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Kommentar 3. Kaspar von Schwenckfeld

 

Als Bertha Dudde ihr Leben beschrieb, berichtete sie, sie sei in Liegnitz geboren und daß ihre Eltern verschiedenen Konfessionen angehörten:

„Die Eltern gehörten unterschiedlichen Konfessionen an. Der Vater war protestantisch, die Mutter katholisch.“

Diese beiden Konfessionen sind die katholische und die evangelische und diesem ihrem Hintergrund, dem religiösen und auch dem örtlichen, Liegnitz, werde ich nun ein paar Einzelheiten hinzufügen, die das Verständnis für diese Dinge erweitern.

Als erstes folgt jetzt ein Zitat, daß den Rahmen setzt:

"Protestantismus ist zum größten Teil nur ein bißchen reformierter römischer Katholizismus."
- Curtis Lee Hall

Jetzt folgt ein Auszug aus einem Buch mit dem Titel "The Pilgrim Church" (Die Pilger-Kirche) von E. H. Broadbent, 1931:

Einer, der von der römisch-katholischen Kirche weg blieb, wie auch von der lutherischen und der reformierten, und sich doch nicht denjenigen anschloß, die Wiedertäufer genannt wurden, war der schlesische Adlige Kaspar von Schwenckfeld (1489-1561), der einen wichtigen Einfluß in seinem eigenen Land und darüber hinaus ausübte. * [* "Schwenkfeld, Luther und der Gedanke einer Apostolischen Reformation" Karl Ecke.] Beschäftigt mit Geschäftsangelegenheiten in Verbindung mit einem oder einem anderen der kleineren deutschen Gerichte, kümmerte er sich nicht viel um die Schrift, bis, als er 30 Jahre alt war, er von seiner Gleichgültigkeit von Martin Luthers "wunderbaren Trompete Gottes" aufgeweckt wurde, sich selbst dem "klaren Licht von Gottes gnädigem Besuch" ergab, und "die Seele" der Reformation in Schlesien wurde. Es dauerte nicht lange, bis er sich gezwungen sah, einige Punkte in Luthers Lehre zu kritisieren, zuerst dem bezüglich des Herrn Abendmahl. Deshalb wurde er mit Schärfe von Luther angegriffen, der seine Autorität benutzte, ihn als Außenseiter und Ketzer zu behandeln. Schwenckfeld hörte jedoch niemals auf, seine große Schuld in geistigen Dingen gegenüber Luther anzuerkennen, und nachdem er viele Jahre lang unter den Angriffen von Luther und den lutherischen Predigern leidete, gab er denjenigen, die mit ihm sympathisierten, diesen Rat, "Laßt uns treu zu Gott für sie beten, denn die Zeit muß schließlich kommen, wenn sie, mit uns allen, unsere Unwissenheit in der Anwesenheit des einen Meisters, Christus, zusammen anerkennen müssen."

Ich will hier erst mal den Bericht von E. H. Broadbent über Kaspar von Schwenckfeld unterbrechen und Bemerkungen hinzufügen.

Kaspar von Schwenckfeld war also 30 Jahre alt, als er von Luthers Arbeit erfuhr, und da er 1489 geboren war, war das also im Jahr 1519, und das war gerade mal zwei Jahre nach dem Beginn der Reformation im Jahre 1517. Er war also einer von denen, die ganz am Anfang der Reformation von der Reformation richtig aufgerüttelt wurde.

Und was natürlich sehr bedeutend ist in diesem Leben des Kaspar von Schwenckfeld ist, daß er gleich in der allerersten Zeit der Entstehung der neuen Konfession der Anhänger Luthers von deren Anführer, Luther, verfolgt wird. Er wollte seine Einsichten und Erkenntnisse in die Bibel mit Luther diskutieren, und was passierte?

"Deshalb wurde er mit Schärfe von Luther angegriffen, der seine Autorität benutzte, ihn als Außenseiter und Ketzer zu behandeln."

Und damals war so etwas wie zum Ketzer erklärt worden zu sein, nicht einfach eine Sache die unter Theologen diskutiert wurde und die ihre verschiedenen Meinungen austauschten und verschiedener Ansichten waren und diese diskutierten und den anderen nachzuweisen versuchten, daß sie verkehrt lagen. Ein Ketzer zu sein, bedeutete praktisch zum Tode verurteilt zu sein. Es ging um Leben und Tod.

Es war nicht nur eine Angelegenheit der Amtskirche, sondern gleichfalls auch des Staates, und ein Ketzer war auch ein Feind des Staates und mußte deshalb verfolgt und bestraft werden.

Von Schwenckfeld wäre nun offensichtlich in einem katholischen deutschen Staat als Ketzer behandelt worden, doch nun hatten ihn die Lutheraner zum Ketzer erklärt und deshalb war er ein Geächteter in jedem protestantischen Staat Deutschlands.

Also direkt von Anfang an verfolgte die lutherische Konfession Christen.

Direkt von Beginn wurde die lutherischen Kirche vom Teufel benutzt, Gott zu bekämpfen. Direkt von Beginn wurde die lutherische Kirche in das Regiment des Antichristen integriert.

Der große "Reformator" der Schweiz, Zwingli, zum Beispiel, erklärte seine Gegner zuerst zu Ketzern, und dann ersäufte er sie in der Limmat.

Die lutherische Kirche war von Anfang an, genau so wie die katholische Kirche, eine Organisation der Propheten-Mörder.

Bei dieser ganzen Reformation ging es im Wesentlichen um Macht und Einfluß und Geld und Einkommen, und da war Kaspar von Schwenckfeld eben die seltene Ausnahme.

Wenn wir uns das Werk von Bertha Dudde ansehen, dann stellen wir fest, daß sie in den Jahren von 1937 bis 1965 schrieb, und ihr Schreiben fing also in der Mitte der Nazi-Herrschaft an und das war eine atheistische Diktatur, die Dinge wie die Botschaften von Bertha Dudde als etwas absolut Feindliches ansah. Ihre Arbeit und ihr Leben war also ständig gefährdet und sie konnte nicht frei über die Dinge, die sie schrieb, diskutieren und sie veröffentlichen. Sie mußte erhebliche Vorsicht walten lassen. Aber diese Situation brachte es auch mit sich, daß die beiden großen Konfessionen in Deutschland, die Katholiken und die Protestanten, auch unter Druck standen, und praktisch vom Staat bekämpft wurden. Und dies war in gewisser Hinsicht ein Segen für Bertha Dudde und ihre Arbeit, daß ihre wirklichen Feinde, diese beiden Konfessionen, selbst angefeindet wurden und deshalb nicht sehr scharf darauf waren, sich zusätzliche Probleme zu schaffen. Bertha Dudde kann man eigentlich als die größte aller Prophetinnen bezeichnen, und wenn in ihren Botschaften Jakob Lorber als der größte Prophet bezeichnet wird, B.D. NR. 8909, dann ist das wohl durchaus richtig, aber das war eben als Bertha Dudde ihre Arbeit noch nicht abgeschlossen hatte. Aber aus der Sicht ihres abgeschlossenen Werkes, kann man sie nicht nur als größte Prophetin bezeichnen, sonder als größten aller Propheten. Und der Beweis liegt einfach darin, daß die Konfessionen ihr Werk heute verleumden und bekämpfen. Aber zur Zeit des dritten Reiches und der dann darauf folgenden Herrschaft der Siegermächte gab es kaum Groß-Inquisitoren, sprich Sektenbeauftragte, die Bertha Dudde aufspüren und schikanieren konnten. Die Propheten-Mörder morden zuerst die Prophezeiung, so wie sie es jetzt mit dem Werk von Bertha Dudde tun, und dann wird an dem Prophet Rufmord begangen, und danach, falls er dann noch lebt, richtiger Mord.

