7809:
Weinbergsarbeit in Selbstlosigkeit.
27.1.1961 B.D. NR. 7809

Die Liebe muß immer beteiligt sein, wenn Erfolge verzeichnet werden sollen, und die Liebe erkennet auch Mein Wort als ein Gnadengeschenk von ungewöhnlichem Wert und setzet sich darum auch dafür ein. Und so werdet ihr auch eure rechten Mitarbeiter erkennen, die in Liebe euch ihre Hilfe anbieten, und ihr werdet nicht zögern, ihre Hilfe anzunehmen; und ihr werdet auch wissen, daß nur dann Mein Segen auf eurer Arbeit ruht, wenn ihr alle in Liebe diese verrichtet und euch keine weltlichen Erfolge davon versprechet .

Und das geschieht in der selbstlosen Verbreitung Meines Wortes, das euch aus der Höhe zugeht und das als wertvollste Gnadengabe in der Endzeit den Menschen Hilfe bringen und Kraft vermitteln soll in ihrer geistigen Not, auf daß sie ausharren bis an das Ende. Amen. B.D. NR. 7809.

 

Auszug aus Buch 82, Botschaft 7827:
Auswertung der Gnaden. Ansprache Gottes.
16.2.1961 B.D. NR. 7827

Die Gnaden sollet ihr in Empfang nehmen, mit denen Ich euch reich überschütte, denn ihr könnet nur durch Gnaden selig werden. Und ihr werdet immer wieder Gnaden empfangen dürfen, wenn ihr nur willig seid, sie auszuwerten, wenn ihr bereit seid, Meine Hilfe anzunehmen, die Ich euch in Form von Gnaden leiste. Und so könnet ihr auch alles als Gnade betrachten,was euch zur Aufwärtsentwicklung eurer Seele verhilft. Jede irdische Not, die euch hintreibt zu Mir, ist eine Gnade. Aber ihr könnt auch trotz der irdischen Not Mir abgewandt bleiben, und dann habt ihr die Gnade ungenützt gelassen. Jeder Hinweis zu Mir durch Wort und Schrift ist eine Gnade, und wiederum hängt es von eurem Willen ab, ob und wie ihr sie auswertet. Und so ist Meine direkte Ansprache von oben eine Gnade ganz besonderer Art, sie ist ein ungewöhnliches Gnadengeschenk, weil sie der Seele auch eine ungewöhnliche Reife eintragen kann in kurzer Zeit, wenn das Gnadengeschenk ausgewertet wird, wenn der Mensch sich Meine Ansprache zu Herzen gehen läßt, wenn er Meinen Willen in die Tat umsetzt - wenn er nicht nur Hörer, sondern Täter Meines Wortes ist. Diese Gnade ist ganz bedeutsam und ein überaus wirksames Gegenmittel für das Treiben des Satans, dem er erliegt, weil Mein Wort ein rechtes Licht ist aus Mir, das er flieht. Mein Wort ist mit Meiner Kraft gesegnet und darum also in der letzten Zeit vor dem Ende das wirksamste Gnadenmittel, das Ich euch Menschen darbieten kann, um euch zu helfen.

 

Auszug aus Buch 82, Botschaft 7837:
Der freie Wille.
28.2.1961 B.D. NR. 7837

Die Menschen nun sind geneigt, einen freien Willen zu streiten, weil sie nicht immer auszuführen vermögen, was sie wollen, doch es geht nicht immer um das, was sie tun, sondern um das, was sie wollen. Denn am Tun können sie auch gehindert werden, wieder durch das Einwirken geistiger Kräfte - niemals aber am Wollen selbst.

Und dies also ist auch der Kampf zwischen Licht und Finsternis, den der Mensch selbst zum Austrag bringt, was jedoch ohne den freien Willen des Menschen nicht denkbar wäre, sondern dann nur die positiven und die negativen Kräfte sich diesen Kampf lieferten, aus denen dann eine Kraft als Sieger hervorginge. Doch so ist der Kampf zwischen Licht und Finsternis nicht zu verstehen, denn es geht um die Seele des Menschen, und diese entscheidet selbst über sich im freien Willen. Und darum ist das Erdenleben für den Menschen eine ununterbrochene Kette von Erlebnissen, von Erfahrungen und Eindrücken, die ihn zum Denken anregen und ihn auch in rechter Richtung denken lassen können. Aber da auch dem Gegner Gottes das Recht zugebilligt ist, um die Seele zu kämpfen, werden seine Gedanken auch negativ beeinflußt, und er muß sich nun entscheiden.

 

Auszug aus Buch 82, Botschaft 7839:
Hinweisen der jenseitigen Seelen auf Jesus Christus.
2.3.1961 B.D. NR. 7839

Wer sich zu Mir bekennet im jenseitigen Reich, der ist auch gerettet für alle Ewigkeit. Sowie die Seelen, die noch in der Finsternis oder in der Dämmerung weilen, Meinem Namen keine Abwehr mehr entgegensetzen, wenn ihnen durch Lichtboten in Verkleidung oder durch gedankliche Übermittlung von liebenden Menschen von Mir und Meinem Erlösungswerk gekündet wird, weicht auch die Finsternis von ihnen - es wird schon die Kraft Meines Namens an ihnen wirken und sie hintreiben zu Mir, sie werden Mich zu suchen beginnen, und Ich werde Mich auch finden lassen.

 

Auszug aus Buch 82, Botschaft 7846:
Rückerinnerung. Jubel im Lichtreich.
9.3.1961 B.D. NR. 7846

Ihr werdet einst rückschauend euren ganzen Entwicklungsgang verfolgen können, wenn ihr in das Lichtreich eingegangen seid, und ihr werdet Meine Liebe und Gnade nicht genug preisen und Mir danken können, wenn ihr erkennet, wie Ich nur immer bemüht war, euch einen geistigen Fortschritt zu schaffen, auf daß der Weg zu Mir immer kürzer wurde und ihr Mich einmal erreichen konntet. Doch während des Erdenlebens als Mensch muß euch die Rückerinnerung genommen werden, denn es gilt, im freien Willen die letzte Erdenlebensprobe abzulegen, was aber die Rückerinnerung an euer Vorleben in den Schöpfungen der Erde unmöglich machen würde, denn ihr würdet von Angst getrieben euch Mir zuwenden. Doch das würde Mir nicht genügen, denn Ich will eure Liebe. Ich will eure freiwillige Rückkehr zu Mir, die Mir dann auch eure Liebe zu Mir beweiset. Dennoch unterweise Ich euch über euren endlos langen Entwicklungsgang, nur seid ihr nicht gezwungen, dies zu glauben, und auch, wenn ihr es glaubet, wisset ihr nicht um die Qualen und den Unseligkeitszustand in der Zeit, wo euer Wille noch gebunden ist - ihr lasset euch nicht so weit beeindrucken, daß ihr nun aus Angst euren Willen wandelt.

 

Auszug aus Buch 82, Botschaft 7867:
Gottes endlose Liebe will sich verschenken.
9.4.1961 B.D. NR. 7867

Und was nun einmal zu Mir zurückgefunden hat, wird ewiglich auch nicht mehr von Mir gehen. Es kann nicht mehr zur Tiefe absinken, denn so es einmal den Weg durch die Tiefen zurückgelegt hat mit dem Enderfolg, die Höhe wiedererreicht zu haben, ist es auch unlösbar mit Mir verbunden, denn es hat die Vollkommenheit erreicht, die selbst Ich den Wesen nicht geben konnte, da der freie Wille dazu nötig war, sich selbst in der Vollkommenheit zu erhalten, und dieser freie Wille nun unter Beweis gestellt ist - ansonsten Ich Mir auch ihre Liebe erzwingen könnte, aber dann niemals von unbeschränkter Seligkeit gesprochen werden könnte, denn die Liebe duldet keinen Zwang, sie muß freiwillig sich Mir zuwenden, was der Mensch beweiset, wenn er nach Meinem Willen auf Erden lebt, wenn er sich zur Liebe gestaltet, die sein Urwesen ist.

 

Auszug aus Buch 82, Botschaft 7872:
Der Kampf des Menschen Jesus.
14.4.1961 B.D. NR. 7872

Und Mein ganzer Erdenlebenswandel war ein unentwegtes Wirken in Liebe - so daß auch bald der Körper sich dieser Liebe unterstellte, daß die Seele ihn an sich zog und mit dem Körper gemeinsam sich mit der Ewigen Liebe in Mir vereinte. Aber es wäre falsch, zu sagen, daß des ungewöhnlichen Liebemaßes wegen Mein Erdengang weniger schwer gewesen wäre, denn Ich stand ungewöhnlich stark unter dem Einfluß der Mich bedrängenden Ungeister, die sich an Mich hängten und Mich hinabzuziehen suchten - die Ich auch nicht abschütteln durfte, weil Meine Liebe in Mir das nicht zuließ, sondern die Ich sänftigen mußte, die Ich in Liebe dazu bewegen mußte, von Mir abzulassen, denen Ich auch Meinen Beistand versprach, aus der Tiefe wieder zur Höhe zu gelangen. Kraft Meiner Macht, die in Mir groß war, konnte Ich diese Ungeister nicht verjagen, und darum habe Ich weit mehr gelitten, als euch Menschen das verständlich ist, und nur die große Liebekraft hat Mein Erlösungswerk vollbringen lassen, ansonsten Ich Selbst den Ungeistern zur Beute geworden wäre, was aber niemals möglich war, weil die Liebe, der Vater Selbst, in Mir war. Ihr Menschen nun sollet Mir nachfolgen, ihr sollt gleichfalls den Kampf aufnehmen gegen alles Ungeistige in und um euch. Ihr wäret jedoch aus eigener Kraft nicht fähig, weil ihr die Liebe noch nicht in euch habt, die eure Kraft vermehrt. Aber ihr könnt euch nun an Mich wenden und Mich bitten um Zuführung von Kraft, und sie wird euch wahrlich zugehen als Gnade des Erlösungswerkes, die Ich für euch durch Meinen Tod am Kreuz erworben habe. Ohne Mich aber werdet ihr nicht frei von der gegnerischen Macht, ohne Mich ist euer Wille zu schwach, und es mangelt euch an Kraft. Ich habe Selbst einen harten Kampf gekämpft gegen Meinen Gegner, der Mich hindern wollte, das Erlösungswerk zu vollbringen, aber Ich habe den Kampf bestanden durch die Liebe, und euch will Ich helfen, weil ihr zu schwach seid. Denn ihr lebet in einer völlig ungeistigen Welt, ihr lebet in der Welt des gefallenen Geistes und werdet von ihrem Fürsten gefangengehalten. Aber Ich habe euch erlöst aus dessen Gewalt, und also könnet auch ihr das gleiche vollbringen wie Ich - daß ihr siegreich aus dem Kampf gegen alle weltlichen Begierden hervorgeht, daß euer Körper sich mit der Seele zugleich vergeistigt, daß sie sich vereinigen mit dem Vater von Ewigkeit, weil ihr dieses Werk nicht mehr allein zu vollbringen brauchet, weil ihr nur zu Mir zu kommen brauchet, um nun auch die Kraft zu empfangen, um den Weg zurückgehen zu können zum Vater, von Dem ihr einstens ausgegangen seid. Und diese Kraftzufuhr bedeutet, daß in euch die Liebe sich entzündet und auflodert zu höchster Glut, daß ihr durch die Liebe alles Ungeistige in euch selbst zur Ordnung bringet, daß ihr Widerstand leisten könnet jeglicher Versuchung und daß ihr euch dadurch frei machet von eurem Gegner - denn ihr stehet dann auf Meiner Seite, und Ich mache euch wahrlich von ihm frei. Amen. B.D. NR. 7872

 

Auszug aus Buch 82, Botschaft 7873:
Göttliche Offenbarungen strahlen Licht aus.
15.4.1961 B.D. NR. 7873

Denn das Geistesgut, das Ich euch vermittle, wird immer für sich selbst sprechen, es wird Mein Wesen wiedergeben, es wird die Liebe, die Weisheit und die Macht ausstrahlen, ihr werdet durch Meine göttliche Gnadengabe Aufschluß bekommen über Mein Wesen.

Es wird euch in Wahrheit ein Wissen erschlossen, wenn ihr Meine direkten Offenbarungen entgegennehmet, und dieses Wissen nun weiterzugeben ist eure Aufgabe, die mit dem Empfang verbunden ist. Diese Offenbarungen unterscheiden sich von Ansprachen, die jeder Mensch erleben kann, der sich innig Mir verbindet und von Mir Worte des Trostes und der Liebe zu hören begehrt, den Ich nun auch in Form von Warnungen und Ermahnungen bedenke, seinem Wesen gemäß, und den Ich auch anspreche durch das Herz. Dessen Aufgabe aber ist eine andere als die Verkündigung Meines Evangeliums, die Weitergabe der reinen Wahrheit, das Licht-Hineintragen in die Dunkelheit - eine Mission, die eine direkte Unterwei- sung und Einführung in die Wahrheit von Meiner Seite aus erfordert.

 

Auszug aus Buch 82, Botschaft 7874:
Die rechte Nachfolge Jesu.
16.4.1961 B.D. NR. 7874

Nur die Liebe bringt diese Vereinigung zuwege, und das Leid entschlackt eure Seele, die noch viele unreife Partikelchen birgt. Es vergeistigt auch den Körper, daß er sich auch dem Begehren des Geistes in euch anschließt, daß er zugleich mit der Seele ausreifet und der Zusammenschluß mit Mir nun stattfinden kann.

Die Seelenpartikelchen sind zwar durch den Gang durch die Schöpfungen um vieles gereinigter, als sie sich zur Seele des Menschen wieder zusammenschlossen, aber es sind noch viele Schlacken abzustoßen, was immer nur Liebe und Leid zuwege bringen.

 

Auszug aus Buch 82, Botschaft 7875:
Neubannung Begründung ungewöhnlicher Offenbarungen.
17.u.19.4.1961 B.D. NR. 7875

In ungewöhnlicher Weise offenbare Ich Mich euch Menschen vor dem Ende, indem Ich euch ein Wissen zuleite, aus dem ihr die Konsequenzen ziehen sollet - ein Wissen, das euch bisher vorenthalten wurde, weil es nicht nötig war für euer Seelenheil, weil immer noch Zeit blieb zu eurer Wesenswandlung und ihr diese auch noch im jenseitigen Reich vollziehen konntet, wenn auch unter weit schwereren Umständen.

Nun aber geht es um den letzten freien Entscheid des Menschen, es geht um Erlösung oder Neubannung der Seele, weil nach dem Ende dieser Erde eine Aufwärtsentwicklung im geistigen Reich für eine lange Zeit unmöglich geworden ist, denn es werden sich die Pforten in dieses Reich schließen so lange, bis auf der neuen Erde wieder der Zustand eingetreten ist, daß die Menschen auch wieder unausgereift abscheiden von dieser Erde und dann Meine erbarmende Liebe wieder ihnen zum Ausreifen im Jenseits verhelfen will. Doch bevor nun diese Erlösungsperiode zu Ende geht, bringe Ich noch alle Mittel zur Anwendung, um euch zu bewahren vor dem schrecklichen Lose der Neubannung. Und darum gebe Ich euch Menschen Kenntnis davon, welchen Weg ihr zuvor schon gegangen seid, bis ihr die Verkörperung als Mensch auf Erden erlangtet. Und deshalb sind Meine Offenbarungen auch ungewöhnlich, weil den meisten Menschen diese Kenntnis fehlt. Da aber das Los der Neubannung erst jetzt für die Menschen das drohende Unheil ist - da bisher immer noch die Möglichkeit bestand, im jenseitigen Reich auszureifen, wenn es auf Erden versäumt wurde, war es auch für die Menschen bisher nicht nötig, daß sie um den langen Entwicklungsgang zuvor wußten - wenngleich Ich zuweilen auch Menschen direkt ansprechen konnte und sie in dieses Wissen einführte. Doch nun ist die Zeit gekommen, wo die Menschen in größter Gefahr sind, wo es ihnen aber noch möglich ist, dieser Gefahr aus dem Wege zu gehen, wenn sie ernsten Willens eine Wandlung anstreben. Und es soll das Wissen um den Entwicklungsgang, um die Neubannung in der Materie, sie anregen zu dieser Willenswandlung. Darum offenbare Ich Mich ungewöhnlich, darum leite Ich ein Wissen zur Erde, das für die Menschen ungemein segensvoll sich auswirken kann, wenn sie es nur beachten, wenn sie Meine Ansprache wirken lassen auf sich, darüber nachdenken und entsprechend also nun auch ihren Lebenswandel führen.

