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Bertha Dudde Botschaften

Autor: Bertha Dudde 1.4.1891 - 18.9.1965
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Buch 94

B.D. NR. 8929 - B.D. NR. 9030
9.2.1965-17.u.23.8.1965
8949 8954 8955 8959 8970  8982 8987 8993 9000 9001
9002 9003 9004 9005 9006  9007 9008 9009 9010 9011
9012 9013 9014 9015 9016  9017 9018 9019 9020 9021
9022 9023 9024 9025 9026  9027 9028 9029 9030

 

Buch 94 8949

Bestätigung der Voraussagen.

6. März 1965. B.D. NR. 8949.

Nur ein Auszug:

Denn das eine ist ihnen gewiß, daß die Zeit des Endes gekommen ist, und darum halten sie auch Meinen Eingriff für möglich .... sonderlich dann, wenn dies auch in der Schrift bestätigt wird, daß ein Erdbeben kommen wird so groß, wie es die Welt noch nicht erlebt hat.
8949

 

Buch 94 8954

Schöpfungswunder müßten zum Nachdenken anregen.

14. März 1965. B.D. NR. 8954.

Immer wieder werdet ihr auf die Wunder der Schöpfung hingewiesen, und ihr solltet nicht blind daran vorübergehen, denn alles um euch beweiset Mich und Meine Macht, seid ihr Menschen doch unfähig, auch nur das kleinste Pflänzchen, das kleinste Lebewesen entstehen zu lassen - von euch selbst, als der Krone der Schöpfung, ganz abgesehen. Und ihr beweget euch inmitten der ganzen Schöpfung als etwas ganz Selbständiges und Selbstverständliches und fraget nicht, welchem Sinn und Zweck wohl die Schöpfung dienet. Und alles sollte euch doch gemahnen an einen Schöpfer, Der überaus weise und machtvoll ist und Den Seine Liebe dazu bestimmt, euch eine solche Umgebung zu schaffen, an der ihr euch erfreuen sollet. Ihr selbst - als das größte Wunderwerk Meiner Schöpfung - ihr könnet denken, und ihr wendet diese Vergünstigung nur an, um euch alles das zu schaffen, was euch umsonst hinzugegeben würde, wenn ihr über den Sinn und Zweck der Schöpfung und euch selbst nachdenken und nun diesem Zweck entsprechend leben würdet. Denn so wie Ich die ganze Schöpfung erhalte, so auch erhalte Ich euer körperliches Leben und jegliche Sorge darum wäre unnütz. Doch die Gedanken der Menschen gehen andere Wege - was ihnen am nächsten liegt, das beachten sie nicht und denken auch nicht über den Schöpfer und Erhalter aller Dinge nach. Doch ein jeder solcher Gedanke würde ihnen beantwortet werden aus dem Reiche des Lichtes, und das wahrlich so, daß sie in Mir als ihrem Schöpfer nun auch den Beweggrund sehen würden, warum und zu welchem Zweck Ich den Menschen auf die Erde gesetzt habe. Und eine solche Einstellung wäre richtig und würde den Menschen bald ausreifen lassen, daß er den Sinn und Zweck des Erdenlebens erfüllen würde. Doch wie anders ist es bei den Geschöpfen, die Mein Wille in diese Welt gesetzt hat? Sie gehen achtlos an dem vorüber, was Ich ihnen zur Freude beigegeben habe, und nicht mit einem Gedanken verweilen sie bei Mir und fragen sich um den Grund ihres Erdenlebens. Aber mit verstärktem Eifer jagen sie der Welt mit ihren Gütern nach, und dem körperlichen Wohlbehagen gilt ihr ganzes Wollen und Denken. Doch gerade die irdische Welt ist das Reich Meines Gegners, den Ich wohl außer Kraft setzte, indem Ich die Schöpfung entstehen ließ, also ihm seinen Anhang entwand, doch ihm seine Herrschaft über euch belassen mußte im Stadium als Mensch, wo er nun mit ganzer Macht einzuwirken sucht auf euch wieder durch seine Welt, durch die harte Materie, in der das ganze unreife Geistige gebunden ist. Und gerade diese Materie strebet ihr an und geht in eurem Verlangen weit zurück, denn es sind Ewigkeiten her, als ihr diese Materie überwunden hattet und aufwärtsgeschritten seid in eurer Entwicklung. Und darum seid ihr durch euer Verlangen nach irdischen Gütern so gefährdet, denn sowie es euer ganzes Sinnen erfüllt, werdet ihr kaum noch die Schöpfung um euch betrachten und euch auch nicht fragen, zu welchem Zweck Ich sie erstehen ließ. Und gerade diese Frage könnte euch zum Segen werden, weil ihr dann euren Schöpfer erkennen würdet als einen Gott der Liebe, Weisheit und Macht, Dem ihr euch zuwenden und mit Ihm eine enge Bindung herstellen könntet. Und euer Erdenlebenszweck wäre erfüllt, denn Ich verlange wahrlich nicht viel von euch, nur das eine will Ich, daß ihr Mich erkennen und liebenlernen sollet. Und das vermag das Schöpfungswerk um euch am ehesten, daß ihr alle diese Wunderwerke betrachtet in Gedanken an Mich und eure Liebe zu Mir anwächst und ihr mit Mir in Verbindung treten wollet, um diese Bindung nun nicht mehr zu lösen. Es ist also die Schöpfung ein Beweis Meiner Existenz und Meiner Liebe zu allem Geschaffenen, ihr könnet Mich Selbst erkennen, und ihr werdet auch wissen, daß nur die Liebe sie erstehen ließ. Und ihr werdet euch fragen, warum Meine Liebe also wirksam wurde. Und die Antwort wird euch stets zugehen, wenn ihr diese ernstlich begehret, denn Licht wird werden allen, die nach Licht verlangen. Amen. B.D. NR. 8954.

 

Buch 94 8955

Nur das Gebet schützt vor dem Wirken des Gegners.

15. März 1965. B.D. NR. 8955.

Je mehr es dem Ende zugeht, desto heftiger ist das Wirken Meines Gegners, und ihr alle werdet es empfinden, denn es vergeht kein Tag, an dem ihr nicht in Unruhe versetzt werdet oder anders seine Heimtücke spüret. Und es hilft nichts, als daß ihr betet – daß ihr euch mit Dem verbindet, Der ein Herr ist auch über ihn, Der ihn besiegt hat durch Seinen Tod am Kreuz. Ein inniges Gebet gibt euch den inneren Frieden wieder, den er euch rauben will. Denn wendet ihr euch Mir zu, dann ist seine Macht gebrochen, und ob er noch so eifrig bemüht ist, euch in Unruhe zu stürzen. Die Kämpfe mit ihm werden immer heftiger werden, denn er läßt nicht nach, euch zu bedrängen, und immer wieder muß Ich euch sagen, daß euch nur das Gebet schützt vor seinem Wirken. Denn dann beweiset ihr, daß ihr Mich suchet und von ihm befreit werden wollet, und dann kann Ich auch Meine Macht anwenden wider ihn, Ich kann ihn hindern, seine Bedrängungen fortzusetzen, denn ihr gebt Mir dann durch euren Willen selbst das Recht über ihn. Aber in der Endzeit wird sein Wüten immer stärker, und doch wird er keinen Erfolg haben bei den Meinen, bei denen, die Mich mit aller Innigkeit begehren und Mich anrufen um Meinen Schutz. Und wen sollte Ich wohl lieber schützen als die Meinen, die Mir immer verbunden sein möchten und die sich Mir zum Dienst angeboten haben? Nur sollt ihr es glauben, daß Ich auch über ihn Macht habe, daß ihr ihm nicht schutzlos ausgeliefert seid und daß ihr die Kraft haben werdet, jeden Eingriff von ihm abzuwehren. Und ihr sollt diese Kraft aus Meinem Wort holen, ihr sollet euch immer vertiefen in dieses Wort, und es wird Licht sein um euch, das er aber fliehet und ihr befreit seid von ihm. Und lasset euch nicht mehr gefangennehmen von der Welt, denn dann findet er einen Einschlupf und lockt euch durch ihre Güter. Dann hat er auch eine gewisse Gewalt über euch, und ihr erkennt es nicht, weil er euch täuschen kann. Ich aber kann euch dann nicht zu Hilfe kommen, denn ihr gebt euch ihm in die Hand und vergesset Meiner, und dann werdet ihr ringen müssen um eure innere Bindung mit Mir, dann werdet ihr erst erfahren, was es heißt, sich von Mir gelöst zu haben, denn er hält fest, was er einmal besitzt. Doch keinen lasse Ich fallen, der ernsthaft nach Mir verlangt, nur wird er wieder sehr ringen müssen, um die Stufe wiederzuerreichen, wo er einst stand. Seht euch vor, daß der Gegner nicht die Macht über euch erlangt, und rufet Mich an in eurer Not, denn Ich bin immer bereit, euch zu helfen, wenn dieser Ruf von Herzen kommt. Nur lasset die Welt nicht Oberhand gewinnen über euch, denn dann wird euch der bedienen, der Herr dieser Welt ist, und dann kann Ich nur noch warten, bis ihr den Weg zurückfindet zu Mir. Amen. B.D. NR. 8955.

 

Buch 94 8959

Verstandesschärfe ist Hindernis zum rechten Erkennen.

4. und 5. April 1965. B.D. NR. 8959.

Nur ein Auszug:

Die anderen aber gehen bar jeglichen Wissens hinüber, sie stehen völlig leer und arm am Tor zum jenseitigen Reich, und eine große Dunkelheit umfängt sie, die auch nicht eher weichen wird, bis sie durch Lichtwesen langsam zur Änderung ihres Denkens gelangen. Aber die Gefahr besteht auch, daß sie noch weiter absinken in die Finsternis und daß sie wieder einer Neubannung entgegengehen, was am Ende einer Erdperiode leicht der Fall sein kann, weil ihnen nicht mehr viel Zeit zur Sinnesänderung bleibt. Ihnen nützt also ihre fortschrittliche Entwicklung gar nichts, sie stehen geistig noch weit unter einem Menschen, der seiner Rasse wegen mißachtet wird und doch im Herzen die Liebe entzünden kann, der noch an einen Gott glaubt, ganz gleich, wie er sich Ihn vorstellt, aber er fühlt und glaubt es, daß er aus jener Macht hervorgegangen ist. Und wenn einem solchen Menschen noch von dem göttlichen Erlöser Jesus Christus Kenntnis gegeben wird, dann wird auch er zu den Erlösten gehören, denn gerade jene Menschen nehmen es weit ernster und leben ihr Erdenleben verantwortungsbewußt.
8959

 

Buch 94 8970

Erreichen der Gotteskindschaft von Lichtwesen?

28. April 1965. B.D. NR. 8970.

Wenn euch solche Fragen bewegen, die euch zu schaffen machen, dann kommet zu Mir, und Ich will sie euch beantworten. Denn ihr als Lichtträger sollet darüber informiert sein, welche Wesen die Rückkehr zur Erde zwecks einer Mission antreten können. Immer sind es Lichtwesen, d.h. solche, die den Weg auf Erden zurückgelegt haben, aber die Gotteskindschaft nicht erreichten, die jedoch das Maß von Licht immer mehr erhöht haben und die nun zum Zwecke der Erreichung der Gotteskindschaft sich zu einer Mission erbieten - und nicht-gefallene Urgeister, die gleichfalls die Gotteskindschaft als letztes Ziel anstreben und darum den Gang über die Erde gehen. Letztere erreichen auch mit Sicherheit ihr Ziel, denn in ihnen ist die Liebe so stark, und sie werden auch geschützt vor dem Abfall, wenngleich der Gegner alles versuchen wird, um auch diese, die ihm einstens nicht gefolgt sind, zum Abfall von Mir zu bringen. Doch deren Widerstand ist zu groß, und die Bindung mit Mir hält ein jeder (einen jeden) dieser Urgeister aufrecht. Doch nicht immer erreichen jene ihr Ziel - die Gotteskindschaft - die also schon einmal das Erdenleben hinter sich haben. Aber es sind deren nur wenige, die ihre Mission nicht so erfüllen, weil sie auch wieder im Besitz des freien Willens sind, der auch einen Rückgang zuläßt. Dann also ist es möglich, daß ein solches Wesen vorübergehend verwirrt ist im Denken und daß es nun in diesem Zustand die Erde wieder verläßt und seine verwirrten Gedanken dann auch vom Jenseits aus denen zuleitet, bei denen es auf Verstehen rechnet. Doch es währet dieser Zustand nicht lange, bis er wieder vom Licht erleuchtet werden kann und nun auch erkennt, daß er versagt hat, und wieder aufs neue begehrt, zur Erde niederzusteigen. Zurückfallen zur Tiefe kann das Wesen nicht mehr, nur kann es seinen freien Willen falsch gebrauchen, was also dann der Fall sein wird, wenn es als Angehöriger einer anderen Religion den Menschen das Wissen um Jesus Christus als den göttlichen Erlöser bringen sollte, wenn ihm selbst eine ungewöhnliche Kraft zur Verfügung stand (steht) und es also durch die Fülle dieser Kraft sich auf gleicher Stufe stehend wähnt wie Jesus Christus und dies also auch das Versagen seiner Mission bedeutet. Doch sein Streben nach höchster Vollendung wird ihm angerechnet, aber die nun vom Jenseits aus folgenden Belehrungen werden so lange irrig sein, bis es wieder zu dem Licht gelangt, das ihm auch die volle Erkenntnis zurückbringt. Das Ringen jener Menschen (Wesen), ihre Vollendung noch auf Erden zu erreichen, kann auch nur deshalb von Erfolg sein, weil sie nicht mehr mit der Ursünde belastet sind und gerade darum aber auch die Möglichkeit hätten, den göttlichen Erlöser zu vertreten und auch den Andersgläubigen als einzige Rettung vorzustellen, so daß sie dann auch ihre Mission voll erfüllt hätten. Aber gerade darum werde Ich auch solche Lichtgeister dort zur Erde senden, die als nicht gefallene Urgeister, trotz freien Willens, Mich Selbst als Erlöser der Welt verkünden, und die wenigen, die den Glauben daran annehmen, werden auch von ihrer Ursünde frei werden, und ob sie gleich weit unter jenen Weisen stehen, die aber trotz ihrer hohen Weisheit und ihrem Streben nach Vollendung das eine nicht erkennen, daß sie nicht in Jesus einen der ihren sehen dürfen, sondern daß Er alles in allem ist, daß Er für das höchste Wesen nur die Hülle war, in der euch dieses höchste Wesen schaubar sein wollte, und daß sie alle - trotz ihrer Weisheit, dies nicht erkennen und daher auch nicht dafür eintreten. Ein Wesen, das als nicht-gefallener Geist zur Erde herabsteigt, wird sicher auch die Gotteskindschaft erreichen, doch ein Lichtwesen, das schon einmal über die Erde gegangen ist, kann zwar nicht mehr fallen, aber doch auch nicht das letzte Ziel erreichen, wenn es die Mission, die ihm aufgetragen wurde, nicht erfüllt. Doch gerade diese Aufgabe ist schwer, die Lehre von der Erlösung durch Jesus Christus dorthin zu tragen, wo die Menschen gebunden sind an eine Glaubensrichtung, die ganz andere Ziele verfolgt, die eine Vollendung systematisch erreichen wollen und die Voraussetzung dafür nicht in der göttlichen Gnadensonne suchen, sondern deren Streben ist, sich selbst zur Vollendung zu bringen, durch äußerste Selbstüberwindung und Kasteiung, was aber ganz einfach erreicht werden kann durch innige Bindung mit Gott und Anerkennung Jesu Christi als Erlöser der Welt. Denn dann ist er seiner Urschuld ledig, und er kann nicht mehr zurücksinken zur Tiefe. Jene Lichtwesen aber stellen die eigen gewonnene Weisheit vor das Wirken des Geistes, und so nur ist es zu erklären, daß sie also versagen und nicht eher in der vollen Wahrheit stehen können, bis sie sich von ihrem Geist belehren lassen, was immer die Folge ist einer innigen Bindung mit Mir - die aber jene Meister durch eigenes Streben ersetzen zu können glauben. Amen. B.D. NR. 8970.

 

Buch 94 8982

Größe des Naturgeschehens vor dem Ende.

25. Mai 1965. B.D. NR. 8982.

Ihr alle sollet euch vorbereiten auf das Ende, um wenigstens mit einem kleinen Schimmer der Erkenntnis eingehen zu können in das jenseitige Reich. Denn es vergeht nur noch kurze Zeit, die aber auch vollauf genügt, wenn ihr guten Willens seid, eure Umgestaltung zur Liebe zuwege zu bringen. An Gelegenheit dazu wird euch genug geboten, sowie Mein Eingriff stattgefunden hat - sowie ihr von einer Naturkatastrophe heimgesucht werdet, die alles Bisherige in den Schatten stellt. Ihr könnet euch keine Vorstellung machen, was sich ereignen wird, und doch sollet ihr daran glauben, daß Meine Stimme ganz gewaltig ertönet, mit der Ich euch Menschen noch einmal anspreche, bevor das letzte Ende gekommen ist. Es wird ein ungeheuerliches Erleben für euch alle bedeuten - was nur die Meinen nicht so schwer betreffen wird, weil ihr Glaube ein so starker ist, daß sie sich Mir ganz und gar hingeben und auch jederzeit die Hilfe erfahren sollen, die sie erwarten. Und dann wird ein jeder Mensch Gelegenheit haben, uneigennützige Liebe zu üben, um dann noch zum Ausreifen zu kommen, denn es wird viel Not sein, und jeder wird helfen können, und ob es auch nur durch trostreichen Zuspruch ist, der darin besteht, daß er die Menschen hinweiset auf einen Gott der Liebe, Der nur ein vertrauensvolles Gebet zu Ihm verlangt, um ihm Seine Hilfe sichtlich beweisen zu können. Denn was ihr dem Menschen geistig noch zuwenden könnet, das hilft seiner Seele und bewahrt ihn vor dem schrecklichen Lose einer Neubannung. Aber auch irdisch werdet ihr denen helfen können, denn der Wille, ihnen zu helfen, wird euch auch in den Zustand setzen, Hilfe leisten zu können, denn wo kein menschlicher Wille zu helfen vermag, stehen Mir noch immer zahllose Helfer zur Seite, und diese werden für euch sorgen in ungewöhnlicher Weise. Nur einen festen Glauben fordere Ich von euch, und dieser wird in euch vorhanden sein, wenn ihr sehen werdet, wie sich alles erfüllet, was Ich euch vorausgesagt habe und wenn ihr euch darum mit Leib und Seele ergeben werdet und nur noch für Mich und Mein Reich tätig sein wollet. (ihr werdet euch dann mit Leib und Seele ergeben und nur noch für Mich und Mein Reich tätig sein.) Und diese Zeit sollet ihr alle gut nützen, ihr sollet unentwegt Liebe üben, die euch selbst immer wieder Kraft vermittelt, ihr sollet nur an eure Seelen denken, weil ihr nicht wisset, wie lange Zeit ihr noch auf Erden weilen dürfet, denn nur noch kurz bemessen kann die Zeit sein, die euch noch bleibt, besonders wenn ihr nicht die Stärke des Glaubens erreichen könnet, die euch ein Ausharren bis zum Ende möglich macht. Denn dann ist Mein Erbarmen größer, wenn Ich euch zuvor schon abrufe von dieser Welt - wenn ihr noch Eingang findet in das jenseitige Reich, wo für euch auch noch ein Vorwärtskommen möglich ist, aber nicht die Gefahr besteht, daß ihr am Ende absinket wieder in die Tiefe - denn Ich ringe um eine jede Seele, und Ich weiß es, wie ihr Wille ist, und so weiß Ich auch, wo noch eine Aussicht besteht auf Rettung, und diese nütze Ich auch aus - nur das eine kann Ich nicht, euch gewaltsam aus den Händen Meines Gegners befreien. Denn er besitzt das gleiche Anrecht auf euch, weil ihr ihm einst freiwillig gefolgt seid. Und also kann Ich immer nur euch Hilfestellung leisten, die ihr euch aus seiner Gewalt befreien wollet. Und das tue Ich wahrlich in jeder Weise, denn schon, daß ihr in Kenntnis gesetzt werdet von der kommenden großen Not - daß ihr euch durch Gebet eure Kraft verstärken könnet,wenn ihr daran glaubet - das ist eine ganz bedeutsame Hilfe. Denn dazu seid ihr alle fähig, euch im Gebet Mir zu verbinden, euren Vater zu bitten, daß Er es gnädig machen möge, daß an ihm dieses Naturgeschehen sich nicht so schlimm auswirken möge, was jederzeit in Meiner Macht liegt. Und jedes Gebet darum, das im Geist und in der Wahrheit zu Mir gerichtet ist, werde Ich erhören, und darum werden nicht alle Menschen gleich betroffen werden, und es wird sichtlich Mein Wille zum Ausdruck kommen und auch den Glauben jener stärken, die noch zweifelten. Doch auch jene werden stutzig werden, die ungläubig sind, und ihr Haß auf die Gläubigen wird zunehmen, der dann in Feindseligkeiten ausarten wird, unter denen auch die Meinen zu leiden haben werden. Aber dennoch ist ihnen Mein Schutz sicher, denn solange sie für Mich und Mein Reich tätig sind, werde Ich auch alle ihre Schritte so zu lenken wissen, daß sie nicht erfolglos bleiben, und es werden ihnen die Seelen danken, denen sie Rettung brachten in ihrer geistigen und irdischen Not. Amen. B.D. NR. 8982.

 

Buch 94 8987

Verschiedenheit der Gestirne.

31. Mai 1965. B.D. NR. 8987.

Das Gebiet, das für euren Verstand unergründlich ist, könnet ihr aber dennoch betreten, sowie Mein Geist in euch wirken kann. Dann gibt es für euch keine Grenzen, denn Mein Geist ist Mein Anteil, und Ich Selbst weiß alles, Mir ist nichts unbekannt, und also kann Ich auch durch Meinen Geist euch das gleiche vermitteln, Ich kann euch alle Gebiete erschließen. Doch es kommt auf euren Reifegrad an, wieweit ihr Einblick nehmen könnet in die Geheimnisse der Schöpfung, und je nach eurem Reifegrad kann Ich euch belehren, wenngleich auch das kleinste Wissen voll der Wahrheit entspricht. Doch es liegt an euch, den Reifegrad zu erhöhen, um immer tiefer eindringen zu können, was immer nur die Liebe zustande bringen wird. Denn die Liebe schließet sich eng mit Mir zusammen, und dann werdet ihr auch von Meinem Geist erfüllt sein, ihr werdet hell und klar die gesamte Schöpfung zu erschauen vermögen und alle Zusammenhänge erfassen. Ihr werdet auch wissen um die Art der Schöpfungen, um ihren Zweck und ihre jeweilige Bestimmung. Ihr werdet auch um die Verschiedenheit der Gestirne wissen, die so vielseitig sind, weil sie alle auch verschieden ausgereifte Seelen bergen und - da Ich unzählige Ideen hatte und sie ausführen konnte - Ich also auch ein jedes Gestirn nach anderen Gedanken (Gesetzen) formte, die aber alle der Rückführung des einst gefallenen (Geistigen) dienen sollen. Ich bin kein Wesen, Das einer Begrenzung unterliegt, Das Sich einmal verausgabt oder aufbraucht in Seiner Kraft. Ich schaffe unentwegt und immer wieder neue Gedanken treten aus Mir heraus und nehmen Gestalt an. Ich habe so vielerlei Wohnungen, in denen die Fortentwicklung der auf dem Rückweg zu Mir befindlichen Wesen vor sich geht, es sind Meine Schöpfungen zahllos und immer mehr Schöpfungen entstehen aus Meiner Liebe heraus, weil Ich auch immer wieder neue Beglückungen für alle Meine Wesen bereithalte, denn immer mehr steigen alle diese Wesen zur Höhe, sowie sie einmal sich auf diesem Wege befinden. Und so werden auch die Menschen auf der Erde - wenn sie einmal im Jenseits zu einem kleinen Schimmer von Erkenntnis gelangt sind - nun auch aufwärtssteigen und ein Rückfall zur Tiefe ist ausgeschlossen. Für diese Seelen sind wieder unzählige Gestirne zur Aufnahme bereit, immer ihrem Reifegrad angemessen, der sich stets mehr erhöht und also auch immer wieder einen Wechsel ihres Aufenthaltsortes bedingt. Ihr Menschen könnet von der Erde aus unzählige Gestirne erblicken, die für euch - wenn auch zu schauen - doch unzählbar werden. Und es sind in der gesamten Schöpfung noch zahllose Himmelskörper, die für euch unsichtbar sind, so daß sie auch euer Schätzungsvermögen als Mensch weit übertreffen. Ihr könnet also nur im hellsten Licht die gesamte Schöpfung überschauen, weil ihr dann gleichfalls keine Begrenzung mehr kennet. Doch dann kennt auch eure Seligkeit keine Grenzen mehr, denn ihr wisset um die Bestimmung eines jeglichen Gestirnes und auch um den Reifezustand ihrer Bewohner, und ihr werdet diesen stets zu erhöhen suchen, um alle in den gleichen Zustand zu versetzen, in dem ihr selbst nun weilet: in inniger Bindung mit Mir Selbst und ständiger Liebedurchstrahlung. Doch Bedingung für euren Aufstieg ist es, daß ihr einen Schimmer von Erkenntnis besitzet. Und das bedeutet, daß die Wahrheit schon in euch eingedrungen ist, weil zuvor ihr euch in der Dunkelheit beweget oder in leichter Dämmerung dahingeht - daß ihr euch nicht von Irrlehren zu trennen vermögt. Und die Zahl derer ist groß. Dieser Zustand wird wohl von Lichtwesen zu ändern versucht, doch solange diese zurückgewiesen werden, ist keine Hoffnung, und ein Rückfall zur Tiefe ist immer noch zu fürchten. Sowie aber nur etwas Liebe in ihnen ist, werden sie sich auch den Vorstellungen der Lichtwesen nicht verschließen, die sie immer wieder zu Jesus Christus hinweisen, dann werden sie auch ihren Irrtum hingeben und die Wahrheit annehmen, und der Weg nach oben ist ihnen sicher. Diesen Menschen hätte aber auf Erden schon das Wissen erschlossen werden können, wenn sie auf die Stimme des Geistes in sich geachtet hätten, denn auf Erden schon zur Erkenntnis gelangt sein öffnet den Menschen auch die Tür zum Lichtreich, und sie finden mit Sicherheit den Weg ins Vaterhaus zurück, um sich mit Mir zu vereinigen auf ewig. Amen. B.D. NR. 8987.