Wir machen aber jetzt erst einmal weiter mit dem Bericht von E. H. Broadbent über Kaspar von Schwenckfeld :

Das Studium der Schrift wurde seine große Freude. Er berechnete, daß wenn er vier Kapitel je Tag lesen würde, würde er die Bibel einmal pro Jahr durchlesen, und machte dies zunächst eine Regel, obwohl er es dann dem heiligen Geist überließ, sein Lesen zu leiten und band sich nicht an eine gewisse Zahl von Kapiteln täglich. "Christus", sagte er, ist der "Hauptinhalt der ganzen Bibel" und "der Grund-Gegenstand der ganzen heiligen Schrift ist, daß wir den Herrn Christus vollständig kennen mögen." Glauben in die Genauigkeit und die Eingebung der ganzen Bibel war für ihn nicht ein Festhalten an alter und fraglicher Lehre, sondern eine neue Entdeckung von unbegrenzbaren Möglichkeiten; nicht alter Aberglaube, sondern moderner Fortschritt. Er beschrieb sein Lesen der Schrift als "ein Nachgrübeln, Suchen, Hineinbohren; ein tatsächliches Lesen und Wieder-Lesen von allem, kauen, meditieren, umdrehen und alles gründlich durchdenken." "Denn da werden dem Gläubigen unverfälschte Schätze offenbart, reine Perlen, Gold und wertvolle Steine." Als eine "sichere Regel" für den Ausleger, sagte er, "wo strittige Passagen vorkommen, muß der gesamte Inhalt in Betracht gezogen werden, Schriftstelle auf Schriftstelle zu Bewußtsein gebracht werden, einzelne Passagen im Ganzen gesehen werden, miteinander verglichen und die Anwendung gefunden werden, nicht nur durch die äußerliche Erscheinung einer einzelnen Passage, sondern im Sinne der Gesamtheit der Schrift." Er studierte Hebräisch und Griechisch und benutzte in seiner Arbeit nicht nur Luthers Übersetzung, sondern auch "die alte Bibel" (von den Wiedertäufern benutzt) und die Vulgate. Er fand den Schlüssel für vieles, das im Alten Testament enthalten ist, im typischen Gebrauch davon im Neuen. Er beschloß, sich der Führung der Schrift in der Lehre und in der Praxis zu unterwerfen, und, "wenn wir nicht alles verstehen" sagte er, "sollten wir nicht die Schrift dafür verantwortlich machen, sondern eher unsere eigene Unwissenheit."

Aus diesem Bericht kann man schon einmal die ganze Einstellung von Kaspar von Schwenckfeld ersehen.

Er war nicht daran interessiert, seine neue Situation dazu zu benutzen, daraus nun einen Lebensunterhalt zu verdienen, sie zu einem Beruf aufzubauen, der ihm ein Einkommen sicherte, wie diejenigen es tun, die Theologie studieren, um Priester oder Pastor zu werden.

Er ging offensichtlich das Wort Gottes an, als ob er in ihm die Wahrheit und alle Antworten fürs Leben finden könnte.

Es war die Auswirkung seines ersten Kontaktes mit dem Wort Gottes.

Schwenckfeld beschreibt das Herangehen an das Wort Gottes wie das Auf- und Zerbrechen eines Gegenstandes, um an das heranzukommen, was im Innen ist. Erst wenn man etwas zerlegt hat, kann man das sehen, was vorher innen verborgen war, und das ist das eigentlich Wichtige, die geistige Bedeutung des Wortes. Und davon gibt es wieder verschiedene Stufen und Grade.

Acht Jahre nach seiner ersten "Visitation" hatte er ein weiteres Erlebnis, das sich, wie es ihm schien, sogar noch mehr auf sein Leben auswirkte. Bis zu dieser Zeit war er eifrig gewesen, die Schrift und Lutherismus zu verkünden; doch jetzt war das, was er intellektuell glaubte, in eine ganze Überzeugung des Herzens verwandelt worden. Er wurde sich seiner himmlischen Berufung gewahr, erhielt eine überwältigende Versicherung seiner Errettung und unterwarf sich Gott als ein "lebendes Opfer." Ein tiefes Gefühl für Sünde und Dankbarkeit der Zulänglichkeit der in Christus erwirkten Erlösung, durch seinen Tod und Auferstehung, erfaßte seinen Willen, transformierte seinen Verstand und brachte ihn zu dem Gehorsam, in dem er die Freiheit fand, den Willen Gottes zu tun.

Er machte auch die Entdeckung, daß die Schrift nicht nur sichere Führung gab hinsichtlich persönlicher Rechtfertigung, sondern daß sie auch eindeutige Anweisung bezüglich der Kirche enthielt. "Wenn wir die Kirche reformieren würden", sagte er, "müssen wir von der heiligen Schrift Gebrauch machen und besonders von der Apostelgeschichte, wo man klar finden kann, wie die Dinge am Anfang waren, was richtig ist und was falsch ist, was lobenswert und akzeptabel ist für Gott und den Herrn Christus. Er sah, daß die Kirche zur Zeit der Apostel und ihrer direkten Nachfolger eine herrliche Versammlung war, nicht nur an einem Ort, sondern an vielen. Er fragte, wo solche Versammlungen heute gefunden werden können, denn, sagte er, "die Schrift kennt keine anderen, als solche, die Christus als ihr Haupt anerkennen und sich freiwillig unterwerfen, um vom heiligen Geist regiert zu werden, der sie mit geistigen Gaben und Wissen schmückt." Jesus selbst führt durch die geistigen Gaben, die er verteilt, nicht nur der ganzen Kirche, sondern auch den einzelnen Versammlungen. In diesen Versammlungen manifestieren sich geistige Gaben zum gemeinsamen Wohl; derselbe Geist teilt die Gaben auf, doch sie manifestieren sich in jedem einzelnen Mitglied. Der Geist hat ungehinderte Freiheit. Wenn einer, vom Geist geführt, aufsteht, muß, der schon spricht, aufhören. Die Kirchen sind nicht perfekt, es ist immer möglich, daß sich Heuchler unbeobachtet einschleichen, doch wenn entdeckt, müssen sie ausgeschlossen werden. Schwenckfeld konnte deshalb die reformierte Religion nicht als eine Kirche erkennen, weil die große Masse der getauften Christen ohne den Geist von Christus waren und die Sakramente ohne die Gnade Gottes nahmen. Er war bereit, die Hilfe von Missions-Organisationen anzunehmen, wenn sie nicht vorgaben, den Platz der Kirche von Jesus Christus einzunehmen. Eine nationale Kirche ist eine, sagte er, die zu dem Zustand zurückgegangen ist, der im Alten Testament erreicht war.

