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Kommentar 4. Das große Zusammentreffen

 

Heute las ich das Folgende: "Und Ich sage es euch immer wieder: Ihr werdet das Ende erleben."

Dies ist der erste Satz einer Kundgabe, die von Bertha Dudde kommt und sie hat als Überschrift "Die Gegenwart bringt das Ende," und das Datum den 1. Juni 1948 und hat die Nummer B.D. NR. 4320.

Dies ist nun nicht die erste Gelegenheit, wo Bertha Dudde, oder uns, gesagt wird, daß wir das Ende erleben werden.

Dies war nun 1948 und Bertha Dudde starb 1965, 17 Jahre danach, und sie erlebte das Ende nicht, und seit dem ist mehr als ein halbes Jahrhundert vergangen und das Ende mag nahe sein, aber kein wirkliches Ereignis hat stattgefunden, das ein ein klares Zeichen geben würde, daß die Endzeit begonnen hat. Und dann würde es wahrscheinlich immer noch sechs Jahre, oder so, sein, bis zum Tag des jüngsten Gerichts.

Es handelt sich also hier um eine Prophezeiung, die nicht wahr geworden ist – noch nicht.

Doch da gibt es andere Aussagen, die in dem Werk von Bertha Dudde enthalten sind, die ernste Zweifel an ihrem Werk aufsteigen lassen könnten.

Wir wollen uns ein Prinzip ansehen, das sich mit unserem Thema beschäftigt.

Es kommt von 6620. Es sind die ersten beiden Sätze dort:

"Niemals wird sich etwas widersprechen, was Ich euch durch die Stimme des Geistes kundgebe. Nur könnet ihr Menschen nicht immer den rechten Sinn erfassen, und darum glaubet ihr mitunter, Widersprüche zu finden, wo keine vorhanden sind."

Und in der gleichen Kundgabe von Bertha Dudde finden wir diesen Satz: "Für geistige Erklärungen sind aber die wenigsten Menschen zugänglich."

Hier haben wir also bereits die Lösung zu unserem Problem.

Das Problem ist, keine Zugang zu geistigen Erklärungen zu haben.

Und dieses Problem wird von menschgemachten Kirchen verursacht. Sie halten uns von geistigem Wissen fern, von Wissen über das Reich Gottes, über die geistige Seite des Lebens.

Und eine dieser vielen Konfessionen ist eine Konfession, die als religiöse Sekte nicht so einfach zu erkennen ist, und alles unternimmt, nicht als religiöse Organisation bekannt zu sein.

Und ihre Mitglieder sind alle solche Wissenschaftler, sogenannte Wissenschaftler, die Atheisten und Materialisten sind.

Sie beherrschen den Rest der Wissenschaftler und sie beherrschen das weltliche Denken und besonders auch das Denken aller anderen Konfessionen.

Ich will nun, bevor ich auf unser erstes Beispiel zurückkomme, ein anderes Beispiel aus dem Werk von Bertha Dudde bringen, das widersprüchlich zu sein scheint. Es kommt von 8648:

"Wenn euch gesagt wird, die Seele des Menschen geht in das jenseitige Reich ein, so versteht ihr noch nicht recht, was unter letzterem alles zu verstehen ist: Alles außerhalb des Erdenlebens ist Jenseits. Und alle Gestirne bergen Geistiges in den verschiedensten Entwicklungsgraden, wo wahrlich jede Seele ihren Entwicklungsgang fortsetzen kann, wenn sie nicht so hartnäckig in ihrem Widerstand verharrt, daß sie in schöpfungslosen Räumen ihr Unwesen treibt zur eigenen Qual."

Es heißt hier, daß alle Gestirne Geistiges bergen. Und das bedeutet, daß alle Gestirne bewohnt sind.

Dies scheint nun völlig unserem Wissen zu widersprechen. Wir sind auf dem Mond gewesen und dort wurde niemand gefunden und die ganze Weltraumforschung zeigt an, daß all diese Gestirne leer sind.