 

Buch 94 8993

Erbitten des göttlichen Segens.

11. Juni 1965. B.D. NR. 8993.

Nur ein Auszug:

Darum betet stets um Meinen Segen, was ihr auch unternehmen wollet. Betet darum, daß Ich euch jedes Gespräch segne, jede Handlung und jeden Gedanken - betet um Meinen Segen bei jedem Vorhaben, das ihr ausführen wollet, und lasset Mich so niemals aus euren Gedanken aus, denn ihr werdet es selbst erfahren, wie wichtig es ist, daß ihr euch in allem Mir unterstellet, daß ihr durch diese Bitte immer Meine Gegenwart ersehnet und daß sie euch auch gewiß ist. Ich will immer nur, daß ihr ständig an Mich denket, denn nur dann kann Ich euch offensichtlich beistehen, und Ich werde das auch tun, daß Ich euch deutliche Zeichen gebe von Meiner Gegenwart und dadurch euer Glaube immer mehr gestärkt werde.
8993

 

Buch 94 9000

Gott weiß um den Willen. Naturkatastrophe. Schutz der Diener.

22. Juni 1965. B.D. NR. 9000.

Nur ein Auszug:

Diese Willenswandlung bezwecke Ich durch Meinen Eingriff, dem unzählige Menschen wohl zum Opfer fallen werden, denen aber immer noch die Pforten in das jenseitige Reich geöffnet sind, um dort noch ausreifen zu können. Doch den Menschen, die am Leben bleiben, ist noch eine überaus große Gnade gewährt, diese Willenswandlung vollziehen zu können noch auf dieser Erde, um dann für die Ewigkeit gerettet zu sein. Immer wieder weise Ich euch Menschen auf dieses Ereignis hin, aber Ich finde keinen Glauben. Es sind nur sehr wenige, die sich ernstlich mit dem Kommenden befassen, doch auch diese können sich von dem Umfang der Katastrophe kein Bild machen, weil sie alles übertrifft, was je auf dieser Erde schon vorgekommen ist. Und auch der einzelne Mensch kann sich keinen Begriff machen, weil die Menschen abgeschnitten sind von jedem Verkehr, weil kein Zusammenhang mehr besteht zwischen den Orten und auch zwischen den Ländern, die davon betroffen sind. Es wird Strecken geben, die völlig ausgestorben scheinen, wo nur einige wenige sich finden werden, um nun das Leben fortzusetzen. Jeder wird vom Entsetzen gepackt sein, der sich nicht an Mich hält und auf Mich völlig vertraut. Und dann kann sich der Wille entscheiden. Es kann ein jeder Mensch auch zu Mir finden, und er wird ganz sicher hindurchgeführt werden durch das Chaos. Aber er kann auch ebenso das Wesen, Das solches geschehen ließ, verfluchen, und der Fluch wird ihn selbst treffen.
9000

 

Buch 94 9001

Die endlose Liebe vollbrachte das Erlösungswerk.

24. Juni 1965. B.D. NR. 9001.

Immer sollet ihr dessen gedenken, daß das Erdenleben das letzte Stadium für eure Vollendung ist, das ihr aber erfolgreich abschließen könnet, wenn ihr euch nur Dem übergebet, Der für euch am Kreuz gestorben ist. Denn Sein Erlösungswerk hat euch frei gemacht von aller Schuld, aber es muß von euch freiwillig angenommen werden. Und es ist daher für euch von größter Bedeutung, daß ihr während des Erdenlebens Ihn findet, Der euch wieder die Pforten öffnen wird zurück in euer Vaterhaus. Darum könnet ihr nicht genug auf Jesus Christus und Sein Erlösungswerk hingewiesen werden, und habt ihr nur das geringste Verantwortungsgefühl, so werdet ihr auch nicht achtlos an Ihm vorübergehen, ihr werdet es wissen, daß Er allein euch befreien kann aus der Gewalt des Gegners, und ihr werdet auch alles tun, um euch Seine Vergebung zu erbitten, ihr werdet euch an Ihn halten und euch Seine Liebe sichern, Die für euch die Sündenschuld auf Sich genommen hat und auch nun unentwegt bemüht ist, euch an Sich zu ziehen. Die euch nicht aufgeben will und alles tut, daß ihr euch Ihr ergebet. Daß Sich ein höchstes Lichtwesen dazu erboten hat, für euch als Mensch zu leiden und zu sterben, um eure große Urschuld zu tilgen, war das größte Werk der Barmherzigkeit, denn der Mensch Jesus mußte diese Leiden und den Tod ertragen, Der nicht anders erschaffen war als ihr selbst. Doch Ihn erfüllte die Liebe - die Ursubstanz Gottes - und gab Ihm auch die Kraft, durchzuhalten bis zum Ende. Die Liebe also vollbrachte das Werk, und diese Liebe war Gott Selbst. Also hat Gott Selbst für euch die Sündenschuld getilgt, weil Seine Liebe so groß war, daß Sie euch nicht dem Gegner überlassen wollte, daß Sie Selbst Sich eurer erbarmte und den Kaufpreis an Seinen Gegner zahlte für eure Seelen. Und ihr sollet euch diese unerhörte Gnade zunutze machen, denn es gehört nur euer freier Wille dazu, sie anzunehmen. Und dazu ist euch das Erdenleben gegeben worden, daß ihr Kenntnis nehmet von Jesus Christus, dem göttlichen Erlöser, in Dem Sich Gott Selbst verkörpert hat - und daß ihr nun euch Ihm freiwillig ergebet, daß ihr den Gnadenschatz hebet, den Er für euch am Kreuz erworben hat. Denn Gott konnte nur Gnade an euch walten lassen, ansonsten ihr niemals frei geworden wäret von eurer Schuld, aber Er fordert von euch, daß ihr sie freiwillig entgegennehmet und auswertet. Denn die unendliche Liebe des Menschen Jesus hat die Sünde, die ihr begangen hattet, wieder ausgeglichen, Sie hat gesühnt und der Gerechtigkeit Gottes Genüge getan, und Sie wendet Sich nun auch euch zu und trägt Sich Selbst euch an - daß ihr Sie nun erwidert und Gott wieder die Möglichkeit gibt, daß Er euch anstrahlen kann wie einst. Ihr Menschen, die ihr nicht glaubet an Jesus Christus als Erlöser der Welt, ihr wisset es nicht, welches Gnadengeschenk euch entgeht, ihr wisset es nicht, in welcher Gewalt ihr seid und daß ihr euch jener Gewalt entledigen könnet. Aber ihr werdet nicht gezwungen, Jesus Christus anzuerkennen, wie ihr aber auch nicht von eurem Gegner gezwungen werden könnt, wenn ihr euch von ihm frei machen wollet. Es liegt allein an eurem Willen, daß er sich Ihm zuwendet, um dann aber auch euren Zustand wandeln zu können zu unermeßlicher Seligkeit. Dann aber erfüllt ihr auch euren Erdenlebenszweck, der allein nur darin besteht, daß ihr zur Vollendung gelanget, die nur Er euch geben kann. Und auf daß ihr alle Kenntnis nehmen könnet von Jesus Christus und Seiner bedeutsamen Mission, führe Ich auch denen noch das Wissen darüber zu, die noch völlig blind sind im Geist, die nur darüber Aufschluß bekommen müssen, um auch sie zur Annahme Jesu Christi zu veranlassen, und dann werde Ich auch Wunder geschehen lassen, weil diese Menschen in ihrem kindlichen Glauben solche Heilswunder brauchen, die ihnen von der Kraft des Namens Jesus Zeugnis geben sollen - die aber in solchen Ländern, die schon Kenntnis haben und Jesus dennoch ablehnen, zu einem Glauben zwingen würden, der aber nicht gewertet werden kann als rechter Glaube. Und so sind die Wunderheilungen zu erklären, wo auch Boten erweckt werden, die in Seinem Namen das Evangelium dorthin bringen sollen, wo die Menschen noch ohne jegliche (geistige) Kenntnis sind, die aber auch nicht verlorengehen sollen und daher durch jene angesprochen werden sollen, die sich in tiefem Glauben Ihm verbinden und also auch dazu befähigt sind, jenen Menschen das Wissen über Jesus Christus zuzuführen, und die Er daher ausstattet mit großer Kraft, in Seinem Namen zu wirken. Denn überallhin soll das Wissen getragen werden, auf daß noch ein jeder selig werden kann, der sich dieser großen Gnade bedienet und zu Jesus Christus findet, Der allein ihn retten kann aus tiefer geistiger Not. Amen. B.D. NR. 9001.

 

Buch 94 9002

Warum immer wieder Neuoffenbarungen.

25. Juni 1965. B.D. NR. 9002.

Wenn das Wort Gottes nicht geschützt werden kann vor Veränderung, weil der Wille der Menschen frei ist und nicht immer Geist-erweckte Menschen die Übersetzungen vornahmen, die also auch irren konnten, so sehet ihr darin den Anlaß von Neuoffenbarungen, die immer wieder Verbildungen richtigstellen mußten, sollte das Wort Gottes auch den Anspruch auf reine Wahrheit machen können. Doch ohne solche Neuoffenbarungen wäre ein Herausstellen der Irrlehren eine Unmöglichkeit gewesen, besonders dann, wenn sich die Menschen darauf verlassen haben, daß Ich Selbst Mein Wort schützte vor jeder Abänderung. Es muß euch aber verständlich sein, daß der freie Wille des Menschen Mir dies unmöglich macht, den Ich niemals unfrei machen werde, selbst wenn es um die reine Wahrheit geht - denn Ich gab auch dem Menschen die Zusicherung, daß er garantiert in der Wahrheit stehen werde, wenn er selbst sie begehret. Und so könnet ihr euch also niemals darauf verlassen, daß ihr unverändertes Geistesgut entgegennehmet, wenn euch das Wort Gottes gepredigt wird, aber ihr habt die Versicherung, daß ihr Wahrheit entgegennehmet, wenn ihr sie nur begehret. Dann wird auch der Prediger - selbst wenn er unerweckten Geistes ist - gelenkt werden in seiner Predigt, daß er oft nicht das sagt, was er vorhatte, sondern daß ihm von Mir aus die Worte gegeben werden - eben weil ein Mensch ernstlich danach verlangt, in der Wahrheit unterwiesen zu werden. Würde dieser Wunsch in vielen Menschen auftauchen, nur die Wahrheit zu erfahren, dann würde auch bald von seiten der Prediger der Irrtum erkannt werden, und sie würden sich bemühen, mehr auf die innere Stimme zu hören, die sie anders belehrt. Doch alle Menschen haben die Möglichkeit, das Falsche in Meinem angeblichen Wort zu erkennen, denn die Liebe erhellet ihren Geist und nimmt immer nur das rechte, unverfälschte Wissen entgegen. Es kann dann der Mensch nicht mehr falsch denken, wenn er von dem inneren Licht der Liebe erleuchtet worden ist. Und dann sieht er erst, wo sich überall Irrtum eingeschlichen hat, wo der Gegner wirken konnte, weil den Menschen das Liebelicht fehlt. Dann weiß er es auch, daß der Mensch nicht mit seinem Verstand allein Probleme lösen kann, wenn ihn der Geist in sich nicht unterstützt. Dann wird er auch wissen, warum sich immer wieder die Notwendigkeit einer Richtigstellung ergibt, die Ich in Form von Neuoffenbarungen den Menschen immer wieder zugehen lasse. Und Ich werde immer wieder Mich den Menschen offenbaren, die Mich lieben und Meine Gebote halten, wie Ich es euch verheißen habe. Denn ein irriger Gedanke zieht viele nach sich, und zuletzt bleibt nur ein verzerrtes Bild von Mir zurück, das alles andere widerspiegelt als einen guten, überaus liebevollen Gott, Der euer aller Vater sein will. Und weil ihr schon viel irriges Geistesgut angenommen habt, ist euch ein Gott der Liebe fremd, ihr steht Ihm noch so fern, ihr erkennet Ihn nicht als Vater, und darum strebet ihr Ihn auch nicht an. Und was ihr von Ihm vernehmet, ist eher geeignet, Ihn euch noch mehr zu entfremden. Ich aber will eure Liebe gewinnen, und daher nehme Ich jede Gelegenheit wahr, um euch anzusprechen, wenn auch nicht direkt, aber durch solche Menschen, die Meinen Geist in sich wirken lassen, die euch entweder Mein direktes Wort zuleiten oder die in geordnetem Denken stehen und auch euch wahrheitsgemäß unterweisen können. Denn es ist von großer Wichtigkeit, daß ihr in rechtes Denken gelenkt werdet, daß ihr wisset, was ihr annehmen könnet und was ihr ablehnen müsset. Aber glaubet nicht, daß ihr dadurch die Garantie für rechtes Denken besitzet, wenn ihr das Wissen aus dem Buch der Bücher schöpfet, denn da Ich dem Willen des Menschen keinen Zwang antue, kann Ich es auch nicht verhindern, wenn er sich nach eigenem Gutdünken, nach mangelhaftem Wissen das Gedankengut auslegt, das er aus diesem Buche schöpft. Denn es ist in allem, was Ich gesprochen habe, ein geistiger Sinn verborgen, und diesen zu erkennen vermag nur der Geist im Menschen, der durch die Liebe zum Leben erweckt wird, dann aber auch den Menschen in alle Wahrheit leitet, wie Ich es verheißen habe. Amen. B.D. NR. 9002.

 

Buch 94 9003

Geistiges Wissen muß mit dem von oben zugeleiteten Wort übereinstimmen.

28. Juni 1965. B.D. NR. 9003.

Es ist nicht leicht für einen Wissenden, daß dieser sein Wissen zu übertragen vermag auf solche Menschen, die von der Wahrheit des von ihnen selbst vertretenen Geistesgutes so überzeugt sind, daß sie alles andere ablehnen. Und dennoch muß auch dieser Versuch gemacht werden, denn was von Mir direkt ausgeht, hat eine solche Kraft, daß es jeden wahrheitsverlangenden Menschen überzeugt. Und es geht immer wieder darum, daß sich Wesen verschiedenen Lichtgrades äußern und daß es für den Menschen schwer ist, die Wahrheit zu erkennen, weil sie einer jeden Äußerung aus dem geistigen Reich Glauben schenken, die aber doch geprüft werden sollte. Und erst dann, wenn der Inhalt mit Meinem euch von oben gegebenen Wort übereinstimmt, könnet ihr es annehmen als Wirken einwandfreier Lichtgeister. Und darum müsset ihr Kenntnis nehmen von Meinem direkt euch zugeleiteten Wort, aber ihr dürfet nicht allen Mitteilungen aus dem geistigen Reich Glauben schenken, die euch medial gegeben werden, denn diese Medien können zwar die Gabe haben, Vermittlungen aus dem geistigen Reich entgegenzunehmen, ob sie aber auch die nötige Reife besitzen, die Ich an das Empfangen von Botschaften aus diesem Reich zur Bedingung gemacht habe, das allein ist maßgebend für den Wahrheitsgrad der euch übermittelten Kundgaben. Ihr Menschen kennet euch im geistigen Reich zu wenig aus, und ihr wisset es nicht, wie oft der Gegner einwirket, um euch zu täuschen - und Ich kann diesen nicht hindern, weil das Wahrheitsverlangen von euch fehlt, das erst Garantie gibt für den Empfang der Wahrheit, die dann aber auch übereinstimmt mit Meinem Wort aus der Höhe. Zwar sorge Ich in jeder Weise dafür, daß den Menschen ein Licht leuchte, daß ihnen Kenntnis wird von einem Leben nach dem Tode des Leibes - Ich sorge dafür, daß ihnen auch Beweise gegeben werden, die zwar nur der gelten lassen wird, der auch wieder im Verlangen nach der Wahrheit jenes Wissen erfahren möchte. Doch auch dann noch besteht die Gefahr, daß sich andere Wesen kundgeben als die Gerufenen, die sich nun äußern eben ihrem Reifegrad entsprechend. Darum wird ein jeder Lichtgeist euch Menschen warnen vor medialen Kundgebungen, die im Zustand von Trance zu euch sprechen (euch zugehen), sondern immer euch zum bewußten Empfangen geistiger Botschaften anregen, was zwar nur wenigen Menschen gelingen wird, aber immer die Sicherheit bietet, von Meinem Geist direkt belehrt zu werden, und ihr dann auch nichts Falsches zu fürchten brauchet. Es kann zwar nicht jede Mitteilung, die in jenem willenlosen Zustand gegeben wird, als falsch oder irreführend bezeichnet werden, doch wer von euch will das prüfen? Wer von euch ist sich dessen bewußt, daß diese Gelegenheit - einen Menschen, der sich (wo sich der Mensch) seines Willens begibt - auch viele Ungeister sich zunutze machen? Und daß euch die volle Wahrheit doch nicht garantiert ist, wenn ihr euch nur auf solche Botschaften verlasset, die wohl aus dem jenseitigen Reich euch zugehen, die aber dennoch unkontrollierbar sind? Nur was euch der Geist aus Gott vermittelt, ist reine Wahrheit, dieser aber gibt euch Aufschluß auf allen Gebieten (über alle Gebiete), den ihr niemals von jenen Wesen erlangen könnet. Darum wird jeder Lichtgeist euch dazu anregen, daß ihr an euch selbst arbeitet, um zu einem Gefäß zu werden, in das sich Mein Geist ergießen kann. Und dann erst werdet ihr sicher sein, die reine Wahrheit zu besitzen. Dann erst wird euch ein viel tieferes Wissen zugeleitet werden können - das Wissen um alle Zusammenhänge, um die Ursache eures Seins als Mensch, um euren einstigen Abfall von Mir und um die große Bedeutung des Erlösungswerkes Jesu Christi. Denn alles dieses kann nur Ich Selbst euch lehren, auch wenn Ich durch hohe Lichtboten dieses Wissen zur Erde leite, die von Mir direkt angestrahlt werden und also Mein Wort durch diese ertönt, das nun genau so bewertet werden kann, als habe Ich euch direkt angesprochen. Dieses Wissen umfaßt alles, es umfaßt das Rückführungswerk des einst Gefallenen zu Mir, wie es aber auch das Gegenwirken dessen beleuchtet, der euren Fall zur Tiefe veranlaßt hat. Und dieses Gegenwirken findet nicht nur auf der Erde statt, es erstreckt sich auch auf das jenseitige Reich, wo alle Ich-bewußten Wesen noch im Besitz des freien Willens sind, und diesen nun sich zuzulenken wird immer seine Absicht sein und bleiben. Daher müsset ihr auch mit seinem Einwirken rechnen, der als Wichtigstes zu erreichen sucht, daß das Erlösungswerk Jesu Christi angezweifelt wird. Und darum müsset ihr alle jene Durchsagen als sein Wirken erkennen, die eine Erlösung durch Jesu Kreuzestod leugnen. Dann wisset ihr, daß er am Werk ist, daß er die Menschen von dem Bedeutsamsten abzubringen sucht: daß Jesus für euch und eure Sünden gestorben ist am Kreuz. Denn wenn ihr darüber falsch unterrichtet seid, dann hat er euch gewonnen, dann ist es ihm gelungen, eine Erlösung durch Jesus Christus als falsch hinzustellen und euch den Eintritt in das Lichtreich dadurch unmöglich zu machen. Denn darüber geben Meine direkten Offenbarungen von oben euch einen anderen Aufschluß, und davon allein hängt eure einstige Seligkeit ab, ob ihr von eurer einstigen Sündenschuld - die Urschuld, die für euch selbst untilgbar ist - Erlösung gefunden habt. Sowie gerade diese schwerwiegende Frage noch offensteht, seid ihr nicht in vollster Wahrheit unterwiesen, und es bleibt euch nichts anderes übrig, als daß ihr euch an die höchste Instanz wendet, daß Sie Selbst euch belehre, und dann könnet ihr auch in aller Wahrheit unterwiesen werden, wie Ich Selbst es euch verheißen habe, daß Ich euch einführen werde in die Wahrheit. Amen. B.D. NR. 9003.

 

Buch 94 9004

(Fortsetzung zu Nr. 9003) Geistiges Wissen muß mit dem von oben zugeleiteten Wort übereinstimmen.