"Es ist klar und offensichtlich" sagte er weiter, "daß alle Christen aufgerufen und geschickt sind, ihren Herrn und Erretter Jesus Christus zu loben, seine Tugenden zu veröffentlichen, die er aus der Dunkelheit in sein wunderbares Licht gerufen hat, und seinen Namen vor Menschen zu bekennen." Jede Einschränkung der universellen Priesterschaft aller Gläubigen ist eine Begrenzung des heiligen Geistes. "Wenn sie zu der Zeit von Paulus so gehandelt hätten, und nur solchen es gestattet wäre zu predigen, die vom Richter ernannt sind, wie weit würde der christliche Glaube gereicht haben? Wie hätte das Evangelium unsere Zeit erreicht?" Einige unter den Gläubigen sind für besonderen Dienst ausgewählt, und sind für ihr Amt ausgerüstet und ausgesondert, nicht durch Studium, Wahl, oder Ordination, sondern durch den Druck, die Offenbarung und Manifestation des Geistes, "daß Christus mit ihnen ist, wird gezeigt durch Gnade, Kraft, Leben und Segen." Da ihre "Berufung und Aussendung einzig und allein von Gott ist, im Wohlwollen von Christus, handeln sie mit Kraft und mit großer Sicherheit im heiligen Geist, werden Seelen wiedergeboren, Herzen erneuert, das Reich von Christus wird aufgebaut." "Der Gläubige kann niemals solcher apostolischer, geistiger Prediger müde werden, noch sie genug hören, denn mit ihnen finden sie die Kraft Gottes und Nahrung für ihre Seelen; es sind solche, daß der Herr Christus sagte, ‚Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Wer aufnimmt, so ich jemand senden werde, der nimmt mich auf‘ (Johannes 13,20). Keine unbekehrte Person oder jemand mit unheiligem Verhalten kann ein rechter Geistlicher für den Zuwachs der Kirche sein, obwohl er ein Doktor und Professor sein mag, die Bibel auswendig kennen mag, und ein großer Redner sein mag." Wenn "einige sagen, daß die Person und das Amt getrennt sind, daß sogar wenn ein Bischof, Priester oder Prediger ein böser Mensch sein sollte, kann er doch ein gutes Amt bekleiden, das Amt eines Lehrers des Neuen Testamentes, und kann ein Diener des heiligen Geistes sein, ist dies gegen alle Schrift und gegen die Ordonanz von Christus." "Was für ein Dienst ist das, wo der Lehrer selbst ungelehrt in seinem Herzen ist . . . und nicht glaubt, was er lehrt, das bedeutet, nicht selbst tut und handelt was er sagt, während, im rechten Dienst des Neuen Bundes, gemäß den Anweisungen von allen apostolischen Schriften und dem Beispiel des Herrn Christus selbst, diese beiden immer zusammen gehen müssen."

Bezüglich der Taufe lehrte Schwenckfeld, daß sie nicht errettet, und daß Errettung ohne sie erhalten werden kann; doch zur gleichen Zeit sah er ihre Bedeutung und daß nur solche getauft werden sollten, die sich selbst als Gläubige bezeichnen, und da Kinder in der Wiege nicht imstande sind zu glauben, sie nicht geeignete Personen für die Taufe sind.

Er schloß sich jedoch nicht denen an, die Wiedertäufer genannt wurden. Obwohl er sie als gottesfürchtige Leute beschreibt, getrennt von der großen Masse derjenigen, die der Religion gegenüber gleichgültig waren, zu erkennen an ihrem aufrechten Verhalten und tiefer religiöser Ernsthaftigkeit, beschuldigte er sie jedoch der Paragraphenreiterei und des Unwissens, und, gemeinsam mit so vielen anderen, vermengt zusammen, als ob sie eins wären, die gottergebenen, schwer-geprüften Brüder, mit all den fanatischen Elementen die im Bauernkrieg verwickelt waren, die Münster-Extravaganzen und andere Ausbrüche. Er behauptet "die ersten Baptisten" gekannt zu haben und beschreibt dann Münzer, der wegen Aufruhr im Bauernkrieg exekutiert wurde; spricht von Männern des Typs von Balthazar Hubmeyer, sie seien Jünger von Hans Hut, obwohl der erstere ein energischer Gegner der extremen und unausgewogenen Lehren von Hut war; erzählt ein Gerücht, daß Hut Selbstmord im Gefängnis beging, obwohl er hinzufügt, daß einige sagen, dies war unbeabsichtigt, und er fügt den Namen "Hutist-Baptisten" denen zu, die von den meisten Leuten "Wiedertäufer" genannt werden. Er erzählt verschiedene abträgliche Anekdoten, die ihm durch Brief übermittelt wurden, und eine, die er selbst gehört hatte von einer Person, die eine der "Hutist"-Versammlungen verlassen hatte, von deren Christentum er jedoch doch wenig hielt. Er sagt, sie hatten wenig gut begründetes Wissen über Sünde, Errettung durch Gnade Gottes und Versicherung der Errettung, und besonders, daß sie nicht das Ideal der wahren apostolischen Kirche begriffen hatten. "Sie überredeten sich selbst", sagte er, "daß . . . sobald sie äußerlich empfangen waren . . . in ihre selbst zusammengetragenen Versammlungen, sie seien die heiligen Leute Gottes, ein Volk, das er aus allen anderen auserwählt hat, eine reine, makellose Kirche, . . . obwohl die Gaben des heiligen Geistes, das Ornament und die Schönheit von christlichen Versammlungen und Kirchen, wie in den heiligen Schriften beschrieben, sehr wenig unter ihnen sichtbar sind." Eine äußerliche Orthodoxie ist für sie das Zeichen der wahren Kirche Christi. Deshalb ist ein unbiblischer Geist des Verurteilens, und geistiger Stolz, für sie charakteristisch. "Sie sind so sehr mit sich selbst in allem was sie tun zufrieden, daß alle anderen, die nicht von ihrer Art des Denkens sind, die nicht ihre Taufe akzeptiert haben und ihrer Versammlung nicht beitreten werden, von ihnen verurteilt sind, von der Zusammengehörigkeit der Heiligen Gottes getrennt, wie sie sie betrachten, und unter der Macht Satans betrachtet. Wenn sie sogar so voll des Glaubens wären wie Stephan, mit dem Geist und göttlicher Weisheit gefüllt, zählt das als nichts unter den Baptisten, so sehr sind sie festgelegt, besonders ihre Führer, auf frivoles Verurteilen, in Selbst-Liebe und geistigem Stolz." Dauern brechen sie Brot in ihren Versammlungen, und dies, und Wasser-Taufe, nimmt den Platz ein, was innerlich und wichtiger ist. "Wenn man einen von ihrer Gesellschaft sehen würde, würde man sie für die Menschen Gottes halten, denn da besteht kein Zweifel über die Frömmigkeit ihres äußeren Verhaltens." Er weist jedoch darauf hin, daß der Pharisäer in dem Gleichnis eine frömmere äußere Erscheinung hatte als der Gastwirt. "Nicht," fügt er hinzu, "daß wir äußere Frömmigkeit die Schuld geben wollen, entweder in Baptisten oder Mönchen," doch "mehr ist erforderlich als nur, ‚Komm hierher und werde getauft." Er beschwert sich auch, daß Tyrannei über die Gewissen der Mitglieder ausgeübt wurde, daß es da Paragraphenreiterei gab bezüglich Angewohnheiten, Kleidung und anderer äußerer Dinge, und er wendete sich gegen ihre Ansichten über Eide, Krieg und Teilnahme an ziviler Regierung. Von allem kann man sicherlich annehmen, daß es unter diesen Menschen, wie unter jedem beträchtlichen Körper von Menschen, sogar Christen, Versager gibt, Schwächen und Fehler gefunden werden können, und daß Engherzigkeit und Paragraphenreiterei, über die sich beschwert wurden, Beschränkungen waren, zu denen einige, die "Wiedertäufer" genannt werden, immer neigen, und gegen die die besseren unter den Menschen ständig protestierten. Schwenckfeld war gegen die grausame Verfolgung, der sie ausgesetzt waren. "Ich würde gern die gottesfürchtigen, einfachen Leute schonen, die unter ihnen sind" sagt er, und erinnert seine Hörer, daß es da wahre Christen unter ihnen gab, die, trotz eines Mangels an Wissen, Leben von Gott hatten; er verweist auf ihre Freude im Leiden und rät, daß wenn, wie so oft gesagt wurde, sie aufrührerisch seien, es der zivilen Regierung überlassen bleiben sollte, sich mit ihnen zu beschäftigen und fügte hinzu, daß er sie als friedliche Menschen fand, ohne aufrührerische Pläne.