 

Auszug aus Buch 82, Botschaft 7892:
Unterwerfung des Willens unter Gottes Willen.
13.5.1961 B.D. NR. 7892

Und Mein Gegner hat kein Anrecht mehr an euch, weil ihr freiwillig zu Mir zurückgekehrt seid und er euren Willen nicht zwingen kann. Und darum kann kein Mensch verlorengehen, der an Mich glaubt und Mir zustrebt, gedanklich oder durch Wirken in Liebe, das immer den Willen zu Mir voraussetzt und die bestandene Willensprobe auf Erden beweiset. Volle Hingabe an Mich schließet auch die völlige Unterstellung unter Meinen Willen ein, und dann gehöret ihr Mir, und Ich lasse euch ewig nimmer. Amen. B.D. NR. 7892

 

Auszug aus Buch 82, Botschaft 7897:
Pfingsterlebnis.
21.5.1961 B.D. NR. 7897

Und nun war es auch möglich, daß sich die Seele durch die Liebe so gestalten konnte, daß die Erweckung des Geistes zum Leben stattfand, daß der Geistesfunke im Menschen dem Vatergeist von Ewigkeit zustrebte und eine innige Bindung des Menschen mit Mir das Überströmen Meiner Kraft ermöglichte, daß Mein Geist dessen Seele erfüllte und in ihm helles Licht entzündete, daß der Mensch nun von innen heraus belehrt wurde in aller Wahrheit - daß die göttlichen Fähigkeiten, die in ihm schlummerten oder verschüttet waren durch seinen einstigen Sündenfall, wieder zum Vorschein kamen - daß alle diese Fähigkeiten ungewöhnlich stark hervortraten und die Einigung mit Mir bewie- sen - daß sie also nun auch das göttliche Wesen dessen unter Beweis stellten, der die Einigung mit Mir vollzogen hatte. Die Jünger also konnten nun reden, denn sie waren Geist-erfüllt; sie konnten Wunder wirken, Kranke heilen und auch in das geistige Reich Einblick nehmen. Sie waren nun echte Verkünder Meines Evangeliums, denn sie erkannten in sich die Wahrheit, sie wurden von Meinem Geist gelenkt und angetrieben, zu reden nach Meinem Willen.

 

Auszug aus Buch 83, Botschaft 7920:
Gott ist ewig unveränderlich. Gesetz der Ordnung. Liebeprinzip.
15.6.1961 B.D. NR. 7920

Alles Erschaffene hatte wohl seinen Anfang, wird aber kein Ende haben - ein Begriff, der von euch Menschen nur zu fassen ist im Zustand der Voll- endung, wenn euer Denken nicht mehr begrenzt sein wird.

 

Auszug aus Buch 83, Botschaft 7926:
Kraft des Glaubens. Irrige Lehren. Geistiger Zwang.
24.6.1961 B.D. NR. 7926

Ich weiß um jeden Gedanken, der euch bewegt, Ich weiß um jede Frage, die euch beschäftigt, und immer will Ich euch Aufklärung geben, damit euer Denken recht sei, damit ihr in der Wahrheit wandelt: Und so muß Ich wohl sagen, daß Ich einen starken Glauben nicht zuschanden gehen lasse und daß auch einem solchen Glauben gemäß die Ereignisse an den Menschen herantreten, der Mich in seinem Herzen trägt, der ganz in Meinem Willen zu leben sich bemüht.

 

Auszug aus Buch 83, Botschaft 7929:
Beenden einer Erdperiode steht bevor.
27. Juni 1961 B.D. NR. 7929

Daß ihr Menschen der Jetztzeit bestimmt seid, dieses Ende zu erleben, hat auch seine Begründung, denn es war euer Widerstand gegen Mich stark und ließ eine frühere Verkörperung als Mensch nicht zu.

 

Auszug aus Buch 83, Botschaft 7949:
Der Vater übernimmt alle Sorgen.
25.7.1961 B.D. NR. 7949

Und um euch und euren Glauben zu erproben, werden auch immer wieder Sorgen und Nöte an euch herantreten; doch da ihr den Weg wisset, brauchet ihr ihn nur zu gehen - ihr brauchet nur Mich anzurufen im Geist und in der Wahrheit - und wahrlich, Ich werde euer Gebet erhören. Amen. B.D. NR. 7949

 

Auszug aus Buch 83, Botschaft 7950:
Nur Erlösung durch Jesus Christus. Keine Selbsterlösung.
26.7.1961 B.D. NR. 7950

Durch den Tod Jesu Christi seid ihr erlöst worden, und es ist kein einziges Wesen im gesamten Universum ausgeschlossen von dieser Erlösung, denn Sein Werk hat Er vollbracht für alles einst gefallene Geistige, Er hat es vollbracht für alle Menschen der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

 

Auszug aus Buch 83, Botschaft 7951:
Glaube.
27.7.1961 B.D. NR. 7951

Und so soll euer Gebet ständig sein: Vater, hilf mir, daß ich in Liebe wirke, und lasse meinen Liebewillen immer stärker werden.

 

Auszug aus Buch 83, Botschaft 7954:
Gottes Schutz im Glaubenskampf.
1.8.1961 B.D. NR. 7954

So stehet fest und lasset euch nicht wankend machen im Glauben, denn Ich, euer Gott und Vater von Ewigkeit, bin und bleibe bei euch, wenn der große Glaubenskampf einsetzen wird, durch den Mein Gegner auch euch zum Fall bringen will, die ihr Mein seid. Alles, was gegen Mich unternommen wird, wird immer darauf hinausgehen, euch Jesus Christus und Sein Erlösungswerk als unglaubwürdig hinzustellen. Und das soll euch ein sichtliches Zeichen des nahen Endes sein, daß Jesus Christus verleugnet wird, daß den Menschen jeglicher Glaube an Ihn genommen werden soll und daß also die Menschen keine Möglichkeit haben sollen, erlöst von dieser Erde zu gehen. Denn es tritt Mein Gegner offen gegen Mich auf, indem er gegen Jesus Christus angeht, in Dem Ich für die Menschen zum schaubaren Gott geworden bin.

Aber vergesset nicht, daß Ich der Herr bin über Leben und Tod, über Himmel und Erde - und daß Ich wahrlich Mittel und Wege habe, um die Meinen aus der irdischen Not herauszuführen, selbst wenn es keinen Ausweg zu geben scheint. Und was auch irdisch euch versagt wird - Ich werde euch speisen und tränken auf wunderbare Weise, denn auch das liegt in Meiner Macht, Der Ich doch Himmel und Erde erschaffen habe, Der Ich alle Gesetze gegeben habe nach Meinem Willen. Und so auch kann Ich Gesetze aufheben und euch übernatürlich ernähren. Ich kann euch auch umgeben mit einer schützenden Mauer, Ich kann Meine Engel anweisen, eine solche Mauer um euch zu bilden. Ihr brauchet euch nur gläubig Mir als eurem Vater zu überlassen, Der Seine Kinder nicht in der Not lässet und Der euch auch schützen wird vor dem Feind der Seele, vor irdischen und geistigen Gegnern .

 

Auszug aus Buch 83, Botschaft 7956:
Lichtstrahlung der Sonne.
3.8.1961 B.D. NR. 7956

Denn das Sonnenlicht ist geistige Ausstrahlung, es ist die Sonne ein selbstleuchtendes Gestirn, das ständig vom Quell der Urkraft und des Lichtes gespeist wird und den Kraft- und Lichtstrom ständig weiterleitet. Sie ist wohl am Himmelszelt sichtbar und doch schon eine Schöpfung geistiger Art - wo sich vollendetes Geistiges betätigt an der Erhaltung der Schöpfungswerke, die im Bereich dieser Sonne liegen. Geistige Strahlung nun durchdringt alles, auch jegliche Materie, aber sie hält in ihrer Wirksamkeit inne, wo sich ein Widerstand bietet in Form ungeistiger Substanz, als welche jegliche Materie anzusprechen ist. Aber diese Substanz würde die Anstrahlung niemals hindern oder aufhalten können, wieder andere Gestirne zu treffen, weshalb es ein falscher Begriff ist, daß sich ein Gestirn als Schatten für ein anderes erweisen könnte.

 

Auszug aus Buch 83, Botschaft 7957:
Kosmos. Mond.
4.8.1961 B.D. NR. 7957

Doch ihr Menschen sollet nicht vergessen, daß alles in Bewegung ist, daß nichts stillsteht im gesamten Universum - und daß auch diese Bewegungen gesetzmäßig sind und doch von euch Menschen die Gestirne als beständig am Himmel erscheinend verfolgt werden können - was rein naturmäßig eine ständige Umdrehung der Erde strittig werden lassen könnte. Und doch dreht sich die Erde um sich selbst, wird aber ein ewiges Schöpfungsgeheimnis bleiben, das niemals von euch Menschen gelüftet werden kann. Denn ihr könnet wohl immer vermuten und glauben, Beweise zu erbringen, die aber niemals rechte Beweise sind - weshalb es euch auch niemals gelingen wird, fremde Gestirne in Besitz zu nehmen, deren Gesetze völlig andere sind als die der Erde und die daher auch ein Leben für euch Menschen ausschalten, sind doch die Lebens- bedingungen auf einem jeden Gestirn andere und geschaffen für die darauf weilenden Wesen und deren geistigem Zustand gemäß. Und Mir allein ist jegliches Gesetz bekannt sowie auch allem lichtvollen Geistigen, dem Ich dieses Wissen zugehen lasse. Aber ihr Menschen werdet auch dann erst um alles wissen, wenn ihr in das Reich des Lichtes werdet eingegangen sein und euer Denken dann nicht mehr begrenzt ist. Amen. B.D. NR. 7957

 

Auszug aus Buch 83, Botschaft 7962:
Die unermeßliche Liebe Jesu.
9.8.1961 B.D. NR. 7962

Ich wußte auch als vom Vater ausgegangener Engelsgeist darum und erbot Mich Selbst, zur Erde niederzusteigen und dem Vater die Kinder wieder zurückzubringen.

 

Auszug aus Buch 83, Botschaft 7986:
Die Liebe vollbrachte das Erlösungswerk.
7.9.1961 B.D. NR. 7986

Die Liebe des Menschen Jesus zu Seinen Mitmenschen war so groß, daß sie Ihn bewog, schwerstes Leid auf Sich zu nehmen, um ihnen dadurch zu helfen, weil Er ihre große geistige Not erkannte, ihre Unseligkeit und ihre Hilflosigkeit, sich von Meinem Gegner frei zu machen aus eigener Kraft. Die Liebe des Menschen Jesus gab Ihm hellstes Licht über den Zustand der Menschen, über dessen Ursache und einzige Rettungsmöglichkeit. Die Liebe opferte sich also selbst für deren Erlösung, denn Er erkannte auch kraft Seiner Liebe die Mission, die Er Selbst übernommen hatte. Er wußte es, daß Er Sich Selbst Mir erboten hatte, zur Erde herabzusteigen, in einer menschlichen Hülle Aufenthalt zu nehmen und diese so zu gestalten, daß sie Mir Selbst zur Hülle dienen konnte - dem großen Geist der Unendlichkeit, Der unbegrenzt war, doch eine menschliche Hülle voll und ganz durchstrahlen konnte. Und also wurde Ich Selbst Mensch, d. h., Meine Liebekraft, Meine Ursubstanz, erfüllte gänzlich eine menschliche Form, die eine reine Seele von oben barg - eine Seele aus dem Reiche des Lichtes, die sich selbst erboten hatte, für die große Urschuld der gefallenen Geister ein Sühnewerk zu leisten, wie dies Meine Gerechtigkeit verlangte, um die gefallenen Wesen wiederauf- nehmen zu können in Mein Reich.

 

Auszug aus Buch 84, Botschaft 7992:
Der freie Wille des Menschen Jesus.
15.9.1961 B.D. NR. 7992

Mich trieb die Liebe zu der unglückseligen Menschheit, und Ich wollte ihr helfen, und diese Liebe ließ Mich ein Maß von Leiden auf Mich nehmen, das ihr Menschen nicht ermessen könnet.

 

Auszug aus Buch 84, Botschaft 7995:
Zeit der Trübsal. Gottes Schutz.
17.9.1961 B.D. NR. 7995

Ihr könnet dessen gewiß sein, daß schon ein einziger Gedanke an Mich genügt, den ihr aus eurem Herzen heraus Mir zuwendet.

 

Auszug aus Buch 84, Botschaft 7999:
Mission der letzten Jünger.
20.u.21.09.1961 B.D. NR. 7999

Ich habe euch um dieser Mission willen zur Erde gesandt, denn Ich brauche euch in der letzten Zeit vor dem Ende, es muß Mein Geist wirken können in euch, und Mein Wille muß den Menschen auf Erden gekündet werden - sie sollen Mein Wort hören dürfen in reinster Form, und Mein Gnadenstrom soll sich über die Menschen ergießen, die eines guten Willens sind. Und Ich brauche deshalb Mittler auf Erden, die Meines Geistes Wirken in sich zulassen - die sich freiwillig Mir erboten haben, jenes Mittleramt zu verwalten. Ich segne euch dafür, denn die Erde ist für euch kein beseligender Aufenthalt, die ihr aus dem Reiche des Lichtes herniedergestiegen seid, um Mir zu dienen. Doch Ich brauche starke Stützen, die Meinem Gegner Widerstand leisten, die ihn nicht fürchten, wenn er gegen sie vorgeht. Ich brauche Stützen, die innig mit Mir verbunden sind und darum auch aus Meiner Kraft tätig sind auf Erden. Und ein jeder von euch wird die Aufgabe erfüllen, zu der er sich freiwillig erboten hat. Doch ihr sollet es wissen, daß euch Mein Wille zur Erde sandte und daß darum auch eure Wege von Mir bestimmt sind, daß ihr stets denket in Meinem Willen und daß euer Handeln auch von Meinem Willen gelenkt ist.

Mein Licht in euch erstrahlet so hell, daß ein heiliger Friede über euch kommt und ihr nun auch wisset um eure Herkunft und beseligt nur die Stunde erwartet, da ihr wieder heimkehren dürfet zu Mir, in euer Vaterhaus.

Ihr ginget aus freiem Willen zur Erde nieder, um der Menschheit beizustehen in größter geistiger Not.