Diese Behauptung also, daß alle Gestirne belebt sind, erscheint lächerlich zu sein.

Das ist es, wie Christen auf eine solche Behauptung wie diese reagieren, und sogar Christen, die sich von all den, oder von den meisten der verkehrten Lehren der menschgemachten Kirchen befreit haben, halten solch eine Behauptung für lächerlich.

So weitgehend hat sich die Welt von dieser Sekte der Atheisten hypnotisieren lassen.

Es scheint, daß aller Zugang zu geistigen Erklärungen abgeschnitten ist.

Wenn man nun aber diese Angelegenheit wirklich untersucht, dann wird herausgefunden, daß wirklich geistige Menschen immer von diesem Thema gewußt und geschrieben haben, und für einige war es nicht nur Wissen, das sie von jemanden erhielten, sondern sie hatten diese Tatsache selbst erlebt. Raumfahrt ist so alt wie die Menschheit und das ist nicht Raumfahrt, wie es sogenannte Wissenschaftler tun, die mit Raketen und Raumschiffen herumspielen, sondern Raumfahrt mit Geschwindigkeiten, die keine Geschwindigkeitsbegrenzungen wie die Lichtgeschwindigkeit haben, und mit Bewußtseinszuständen, die keine Begrenzungen haben, die Bewohner zu treffen, die auf solchen Gestirnen wohnen. Und das ist Raumfahrt, die mit der bewußten Unterstützung von geistigen Wesen unternommen wird.

Nun folgen Links zu einigen Webpages, die sich mit diesem Thema beschäftigen:

B.D. NR. 0254 – Gestirne. Naturgesetze. Forschen vergeblich.

B.D. NR. 3495 - Geistige und materielle Schöpfungen.

en304025

„Leere“ Planeten

Verschiedenheit der Gestirne

Himmlische Körper und irdische Körper

Jeder Stern oder Planet ist bewohnt

Raumfahrt

Jenseits

Dieses sind Links zu Webpages, die sich mit unserem zweiten Beispiel beschäftigen, wir wollen aber zu unserem ersten Beispiel zurückkehren und da geht es darum, am Ende teilzunehmen.

Bertha Dudde erhielt nicht das Verheißene und so auch all die Menschen, die ihr Werk lasen und nicht mehr unter uns weilen.

Die Bibel sagt dies über Leute mit großem Glauben:

Hebr 11,13 Diese alle sind gestorben im Glauben und haben die Verheißung nicht empfangen, sondern sie von ferne gesehen und sich ihrer getröstet und wohl genügen lassen und bekannt, daß sie Gäste und Fremdlinge auf Erden wären.

Wir kommen also nun zu unserem eigentlichen Thema, das große Zusammentreffen.

Es war bereits ein Thema im Alten Testament.

Sach 14,5 Da wird dann kommen der Herr, mein Gott, und alle Heiligen mit dir.

Und ist auch eins im Neuen Testament.

1Thess 3,13 . . . wenn unser Herr Jesus kommt mit allen seinen Heiligen.

Das zweite Kommen des Herrn verursacht das große Zusammentreffen.

Jesus kommt nicht allein. Er bringt alle Heiligen mit sich.

Und eine dieser Heiligen ist Bertha Dudde. Und all die Leser ihrer Kundgaben, die auch Heilige sind.

Doch die Bibel sagt, all Heiligen. Und das bedeutet auch solche, die noch leben, körperlich noch leben. Die sind da an diesem großen Tag. Erst auf der Oberfläche des Planeten Erde und dann aufwärts steigend und dann mit Jesus in den Wolken.

Eine Beschreibung der Entrückung folgt:

Kapitel 69 "Entrückt" aus dem Buch "Erhebet eure Häupter - Göttliche Gesichte" (1979) von J. R. (Joseph Reinhardt) Gschwend (10.05.1894 - 14.08.1988).