Durch Schwenckfelds fleißige Tätigkeit, wurden in und um Liegnitz beginnend, Kreise von Gläubigen überall in Schlesien gesammelt. Sie waren ein Muster an Frömmigkeit für die um sie herum. Angesichts des großen Mißbrauchs des Abendmahls des Herrn, stellte Schwenkfeld es vorläufig ein, und der Einfluß seiner Lehre bezüglich des würdigen und unwürdigen Nehmens von ihm, hatte solchen Effekt, daß der lutherische Klerus in Liegnitz damit (1526) begann, seinem Einfluß zu folgen. Dies führte dazu, daß viele Schwenckfeld beschuldigten, des Herrn Abendmahl herabzusetzen, obwohl es das entgegengesetzte Gefühl war, das ihn beeinflußt hatte. Sein großer Wunsch war es, die Einheit der Kirche zu verwirklichen. "Oh wollte Gott" schrieb er , "wir wären wahrlich der Leib Christi, vereinigt in Banden der Liebe . . . doch ach gibt es da noch kein Zeichen von irgend etwas, das mit der ersten Kirche verglichen werden könnte, wo die Gläubigen eines Herzens und eines Verstandes waren." "Wir werden jedoch fest stehen in der Freiheit mit der Christus uns frei gemacht hat, und keiner menschlichen Sekte beitreten, noch der universellen christlichen Kirche den Rücken kehren; wir werden von keinem Joch der Sklaverei gebunden sein, sondern uns nur an die göttliche Sekte von Jesus Christus klammern".. . . . "Mein Verlangen und Wunsch meines Herzens ist, daß ich jedem zur Wahrheit und Einheit von Christus und seinem heiligen Geist helfen mag und nicht, daß ich eine Ursache von Sektiererei, Teilung oder Abfall von Christus sein sollte. . . . Da es nun vier gibt, die Kirchen genannt werden, die päpstliche, lutherische, zwinglische, und Baptisten oder Pickard, und jede verurteilt die andere, wie es zu sehen ist, daß Luther die zwinglische Kirche und die Fanatiker verurteilt, und sich nicht helfen kann, zu fragen, ob alle von ihnen, oder welche von ihnen die wahre Versammlung der Kirche Christi ist, wo man sich befinden sollte und wo man gesegnet sein sollte. . . . Wir werden die Frage antworten in den Worten von Petrus . . . ‚ Nun erfahr ich mit der Wahrheit, daß Gott die Person nicht ansieht; sondern in allerlei Volk, wer ihn fürchtet und recht tut, der ist ihm angenehm‘ (Apostelgeschichte 10,34-35). . . . Je mehr also diese Kirchen sich gegenseitig verurteilen, um so mehr werden diejenigen, die Gott fürchten und aufrecht und christlich leben, aus der Sicht Gottes unausgeschlossen und unverurteilt sein. . . . Obwohl ich so weit ich mich keiner Kirche voll angeschlossen habe . . . habe ich doch nicht irgend eine Kirchen-Person, Führer oder Lehrer verachtet, ich wünsche jedem in Gott zu dienen, jedem der Freund und Bruder zu sein, der den Eifer für Gott hat und Christus vom Herzen liebt. . . . Deshalb bete ich zu Gott, mich recht zu führen in allen Dingen, mich zu befähigen, gemäß der apostolischen Regel, alle Geister richtig zu erkennen, besonders den Geist von Jesus Christus; mich zu lehren alle Dinge zu beweisen und zu erkennen, und zu akzeptieren und was gut ist zu halten, damit in diesem gegenwärtigen Zustand der Teilungen und Trennungen, ich mit einem klarem, sicheren Gewissen in Christus Wahrheit und Einheit erreichen mag." . . . "Meine Freiheit paßt nicht allen, . . . einige nennen mich einen Exzentriker . . .und viele sehen mich mit Mißtrauen an, . . . doch Gott kennt mein Herz. . . . ich bin . . . kein Sektierer, und werde mit der Hilfe Gottes nicht ein Störer des Friedens sein." . . . "Eher als irgend etwas gutes zu zerstören, würde ich sterben. Und deshalb habe ich mich keiner Partei, Sekte, oder Kirche voll angeschlossen, damit ich, im Willen Gottes, durch sein Wohlwollen, getrennt von Partei, allen Parteien diene."

Die Lehren von Schwenckfeld und das Wachsen der Kreise, die er bildete, erweckte die Aufmerksamkeit von König Ferdinand, der ihn als einen Verachter des Herrn Abendmahl betrachtete, und er wurde (1529) gezwungen, sein heimisches Land zu verlassen, wo er sich immer einer hohen Position und großer Rücksichtnahme erfreut hatte. Die verbleibenden dreißig Jahre seines Lebens war er ein Wanderer, verfolgt von der lutherischen Kirche, die ihn formal zu einem Ketzer erklärte, doch sein Exil führte zu einer weiteren Verbreitung der Gruppen, die seine Lehre empfingen, besonders in Süd-Deutschland, wo einige der Herrscher in schützten. Unter der Lehre Schwenckfelds betrachteten diese Gruppen sich nicht als Kirchen, eine solche Position würde, meinten sie, Trennung von Gläubigen in den existierende Parteien implizieren, denen sie alle zu dienen wünschten. Sie ließen Taufe und das Brechen von Brot ruhen, bis bessere Zeiten kommen sollten, und, in der Zwischenzeit beteten sie und suchten ein neues Ausgießen des heiligen Geistes vor dem Kommen des Herrn, das seine Kirche vereinigen würde. Ihr Teil war, durch Bibel lesen, besuchen, und jedes Mittel des Zeugnisse, das ihnen gewährt wurde, Heilige auf diese Zeit vorzubereiten, als auch, durch das predigen des Evangeliums, von den Unbekehrten so viele wie möglich einzusammeln, um Teilhaber der zu offenbarenden Segnungen zu sein.