 

Auszug aus Buch 84, Botschaft 8000:
Wiederverkörperung aus besonderer Begründung.
23.9.1961 B.D. NR. 8000

Und er geht dann als lichtvoller Geist in die Ewigkeit ein, er betritt Mein Reich des Lichtes und der Seligkeit und schreitet nun auch ständig zur Höhe, weil der Grad der Vollkommenheit keine Begrenzung kennt, weil das Streben zu Mir niemals aufhört und doch unsäglich beseligt. Versagt der Mensch auf Erden in seiner letzten Willensprobe, so ist dennoch sein Erdendasein beendet mit seinem Leibestode - er geht in das jenseitige Reich ein, findet jedoch keinen Eingang in lichtvolle Sphären. Er weilet in der Finsternis oder auch in der Dämmerung, je nach dem Reifegrad der Seele, aber immer entsprechend seinem Lebenswandel, den der Mensch auf Erden geführt hat.

Dämmerung

Die Seelen, die ohne jegliches Licht sind, bewegen sich zumeist noch in Erdsphären, sie sind oft noch erdgebunden, so daß sie sich an Menschen anklammern und diese nun zu bestimmen suchen, ganz nach ihrem Willen und ihren Anschauungen zu handeln, so daß sie oft das eigentliche Wesen des Menschen - dessen Seele - zurückdrängen, also selbst Besitz ergreifen von der Form, und nun gewissermaßen ein zweites Leben führen auf der Erde ohne jegliche Berechtigung - und die eigentliche Seele des Menschen hat keine Kraft, sich durchzusetzen und diesen Ungeist aus sich zu vertreiben. Der Mensch wird geplagt von Leiden und Schmerzen aller Art, die jener Ungeist über ihn bringt, bis es dieser Seele gelingt, eine starke Bindung mit Mir herzustellen, die es Mir dann ermöglicht, den Ungeist auszutreiben, der nun auch erkennt, daß er nicht mehr auf Erden lebt. Solchen erdgebundenen Seelen nun eine nochmalige Rückkehr zur Erde zu gestatten würde nur das sichere erneute Versagen zur Folge haben, da diese Seelen ohne jegliche Rückerinnerung und doch wieder im Besitz des freien Willens zur Erde kämen. Eine solche Rückverkörperung dürfet ihr Menschen also niemals annehmen. Ihr dürfet auch nicht an eine Rückversetzung der Seele zur Erde glauben zum Zwecke ihrer Vollendung, wenn sie auf Erden versagte oder den Grad der Vollendung nicht erreichte und ihn nun zu erreichen glaubt.

Es wird nun zwar auch der freie Wille jeder Seele im geistigen Reich beachtet, und verlangt die Seele nun zurück zur Erde, dann wird ihr das Verlangen erfüllt. Aber sie nimmt ein großes Risiko auf sich, daß sie auch zurücksinken kann zur Tiefe, weil wieder der freie Wille im Erdenleben bestimmend ist. Eine Seele aber, die nur einen ganz kleinen Lichtschimmer aufweisen kann, erkennt die Ausreifungsmöglichkeiten im Jenseits, und sie wehrt sich dagegen, nochmals einen Fleischleib zu tragen. Und einer völlig lichtlosen Seele wird niemals eine Rückkehr zur Erde gestattet, denn sie muß erst eine Sinnesänderung bezeugen, und dann ist sie selbst auch nicht mehr bereit, den erneuten Gang über die Erde zu gehen. Doch in der Endzeit sind Fälle von Wiederverkörperung zugelassen, die jedoch ihre besondere Begründung haben: einmal zum Zwecke einer Mission, wo sich Lichtwesen zur Erde begeben, der großen geistigen Not wegen - deren Verkörperung aber nicht in den Menschen den Glauben aufkommen lassen darf, daß eine jede Seele zurückkehrt zur Erde zwecks höherer Reife. Doch es gibt auch Seelen, die - sowie ihnen ein kleiner Schimmer der Erkenntnis leuchtet - ihre große Schuld erkennen, die sie im Erdenleben auf sich geladen haben. Einzelfälle, die große Sühne fordern, die zwar auch im Jenseits abgetragen werden könnte, die aber jene Seelen zu der großen Bitte veranlaßt, auf Erden diese Schuld abtragen zu dürfen - und die auch bereit sind, zugleich eine dienende Mission zu erfüllen. Doch es dürfen niemals solche Fälle verallgemeinert werden, weil dies eine große Irreführung ist, die sich nur zum Unheil der Menschen auswirken kann. Und diese Seelen werden auch ungewöhnliche Leidensschicksale auf sich nehmen müssen, die oft die Mitmenschen an Meiner Liebe zweifeln lassen könnten, die aber eben in der großen Schuld jener Seelen zu erklären sind, die die eigentliche Begründung deren Erdenlebens ist. Der tiefe, lebendige Glaube an Jesus Christus und Sein Erlösungswerk ist Garantie dafür, daß jegliche Schuld durch Sein Blut getilgt ist. Jene Seelen aber fanden nicht die Erlösung durch Jesus Christus in ihrem Erdenleben und nahmen daher die große Schuld mit hinüber in das geistige Reich. Doch um jenen erneuten Erdengang gehen zu dürfen, muß die Seele schon zu einem bestimmten Lichtgrad gekommen sein - sie muß den Weg zu Jesus Christus im Jenseits gefunden haben, sie muß Vergebung dieser Schuld erbeten und dann in völlig freiem Willen zu dem Sühnewerk sich entschlossen und diesen von Mir erbeten haben - ansonsten ihr eine Rückkehr zur Erde verweigert wird. Immer sage Ich, daß die Lehre einer Wiederverkörperung eine Irrlehre ist, wenn sie angewendet wird für alle Menschen, die unvollkommen von dieser Erde abgeschieden sind. Und immer habe Ich von besonderen Begründungen gesprochen, die eine solche Rückverkörperung rechtfertigen. Die Gnade Meiner Liebe nicht angenommen oder ausgewertet zu haben ist eine erneute Versündigung gegen Meine Liebe, und diese Sünde könnet ihr nicht beliebig mit einer nochmaligen Rückkehr zur Erde abtun. Ihr habt die Möglichkeit, durch Jesu Blut euch reinzuwaschen von aller Schuld, solange ihr auf Erden weilet. Und Meine Liebe zu euch tut wahrlich alles, um euch zur Vollendung zu verhelfen. Und diese Liebe dürfet ihr nicht zurückweisen, ansonsten euch im Jenseits ein qualvolles Los erwartet, wie es Meine Gerechtigkeit verlangt, selbst wenn Meine Liebe übergroß ist und euch auch dann noch helfen wird, daß ihr einmal zum Licht gelanget. Denn auch Meine Liebe kann nur im Rahmen göttlicher Ordnung wirken. Amen. B.D. NR. 8000

 

Auszug aus Buch 84, Botschaft 8003:
Gottes Wirken im Menschen, der in der Liebe lebt.
26.9.1961 B.D. NR. 8003

Auch das ist Gebot der Stunde, daß ihr mutig seid und voller Kraft, denn wollet ihr Mich offen bekennen euren Mitmenschen gegenüber, so erfordert dies auch eine gewisse körperliche Kraft, wenngleich Ich auch im Schwachen mächtig bin. Aber die Menschen sind schon zu weit entfernt von Mir, weil sie im Getriebe der Welt Mich nicht mehr zu erkennen vermögen. Und diesen Menschen gegenüber könnt ihr nicht sicher genug auftreten, wollet ihr euch durchsetzen mit euren Ansichten, die sie vorerst als rein menschlich ansehen. Ihr müsset so auftreten können, daß sie jeglichen Spott oder Mißachtung unterlassen, daß sie euch anhören, selbst wenn sie nicht der gleichen Gesinnung sind. Ich will Diener haben, die selbst über Kraft verfügen, auf daß sie Mir würdige Vertreter sind, denn je näher das Ende ist, desto intensiver wird Mein Gegner wirken und desto mehr muß auch Mein Gegenwirken in Erscheinung treten, wozu Ich eben auch kraftvoll ausgerüstete Diener brauche.

 

Auszug aus Buch 84, Botschaft 8004:
Rechtes Denken ist auch Geisteswirken.
27.9.1961 B.D. NR. 8004

Es soll sich der Mensch zuweilen doch von seinem Gefühl leiten lassen, dann kommt er oft der Wahrheit näher als durch Verstandestätigkeit, wenn er ein Leben in Liebe führt, ansonsten sein Denken beeinflußt wird von Meinem Gegner, der ihn niemals die Wahrheit finden lässet,sondern seine geistige Finsternis stets mehr vertieft.

 

Auszug aus Buch 84, Botschaft 8007:
Gottes Zustrom von Kraft in die Unendlichkeit.
29.9.1961 B.D. NR. 8007

Doch ihr sollet auch nicht ängstlich sein, wenn ihr Meinen Geistesstrom nicht körperlich zu spüren vermögt. Die Seele nimmt ihn auf, und ihr Licht wird immer heller - selbst wenn die Kräfte des Körpers abnehmen, wenn der Zeitpunkt gekommen ist, da die Seele sich trennen muß von ihrer leiblichen Hülle. Dennoch vermag Meine Kraft auch ungewöhnlich auf den Körper einzuwirken, wenn Ich eine solche Wirkung für segensreich erachte, denn Mir ist wahrlich nichts unmöglich.

Und in diesen Geistesstrom schalten sich unzählige ichbewußte Wesen ein. Jedes Wesen, das Mich hören will, kann Mich vernehmen, denn alle strahle Ich an und leite Meinen Kraftstrom durch die Wesen des Lichtes und auch in das Reich der Geister, in denen der Widerstand langsam nachzulassen beginnt. Mein Wort ertönet überall in der Unendlichkeit, und seine Kraft übt eine Leben-erweckende Wirkung aus auf das noch tote Wesenhafte, wie es aber auch unsagbar beglückt die Wesen, die leben im Licht.

Und ich mußte daher in der Endzeit Lichtwesen zur Erde senden, die selbst als Mensch nun über die Erde gehen und die unbewußt ihrer Herkunft Mich und das Licht suchten, die es innig begehrten und es darum auch in ihre Herzen einstrahlen ließen.

 

Auszug aus Buch 84, Botschaft 8010:
Erkenntnis. Liebelicht. Offenbarung.
3.10.1961 B.D. NR. 8010

Ein unvergleichliches Licht strahlet zur Erde hernieder, wenn Meine Ansprache euch ertönet. Und dieses Licht wird seine Leuchtkraft nicht verlieren, es wird das Dunkel durchdringen und überall Klarheit schaffen. Von Mir aus wird diese Leuchtkraft unvermindert bestehenbleiben, denn Mein Wort bringt hellste Erkenntnis den Menschen, die es annehmen. Und so Meine Lichtträger es unverbildet weiterleiten, kann den Menschen ein Wissen zugeleitet werden, das lückenlos Aufschluß gibt über Dinge, die der menschliche Verstand nicht zu erklären (ergründen?) vermag.

Und immer wieder werde Ich Mir Herzen zubereiten, in die Ich Mein Liebelicht einstrahlen lassen kann, die Mir als Lichtträger dienen, die das Licht überall in die Dunkelheit tragen und den Menschen den Weg erleuchten, der zu Mir führt, zu ihrem Vater von Ewigkeit.

 

Auszug aus Buch 84, Botschaft 8019:
Wesenswandlung zur Liebe mit Hilfe Jesu Christi.
15.10.1961 B.D. NR. 8019

Ihr müsset gegen alle Triebe und Begierden ankämpfen, die eurer Seele noch anhaften - ihr müsset des festen Willens sein, vorwärtszuschreiten und den Erdenlebensweg mit Erfolg zurückzulegen.

 

Auszug aus Buch 84, Botschaft 8021:
Gottes Werben um die Liebe Seiner Geschöpfe.
17.10.1961 B.D. NR. 8021

Ich werde nie aufhören, um eure Liebe zu werben, denn Meine Liebe verringert sich ewig nicht, und also gehört sie euch auch bis in alle Ewigkeit. Doch Liebe will Gegenliebe finden, und darum verlange Ich nach eurer Liebe, Ich sehne Mich danach, daß Meine Liebe bei euch Erwiderung findet, und Ich werde Mich euch im Stadium als Mensch immer offenbaren als ein Wesen, Das in Sich Liebe ist, Das höchst vollkommen ist und darum auch eure Liebe verdient.

Ihr werdet Mich erkennen können als ein höchst vollkommenes Wesen, und ihr werdet auch Liebe für Mich empfinden, wenn ihr nun auch noch glauben könnet, daß dieser Gott und Schöpfer euer aller Vater sein will, Der mit Seinen Kindern ewiglich verbunden sein will in Liebe.

 

Auszug aus Buch 84, Botschaft 8036:
Eingang in das Lichtreich ohne Jesus Christus?
8.11.1961 B.D. NR. 8036

Doch niemals können solche Menschen verlorengehen, weil sie durch ihren Gott-gefälligen Lebenswandel sich innerlich zu Mir bekennen, in welcher Form und unter welchem Namen Ich ihnen auch vorstellbar bin. Und gehen sie nun in das jenseitige Reich ein, so trete Ich Selbst ihnen in Jesus entgegen. Es geht eine gewaltige Wandlung in ihnen vor, weil Ich nun ihrem Geist Freiheit gebe, weil Mein Gegner keinen Zutritt mehr hat zu ihm, wenngleich er sich noch nicht im Reiche des Lichtes befindet. Aber er erkennt nun seine Schuld, sein falsches Denken, und die Bitte um Vergebung ist tiefstes inneres Bedürfnis, die ihm auch gewährt wird angesichts seines Lebenswandels und guten Willens. Denn jeglicher Widerstand ist in einer solchen Seele gebrochen, die Liebe drängt Mir als der Ewigen Liebe entgegen, und hell und klar liegt vor jenen Seelen das unermeßliche Liebe- und Erbarmungswerk Jesu Christi, Den sie nun als ihren Gott und Vater von Ewigkeit erkennen und auch ihre Urschuld nun in den Sand geschrieben ist, daß nun für sie der Eingang in das Lichtreich geöffnet ist, was ohne die Anerkennung Jesu und Seines Erlösungswerkes nicht möglich wäre.

 

Auszug aus Buch 84, Botschaft 8038:
Ausgießung des Geistes vor dem Kreuzestod?
11.11.1961 B.D. NR. 8038

Die Sündenschuld wurde getilgt durch den Tod am Kreuz, zuvor aber belastete sie die gesamte Menschheit, und es ist vor dem Kreuzestod Jesu keine Seele eingegangen in das Lichtreich, wenngleich die Menschen auf Erden ein Leben nach Meinem Willen führten. Doch ihr jenseitiger Aufenthalt war frei von Qualen und irdischer Gebundenheit, sie lebten in Harmonie und in Erwartung Dessen, von Dem sie wußten, daß Er sie holen würde zu Sich in Sein Reich des Lichtes und der Seligkeit. Denn ihnen war auf Erden der Messias verkündet worden, und ihr ungezweifelter Glaube an Ihn trug ihnen auch das Wissen ein um Seine Mission. Denn ihnen waren auch Lichtwesen zugesellt, die den Gang durch die Tiefe freiwillig gingen, um die Gotteskindschaft zu erreichen. Diese Lichtwesen waren unbelastet von der Urschuld, und in ihnen konnte Mein Geist wirken, weil sie wohl durch die Finsternis hindurchgingen, aber nicht der Macht Meines Gegners ausgeliefert waren. Und ihre Lichtfülle vermittelte ihnen auch das Wissen um den kommenden Messias, und also konnten sie auch einwirken auf ihre Mitmenschen und zum Segen derer auf Erden tätig sein. Und diese kehrten nach ihrem Tode auch in das Lichtreich zurück, das sie freiwillig verlas- sen hatten, um den Menschen auf der Erde zu helfen und ihnen den kommenden Erlö- ser anzukünden, um eine prophetische Mission zu erfüllen, die das Wirken Meines Geistes voraussetzt und also nur von jenen Lichtwesen erfüllt werden konnte oder von Menschen, die von Meinem Geist getrieben wurden - die aussprechen mußten, wozu Mein Geist sie innerlich antrieb - was jedoch nicht zu verwechseln ist mit dem Wirken Meines Geistes im Menschen, das erst nach Meinem Kreuzestod möglich war.