Eine große Menge von Heiligen in leuchtend weißen Gewändern wurde sichtbar. Sie waren von der Erde in den Himmel gehoben worden, wo eine gewaltige Krone in der Höhe schwebte. Diese Krone schien wie ein Magnet zu wirken und zog alle jene Erlösten und Überwinder an sich. Als sie sich der herrlichen Krone näherten, lösten sich viele kleine Diademe aus der großen Krone heraus. Sie war nämlich die Krone unseres Herrn Jesus Christus. ER hatte Sein Ziel erreicht, den großen Kampf gewonnen, den Lauf vollendet und damit die Krone des Lebens für uns errungen. Im Ersten Korintherbrief (9, 24 - 27) wird uns mitgeteilt, daß der Mensch den Siegespreis, die Krone empfängt, und daß Christus selbst diese Krone ist. So sind wir mit IHM verbunden, wenn wir teilnehmen an diesem Lauf und Kampf um die Meisterschaft in Seiner Macht, Weisheit und Stärke.

Hierauf erblickte ich andere Menschen, die ebenfalls durch die magnetische Kraft der Krone emporgezogen wurden, weil aber ihre Füße im Morast festgehalten wurden, konnten sie nicht frei werden. Zugleich aber waren ihre Hände gebunden und gefesselt an irgendwelche Schätze und Reichtümer, von denen sie ebenfalls nicht befreit werden konnten.

Da machte sich ein gewaltiges Feuer auf und brauste über die Erde. Es war das Feuer des Gerichts. Es erfaßte aber nur diejenigen, deren Füße noch festgebunden waren in dem schlammigen Morast, ungeachtet der Tatsache, daß sie vom HERRN gezogen waren. Doch endlich wurden auch sie befreit, obwohl die Flammen hoch schlugen. Eine Krone erhielten diese Menschen allerdings nicht, wenngleich sie mit den Kleidern der Gerechtigkeit angetan wurden und nicht verloren gingen.

Andere aber gingen tatsächlich in jenem Feuer zugrunde. Sie fanden weder Reue noch Gnade. Darum laßt uns beten, daß wir wert geachtet werden, dem kommenden Zornesgericht Gottes zu entfliehen, und daß wir dann auch Anteil haben an der Ersten Auferstehung.

Diese Menschen auf der Erde also, die nicht entrückt werden, die auf der Oberfläche der Erde bleiben, enden im Abgrund. Sie werden also auch an dem großen Zusammentreffen teilnehmen, aber für sie wird es ein schreckliches Ereignis sein. Sie werden sicherlich erweckt werden an dem Tag, aus ihrem geistigen Schlaf, und werden sich Gott gegenüber als ihrem Richter verantworten müssen, der sie dort hin schickt, wo sie hergekommen sind, die erneute Verkörperung in der Materie.

Und das Gleiche geschieht denen, die vor dem Tag des Gerichtes gestorben sind und die nicht in das Reich des Lichtes gingen, sondern in das Reich der Finsternis und denen es nicht gelang dort zu reifen, damit sie der Hölle entrinnen und in den Himmel gehen konnten. Sie werden nun aus ihrer Untätigkeit erweckt, aus der Hölle herauskommen und auch in der Materie wiederverkörpert werden.

Die Hölle wird also entleert werden und leer bleiben, weil die Menschen auf der neuen Erde anfangs nicht in das Reich der Finsternis gehen werden, sondern in Reich des Lichtes, nachdem sie ihr Leben auf der Erde beendet haben.