Zunächst will ich den einen Satz wiederholen: "Wenn einer, vom Geist geführt, aufsteht, muß, der schon spricht, aufhören."

Das ist eine Regelung, die recht einleuchtend und zweckmäßig ist, und sollte von Christen in der Versammlung, in der Versammlung von wahren Gläubigen, Anwendung finden. Es ist ein Zeigen von Respekt gegenüber dem anderen, und auch ein Einsehen, daß der eigene Beitrag vielleicht schon anfängt, weltlich zu werden. Es ist ein sich Hingeben zur Leitung durch den heiligen Geist.

Man stelle sich eine fleischliche Versammlung von fleischlichen Christen in einer Konfession vor, daß dort jemand aufsteht, um etwas vom heiligen Geist beizutragen, wenn der Herr Pastor am sprechen oder predigen ist.

"Sie ließen Taufe und das Brechen von Brot ruhen," haben wir gerade gelesen und man kann eigentlich annehmen, daß dies weniger aus den gegebenen Gründen geschah, sonder eher daher, daß sie, auch, hierin vom Geist Gottes geleitet waren.

Gerade von Bertha Dudde haben wir Aussagen, die uns einen tieferen Einblick in die Taufe geben. Ich zitiere aus B.D. NR. 8643:

Unter Taufe verstehet ihr immer nur das Untertauchen in das Wasser - eine äußere Form, welche die Menschen anwendeten, um ihren Gehorsam gegen das Gebot der Taufe kundzutun - die aber eben auch nur eine äußere Begleitform war und ist, niemals aber den eigentlichen Kern Meines Gebotes berührt. Die Wassertaufe an sich bringt keinerlei Wandlung des Menschen zustande, was ihr Menschen doch werdet zugeben müssen. Erst die Zuwendung dessen, was vom Vater, vom Sohn, vom Geist ausgeht - was die Liebe des Vaters, die Weisheit des Sohnes und die Kraft des Geistes beweiset - das kann in dem Menschen eine Veränderung bewirken und ist erst die wahre Taufe, die ein jeder Mensch empfangen haben muß, um sein Ziel auf Erden zu erreichen: sich zu vollenden, um sich mit Mir zusammenschließen zu können auf ewig.

Liebe, Weisheit und Kraft - darüber müsset ihr Menschen wahrheitsgemäß aufgeklärt werden, und diese Aufklärung ist eine wahre Geistestaufe, die aber nicht durch ein Untertauchen im Wasser ersetzt werden kann. Verstehet es doch, ihr Menschen, daß ihr euch nicht an äußere Formen binden sollet - verstehet es, daß Ich wahrlich nicht Äußerlichkeiten von euch fordere, sondern immer nur das bewerte, was im Geist und in der Wahrheit unternommen wird.

Ich kann euch nur immer wieder sagen, daß alle äußeren Handlungen und Gebräuche keinen Wert haben, daß Ich niemals einen Menschen bewerte, was er nach außen hin tut, sondern allein die innere Einstellung zu Mir und Meinem Wort ausschlaggebend ist, denn sowie ein Mensch Mein Wort annimmt, es anerkennt und seinen Lebenswandel diesem Wort gemäß führet, wird er sich vollenden noch auf Erden, denn Mein Wort ist das Wasser des Lebens, das dem Urquell entströmt.

Und jetzt noch Teile aus B.D. NR. 8688:

Ihr habt euch für jede Forderung, die Ich an eure Seelen stellte, einen weltlichen Vorgang erdacht und ausgeführt, und ihr habt diese Vorgänge dann Sakramente genannt und ihnen eine überhohe Bedeutung zuerkannt, so daß nun zahllose Menschen mit größter Gewissenhaftigkeit den ihnen gestellten Forderungen nachkommen und glauben, für ihre Seelen einen Gnadenschatz zu sammeln durch Erfüllen menschlich erlassener Gebote. Und es ist alles nur Form und Schein und völlig bedeutungslos für das Ausreifen der Seelen. Doch ihr Menschen beharret mit äußerster Zähigkeit an solchen Formen, die ihr euch selbst geschaffen habt, die aber niemals von Mir aus von euch Menschen verlangt worden sind. Alle Meine Worte, die Ich sprach, als Ich Selbst über die Erde ging als Mensch, hatten tiefen geistigen Sinn und können niemals durch äußere Handlungen ersetzt werden. Ihr aber habt den tiefen Sinn nicht erfaßt, und ihr lasset euch genügen an äußeren Gebräuchen, die euch niemals für eure Seele einen Vorteil eintragen können. Bedenket, welche Auswirkung ihr schon allein der Taufe zugestehet! Bedenket, daß ihr eine einfache äußere Handlung ausführet und nun von geistigen Erfolgen überzeugt seid: sei es die Freiwerdung von der Erbsünde, sei es die Aufnahme in Meine Kirche - die Aufnahme in eine religiöse Gemeinschaft. Doch alles dieses muß sich der Mensch selbst erwerben während seines Erdenlebens, er muß von der Sünde sich erlösen lassen durch Jesus Christus im freien Willen. Also gehört dazu mehr als nur der Taufakt, der an einem Kinde vorgenommen wird.

Die Wassertaufe ist ganz bestimmt verkehrt, wenn Kleinkinder getauft werden, aber auch die Erwachsenen-Taufe kann verkehrt sein, wenn sie von Konfessionen dazu benutzt wird, die getaufte Person nun zu einem Mitglied ihrer selbst- und mensch-gemachten Kirche zu erklären.

Da so viel Verkehrtes mit der Taufe gemacht worden ist, ist es durchaus sinnvoll, darauf zu verzichten.

Und mit dem Abendmahl ist es nicht viel anders. Der springende Punkt bei der Diskussion über das Abendmahl ist in Johannes 1 Vers 14 zu finden, wo Johannes sagt, "Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns."

Wenn wir das Fleisch von Jesus essen sollen, dann bedeutet das ganz direkt, daß wir das Wort Gottes essen sollen.

Es geht um geistige Nahrung und so gut wie überhaupt nicht um Nahrung für unseren Leib.

Das Einnehmen von physischer Nahrung ist oder kann eine reine Begleiterscheinung sein.

So wenn Kaspar von Schwenckfeld und seine Freunde das "Abendmahl" fallen ließen, dann ließen sie eigentlich gar nichts fallen, denn sie beschäftigten sich ja hauptsächlich mit der Besprechung des Wortes Gottes, und das ist ja das richtige Abhalten des "Abendmahles."

Die Erklärung für Jesus Aufforderung sein Fleisch zu essen ist, daß dieses sein Fleisch sein Wort ist, das Fleisch geworden ward und nun unter uns wohnt.