Aber Ich habe immer die Verbindung auch mit dem finsteren Reiche aufrechterhalten durch Mittler, durch Menschen, deren Seelen sich von oben zur Erde hinabbegaben, um Licht auszustrahlen in Meinem Auftrag, und die das Licht annahmen, denen ist auch der Erdengang als Mensch zum Segen geworden, und sie erkannten den göttlichen Erlöser auch an im Reiche der Abgeschiedenen, und sie gingen als erlöst ein in das Reich des Lichtes und der Seligkeit, als das Erlösungswerk vollbracht war, als die Sündenschuld der ganzen Menschheit getilgt und der Weg zu Mir nun frei wurde. Amen. B.D. NR. 8038

 

Auszug aus Buch 84, Botschaft 8039:
Bedingungen zum Erlangen der Wahrheit.
13.11.1961 B.D. NR. 8039

Doch da das Wesen freiwillig der Finsternis zustrebte, muß es nun als Mensch freiwillig das Licht suchen - was also Verlangen nach Licht, Verlangen nach Wahrheit, bedeutet.

Und daß ihr selbst nun diesen Kampf zum Austrag bringen müsset, wird eure Erdenaufgabe sein und bleiben, denn ihr seid Meinem Gegner einstens in die Tiefe gefolgt, ihr habt freiwillig die Finsternis gewählt - ihr müsset nun auch wieder freiwillig dem Licht zustreben, daß euch wahrlich auch Licht wird, wenn ihr Mich Selbst ernstlich darum bittet. Amen. B.D. NR. 8039

 

Auszug aus Buch 84, Botschaft 8040:
Bindung mit Gott. Gedanken. Gebet. Liebewirken.
14.11.1961 B.D. NR. 8040

Und es besteht die große Gefahr, daß er auch im jenseitigen Reich nicht den Weg zur Höhe nimmt, sondern stets mehr zur Tiefe absinkt und wieder gebannt wird in der Materie, wenn eine Erlösungsperiode zu Ende geht und das Gericht kommt - wo alles Geistige dorthin versetzt wird, wo es seinem Reifezustand nach hingehört. Euch Menschen alle möchte Ich vor diesem letzten Gericht bewahren, Ich möchte euch helfen, noch vor dem Ende den Weg zu Mir zu finden, ...

 

Auszug aus Buch 85, Botschaft 8042:
Gottes große Liebe.
18.11.1961 B.D. NR. 8042

Dann ist schon euer Wille zu Mir gerichtet, und Ich nütze jede solche Gelegenheit, euch dann Liebegaben zu übermitteln, in welcher Form dies auch sei. Ich bringe euch Mein Wort nahe, Ich schüre in euch das Verlangen nach der Bindung mit Dem, Den ihr als euren Schöpfer anerkennt, und Ich gebe euch gedanklich Aufklärung oder leite euch Schriften zu, die der Wahrheit entsprechen, oder Ich bringe euch mit Menschen zusammen, mit denen ihr geistige Gespräche führen könne.

 

Auszug aus Buch 85, Botschaft 8046:
Segen der Leiden und Nöte für die Menschen.
23.11.1961 B.D. NR. 8046

Aber Ich werde euch auch irdisch helfen, Ich werde euren Körper kräftigen und ihn tauglich erhalten, solange ihr Mir dienen wollet, wie Ich euch auch stets beistehen werde mit Meiner Liebe und Gnade, was auch kommen mag.

 

Auszug aus Buch 85, Botschaft 8056:
Verständnis für geistiges Wissen.
6.12.1961 B.D. NR. 8056

Und ihr sollet wissen, daß ihr ein zweites Leben auf Erden führen müsset, das dann aber nicht vergeht, das euch bleibt, auch wenn ihr den irdischen Tod erleiden müsset. Dieses zweite Leben ist das Leben der Seele, es ist der eigentliche Zweck eures Erdenlebens, daß die Seele ausreifet, daß der Körper weniger beachtet wird, daß die Seele geistige Schätze sammelt, um zu einem geistigen Leben zu gelangen.

 

Auszug aus Buch 85, Botschaft 8061:
Wer euch anhöret, der höret Mich Selbst an.
12.12.1961 B.D. NR. 8061

Ihr also sollet als Mittler dienen, ihr sollt es Mir möglich machen, daß Ich durch euren Mund rede, ihr sollt es möglich machen, daß sie Mein Wort lesen können, das dann auch wahrlich seine Wirkung nicht verfehlen wird.

 

Auszug aus Buch 85, Botschaft 8062:
Gottes Gerechtigkeit. Strafgericht. Erlösungswerk.
13.12.1961 B.D. NR. 8062

Solche Strafgerichte sind immer nur Erziehungsmittel, es sind Mittel, euch wieder zu Mir zurückzuführen; aber niemals sind es Beweise oder Ausdrücke Meines Zornes. Denn Ich empfinde keinen Zorn, weil Ich die Liebe bin - doch Meine Gerechtigkeit veranlaßt Mich, euch selbst die Folgen eurer Sünden fühlen zu lassen, um euch zu wandeln.

 

Auszug aus Buch 85, Botschaft 8064:
Innere Selbstbetrachtung.
16.12.1961 B.D. NR. 8064

Auch euch, Meine Getreuen, muß Ich ermahnen zu eifriger Seelenarbeit, denn ihr traget alle noch unausgereifte Substanzen in euch, solange ihr auf Erden weilet. Ihr habt alle noch mehr oder weniger zu kämpfen mit Veranlagungen, mit Begierden und Schwächen jeglicher Art, und ihr sollt immer dessen eingedenk sein, daß ihr alle diese Substanzen vergeistigen sollet während eures Erdenlebens. Es wird ein immerwährender Kampf stattfinden müssen, und ihr sollt Sieger werden, ihr sollt in aller Liebe einzuwirken suchen auf das Ungeistige in euch, daß es abläßt von euch, daß es sich dem Verlangen des Geistes in euch anschließt, daß es eure Seele nicht mehr bedrängt und daß diese ihren Aufstieg zur Höhe immer leichter zurücklegen kann, ohne daran gehindert zu werden. Ich will euch allen den Weg zur Seligkeit erleichtern, aber ihr selbst müsset auch an euch tätig sein, ihr müsset euch selbst ernstlich prüfen, welche Schwächen und Fehler euch noch belasten; ihr müsset euch fragen, ob eure Seele noch gefesselt ist von irgendwelchen Begierden - ihr müsset jede unreine Regung in euch bekämpfen, jede zornige Wallung in euch niederdrücken, ihr dürfet keine unedlen Gedanken aussenden und keinem Menschen eure Liebe vorenthalten - ihr müsset jegliches Unrecht gutzumachen suchen, das ihr einem Mitmenschen zugefügt habt. Euer Denken soll immer edel und lauter sein, was jeden Haß- und Rachegedanken ausschließt. Jegliches lieblose Wort sollet ihr vermeiden und immer daran denken, daß ihr von Mir Liebe, Barmherzigkeit und Verzeihung erwartet, also das gleiche auch eurem Mitmenschen gewähren. Ihr sollt bei allem, was ihr denkt oder redet, wissen, daß Ich Selbst darum weiß, und ihr sollt euch fragen, ob ihr in Meiner Gegenwart euch wohl recht verhaltet? Ich weiß es, daß ihr alle noch schwach seid, daß der Kampf, den ihr wider euch selbst führen sollet, wohl der schwerste ist. Aber euch steht immer Meine Kraft zur Verfügung, ihr brauchet nur einen bittenden Gedanken richten zu Mir, und wahrlich, Ich werde euch die Kraft zuwenden, und ihr werdet Sieger sein. Ihr werdet die Ungeister in euch zur Ruhe bringen können. Sie werden immer mehr von euch ablassen, sie werden sich bescheiden und auch dem Begehren der Seele nachkommen, sich zu sänftigen, und selbst die Kraft in Anspruch nehmen zur eigenen Läuterung. Denn diese Möglichkeit steht ihnen frei, im Erdenleib selbst auszureifen und sich der Seele anzuschließen, weil diese alles ausgereifte Geistige mit sich hinübernimmt in das jenseitige Reich, wenn sie den Erdenleib verlassen muß. Die Seele selbst hat noch aus ihren Vorverkörperungen Triebe jeglicher Art in sich, die sie wandeln soll ins Gegenteil. Und auch der Fleischkörper bedrängt sie, weil er aus ungeistigen Substanzen gebildet ist. Aber es hat der Mensch auch die Möglichkeit, erlösend auf alle diese Ungeister einzuwirken - wenn er alle schlechten Eigenschaften in sich zu verkehren sucht in das Gegenteil, bis er selbst zur Demut, Sanftmut, Friedfertigkeit, Barmherzigkeit,Gerechtigkeit - bis er selbst zur Liebe geworden ist, die alle jene Tugenden einschließt, und der Mensch dann auch ausgereift eingehen kann in das geistige Reich. Und darum prüfet euch ernstlich, an welchen Tugenden es euch noch mangelt - prüfet euch, ob ihr schon völlig in diese Umwandlung eures Wesens eingegangen seid - prüfet euch, wo es euch noch mangelt, und arbeitet ernstlich an euch selbst. Und ihr werdet ganz gewiß einen Erfolg verbuchen können, wenn ihr nur ernstlich wollet und Mich um Zuwendung von Kraft bittet, weil ihr allein zu schwach seid. Rufet zu Mir in Jesus, daß Ich euren Willen stärke, daß ihr die Willensschwäche verlieret, daß Ich euch vergebe, wo ihr sündig geworden seid, und wahrlich, Mein Beistand ist euch gewiß, denn Ich Selbst will es, daß ihr ausreifet an euren Seelen, und Ich habe wahrlich Meine Freude an denen, die es ernst nehmen mit der Umgestaltung ihres Wesens zur Liebe. Denn sowie euch die Liebe erfüllt, werden auch alle ungeistigen Substanzen in euch sich vergeistigen, weil sie der Kraft der Liebe nicht widerstehen können.Wo aber diese Ungeister noch am Wirken sind, dort ist die Liebe noch nicht tief genug, oder auch: Ich Selbst kann noch nicht in aller Fülle in euch wirken, und ihr werdet kämpfen müssen, auf daß ihr rein werdet und Ich Selbst nun in euch Wohnung nehmen kann. Und dann seid ihr auch in euch selbst erlösend tätig gewesen. Amen. B.D. NR. 8064

 

Auszug aus Buch 85, Botschaft 8069:
Lehramt. Ich will den Verstand der Verständigen verwerfen.
26.u.28.12.1961 B.D. NR.8069

Die Verbindung mit Mir im Geist und in der Wahrheit muß vorerst hergestellt sein, auf daß Mein Liebestrom in den Menschen einfließen kann, und dieser Liebestrom ist die Zuleitung Meines Wortes, der Wahrheit, in Form von Gedanken oder hörbar vermitteltem Wort.

 

Auszug aus Buch 85, Botschaft 8075:
Jedes Wesen fiel und steigt im freien Willen.
8.1.1962 B.D. NR. 8075

Als Ich euch schuf, wußte Ich wohl von der Richtung eures Willens, Ich wußte von dem Fehlentscheid, den ihr im freien Willen treffen würdet. Doch dies hinderte Mich nicht, Meinen Erschaffungsplan zu Ende zu führen, weil Ich auch das Endziel ersah, das wieder unbegrenzte Seligkeit dem erschaffenen Wesenhaften bringt. Zudem war es wirklich ein völlig freier Entschluß aller Wesen, die gefallen sind.

 

Auszug aus Buch 85, Botschaft 8076:
Segen aus der Verbindung mit Gott.
10.1.1962 B.D. NR. 8076

Großen geistigen Gewinn werdet ihr erzielen, wenn ihr euch des öfteren Mir verbindet in Gedanken, wenn ihr Zwiesprache haltet mit Mir und also euch abwendet oder zurückzieht von der irdisch materiellen Welt, die immer nur den Körper befriedigen wird, nicht aber die Seele. Diese jedoch empfängt Kraft aus Mir, aus jeglicher Bindung, weil eine solche immer ein Öffnen des Herzens für die Anstrahlung aus Mir bedeutet. Verstehet es, daß immer nur der Kontakt hergestellt werden muß, um ein Überströmen von Kraft zu gewährleisten - und daß jede gedankliche Zuwendung zu Mir einen solchen Kontakt schafft, der von größtem Segen für die Seele ist.

 

Auszug aus Buch 85, Botschaft 8078:
Gottes Hilfe ist euch gewiß.
12.1.1962 B.D. NR. 8078

Denn ihr seid alle von Nöten belastet, ein jeder von euch ist hilfsbedürftig, und es muß dies auch so sein in der Zeit des Endes, weil Ich Meine kleine Herde sammeln will, weil sie ihrem Hirten zudrängen soll, Der sie wahrlich schützen wird vor dem Feind. Erkennet ihr die Not, dann wendet ihr euch Ihm zu; seid ihr völlig unbelastet, so ist die Gefahr, daß ihr euch der Welt zuwendet, und das will Ich verhüten.