Als Jesus zur Hölle ging, nach seinem Tod am Kreuz, gelang es ihm, alle Seelen aus dem Ort heraus zu bekommen, den die Bibel Abrahams Schoß nennt. Jesus ging auch zur richtigen Hölle, doch nur wenige Seelen folgten ihm aus der Hölle heraus in den Himmel. Die meisten blieben dort und sie und alle Seelen, die danach zur Hölle gingen, blieben auch dort, falls sie nicht ihre Meinung änderten und dem Licht zustrebten und deshalb dem Reich des Lichtes. Und all diese Seelen erhalten ihren Weckruf und werden vor dem Richterstuhl erscheinen und wieder Materie werden.

Und diese Erweckung aus ihrem Zustand des geistigen Todes ist es, was die Bibel die Auferweckung am letzten Tag aus den Gräbern nennt. Sie werden also an dem Tag des Gerichtes wieder auf der Erde erscheinen, um gerichtet zu werden, gerichtet zu einer erneuten Verbannung in der Materie.

Solch eine Auferweckung aus den Gräbern fand auch statt, als Jesus aus der Hölle kam mit all den Seelen, die ihm folgten, aber das war keine Auferweckung zur Verdammnis, sondern eine Auferweckung zum Heil, und wird in Matthäus 27,52-53 beschrieben:

52. Und die Erde erbebte, und die Felsen zerrissen, die Gräber taten sich auf, und standen auf viele Leiber der Heiligen, die da schliefen,

53. und gingen aus den Gräbern nach seiner Auferstehung und kamen in die heilige Stadt und erschienen vielen.

Nun folgt eine Kundgabe von Bertha Dudde, die sich mit der Situation am Tag des Gerichte beschäftigt:

Todesschlaf. Auferweckung aus den Gräbern am jüngsten Tage.