29. Juni 1965. B.D. NR. 9004.

Nur eines kann als reine Wahrheit gelten: was Ich Selbst von der Höhe euch zugehen lasse. Und also muß alles damit übereinstimmen, für das der Anspruch auf Wahrheit erhoben wird. Denn es gibt nur eine Wahrheit, und diese geht von Mir Selbst aus und wird alle jene beglücken, die in wahrem Denken stehen wollen. Was nun aber im Widerspruch steht zu dem von Mir direkt empfangenen Wissen, das kann nicht als Wahrheit vertreten werden, denn die Richtlinien dafür sind immer die gleichen, so daß daran der Maßstab angelegt werden kann, ob sich ein Mensch in der Wahrheit bewegt. Und wenn euch Menschen nun ein Wissen zugetragen wird, das euch Anlaß gibt zu Zweifeln, so müsset ihr als erstes euch die Frage stellen: Welche Einstellung haben die Menschen, die dieses Wissen vertreten, zu Jesus Christus und Seinem Erlösungswerk? Euch ist von oben ein klarer Aufschluß gegeben worden, was das Erlösungswerk für die ganze Menschheit bedeutet, und ihr müsset nun jegliches andere Wissen daran abwerten, denn sowie den Menschen keinerlei Kenntnis darüber gegeben wurde, kann es auch nicht den Anspruch machen (erheben), als reine Wahrheit zu gelten. Und um wieder die Begründung und Bedeutsamkeit des Erlösungswerkes zu verstehen, muß euch auch die Kenntnis zugehen von dem Ursündenfall der Geister, weil ihr selbst diese gefallenen Geister seid. Es ist wohl gut und schön, die Menschen überzeugen zu wollen von einem Weiterleben nach dem Tode, doch so ihr ihnen nicht auch Kenntnis gebet über den Anlaß ihres Menschseins, ist auch das Wissen um das Fortleben nach dem Tode nicht ausreichend, um sie einmal zur Seligkeit gelangen zu lassen. Denn ohne die Erlösung durch Jesus Christus kann euch das Lichtreich nicht geöffnet werden, und Ewigkeiten werdet ihr im jenseitigen Reich umherirren, wenn nicht dort die Lichtseelen sich eurer erbarmen und euch das Wissen zuführen, das ihr auf der Erde nicht annehmen wolltet, weil ihr euch in einem falschen Denken bewegtet. Und so geht daraus hervor, daß ein jeder Mensch sich als ein Gefäß für den göttlichen Geistesstrom herrichten muß, was er nur durch die Liebe tun kann, die ihn dann hell erleuchtet und das Licht von innen ihm dann die rechte Erkenntnis vermitteln kann. Da dies aber in der lieblosen Zeit kaum noch möglich ist, sollen sich die Menschen um ein Gefäß scharen, aus dem das Lebenswasser hell und klar hervorquillt, sie sollen sich niederbücken und daran sich laben, um wenigstens das Wichtigste in Empfang nehmen zu können - das Wissen um Jesus Christus und Sein Erlösungswerk. Denn dieses Wissen ist nötig und kann durch nichts anderes ersetzt werden, da es nur Einen gibt, Der den Menschen die Vergebung der Urschuld bringen kann, Der aber dann auch alle Schuld streicht, die der Mensch begangen (auf sich geladen) hat im Erdenleben. Denn die Mission des Menschen Jesus war einmalig, daß Er Sich opferte und die Schuld durch Seinen Kreuzestod beglichen hat. Euch Menschen muß immer wieder darüber Kenntnis gegeben werden, ihr könnet nicht das Erdenleben Jesu nur als ein Leben in höchster Vollendung bezeichnen, das es wohl gewesen ist, aber dennoch ihr nicht um die tiefe geistige Begründung Seines Kreuzestodes wisset, der einmalig war und für alle Menschen der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft vollbracht wurde. Denn das Anerkennen Seines Erlösungswerkes als ein Werk größter Barmherzigkeit für das sündig gewordene Geistige und die Bitte um Vergebung sind erst der Schlüssel zur Pforte in das Lichtreich, die ihr ohne Ihn nimmermehr öffnen könnet. Denn Er hat aus Liebe zu Gott und Seinen gefallenen Brüdern die Sünde gesühnt, die in der Rückweisung der göttlichen Liebekraft bestanden hat. Und diese Sünde kann nicht anders als durch die Anerkennung Jesu als Erlöser der Welt vergeben werden, weshalb auch ein Leben in der von Ihm Selbst gepredigten Liebe die Vorbedingung schafft, Ihn anzuerkennen, aber die Gnaden Seines Erlösungswerkes müssen im vollen Bewußtsein angenommen werden, um Erlösung von der Urschuld zu finden. Immer wieder muß euch Menschen das Wissen darüber vermittelt werden, immer wieder müsset ihr in Kenntnis gesetzt werden, daß es nicht genügt, daß ihr euch Seine Lehre zu eigen machet, sondern bewußt die Erlösung von eurer Urschuld begehret, wozu zwar ein in der Liebe gelebtes Leben euch auch verhelfen wird, weil dies der Erfolg eines Liebelebens ist, daß euch das Licht der Erkenntnis leuchtet. Dann aber werdet ihr auch nicht mehr die Erlösung durch Jesus Christus leugnen, ihr werdet es wissen, daß ihr in Ihm den Retter gefunden habt, Der von euch die große Last der Ursünde genommen hat und Der euch wieder das Tor öffnet zum Reiche des Lichtes und der Seligkeit. Amen. B.D. NR. 9004.

 

Buch 94 9005

Was wäre, wenn Adam nicht versagt hätte?

30. Juni und 1. Juli 1965. B.D. NR. 9005.

Jede geistige Frage beantworte Ich, die ihr Mir stellet. Doch ihr müsset vorerst das eine wissen, daß es nicht Mein Wille gewesen ist, euch durch ein so überaus schweres Erdenleben hindurchgehen zu lassen, daß Ich Mir wahrlich hätte genügen lassen an der Zeit, die ihr im gebundenen Willen - im Mußgesetz - zugebracht habt, denn diese Zeit war so entsetzlich lang, daß sie wahrlich genügt hätte, daß ihr euch wieder mit Mir vereinigen konntet - daß Ich aber die letzte Erprobung eures Willens verlangen mußte, die ihr nun als ichbewußte Wesen - als Mensch - ablegen solltet. Ihr solltet euch nur freiwillig Mir wieder hingeben, und ihr hättet dadurch die große Sünde des einstigen Abfalls von Mir aufgehoben. Eure Liebe zu Mir solltet ihr unter Beweis stellen, die ihr euch einstens wehrtet gegen die Liebeanstrahlung. Darum waren die ersten Menschen gut geschaffen, sie waren Mir in Liebe ergeben, denn Ich hatte sie mit allem versehen, Ich gab ihnen die Erde zu eigen, Ich machte ihnen alles untertan, sie erkannten Mich als ihren Gott und Schöpfer - sie waren umgeben von herrlichen Werken Meiner Schöpfermacht - sie konnten sich daran erfreuen - alles war nur dazu angetan, daß sie Mir Lob und Dank singen konnten - daß sie Mir heiße Liebe entgegenbringen konnten, und sie selbst hatten auch keinen bösen Gedanken in sich. Doch den freien Willen mußte Ich den ersten Menschen genauso schenken, weil sie als Urgeister von Mir ausgegangen sind, die ohne freien Willen nicht zu denken waren. Und weil sie sich einmal abgewandt hatten von Mir und freiwillig Meinem Gegner zur Tiefe folgten, hatte dieser das gleiche Recht, auf die ersten Menschen einzuwirken, weil sich wieder der Wille entscheiden sollte, ob er Mir oder ihm folgen wollte. Und diese Willensprobe, die ihnen leicht hätte fallen müssen, bestanden sie nicht, und dadurch wurden nun auch wieder alle bösen Triebe geweckt, die sie schon in der Zeit vor der Verkörperung als Mensch überwunden hatten. Die Stammeltern übertrugen nun ihre Wesensart auf die nachfolgenden Geschlechter, und immer schwerer wurde es für diese, von der Fessel des Gegners freizukommen. Hätten aber die ersten Menschen die Willensprobe bestanden, die nicht allzuschwer gewesen ist, so hätte Ich Mir genügen lassen an dem endlos langen Wege zuvor. Die nachfolgenden Menschen hätten Mir ebenso freiwillig ihre Liebe wieder geschenkt, sie wären dann nur über die Erde gegangen, um sich an ihren Schöpfungen zu erfreuen - sie hätten auf alle Schöpfungen nur guten Einfluß ausgeübt, so daß auch jene sich als Mensch verkörpern konnten. Und das Erdenleben wäre dann nur eine Vorstufe zum ewigen Leben gewesen, die Macht des Gegners wäre gebrochen worden, weil die ersten Menschen ganz bewußt sich Mir hingegeben und den Gegner völlig ausgeschaltet hätten, der nun seine Macht nicht mehr anwenden konnte und bald auch sich selbst Meiner Liebe ergeben hätte. Es ist also nur von den ersten Menschen verlangt worden, daß sie sich freiwillig von Mir wieder anstrahlen ließen, und die Ursünde wäre aufgehoben worden, denn nur Liebe konnte diese Sünde entsühnen. Doch nun wurde die Sünde wiederholt - und was sich zuvor nur auf die in der Schöpfung gebundene geistige Welt erstreckte, das befiel nun die gesamte Menschheit. Was die ersten Menschen mit Leichtigkeit hätten erreichen können, wenn sie ihren Willen recht gerichtet hätten, das wurde nun endlos schwer, weil sich alle satanischen Eigenschaften in den Menschen festsetzten, gegen die anzukämpfen große Kraft erforderte, die der Wille des Menschen nicht mehr aufbrachte. Also wurde nun das Erlösungswerk Jesu Christi nötig, des Lichtgeistes, Der Sich freiwillig erboten hatte, als Er erkannte, daß die ersten Menschen versagten, Der Sich Mir antrug, freiwillig - aus Liebe - zu leiden und zu sterben am Kreuz, um diese nun verdoppelte Sünde zu entsühnen. Ich wußte es wohl von Anbeginn, daß dieser zweite Sündenfall stattfand, aber Ich wollte es nicht, daß die Menschen einen so qualvollen Gang gehen mußten, konnte aber nicht den Willen der Menschen unfrei machen. Und da Ich es weiß, daß Ich alle Wesen einmal zurückgewinnen werde - da vor Mir tausend Jahre sind wie ein Tag - da es sich um ein ewiges Leben in Seligkeit handelt - was auch ihr einmal erkennen werdet - (1.7.1965) brauchet ihr keine Bedenken zu haben, daß ihr einmal frei sein werdet von jenen Qualen, ihr dann aber als höchst vollkommen geworden auch jene Herrlichkeiten werdet genießen können, die alles Leid der vergangenen Zeit aufwiegen und nicht mit irdischen Begriffen gemessen werden können. Immer müsset ihr es wissen, daß nicht Ich das unsägliche Leid, das die Menschen seit dem Sündenfall der ersten Menschen sich selbst also geschaffen haben, veranlaßt habe, daß Ich wahrlich dem ersten Menschenpaar (den ersten Menschen) jede Möglichkeit gab, ihm/ihnen den freien Willensentscheid leichtzumachen - daß Ich ihm/ihnen nur ein leichtes Gebot gab, das es/sie erfüllen konnte/n - wenn in ihm/ihnen die Liebe so stark war, daß diese allein sie bestimmte, sich Mir hinzugeben - daß dann aber auch diese innige Liebe alle nachfolgenden Menschen erfaßt hätte, daß diese also auch Meinem Gegner widerstehen konnten in allen Versuchungen. So aber hatte der zweite Fall stattgefunden und alle nachfolgenden Menschen erneut belastet, bis der göttliche Erlöser Jesus Christus zur Erde niederstieg, um Meinem Gegner einen offenen Kampf zu liefern. Denn dieser mißbrauchte seine Macht, indem er die Menschen zu immer größerer Lieblosigkeit trieb und ihren Willen stets mehr schwächte, so daß sie ohne das Werk der Erlösung nicht mehr frei werden konnten, sondern immer tiefer absanken in die Finsternis. Und diesem Wirken setzte Ich Selbst eine Grenze - Ich sandte Meinen Sohn zur Erde, um die Menschen zu erretten, die sich retten lassen wollten. Denn wieder muß der freie Wille dazu bereit sein, die Gnaden des Erlösungswerkes anzunehmen, weil auch das Rettungswerk nicht wider den Willen des Menschen vollbracht werden kann. Es sollte wohl ursprünglich der Gang durch die Schöpfungen der Erde genügen, um die Willensprobe als Mensch nun ablegen zu können, denn eine jede Seele war durch diese Qualen im Mußzustand schon so weit ausgereift, daß sie leicht den Versuchungen widerstehen konnte, doch der Fall der ersten Menschen gab dem Gegner wieder Macht über alle Seelen, die er ausgenützt hat in erschreckender Weise. Darum war als erster Mensch gerade ein Urgeist gewählt worden, der alle Fähigkeiten besaß, um dem Gegner standhalten zu können, aber er konnte nicht gezwungen werden zu seinem Entscheid, er mußte völlig frei im Denken und Handeln bleiben, und es sorgte nun Mein Gegner dafür, diesen freien Willen sich selbst zuzuwenden, was also den erneuten Fall zur Folge hatte, wodurch die Sünde des Abfalles der Geister von Mir wiederholt wurde. Doch es konnte Meinem Gegner dieses Recht nicht verweigert werden, weil der einstige Fall im freien Willen geschah und sie ihm in die Tiefe gefolgt sind. Ihr könnet also nicht sagen, daß Ich den wiederholten Fall wollte, um euch nun wieder in den Zustand größter Qualen zu versetzen, doch Ich konnte ihn nicht verhindern, weil er auch wieder im freien Willen vor sich ging und dieser freie Wille sich auch einmal Mir wieder zuwenden wird, also sicherlich ihr einmal aus diesem erbarmungswürdigen Zustand herauskommet, weil Meine Liebe Selbst euch erlöst hat, indem Sie Sich in dem Menschen Jesus verkörperte, um gegen den Widersacher zu Felde zu ziehen und ihm alle die Seelen zu entwinden, die wieder zu Mir zurückkehren wollen in ihr Vaterhaus, in ihre wahre Heimat, die sie einst freiwillig verließen. Denn Meine Liebe gehört euch wie zuvor, und alles Leid wird sein Ende gefunden haben, sowie ihr frei sein wollet von dem, der euch noch gefesselt hält, sowie ihr wieder nach Mir verlanget und Mir also das Recht gebet, daß Ich euch wieder in Besitz nehme, auf daß Ich ewig nicht mehr von euch lasse. Amen. B.D. NR. 9005.

 

Buch 94 9006

Warum müssen wir büßen für Adams Sünde?

2. Juli 1965. B.D. NR. 9006.

Alle eure Fragen werden hinfällig, sowie euch die reine Wahrheit geboten wird, denn diese ist so einfach zu verstehen, wenn sie euch nur in der rechten Weise dargeboten wird. Ihr wisset es, daß der Abfall von Mir stattfand im Zustand hellster Erkenntnis. Also waren auch alle Wesen gleich-verantwortlich für ihren Abfall, sie konnten nicht - als unter dem Willen des Gegners stehend - gezwungen sein, sich wider Mich aufzulehnen, (sie waren nicht durch den Willen des Gegners gezwungen, sich wider Mich aufzulehnen,) sondern es war dieses Zurückweisen Meiner Liebekraft eines jeden Wesens eigenste Angelegenheit. Es war der freie Wille, der sie sündig werden ließ, der also zur Zeit des Abfalles noch nicht Meinem Gegner verfallen war, der - weil sie das Selbstbestimmungsrecht besaßen - sich noch frei entscheiden konnte und also sich bewußt für den Gegner entschied. Nun aber hatte dieser Gewalt über seinen Anhang, und diese Gewalt entwand Ich ihm, indem Ich die Schöpfung entstehen ließ, um die durch den Abfall zur Tätigkeit unfähig gewordene Kraft anderweitig zum Wirken zu veranlassen. Es hatte also nun der Gegner von seinem Anhang nichts gewonnen, und er durfte erst dann wieder seine Macht geltend machen, wenn das Wesen im Stadium als Mensch das Ichbewußtsein wiedererlangt hatte. Und dieses Recht mußte Ich ihm lassen, weshalb er sich an diesen Wesen nun auch versuchen konnte. Und er hat es auch getan mit aller List und Tücke, er verstand es, dem/den ersten Menschen wieder den Glauben an Mein Wort zu rauben, das ihnen ein ewiges Leben versprach, wenn sie Meinem leichten Gebot Folge leisteten. Es war nun in diesem Menschen (Adam) ein überaus starker Geist verkörpert worden, dessen Fall der (Gegner) mit Leichtigkeit wiedererreichte. Was lag nun näher, als daß ihm kein Geist widerstanden haben würde, der in die gleichen Verführungskünste Meines Gegners geraten mußte (wäre)? Es geht nicht darum, daß die Nachkommen für die Sünde der ersten Menschen büßen mußten, sondern es geht darum, daß Ich - hätte der erste Mensch diesen Versuchungen Widerstand entgegengesetzt aus Liebe zu Mir - aus Barmherzigkeit das gleiche getan hätte, was später der Mensch Jesus tat: daß Er das Sühnewerk vollbrachte aus Liebe - daß Ich Mir hätte genügen lassen an der Widerstandskraft des einen Menschen, der sich Mir hingab und die Anstrahlung Meinerseits wieder ermöglichen sollte. Und um dessen Liebewillen hätte Ich die Schuld in den Sand geschrieben, und allen hätte der Weg über die Erde als Mensch nur gedient, die Liebe zu Mir zu entfalten zu höchster Glut. So aber hatte Mein Gegner seine Macht bewiesen über die ersten Menschen und sich also auch nicht das Recht aus der Hand nehmen lassen, bei jedem Menschen nun seine Verführungskünste anzuwenden, das Ich ihm auch nicht entreißen kann als Folge dessen, daß die Wesen einst freiwillig ihm in die Tiefe folgten. Ihr könnet also nicht sagen, daß diese Menschen nun büßen müssen für die Sünde ihrer Vorväter, sondern immer stand es einem jeden Menschen frei, sich zu bewähren in den Versuchungen, und er wird auch von Mir aus dazu die Kraft empfangen, denn diesen Willen segne Ich und werde nie einen solchen Menschen Meinem Gegner überlassen. Aber die ersten Menschen konnten ihren Nachkommen verhelfen zu einem leichteren Erdengang, doch da sie versagt haben, war es nun auch nicht möglich, jene vor den Anfechtungen des Gegners zu schützen - es sei denn, sie haben Mich darum gebeten, daß Ich Selbst ihnen Schutz gewähren konnte und dann auch ihr Erdenweg ein leichterer gewesen ist, was auch der Fall war bei jenen Urgeistern, die den Belehrungen durch die Lichtwelt zugänglich waren und über die Mein Gegner keine volle Gewalt mehr hatte. Daß also jene Menschen immer einen leichteren Erdengang aufzuweisen hatten, daß sie nicht den Verführungen durch Meinen Gegner zum Opfer fielen, daß er sie nicht restlos in seiner Gewalt behielt, ist ein Zeichen dessen, daß Ich einer jeden Seele geholfen habe und immer noch helfe, die weniger belastet das Erdenleben beginnt und deren Wille schon Mir ergeben ist - daß Ich also nicht unterschiedslos die Seelen bedenke mit Gnade und Kraft, ihren Rückführungsweg zu vollenden. Immer aber muß Ich es sagen, daß die ersten Menschen durch ihr Versagen den ganzen Rückführungsweg erschwert haben, der um vieles leichter zu gehen gewesen wäre, wenn sich der stärkste einst gefallene Geist gewehrt hätte und Mein leichtes Gebot erfüllte, wenn er Meinen Worten mehr geglaubt hätte, die ihm ein ewiges Leben versprachen - und er durch seinen Widerstand die Macht gebrochen hätte, die der Gegner dann auch nicht mehr an seinem Anhang hätte anwenden können, denn dieser Sieg hätte sich ausgewirkt an allem gefallenen Geistigen. Amen. B.D. NR. 9006.

 

Buch 94 9007

Vorläufer Jesu.

3. Juli 1965. B.D. NR. 9007.

Daß so viele Menschen glauben, eine Inkarnation des Rufers in der Wüste zu sein, ist auch ein Zeichen geistiger Verirrung, denn das steht fest, daß er ein großer Redner sein wird, der aber bis zu seinem Auftreten nichts wissen wird, welche Aufgabe ihm zugeteilt worden ist, daß er mit einer gewaltigen Stimme sein Wort wird ertönen lassen, das Mich ankündigt und Mein baldiges Kommen am Ende der Tage. Er wird wieder vor Mir einherschreiten, und er wird angefeindet werden von allen jenen, die nichts von einem Ende hören wollen, die ihn verspotten und verhöhnen werden, weil er ihnen Dinge ankündigt, die ihnen unglaubhaft scheinen, und er daher als ein Phantast gelten wird. Und er wird kommen zur gleichen Zeit, wenn der Antichrist den letzten Glaubenskampf entbrennen lässet. Dann wird er diesen heftig angreifen, und die Meinen werden sich an ihm Kraft und Trost holen, denn es ist nur eine kurze Zeit, da er wirket auf Erden. Doch er nützet diese Zeit gut aus, um Mein Wort hinzuleiten zu allen, die es annehmen, und Meine Gegner werden ihm nachstellen und ihn zur Verantwortung ziehen wollen, aber er wird sich ihnen immer wieder entwinden, bis seine Stunde gekommen ist, wo er wieder sein Leben lassen wird für Mich. Und das ist euch schon des öfteren gesagt worden, daß er selbst keine Ahnung hat von seiner Mission und daß es so plötzlich über ihn kommen wird, daß er von jedem erkannt werden kann. Und dann wird er selbst es auch wissen, warum er mit einer so gewaltigen Stimme ausgerüstet ist, warum er Mich Selbst ankündigen soll, denn dann weiß er, daß das Ende gekommen ist, wo Ich in den Wolken kommen werde, um die Meinen zu holen. Dann wird der Antichrist selbst alles versuchen, um ihn in seine Gewalt zu bekommen, denn diesen greifet er besonders an, und er deckt alle Schandtaten auf, er scheut sich nicht, ihn öffentlich anzugreifen, und wird daher verfolgt werden von seinen Anhängern. Doch diejenigen wird er trösten, die unter jener Herrschaft leiden müssen. Er wird sie hinweisen auf Mein Kommen, und ein jeder wird ihm Glauben schenken, weil sie sich durch Mein Wort angesprochen fühlen, als habe Ich Selbst zu ihnen gesprochen. Seine Worte werden wie Balsam wirken auf euch, die ihr in Angst und Trübsal der Dinge harret, die da kommen - ihr werdet euch aus seinen Worten neue Kraft holen und immer wieder gestärkt sein davon, weil er es euch beweiset, daß euer Vater Selbst euch angesprochen hat und daß ihr also Meinen Worten Glauben schenken könnet, die euch auf Mein baldiges Kommen in den Wolken hinweisen. Und so auch werdet ihr auf alle Warnungen und Mahnungen achten, die euch von seiner Seite aus zugehen, denn er wird auch im Geist bei denen sein, die Ich ihm als Mir zugehörig zu erkennen gebe. Er wird die Fähigkeit besitzen, daß er sich in eure Nähe begibt, wenn auch sein Körper anderswo ist, denn den innigen Ruf zu Mir um Hilfe leite Ich weiter, und er wird dann auch zur Hilfe bereit sein. Darum sage Ich: Ihr erkennet ihn, wenn er seine Mission beginnt, aber erwartet ihn nicht jetzt schon, denn es muß erst Mein Eingriff vorangehen, bevor er in Erscheinung tritt. Dann aber wird die Zeit vergehen wie im Fluge, denn um der Meinen willen werde Ich die Tage verkürzen, auf daß nicht Mein Gegner sie noch zum Abfall bringen kann, weil die Not dann sehr groß sein wird und Ich euch darum auch starke Lichtgeister zusende, die euch schützen werden in jeder irdischen und geistigen Not. Doch wenn dieser Mein Rufer in der Wüste sein Leben wird hingeben müssen, dann könnet ihr mit jedem Tag Mein Kommen erwarten, dann werde Ich euch holen in ein Reich des Friedens, und alle Not wird zu Ende sein. Amen. B.D. NR. 9007.

 

Buch 94 9008

Das Ende kommt ganz gewiß.