 

Auszug aus Buch 85, Botschaft 8084:
Beweis der Gottesliebe: Liebe zum Nächsten.
21.1.1962 B.D. NR. 8084

Die Liebe zu Mir sollet ihr unter Beweis stellen, durch uneigennützige Liebe zum Nächsten. Was ihr dem geringsten Meiner Brüder tut, das habt ihr Mir getan. Gottesliebe ohne Nächstenliebe ist darum nicht möglich, denn Gefühle, die ihr euch dann selbst vortäuschet, können nicht von Mir als Liebe gewertet werden, weil Liebe sich immer in Werken äußern wird, die dem Wohl des Nächsten dienen, der in Not ist. Liebe ohne Werke ist gleichfalls unmöglich, denn Liebe ist Kraft, und Kraft will immer tätig werden. Und darum werdet ihr immer den Gradmesser für eure Liebe haben: ob sie euch antreibt zum Wirken, ob euer Wille angeregt wird, Werke der Liebe zu verrichten. Ihr solltet euch ernstlich darüber Rechenschaft ablegen, und ihr solltet niemals an der Not eures Mitmenschen vorübergehen - ihr solltet immer nur suchen, Not zu lindern, Freude zu bereiten, zu trösten und zu helfen, denn ihr werdet immer Not um euch erkennen. Und im besonderen sollet ihr euch der Menschen annehmen, die sich in geistiger Not befinden. Zwar wird eine solche Hilfe nicht oft angenommen, denn dafür sind die wenigsten Menschen aufgeschlossen, daß ihrer Seele Beistand geleistet wird. Dennoch sollet ihr immer wieder versuchen, geistige Speise und Trank auszuteilen, wo es nur angängig ist. Dann erst beweiset ihr Mir eure Liebe, wenn ihr euch der geistigen und irdischen Not des Mitmenschen annehmet, der auch Mein Geschöpf ist, dessen Seele Ich gewinnen will. Und erst eine solche in Werken sich äußernde Liebe wird euch einen lebendigen Glauben eintragen, den Ich fordere, um euch die ewige Seligkeit zu schenken. Wer an Mich glaubt, der wird selig werden. Was versteht ihr aber unter Glaube, der euch diese Seligkeit eintragen soll? Ich lasse Mir nicht genügen an Worten, durch die ihr einen Glauben bekräftigen wollet. Wirken in Liebe fordere Ich zuvor, Beweise eurer Liebe zu Mir durch uneigennützige Nächstenliebe. Denn diese erst kann einen lebendigen Glauben gebären, der allein vor Mir Wert hat. Und solange eure Liebe zum Nächsten noch gering ist, solange ihr euch ihm gegenüber nicht als Bruder benehmet, solange ihr es an Werken der Liebe fehlen lasset, sollet ihr euch nicht zu sicher fühlen, durch den Glauben allein selig zu werden. Denn es ist dann auch euer Glaube nur Form - ihr widersprechet nur nicht, aber ihr seid noch lange nicht lebendig. Und werdet ihr dann jemals den Geist in euch zum Leben erwecken, der nur durch Liebewirken zum Leben gelangen kann? Ständig wird Liebewirken von euch gefordert, doch dieser Forderung kommet ihr nur selten nach, und darum ist auch selten nur ein lebendiger Glaube zu finden. Wie schwer wird dieser Irrtum sich dereinst im Jenseits auswirken, daß ihr glaubet, der Werke nicht zu bedürfen. Doch nur die Werke folgen euch nach, und derer könnet ihr wenige nur aufweisen, weil zuwenig Liebekraft in euch war, die sich in Werken betätigt hätte. Dem Liebegrad entsprechend wird eure Seligkeit sein, weil auch nur die Liebe einen rechten Glauben zur Folge hat. Ein Glaube ohne Liebe aber ist tot und wird folglich auch niemals zur Seligkeit führen. Und Liebe dürfet ihr nicht mit Gefühlen verwechseln, die leicht in einem Menschen aufsteigen können, die ihn aber doch nicht veranlassen, Liebewerke zu verrichten am Nächsten. Und es wird euch wahrlich viel Gelegenheit geboten, euch liebend zu betätigen, und ihr sollt euch niemals den Bitten eurer Mitmenschen verschließen, die in Not sind. Ihr sollt ihnen aufrichtig helfen wollen, und dann werdet ihr es auch können, weil die Liebe euren Geist erhellet und euch auch die rechten Mittel und Wege anzeigt, seien es irdische oder auch geistige Nöte, die ihr nun zu beheben suchet. Doch verlasset euch nicht auf Worte, die so lange tot sind, wie ihr ihnen nicht durch Wirken in Liebe das Leben gebet. Ihr werdet niemals zum rechten Verständnis kommen der Worte, die die Schrift birgt, wenn ihr nicht durch Liebewirken den Geist in euch erwecket. Und darum werden von euch Werke gefordert - denn was ihr dem geringsten Meiner Brüder tut, das habt ihr Mir getan. Amen. B.D. NR. 8084

 

Auszug aus Buch 85, Botschaft 8087:
Prüfen der Wahrheit.
25.1.1962 B.D. NR. 8087

Darum erwähle Ich Mir zu Lichtträgern - zu Menschen, die geistiges Wissen von Mir direkt entgegennehmen sollen - immer nur Menschen, denen jegliches Wissen darum mangelt, die nicht mit Wissen belastet sind, das sie erst von sich abstoßen müßten, um völlig frei zu sein zur Entgegennahme der Wahrheit aus Mir. Und diese Prüfung wird wohl möglich sein, ob der Empfänger ein Vorwissen aufweisen konnte, ob er aus Büchern seine Weisheit schöpfte oder ob er durch Gespräche mit Mitmenschen beeinflußt worden ist. Wo aber alles dieses ausscheidet, wo keinerlei geistiges Wissen zuvor zu verzeichnen war, dort kann von einem völlig leeren Gefäß gesprochen werden, das Ich Selbst also nun erwählte, um es zu füllen mit dem Geistesstrom Meiner Liebe - um ihm ein wahrheitsgemäßes Wissen zuzuleiten, das der Geist aus Mir ihm kündet, der sich nie irren kann.

 

Auszug aus Buch 85, Botschaft 8092:
Göttliche Offenbarung für alle ichbewußten Wesen.
1.2.1962 B.D. NR. 8092

Eine jede Ansprache Meinerseits ist eine Offenbarung, denn Ich leite euch Menschen ein Wissen zu, das auch alle ich-bewußten Wesen im Universum entgegennehmen. Und dieses Wissen gibt allen Meinen Geschöpfen Kenntnis von ihrem Gott und Schöpfer, von ihrem Vater von Ewigkeit.

 

Auszug aus Buch 85, Botschaft 8097:
Gottes Liebe verfolgt die Menschen. Schöpfung Liebebeweis.
7.u.8.2.1962 B.D. NR. 8097

Ihr solltet nur immer alles um euch betrachten als ein Geschenk von Mir. Ihr solltet erkennen, daß euch alles, was Ich erstehen ließ, dienet - ihr solltet nicht dessen achten, was Menschen euch Böses antun, sondern was euer Gott und Schöpfer von Ewigkeit für euch schuf, um euch das Erdenleben angenehm zu gestalten. Ihr solltet alles, was euch zum Leben dienet, dankbar aus Meiner Hand entgegennehmen, d.h. immer wissen, daß Ich es bin, Der euch versorgt und betreut während eures Erden- lebens. Und ihr würdet so viel Liebe Meinerseits erkennen und anerkennen müssen, daß es euch wahrlich nicht schwerfallen sollte, Mich wiederzulieben, weil ihr Mich als euren Wohltäter erkennet.

Doch Mein Gegner hat große Macht über euch, weil ihr nach dem begehret, was ihm noch angehört, weil ihr der irdischen Welt noch eure Augen zuwendet und darum geistige Strömungen nicht beachtet.

 

Auszug aus Buch 86, Botschaft 8135:
Empfang der reinen Wahrheit erfordert Voraussetzungen.
25.3.1962 B.D. NR. 8135

Ich bin immer nur darum bemüht, euch die reine Wahrheit zuzuleiten.Doch oft werdet ihr bemerken, daß auch die Ansichten der Meinen voneinander abweichen - die Ansichten derer, die Mir zustreben, die zu den Meinen gehören wollen und die sich auch Mir verbinden durch Gebet und Liebewirken. Doch sie halten zuweilen auch daran fest, was sie wieder von anderen übernommen haben als Wahrheit, das aber nicht den Anspruch erheben kann, Wahrheit zu sein. Es muß sich der Mensch völlig frei machen von einem übernommenen Geistesgut und von Mir Selbst die reine Wahrheit erbitten. Dann befindet er sich in rechtem Denken, dann wird er darin nur bestärkt werden, er wird aber auch Aufklärung erhalten, wo er noch irret. Und immer wieder muß betont werden, daß das Wahrheitsverlangen die erste Bedingung ist, um in der Wahrheit zu stehen. Immer wieder soll sich der Mensch darüber Rechenschaft ablegen, ob dieses Verlangen ihm innewohnt, und immer wieder soll er den Ausgangsort dessen prüfen, was er an Geistesgut besitzt. Und wo dieses Verlangen nach Wahrheit ernst ist, wird auch immer die gleiche Wahrheit sein, die von Mir ihren Ausgang genommen hat. Und diese Wahrheit kann nur durch das Wirken des Geistes euch Menschen vermittelt werden, weshalb ihr alle euch bemühen solltet, die Liebe in euch zur höchsten Entfaltung zu bringen, auf daß Mein Geist direkt in euch wirken kann.

 

Auszug aus Buch 86, Botschaft 8136:
Ermahnung zum Widerstand in der Endzeit.
26.3.1962 B.D. NR. 8136

Ich konnte euch für diese Mission erwählen, weil alle Voraussetzungen vorhanden waren und Ich will, daß ihr auch eure Mission zu Ende führet und euch in keiner Weise zurückhalten lasset, denn sie ist wichtig, und nicht willkürlich suchte Ich Mir willensstarke Knechte aus, die standhalten allen Anstürmen von seiten Meines Gegners.

 

Auszug aus Buch 86, Botschaft 8137:
Himmel und Erde werden vergehen.
27.u.28.3.1962 B.D. NR. 8137

Und so wird auch der Geist aus Gott sich immer nur dort äußern können, wo bewußt diese Äußerung erwartet wird. Also es wird niemals die Stimme des Geistes ertönen in einem Menschen, der sich in keiner Weise vorbereitet, um die Ansprache Gottes zu hören - weil Seine Stimme niemals einen Zwang ausüben wird auf den Willen des Menschen. Gott Selbst will Sich wohl offenbaren den Menschen, und das in jeder Zeit, doch Seine Offenbarungen muß der Mensch selbst veranlassen durch seinen freien Willen und durch Erfüllung der Bedingungen, die an das Hören des göttlichen Wortes geknüpft sind. Und er muß nun bewußt nach innen lauschen. Dann kann die Ausgießung des Geistes erfolgen, die Jesus Selbst verheißen hat, als Er auf der Erde wandelte. Und so muß euch Menschen auch die Zuführung der reinen Wahrheit aus der Höhe verständlich sein, ihr dürfet sie nicht bezeichnen als Mitteilungen aus dem Geisterreich. Denn auch solche können euch zugehen, ohne daß ihr jene geistige Reife erlangt habt, die eine Ausgießung des Geistes erfordert. Ihr müsset wissen, worum es sich handelt, wenn euch die Wahrheit zugeführt wird in ungewöhnlicher Weise - doch nur darum euch ungewöhnlich scheinend, weil ihr selbst über die Ausgießung des Geistes zuwenig unterrichtet seid, weil ihr auch das Buch der Bücher nicht anerkennen wollet, das jedoch die Schrift ist, die von Mir zeuget.

 

Auszug aus Buch 86, Botschaft 8140:
Zuleitung des Lichtes von oben.
31.3.1962 B.D. NR. 8140

Wenn Ich durch euren Willen Mein Wort zur Erde leiten kann, so besitzet ihr wahrlich einen unermeßlichen Gnadenschatz, denn alles wird euch durch Mein Wort geboten: Licht und Kraft - Speise und Trank für eure Seelen. Jegliche Schwäche, die ihr zu Beginn eures Erdenlebens aufzuweisen habt, kann von euch genommen werden und einem Maß von Kraft weichen, das euch alles vollbringen lässet, was ihr nun anstrebt, weil ihr erkennet, weshalb ihr auf Erden weilet. Hell erstrahlet euch die Sonne des Geistes, ihr gewinnet langsam wieder die Fähigkeiten zurück, die ihr einstmals verloren hattet durch euren Abfall von Mir. Ihr wandelt euer Wesen, weil ihr dazu die Kraft empfanget durch Mein Wort, und ihr nehmet lang- sam wieder euer Urwesen an.

Und es kann ein solcher Beweis Meiner Liebe niemals wirkungslos bleiben - er muß zur Selbstgestaltung zur Liebe führen und also auch zum Zusammenschluß mit Mir, der Endzweck eures Wandels über die Erde ist.

 

Auszug aus Buch 86, Botschaft 8143:
Freier Willensentscheid.
5.4.1962 B.D. NR. 8143

Ihr lebt als Mensch so lange in Unwissenheit eures Vorlebens und eures eigentlichen Erdenlebenszweckes, bis ihr selbst im freien Willen die Bindung mit Mir gesucht und gefunden habt, die euch nun ein Wissen erschließt, das euch nun auch zu ernstem Streben nach letzter Vollendung antreibt.

 

Auszug aus Buch 86, Botschaft 8146:
Gegner unter der Maske eines Lichtengels.
9.4.1962 B.D. NR. 8146

Der Gegner aber wird immer wieder die Gedanken des Menschen der Welt zuwenden. Er wird auch oft als Lichtengel auftreten, aber ihr werdet ihn zu erkennen vermögen, weil er nicht zur Abkehr von der Welt anregt, sondern immer wieder die Welt in den Vordergrund rücken wird, auf daß ihm die Menschen verfallen, die nicht ganz fest Mir verbunden sind. Die Wirrnis wird groß sein unter den Menschen, denn solange noch das geringste Verlangen nach der Welt dem Menschen anhaftet, wird ihm Meine Ansprache nicht verständlich sein, er wird sie selbst nicht zu hören vermögen, und wird ihm Mein Wort zugeführt, dann erkennt er es nicht als Mein Wort und wendet sich weit eher dem zu, der diese geistige Verwirrung schafft. Und Mein Wort bleibt wirkungslos, wenngleich ihm große Kraft innewohnt, die aber nicht auf Widerstand stoßen darf, soll der Mensch Segen für seine Seele erzielen.

 

Auszug aus Buch 86, Botschaft 8147:
Aufforderung zu emsiger Weinbergsarbeit.
10.4.1962 B.D. NR. 8147

Und es muß ihnen diese Nahrung verabreicht werden, auf daß sie nicht schwach werden in der kommenden Notzeit, wo sie ihren Glauben an Mich werden beweisen müssen, wo sie standhalten sollen allen Bedrängungen des Gegners, der sie ins Verderben stürzen will, indem er ihnen jeglichen Glauben rauben Möchte. Und es wird ihm dies auch nicht schwerfallen bei denen, die nur einen toten Glauben haben, die sich wohl Christen nennen, aber nicht über das Formchristentum herauskommen. Wo der lebendige Glaube fehlt, dort wird der Gegner große Macht haben und ihnen auch den schwachen Glauben noch nehmen.

 

Auszug aus Buch 86, Botschaft 8160:
Mittelbare und unmittelbare Ansprache Gottes.
26.4.1962 B.D. NR. 8160

Lichtlosen Wesen aber ist der Zugang zu einem Menschen verwehrt, der sich selbst Mir zum Dienst anbot, der für Mich und Mein Reich tätig sein will und reine Wahrheit von Mir begehrt. Denn es sind solche Wesen nicht zur Belehrung zugelassen, solange sie selbst nicht im Licht stehen, d.h. von Mir Selbst durchstrahlt werden können - solange sie selbst noch nicht als Kraft-Stationen sich hergerichtet haben, solange sie noch in niederem Reifegrad stehen und selbst wenig Wissen besitzen. Diese Wesen aber können sich einschalten bei solchen Verbindungen von der Erde zum jenseitigen Reich, wo auch von seiten der Menschen ein noch niedriger Reifezustand zu verzeichnen ist und wo ein Mensch sich seines Willens begibt, also jenen Wesen Einschlupf gestattet, die sich nun entäußern und sehr viel Unheil anrichten können. Eine solche Gefahr aber ist ausgeschlossen, wenn es sich um die Zuleitung der reinen Wahrheit handelt, wo der Geist aus Mir wirken kann - wo eine innige Bindung des Menschen mit Mir hergestellt wird und also das Überfließen Meines Geistesstromes stattfinden kann.

Das Verlangen nach der Wahrheit scheidet jegliches irrige Geistesgut aus, weil Ich Selbst dann anerkannt und begehrt werde, Der Ich die Wahrheit bin von Ewigkeit.

 

Auszug aus Buch 86, Botschaft 8161:
Ausreifen der Seele. Wunderheilung - Glaubenszwang.
27.4.1962 B.D. NR. 8161

Die Seele ist das, was bestehenbleibt, wenn der Körper aufgelöst wird, denn er ist vergänglich, solange er dem noch unreifen Geistigen als Hülle dienet, das wieder frei werden soll, wenn es nicht während des Erdenlebens sich der Seele angeschlossen hat, wenn es nicht vergeistigt wurde im Erdenleben - was wohl möglich, aber doch nur selten ist. Dann löst sich die Materie auf und gibt die geistigen Partikelchen frei, die sich wieder neu verformen zur weiteren Entwicklung.