27. Oktober 1946. B.D. NR. 3916.

Die Toten ruhen nur dem Leibe nach, d.h., der Leib ist jeder irdischen Tätigkeit enthoben, und das Irdisch-Materielle erfüllt seine ihm vom Schöpfer zugewiesene Bestimmung, indem es auch in seinem Auflösungsprozeß noch unzähligen Lebewesen Aufenthalt gewährt, bis es wieder völlig als geistige Substanz verflüchtet ist. Die Seele des Menschen aber hat an dem Ruhezustand des Körpers keinen Anteil mehr; sie kann wohl ohne Tätigkeit im Jenseits weilen, doch dieser Zustand ist kein Zustand der Ruhe, sondern ein Zustand ohnmächtigen Bewußtseins ihrer Existenz, ein Zustand größter Kraftlosigkeit, der qualvoll ist, weil er bewußt von der Seele empfunden wird. Darum also kann nicht von einer Ruhe der Toten gesprochen werden und noch viel weniger bei den Seelen, die einen Grad der Vollkommenheit erreicht haben, daß sie in Lichtsphären Eingang finden. Denn diese Seelen sind unentwegt tätig und sind selig in ihrer Tätigkeit. Und darum ist es irrig, zu reden von dem Schlafe der Toten bis zu ihrer Erweckung am jüngsten Tage. Eine Auferweckung der Toten wird wohl stattfinden an diesem Tage - es werden die geistig-Toten auf Erden erwachen aus ihrem Schlafe, so sie erkennen werden Gott in Seiner Größe und Macht und so sie sich vor Seiner Gerechtigkeit werden verantworten müssen. Doch dieses Erwachen wird furchtbar sein. Und so auch werden viele, die in den Gräbern ruhen, leiblich und geistig, die schon in jenseitigen Sphären weilen, zur Verantwortung gezogen werden, weil sie die Ruhe des Todes der lebenbezeugenden Tätigkeit vorziehen. Es werden auch jene Seelen am Tage des Gerichtes verurteilt werden zu erneuter Bannung in der Materie, auf daß sie nun den Ruhezustand zu verkosten bekommen, der ihnen begehrenswert schien und dem sie doch entfliehen konnten. Denn so eine Seele sich im Jenseits rückentwickelt, strebt sie selbst die Materie an, und ihrem Willen wird entsprochen werden - also wird die Erweckung aus den Gräbern am jüngsten Tage zu verstehen sein. Der Fleischleib hat wohl seine Ruhe gefunden insofern, als daß er der Seele nicht mehr zu dienen braucht, doch auch seine geistigen Substanzen müssen weiter ihren Zweck erfüllen nach göttlicher Bestimmung. Die Seelen aber sind zu bedauern, so sie nicht in den Zustand des Lebens eingehen können nach dem Tode des Leibes, und die Auferweckung am jüngsten Tage zum ewigen Leben oder zu ewiger Verdammnis ist nur so zu verstehen, daß den auf Erden Lebenden plötzlich die Erkenntnis kommen wird, das Erwachen aus tiefstem geistigen Schlaf, doch dem Bösen zum Gericht; denn die guten, Gott-zugewandten und Gottes Willen erfüllenden Menschen wissen um den Zustand des Lebens nach dem leiblichen Tode und fürchten letzteren nicht, und sie gehen auch zum ewigen Leben ein. Doch den erneuten Entwicklungsgang auf der neuen Erde durch ihre Schöpfungen werden auch viele Seelen gehen müssen, die schon lange abgeschieden sind von dieser Erde, die Zeit im Übermaß hatten im geistigen Reich, ihren Willen zu wandeln und tätig zu werden, die aber in ihrem kraftlosen Zustand verharrten und die Ruhe des Todes vorzogen und daher immer kraftloser wurden, so daß das Geistige selbst sich verhärtete und reif ist zu erneuter Bannung in irdischen Schöpfungen. Diese erstehen gleichsam aus ihren Gräbern, denn ihnen wird wieder eine neue Möglichkeit geboten, zum Licht des Tages zu kommen, wenn auch nach undenklich langem Zeitraum. Alles, was tot ist im Geist, wird erwachen am jüngsten Tage, doch nicht zum Leben, sondern zum Gericht. Selig, die nicht ruhen in diesem Todesschlaf, selig, die unentwegt tätig sind auf Erden oder im geistigen Reich und deren Tätigkeit nicht in irdischen Mühen besteht, sondern ihrer geistigen Entwicklung dient - selig, die leben im Geist, die sich nicht dem Trägheitsschlaf hingeben, die nicht die Ruhe suchen, denn sie werden leben in Seligkeit und den Tag der Auferweckung nicht zu fürchten brauchen. Amen. B.D. NR. 3916.

Wenn Bertha Dudde schreibt, "Und Ich sage es euch immer wieder: Ihr werdet das Ende erleben," dann geht es um dieses große Zusammentreffen aller Teilnehmer dieser Erlösungsperiode.

Alle Menschen von Adam und Eva bis zu denen, die gerade vor und am Tag des Gerichtes geboren werden, werden zu diesem großen Zusammentreffen erscheinen und Zeugen der Ereignisse dieses Tages sein.

Und in Matthäus 24,34 und in Markus 13,30 und in Lukas 21,32 haben wir die Worte von Jesus:

Wahrlich ich sage euch: Dies Geschlecht wird nicht vergehen, bis daß dieses alles geschehe.

Da gibt es also keinen Grund, etwas in Bertha Duddes Werk als widersetzlich zu sehen.

Nur können wir Menschen nicht immer den rechten Sinn erfassen, und darum glauben wir mitunter, Widersprüche zu finden, wo keine vorhanden sind.

Es gibt also keinen Grund, sich so zu benehmen, wie die Jünger von Jesus, die es nicht akzeptieren konnten, daß Jesus ihnen sagte, sie sollen sein Fleisch essen:

Joh 6,66 Von dem an gingen seiner Jünger viele hinter sich und wandelten hinfort nicht mehr mit ihm.

Wir ziehen uns nicht zurück, wir wandern weiter mit Jesus, weil wir sein Fleisch essen wollen, das geistige Nahrung ist, das Wort Gottes.