Diese Erklärung ist so einfach, doch bevor Jesus predigte, sein Fleisch zu essen, hatte er noch über 70 Jünger, und nach dieser Predigt verließen ihn viele und er hatte nur noch 32 Jünger.

Es war ein großes Problem für sie und das hat sich in den letzten 2000 Jahren nicht geändert. Die katholische Kirche hat ein großes Hokuspokus daraus gemacht, wie auch aus vielen anderen Dingen, die Jesus gesagt hat und wo sie eine weltliche Handlung draus machten, ein "Sakrament".

Und die Abspaltungen von der katholischen Kirche, die Sekten und Konfessionen, die nicht mehr Katholiken sein wollten, aber das Wesentliche nicht ablegten, den Klerikalismus der Orthodoxie, haben das Abendmahl zum Teil in das Gegenteil verkehrt was es wirklich ist. Sie haben eine Zeremonie draus gemacht, die so im Vordergrund steht, daß das Eigentliche, die Besprechung und Auslegung und Diskussion des Wortes, überhaupt nicht darin Platz findet.

Und jetzt zurück zur Pilgrim Church:

Ihre Enthaltung von jedem Kirchen-Zeugnis, lediglich wegen der damit verbundenen Schwierigkeiten, machte sie zu einer Quelle der Schwäche, eher als der Stärke den Brüdern gegenüber, die im Glauben weiter machten, die Lehre der Schrift bezüglich der Kirchen umzusetzen, wie es von einigen von apostolischen Zeiten an getan worden war. Diese Prinzipien, wenn richtig umgesetzt, errichteten nicht eine Sekte oder trennte sie von Christen, die ihnen nicht entsprachen, sondern boten den einen Grund, auf dem es für alle Gläubigen möglich war, Zusammengehörigkeit miteinander zu genießen, der Grund ihrer gemeinsamen Zusammengehörigkeit mit Christus.

Pilger Marbeck, in Verbindung mit anderen, schrieb eine Antwort auf Schwenckfelds Kritik über die Gläubigen, die als Kirchen zusammen kamen und Taufe und das Brechen des Brotes praktizierten. Schwenkfeld hatte seine Mißbilligung in einem Werk mit dem Titel, "Vom neuen, im Jahr 1542 veröffentlichten Flugblatt der Baptisten Brüder" ausgedrückt. Marbecks Antwort hatte einen langen Titel (dreiundachtzig Worte) und hatte die Form, Schwenckfeld zu zitieren und 100 Antworten zu geben. In ihm sagt er und die Brüder mit ihm: "Es ist nicht wahr, daß wir es ablehnen, die als Christen zu zählen, die mit unserer Taufe nicht übereinstimmen und sie für fehlgeleitete Geister halten und Verleugner von Christus. Es ist nicht unsere Sache, den entweder zu richten oder zu verurteilen, der nicht gemäß dem Gebot von Christus getauft ist."

Die Bibel befaßt sich direkt mit dem Umgang von Christen, die nicht gemäß der Schrift leben, und da geht es hauptsächlich darum, die richtigen Wege zu finden, sie wieder auf den richtigen Weg zu bringen.

Ein Beispiel ist Unzucht, wo, in 1 Korinther 5, einer seines Vaters Frau hat und dieser Mensch dem Satan übergeben werden muß zum Verderben des Fleisches, auf daß der Geist gerettet werde am Tage des Herrn. Das ist eine klare Regel, man schließt ihn aus der Gemeinschaft aus, und läßt ihn leiden, bis er wieder zu Sinnen gekommen ist, und mit der Unzucht Schluß macht.

Und in 1 Korinther 5,9-11 wird eine ganze Liste von Untugenden aufgeführt und dann wird uns gesagt, daß wir mit einem solchen Unzüchtigen auch nicht essen sollen, und das ist auch Ausschluß aus der Gemeinde. Und in Epheser 5,3-5 gibt es eine ähnliche Liste und in Epheser 5,7 kommt dann die klare Anweisung: Darum seid nicht ihre Mitgenossen.

Aber auch gerade bezüglich der richtigen und der falschen Kirche gibt uns die Bibel klare Anweisungen, wie man mit Christen umzugehen hat, die sich spalterisch betätigen und mensch-gemachten Kirchen angehören.

Was ist nun, wenn ich einen Christen kennenlerne, und wir unterhalten uns über das Wort Gottes und erfreuen uns der Gemeinschaft und der gegenseitigen Verbundenheit, doch im Laufe der Zeit stellt sich heraus, daß dieser Mann ein Angehöriger einer Konfession ist, einer Kirche, die sich im Rahmen der Orthodoxie befindet und wo das klerikale System herrscht?

Ich werden diesen Mann an Hand von Schriftstellen auf den richtigen Weg zu bringen versuchen, und da wir uns gut verstehen, werde ich keine Schwierigkeiten haben, das in Liebe und auf die richtige Art zu tun, und meine Erfahrung ist, daß so etwas gut ankommt bei Menschen, die wirklich mit Gott leben wollen, und sie, die vorher nie so etwas gehört haben, aber sofort die Wahrheit des Wortes anerkennen, auf diese Wahrheit positiv reagieren und über ihre eigene Position ins Grübeln kommen, oder sie praktisch sofort aufgeben und das neu erworbene Wissen dann auch in ihrem Leben anwenden.

Doch wenn diese Änderung nicht stattfindet, dann hat die Schrift eindeutige Anweisungen, was zu tun ist.

Da gibt es die Anweisung in 2 Timotheus 3,5 solche zu meiden, die, auch hier wieder eine Liste von Untaten in den vorangehenden Versen und auch in darauf folgenden Versen, da haben den Schein eines gottesfürchtigen Wesens, aber seine Kraft verleugnen.

Und in 2 Johannes 10-11 wird uns gesagt, so jemand zu uns kommt und bringt diese Lehre nicht, den nehmet nicht ins Haus und grüßet ihn auch nicht. Denn wer ihn grüßt, der macht sich teilhaftig seiner bösen Werke. Wir haben also so detaillierte Gebote, daß sie sogar die Menschen umfassen, die wir grüßen und die wir nicht grüßen dürfen. Und im 7ten Verse von Johannes 2 wird uns gesagt, um was für eine Lehre des Johannes es hier geht. Es geht um den Verführer und den Widerchristen. Leute, die sich also Christen nennen, und zum Regiment des Antichristen gehören, grüßen wir nicht.

Im Vers von 2 Chronik 29,5 wird das Ganze zusammengefaßt: Tut heraus den Unrat aus dem Heiligtum.

Es geht darum, die wahre Kirche rein zu halten.

Auch wenn es da Christen sind, müssen wir uns trotzdem von ihnen trennen, wenn sie unrein sind.