Daß ihr Menschen körperlich nicht die gleiche Wirkung verspüret, muß euch erklärlich sein, weil Ich keinerlei Glaubenszwang auf euch selbst wie auch auf eure Mitmenschen ausüben werde, solange sich die Menschen frei zu entscheiden haben für die Annahme oder Ablehnung Meiner von oben gebotenen Seelenspeise, für Mein Wort, das ihnen direkt zugeht von Mir und doch nicht so deutlich bewiesen werden darf, daß es die Menschen zum Glauben zwingen könnte. Verstehet es doch, glauben müsset ihr im freien Willen; eigenes Nachdenken, Liebewirken und enge Bindung mit Mir müssen euch diesen Glauben eintragen.

 

Auszug aus Buch 86, Botschaft 8162:
Weinbergsarbeit vor dem Ende.
28.u.29.4.1962 B.D. NR. 8162

Und um dieser wenigen willen sende Ich noch bis zur letzten Stunde Meine Boten hinaus, daß sie sammeln sollen, die nach Meiner Ansprache verlangen, auf daß auch diese sich Meiner kleinen Herde anschließen, die Ich am Ende entrücken werde von dieser Erde, um sie zu versetzen in ein Reich des Friedens, bevor die Erde den Tag des Gerichtes erleben wird - den Tag des Endes, wo alle Kreatur das Leben verliert, weil die Ordnung wiederhergestellt werden soll und die Erde wieder als Schulungsstation des Geistigen dienet, wenn die neue Erlösungsperiode beginnt, wie es in Meinem Heilsplan von Ewigkeit vorgesehen ist.

 

Auszug aus Buch 86, Botschaft 8206:
Zweck harter Schicksalsschläge: Bindung mit Gott.
4.7.1962 B.D. NR. 8206

Ganz schlimm sind die Menschen daran, die überhaupt keinen Glauben haben an einen Gott und Schöpfer, Der auch sie selbst erschaffen hat als Produkt Seiner unerschöpflichen Liebekraft. Gerade solche Menschen können nur durch harte Schicksalsschläge - die abzuwenden sie nicht aus eigener Macht fähig sind - eine Änderung ihrer Gedanken erfahren .... indem sie eine Macht über sich erkennen müssen, Deren Wille auch ihren Erdenlauf bestimmt. Und diese Menschen suche Ich unentwegt zu überzeugen davon und sie anzuregen, sich jener Macht zu unterstellen, Sie anzuerkennen und in Verbindung zu Ihr zu treten. Denn nur das, wofür sie irdisch keinerlei Erklärung finden, kann sie zur Wandlung ihres Denkens bestimmen. Und um dieser ungläubigen Menschen willen geschieht so vieles in der Welt, was als harte Schicksalsschläge bezeichnet wird, die kaum auf die Liebe eines Gottes und Schöpfers schließen lassen.

 

Auszug aus Buch 86, Botschaft 8209:
Der Wert eines lebendigen Glaubens.
8.7.1962 B.D. NR. 8209

Auch das wird euch immer wieder gesagt, daß ihr einen lebendigen Glauben nur durch die Liebe gewinnen könnet. Denn die Liebe verbindet euch mit Mir, Der Ich Selbst die Liebe bin, und dann muß auch euer Glaube an Mich lebendig sein, weil ihr Meine Gegenwart fühlet, also es für euch Überzeugung ist, was ihr glauben sollet - denn glauben heißt, etwas für wahr halten, wofür euch die Beweise fehlen. Ihr aber brauchet dann keine Beweise mehr, denn das Gefühl Meiner Gegenwart ist der stärkste Beweis Meiner Selbst, und ihr wisset dann auch, daß Ich mit euch wirke oder daß ihr mit Mir wirken könnet, daß euch alles möglich ist, weil Ich Selbst es bin, Der nun ausführet, um was ihr bittet oder was ihr selbst tun wollet im starken Glauben an Mich und Meine Kraft. Die Liebe bin Ich Selbst, und mit dieser Liebe müsset ihr euch innig verbinden, was ihr stets tun werdet, wenn ihr Liebewerke verrichtet, wenn ihr immer nur suchet, euren Nächsten uneigennützige Liebe zu erweisen, wenn ihr helfet, wo Hilfe benötigt wird, wenn ihr irdisch und geistig eurem Nächsten beisteht - wenn ihr euch seine irdischen und geistigen Nöte angelegen sein lasset und also ihm dienet in Liebe. Tausendfach strömt der Segen solcher Liebewerke auf euch zurück, und das Gefühl eines lebendigen Glaubens ist das Köstlichste, was ihr euch dadurch erringen könnet, denn ihr geht dann völlig sorglos durch das Erdenleben, ihr verkehret mit Mir wieder wie mit eurem Vater zu jeder Stunde, und es gibt für euch keine Bedenken oder unlösbaren Probleme, denn ihr überlasset in diesem lebendigen Glauben alles Mir, eurem Vater von Ewigkeit, Der ständig in euch gegenwärtig ist und ihr niemals das Gefühl der Verlassenheit haben könnet, weil ihr euch geborgen wisset in Mir.

Er kann nun auch überzeugt sagen: Ich glaube nicht nur, sondern ich weiß es, daß Gott mir nahe ist.

 

Auszug aus Buch 87, Botschaft 8265:
Ist Gott zu beweisen?
6.9.1962 B.D. NR. 8265

Einem völlig verfinsterten Geist aber wird auch der Wille fehlen, und jede Aufklärung wird er zurückweisen immer aus dem Gefühl heraus, daß das Wissen um einen Gott und Schöpfer in ihm ein Schuldbewußtsein aufkommen läßt, gegen das er sich sträubt.

 

Auszug aus Buch 87, Botschaft 8272:
Erkennen der rechten Boten.
14.9.1962 B.D. NR. 8272

Nicht jeder Mensch vernimmt Mein Wort direkt, und doch spreche Ich Selbst ihn an, wenn ihm das direkt empfangene Wort vermittelt wird.

 

Auszug aus Buch 87, Botschaft 8286:
Erklärung für ungewöhnlichen Vorgang.
28.9.1962 B.D. NR. 8286

Ihr Menschen sollet im freien Willen euch Mir zuwenden, und darum darf euch kein Beweis Meiner Selbst zwingen zu dieser Willenswandlung. Und so muß auch Mein offensichtliches Wirken für jeden Menschen die Möglichkeit offenlassen, euch (sich) eine irdische Erklärung dafür zu geben, ansonsten ihr gezwungen wäret, alles als Wahrheit anzunehmen. Doch der Willige braucht nur ernstlich darüber nachzudenken, jedoch unter der Voraussetzung, daß es ihm an der reinen Wahrheit gelegen ist. Dann wird er sicher seinen inneren Widerstand aufgeben. Doch das Verlangen nach der Wahrheit ist selten nur anzutreffen, und das ist der Grund, warum sich die Menschheit soweit in ihrem Denken verirrt hat, warum sie in geistiger Blindheit dahingeht, denn sie suchet nicht Mich als die Ewige Wahrheit, sie ist gleichgültig jeglichem Geistesgut gegenüber und nimmt nur gern an, was ihren irdischen Wünschen entspricht.

 

Auszug aus Buch 87, Botschaft 8293:
Speisung der Seele.
6.10.1962 B.D. NR. 8293

Was euch dargereicht wird an Speise und Trank für eure Seelen, das wird ganz gewiß nicht ohne Wirkung bleiben; es wird eure Seele gesunden, wenn sie krank ist, sie wird gestärkt werden, wenn sie schwach ist, und sie wird ausreifen und zur Vollendung gelangen noch auf Erden. Denn es ist wahrlich Mein Wort ein Brot aus den Himmeln, es ist ein rechter Wein, der euch stärken wird. Es ist Mein Wort Mein Fleisch und Mein Blut, das Ich Selbst euch darreiche, wie Ich es Meinen Jüngern auf Erden dargeboten habe, als Ich mit ihnen das Abendmahl hielt. Denn dieses Abendmahl war das Sinnbild dessen, wozu Ich Meinen Jüngern den Auftrag gab: Mein Wort, das sie von Mir empfangen hatten, weiterzugeben an alle hungernden und dürstenden Seelen. So wie Ich sie irdisch sättigte, so auch sollten sie geistige Speise weitergeben.

 

Auszug aus Buch 87, Botschaft 8294:
Gottes Liebe- und Gegenwartsbeweis.
8.10.1962 B.D. NR. 8294

Denn die Liebe ist Mein und auch euer Urelement, sie ist das Prinzip ewiger Ordnung, sie ist die Garantie dafür, daß ihr lebet in Ewigkeit, denn sie ist selbst Leben, sie ist die Kraft, die alles zum Leben antreibt und die Seligkeit schenkt im Übermaß. Ihr werdet also Mich wiederlieben, Der Ich euch Meine große Liebe entgegenbringe, und eure Liebe wird sich auswirken in Werken uneigennütziger Nächstenliebe.

 

Auszug aus Buch 87, Botschaft 8296:
Straft Gott die Sünden der Väter an den Kindern?
11.10.1962 B.D. NR. 8296

Denn es kann manche Seele nur durch Leid reifen, weil sie sich nicht von selbst einen hohen Liebegrad erwirbt - der dann auch zur Folge hätte, daß das Maß von Leid abnimmt und ihr Erdenlos leichter tragbar wird.

 

Auszug aus Buch 87, Botschaft 8300:
Das Mysterium der Liebe.
16.10.1962 B.D. NR. 8300

Einmal wird Gott dieses Ziel erreichen, einmal werdet ihr selbst zu dem geworden sein, was Er nicht erschaffen konnte, sondern im freien Willen angestrebt werden mußte von Seinen erschaffenen Werken, die als Wesen hinausgestrahlt wurden in die Unendlichkeit. Als freie, strahlende Wesen kehren sie zu Ihm wieder zurück, um sich ewig nicht mehr von Ihm zu trennen.

 

Auszug aus Buch 87, Botschaft 8309:
Gottes Antwort direkt oder indirekt.
24.10.1962 B.D. NR. 8309

Und der Glaube erlangt diese Festigkeit wieder nur durch Liebe, und die Liebe gibt Licht, und es wird der Mensch nun nicht mehr zu fragen brauchen, weil er die Antwort in sich selbst erkennt.

 

Auszug aus Buch 87, Botschaft 8317:
Angst und Trübsal. Eingriff Gottes - Glaubenskampf.
1.11.1962 B.D. NR. 8317

Ihr werdet eingeweiht in Seinen Heilsplan, wenn ihr des Willens seid, darüber die Wahrheit zu erfahren, und ihr dürfet daher Sein Wort entgegennehmen, das euch in aller Wahrheit Aufschluß gibt über alles, was den Erschaffungs- und Vergöttlichungsakt betrifft. Denn Er will nicht, daß ihr völlig erkenntnislos das Ende erlebet, weil ihr - so ihr nur einen kleinen Schimmer von Erkenntnis besitzet - auch bemüht sein werdet, euren Erdenlebenszweck zu erfüllen, der darin besteht, daß ihr den Vergöttlichungsakt im Erdenleben zum Ende bringet und ihr dann also euer Ziel erreichet .

 

Auszug aus Buch 88, Botschaft 8327:
Einigung der Seele mit ihrem Geist.
12.11.1962 B.D. NR. 8327

Dann also einet sich die Seele wieder mit ihrem Geist. Der Urgeist verhält sich nicht mehr ablehnend gegen Mich und Meine Liebeanstrahlung, sondern er strebt Mich bewußt an, er verlangt nach der Anstrahlung Meinerseits, und jegliche Trennung zwischen Mir und ihm ist aufgehoben. Er ist wieder das gleiche göttliche Urwesen, das von Mir seinen Ausgang nahm und nach seinem freiwilligen Abfall von Mir auch freiwillig wieder zu Mir zurückgekehrt ist, jedoch nun zu Meinem Kind geworden ist, das Ich Mir nicht schaffen konnte, sondern den freien Willen des geschaffenen Wesens erforderte, höchst voll- kommen zu werden. Es hat sich also vergöttlicht im freien Willen und kann nun schaffen und wirken mit Mir in höchster Seligkeit im freien Willen, der aber auch der Meine ist, weil ein vollkommenes Wesen nicht anders wollen und denken kann als Ich, Der Ich Selbst der vollkommenste Geist bin in der Unendlichkeit. Amen. B.D. NR. 8327

 

Auszug aus Buch 88, Botschaft 8329:
Große geistige Not in der Endzeit.
14.u.16.11.1962 B.D. NR. 8329

Und eine große Gnade ist es, wenn sie vorzeitig aus dem Erdenleben abberufen werden, weil sie dann auf Erden nicht mehr tiefer fallen können und im jenseitigen Reich wahrlich alles versucht wird, um sie vor einem weiteren Fall zur Tiefe zu bewahren. Doch dann halten sie sich noch in Erdnähe auf, und sie können auch das Schicksal mancher Menschen auf Erden verfolgen, die ihnen nahestanden im Erdenleben. Auch in der geistigen Welt können sie noch denken, wenn auch oft verwirrt, doch es wird ihnen immer wieder Beistand gewährt von seiten der Lichtwesen, die sich ihnen - in gleichem Gewand verhüllt - zugesellen und mit ihnen reden.

 

Auszug aus Buch 88, Botschaft 8358:
Begrenzung der Liebewirkung Gottes.
19.12.1962 B.D. NR. 8358

Also es muß zuvor der Mensch in den Zustand der Vollkommenheit eintreten, dann wird er auch in keiner Weise mehr belastet sein, denn alle diese Belastungen sind noch Beweise dafür, daß er die Vollkommenheit noch nicht wiedererreicht hat, die uranfänglich ihn beseligte. Nur wenige Menschen aber erreichen diese schon auf Erden, und daher sind auch die Menschen mehr oder weniger belastet mit Leiden und Krankheiten aller Art. Stehen sie jedoch in einem ungewöhnlich hohen Liebegrad, dann löset die Liebe ihre Schlacken der Seele auf, dann kann Meine Liebekraft wirken und der Seele auch zu immer höherer Reife verhelfen. Dann ist aber auch der Glaube durch die Liebe so lebendig, daß kraft des Glaubens jede Krankheit weichet, daß Ich nun auch Besitz nehmen kann von Meinem Hause, von dem Menschenherzen, das Mir wieder angehört auf ewig. Da aber Meine Weisheit auch mitbestimmend ist an dem Schicksal jedes einzelnen Menschen, dienen doch alle Nöte und Leiden auch oft dazu, daß dem Menschen Möglichkeiten geschaffen werden, immer tiefer in sich zu gehen, die Bindung mit Mir herzustellen und also bewußt Mich und Mein Reich anzustreben. Sie dienen dazu, den Menschen anzuregen zu geistiger Tätigkeit, zu einer bewußten Weinbergsarbeit, um wieder den Mitmenschen zu helfen, die in geistiger Not sind.

 

Auszug aus Buch 88, Botschaft 8383:
Erstrahlen des göttlichen Liebelichtes.
17.1.1963 B.D. NR. 8383

Euer Erdenleben ist kurz, darum sollet ihr die Zeit nicht vergeuden mit Bestrebungen und Forschungen aller Art, die nichts mit eurem Seelenheil zu tun haben. Das Wissen um Mein Schaffen und Wirken in der ganzen Unendlichkeit wird euch einmal blitzschnell übermittelt werden, wenn eure Seele das geistige Reich betritt in einem hohen Reifegrad, so daß sie nahe ist ihrer Vollendung. Solange sie aber auf Erden weilt, soll nur das geistige Ausreifen angestrebt und gefördert werden, und es soll sich nicht der Verstand mit einem Wissen belasten, das für das Seelenheil so lange belanglos ist, wie die Seele noch nicht die Vollendung erreicht hat. Doch das ist ebenfalls ein Trick Meines Gegners, den Menschen ein Wissen zu unterbreiten, das ihren Verstand beansprucht und sie zurückhält an der bewußten Arbeit an sich selbst.