Joh 1,14 Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

Nun folgt eine Kundgabe von Bertha Dudde, die sich mit anscheinenden Widersprüchen, aber auch mit dem Universum beschäftigt:

Erschaffung der Welt. Moses. Bildersprache.

4. und 5. August 1947. B.D. NR. 4097.

Lasset euch zu keinem Urteil hinreißen, solange ihr noch nicht vollerweckten Geistes seid. Es gibt so unendlich vieles, das euren Verstand belasten würde, so er es verarbeiten sollte, das aber doch göttliche Weisheit ist, also ein Wissen, das völlig der Wahrheit entspricht. Der Mensch kann in seiner Unzulänglichkeit nicht ein Teilchen davon erfassen, er kann auch nicht durch noch so scharfe Verstandestätigkeit Licht darüber empfangen, sondern er muß auf geistigem Wege darüber Aufklärung begehren und in Empfang nehmen. Er muß Gott zu sich sprechen lassen direkt oder in Form von Gedanken, die nach innigem Gebet um Erleuchtung in ihm aufsteigen. Was dem einen Menschen voll verständlich ist, kann dem anderen dunkleres Wissen sein als die tiefste Nacht, und also wird letzterer verwerfen, was der erste als reine Wahrheit erkennt und annimmt. Es kann aber eine Debatte darüber auch jenem Aufklärung geben, so er solche verlangt. Ebenso kann Gott auch in Form von Belehrungen durch Mitmenschen die Wahrheit austeilen, so Er durch ein Organ Sich Selbst äußern kann oder diesem in die Feder diktiert, was zu wissen nötig ist: - Es gibt verschiedene Erklärungen über den Schrifttext von der Erschaffung der Welt, und jede kann Wahrheit sein, wenn sie ihren Ausgang genommen hat von Dem, Der die ewige Wahrheit Selbst ist. Und es ist sonach vom Reifegrad des Belehrtwerdenden abhängig, welche Erklärung er benötigt. Er kann die Schöpfungstage betrachten, wie er will, er kann einen rein geistigen Zusammenhang erkennen wollen und wird entsprechend belehrt - er kann aber auch sich selbst als Mittelpunkt jeglicher materiellen Schöpfung betrachten und dementsprechend die überlieferten Aussprüche Moses auslegen oder sie als ihm unverständlich ad akta legen bis auf weiteres, d.h., bis seine Erkenntnisreife erhöht ist durch einen dem göttlichen Willen gemäßen Lebenswandel. Er wird nie zum restlosen Verständnis gelangen auf Erden, denn die göttliche Weisheit ist unerschöpflich, unergründlich, bevor nicht der Mensch vollkommen ist, wenngleich Gott den Menschen erleuchtet und ihm ein umfangreiches Wissen durch Seinen Geist vermitteln kann. Die Erschaffung der Welt kann den Menschen nicht anders als in Bildern klargemacht werden. Die Menschen zur Zeit Moses waren mit der Bildersprache vertraut, so daß sie nicht nur die irdische, d.h. die materielle Entwicklung der Erde darunter verstanden, sondern auch den geistigen Zusammenhang begreifen konnten, so sie diesen zu erfahren wünschten. Es sind die Worte Moses nicht oberflächlich gegeben, und sie können daher auch nicht ihrem Wortlaut gemäß zu verstehen sein, sondern Gott Selbst sprach zu Moses, und zwar für die gesamte Menschheit einer ganzen Erlösungsepoche, die einen endlos langen Zeitraum umfaßt. (5.8.1947) Und seine Rede war so gehalten, daß sie Anwendung finden konnte auf Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft. Sie erleuchtete sowohl die Zeit von Anfang bis zum Ende einer Erlösungsepoche als auch die Vorzeit und die noch kommende Zeitepoche, die von einem geistig Schauenden, wie Moses es war, klar und sicher vorausgesehen wurde, wenn auch der Mensch als