4. Juli 1965. B.D. NR. 9008.

Es werden jeder großen Katastrophe auch Meine Ankündigungen vorangehen, Ich werde die Menschen warnen und mahnen, so daß Ich also Seher und Propheten benötige, die diese Ankündigungen unter den Menschen verbreiten sollen. Darum ist es falsch, alle Prophezeiungen abzulehnen oder sie als unwahr hinzustellen, wenn auch diese sich nicht umgehend erfüllen, denn es braucht alles seine Zeit, und oft schon habe Ich lange zuvor hingewiesen auf das Kommende, aber sie schenkten diesen Worten keinen Glauben. Und so auch kündige Ich euch nun das Ende einer Erdperiode an und habe dies schon immer getan, so daß selbst Meine Jünger dieses Ende noch während ihres Erdenlebens erwarteten. Doch stets waren Meine Prophezeiungen so gehalten, daß den Menschen keine genaue Zeit angegeben wurde, daß sie auch ständig damit rechnen konnten, weil dieses auch Meine Absicht gewesen ist, den Menschen ein nahes Ende immer vor Augen zu halten. Doch die Zeit steht nicht still, und da sich Mein Wort unweigerlich erfüllen wird, muß auch dieses angekündigte Ende einmal kommen. Wer nun in Meinen Heilsplan von Ewigkeit eingeweiht ist, der erkennt auch die Notwendigkeit eines Endes für alles noch in der Schöpfung gebundene Geistige. Denn da er weiß um die ständige Aufwärtsentwicklung des Geistigen, ist es ihm auch klar, daß von Zeit zu Zeit - die für euch endlos lang ist - eine Totalumgestaltung der Erdoberfläche vor sich gehen muß, damit auch dem in der harten Materie gebundenen Geistigen die Möglichkeit einer Aufwärtsentwicklung gegeben wird. Wenn also eine solche gewaltige Zerstörung der Erdoberfläche den Menschen fraglich erscheint, dann sind diese wissentlich in Unkenntnis gelassen worden von der sie belehrenden Geisterwelt. Und dann muß Ich solche Irrtümer richtigstellen, denn gerade das kommende Ende der Erde in ihrer jetzigen Form ist für die gesamte Menschheit äußerst bedeutungsvoll, steht sie doch in der Gefahr, ganz zu versagen in ihrer letzten Willensprobe und dann wieder ein entsetzliches Los auf sich nehmen zu müssen. Darum also erhalten Meine Diener den Auftrag, dieses Ende anzukündigen, aber nicht nur über die Tatsache des Endes zu berichten, sondern Ich begründe ihnen alles, damit sie (die Menschen) nicht nur blind glauben sollen, sondern für alles eine rechte, wahrheitsgemäße Erklärung geben können (erhalten). Denn Meine Liebe gehört allem gefallenen Geistigen, nicht nur dem Menschen. Und gerade für das in der harten Materie noch gebundene Geistige muß auch einmal die Stunde der Freiwerdung aus härtester Fessel kommen, das schon endlos lange Zeit geschmachtet hat, um auch einmal in leichtere Form versetzt werden zu können, wo ihm das Dienen erleichtert wird. Und wenn ihr Menschen um alles wisset, wenn euch der Vater Selbst aus der Höhe belehret, dann brauchet ihr wahrlich nicht zu zweifeln, ihr könnet alles als reinste Wahrheit annehmen, auch wenn Ich immer noch verziehe mit diesem Akt der Zerstörung der alten Erde. Doch der Tag kommt unwiderruflich. Es sind der Menschen leider zu viele, die nicht glauben an eine Totalumgestaltung der Erdoberfläche, die allen jenen Berichten Glauben schenken, die von solchen Menschen oder auch geistigen Wesen ausgehen, denen jede Kenntnis von Meinem Heilsplan mangelt. Doch Ich kann nicht mehr tun, als Selbst aus der Höhe zu euch Menschen zu sprechen und euch alles zu erklären, was Mich zu Meinem Walten und Wirken veranlaßt, und Ich muß es euch überlassen, wie ihr euch zu Meinem Wort einstellt. Doch es ist nicht leicht für Meine Diener auf Erden, daß ihnen dieses Wort als Mein Wort abgenommen wird, sonderlich dann, wenn es gilt, gegen Irrtum vorzugehen, wenn ein jeder glaubt, in der Wahrheit zu stehen, und ihm Mein Wort nicht mehr bedeutet als Menschenwort oder Worte aus der Geisterwelt - die eben so lange unkontrollierbar sind, bis Ich Selbst angerufen werde um Beistand und ihr dann wahrlich nur von Lichtwesen belehrt werdet, durch die Mein Geistesstrom hindurchfließen kann. Dann aber werden auch alle Ergebnisse übereinstimmen, ihr werdet die Wahrheit fühlen - vorausgesetzt, daß ihr ernstlich nach der Wahrheit verlanget. Amen. B.D. NR. 9008.

 

Buch 94 9009

Des Menschen wahre Heimat.

6. Juli 1965. B.D. NR. 9009.

Lasset euch nicht irritieren, wenn Mein Wort auch als falsch abgelehnt wird, denn nur von Mir Selbst kann die reine Wahrheit ausgehen. Und daß ihr von Mir Selbst belehrt werdet, kann leicht festgestellt werden, sowie sich die Menschen im guten Willen an die Prüfung des Geistesgutes begeben, das ihnen durch euch zugeführt wird. Es wird zwar kein Beweis erbracht werden können, weil den Menschen das Geistesgut völlig fremd ist und der Glaubensfreiheit wegen auch nicht durch Beweise erhärtet werden kann (denn den Menschen ist das Geistesgut völlig fremd und kann der Glaubensfreiheit wegen auch nicht durch Beweise erhärtet werden); doch ein jeder, der guten Willens ist, wird in sich die Überzeugung haben, auf rechtem Wege zu sein. Also kann er auch glauben ohne Beweise, und doch weiß er es, daß es das rechte ist, was er glaubt - doch diese Welt und das geistige Reich sind zwei ganz verschiedene Reiche, die eben nur durch den Glauben im Zusammenhang stehen. Wenn ihr aber aus dem geistigen Reich ein Wissen empfanget, das nicht durch Verstandesdenken gewonnen werden kann, so könnet ihr Menschen es unbedenklich annehmen als ein Zeichen der Realität dieses Reiches, weil euch Gebiete erschlossen werden, über die nur Ich Selbst euch wahrheitsgetreu Aufschluß geben kann. Daher ist es kein Zeichen von Verstandesschärfe, wenn ein Mensch dieses Reich ableugnen will, nur weil er selbst nicht darüber Bescheid weiß. Aber ein jeder Mensch könnte sich diese Beweise von einer geistigen Welt schaffen, wenn er Mich darum angehen würde, doch daran hindert ihn zumeist eben sein Verstand, der nur das verstehen will, was zu beweisen ist. Und darum kann er nicht über die Grenzen seines Verstandes hinauskommen, er setzt sich selbst Grenzen, und zwar durch seinen Unglauben, der ihn hindert, daß seine Gedanken sich einmal außerhalb des irdischen Reiches bewegen, daß er nachdenkt über solche Probleme, die für ihn unlösbar sind, und daß er dann den Schöpfer Selbst um Aufklärung bittet. Da er aber dazu glauben muß an jenen Schöpfer, kann auch nur der gläubige Mensch die Verbindung mit Ihm herstellen, und der Ungläubige lässet sich genügen an der Welt, die er sieht und die für ihn die reale Welt bedeutet. Welche Ergebnisse aber könnte der Mensch erzielen, der nebst seiner Verstandesschärfe auch tief gläubig ist, der sich in allen Fragen an Mich wendet, die Ich ihm dann auch beantworten würde. Doch deren sind nur wenige, denn zumeist scheuen sich die Menschen, mit dem geistigen Reich eine solche Bindung zu haben, weil sie dann von ihren Mitmenschen als Übernaturen angesehen werden, die in das Gefüge der irdischen Welt nicht hineinpassen. Doch wüßtet ihr, wie segensreich solche Menschen wirken können, wie wichtig das Wissen ist, das sie von oben empfangen, dann würdet ihr alles daransetzen, um euch an ihrem Wissen zu bereichern, denn es ist für euch Menschen der Weg, aus dem irdischen Reich in das geistige Reich zu gelangen - das eines jeden Menschen wahre Heimat ist und das euch alle einmal aufnehmen wird, ganz gleich ob ihr ausgereift seid oder nicht. Ich Selbst biete euch eine unerhörte Gnade an, daß Ich mit euch rede, um diese zwei Reiche zu vereinigen, um allen Menschen die Möglichkeit zu geben, den Schritt aus dem irdischen Reich in das geistige Reich zu tun, und ihr lehnet diese Gnade ab, weil sich euer Verstand dagegen sträubt, weil ihr nicht das Herz sprechen lasset. Das Herz kann aber nicht zu euch sprechen, weil euch die Liebe fehlt. Darum werdet ihr unausgesetzt zur Liebe ermahnt, weil allein die Liebe zu Mir und zum Nächsten euer Herz weich stimmen kann und ihr dann eher bereit sein werdet, Mich anzuhören. Immer nur verlange Ich Liebe von euch, um euch dann ein Wissen zuführen zu können, das über euren Verstand hinausgeht, das euch wahrlich beglücken wird, denn in Gebiete Einblick zu nehmen, die sonst einem Sterblichen verschlossen sind, wird jeden Menschen beglücken und ihm die stille Freude eines Wissenden geben, der nicht mehr in der Finsternis dahinwandelt, sondern für den alles licht und klar ist. Und gerade der Umstand, seine Gedanken erheben zu können in bisher unbekanntes Gebiet, sollte euch von der Wahrheit eines solchen Wissens überzeugen, und ihr solltet euch daher selbst jenes Wissen aneignen, immer mit dem Gedanken, daß ihr einst dieses Reich bewohnen werdet, daß ihr nur vorübergehend über die Erde wandelt und einmal eure wahre Heimat betreten werdet. Ihr nehmet dann wieder die Verbindung auf mit Mir, Der Ich euch nachfolgte in die Tiefe, Der Ich so lange gewartet habe, bis ihr euch als Mensch wieder bewußt mit Mir verbinden konntet, um euch dann auch durch die Zufuhr eines Wissens, das ihr früher einmal besaßet im großen Ausmaß, wieder beglücken zu können. Dann aber werdet ihr nicht mehr weit vor eurer letzten Heimkehr stehen, ihr werdet zurückkehren in euer Vaterhaus, das ihr einst freiwillig verließet. Amen. B.D. NR. 9009.

 

Buch 94 9010

Erkennen und Bekennen der Schuld.

7. Juli 1965. B.D. NR. 9010.

Auch das ist von entscheidender Bedeutung für euch Menschen, daß ihr eure Schuld erkennet und bekennet, um davon frei werden zu können durch Jesus Christus, den göttlichen Erlöser, Der deshalb für euch am Kreuz gestorben ist - denn das Eingeständnis dessen, daß ihr schuldig geworden seid, muß dem Willen vorangehen, euch davon erlösen zu lassen, weil ihr dann bewußt die Rückkehr in euer Vaterhaus anstrebt. Einmal müsset ihr das Unrecht einsehen, daß ihr einstens euch gegen Gott Selbst versündigtet, und dann auch ernstlich danach verlangen, daß ihr frei werdet von jener großen Schuld, die eurem Sein als Mensch auf Erden zugrunde liegt. Und wenn ihr nun diese Schuld bewußt unter das Kreuz traget, dann wird sie euch auch vergeben sein und auch alle Schuld, die ihr auf Erden beginget, als ihr noch ohne Kenntnis waret, was der göttliche Erlöser für die Menschheit bedeutet. Es genügt aber nicht das bloße Bekennen mit dem Munde, es genügt nicht nur ein Formglaube an Ihn, ihr müsset euch dessen ganz bewußt sein, was der Mensch Jesus für euch getan hat, daß Er gelitten hat und gestorben ist für euch, für eure Sündenschuld, um Gott das Sühneopfer darzubringen, ohne das ihr niemals in das Reich des Lichtes hättet eingehen können. Das erst ist ein lebendiger Glaube, und dieser allein wird bewertet von Gott, eurem Vater von Ewigkeit. Denn dann erst erkennet ihr auch eure einstige Schuld, und ihr bekennet euch nun auch selbst schuldig und bittet um Vergebung. Das allein ist die Aufgabe, die ihr auf Erden erfüllen sollet, die ihr aber erst dann erfüllen werdet, wenn die Liebe von euch Besitz ergriffen hat, denn ein völlig liebloser Mensch befaßt sich nicht mit solchen Gedanken. Er kann nicht glauben, und daher wird auch sein Leben ein Leerlauf sein, er erfüllt nicht den eigentlichen Zweck, sich wieder zu dem zu wandeln, was er war im Anbeginn, denn seine Urschuld belastet ihn, wenn er hinübergeht in das jenseitige Reich, und er kann nicht davon befreit werden, bevor er nicht zu Jesus Christus findet, Der ihm wohl auch drüben entgegentritt, aber seinem Willen die Freiheit lässet, ob er Ihn annimmt oder nicht. Darum wird euch ständig darüber ein Licht gegeben, doch selten nur finden sich offene Herzen und Ohren, die für jenes Licht dankbar sind, doch die Mehrzahl der Menschen ist sich keiner Schuld bewußt, sie gehen nicht dem Grund ihres Daseins nach und leben in einer Sorglosigkeit dahin, nur das begehrend, was ihrem irdischen Körper Wohlbehagen schafft. Sie haben weder tiefere Gedanken noch leben sie aus eigenem Antrieb in der Liebe, ansonsten sie sicher auch langsam zum rechten Erkennen kommen würden. Und es eilt die Zeit. Immer kürzer wird diese, denn das Ende steht nahe bevor. Es ist nur noch ein verschwindend kleiner Teil, der von Gott Selbst auf die Bedeutung des Erlösungswerkes aufmerksam gemacht werden kann, denn gerade das Erlösungswerk ist es, das fast in der ganzen Welt bestritten wird, und selbst, wo dieses herausgestellt wird, dort hat sich zumeist nur der Formglaube erhalten, der aber an Lebendigkeit zu wünschen übrig lässet, daß wohl von einer Erlösung durch Ihn gesprochen wird, aber wenig Gebrauch gemacht wird durch bewußtes Erkennen und Bekennen der Schuld, das aber erst die Erlösung zur Folge hat. Die Menschen wissen alle nicht, daß sie selbst ihren Willen gebrauchen müssen, sie glauben, daß nur das Bekennen mit dem Munde nötig ist, um Vergebung ihrer Schuld zu erhalten, daß dieses aber nicht von Gott bewertet werden kann - sondern es muß sich der Mensch vollbewußt im freien Willen dem göttlichen Erlöser hingeben. Dann erst kann an ihm sich das Erlösungswerk auswirken. Doch solange die Menschen nur mit den Ohren ein Wissen entgegennehmen, das Herz aber unbeteiligt bleibt, können sie nicht mit einer Erlösung von ihrer Urschuld rechnen. Darum wird immer die Arbeit derer gesegnet sein, die lebendig auf die Mitmenschen einzuwirken suchen, die vor allem die Menschen zur Liebe ermahnen, um das große Werk der Erlösung verstehen zu können. Und es werden alle jene erlöst werden von ihrer Schuld, die nun auch lebendig zu glauben vermögen, denen die Liebe ein Licht gibt, das nun immer heller aufleuchten wird, weil sie Erlösung gefunden haben von ihrer großen Schuld. Doch darüber sollen sich alle Menschen klar sein, daß es ohne Jesus Christus keinen Weg gibt zu Gott, da nur Einer diese große Schuld tilgen konnte, Der nun aber bewußt angerufen werden will um Vergebung, um nun auch unbeschränkt Seligkeit austeilen zu können, denn Gott und Jesus Christus ist eins. Und gerade darin liegt das große Geheimnis, daß ihr Gott wieder anerkennt in Jesus Christus, Dem ihr einstens eure Anerkennung verweigert hattet und dadurch in die Tiefe fielet. Das war eure große Sünde, die euch schuldig werden ließ und die Jesus Christus für euch entsühnt hat. Amen. B.D. NR. 9010.

 

Buch 94 9011

Der Widerstand vermindert die Kraft der Liebeanstrahlung.

8. Juli 1965. B.D. NR. 9011.

Nicht der geringste Widerstand darf sich Meiner Liebeanstrahlung entgegensetzen, ansonsten sie nicht wirksam werden kann an euch. Und so werdet ihr es auch verstehen, daß ihr selbst euch völlig frei Mir hingeben müsset, denn jeglicher Zwang schaltet aus, und darum ist also als erstes euer Wille, der sich Mir beugen muß, dann aber kann Ich euch in Besitz nehmen, und Ich lasse euch wahrlich nicht mehr von Mir. Um euren Willen geht es, um den aber auch Mein Gegner kämpft mit aller List und Tücke. Doch diesen werdet ihr immer erkennen, weil er nur euch mit irdischen Gütern lockt, weil er keinerlei Geistesgut euch bringen wird, das ihr nur von Mir in Empfang nehmen könnet. Wenn euch nun solche Gedanken umkreisen, die euch stets nur an die irdische Welt binden, dann seid ihr in seiner Gewalt. Gebet ihr euch aber den Gedanken hin, die offensichtlich Mich Selbst zum Quell haben, und folget ihr diesen, so werdet ihr hinweggeführt von der irdischen Welt, denn Ich will, daß ihr euch Mir verbindet eben durch gute Gedanken oder ein inniges Gebet, um euch nun zu Mir ziehen zu können, um euch zu geben, was Nahrung für eure Seele ist, daß sie empfängt, was sie benötigt zum Ausreifen. Dann werdet ihr wahrlich Speise und Trank entgegennehmen, denn dies ist Meine Liebeanstrahlung, die euch sicher ist, wenn ihr im freien Willen euch Mir hingebet, wenn ihr euer Herz Mir öffnet und Meine Liebeanstrahlung empfangen wollet. Aber immer bedingt dies die bewußte freiwillige Hingabe an Mich. Dann aber könnet ihr nicht mehr verlorengehen, dann kehret ihr wieder zu Mir zurück, wo einstens euer Ausgang gewesen ist. Nur eines dürfet ihr nicht vergessen, daß Meine Liebe nicht wirksam werden kann, wenn ihr selbst euch dagegen wehret, wenn ihr Mir nur den geringsten Widerstand leistet, und Widerstand ist es schon, wenn noch irdische Dinge locken, wenn ihr um dieser willen Mich zurücksetzet und Ich nicht an erster Stelle stehe, wenn ihr irdischen Dingen den Vorrang gebet und Ich dann nicht mehr allein in eurem Herzen Eingang finde. Die Welt hat viele Gefahren in sich, die ihr nicht erkennet als solche, die aber immer den Menschen abziehen von geistigem Streben. Und diese Gefahren soll er meiden, will er Mir voll und ganz gehören, denn Ich gebe ihm wahrlich Schöneres und Besseres, das alle Dinge der Welt aufwiegt, das aber nur Ich Selbst austeilen kann den Meinen, denen, die Mir voll und ganz gehören und alles Mir zu geben bereit sind. Und diese werden auch am Ende den Sieg davontragen über alle anderen, denn dann werden sie Mir die größte Glaubensprobe ablegen müssen und doch nicht zu unterliegen brauchen, denn Ich Selbst werde ihnen beistehen im letzten Kampf auf dieser Erde. Also wird wohl viel von ihnen verlangt werden, und dennoch brauchen sie nichts zu fürchten, denn ebenso wird ihnen viel Kraft gegeben werden, denn sie haben die Welt restlos überwunden, und wo soll dann der Gegner noch seine Verführungskünste anwenden? Er kann sie nicht mehr hinabziehen zur Tiefe, denn dann müßte er gegen Mich Selbst ankämpfen, Mich aber flieht er und also auch euch, die ihr Mein seid. Und darum will Ich immer nur, daß ihr Mir aus dem Herzen heraus euren Willen schenket, daß es für euch nichts anderes mehr gibt, als daß ihr in Gedanken immer nur bei Mir weilet, daß Meine Liebeanstrahlung wirksam werden kann und daß ihr euch innig mit Mir zusammenschließet. Dann habe Ich euch gewonnen, dann seid ihr wieder in das Urverhältnis eingetreten, in dem ihr standet im Anbeginn. Nur das eine will Ich, daß ihr Mir wieder wie einstens zudränget, daß sich eure Herzen öffnen, in die Ich nun wieder Meine Liebe einströmen lassen kann. Und um das zu erreichen, müsset ihr alles hingeben, was euch mit der Welt verbindet, aber ihr dürfet euch dessen erfreuen, was Ich Selbst euch zukommen lasse, nur verlieret euch nicht an irdische Güter, die immer nur die Mittel des Gegners sind, der euch verderben will. Amen. B.D. NR. 9011.

 

Buch 94 9012

Das Wunderwerk göttlicher Schöpfung.

10. Juli 1965. B.D. NR. 9012.

Alles, was sich euch durch die Schöpfung kundgibt, beweiset Meine Macht, Meine Weisheit und Meine Liebe. Doch erst, wenn ihr darüber nachdenket, wird es euch bewußt, welche Wunder täglich um euch sich abspielen, ansonsten ihr völlig teilnahmslos daran vorübergeht. Jedem nachdenkenden Menschen aber geben zahllose Beweise davon Kenntnis, daß ein höchst vollkommenes Wesen existiert, Das in Liebe und Weisheit alles leitet und regieret, Das für die Erhaltung dessen sorget, was aus Seiner Hand hervorgegangen ist. Und also kann der Mensch Mich erkennen, und er muß Mich auch als bestehend anerkennen, denn er kann es nicht leugnen, daß die Schöpfung aus einer Kraft hervorgegangen sein muß, Die in höchster Weisheit und tiefster Liebe waltet, Die allem, was Sie erschaffen hat, eine Zweckbestimmung gab. Er muß aber auch erkennen, daß diese Schöpfung allein um des Menschen willen erstanden ist, und also auch folgern, daß der Mensch mehr ist als nur ein Wesen, das nur eine Zeit existiert, um dann wieder in ein Nichts zu vergehen. Meine gesamte Schöpfung müßte ihm diese Erkenntnis geben, und er wird sie auch bekommen, sowie er sich nur einmal eingehend damit beschäftigt. Dann lenke Ich wahrlich seine Gedanken so, daß sie der Wahrheit nahekommen. Denn das ist der eigentliche Zweck der Schöpfung, daß sich der Mensch - der mit Verstand und freiem Willen ausgestattet ist - eingehend in Gedanken damit beschäftigt, daß ihm alles, was er sieht, zu denken gibt - denn nicht umsonst habe Ich ihm die Denkfähigkeit gegeben - weil gerade die Richtung der Gedanken ihn bestimmen kann auch zur rechten Richtung seines Willens, der allein ausschlaggebend ist für sein Erdenleben sowohl als auch für sein ferneres Los. Denn daß der Mensch im Grunde unvergänglich ist, das wird er dann auch erkennen, weil er sich selbst als Mittelpunkt der ganzen Schöpfung ansehen lernt, die ihm dienet zur Vollendung. Denn er ist das einzige denkende Wesen, das einen freien Willen hat, während alle Schöpfungen - auch die Tierwelt - weder denken noch wollen kann, nur als Naturtrieb eine schwache Angleichung daran hat, die dem Geschöpf nicht bewußt ist. Und dieses denken-könnende Wesen soll nun auch den Verstand gebrauchen, darüber nachzudenken und alles wird sich ihm offenbaren als der größte Beweis göttlicher Liebe und Weisheit. Denn Ich schuf die ganze Welt mit allen sichtbaren und unsichtbaren Schöpfungen nur für euch Menschen, daß ihr wieder zur Vollendung gelangen könnet. Aber daß ihr vorerst darum wissen müsset, das kann allein euer Wille zuwege bringen, denn ohne den Willen denket ihr nicht darüber nach, und das ganze Schöpfungswerk lässet euch unberührt. Und doch seid ihr von so vielen Wunderwerken umgeben, von Werken, die ihr nicht selbst zu schaffen vermöget, die ihr erkennen müßtet als das Wirken einer denkenden Macht, Die Selbst einen Willen hat, der von Liebe und Weisheit zeuget. Und ihr gehet euren Lebensweg in Gleichgültigkeit dahin, wo ihr immer nur den Schöpfer dessen loben und preisen müßtet, Der euch in diese Welt hineinversetzt hat, allein nur deshalb, daß ihr euch wieder vollenden könnet. Denn das eine werdet ihr einsehen müssen, daß ihr nicht vergebens durch diese Welt hindurchgeht, daß ihr - gleich wie alle Schöpfungen um euch einen Zweck erfüllen müssen - auch eines Zweckes wegen in dieser Schöpfung weilet und daß ihr nur dann um diesen Zweck des Erdenlebens erfahret, wenn euer Wille dazu bereit ist, es erfahren zu wollen. Dann wird euch auch Aufklärung zugehen, und dann wird immer noch euer Wille allein bestimmend sein, ob ihr das Ziel erreichet, das Sinn und Zweck eures Erdenlebens ist. Doch dem Blind-Einhergehenden kann kein Licht geschenkt werden, denn auch das hat Meine Weisheit wohl bedacht, daß kein Mensch gezwungen werden darf zu seiner Willensänderung, daß er sich ganz frei entscheiden muß, aber ihm deshalb das Wunderwerk Meiner Schöpfung immer wieder vor Augen gestellt wird, und sowie er darüber nachdenkt, kann sein Wille von selbst tätig werden, und dann wird er auch sein Ziel erreichen. Amen. B.D. NR. 9012.