Denn auch Mein Gegner wird sich des Namens Jesus bedienen, weil er dann nur von dem Menschen Jesus spricht, nicht aber von Gott Selbst - und er die Menschen damit in die Irre zu leiten sucht, denn Gott und Jesus ist eins.

 

Auszug aus Buch 88, Botschaft 8388:
Verbildete Wahrheit Anlaß zu Neuoffenbarungen.
20.1.1963 B.D. NR. 8388

Und das erklärt auch, warum Ich immer wieder Mich Selbst den Menschen offenbare, warum Ich jede Gelegenheit nütze, die reine Wahrheit zur Erde zu leiten, denn ein jeder Mensch soll die Möglichkeit haben, wahrheitsgemäßes Geistesgut entgegenzunehmen, der nach einem solchen verlangt. Und es wird euch dies auch eine Erklärung sein für das verworrene Denken der Menschen in der letzten Zeit, die dem Ende vorangeht. Würden sich die Menschen an die reine Wahrheit halten, würden sie Mein von oben ihnen zugeleitetes Wort ohne jeden Widerspruch annehmen, ernstlich darüber nachdenken und nur wollen, daß sie ein rechtes Urteil fällen, so würden sie auch den Wert Meines Wortes erkennen und ganz sicher ihre Erdenaufgabe erfüllen, sich zur Liebe zu gestalten. Denn sie würden dann auch wissen, wie bedeutungsvoll gerade Meine göttlichen Liebegebote sind und daß von ihrer Erfüllung allein ein ewiges Leben in Seligkeit abhängig ist. Doch wenige nur haben diesen ernsten Willen, in der Wahrheit unterwiesen zu werden, und darum ist es Meinem Gegner sehr leicht, mit seinem Irrtum die reine Wahrheit zu durchsetzen, weil jene Menschen alles annehmen, was von ihm ausgeht, dagegen immer abwehren, wenn ihnen Mein reines Wort dargeboten wird.

 

Auszug aus Buch 88, Botschaft 8389:
Warnung vor Veränderung des Wortes. Liebet einander.
21.1.1963 B.D. NR. 8389

Und darüber müsset ihr Menschen selbst entscheiden, ob ihr im Licht wandelt oder ob noch Finsternis euren Geist gefangenhält. Ihr müsset selbst entscheiden, ob ihr Erkenntnis gewinnet durch ein Geistesgut - und dann muß es auch von Mir ausgegangen sein, wenn ihr im Besitz eines Wissens seid über euren Ausgang und euer Ziel - über euch selbst und eure Bestimmung und über euren Gott und Schöpfer von Ewigkeit. Ihr müsset aufgeklärt sein über alle Zusammenhänge, über euren Fall, über das Entstehen der Schöpfung und deren Zweck und über die Mission Jesu und die geistige Begründung des Erlösungswerkes. Immer könnet ihr diese Hinweise als Prüfstein annehmen, ob ein euch dargebotenes Geistesgut von Mir seinen Ausgang genommen hat oder lediglich Vermittlungen sind aus dem geistigen Reich, deren Ausgang ihr nicht kontrollieren könnet . Suchet darüber immer Aufschluß zu erhalten, wenn ihr ein Geistesgut auf seinen Ausgang und seinen Wert beurteilen wollet. Doch immer soll euch die Liebe bestimmen, und immer sollet ihr wie Brüder zueinander stehen, denn ihr seid alle Meine Geschöpfe, die ihr zu Meinen Kindern werden sollet. Amen. B.D. NR. 8389

 

Auszug aus Buch 88, Botschaft 8393:
Umfang des Wissens abhängig vom Liebegrad.
26.1.1963 B.D. NR. 8393

Da ihr aber schlagartig zur hellsten Erkenntnis kommen werdet, wenn ihr in einem bestimmten Reifegrad eingehet in das jenseitige Reich, so ist für euch auf Erden nur das Wissen nötig, das euren Erdenlebensweg bestimmen soll, das Wissen, das euch vorerst Mich Selbst und Mein Wesen erkennen lässet und euch selbst als Geschöpfe von Mir, die Mein Liebewille ins Leben gerufen hat - das Wissen um den Willen eures Schöpfers und um euren Anfang und euer Ziel.

Darum betreffen die Zuleitungen der Wahrheit in der Zeit vor dem Ende, in der ihr Menschen jetzt lebt, vordringlich Erklärungen, die zum Verständnis Meines ewigen Heilsplanes beitragen und die den Menschen einen rechten Aufschluß geben über Sinn und Zweck ihres Daseins und ihrer Erdenaufgabe.

 

Auszug aus Buch 88, Botschaft 8398:
Gottes erbarmende Liebe.
31.1.1963 B.D. NR. 8398

Und darum ist es eines jeden Menschen eigene Angelegenheit, diesen innigen Kontakt herzustellen; doch seligpreisen kann er sich, wenn seine Gedanken nicht mehr von Mir lassen, wenn er - was er auch beginnt - immer den Weg zu Mir nimmt und Mich aus seinen Gedanken nicht mehr auslässet. O könnte Ich euch doch alle dazu bewegen, in Mir euren Vater zu sehen, Dem ihr euch in allen euren Sorgen anvertrauen könnet, Der immer bereit ist für euch, Der ständig euch zur Seite gehet und Seine Hände schützend über euch breitet. Das Erdenleben würde euch dann nur noch alle Segnungen vermitteln, alle Gnadenschätze erschließen, die ihr nur zu heben brauchtet. Immer ist Meine endlose Liebe auf euer geistiges Wohl bedacht, und immer nur schütte Ich Meine Gnaden aus über euch ohne Maß.

 

Auszug aus Buch 88, Botschaft 8401:
Erkennen der Seele, was sie einstens war.
3.2.1963 B.D. NR. 8401

Und Ich suche deshalb euch nur zum Nachdenken anzuregen über euch selbst, was ihr seid und weshalb ihr über die Erde geht. Ihr sollet daran denken, welch Wunderwerk der Schöpfung ihr selbst seid, wie kunstvoll euer Körper geschaffen ist und wie alle seine Funktionen höchst weise eingerichtet sind und ihr daran schon erkennen müßtet, daß ihr göttlichen Ursprungs seid, daß euer Schöpfer ein höchst vollkommenes Wesen sein muß, Der aus Sich heraus solche Geschöpfe erstehen ließ, die denken und wollen können und darum zu etwas anderem bestimmt sein müssen, als nur euren Erdengang als Mensch zu gehen und den irdischen Anforderungen nachzukommen, um dann wieder zu vergehen.

 

Auszug aus Buch 88, Botschaft 8404:
Beweise für die Echtheit der Evangelien.
5.u.6.2.1963 B.D. NR. 8404

Und diesen Beweis will Ich euch Menschen schenken durch Schriften aus jener Zeit, die verborgen waren durch Meinen Willen und die das reine Evangelium enthalten so, wie Ich Selbst es auf Erden verkündet habe - das nach Meinem Willen aufgezeichnet wurde in aller Reinheit unter dem Wirken Meines Geistes .

Den Willen der Menschen kann Ich nicht beschneiden, wenn er die reine Wahrheit verbildet. Doch Ich kann einen Beweis Meiner Liebe dem Einfluß der Menschen entziehen, so daß keine Veränderung daran vorgenommen werden kann. Und Ich kann es dann wieder zum Vorschein kommen lassen, wenn es seinen Zweck erfüllen soll - die Meinen zu stärken und ihnen einen lebendigen Glauben zu schenken, ihnen Mich Selbst und Mein Wirken nahezubringen und ein helles Licht anzuzünden, wo die Finsternis schon sehr überhandgenommen hat. Amen. B.D. NR. 8404

 

Auszug aus Buch 89, Botschaft 8434:
Zusicherung des Schutzes gegen Verwirrung und Anfeindung.
9.3.1963 B.D. NR. 8434

Und ihr sollet auch alles als Meinen Willen betrachten, wodurch ihr gehindert werdet, der Welt noch zu dienen. Ich weiß es, welche Mittel Ich anwenden muß, um euch ganz und gar für Mich zu gewinnen, und darum schließe Ich euch ab von der Welt, die ihr geistig sein wollet, indem ihr von Mir Mein Wort empfanget, weil jeglicher weltliche Gedanke ein Hindernis sein kann und weil es nicht mehr viel Zeit ist bis zum Ende und in dieser Zeit Ich allen Menschen noch zum rechten Erkennen verhelfen möchte.

 

Auszug aus Buch 89, Botschaft 8444:
Einstellung zur Welt bestimmt geistigen Fortschritt.
21.3.1963 B.D. NR. 8444

Erst wenn euer Verlangen abgestorben ist, wenn ihr alles Irdische gern aufzugeben bereit seid, kann Ich euch zugehen lassen, was ihr benötigt für Leib und Seele, denn Ich, Der um alle eure Bedürfnisse weiß, werde sie auch decken, sowie Ich erkenne, daß ihr die Materie überwunden habt.

 

Auszug aus Buch 89, Botschaft 8445:
Menschwerdung Gottes.
22.3.1963 B.D. NR. 8445

Mein Wesen kann nicht personifiziert werden, doch in Jesus formte sich Mein alles umfassender Geist zu etwas euch Vorstellbarem. Die restlose Verschmelzung von Jesus mit Mir fand aber erst statt, nachdem das Erlösungswerk vollbracht war, weshalb Jesus während Seines Erdenwandels zuweilen auch vom Vater als außerhalb Seiner Selbst sprach - jedoch auch immer wieder auf die Einigung hinwies.

 

Auszug aus Buch 89, Botschaft 8452:
Gottbeweis ist Sein Wort. Überschreiten der Machtbefugnis.
29.3.1963 B.D. NR. 8452

Doch ein Kampf zwischen Licht und Finsternis wird es bleiben, solange es noch unerlöstes Geistes gibt.

 

Auszug aus Buch 89, Botschaft 8453:
Warum ist Jesu Anerkennung nötig?
30.3.1963 B.D. NR. 8453

Wenn ihr selbst wisset, daß ihr Anlaß waret Seines bitteren Leidens und Sterbens, weil ihr einst schuldig wurdet und erst eurer Schuld ledig werden müsset, bevor ihr wieder in das Reich des Lichtes und der Seligkeit eingehen könnet .

Doch dann hat er nicht mehr die Möglichkeit, zu einem Kind Gottes heranzureifen, was ihm auf Erden wohl möglich war. Es ist ein völlig neuer geistiger Abschnitt, in den die Seele eingeht, wenn sie erlöst wurde von Dem, Der ihre Urschuld am Kreuz gesühnt hat; es ist dann die Finsternis von ihr abgefallen, in der die Seele weilte seit ihrem Abfall von Gott - und das Licht, das ihr nun erstrahlt, beseligt sie ungemein, und sie selbst erkennt sich nun auch als göttliches Wesen, weil jegliche Mangelhaftigkeit von ihr gewichen ist, sowie sie frei ist von der Sünde und ihren Folgen.

 

Auszug aus Buch 89, Botschaft 8461:
Gebet um Kraft. Überwinden der Ichliebe.
7.4.1963 B.D. NR. 8461

Ihr könnet wahrlich zuversichtlich sein, daß euer Gebet um Kraft erhört wird, denn daß ihr zu Mir kommt im freien Willen, werde Ich euch auch lohnen und euch geben, was ihr euch erbittet, und seid ihr vorerst besorgt um euer Seelenheil, daß ihr also Kraft anfordert für euren geistigen Aufstieg und Mir somit beweiset, daß ihr strebet nach Mir und Meinem Reich, so werdet ihr auch alles andere empfangen, was ihr irdisch benötigt - doch ob Ich euch irdische Wünsche erfülle, wenn nur solche euer Herz bewegen oder euch zu einem Gebet veranlassen, das hängt von eurer Seelenreife ab oder auch von der Gefahr, die ein solcher irdisch erfüllter Wunsch für euch sein kann.

 

Auszug aus Buch 89, Botschaft 8465:
Warum ist das Wissen um Rückführungsprozeß nicht bekannt?
12.4.1963 B.D. NR. 8465

Ihr könnet auch ohne jegliches Wissen eure Erdenlebensprobe bestehen, wenn ihr in der Liebe lebet.

 

Auszug aus Buch 89, Botschaft 8469:
Auferstehung Jesu.
15.4.1963 B.D. NR. 8469

Ich wollte euch Menschen nur den Beweis liefern, daß ihr auch euren Leib vergeistigen könnet, wenn ihr Mir nachfolget, daß es auch für euren Leib keinen Tod mehr zu geben braucht, wenn sich alle seine Substanzen vergeistigt und der Seele angeschlossen haben, und daß ihr dann wahrhaft lebend in das jenseitige Reich eingehen könnet, wie euch dies auch Meine Himmelfahrt bewiesen hat.

Ich aber habe Mein Leben hingegeben, um euch dafür das Leben zu erkaufen, so daß ihr nun nimmermehr den Tod zu fürchten brauchet, sondern eingehen werdet zum ewigen Leben, wenn eure Seele den irdischen Leib verlässet. Ja, auch ihr könnet euren Leib mit hinübernehmen in das Reich des Lichtes und der Seligkeit, wenn ihr ihn vergeistigt im Erdenleben, wenn ihr durch die Liebe alle Schlacken von der Seele auflöset, wenn ihr auch den Körper bestimmen könnet, sich gänzlich Mir hinzugeben und in Meiner Nachfolge zu leben. Es kann Seele und Leib auferstehen von den Toten, wie Ich es euch bewiesen habe, doch nur selten wird euch diese totale Vergeistigung noch im Erdenleben gelingen.

Daß keine konkreten Beweise dafür mehr vorhanden sind, muß sein, um die Menschen in ihrer Glaubens- und Willensfreiheit nicht zu beschneiden, aber jederzeit können sie sich die Beweise selbst schaffen, wenn sie leben nach Meiner Lehre, dadurch ihren Geist erwecken und nun durch diesen Geist Belehrungen empfangen, die jenes Erlösungswerk bis zum Ende, bis zur Auferstehung am dritten Tage, betreffen.