solcher über zukünftige Dinge nicht Bescheid weiß. Dem geistig Schauenden aber enthüllt sich alles, und entsprechend ist auch sein Handeln. Moses gab also der Menschheit ein Licht, er stand in vollstem Übereinklang mit dem Willen Gottes, und er konnte daher auch aussprechen, was in ihm zur Aussprache drängte: Gott wollte nun den Menschen kundtun die Reihenfolge der irdischen Schöpfung, wobei jedoch zu bedenken ist, daß endlos lange Zeit dazu benötigt wurde und diese Zeit sowohl auf die geistige als auch auf die irdische Entwicklung bezogen werden muß. Die geistige Entwicklung betrifft immer als letztes das Wesenhafte in der Verkörperung als Mensch. Folglich muß die Aufwärtsentwicklung als Mensch auch zu vergleichen sein mit der langsamen Entwicklung der irdischen Schöpfung, und da erstere sich vollzieht in der göttlichen Ordnung, muß sie dem Entwicklungsgang der irdisch materiellen Welt gleichen, der auch in Gott-gewollter Ordnung seinen Lauf nahm. Nur der geistig strebende Mensch versteht den Zusammenhang und kann diese Feststellung machen, und dieser versteht auch den Sinn der Worte Moses ihrer geistigen Bedeutung nach. Eine verständlichere Erklärung ist jedoch nicht zu geben, solange nicht die Parallele gesucht wird von geistiger und materieller Aufwärtsentwicklung. Den Werdegang der materiellen Schöpfung den Menschen zu erläutern war wahrlich nicht von Bedeutung, und das Wissen darum bereichert den Menschen nicht. Dennoch war ihr Anfang dem geistigen Zustand des Wesenhaften entsprechend. Alles Folgende ergab sich aus dem Vorhergehenden. Es ist aber keineswegs abzuleugnen, daß Gott den Menschen ständig Hinweise gibt auf ihre Bestimmung, auf ihren Lebenszweck - die Höherentwicklung der Seele. Durch Moses geschah das gleiche in eben der Weise, daß die Menschen auf die Entstehung der irdischen Schöpfung aufmerksam gemacht wurden immer mit dem Hinblick auf das geistige Ziel. Und in der gleichen Weise erläuterte der Mensch Jesus die Worte Moses, getrieben vom Geist in Sich, und Ihm war die geistige Entwicklung des Menschen von größerer Bedeutung, so daß Er alles im Hinblick darauf erklärte, um die Menschen zu veranlassen, der eigentlichen Erschaffung der Welt die geringere Bedeutung beizulegen als der geistigen Entsprechung, der Parallele, die jedes irdische Geschehen aufzuweisen hat und die weit mehr beachtet werden muß, will der Mensch Erfolg verzeichnen für seine Seele. Es können noch viele andere Erklärungen geboten werden, und es ist dies auch der Fall, daß die Empfänger geistiger Kundgaben verschiedene Auslegungen darüber erhalten durch Geisteswirken. Dann aber ist von Zeit zu Zeit eine Aussprache nötig, und wo gleiche Ansichten, gleiche Erklärungen anzutreffen sind, dort kann auch von sicherem Geisteswirken gesprochen werden, denn eine jede Erklärung muß übereinstimmen mit der anderen und letzten Endes immer die Aufwärtsentwicklung des Geistmenschen betreffen, wenn auch in leichter oder schwerer zu fassenden Darstellung. Wo der Geist Gottes selbst wirken kann, ist auch das Verständnis garantiert. Amen. B.D. NR. 4097.

Und jetzt kommt Judas, Vers 14:

Es hat aber auch von solchen geweissagt Henoch, der siebente von Adam, und gesprochen: "Siehe, der Herr kommt mit vielen tausend Heiligen

Sie werden alle da sein. Alle von Anfang an dieser Erlösungperiode nehmen an dieser großen Zusammenkunft teil.

 

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