Und da gibt es Anzeichen, daß die Kirche, von der Johannes spricht, die Kirche in Ephesus ist, und daß Johannes dort einer der Ältesten war. Und da gibt es nicht nur Anzeichen, sondern direkte Aussagen, daß derjenige, der Bertha Dudde ihre Niederschriften gab, auch dieser Johannes war:

Die einzige Aufgabe, die ein Lehrer seinem Schüler stellt, soll gelöst werden zur Zufriedenheit des göttlichen Lehrmeisters, und darum betreuet und lehret dich unermüdlich die Geisteskraft, die dir zum Führer und Beschützer zugeteilt wurde und die mit großer Freudigkeit ihres Amtes waltet .... Das Wesen, das dich stets umgibt, das deine Gedanken lenkt, ist dir wohlgesinnt .... Es ist des Herrn liebster Diener Johannes .... Amen B.D. NR. 389

Wir haben klare Vorgaben, wie wir zu verfahren haben. In Matthäus 18,15-17 erklärt uns Jesus drei genau bezeichnete Schritte des Verfahrens: vorhalten (1), Zeugen hinzuziehen (2), und es vor die Gemeinde bringen (3). Alle drei Schritte können zum Erfolg führen. Tun sie es nicht, Ausschluß.

Aber für den Umgang mit Christen, die zu Konfessionen gehören, die also den Leib des Herrn spalten, oder die in unserer Gemeinde sind, und spalterische Tendenzen zeigen, und für Konfessionen werben, hat die Bibel noch spezielle Vorgaben.

In solchen Fällen wird von vornherein eine strenge Haltung angenommen.

Einen ketzerischen Menschen meide, wenn er einmal und abermals ermahnt ist, und wisse, daß ein solcher verkehrt ist und sündigt, als der sich selbst verurteilt hat. Titus 3,10-11

Hier gibt es also nur zweifaches Angehen und jedes mal ist es sofort eine Verwarnung.

Dies ist natürlich besonders notwendig, wenn es reißende Wölfe sind, die ihre eigenes Reich gründen und aufbauen wollen. Da wäre jedes Zögern eine tödliche Gefahr für die Gemeinde.

Besonders für Älteste ist diese Aufgabe wichtig, es ist eine ihrer Hauptaufgaben, für solch Sektierer ein besonderes Gespür zu haben und sie gleich zu Beginn auszusortieren.

Gemäß Römer 16,17 müssen wir von Leuten die Zertrennung und Spaltung anrichten weichen.

Dies hat auch direkte, persönliche Konsequenzen zur Folge. Wenn ich von anderen Christen gesehen werde, wie ich solche Spalter grüße und vielleicht sogar mit ihnen rede, dann kann sofort der Verdacht auf mich fallen, ebenfalls dahin zu tendieren.

Eine Verwarnung beinhaltet auch immer eine Androhung von Bestrafung.

Die Trennung beinhaltet auch immer eine Trennung von gemeinsamem Essen. Wir haben bereits gesagt, daß ein Abendmahl das essen des Wortes Gottes bedeutet, und nicht das Essen von natürlicher Nahrung. Dies schließt aber nicht aus, daß, während das Wort Gottes zerbrochen wird, um zu sehen was da im Innern von ihm an geistiger Nahrung vorhanden ist, nicht auch physische Nahrung für den Körper eingenommen wird.

Solch eine Zusammenkunft kann durchaus auch ein gemeinsames Mahl beinhalten und dies ist auch eine klare Aussage, daß es da um ein Zusammenkommen der Familie geht, aber eben nicht der natürlichen Familie, sonder der geistigen Familie, der wahren Kirche.

Die Familienzugehörigkeit wird ausgedrückt. Die Zugehörigkeit zur natürlichen Familie tritt völlig zurück, nur noch die Zugehörigkeit im Geiste – zur geistigen Familie - gilt.

Und dieses gemeinsame Mahl mit den christlichen Schwestern und Brüdern bedeutet auch, daß wir es nicht mit unseren natürlichen Familienmitglieder einnehmen, sondern daß wir uns von ihnen getrennt haben.

All diese Situationen die wir diskutiert haben, wo wir uns von gewissen Leuten zu trennen haben, schließt natürlich nicht die Mitlgieder unsere natürlichen Familie aus.

Und wenn da nur eine Oblate verabreicht und geschluckt wird, dann ist das nur der Ausdruck einer völlig falschen Religiosität und des Götzendienstes, und schon aus diesem Grund ist es angebracht, von "Abendmahlfeiern" abzusehen, und sich bewußt zusammenzufinden, um das Wort Gottes zu untersuchen und zu besprechen.

Wir sind jetzt zum Ende der Diskussionen, und auch zum Ende der Auszüge selbst aus dem Buch mit dem Titel "The Pilgrim Church" von E. H. Broadbent, 1931, bezüglich Kaspar von Schwenckfelds gekommen.

Jetzt folgt ein Auszug, auch über Schwenckfeld, aus einem anderen Buch: "Hermes Handlexikon – Martin Luther und die Reformation – Gestalten, Ereignisse, Glaubensinhalte, Kontroversen" Von Hubert Stadler:

Kaspar von Schwenckfeld

(*1489 Ossig bei Lüben, †10.12.1561 Ulm)

Schwenckfeld

Kaspar von Schwenckfeld. Holzschnitt (1587)

Kaspar von Schwenckfeld war schlesischer Adeliger aus dem Herzogtum Liegnitz und besuchte mehrere Universitäten, unter anderem von 1505 bis 1507 Köln; er erwarb aber keinen akademischen Grad und blieb zeitlebens Laie.

Als 1518 die ersten Nachrichten von Luthers Lehre Schlesien erreichten, griff Schwenckfeld diese geistige Erneuerung sofort auf und trat in den Dienst Herzog Friedrichs II. von Liegnitz, um die evangelische Bewegung im Land zu fördern. Nachdem er dies erreicht hatte, verließ er 1523 den Hof wieder und wirkte in der Umgebung von Ossig als Laienprediger. Im Dezember 1525 trug er Luther sein Verständnis vom Abendmahl vor, das der Wittenberger Reformator drei Monate später in einem Brief verteufelte. Dies beendete zwar die freundschaftlichen Beziehungen, hinderte Schwenckfeld aber nicht, Luther hohe Achtung zu zollen und ihm seine eigene religiöse Wiedergeburt zu danken. Schwenckfeld engagierte sich danach in der Täuferfrage, indem er Friedrich II. zu einer liberalen und duldsamen Politik riet. So kamen schweizerische Theologen an die Universität von Liegnitz (1526-1530). Als dann Ferdinand I. als Lehnsherr Liegnitz zur Rückkehr zum alten Glauben aufforderte, ging Schwenckfeld 1529 nach Straßburg, um Herzog Friedrich II. nicht in noch größere Schwierigkeiten zu bringen.

In Straßburg wurde er von Bucer und Capito herzlich aufgenommen. Er bezog im Haus Capitos Wohnung und traf in dieser Zeit auf Melchior Hoffmann, Sebastian Franck und Bernhard Rothmann. 1533 brach er zu einer Reise durch Oberdeutschland auf, wobei er in Augsburg und Ulm längere Zeit verweilte und sich im Juli 1534 neuerlich nach Straßburg wandte. Enttäuscht von der Unterdrückungspolitik gegen Abweichungen (vor allem der Täufer), die zuvor in der Reichsstadt nicht üblich war, aufgrund der Straßburger Synode von 1533 aber legitimiert worden war (Brucer), zog Schwenckfeld bald wieder nach Ulm, wo er bis 1539 beim Bürgermeister Bernhard Besserer wohnte. Von 1540 bis 1547 lebte er auf der Feyberger Burg in Justingen, danach bis 1550 im Esslinger Franziskanerkloster. Die letzten zehn Jahre seines Lebens verbrachte er auf der Wanderschaft, immer auf der Flucht vor Verfolgern. Wenige Monate vor seinem Tod lud ihn Agathe Streicher in ihr Haus in Ulm ein und bot ihm ihre Pflege an. Kaspar von Schwenckfeld folgte ihrer Einladung gerne und starb bald darauf in ihrem Haus.