 

Buch 94 9013

Welche Botschaften garantieren die Wahrheit.

12. Juli 1965. B.D. NR. 9013.

Ich kann euch nicht trotz Meiner übergroßen Liebe in Mein Reich aufnehmen, solange ihr euch dem Erlösungswerk Jesu Christi noch entgegenstellt, denn damit verschließet ihr euch selbst das Tor in das Lichtreich, zu dem allein Jesus Christus die Pforte ist. Denn ihr weiset dann mit Ihm auch Mich Selbst zurück, denn Er und Ich ist eins. Erst wenn ihr es verstehen werdet, daß Ich - der unendliche Geist von Ewigkeit - in Ihm für euch schaubar wurde, wird euch Meine Liebe wieder beglücken können, denn dann erst erkennet ihr Mich in Ihm an, die einstige Sünde des Abfalles von Mir kann euch nun vergeben werden, und ihr werdet euch wieder wie ehedem anstrahlen lassen von Meiner Liebekraft. Daß nun gerade für dieses große Erbarmungswerk Jesu Christi euch Menschen das Verständnis fehlt, ist auch ein Zeichen des bevorstehenden Endes, denn es hat der Widersacher ganze Arbeit geleistet. Es ist ihm gelungen, gerade über Meine Menschwerdung einen undurchsichtigen Schleier zu breiten, denn er will es verhindern, daß ihr Menschen erlöst werdet, und daher ist auch die Zeit gekommen, wo seinem Wirken ein Ende gesetzt wird. Überall in der Welt machen sich geistige Strömungen bemerkbar, die abseits der Wahrheit stehen, denn es wirket der Gegner auch von drüben aus noch auf die Menschen ein, um sie irrezuführen. Und es gibt viele Menschen, die allen jenen Botschaften Glauben schenken, weil sie aus dem geistigen Reich kommen. Daß aber auch dort noch Mein Gegner einwirken kann auf Wesen, die Unwahrheit verbreiten und solche auf die Erdenmenschen zu übertragen suchen und oft auch dazu Gelegenheit haben, die Menschen zu irritieren, das ist wieder die Folge dessen, daß sie sich nicht an Mich Selbst wenden um wahrheitsgemäße Aufklärung. Und darum kann Ich immer nur sagen: Glaubet nicht solchen Botschaften, wo das Erlösungswerk Jesu Christi nicht vorangestellt wird, denn sie sind irrig, auch wenn sie Teilwahrheiten enthalten. Doch es ist gerade die Erlösung Jesu Christi von solcher Wichtigkeit, daß ihr daran die Glaubwürdigkeit der Empfänge messen könnet und ihr euch nicht zufriedengeben dürfet mit einem Wissen, von dem ihr nicht restlos überzeugt seid, eben weil ihr über das Wichtigste - über das, was euch den Eingang zum Lichtreich garantiert - ohne Kenntnis gelassen werdet. Wie wollet ihr nun entscheiden, was Wahrheit und was Irrtum ist, wenn euch nicht der Eine belehret, Der über alles weiß und euch auch wahrheitsgemäß aufklären kann? Auch das Wirken vom jenseitigen Reich aus an den Menschen dieser Erde kann Ich des freien Willens der Menschen wegen nicht verhindern, aber immer wieder gebe Ich Selbst ihnen den rechten Weg an, wie sie zur reinen Wahrheit gelangen können. Doch auch dieses Wirken Meines Geistes im Menschen ist erst die Folge der vorangegangenen Erlösung durch Jesus Christus. Und daher hat Mein Gegner auch von jenem Reich aus eine große Macht, weil er immer wieder diese Erlösung hintertreibt und die Menschen über das wahre Wesen Jesu in Unkenntnis läßt, weil er es mit allen Mitteln verhindern will, daß sie die Erlösung von Ihm noch finden auf Erden, und er darum jene Wesen beeinflußt, die sich diesem Erlösungsgedanken schon immer widersetzt haben und die auch nun irrige Lehren zur Erde leiten. Daß Ich nun durch Lichtwesen jederzeit bemüht bin, diesen Irrtum aufzudecken - daß Ich immer wieder den Menschen auch die reine Wahrheit zuleite eben durch jene, das nehmet ihr zum Anlaß, daß ihr solche wahrheitsgemäße Aufklärungen vermenget mit falschem Geistesgut. Und da es euch an der Gabe der Unterscheidung mangelt, ist es so oft möglich, daß sich gute Botschaften aus dem Lichtreich inmitten von irrigen Lehren befinden und die wieder den Empfänger an der Glaubwürdigkeit aller Botschaften zweifeln lassen. Doch das eine ist sicheres Merkmal irriger Mitteilungen: daß Meine Menschwerdung in Jesus und Mein Erlösungswerk nicht erwähnt oder gar abgestritten wird. Und daran könnet ihr immer die Wahrheit messen, denn ein wahrhaft geistgeweckter Mensch weiß es, was er davon zu halten hat, denn die Menschen werden bewußt irregeführt, und dann ist auch der Wert der Kundgabe der Lichtwesen gesunken, die sich deshalb nicht durchsetzen konnten, weil das Verlangen nach der reinen Wahrheit nicht in den Menschen vorhanden war. Denn dann wäre ihnen wahrlich auch das Erlösungswerk Jesu Christi verständlich erklärt worden, und es wäre des Gegners Wirken nun ausgeschaltet worden. Denn der Fehler liegt bei dem Menschen selbst, der allen Kundgaben aus dem geistigen Reich Glauben schenkt, nur weil sie von dort ihren Ausgang genommen haben, aber nicht weiß, daß der Gegner auch dort noch seine Macht entfalten kann und ihn daran nur der Wille, vor Irrtum geschützt zu werden, hindert. Dann kann er keine irrigen Botschaften geben, denn das Verlangen nach der reinen Wahrheit garantiert auch den Empfang derselben. Und dieses müsset ihr wissen, dann könnet ihr euch getrost den Worten hingeben, die euch der Geist aus Mir vermittelt, denn Ich bin die Ewige Wahrheit, und von Mir kann nur reine Wahrheit ausgehen. Diese aber ist durch das Merkmal des Erlösungswerkes Jesu Christi gekennzeichnet, und nur, wer daran glaubt, der wird sich ewig nicht mehr irren können, denn ihm hat Sich die Ewige Wahrheit Selbst erschlossen, Sie hat Sich ihm offenbart und ihn eingeführt in die Wahrheit, wie Sie es euch verheißen hat. Amen. B.D. NR. 9013.

 

Buch 94 9014

Bitten um Kraftzuwendung für die Seelen der Verstorbenen.

13. Juli 1965. B.D. NR. 9014.

Wenn immer sich euch ein Gedanke aufdrängt an einen Verstorbenen, so wisset ihr, daß dies immer eine Bitte ist um Hilfe, die ihr ihnen leisten könnet, denn es nimmt sich derer kein Mensch an. Und wenn sie nun bei euch ein Licht erblicken, so möchten auch sie sich einfinden und von diesem Licht gestärkt werden, denn oft wissen sie nicht, was jenes Licht bedeutet, sonderlich dann, wenn sie bis dahin in Irrtum verstrickt waren. Dann genügt nur ein Gedanke an diese Seele und die Aufforderung, sich gleichfalls einzufinden, um eine Unterweisung entgegenzunehmen. Denn die Not ist groß besonders bei jenen Seelen, denen keine liebende Fürbitte folgt und denen auch geholfen werden soll, daß sie in den Besitz der Wahrheit gelangen. Nur einmal eine bewußte Aufforderung, an euren Belehrungen teilzunehmen genügt schon, um die Seelen nun dauernd an euch zu fesseln, und der Erfolg wird immer sein, daß sie euch nicht mehr verlassen, daß sie sich in die große Schar jener eingliedern, die Ich nun auch selbst ansprechen kann. Und ihr werdet ständig umgeben sein von Seelen, die ihr Wissen erweitern wollen, um wieder auszuteilen denen, die noch weniger Wissen besitzen und denen sie auch helfen wollen. Und es kommt nun darauf an, daß ihr ihnen Kunde gebt von Meinem Erlösungswerk, denn dann erst nehmen sie auch tieferes Wissen an, wenn sie einmal zu Ihm gefunden haben und Erlösung fanden von ihrer Schuld. Sie müssen als Voraussetzung dessen erst sich in der Liebe betätigen, da ihnen erst dann das Verständnis gegeben werden kann, wenn sie ihren Liebewillen selbst wieder anwenden, um den in gleicher Not sich befindlichen Seelen zu helfen. Dann erst werden sie selbst immer tiefer eindringen, und es wird ihnen leichtfallen, sich dem göttlichen Erlöser hinzugeben und Ihn um Vergebung ihrer Schuld zu bitten. Dann aber strömt ihnen unentwegt das göttliche Wort zu, dann nehmen sie es auch an, ganz gleich, wo und wie es ihnen geboten wird. Doch gerade der erste Schritt fällt einer Seele sehr schwer, bis sie einmal die Kraft der Fürbitte erfahren hat, die sich dann in der Wandlung ihres Willens äußert, der nun auch leichter zu beeinflussen ist, und der Ruf an eine solche Seele auch befolgt wird. Darum achtet jeder solchen Bitte, und kommet den Seelen zu Hilfe, die sich nach einer Hilfe sehnen, die sich wohl vielen Menschen auf der Erde in Erinnerung bringen, jedoch nur bei denen Fürbitte finden, die geistig ihnen helfen können, weil sie bewußt mit Mir in Verbindung stehen und Ich Selbst Mich ihnen offenbaren kann. Und daß Mein Wort von einer ungeheuren Kraftwirkung ist, das wird eine jede Seele erfahren dürfen, die sich einmal bei euch eingefunden hat, denn ihre Aufwärtsentwicklung ist auch garantiert. Wenn Mir einmal die Gelegenheit geboten wird, Mich einem Menschen kundzugeben durch das Wirken Meines Geistes, so steht dieser Mensch inmitten eines Lichtscheines, der viele Seelen anlockt, die willig sind, das gleiche anzunehmen, was euch geboten wird, und durch euch auch alle die Seelen, die ihr in eure Fürbitte einschließet, die dann aber auch nicht verlorengehen können. Denn es treibt euch dann nur die Liebe zu jenen Seelen, und um dieser Liebe willen wende Ich auch denen die Kraft zu, für die ihr betet. Ich muß auch im Jenseits die Gesetze gelten lassen, wozu als erstes der freie Wille des Wesens gehört, der nicht angetastet werden darf, weder von Mir Selbst noch von Meinem Gegner. Darum geht es, daß ihr - die ihr auch den freien Willen achten müsset, derer nur liebend gedenket, die noch schwach sind in ihrem Willen, die aber der Kraft eurer Fürbitte nicht widerstehen können und die ihr darum lenken könnet in ihrem Willen, der sich euch darum nicht mehr widersetzet, weil ihn die Kraft der Liebe wohltätig berührt und sie ihn dann auch unwiderruflich zu euch zieht und ihr ihnen nun auch das Evangelium der Liebe vermitteln könnet. Wüßtet ihr, wie sehnlich euer Anhang (die Seelen) Mein Wort entgegennimmt (nehmen), wie sie ständig spüren, daß sie vorwärtsschreiten, und wie dankbar sie euch sind, die ihr durch eure Fürbitte ihnen zur Teilnahme an euren Belehrungen verholfen habt, ihr würdet nicht aufhören, für alle solche Seelen zu beten, und euch selbst an ihrem Aufstieg erfreuen, denn auch sie schützen euch, wo sie können, damit der Wortempfang nicht unterbrochen wird - ihr reinigt auch eure Atmosphäre um euch, so daß sie keinerlei Versuchungen durch den Gegner ausgesetzt sind, sowie sie euch umgeben. Darum ist gerade eure Tätigkeit so bedeutsam, könnet ihr doch zur Erlösung vieler Seelen beitragen, indem ihr ihnen Brot und Wein darreichet, also den köstlichen Lebenstrank und die wirksamste Speise ihnen zuwendet und ihr werdet es dereinst mit innerlicher Beglückung empfinden, daß ihr beitragen konntet zu deren Aufstieg, die ohne eure Fürbitte noch sehr lange in der Finsternis geschmachtet hätten. Daher achtet eines jeden Gedankens, der euch an einen Verstorbenen erinnert, sehet ihn an als einen Hilferuf, den ihr nicht zurückweisen dürfet, und dann rufet ihn bewußt in eure Nähe, und es ist der erste Schritt getan nach oben, denn sowie sich ein Mensch einer solchen Seele fürbittend annimmt, kann Ich um dessentwillen auch der Seele die Kraft zuwenden - was Mir sonst nicht möglich ist, weil es gegen das Gesetz von Ewigkeit geht, da nur der freie Wille solche anfordern kann, den Ich nun aber in der liebenden Fürbitte ersehe und dann auch jener Seele Mein Erbarmen schenke und ihr nun auch die Gnade Meiner Ansprache durch euch zuwenden kann. Die Menschen könnten durch Fürbitte in Liebe alles Geistige erlösen, doch wie wenige sind sich dessen bewußt und welche große Macht hat darum Mein Gegner, der alles versucht, um solche Verbindungen von der geistigen Welt zur Erde zu stören, der aber nicht wirken kann, wenn ein Mensch sich Mir hingibt in Liebe und Ich diesen nun auch schützen werde - insbesondere dann, wenn Ich durch ihn auch die Seelen im Jenseits ansprechen will, woran Mich Mein Gegner niemals hindern kann. Denn wo der Erlösungswille da ist, dort werden auch die Menschen befreit werden von dem, der sie lange genug gefesselt hielt und deren Waffe allein die Liebe ist, die ihn besiegt und die er flieht - weil sie Mein Anteil ist und bleiben wird in Ewigkeit. Amen. B.D. NR. 9014.

 

Buch 94 9015

Präadamiten.

14. und 15. Juli 1965. B.D. NR. 9015.

Lange bevor die ersten Menschen auf der Erde weilten, die von Gott aus mit freiem Willen und Verstand ausgerüstet waren, existierten schon Menschen-ähnliche Geschöpfe, deren Aufgabe darin bestand, die Erde tauglich zu machen für die nachfolgende Menschheit. Sie verrichteten instinktmäßig, d.h. von dem Naturgesetz getrieben, Arbeiten - indem sie sich betätigten, um sich zu erhalten, sie sammelten Früchte, ernteten Ackererzeugnisse und erbauten sich Wohnungen - sie taten alles, was ihnen instinktmäßig zum Vorteil gereichte. Doch sie konnten nicht für ihr Tun und Lassen zur Verantwortung gezogen werden, weil in ihnen noch nicht ein Wesen verkörpert war, das alle Partikelchen eines gefallenen Urgeistes in sich barg. Es waren diese Wesen schon sehr den Menschen ähnlich, sie waren körperlich von der gleichen Gestalt, doch sie waren weder ichbewußt, noch konnten sie sich untereinander verständigen, nur war das Verlangen in ihnen stark, sich zu erhalten, und sie erreichten oft auch ein hohes Alter, sie dienten gleichsam in der Schöpfung, indem sie zur Umgestaltung der Erdoberfläche beitrugen, die stets mehr zubereitet wurde, um nun den Menschen einen Aufenthalt zu bieten, der ihren Bedürfnissen entsprach. Doch es war jenen Wesen noch keine Aufgabe gestellt, sie dienten lediglich den noch nicht ganz vollendeten Urgeistern als letzte Ausreifungsmöglichkeit, die sie dann als Mensch mit freiem Willen und Verstand fortsetzen sollten. Es konnten also diese Vormenschen - die Präadamiten - nicht als rechte Menschen angesehen werden, denn ihre Wesensart, ihr Aussehen und all ihr Tun und Lassen entsprachen mehr einem Tier, das noch weit in seiner Entwicklung zurück ist, nur die Form war der eines Menschen ähnlich, und so kam es, daß man später diese Geschöpfe Vormenschen nannte, die aber keinen Vergleich aushalten konnten mit dem Menschen, der im Besitz des freien Willens und der Erkenntnis war, die er nun verstandesmäßig auch recht nützen sollte. Es kann auch nicht gesagt werden, daß sich der Mensch aus diesen Präadamiten erst entwickelt habe, da er eine Neuschöpfung gewesen ist, die Gott erst dann herausgestellt hat, als der ersten Urgeister viele ihrer Verkörperung harrten. Der Vormensch ist eine der vielen Schöpfungen gewesen, die alle ihren Zweck erfüllen mußten, dem später folgenden Menschen eine Heimstätte zu bereiten, die ihm ein sorgenloses Erdenleben gewährleistete. (15.7.1965) Die Präadamiten waren jene menschenähnlichen Wesen, die darum nicht zur Verantwortung gezogen werden konnten, weil sie ein Tierleben führten, wo alle Instinkte zum Durchbruch kamen - die lange vor dem Menschen auf der Erde lebten - die kein Ichbewußtsein hatten und nur in Gruppen leben konnten - die also nur dort anzutreffen waren, wo sich später einmal Menschen aufhielten, denen sie das eigentliche Gebiet vorbereiteten durch eine regelmäßige Tätigkeit. Sie war jenen Wesen angeboren und äußerte sich in der Urbarmachung weiter Feldstrecken, in planmäßigem Ausstreuen von lebenswichtigen Substanzen und dem Wiederernten solcher Landstrecken. Sie taten dies alles unbewußt, aus einem Naturtrieb heraus, um sich selbst zu erhalten. Sie bekämpften einander, und der Stärkere siegte. Und so trugen sie also auch dazu bei, daß sich immer wieder neue Geistwesen inkarnierten, wenn auch nur für kurze Zeit, wo sie ihre Stärke unter Beweis stellten, wo mehr oder weniger starke Triebe zur Geltung kamen, die immer schwächer wurden, je länger sie lebten, und dann auch langsam zu der Reife gelangten, um nun die letzte Verkörperung als Mensch eingehen zu können. Also es bestanden schon lange vor den ersten Menschen menschenähnliche Wesen, die aber in keinen Zusammenhang gebracht werden können mit den rechten Menschen. Sie waren wohl in ihrer Außenform ihnen vergleichbar, sie hausten aber wie die Tiere - sowohl in ihren Trieben als auch in der Fortpflanzungsart, die sich entwickelten ihrer seelischen Substanz nach, und gehörten auch zu den vielen Schöpfungswerken, die wieder verschwanden, wenn sie ihre Erdenaufgabe erfüllt hatten, also die Wesen keine solchen Schöpfungen mehr benötigten, und die nun restlos ausstarben wie so viele Schöpfungen, die eine Zeitlang die Erde barg, um dann wieder neuen Schöpfungen Platz zu machen. Es kann aber nicht gesagt werden, der Mensch in seiner jetzigen Form habe sich entwickelt aus diesen vormenschlichen Schöpfungen, sondern er war und ist eine Neuschöpfung, mit freiem Willen und Verstand begabt, die sich nun bewähren mußte, also auch das Ichbewußtsein zurückerhielt. Bis zu welchem Grade jene Präadamiten auch über eine gewisse Intelligenz verfügen konnten, war lediglich von dem Reifegrad der in ihnen sich bergenden Seelenpartikelchen abhängig, die aber nicht denkfähig waren und jene Intelligenz nur in der schaffenden Tätigkeit zum Ausdruck kam, also unbewußt geleistet wurde. Diese Tätigkeit hat aber auch die größten Wunderwerke geschaffen, wie diese oft in der Natur zu sehen sind, daß sich Wege bildeten, wo diese Wesen zueinander gelangen konnten, daß sie Schluchten und unterirdische Gänge schufen und so also für die Menschen erst die Vorbedingungen geschaffen haben, daß diese dann das rechte Leben führen konnten, als die Zeit gekommen war, wo sich die ersten Urgeister als Menschen verkörpern konnten. Je mehr sich nun die Menschen verbreiteten, (Urgeister nun der Verkörperung harrten), desto mehr gingen auch die Vormenschen zurück, was sich zwar immer nur stufenweise vollzog, bis dann das Menschengeschlecht die Erde belebte und für dieses die Probezeit begann, wo nun ein jeder einst-gefallene Urgeist sich bewähren sollte, darum aber der Mensch auch mit dem Ichbewußtsein, Verstand und freien Willen ausgestattet sein muß, um nun den Weg über diese Erde zu gehen, der ihn wieder zurückführt zum Vater, von Dem er einst ausgegangen ist. Amen. B.D. NR. 9015.

 

Buch 94 9016

Zeitschätzung für Menschen nicht möglich.

16. Juli 1965. B.D. NR. 9016.

Daß ihr euch nicht verlassen fühlet von Mir, werde Ich stets zu umgehen wissen, denn ihr sollet in allen Nöten und Sorgen euch an Mich wenden, und ihr werdet immer Antwort bekommen, weil Ich es weiß, was euch Sorgen macht, Ich aber stets bereit bin, euch diese abzunehmen, wenn ihr sie Mir nur vertrauensvoll übergebet. Ihr brauchet euch keinerlei Gedanken zu machen, denn Ich denke für euch, Ich weiß es auch, was euch drückt und welche Fragen euch beschäftigen. Es sind endlos lange Zeiten vergangen, in der schon Menschen auf der Erde leben, denn die Zeitschätzung, die ihr entnehmet aus dem Buche der Väter, hat nur insofern ihre Berechtigung, als daß der jeweilige Geisteszustand jener Menschen daraus zu ersehen ist, daß aber schon das Menschengeschlecht überlange Zeiten die Erde bevölkert - daß nur immer jene Geschehen zu ihrer Orientierung festgehalten wurden, die für die Entwicklung der Menschen von Belang waren - daß es aber nicht mehr möglich ist, diese Zeiten in ihrer Dauer zu bestimmen, ihr würdet niemals zu einem richtigen Ergebnis kommen. So viel steht aber fest, daß schon viele Erdperioden hinter euch liegen, daß aber stets der Mensch das gleiche Schöpfungswerk geblieben ist, das er noch heut ist - daß er auch seinen Verstand von Beginn an gebrauchen konnte und ihn immer die gleichen Probleme bewegten, die auch heut noch den Menschen zu schaffen machen, soweit sie sich um den Anlaß des Seins und seine (seiner) Zweckbestimmung handelten. Denn diese Gabe, darüber nachzudenken, hatte Ich den Menschen von Beginn an gegeben. Schon in jener Zeit entdeckten die Menschen Spuren von vorzeitlichen Geschöpfen, die sie zwar nicht als ihresgleichen anerkennen wollten, da sie doch erheblich von ihrer eigenen Art abwichen und weil es die ersten Menschen wußten, daß vor ihnen noch keine gleichen Menschen waren, denn sie erkannten sich als eine Neuschöpfung, sie selbst wußten es, daß mit ihrer Existenz ein Schöpfungsakt begann, der zuvor noch nicht gewesen war. Sie wußten es, daß sie sich austauschen konnten und es jedem geschaffenen Menschen möglich war, sich mit den Mitmenschen austauschen zu können. Zudem waren ihnen solche Vorwesen unbekannt, wie sie auch nicht alle Vorschöpfungen kannten, die sie selbst hatten durchgehen müssen, bis sie sich als Mensch verkörpern durften. Doch niemals haben zu gleicher Zeit jene Präadamiten mit den Menschen auf der Erde gelebt, denn jene waren ausgestorben, als sich Menschen auf der Erde einfanden. Es konnte also niemals ein Zusammenleben stattgefunden haben, weil solches nicht Meinem Plan von Ewigkeit entsprach, der nichts Mangelhaftes hätte entstehen lassen zu einer Zeit, wo der vollkommene Mensch sich als Krone der Schöpfung erweisen sollte. Denn alle Vorschöpfungen waren diesem Menschen unbewußt, er kannte nicht seinen langen Gang durch die Schöpfungswerke dieser Erde, und also mußte er eine vollkommene Neuschöpfung sein, die eine Seele aufnehmen konnte, weil nun für den Menschen ein ganz neuer Erdengang begann mit dem Ziel der endgültigen Vereinigung mit Mir. Daß der Mensch diese letzte Vereinigung aus eigenem Versagen nicht erreichte, hat aber nichts mit dem Gang durch die Vorstadien zu tun, denn jede Seele, die sich einmal als Mensch verkörpern darf, hat auch den Reifegrad erreicht, der eine solche Verkörperung zuläßt. Es ist aber dem Menschen unmöglich, eine genaue Zeit seines Verweilens auf der Erde festzustellen, und er wird auch darüber keine Aufklärung erhalten, weil es belanglos ist, wie lange er schon die Erde belebt, und so auch lassen sich nicht die Zeiten bestimmen, wo jene Vormenschen gelebt haben, doch das steht fest, daß sie den Menschen vorausgegangen sind, daß sie vor Urzeiten sich überall aufgehalten haben als ebenfalls eine Schöpfung, die zum Ausreifen der endlos vielen Seelenpartikelchen diente, und sie also auch zur Höherentwicklung dieser Partikelchen beitrugen, die dann wieder sich in dem Menschen verkörpern durften. Ihr Menschen könnet es nicht mehr zeitmäßig feststellen, und es wird euch dies auch nicht möglich sein, nur könnet ihr schätzungsweise einen Zeitpunkt annehmen, wisset aber niemals, ob dieser richtig ist, denn das Leben eines jeden einzelnen Menschen ist begrenzt. Meine Schöpfung aber besteht schon Ewigkeiten, die für euch auch Ewigkeiten bleiben werden, bis ihr einmal zum Licht gelanget. Dann werdet ihr auch wissen, daß auch der Ewigkeitsbegriff ist für Mich wie ein flüchtiger Augenblick. Amen. B.D. NR. 9016.