 

Auszug aus Buch 89, Botschaft 8487:
Falsche Christi und Propheten.
4.5.1963 B.D. NR. 8487

Niemals werden falsche Propheten den Menschen reine Wahrheit darbieten können, und der Gegner hat auch nur die Absicht, die Wahrheit zu untergraben, die Menschen in Irrtum zu verstricken, und sein eifrigstes Bestreben ist, den Menschen die Wahrheit über Jesus Christus und Sein Erlösungswerk, über die Menschwerdung Gottes in Jesus, vorzuenthalten oder ihr Denken derart zu verwirren, daß sie nicht den Weg zum Kreuz nehmen und somit ihr Erdenweg erfolglos bleibt für ihre Seelen. Und kein Mittel ist ihm dafür zu schlecht, denn Jesus hat ihn besiegt durch Seinen Kreuzestod, und die Früchte Seines Sieges sucht er Ihm wieder zu entwinden. Die Seelen gehen ihm verloren, die sich Jesus zuwenden, folglich sucht er, den Menschen ein ganz falsches Bild über Jesus zu geben, so daß sie keinen Anlaß sehen, den Weg zum Kreuz zu nehmen. Die wahrheitsgemäße Darstellung des Erlösungswerkes hat auch erlösende Wirkung, und das bedeutet für Meinen Gegner, daß er seinen Anhang verliert, was er mit allen Listen und Tücken zu verhindern sucht. Und ihr Menschen könntet wahrlich leicht selbst jeden falschen Propheten daran erkennen, daß er euch das Wissen um die Erlösung durch Jesus Christus vorenthält, und also könnet ihr ihn berechtigt ablehnen als falschen Propheten. Und ihr werdet gerade in der Endzeit immer häufiger feststellen können, daß auf geistigem Gebiet die verschiedensten Darstellungen gegeben werden von seiten derer, die sich als Wahrheitspropheten hinstellen, jedoch in dem einen Punkt einig sein, daß die Erlösung durch Jesus Christus - das Kreuzesopfer des Menschen Jesus zur Tilgung der großen Sündenschuld - gestritten wird - weil der Glaube daran für Meinen Gegner den Verlust seines Anhangs bedeutet und er ihn nicht verlieren will. Schon durch Jahrhunderte hindurch wird Jesus Christus gestritten, denn immer wieder traten falsche Propheten auf, die von Meinem Gegner beeinflußt waren, gegen Jesus aufzutreten, und dies schon allein ihre Zugehörigkeit zu ihm bewies. Zwar war es ihnen nicht möglich, den Erdengang des Menschen Jesus gänzlich zu streiten und also das Wissen um Ihn völlig auszurotten, doch der eigentliche Zweck Seines Erdendaseins - Seine erlösende Mission - wurde immer wieder als Irrlehre bezeichnet und den Menschen daher jegliche Hoffnung genommen, jemals von ihrer Sündenschuld frei zu werden, wenn diese nicht selbst von ihnen abgebüßt würde - sowie sie also jenen falschen Propheten glaubten.

 

Auszug aus Buch 89, Botschaft 8492:
Bei Gott ist kein Ding unmöglich.
10.5.1963 B.D. NR. 8492

Und Ich muß oft die seltsamsten Mittel anwenden, denn es geht nicht nur um eure eigene Seele, sondern auch um die der Mitmenschen, die euch umgeben und immer ein Mensch am anderen ausreifen soll.

 

Auszug aus Buch 89, Botschaft 8494:
Gnadengeschenk vor dem Ende. Jesus Christus.
12.5.1963 B.D. NR. 8494

Jesus und Ich ist eins. Dies zu erkennen ist Gewähr für die Rückkehr des einst Gefallenen zu Mir, und darum werde Ich immer wieder den Menschen Aufschluß geben durch Mein Wort, darum ist Mein Wort die größte und wirksamste Gnadengabe, die Ich noch vor dem Ende den Menschen anbieten kann, und selig, wer sie annimmt, denn dieser wird wahrlich nicht mehr verlorengehen.

 

Auszug aus Buch 89, Botschaft 8497:
Totes Wissen. Erwecken des Geistes.
15.5.1963 B.D. NR. 8497

Der Geist ist es, der lebendig macht. Ihr könnet viele Worte gebrauchen, die euer Verstand formt, und dennoch können es tote Worte sein und bleiben, solange nicht der Geist in euch erweckt ist und ihnen das eigentliche Leben gibt. Versteht es, ihr lasset euren Verstand vorherrschen, ihr suchet alles mit dem Verstand zu ergründen, und ihr versäumet das Wichtigste, zuvor in euch den Geist zum Erwachen zu bringen, der dann alle eure Gedanken und Verstandestätigkeit recht lenken wird, so daß ihr auch zum rechten Verständnis dessen gelanget, das ohne diese geistige Hilfe für euch unverständ- lich bleibt.

Also ist rechte, wahrheitsgemäße Verstandestätigkeit abhängig von eurer inneren Beschaffenheit, von eurer Einstellung zur Liebe.

 

Auszug aus Buch 89, Botschaft 8500:
Der vorbestimmte Tag des Endes wird eingehalten.
18.5.1963 B.D. NR. 8500

Dann gibt es für sie nur einen Eingang in das Lichtreich oder ein Versetzen auf die neue Erde, wo ihnen ein paradiesischer Aufenthalt gesichert ist, der schon dem Eingang in das Lichtreich gleichzusetzen ist, weil die Menschen dann ihre Erdenlebensprobe bestanden haben und frei sind von ihrer Schuld.

 

Auszug aus Buch 90, Botschaft 8524:
Zusage göttlicher Liebesorge in größter Not.
10.6.1963 B.D. NR. 8524

An eurer Ruhe und Gelassenheit dem irdischen Geschehen gegenüber, an eurem starken Glauben und an der sichtlichen Hilfe, die ihr erfahret, werden doch viele Menschen sich aufrichten, sie werden nachdenken und können auch zum Glauben gelangen, wenn sie nur guten Willens sind. Die anderen aber befinden sich noch in Meines Gegners Gewalt, und sie werden sich auch durchzusetzen suchen und dies tun auf Kosten ihrer Mitmenschen. Und daran könnet ihr die geistige Einstellung dieser erkennen, und sowie sie wieder irdische Erfolge verzeichnen können, wisset ihr, daß ihnen der geholfen hat, der sie ins Verderben stürzen will. Und auch diese werden ihre Anhänger finden in weit größerem Umfang als ihr, die ihr die Menschen zu euch hinüberzuziehen suchet und ihnen Kunde geben möchtet vom geistigen Reich und seinem Herrn.

 

Auszug aus Buch 90, Botschaft 8529:
Ansporn zu eifriger Weinbergsarbeit.
15.6.1963 B.D. NR. 8529

Auch das soll euch anspornen zu eifriger geistiger Tätigkeit, daß Ich Selbst euch die Gedanken eingebe, Mein Wort hinzuleiten zu jenen, die größten seelischen Nutzen daraus ziehen. Wie oft beschäftigen sich die Menschen mit Fragen, die Ich ihnen beantworte durch euch, und wie oft sind sie beglückt, wenn ihnen diese Antwort geschenkt wird und sie nun auch Mich Selbst und Mein Wirken erkennen. Es ist wahrlich nichts willkürlich, und Ich kenne einen jeden Gedanken. Ich leite euch Mein Wort zu und stehe so in ständiger Verbindung mit euch, die ihr selbst gleichfalls gedanklich Mir zugewandt seid, denn innige Bindung ist nötig, daß Mein Wort euch berühren kann, sei es direkt oder auch indirekt, wenn ihr es durch Meine Boten empfanget.

 

Auszug aus Buch 90, Botschaft 8530:
Voraussetzungen für Ansprache Gottes.
15.6.1963 B.D. NR. 8530

Nicht das menschliche Ohr vernimmt Meine Stimme, sondern Ich spreche durch den Geist die Seele an, die nun erst wieder das Vernommene dem Verstand zuleitet, der die Worte aufnimmt und den Willen des Menschen bestimmt, sie niederzuschreiben, um das festzuhalten, was Meine Liebe den Menschen offenbaren will. Es ist ein Zustrahlen der Gedanken aus dem geistigen Reich, von Mir Selbst, denn der Mensch selbst könnte sich ein solches Wissen nicht zuführen, das ihm durch Meine Offenbarungen vermittelt wird - weil alle Gedanken Zuströme sind aus dem geistigen Reich und es nur auf den Ausgangsort ankommt, wie sie verwertet werden dürfen.

 

Auszug aus Buch 90, Botschaft 8563:
Zuleiten des Wissens um Erdenlebenszweck.
19.7.1963 B.D. NR. 8563

Doch es ist dieses Wissen nicht zu beweisen, es muß geglaubt werden, kann aber auch geglaubt werden, weil der innere Geistesfunke, der in einem jeden Menschen schlummert, dem Menschen von innen her die Gewißheit schenken kann und der Mensch dann keines Beweises mehr bedarf.

 

Auszug aus Buch 90, Botschaft 8608:
Aneignen der Tugenden.
6.9.1963 B.D. NR. 8608

Ihr sollet Geduld üben und euch eines Lebenswandels in Friedfertigkeit und Sanftmut befleißigen,in Barmherzigkeit und Gerechtigkeit und Demut, und ihr werdet dann auch immer ein Leben in Liebe führen, denn die Liebe allein wird euch so gestalten, daß ihr alle diese Tugenden besitzet, daß ihr euch bemüht, eurem Nächsten gegenüber die Liebe zu üben, und ihr dann also nach Meinem Willen lebet. Solange euch noch Mein Gegner beherrscht, werdet ihr es gerade daran fehlen lassen, was Ich von euch fordere. Und ihr könnet daher auch selbst erkennen, wem ihr angehöret, wenn ihr euch ernst- lich prüfet, was euch noch zu eurer Vollendung mangelt.

 

Auszug aus Buch 91, Botschaft 8633:
Die Menschen wissen nicht um ihre große geistige Not.
2.10.1963 B.D. NR. 8633

Und nur die Liebe kann euch zur letzten Vollendung bringen, nur die Liebe garantiert euch jenes selige Los in der Ewigkeit, denn nur die Liebe ist nötig, daß ihr das letzte Ziel erreichet: die endgültige Freiwerdung aus der Form. Denn wenn ihr auch in das jenseitige Reich eingehet nach dem Tode eures Leibes, so werdet ihr doch euch nicht von der Erde zu lösen vermögen, und ihr könnet auch dann noch tiefer absinken und wieder neu gebannt werden in der Materie. Es kann euch aber auch das Ende überraschen noch auf dieser Erde, und dann kehret ihr unweigerlich wieder zur Tiefe zurück, aus der ihr euch so weit emporgearbeitet habt. Und ihr müsset das entsetzliche Los noch einmal tragen, denn Ich kann nicht von dem Gesetz ewiger Ordnung abgehen, und ob euch auch Meine Liebe gehöret und euch nimmermehr aufgeben wird.

 

Auszug aus Buch 91, Botschaft 8635:
Weinbergsarbeit nach dem Willen Gottes.
4.10.1963 B.D. NR. 8635

Jeden Meiner Mitarbeiter segne Ich, und Ich gebe ihm die stille Zusicherung Meines Beistandes, sowie er für Mich tätig ist. Denn Ich brauche seine Mitarbeit, wenngleich Ich wahrlich die Macht habe, alles nach Meinem Willen zu gestalten, also auch euch Menschen durch Meinen Willen zu vollenden. Doch Mein Plan, euch zur Vollendung zu bringen, erfordert den freien Willen des Menschen, und deshalb muß auch die Erlöserarbeit durch Menschen ausgeführt werden, auf daß sich alles im Rahmen des Natürlichen abspielt und kein ungewöhnliches Wirken einen Menschen zum Glauben zwingt. Immer wieder gebe Ich euch die Zusicherung, daß Ich alle eure Gedanken lenke und ihr dann auch die Weinbergsarbeit so in Angriff nehmet, wie es Mein Wille ist. Doch immer wieder ermahne Ich euch zu emsiger Tätigkeit, und Ich habe Meine Freude an eurer Dienstwilligkeit. Doch letzten Endes wird eine gesegnete Weinbergsarbeit immer in emsiger Kleinarbeit bestehen - es wird die Verbreitung Meines Evangeliums immer ein Wirken im kleinen sein, denn ob auch Massen sich versammeln und die Verkündigung Meines Wortes hören, so wird doch Mein Wort nur in wenigen Herzen Wurzeln fassen, und der Samen wird aufgehen. Und besonders in der letzten Zeit wird der Erfolg immer geringer werden, denn die Mehrzahl der Menschen wendet sich ab, sie verschließen ihre Ohren, weil sie nicht mehr glauben. Ich aber kenne die einzelnen Menschenherzen, und diesen führe Ich auch die Gnadengaben zu, Ich führe sie mit Meinen Weinbergsarbeitern zusammen, um sie direkt durch diese ansprechen zu können. Und ihr könnet es glauben, daß Ich nicht eine Seele auslasse, wo noch die Hoffnung besteht, daß sie Mich willig anhöret. Und ihr, Meine Diener auf Erden, werdet wahrlich durch emsige Kleinarbeit mehr erreichen als durch Großaktionen, die nicht den Erfolg eintragen, den ihr euch versprechet.

 

Auszug aus Buch 91, Botschaft 8638:
Bedeutung und Schutz der göttlichen Offenbarungen.
7.10.1963 B.D. NR. 8638

Was einmal als direkte Ausstrahlung Meines göttlichen Liebelichtes zur Erde gelangt ist, das wird auch Meinen ungewöhnlichen Schutz genießen, es ist ein Geistes-Gut, das insofern unzerstörbar ist, als daß auch die materielle Form dessen geschützt wird von geistigen Kräften, wenn irdische Zerstörungen unvermeidlich geworden sind - was jedoch immer nur für das direkt von Mir empfangene Geistesgut gilt. Denn so, wie die Zuleitung von oben ein rein geistiger Vorgang ist, so, wie Meine göttliche Kraft in dieser Zuleitung zum Ausdruck kommet, so auch wird sich die göttliche Kraft äußern, wenn es gilt, die geistigen Ergebnisse, die Beweise Meines göttlichen Wirkens, zu schützen.

Doch euer ganzes irdisches Leben ist erst die Folge geistiger Vorgänge, eure Welt ist eine Scheinwelt, das geistige Reich aber ist die einzig wirkliche Welt, und was euch Menschen auf Erden unvorstellbar ist, ist in der geistigen Welt einfach selbstverständlich, und die Lichtwesen sind voller Kraft und können daher alles vollbringen, denn sie füh- ren dann immer nur Meinen Willen aus.

 

Auszug aus Buch 91, Botschaft 8643:
Erklärung über Wassertaufe.
13.10.1963 B.D. NR. 8643

Ich kann euch nur immer wieder sagen, daß alle äußeren Handlungen und Gebräuche keinen Wert haben, daß Ich niemals einen Menschen bewerte, was er nach außen hin tut, sondern allein die innere Einstellung zu Mir und Meinem Wort ausschlaggebend ist, denn sowie ein Mensch Mein Wort annimmt, es anerkennt und seinen Lebenswandel diesem Wort gemäß führet, wird er sich vollenden noch auf Erden, denn Mein Wort ist das Wasser des Lebens, das dem Urquell entströmt.

 

Auszug aus Buch 91, Botschaft 8644:
Warum verfällt der Mensch so leicht dem Irrtum? Wahrheit.
14.10.1963 B.D. NR. 8644

Und durch liebetätige Menschen kann Ich auch nur die reine Wahrheit zur Erde leiten, so daß es jederzeit möglich ist, auch in den Besitz der Wahrheit zu gelangen, weil dies die Liebe im Herzen eines Menschen selbst garantiert. Und auch das weiß Mein Gegner, und er sucht daher, auch den Liebebegriff zu entstellen. Er hindert die Menschen am rechten Erkennen dessen, was er tun soll, um sich Meine Liebe zu erringen. Er hindert sie daran, Werke der uneigennützigen Liebe zu verrichten und dadurch auch ein inneres Licht zu bekommen. Er wird es immer verstehen, die Eigenliebe eines Menschen zu Nähren, und so lange ist auch der Geist dessen noch verfinstert, und sein Denken ist irrig, denn er wird viele Gedankenströme aufnehmen, die den Gegner zum Ausgang haben.

 

Auszug aus Buch 91, Botschaft 8648:
Antwort auf Frage über Wiederverkörperung.
18.10.1963 B.D. NR. 8648

Wenn euch gesagt wird, die Seele des Menschen geht in das jenseitige Reich ein, so versteht ihr noch nicht recht, was unter letzterem alles zu verstehen ist: Alles außerhalb des Erdenlebens ist Jenseits. Und alle Gestirne bergen Geistiges in den verschiedensten Entwicklungsgraden, wo wahrlich jede Seele ihren Entwicklungsgang fortsetzen kann, wenn sie nicht so hartnäckig in ihrem Widerstand verharrt, daß sie in schöpfungslosen Räumen ihr Unwesen treibt zur eigenen Qual.

 

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