Der größte Teil von Schwenckfelds Werken besteht aus Briefen zu bestimmten Themen der reformatorischen Theologie, die schon zu seinen Lebzeiten in 180 Büchern und Broschüren veröffentlicht wurden. Er propagierte ein spiritualistisches Christentum, das in seiner Ernsthaftigkeit dem Täufertum sehr nahe kam, von ihm aber doch deutlich abgegrenzt war. Die äußeren Zeichen kirchlicher Identität wie Sakramentenspendung hielt Schwenckfeld für unwichtig, ja er empfahl sogar den Verzicht auf sie, solange ihre Darreichung mit den engen zeitgenössischen Interpretationen verknüpft war. Er erkannte nur die »unsichtbare Kirche« aller derer an, die innerlich bereit waren, »in Geist und Wahrheit dem Vater zu huldigen«; dogmatische Differenzen seien dabei belanglos. Seine Anhänger haben sich darum auch nicht den Titel »Kirche« gegeben, sondern verstanden sich als eine Kongregation, die sich zu gemeinsamer Bibellektüre und Erbauung traf, aber der einen ökumenischen Kirche angehörte. Darin gründete auch Schwenckfelds lebenslanger Konflikt mit den täuferischen Versuchen einer Absonderung ihrer Mitglieder aus dieser Welt. Erst 1909 kam es in Pennsylvania, USA, zur Gründung einer »Schwenckfeld Kirche«, die sich in ihren Traditionen auf Kaspar von Schwenckfeld beruft.

»Ich bin sowohl von Predigern wie anderen verdächtigt worden, ein Täufer zu sein, so wie eben allen, die ein wahres, frommes, christliches Leben führen, jetzt fast überall dieser Name beigelegt wird.«
Schwenckfeld in einem Brief aus seinen letzten Lebensjahren

Das war also unser zweites Zitat über Kaspar von Schwenckfeld.

Nun kommen Zitate, wieder aus dem Buch "The Pilgrim Church" von E. H. Broadbent, 1931, die Information über die zwei großen Konfessionen in Deutschland während der Zeit von Schwenckfeld enthalten:

Der Konflikt war zu bitter für solch gemäßigten Rat die Oberhand zu gewinnen. Es waren wenige, die irgend eine Möglichkeit der Toleranz sahen. Die Entwicklung von Luther selbst unter dem Einfluß von solchen außergewöhnlichen Umständen, beeinflußte sie wiederum. Nachdem er ein treuer römischer Katholik in seinen früheren Jahren gewesen war, war er bei seinem Zusammentreffen mit Staupitz und der Beschäftigung mit der Schrift in Sympathie mit den Brüdern und mit der Mystik gebracht worden, doch dieser Konflikt mit dem römischen Klerus zog ihn nun in ein enges Verhältnis mit einer Anzahl von deutschen Fürsten; und seine Zusammenarbeit, zusammen mit dem wiederkehrenden Einfluß seiner alten Ausbildung, führte ihn allmählich zu der Bildung der lutherischen Kirche. Die Stadien dieser Entwicklung waren durch ein sich Entfernen von den alten Gemeinden der Brüder gezeichnet, und, Seite and Seite mit der Neubelebung von vielen Wahrheiten der Schrift, einer Integration in die neue lutherische Kirche von vielem auch, daß von dem römischen System übernommen wurde. Luther betonte mehr die Lehren des Apostel Paulus, die der Evangelien weniger, als die alten Kirchen der Gläubigen; er bestand mehr auf der Doktrin der Rechtfertigung durch den Glauben, ohne eine Angemessenheit des Ausgleichs der Wahrheit der Nachfolge Christi, die so auffallend bei ihrem predigen war. Seine Lehre bezüglich der Abwesenheit von jeder Freiheit des Willens oder der Wahl im Menschen, und von der Errettung ausschließlich durch das Wohlwollen von Gott seiend, ging so weit dazu zu führen, das richtige Verhalten als Teil des Evangeliums zu vernachlässigen. Unter den Lehren, die von der Kirche von Rom hinübergeführt wurden, waren die von Tauf-Wiedererneuerung, und, damit, die allgemeine Praxis, kleine Kinder zu taufen. Während die Lehre der Schrift von der individuellen Errettung durch den Glauben in Christus und sein perfektes Werk wieder belebt wurde, fuhr Luther nicht damit fort, die Neue Testament-Lehre bezüglich der Kirchen, getrennt von der Welt, zu akzeptieren, doch bewahrte in ihr, als Zeuge zu ihr, von dem errettenden Evangelium von Jesus Christus; er nahm das römisch-katholische System der Gemeinden an, mit seiner klerikalen Administration einer Welt, die als christianisiert betrachtet wurde. Da er eine Zahl von Herrschern auf seiner Seite hatte, hielt er das Prinzip von Einheit von Kirche und Staat aufrecht, und akzeptierte das Schwert des Staates als richtiges Mittel, die zu bekehren oder zu bestrafen, die von der neuen klerikalen Autorität abwichen. Es war beim Reichstag, oder bei der Ratsversammlung, von Speyer (1529), an dem die Reform-Partei den Protest den römischen-katholischen Vertretern überreichten, von dem der Name Protestanten auf die Reformer angewandt wurde. Der Smalkaldische Bund band 1531 neun Fürsten und elf freie Städte als protestantische Mächte zusammen.

Anstatt jedoch den Weg des Wortes fortzusetzen, baute Luther eine Kirche auf, in der einige Mißbräuche reformiert wurden, doch die in vieler Hinsicht ein Produkt des alten Systems war.

Luther hatte das göttliche Muster für die Kirchen gesehen, und es war nicht ohne einen inneren Kampf, daß er die Neue Testament-Lehre von unabhängigen Versammlungen von wirklichen Gläubigen zugunsten eines nationalen oder staatlichen Kirchen-Systems verließ, das äußere Umstände ihm aufzwangen.

Luther verursachte, daß die katholische Kirche den größten Rückschlag ihrer Geschichte erleben mußte, und er löste auch eine Erweckungsbewegung aus, aber der Terror der Orthodoxie wurde durch ihn eigentlich nur noch verstärkt, denn nun kam es zur Bildung von vielen anderen Organisationen, die sich um die Menschen stritten, sie in ihrer Orthodoxie, oder "Rechtgläubigkeit" zu versklaven, und gleich zu Beginn sich als Propheten-Mörder-Organisationen entlarvten.

Und nun schließen wir, wieder, mit Curtis Lee Hall ab: "Protestantismus ist zum größten Teil nur ein bißchen reformierter römischer Katholizismus."

 

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