 

Buch 94 9017

Verfolget mit aller Innigkeit den Erlösungsgedanken Jesu.

17. Juli 1965. B.D. NR. 9017.

Es ist für euch Menschen von weit größerer Wichtigkeit, daß ihr wisset, welch große Bedeutung für euch selbst das Erdenleben hat, welche Aufgabe ein jeder von euch hat, daß ihr die kurze Zeit, da ihr noch auf Erden weilet, gut nützet, denn dafür müsset ihr euch einmal verantworten. Ihr nehmet dann das Wissen um vorzeitige Dinge weniger wichtig, denn darüber werdet ihr Kenntnis erlangen im Augenblick, wenn nur euer Liebegrad die Höhe erreicht hat, die euch über alles ein rechtes Wissen garantiert. Und so sollet ihr immer nur den Grad der Liebe zu erhöhen suchen, auf daß euch hellste Erkenntnis umfängt bei eurem Eintritt in das jenseitige Reich. Dann werdet ihr auch den Vorgang des Erschaffens verfolgen können, denn es gibt dann für euch kein Raum und Zeitgesetz mehr, ihr werdet alles verfolgen können, was jemals um der Rückkehr Meiner Geschöpfe willen geschehen ist - ihr werdet dann aber auch um den Sinn und Zweck aller Meiner Schöpfungen wissen, und nichts mehr wird euch verborgen sein. Dann werdet ihr es auch wissen, daß es das Bedeutsamste für euch Menschen gewesen ist, daß Ich Selbst zur Erde niederstieg, um in der Form des Menschen Jesus für euch das Erbarmungswerk zu vollbringen, ohne welches all euer Wissen wertlos wäre, denn ihr wäret dann ewiglich verloren, und ob ihr gleich um alles wissen würdet. Denn nur das Wissen um Meine Niederkunft zur Erde, um Meinen Kreuzgang und das Sühneopfer für euch ist nötig, um frei zu werden von der großen Urschuld, um derentwillen Ich die ganze Schöpfung erstehen ließ. Und verfolget ihr nun auf Erden diesen Erlösungsgedanken mit aller Innigkeit, nehmet ihr zu Mir in Jesus euren Weg, dann wird euch auch jene große Urschuld erlassen, und hell und lichtvoll wird euch auch Mein Schöpfungswerk vor Augen stehen, und was euch als Mensch noch Rätsel sind, das löset sich in ganz wunderbarer Weise. Nur die innige Bindung mit Mir verlange Ich, um euch nun auch wieder mit Meiner Liebeanstrahlung beglücken zu können, die aber dann auch volles Licht garantiert über alle noch so weit zurückliegenden Fragen. Denn nichts ist in Meiner Schöpfung ohne Sinn und Zweck, ihr aber könnet nicht immer wissen um Sinn und Zweck und vor allem, wenn es um Schöpfungen geht, die euch darum unverständlich sind, weil ihr nicht um ihre eigentliche Bestimmung wisset. Daß aber jedes Schöpfungswerk eine Zweckbestimmung hat, ansonsten es nicht von Mir erschaffen worden wäre, müßte euch auch klar sein, nur um die Aufgabe jedes einzelnen Schöpfungswerkes wisset ihr nicht, doch einmal wird sie euch klar ersichtlich sein. Darum suchet vordringlich, euch die wahre Kenntnis über das große Erbarmungswerk anzueignen, das Ich Selbst in dem Menschen Jesus vollbrachte, und suchet euch selbst teilhaftig zu machen an dem Gnadenschatz, den Ich als Mensch Jesus für euch erwarb. Ihr werdet dann sicher einen weit tieferen Einblick nehmen dürfen in alle Geheimnisse, die Meine Schöpfung noch für euch birgt, als ihr durch bloßes Wissen um alle Meine Schöpfungen erlangen könnet. Denn nur von eurer Urschuld müsset ihr frei sein, um dann auch licht und klar alles erkennen zu können, um euch rücklaufend in alle Schöpfungen wieder versetzen zu können, was euch im Zustand der Vollkommenheit wohl möglich ist, doch nur, um euer Wissen zu erweitern über die Zweckbestimmung einer jeden Außenform. Und ihr werdet überselig alle diese Schöpfungen betrachten, die euch dazu gedient haben, eure Aufwärtsentwicklung zu fördern, und einmal wird es euch auch klar sein, daß jedes Schöpfungswerk immer nur Meine unendliche Liebe zu dem gefallenen Geistigen bezeugt, weil Ich allein es weiß, in welcher Außenform die Seele zum Ausreifen kommen kann. Einmal werdet auch ihr es verstehen können, und darum sollet ihr auf Erden bemüht sein, daß ihr euch einen hohen Liebegrad erwerbet, daß ihr weniger zu wissen begehret, denn das Verstandeswissen ersetzt nicht die Liebe des Herzens. Diese aber wird euch umgekehrt das volle Wissen erschließen, wenn ihr in das Reich des Lichtes werdet eingegangen sein und es für euch keine ungelösten Probleme mehr gibt. Amen. B.D. NR. 9017.

 

Buch 94 9018

Lichtfunken locken die Seelen aus der Finsternis heraus.

18. Juli 1965. B.D. NR. 9018.

Auch den Seelen in der Finsternis gilt Meine Liebe, und fortgesetzt suche Ich auf diese einzuwirken, ihre Gedanken zu sänftigen und immer wieder Mir zuzuwenden, denn auch in der Tiefe leuchtet zuweilen das Kreuz auf, wird aber nur von denen wahrgenommen, deren Sinne schon gesänftigt sind, die sich in Lethargie des Geistes befinden, die also auch von dem Kreuz Christi sich berührt fühlen, zwar auch nur so weit, daß sie nicht gezwungen sind, Stellung zu nehmen. Nur wird ihnen das Kreuz ein Zeichen sein, dessen sie sich erinnern, und je nach dem Eindruck dessen kann sich ihr Zustand wandeln. Sowie eine Seele in diesen lethargischen Zustand gerät, besteht auch für sie die Hoffnung, daß sie sich endgültig besinnt und die Stätte verlassen möchte, die lange Zeit ihr Aufenthalt war - daß sie sich sehnet nach einer Änderung, nach einem Lichtschein, der das Dunkel durchbrechen möge. Und dann wird sie auch immer wieder von Lichtfunken angestrahlt, sie fühlt diese Lichtfunken als Aufforderung, ihnen zu folgen, und kommt so langsam zur Höhe, sie gerät in einen Kreis suchender Seelen, die alle dem Licht nachgehen, wo ihnen nun auch solches zugetragen wird. Sie werden zu Hilfeleistungen aufgefordert und solche auch nicht ablehnen, weil ihnen endlich eine Arbeit zugewiesen wird, der sie gern nachkommen. Nun aber spüren sie durch diese Hilfeleistung auch selbst eine Hilfe, sie spüren die Kraft der Liebe, die sie den Hilfesuchenden zuwenden, und gleichzeitig empfangen sie auch Belehrungen, warum sie selbst jenes Gefühl empfinden können, und also werden sie zu ständigen Hilfeleistungen angeregt, um dadurch auch eigene Hilfe zu finden in ihrer Not. Und es sind wohl die wenigsten, welche in ihre alte Umgebung wieder zurückkehren, die dann eben noch nicht den ernsten Willen hatten, aus der Tiefe empor zur Höhe zu gelangen. Ist aber für diese Seelen einmal das Kreuz sichtbar geworden, so wird es nicht schwer sein, sie auch auf die Bedeutung dessen hinzuweisen, was sowohl die Lichtwesen, die unerkannt unter ihnen weilen, als auch der Mensch durch das Predigen des Evangeliums an diesen Seelen tun können und sie auch angehört werden von denen, denn ihr Widerstand ist gebrochen, sie können nur noch in die alte Lethargie zurücksinken, um aber immer wieder sich daraus zu erheben, wenn es gilt, Hilfe zu leisten denen, die noch schlimmer daran sind und so sich also alle diese Seelen selbst helfen, wenn der Wille zur Hilfe bereit ist. Es ist immer nur der Anfang sehr schwer, die Seelen dazu zu bewegen, daß sie die Gedanken nicht nur sich selbst zuwenden, daß sie dazu veranlaßt werden, selbst Hand anzulegen - wenn dieses aber erreicht ist, dann steigt eine jede Seele unaufhörlich zur Höhe, denn mit der von Mir ihr geleisteten Hilfe steigt auch ihre Kraft, und sie kann dann nicht anders, als helfen zu wollen. Und so ist allein das Lösen aus der Tiefe die schwierigste Arbeit, die aber jede Fürbitte für solche Seelen stark unterstützt, so daß sich immer mehr Seelen beruhigen, daß ihr Zustand nicht mehr ein ewiger Kampf ist, daß sich die Seele absondert von ihrer Umgebung und langsam sich auf sich selbst besinnt. Denn kein Mensch auf Erden leistet vergeblich Fürbitte für diese Seelen. Und es merken die Seelen auch, daß ihnen von einer Seite aus Hilfe geleistet wird, und sie wehren sich nicht dagegen, und also löst sie sich auch mehr und mehr von ihrer Umgebung, bis sie dann den Lichtfunken folgt, die sie herausführen. Selten nur verlangt eine Seele wieder zurück, und das nur, wenn sie zu keiner Hilfeleistung bereit ist, daß sie also auch nicht die Kraft spüret, die sie selbst dadurch empfängt. Dann dauert es wohl eine geraume Zeit, bis sie doch ihren Willen ändert und wieder den Versuch macht, aus der Tiefe emporzugelangen. In keiner Weise werden diese Seelen im Stich gelassen, nur verlängern sie sich selbst ihren Aufenthalt in der Tiefe durch ihre Widersetzlichkeit, die aber doch gebrochen werden kann eben durch Fürbitte in Liebe. Und würde jeder Mensch nur eines solchen unglückseligen Geistes in Liebe gedenken, so wären alle schon erlöst, weil die Liebe die stärkste Kraft ist, der kein Wesen dauernd widerstehen kann. Doch wie viele Menschen auf der Erde denken daran, auch denen ihre Fürbitte zu schenken, die im wahren Sinne des Wortes unglückselig sind, die also nur durch die Liebe erlöst werden können? Doch immer wieder steigen auch Lichtwesen hinab und stellen ihnen ihre Lage vor, sie auffordernd, ihnen zu folgen, denn überall gibt es Stätten, wo ihnen weitergeholfen werden kann, wenn nur das Wesen einmal den Widerstand aufgegeben hat. Denn Meine ständige Sorge gilt jenen Seelen, auf daß sie nicht wieder in die Materie gebannt werden. Und darum setzt gerade vor dem Ende einer Erlösungsperiode eine große Erlöserarbeit ein, sowohl auf Erden, als auch im jenseitigen Reich, um so vielen Seelen wie möglich aus der Tiefe emporzuverhelfen, damit sie nicht noch einmal den Gang über die Erde zu gehen brauchen, und jede Seele, die nur das kleinste Liebefünkchen in sich hat, wird errettet werden. Amen. B.D. NR. 9018.

 

Buch 94 9019

Erster Korinther, 2-10.

19. Juli 1965. B.D. NR. 9019.

Der Geist aus Gott ist es, Der euch einführet in die tiefsten Tiefen der Gottheit, in Sein ewig unergründliches Wesen, Der aber auch gleichzeitig euch offenbart, daß kein Wesen Ihn ganz zu ergründen vermag, selbst wenn Er ihm Einblick gestattet in Sein Walten und Wirken in der Unendlichkeit, wenn Er Seine Kinder einweihen möchte in die größten Geheimnisse Seines Wesens. Doch diese werden ein Geheimnis bleiben bis in alle Ewigkeit. Er aber offenbart Sich Seinen Kindern, d.h., soweit sie aufnahmefähig sind, kann Er sie mit Seiner Liebe anstrahlen. Es bedeutet dies, daß in Seinem Kind ein Licht aufleuchtet, das so hell ist, daß nichts verborgen bleibt, was euch Aufschluß geben könnte über euer Verhältnis zu Ihm von Anbeginn. Unerschöpflich ist das Wissen, das ihr empfangen könnet, und doch werdet ihr Sein Wesen in Ewigkeit nicht begreifen können, aber das, was ihr erfahret, wird genügen, um euch endlos selig zu machen. Ihr selbst könnet jederzeit das Maß von Wissen erhöhen, denn auch euch sind keine Grenzen gesetzt, vorausgesetzt, daß ihr vollkommen geworden seid. Dann lasset ihr alles Begrenzte hinter euch, euer Ziel wird immer nur sein, daß ihr Seiner Liebe würdig werdet, die euch immer wieder anstrahlen will und die ihr nun nicht mehr zurückweiset, wie ihr es einstens getan habt. Ihr seid nun mit dem göttlichen Geist in so innige Verbindung getreten, daß ihr nun auch wirken könnet in Seiner Kraft - daß nicht ihr selbst es seid, die da wirken, sondern Gott Selbst ist mit Seinem Geist in euch, ihr habt euch Ihm verbunden, und was ihr nun auch tut - es ist Gott Selbst, Der jede Tat in euch wirket. Dann seid ihr wahrhaft Seine Kinder, die nichts anderes tun wollen, als es der geheiligte Wille des Vaters ist, denn der gleiche Wille ist auch in dem Kind. Wer diese Reife erreicht hat, der kann mit Recht sagen, er weiß um die Tiefen der Gottheit, denn Gott Selbst hat Sich ihm offenbart. Und für ihn gibt es nun nichts mehr, was ihm noch verschleiert wäre, weil Gottes Geist in ihm ist und ihm also dieses Gefühl des Göttlichen in ihm schafft. Dann aber hat das Kind die höchste Vergöttlichung erreicht, dann ist es ewiglich nicht mehr von Gott zu trennen, bleibt aber doch ein Einzelwesen, das maßlos glücklich ist und nun auch sein Glück auf andere weniger glückliche Wesen übertragen will. Dieses hohe Ziel zu erreichen noch während des Erdenlebens ist eure Aufgabe, die ihr alle erfüllen sollet und auch könnet - die euch endlose Seligkeiten einträgt, ein Los, das euch kein Wesen mehr rauben kann. Denn seid ihr einmal in das Reich des Lichtes eingegangen, so werdet ihr ständig das höchste und vollendetste Wesen anstreben, und diesen Willen wird euch das Wesen auch vergelten, Es wird Sich von euch finden lassen und fortgesetzt euch in den Zustand des Sehnens nach Ihm versetzen und euch auch ständig die Sehnsucht erfüllen. Denn das Größte ist Seine Liebe, und alles tut Er, um Seine Kinder zu beglücken. Und dazu gehört auch, daß Er Sich immer mehr enthüllt, daß sie alle in Sein Wesen Einblick nehmen können und daß Er Sich doch nicht restlos offenbart, denn gerade darin liegt Seine Seligkeit, Seinen Kindern immer mehr bieten zu können, weil das Maß, das Er austeilet, unerschöpflich ist, denn es gibt für Ihn sowie für alles Vollkommene keine Begrenzung. Daß Gott nun den Menschen durch Seinen Apostel hingewiesen hat auf das Eindringen in die Tiefen der Gottheit, war bei dem Geisteszustand der Menschen zur Zeit Seines Erdenwandels notwendig, denn kein Mensch glaubte an eine solche Bindung von Gott zu den Menschen, daß Er Sich ihnen in Seiner Tiefe offenbaren konnte. Und doch war es nur das Zeichen dessen, daß die Liebe Gottes übergroß war und Er es wollte, daß die Menschen einzudringen suchten in Sein Wesen, daß Er Sich ihnen anbot, damit sie sich ermächtigt fühlen sollten, mit dem Geist aus Gott in Verbindung zu treten, um hinter dieses große Geheimnis zu kommen. Er wollte sie anregen, nicht nachzulassen, um Sein Wesen zu erforschen, wenngleich es ihnen nicht restlos gelang, doch Er versprach ihnen, daß die tiefsten Tiefen der Gottheit Sich offenbaren würden, und regte die Menschen dadurch an, geistige Verbindungen mit dem höchsten und vollkommensten Wesen herzustellen. Denn was irdisch nicht möglich war, das wollte der Geist aus Gott den Menschen lehren, und somit gab Gott den Menschen ein Zeichen an, wann diese Bindung hergestellt war: wenn den Menschen ein Wissen geschenkt würde über das Wesen Gottes, das zwar niemals erschöpfend ihnen begreiflich gemacht werden konnte, aber dennoch als ein Beweis galt, daß Gott Sich Selbst offenbarte als das höchste und vollkommenste Wesen, Das niemals übertroffen werden kann. Und so nun ein Mensch daran zweifelt, gibt ihm die Bibel den besten Beweis dafür, daß der Geist aus Gott ihm die tiefsten Dinge enthüllt über Sein Wesen. Denn gerade aus dem Buche der Bücher suchet ihr die Belege, aber ihr wollet den wichtigsten Beweis nicht gelten lassen, daß der Geist aus Gott erforschet alle Dinge, ansonsten ihr den Offenbarungen von oben keinen Zweifel entgegensetzen könntet. Ihr könntet euch dann auch verstandesmäßig damit befassen, und bei gutem Willen wäre es für euch leicht, euch die Wahrheit anzueignen. Amen. B.D. NR. 9019.

 

Buch 94 9020

Welchem Schicksal geht die Welt entgegen.

20. Juli 1965. B.D. NR. 9020.

Wüßtet ihr, welchem Schicksal ihr entgegengehet, ihr würdet keine Minute mehr die Welt begehren mit allen ihren Gütern. Denn alle diese werdet ihr verlieren und euch mit wenigem zufriedengeben müssen, das euch bleibt nach Stunden äußerster Not und Bedrängnis. Und doch kann es euch nicht erspart bleiben, weil die Zeit des Endes euch nahe bevorsteht und weil ihr zuvor euch alles dessen entledigen sollet, was der Welt angehört und also auch dem, der Herr ist dieser Welt. Und sowie ihr euch recht einstellet zu Mir, eurem Gott und Schöpfer von Ewigkeit, wird auch nun das Leben für euch erträglich sein. Wer aber hat diese rechte Einstellung zu Mir? Den festen Glauben, daß Ich ihm helfe in jeder Not, wer vertrauet Mir sich ganz und gar an, und wer ist bereit, sein Leben hinzugeben um des Nächsten willen? Denn das wird euer Los sein, daß ihr euch freiwillig entscheidet, auch den Tod auf euch zu nehmen, um das Leben des Nächsten zu retten! Doch das wird euer Schaden nicht sein, denn ihr verlieret wohl das Leben auf der Erde, aber ihr werdet nun mit Sicherheit euch das ewige Leben erwerben, das euch niemand mehr nehmen kann. Darum fürchtet euch nicht, wie es auch kommen mag. Und glaubet fest daran, daß ihr weiterlebet - und sorget daher, daß ihr das Erdenleben in einem Zustand verlassen könnet, der euch das Leben in der Ewigkeit einträgt. Denn auch das Leben auf dieser Erde ist kurz danach zu Ende, und dann wird die große Abrechnung stattfinden. Es werden die Pforten in das jenseitige Reich geschlossen sein, und es werden nur noch die dem Satan Verfallenen und die Mir-Getreuen auf Erden weilen - die Ersteren werden wieder in der Materie gebannt sein, und die Letzteren werde Ich entrücken lebenden Leibes, um die neugestaltete Erde zu beleben. Und weil Ich solchen Auflösungen der Erde auch Warnungen und Mahnungen vorangehen lasse, so muß auch die vorhergehende Naturkatastrophe als ein solches Vorzeichen angesehen werden, der ganz sicher das Ende folgen wird. Ich beende darum eine Erdperiode, weil die Menschen das Erdenleben nicht mehr nützen zum Ausreifen der Seelen, und Ich will noch retten, was sich retten läßt. Denn Ich liebe euch alle, Meine Geschöpfe, und Ich will nicht euer Verderben, sondern eure Erlösung aus der Fessel dessen, der euren Abfall verschuldet hat. Aber Ich kann euch nicht wider euren Willen dazu veranlassen, nach Meinem Willen zu leben und also ein Leben zu führen, das euch ein ewiges Leben gewährleistet. Ich muß immer eurem Willen den Vorrang lassen, und wie dieser Wille ist, wird auch euer Los sein. Da diese Zeit nun aber schon von Ewigkeit vorgesehen ist, wo ein Gericht stattfindet, habt ihr alle Gelegenheit genug, euch zu wandeln, daß ihr nicht zu den Opfern dieses Gerichtes gezählt zu werden brauchet. Doch der Glaube daran fehlt euch, und so wird euch auch das Ende überraschen und euch völlig unvorbereitet finden. Und Ich kann nicht mehr tun, als euch zuvor noch eine ernste Warnung zu senden, ein Naturgeschehen, das in seinem Umfang so gewaltig ist, daß es den größten Schrecken auslöst und ihr die ernste Stimme eures Gottes und Schöpfers daran erkennen müßtet, doch bis zum Ende entscheidet der freie Wille des Menschen dessen Los, denn weder Ich noch Mein Gegner werden einen Zwang anwenden. Der Gegner aber wird größere Erfolge zu verzeichnen haben, doch sich nicht ihrer erfreuen können, denn auch das ihm-Gehörende entwinde Ich wieder seiner Gewalt, um es in die harte Materie einzuzeugen, so daß er doch an Kraft verliert, je weiter die Aufwärtsentwicklung geht, die immer auch zum Licht gelangte Wesen zeitigt, die ihm ganz und gar entronnen sind und zurückgekehrt in ihr Vaterhaus, wo sie einst ihren Ausgang genommen haben. Amen. B.D. NR. 9020.

 

Buch 94 9021

Göttliche Verheißung, für das irdische Wohl des Menschen zu sorgen.

21. Juli 1965. B.D. NR. 9021.

Was ihr auch unternehmet, es muß euch zum Segen gereichen, sowie ihr darum bemüht seid, Mein Wort den Mitmenschen zuzuführen. Denn es ist dies die wichtigste Aufgabe, der ihr nachkommen könnet, weil es allein darum geht, daß ihr während des Erdenlebens Meinen Willen erfüllet und daß Ich euch durch Mein Wort von oben diesen Meinen Willen kundgebe. Jede andere Tätigkeit - und erscheint sie euch noch so wichtig - ist Nebensache, ist doch das Erreichen des Zieles der Seele allein wichtig zu nehmen, denn darum nur geht sie über die Erde, und dieses Ziel ist vordringlich anzusehen, weil alles andere, was sie irdisch erreicht, ihr wieder genommen wird durch den irdischen Tod. Wenn ihr euch nun eurer Brüder annehmet, die ihr von Mir aus reich gesegnet seid mit geistigen Gaben, dann erfüllet ihr auch eure Erdenaufgabe, die im Austeilen dieser geistigen Gaben besteht. Doch gerade diese eure Tätigkeit wird wenig anerkannt und als nutzlos hingestellt, weil man sich keine irdischen Güter damit erwerben kann. Ich aber habe euch gesagt: Suchet zuerst das Reich Gottes - alles andere wird euch hinzugegeben werden. Und diesem Ausspruch gemäß soll euer Leben auf Erden beschaffen sein, ihr sollet nur mit allen Mitteln Mich Selbst und Mein Reich zu erreichen suchen, und ihr werdet keine Not haben. Irdisch und geistig will Ich euch wahrlich alles geben, was ihr brauchet, und immer nur verlange Ich von euch, daß ihr auch euren Mitmenschen Kunde gebt von Meinem Wirken an und in euch. Denn wenn ihr euch überleget, daß Ich allein um des Ausreifens der Seele willen euch das Erdenleben als Mensch geschenkt habe und daß Ich euch jene Verheißung gegeben habe, für euer irdisches und geistiges Wohl Selbst die Sorge zu übernehmen, dann könntet ihr ein leichtes Erdenleben führen, denn Meine Verheißungen erfüllen sich aufs Wort. Da aber viele Ungläubige mitten unter euch sind, so sollet ihr diese hinweisen auf die sichtliche Hilfe, die Ich denen leiste, die Mir dienen - ihr sollet ihnen sagen, daß Mein Wort Wahrheit ist und sich erfüllen muß, wenn nur die Bedingungen erfüllt werden, die Ich daran geknüpft habe, daß Ich euch allen Meine Lehren wiederbringe, die Ich zur Zeit Meines Erdenwandels ausgesprochen habe, und daß es Mir hauptsächlich um die Erfüllung der Liebegebote geht, daß ihr auch Meine Fürsorge in Anspruch nehmen dürfet. Denn das allein ist eure Erdenaufgabe, daß eure Seele soweit als möglich ausgereift in das jenseitige Reich eingehen kann, dann hat sie ihren Erdenlebenszweck erfüllt, sie hat den endlos langen Zustand in den Vorstadien nicht vergeblich gelebt und ist nun als Mensch Mir nähergekommen, wie dies Mein Plan von Ewigkeit vorgesehen hatte. Doch solange ihr dieses Ausreifen der Seele nicht als Wichtigstes ansehet, solange ihr euch nur um irdische Dinge zu schaffen machet, kann Ich Selbst nicht die Sorge für euch übernehmen, wie Ich es überaus gern tun möchte, würdet ihr nur ernstlich Mich und Mein Reich erstreben. Doch wie schwer machet ihr selbst euch das Dasein auf der Erde? Ihr sorget euch um irdische Güter, von denen ihr wisset, daß sie vergänglich sind. Aber Meiner Verheißung glaubet ihr nicht, daß Ich euch auch mit diesen Gütern bedenke, wenn ihr nur die Sorge um die Seele wichtiger nehmen würdet als die um den Körper. Und immer wieder mache Ich euch darauf aufmerksam, daß es nur um eure Seele geht, die ihr Mir zuführen sollet - immer wieder erkläre Ich euch den Sinn und Zweck des Erdendaseins, und Ich gebe euch Meinen Willen kund, der nur in der Selbstgestaltung oder Rückwandlung zur Liebe besteht. Dieses wahrlich nicht schwere Gebot zu erfüllen, soll eure ganze Erdenaufgabe sein, und ihr werdet irdisch ein leichtes Leben haben und dann auch in das Reich des Lichtes eingehen können, wie Ich es euch verheißen habe. Und das verlange Ich von euch, Meine getreuen Diener, daß ihr den Menschen den Sinn und Zweck ihres Erdenlebens erklärt, daß ihr sie ermahnet zu einem Liebeleben, das ihnen dann einen sichtlichen Segen eintragen wird. Denn Ich setze wahrlich keinen Menschen zurück, der Mir einen Dienst erweiset, der unentwegt für Mich und Mein Reich tätig ist, indem er zur Verbreitung Meines Wortes beiträgt und alles tut, was Ich durch dieses von ihm verlange. Dieser wird auch ohne Sorgen sein körperliches Leben zurücklegen können, denn es wird Mir doch wahrlich möglich sein, einem Menschen irdische Sorgen fernzuhalten, doch immer nur dann, wenn der Mensch auch die Vorbedingungen erfüllt. Und gerade diese Bedingungen sind der Inhalt eures ganzen Erdenlebens, Mich zu suchen, so daß Ich Mich finden lassen kann, denn jede solche Bitte erfülle Ich, da sie geistig gerichtet ist und ihr um des geistigen Ausreifens willen den Gang über die Erde geht. Sowie ihr euch über den eigentlichen Sinn und Zweck des Lebens klar seid, werdet ihr auch nur das eine Ziel verfolgen, eurer Seele zur Reife zu verhelfen. Dann aber werde Ich euch segnen, ganz gleich, ob ihr selbst zu der Erkenntnis gelangt seid oder ob ihr von Meinen Boten unterwiesen wurdet. Denn dann erfüllet ihr alle Gebote und ordnet euch Meinem Willen unter, dann wird die irdische Welt euch nicht mehr reizen, sondern ihr trachtet nur danach, aufgenommen zu werden in das Reich, wo ihr leben werdet in Ewigkeit. Amen. B.D. NR. 9021.

 

Buch 94 9022

Vormenschen?

22. Juli 1965. B.D. NR. 9022.

Ihr brauchet euch nur an Mich zu wenden mit der Bitte, euch Aufklärung zu schenken, und Ich werde nicht zögern, euch diese zu geben. Ihr wisset es nicht, daß der Schöpfungsakt endlose Zeiten erfordert hat, denn ihr messet mit euren jetzigen Zeitbegriffen, während der Schöpfungsakt Ewigkeiten erforderte, die ihr euch verstandesmäßig nicht ausdenken könnet. Und daher seid ihr auch recht orientiert, wenn ihr das Leben der Präadamiten als lange vor dem Menschen - der als rechter Mensch anerkannt wurde durch das Ichbewußtsein, den Verstand und den freien Willen - annehmet. Doch es schließt das nicht aus, daß diese Menschen (nicht) um die Vormenschen gewußt haben, daß sie also von ihrer Existenz wußten, nur diese als lange vorhergehend bezeichneten. Doch das war erst nach dem Sündenfall, als Ich von oben Lichtwesen unter die Menschen sandte, die sie auch aufklärten über den Gang zuvor durch alle Schöpfungen hindurch. Zuvor aber war ihnen jegliches Wissen darum fremd, und also hatten sie auch kein Vorwissen von jenen Menschen-ähnlichen Wesen, da - wo immer Menschen erschaffen wurden - auch diese Wesen ausgestorben waren. Da aber die Bevölkerung mit Menschen nur langsam vor sich ging - entsprechend den ausgereiften Urgeistern - erstreckte sich der Schöpfungsvorgang auf endlose Zeiten, und so war die Erde auch nicht zu gleicher Zeit überall bevölkert von Menschen, dagegen starben die Präadamiten erst dann aus, wenn das Schöpfungswerk "Mensch" in Erscheinung trat. Die Vormenschen haben also nicht zu gleicher Zeit mit den Menschen zusammen gelebt, aber zu verschiedener Zeit erst ist der Mensch geschaffen worden, denn auch die Erde war ganz verschieden gestaltet und brauchte auch diese Verschiedenartigkeit, weil sich auch die Urgeister verschieden entwickelt hatten, was euch Menschen noch nicht recht verständlich ist. Es ist nicht so, daß schlagartig auf der Erde Menschen erschaffen wurden, sondern es ist alles in einer Weise vor sich gegangen, daß man von periodenmäßiger Erschaffung reden kann, und eine jede Periode hatte solche Wesen hervorgebracht, bevor dann als letztes Erschaffungswerk der Mensch mit Ichbewußtsein, Verstand und freiem Willen ins Leben trat. Wenn Ich nun den Ausdruck gebrauche: zur gleichen Zeit, so will Ich damit sagen, zur gleichen Schöpfungsperiode, die aber so lang ist, daß sie nicht mit Zahlen belegt werden kann - daß aber jene Vormenschen dem eigentlichen Menschen vorangegangen sind, weil bei Mir es keinen Zeitbegriff gibt und vor Mir tausend Jahre sind wie ein Tag. Und es hat der ganze Schöpfungsakt so lange Zeit erfordert, daß die Menschen keine Zeitbestimmung mehr aufbringen können, daß nur das eine nicht geleugnet werden kann, daß sich alles von der Materie an, durch die Stein- und Pflanzenwelt - durch das Tierreich bis zum Menschen entwickelt hat, daß aber immer wieder Ich für die weiter entwickelten Seelenteilchen auch eine neue Außenform geschaffen habe. Daß aber immer wieder der Ausdruck "sie haben sich entwickelt zu dem nächsten Wesen" nur die seelische Entwicklung betrifft, doch jede Außenform eine Neuschöpfung war und immer dann vergeht, wenn sie ihren Zweck restlos erfüllt hat, (Der Ausdruck "sie haben sich entwickelt zu dem nächsten Wesen" betrifft also nur die seelische Entwicklung, doch jede Außenform war eine Neuschöpfung, die immer dann verging, wenn sie ihren Zweck restlos erfüllt hatte), weshalb also auch viele Wesen wieder vergangen sind, wenn dann die Menschen ins Leben traten, die selbst schaffen und gestalten konnten nach ihrem Willen. Also die Menschen lebten nicht zur gleichen Zeit mit den Vormenschen zusammen, was aber nicht ausschließt, daß sie zu gleicher Zeit die Erde belebten, nur örtlich waren sie so weit auseinander, daß sie nichts von ihnen wußten, weil dort noch nicht die Zeit gekommen war, daß der Mensch die rechten Lebensbedingungen vorfand, die er benötigte. Nur das eine muß klargestellt werden, daß die Erde nicht belebt wurde zu gleicher Zeit mit voll verantwortlichen Menschen, sondern diese kamen erst lange Zeit nachher, während die Vormenschen noch existierten dort, wo die Entwicklung der Erde noch nicht soweit fortgeschritten war. Es ist schwer, euch Menschen ein Bild zu entwickeln, wie der ganze Schöpfungsvorgang sich abgespielt hat, denn einesteils könnet ihr euch weder die Zeitspanne vorstellen, in der dieses Werk geschah, und anderenteils nicht den unermeßlichen Raum, der belebt werden mußte mit den Seelenpartikelchen der gefallenen Urgeister. Und dazu war eine solche Vielfalt nötig, die nur allein Mein Denken zuwege brachte, daß Ich alles als kleinstes Schöpfungswerk vor Mir ersah und es auch gleichzeitig als vollbrachtes Werk erstand - daß die Schöpfungen immer größere Formen annahmen, in denen die Seelenpartikelchen ausreifen sollten, und es wimmelte von Schöpfungen verschiedenster Art - und daß Ich jedes Schöpfungswerk dorthin versetzte, wo ihm Ausreifungsmöglichkeiten geboten wurden. Und so war der Vormensch eine Schöpfung, die Ich immer dort einsetzte, wo das kommende Menschengeschlecht zu erwarten war, das einmal die Erde in Besitz nehmen sollte, um ihren Ausreifungsprozeß zu Ende zu führen. Daß nun aber zeitlich die Erde überall die gleichen Bedingungen aufweisen konnte, schaltete bei Meinem vielseitigen Gestaltungswillen aus, und es gibt auch heut noch weite Landstrecken, wo kein Mensch existieren kann, weil ihm die Lebensbedingungen fehlen, wofür Ich auch Meinen Grund habe. Doch das eine steht fest, daß die Außenform des Menschen ein Werk Meiner Liebe gewesen ist, daß Ich den Menschen als Mein Ebenbild geschaffen habe und daß er auch seiner Seele nach wieder zu Meinem Ebenbilde werden soll, was aber bei jenen Vormenschen nicht der Fall gewesen ist, sie sich also auch nicht zu dem Menschen entwickeln konnten, der er nun ist, ganz gleich, ob er die seelische Reife erreicht oder nicht. Amen. B.D. NR. 9022.

 

Buch 94 9023

Vormenschen?

23. Juli 1965. B.D. NR. 9023.

Und wenn euch nun der Gedanke erfaßt, daß Ich euch im Irrtum dahingehen lasse, so müsset ihr immer bedenken, daß ihr euch verstandesmäßig eine falsche Vorstellung macht, und das deshalb, weil sich der Verstand leicht einschalten kann, wenn die Bindung mit Mir nicht fest hergestellt ist - daß Ich aber auch immer bemüht bin, auch scheinbare Unstimmigkeiten zu erklären, denn ihr sollet so unterwiesen werden, wie es der Wahrheit entspricht. Die langsame Entwicklung zur Höhe ließ die Menschen oft zu der Ansicht kommen, daß diese Entwicklung rein körperlich - also die Außenformen betreffend - zu verstehen war, jedoch es war immer nur die seelische Entwicklung gemeint, das Aufwärtssteigen der seelischen Substanzen in jedem einzelnen Schöpfungswerk. Und so hat Mein Schöpfungswerk unzählige Außenformen umfaßt, die wohl gruppenweise als gleiche Schöpfungen anzusprechen waren, aber auch dann noch aus so unendlich vielen Gruppen bestanden, wo eine jede wieder von der anderen abwich, aber stets sich in der gleichen Art wiederholten - also von einer Weiterentwicklung in sich keine Rede sein konnte. Doch mit zunehmender Reife der seelischen Substanzen entstanden auch immer wieder neue Außenformen, die erst mit dem Schöpfungswerk "Mensch" abgeschlossen waren, dieser aber nun die letzte Aufgabe auf Erden zu erfüllen hatte: sich selbst zu vergeistigen, sich zu wandeln zu dem Geschöpf, das er war im Anbeginn - um dann den Erdengang abschließen zu können und wieder zurückzukehren zu Mir, von wo er seinen Ausgang genommen hat. Daß alle jene Vorschöpfungen zu dieser Wandlung beitragen mußten, war für Mich ein überaus beglückender Prozeß, der einmal auch zum Erfolg führen mußte. Doch einen Menschen, der nur begrenzt denkfähig ist, davon in Kenntnis zu setzen ist nur in beschränktem Maß möglich, wenngleich er es im Zustand des Lichtes schlagartig begreifen kann, wie alles zusammenhängt und welchen Zweck eine jede Außenform hatte. Aber für das Erdenleben genügt es, wenn er so weit Licht bekommt, um den Prozeß der Rückführung nur annähernd zu begreifen, damit er auch seinen Mitmenschen ein schwaches Bild entwickeln kann vom Sinn und Zweck der Schöpfung. Und der Wille jedes einzelnen ist nun entscheidend, wieweit dieser selbst eindringt in Meinen ewigen Heilsplan, der immer nur die Seligwerdung Meiner Geschöpfe zum Ziel hat. Amen. B.D. NR. 9023.

 

Buch 94 9024

Zusicherung der reinen Wahrheit.

24. und 26. Juli 1965. B.D. NR. 9024.

Wenn Ich euch immer wieder die Zusicherung gebe, daß ihr von Mir nur die reine Wahrheit empfangen könnet, so soll euch dies genügen, um in aller Sicherheit diese auch weitergeben zu können. Denn ihr müsset das eine bedenken, daß das Ende euch kurz bevorsteht und daß Ich alle Möglichkeiten ausschöpfe, um euch Menschen Licht und Klarheit zu bringen, auf daß ihr wieder herausfindet aus dem Dunkel, das der Gegner über euch gebreitet hat. Und Mir stehen wahrlich auch die Mittel zu Gebote, den Menschen, die nach der Wahrheit verlangen, sie auch zuführen zu können und - wenn Ich das Zuführen der Wahrheit als dringend notwendig erkenne - Mir auch die rechten Gefäße dafür zu erwählen, die Mir die Garantie geben für einen wahrheitsgemäßen Empfang Meines Wortes von oben. Zudem sage Ich Selbst euch: Prüfet alles, und das Beste behaltet. Und der Geist in euch wird euch auch dort stutzen lassen, wo euch Zweifel an der Wahrheit befallen. Und dann bittet Mich nochmals, daß Ich euch Aufklärung gebe, auf daß ihr alles recht verstehet. Doch daß ihr in der Endzeit nicht irregeführt werdet, will Ich Selbst euch lehren durch Meinen Geist, und Mein Gegner kann euch nicht mehr betören, denn ihr erkennet sein Ränkespiel, und eure Augen sind stets auf Mich gerichtet. Der Kampf zwischen dem Licht und der Finsternis währet schon ewig und wird noch ewige Zeiten hindurch anhalten, denn das Licht kann sich nur dort behaupten, wo die Erlösung schon stattgefunden hat, weil dann der Gegner außer Kraft gesetzt ist. Und überall, wo Mein Wort zur Erde herniederstrahlt, dort hat der Gegner seine Macht verloren, und gerade dort wird er wüten und das Licht zu verlöschen suchen. Ich aber habe Lichtträger aufgestellt, die ihm an Kraft überlegen sind, gegen die er nicht ankämpfen kann, weil sie ihn mit ihrem Licht blenden. Er verträgt alles, nur kein Licht, weil es ihn bloßstellt, weil es alle seine Laster aufdeckt und er darum in die Finsternis flieht. Und weil das Ende so nahe ist, gilt es, mit der Wahrheit hervorzutreten und überall Licht hinzutragen, das gerne angenommen wird, wo sich die Menschen von der Finsternis bedrückt fühlen. Ihr könnet aber die Wahrheit nur von Mir entgegennehmen, Der Ich die ewige Wahrheit bin und sie allen denen austeile, die unter der Dunkelheit des Geistes leiden, die ihre Herzen öffnen, um sie aufzunehmen, und die Ich darum ansprechen kann, weil Ich ihre Herzen kenne, weil Ich weiß, daß sie liebewillig sind und Mich Selbst suchen, da sie die Wahrheit suchen. Und diese werden immer von Mir bedacht werden, und Ich werde dafür sorgen, daß sie Mir dienen können durch die Verbreitung der Wahrheit. Denn sie soll überall hingetragen werden, wo nur ein verlangender Mensch seine Gedanken hinaussendet mit Fragen, die Ich allein ihm beantworten kann. Dann wird er auch Aufschluß erhalten, und er wird stets voller Überzeugung sein, daß er die reine Wahrheit besitzet. Darum lasset euch nicht irreführen, wenn ihr selbst das Gefühl habt, die volle Wahrheit zu besitzen, denn es ist dies auch Meine Stimme, die zu euch spricht, und dann werdet ihr belehret von innen, von dem Geistesfunken, der Mein Anteil ist, der Mir zudrängt und sich mit Mir zu vereinen sucht. (26.7.1965) Ihr müsset, um für Mich arbeiten zu können, in euch selbst die Überzeugung haben, nichts anderes als die reine Wahrheit zu empfangen, um sie nun auch mit Überzeugung vertreten zu können. Denn es ist dies die letzte Gelegenheit, die euch gegeben wird, um Licht zu den Menschen zu tragen. Und daß das Licht hell und klar zu erkennen ist, dafür werde Ich Selbst Sorge tragen, und Ich werde alles beleuchten, was dieser Wahrheit widerspricht, was ihr also als Irrtum brandmarken könnet. Aber euch selbst werde Ich keinen Irrtum zugehen lassen, weil solches Meine Liebe verhindert, die Ich jedem Mir ernstlich dienen wollenden Erdenkinde zusichere. Daß ihr noch nicht restlos in alle Meine Botschaften von oben einzudringen vermöget, läßt euch mitunter zweifeln an der Wahrheit dieser, doch so ihr euch einmal Mir zu eigen gegeben habt, so Ich einmal um euren Willen weiß, der sich sträubet gegen unwahres Wissen, kann Ich euch auch davor schützen, denn damit bezeuget ihr auch eure Einstellung zu dem, der Vater der Lüge ist, und dieser euer Wille gibt Mir das Recht, ganz von euch Besitz zu ergreifen und euch also als Lichtträger hinauszustellen, die nun in Meinem Auftrag das Licht verbreiten sollen, auf daß die geistig blinde Menschheit herausgeführt werde aus dem Dunkel der Nacht. Und glaubet immer fester an Meine endlose Liebe, die es wahrlich nicht zulassen wird, daß ihr euch im Irrtum befindet, die ihr euch dagegen wehret. Was ein irdischer Vater tun wird, daß er euch nicht unwahre Dinge berichtet, das werde Ich doch erst recht tun, und ihr könnet deshalb alle Bedenken fallenlassen. Denn immer wieder sage Ich euch: Ich brauche euch für diese Arbeit, und je mehr ihr selbst in dem Verlangen steht nach der reinen Wahrheit, desto bessere Knechte seid ihr für Mich, und ihr erfüllet wahrlich eure Tätigkeit auf das beste. Darum zweifelt niemals an der Wahrhaftigkeit dessen, was euch von oben geboten wird. Und daß es euch von oben geboten wird, das werdet ihr am Inhalt Meiner Botschaften erkennen können, die euch nichts als Liebe predigen und das Erlösungswerk Jesu Christi herausstellen. Und wer einmal mit solcher Ausführlichkeit gerade über das Erlösungswerk Aufklärung bekam, der ist auch so weit eingedrungen in göttliche Offenbarungen, daß er geschützt ist vor dem Einfluß schlechter Kräfte, denn seine Einstellung zu Jesus ist ihm der sicherste Schutz. Ihr müsset euch immer wieder vorstellen, daß der göttliche Erlöser Selbst schon Besitz ergriffen hat von euch, die ihr für Ihn euch einsetzet, und daß es dann ganz unmöglich ist, daß ihr für einen Irrtum aufgeschlossen seid, der also von Meinem Gegner ausgeht. Und es ist dies in der Endzeit ganz besonders nötig, dies zu wissen, weil ihr noch oft angegriffen werdet von solchen, die die Wahrheit eurer Kundgaben anzweifeln, und denen sollen jene Argumente entgegengesetzt werden. Glaubet daran, daß Ich um den Willen des Empfängers von Meinem Wort genau weiß und daß Ich Mir daher einen solchen erwählte, der jeden Irrtum sofort erkannte und sich gegen die Annahme dessen wehrte, eben weil es um die Endzeit geht, wo allein das Licht der Wahrheit noch Rettung bringen kann den Menschen, die sich retten lassen wollen. Und zuletzt wird ein großes Licht leuchten, um alles das zu bestätigen, was als Wahrheit verbreitet worden ist. Dann aber ist auch das Ende nicht mehr weit, denn dann werde Ich Selbst kommen in den Wolken, wie Ich es verheißen habe. Amen. B.D. NR. 9024.

 

Buch 94 9025

Weltenbrand - Naturkatastrophe. Entscheidung.

1. August 1965. B.D. NR. 9025.

Nichts wird euch verborgen bleiben, die ihr euch Mir zum Dienst angeboten habt, denn die letzten Ereignisse sind so gewaltig, daß ihr darüber nicht in Unkenntnis gelassen bleiben könnet, und das sonderlich dann, wenn Ich durch euch zu allen Menschen sprechen will. Und ihr sollet darum auch erfahren, daß es nur eines geringen Anstoßes bedarf, um eine Katastrophe auszulösen, die zuerst rein weltlich angesehen werden kann, die das Signal ist für die nun folgende Naturkatastrophe, die wohl keines Menschen Wille auslöset, die aber doch Folge ist des menschlichen Willens insofern, als daß dieser einen Weltenbrand auslösen wird, dem nicht anders als durch Meinen Willen Einhalt geboten werden kann. Und da die Menschheit immer nur das Weltgeschehen beachtet, muß etwas eintreten, was ihnen unerklärlich ist - es muß der Blick der Weltmenschen sichtlich auf Meinen Eingriff gelenkt werden, und alle menschlichen Vorhaben müssen zurücktreten angesichts der Entdeckung, daß sich im Kosmos etwas vorbereitet, wodurch letzten Endes jeder Mensch betroffen werden kann. Also, es müssen die Menschen Gott fürchten lernen, nicht aber menschliche Widersacher. Und ob auch das Sache eines jeden einzelnen ist, an einen Gott zu glauben oder nicht, so ist doch jenes kosmische Geschehen größer und lebensbedrohender als der Weltenbrand, der nun in den Hintergrund tritt. Denn nun entscheidet die geistige Einstellung zu dem Schöpfer und Erhalter aller Dinge, ob und wie sich die Naturkatastrophe auswirkt. Ob ihr es glaubet oder nicht, es kommt dieses Geschehen mit Riesenschritten auf euch zu, und nur noch kurze Zeit trennt euch davon, und ihr, die ihr davon wisset, ihr sollet einen jeden eurer Mitmenschen aufmerksam machen auf das ihm Bevorstehende, auch wenn ihr keinen Glauben findet, aber die Ereignisse werden es bezeugen. Denn auch das Ende kommt immer näher. Es ist diese Naturkatastrophe nur ein letztes Zeichen dafür, aber wer wird sich davon noch beeinflussen lassen? Die Menschen werden immer nur eine Naturkatastrophe darin sehen und keinen Zusammenhang zu erkennen vermögen mit dem Geisteszustand der Menschen - bis auf die wenigen, deren Geist erweckt ist, die aber nicht durchdringen werden und vergebens reden, um die Menschen noch zu warnen vor dem letzten Ende, dem sie unweigerlich nun entgegengehen. Lasset die Zeichen nicht unbeachtet an euch vorübergehen, denn sie gemahnen euch alle daran, daß ihr in der Endzeit lebet, und denket daran, daß euch nur noch eine kurze Zeit bleibt, da ihr euch entscheiden müsset, den Gang zu Mir zu gehen, Der Ich euch retten kann und werde in aller Not - oder wieder dem Gegner zuzustreben, der euch verderben will wieder auf endlose Zeiten. Ihr könnet der Willensfreiheit wegen nicht um den Tag und die Stunde wissen, aber Ich kann euch immer nur mit Gewißheit sagen, daß euch nicht mehr lange Zeit bleibt. Doch das Weltgeschehen wird euch alle berühren, und darum achtet ihr wenig dessen, was Ich euch sage. Und es wird über euch hereinbrechen mit aller Gewalt, so daß ihr nicht wissen werdet wie ihr euch schützen sollet. Doch lasset euch das eine sagen, daß nur Ich Selbst euch Schutz bieten kann, daß ihr zu Mir eure Zuflucht nehmen müsset, um hindurchgeführt zu werden durch alle Gefahren des Leibes und der Seele. Und wenn ihr Menschen nur das eine daraus ersehen würdet, daß eine höhere Macht am Wirken ist und daß ihr diese höhere Macht anrufen müsset, ansonsten ihr rettungslos verloren seid, denn Mein Gegner wird noch einmal alle Macht anwenden, um euch in seine Hände zu bekommen. Und wer sich in der kurzen Zeit bis zum Ende nicht mehr für Mich entschließt, der wird dann auch gebunden werden in der Materie, und er wird einen ewig langen Weg wieder gehen müssen durch die Schöpfungen der neuen Erde. Amen. B.D. NR. 9025.

 

Buch 94 9026

Gänzliche Hingabe und restloses Unterwerfen des Willens.

3. und 5. August 1965. B.D. NR. 9026.

Es liegt eine große Verantwortung auf euch während des Erdenganges, die ihr aber Mir Selbst aufbürden könnet, wenn ihr euch entschließen könnet, euch Mir hinzugeben mit euren ganzen Kräften und mit eurer ganzen Seele. Dann könnet ihr von jeder eigenen Verantwortung frei sein, ihr wisset, daß Ich dann eure Führung übernehme, daß Ich alle eure Schritte lenke, so daß sie unweigerlich bei Mir enden müssen, daß ihr also euren Willen ganz frei Mir unterordnet und ihr nun auch die Willensprobe bestanden habt, die Zweck und Ziel eures Erdenlebens überhaupt ist. Ganz und gar in Meinen Willen eingehen enthebt euch jeglicher Verantwortung, denn ihr könnet dann nicht anders als auch in Meinem Willen leben, ihr werdet gut und gerecht handeln, ihr werdet die Gebote der Liebe zu Mir und zu eurem Nächsten freiwillig erfüllen, es wird euch der Widersacher nicht mehr schaden können, und euer Erdenweg wird sich abwickeln ganz in Meinem Willen, so daß keinerlei Gefahr besteht, daß ihr ihn ohne Erfolg zurücklegen könntet. Gebet euch nur gänzlich in Meine Hände, und ihr seid durch eure Hingabe völlig Mein geworden, ihr werdet dann auch nicht mehr die Welt zu fürchten brauchen, es wird euch die irdische Materie unberührt lassen, ihr werdet sie nur nützen nach Meinem Willen, ihr werdet sie zum Dienen veranlassen und gleichzeitig ihr die Gelegenheit geben, sich aufwärtszuentwickeln. Und diesen einfachen Weg solltet ihr alle gehen, den Weg der Hingabe an Mich, Der Ich dann stets bereit bin, von euch die Fesseln zu lösen, denn sowie ihr euch Mir hingebet im vollen Glauben und aus Liebe zu Mir, wird euch auch das Erlösungswerk Jesu Christi verständlich sein, und ihr nehmet den Weg zu Ihm, ihr erkennet dadurch Mich Selbst an als euren Gott und Schöpfer, als den Erlöser aus aller Gebundenheit. (5.8.1965) Dann aber brauchet ihr euch nicht zu fürchten, jemals wieder in die Gewalt eures Gegners zu kommen, denn seine Macht über euch ist gebrochen mit dem Moment der völligen Hingabe an Mich, dann ist auch euer Entscheid zu Meinen Gunsten ausgefallen, denn ihr wendet euch nun von ihm ab und strebet Mir ganz bewußt zu. Ich habe nun ein Anrecht an euch, das Mir der Gegner nicht mehr entreißen kann, und zwar gilt Mir eure ganze Liebe und diese (und Meine) lässet nun ewig nicht mehr von euch (Mir). Wenn ihr diesen Weg auf Erden nehmet zu Mir, wenn ihr wisset, daß ihr in Jesus euren Gott und Vater anrufet, Der Sich Selbst für euch am Kreuz geopfert hat, um eure einstige schwere Sünde zu tilgen - und wenn ihr nun frei seid von dem Gegner, dann habt ihr auch die rechte Entscheidung getroffen, ihr habt die Liebeausstrahlung wieder angenommen, ohne die es keine Seligkeit gibt. Und euer Los wird weit herrlicher sein als zuvor, wo ihr zwar höchst vollkommen von Mir ausginget, aber dennoch Meine Werke waret, während ihr jetzt zu Meinen Kindern herangereift seid, die Ich Mir Selbst nicht schaffen konnte, sondern euch nur alle Fähigkeiten dazu gegeben habe, es selbst aus eigenem Antrieb zu tun. Und Ich möchte es euch leichtmachen und brauche nur eure gänzliche Hingabe an Mich, daß Ich nun alle eure Wege so ebne, daß ihr keinerlei Verantwortung zu tragen brauchet, daß ihr immer nur zu denken und zu handeln brauchet, wie Ich es euch im Herzen empfinden lasse, und daß ihr glückselig seid, weil Ich Selbst euch führe und eure Gedanken leite. Dann handelt ihr zwar im völlig freien Willen, aber dieser Wille unterstellt sich Mir ganz offenkundig und also könnet ihr nicht anders als recht wollen und handeln. Und ihr seid ein zweites Mal aus Meiner Hand hervorgegangen, doch so, wie ihr selbst es gewollt habt, und es hat nun euer freier Wille mitgeholfen, das zu werden, was zu Beginn nicht aus Mir hervorgehen konnte. Und eure und Meine Seligkeit wird sich ständig erhöhen, denn Mein Reich wird euch Herrlichkeiten bieten, von denen ihr euch nichts träumen lasset, denn was keines Menschen Auge je gesehen und keines Menschen Ohr je gehört hat, das habe Ich denen bereitet, die Mich lieben. Amen. B.D. NR. 9026.

 

Buch 94 9027

Abwertung des göttlichen Wortes (zeitmäßig).

6. und 7. August 1965. B.D. NR. 9027.

Ihr alle werdet angesprochen von Mir, die ihr es wünschet, daß euer Vater im Himmel zu euch spricht. Und es ist wahrlich kein Wort umsonst zu euch gesprochen, denn immer wieder werdet ihr daraus Kraft schöpfen können, und immer wird euer Wissen dadurch erweitert werden. Und was von Mir einmal zur Erde geleitet wird, das behält auch seinen Wert, denn immer sind es göttliche Worte, Worte der Liebe und der Gnade, und kein Mensch sollte diese zu entwerten suchen, denn es ist alles Anstrahlung Meiner Liebekraft, die also niemals ihren Wert verliert. Es ist nicht so, daß Meine Worte abgewertet werden können, wenn ihr sie zeitmäßig verschieden erhaltet, denn Mein Wort behält immer und ewig seine Gültigkeit und kann nur dem Reifezustand des Empfängers gemäß dargeboten werden, und diesen kann allein Ich ermessen. Wenn ihr also glaubet, jetzt anders bedacht zu werden, so kann das nur das eine betreffen, daß es immer mehr dem Ende zugeht und Meine Mahnungen und Warnungen immer dringlicher werden - doch die Entwicklung der Seele bleibt immer und ewig die gleiche, und alles, was Ich einmal ausgesprochen habe, verliert nicht seine Gültigkeit. Denn Mein Wort entwertet sich ewig nicht, und wo die Menschen das annehmen, dort sind sie nicht in der Verfassung, es so zu verstehen, wie Ich es verstanden haben will. Denn immer ist es Mein Wort, das euch durch Menschenmund dargeboten wird, und es steht euch nicht zu, darüber ein Urteil zu fällen, denn Ich weiß es wahrlich, was euch allen zum Besten gereichet und für welchen Reifezustand es euch gegeben wird. Und immer werde Ich es dorthin leiten, wo die Menschen gerade dieses Wort brauchen, um sich zur Höhe zu entwickeln. Und würdet ihr alle fähig sein, Meine Stimme direkt zu vernehmen, dann könnte Ich auch einen jeden ansprechen und ihm seine Fragen beantworten, doch da dies nicht möglich ist, halte Ich alle Meine Ansprachen so, daß sie einem jeden dienlich sind und ihm verhelfen zur Weiterentwicklung. Denn Ich kenne alle Herzen und weiß, was sie benötigen, auch wenn ihr Menschen es nicht wisset. (7.8.1965) Ich weiß es wahrlich, was euch dienet zur Vollendung. Darum sollet ihr nicht glauben, daß Ich wahllos Mein Wort zur Erde sende, sondern Ich spreche immer jeden einzelnen Menschen an, wie es sein Geisteszustand verlangt und wie er dafür empfänglich ist. Auch werden oft die Seelen im Jenseits angesprochen, es wird ihnen Antwort gegeben auf Fragen, die sie bewegen und die nur allein Ich ihnen in der Weise beantworten kann, wie sie es verstehen, also immer ihrem Reifezustand entsprechend. Aber niemals dürfet ihr glauben, daß ein Wort von Mir ohne Zweck und Ziel zur Erde gelangt, denn Mir ist alles bekannt, jede Verfassung des Angesprochenen, und es verliert auch kein Wort an Wert, weil immer sich Menschen finden, die so und nicht anders angesprochen werden müssen, und weil ihr nur Ausbreiter dessen sein sollet - aber niemals euch anmaßen dürfet, Mein Wort zu bewerten. Und wenn Ich in der Erkenntnis des geistigen Notstandes Mein Wort scheinbar wahllos zur Erde leite, so nehmet es auch dann hin als für diese geistige Not geeignet, denn nichts ist vergeblich gegeben, nichts ist ohne Sinn und Zweck, alles dienet nur der Aufwärtsentwicklung und ist angepaßt dem Reifezustand dessen, der (derer, die) es in Empfang nimmt (nehmen) und also lenke Ich auch die Gedanken dessen recht, der Mein Wort empfängt direkt von Mir und für die Verbreitung Sorge trägt. Amen. B.D. NR. 9027.

 

Buch 94 9028

Abberufung von Weinbergsarbeitern. Weitere emsige Tätigkeit.

10. August 1965. B.D. NR. 9028.

Und wenn nun Meine Pläne anders gerichtet sind, so sollet ihr euch auch dareinfügen und wissen, daß es nicht anders als gut sein kann. Denn ihr könnet nicht übersehen, was für die ganze Menschheit dienlich ist. Und für Mich spielt es keine Rolle, ob ihr von drüben auf die Menschen einwirket oder noch hier auf Erden tätig seid, denn in Meinem Heilsplan ist alles längst vorgesehen, und immer nur ist der freie Wille wichtig, wie dieser sich entscheidet. Ihr könnet also euch ganz beruhigt Mir und Meiner Fügung überlassen, solange ihr nur selbst es wollet, daß ihr Mir dienet, und euch Mir schrankenlos hingebet; denn dann wirke Ich Selbst durch euch. Und daß Ich in Meiner Weisheit alles überschaue und jede Möglichkeit zur Rettung irrender Seelen ausnütze, das ist gewiß, weil Meine Liebe zu euch endlos ist. Je mehr es nun dem Ende zugeht, desto offensichtlicher werde Ich wirken an euch, daß ihr Mir treu bleibet und euch nicht verlieret an den, der Mein Gegner ist und auch euch wieder zurückgewinnen will. Doch nimmermehr lasse Ich dies zu, weil Ich euren Willen ganz besitze und dies Mir nur das Recht gibt, gegen ihn anzugehen. Doch der Todesengel wird auch unter den Meinen Ernte halten - doch auch dann wisset ihr, daß es Mein Wille ist, daß Ich aber auch einen jeden schützen werde, der noch die Aufgabe hat, bis zum Ende Mir zu dienen. Darum bleibet weiter sorglos, und gebet euch mehr denn je der Arbeit für Mein Reich hin, und seid emsig in eurer Tätigkeit, denn ihr alle wisset es nicht, wen Ich abrufe noch vor der Zeit, und ihr sollet auch darüber nicht grübeln, sondern fröhlichen Herzens in einen jeden Tag hineingehen, weil alles, was über euch kommt, gut ist und von Meiner Liebe bestimmt. Und wen Ich unter den Meinen verstehe, auch das will Ich euch erklären, auf daß ihr euch nicht beunruhigt, denn es stehen Mir manche schon so nahe, daß sie mit Recht den irdischen Leib verlassen können, um einzugehen in das Reich des Lichtes und der Seligkeit. Doch das weiß nur Ich, und diesen will Ich die Zeit des letzten Kampfes auf der Erde ersparen - Ich hole sie herüber, von wo aus sie auch auf die Erdenbewohner einwirken können. Doch ihr sollet diese letzte Zeit nicht fürchten, denn Ich versehe euch mit übernatürlicher Kraft, auf daß ihr das Werk erfolgreich zu Ende führet, für das ihr euch bewußt einsetzet, und Mir darum zu einer großen Hilfe geworden seid. So nehmet alles hin, wie es kommt, und denket nicht, daß der Vater euch verlassen habe, denn Ich weiß für alles einen Ausweg, und Ich bin wahrlich bereit, euch diesen Ausweg finden zu lassen, auch wenn ihr vorübergehend euch in eurer Arbeit gehemmt fühlet. Denn Ich weiß alle Fäden zu knüpfen, Ich kenne die Meinen und werde sie zusammenführen und ihnen ihre Arbeit zuweisen. Doch glaubet immer daran, daß Ich Mein Wohlgefallen habe an eurer Tätigkeit, die Ich euch auch dereinst entlohnen werde - entweder im Paradies der neuen Erde oder auch im jenseitigen Reich. Amen. B.D. NR. 9028.

 

Buch 94 9029

Nur die Wahrheit führt zum Ziel.

11. August 1965. B.D. NR. 9029.

Ihr könnet einen langen Erdenweg gehen und doch nicht zum Ziel gelangen, wenn dieser Weg euch in die Irre führt. Und darum lasse Ich euch auf diesem Erdenweg ständig Lichtboten erscheinen, die ihr zwar auch zurückweisen könnet, deren Hinweise auf den rechten Weg ihr nicht anhören wollet. Und immer wird dies geschehen, weil Meine Liebe euch nicht in die Irre gehen lassen will. Wenn ihr doch nur darauf achten möchtet, daß ihr niemals ungewarnt eure Wege gehet, daß euch immer von einer Seite aus Vorschläge gemacht werden zu gutem, liebevollem Handeln, denn dann werdet ihr immer ein Licht erhalten, ihr werdet es erkennen, wenn ihr in Irrtum dahingehet, und es wäre dann die Gefahr vorüber, daß ihr euch den Weg unnötig verlängert, der zur Höhe führt. Dann könnte Ich euch ständig Kraft zuführen zu immer neuem Liebewirken, und bald würde es in euch so hell und licht sein, daß ihr ohne Bangen den Erdenweg zurücklegen könntet, um das rechte Ziel zu erreichen. Denn nur der Irrtum ist das Hindernis für euren sicheren Aufstieg, weil der Irrtum Wirken Meines Gegners ist, der alles tut, um gegen die reine Wahrheit anzugehen. Und solange ihr unter seiner Herrschaft steht, werdet ihr euch auch gegen die Wahrheit wehren. Ich gab euch aber den Verstand, den ihr nun auch nützen sollet in der rechten Weise, indem ihr nachdenken sollet, was wohl der Grund eurer Mangelhaftigkeit - die ihr erkennet müßtet - sein könnte. Und sowie dieser Gedanke in euch ernst ist, wird euch auch eine befriedigende Antwort zugehen, die ihr zwar auch nur als Gedanken-Ergebnis bewertet, die ihr aber nicht durch schlagkräftige Gegenbeweise werdet widerlegen können so, daß ihr nun von diesen voll überzeugt seid. Denn in euch ist ein stiller Mahner, der euch beigegeben ist und der - so ihr ehrlich gegen euch selbst seid - als Meine Stimme erkannt werden kann. Alles wird für euch leicht sein, wenn ihr nur über euch einen Gott und Schöpfer erkennet und Ihm euch willig unterwerfet. Dann führe Ich Selbst euch, und wahrlich einen Weg, der euch nicht mühevoll erscheinen wird, denn Ich Selbst bin für euch die Stütze, an der ihr euch halten sollet, die ihr nicht mehr verlieren werdet, denn Ich führe euch, bis ihr euer Ziel erreicht habt. Nur diesen Glauben fordere Ich von euch, ansonsten ihr einsam und verlassen durch das Erdenleben dahingehet und ein Spielball werdet für den, der euch dem Abgrund zuführen will. Und es muß euch nur die (reine) Wahrheit dargeboten werden, die als ein Licht hell erstrahlt und euch beglücken wird. Denn die Wahrheit geht von Mir aus, und jedem Menschen wird sie einmal angeboten, doch im freien Willen muß sie angenommen werden, weil sie nicht zwangsweise vermittelt werden kann. Auch Mein Gegner kann euch nicht dazu zwingen, die Wahrheit abzulehnen - es bleibt euch ganz allein überlassen, wie ihr euch zu der Wahrheit einstellt und somit auch zu Mir. Aber triumphieren werdet ihr einmal über den, der euch in Irrtum leiten wollte, wenn ihr ihm die Wahrheit entgegensetzen könnet. Und dann werdet ihr wieder im Licht stehen wie zu Anbeginn, als ihr in hellster Erkenntnis standet und selig waret. Darum achtet auf Meine Boten, die am Wege stehen und allen noch ein kleines Licht anzünden wollen, und höret sie anstandslos an, wenn ihr euch auch nicht gleich zu dem Inhalt ihrer Reden bekennet, aber denket darüber nach, und lasset Mich als euren Gott und Schöpfer dabei sein - und Ich werde wahrlich eure Gedanken recht leiten und euch auch stets auf den Irrtum aufmerksam machen, damit ihr diesen nicht ungeprüft annehmet. Dann bezeugt ihr schon das Verlangen, in der Wahrheit zu stehen, und diesem wird Rechnung getragen werden. Denn das ist das größte Übel, daß die irdische Welt nur auf Irrtum aufgebaut ist, da sie die einst von Mir abgefallenen Geister birgt, die Mein Gegner in irriges Denken gestürzt hat - und daß sie nicht eher davon befreit werden, bis sich die reine Wahrheit durchgesetzt hat, was aber der Mensch selbst durch seinen freien Willen tun muß. Darum ist nur wenig Licht unter den Menschen, aber ein jeder kann zum Licht kommen, der diesen ernsten Willen hat und sich Mir im vollen Vertrauen übergibt, daß Ich ihn einführe in die Wahrheit - daß er dann auch bedacht wird nach seinem Willen. Amen. B.D. NR. 9029.

 

Buch 94 9030

Warnung vor Veränderung des Wortes Gottes.

17. und 23. August 1965. B.D. NR. 9030.

Daß ihr euch doch immer wieder stoßet an der Form, wie euch Mein Wort aus der Höhe zugeht. Es ist dies so einfach zu erklären, daß Ich Mich der Auffassungsgabe eines Menschen bediene, diese aber nicht mit Allgemeinbildung verwechselt werden darf, denn Ich finde nur selten einen Menschen, dem es möglich ist, Mein Wort im Diktat aufzunehmen, weil dazu die Befähigung gehört, Gedanken, die ihn berühren, blitzschnell zu erfassen und sie diktatmäßig niederzuschreiben - was aber nicht mit eigenen, im Verstand geborenen Gedanken zu verwechseln ist. Es könnte dies zu der irrigen Annahme führen, daß es eigenes Gedankengut sei, was der Mensch nun als geistig empfangen hinzustellen sucht. Des Menschen Verstand arbeitet dann nicht, sondern er hört es innerlich, was der Geist aus Gott zu ihm spricht. Es wird niemals das, was ihr als Mein Wort empfanget, für euch unverständlich sein, wenn ihr es mit der nötigen Aufgeschlossenheit leset, die ein Verständnis bedingt. Und eine Abänderung ist insofern nicht am Platze, weil auch ihr Menschen ständig in eurer Ausdrucksform euch wandelt, also Mein Wort so belassen bleiben soll, wie es empfangen worden ist. Denn der Inhalt bezeugt den göttlichen Ausgang, und je nach seiner Aufnahmefähigkeit hört nun der Empfänger Mein Wort, auch wenn es durch einen Lichtgeist zur Erde gestrahlt wird, denn dieser kann nicht anderes als Mein Wort ausstrahlen. Das Diktat kommt desto klarer zustande, je inniger der Mensch mit Mir die Verbindung herstellt, aber er wird niemals fehlerhaft sein, denn wo sich ein Fehler einschleicht durch Störungen, dort wird auch der Empfänger bald darauf hingewiesen werden, so daß er selbst ihn richtigstellen kann. (23.8.1965) Denn gerade darin liegt die Gefahr, daß Mein Wort sehr leicht solchen Veränderungen ausgesetzt ist, weil die Menschen je nach ihrem Bildungsgrad ihm eine Form geben wollen, die jedoch absolut unangebracht ist, denn Ich weiß es, wie Ich einen jeden Menschen ansprechen kann, um von ihm verstanden zu werden. Und der Sinn Meiner Anrede ist immer zu verstehen, wenn nur durch die Liebe ein gewisser Reifegrad erreicht worden ist, der aber nicht durch eine noch so verständliche Formulierung zu ersetzen ist. Und das eine sollet ihr immer bedenken, daß in Anbetracht des nahen Endes euch Menschen Mein Wort wahrlich in der Weise geboten wird, daß ihr es ohne Zweifel annehmen könnet als Wahrheit, weil Ich es weiß, daß allein nur die Wahrheit für euch Menschen Rettung bedeutet und daß Ich alles tue, um euch die Wahrheit zuzuführen, euch aber auch stets warnen werde davor, selbst Änderungen vorzunehmen, auch wenn dies im besten Willen geschieht. Amen. B.D. NR. 9030.

 

Dies ist das Ende des letzten Buches, Buch 94, von Bertha Dudde, und damit das Ende dieses ersten Teils dieser Website.

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