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Bertha Dudde Botschaften

Autor: Bertha Dudde 1.4.1891 - 18.9.1965
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Buch 90

B.D. NR. 8522 - B.D. NR. 8624
8.7.1963-23.9.1963
8525 8533 8535 8542 8547  8548 8549 8567 8604 8608
8624

 

Buch 90 8525

Weinbergsarbeit nicht ohne Wirkung.

11. Juni 1963. B.D. NR. 8525.

Immer wieder muß Ich euch gemahnen zu eifriger Arbeit für Mich und Mein Reich. Ihr sollet nicht ermüden und eure Arbeit für nutzlos halten, auch wenn ihr scheinbar wenig Erfolg verzeichnen könnet. Doch bedenket, daß sich nur wenige Menschen mit geistigen Gedanken befassen, daß ihre Gedanken zumeist weltlich gerichtet sind - daß aber nur geistige Gedanken einwirken können auf Seelen im jenseitigen Reich und diese ganz nötig Hilfe brauchen, sowie sie sich noch ihres geringen Reifegrades wegen in Erdnähe befinden. Sie können euch nur verstehen, indem sie eure Gedanken verfolgen, und wenn diese nun geistig gerichtet sind, können sie den größten Segen daraus ziehen. Wenige Menschen nur bewegen sich in geistigen Gebieten, weil diese Gebiete allein ihnen zum Lebensinhalt geworden sind. Wenige Menschen nur arbeiten bewußt für Mich und Mein Reich, selbst wenn in kirchlichen Organisationen der Verkehr mit Mir gepflegt wird - aber dann immer nur zu bestimmten Zeiten und in einem bestimmten Rahmen. Doch die lebendige Verbindung mit Mir erst wirkt sich segensreich aus, und diese wird nur von wenigen Menschen hergestellt. Also haben jene jenseitigen Seelen nur wenige Möglichkeiten, sich einzufinden an Lichtquellen, wo sie selbst auch Licht entgegennehmen dürfen - was sie jedoch tun, wo nur durch Lichtfunken ein solcher Quell auf Erden ersichtlich ist. Und um dieser Seelen willen, die euch dringend benötigen zu ihrer Weiterentwicklung - besonders in der ersten Zeit nach ihrem Abscheiden von der Erde - sollet ihr selbst eifrig tätig sein und Mir dienen in Meinem Weinberg. Ihr sollet euch weder beirren noch beeinflussen lassen durch scheinbare Mißerfolge. Ich weiß um eine jede Auswirkung dessen, was ihr unternehmet im Dienst für Mich, und Ich weiß auch um alle Gedanken, und auch den Kreis der jenseitigen Seelen, die sich bei euch Nahrung holen, bestimme Ich - d.h., Ich weise sie auf euch hin, die ihr ihnen helfen könnet in ihrer Not. Und da ihr die Wahrheit direkt von Mir empfanget, seid ihr auch umlagert von wahrheitshungrigen Seelen, von solchen Seelen, die auf Erden schwer zu bestimmen waren, geistiges Wissen anzunehmen, weil ihnen nichts glaubwürdig erschien, die aber doch einen Lebenswandel führten, der sie nicht in die Finsternis versetzte nach ihrem Abscheiden - die aber dennoch die Erdennähe nicht verlassen können, weil sie noch zu sehr erdgebunden sind durch ihren Hang zur irdischen Welt. Nun sie aber erkannt haben, daß sie nicht mehr in der irdischen Welt leben, suchen sie Halt zu finden bei Menschen auf der Erde, die ihnen in ihrer geistigen Armut beistehen. Sie verlangen nach wahrem Geistesgut und spüren es, daß sie dieses bei euch finden. Für diese Seelen seid ihr so notwendig, denn sie streben ernstlich zur Höhe und werden nun auch belehrt von Mir Selbst durch euch, so daß sie ganz sicher zum Ziel gelangen. Und ihr dürfet diesen Lebensquell für jene Seelen niemals versiegen lassen - ist doch auch im jenseitigen Reich die Zeit nur noch begrenzt, und an allen, die das geistige Reich betreten, muß die Arbeit geleistet werden, sie einzuführen in göttliche Wahrheit, ihnen das Evangelium der Liebe zu künden, das sie auf Erden vernachlässigten, und also ihnen rechte Wegweiser zu sein auf dem Wege zur Höhe. Zahllose Seelen werden abgerufen und kommen in einem wenig entwickelten Zustand im jenseitigen Reich an. Und was sie also im Erdenleben versäumten, müssen sie nachholen und brauchen dazu eine rechte Belehrung, die ihr ihnen vermitteln könnet durch eifrige geistige Arbeit, die darum niemals vergeblich geleistet wird. Ihr dürfet nie vergessen, daß solche Stätten selten sind, wo Ich Selbst das Wasser des Lebens, das Brot aus dem Himmel, austeilen kann - daß aber gerade an solchen Stätten auch die rechte Nahrung für jene unreifen Seelen zu bekommen ist, die diese wahrlich verlangen, weil sie die Wirkung dieser göttlichen Speise verspüren und überaus dankbar sind für die ihnen geleistete Hilfe, die sie wieder auch anderen Seelen zuwenden möchten, und darum die Erlöserarbeit für euch unübersehbare Kreise zieht. Was Ich euch Menschen gebe durch Meine Ansprache, das empfangen auch zahllose Seelen im jenseitigen Reich, und solange also dieser innige Verkehr mit euch möglich ist, bedeutet dies auch eine erlösende Mission an den jenseitigen Seelen, die zwar im geistigen Reich auch Lehrer genug haben, jedoch nach ihrem Ableben auf Erden immer noch so weit mit der Erde verbunden sind, daß ihr größere Möglichkeiten habt, ihnen geistiges Gut zuzuführen, als jene Lichtwesen, die sich ihnen auch nur verhüllt nahen dürfen und erst dann angehört werden von den Seelen, wenn sie schon alle Zusammenhänge etwas begriffen haben, wenn sie schon über einen Grad von Licht verfügen, der ihnen nun auch die Hilfe der jenseitigen Lichtwesen dankbar annehmen läßt und sie nun auch unaufhaltsam zur Höhe steigen. Glaubet es, daß keine Arbeit von euch vergeblich geleistet ist, die ihr für Mich und Mein Reich ausführet. Jeder geistige Gedanke wirkt sich segensreich aus, und kein geistiger Gedanke geht verloren, sondern er wirket als Kraft an jenen Seelen, denen geholfen werden soll aufwärtszusteigen. Amen. B.D. NR. 8525.

 

Buch 90 8533

Gott braucht Seine Knechte.

18. Juni 1963. B.D. NR. 8533.

Ich kann euch alles zurückgeben, was ihr verlieret, denn Meine Macht ist groß. Ich weiß aber auch, daß Ich euch zuweilen nehmen muß, woran euer Herz noch hängt, will Ich euch einen Dienst erweisen. Und dann sollet ihr euch ergeben in Meinen Willen fügen und wissen, daß es nötig ist für euer Seelenheil. Und sowie die Gefahr beseitigt ist, werde Ich euch auch wieder reichlich bedenken, und ihr werdet keine Not zu leiden brauchen. In kommender Zeit werdet ihr euch niemals zu sorgen brauchen um irdische Dinge, denn Ich weiß, was ihr benötigt, und das werdet ihr auch empfangen; doch Ich setze voraus, daß ihr als Meine Knechte getreue Arbeit leistet, daß ihr ständig eurer Mission gedenket, die ihr erfüllen sollet - daß ihr euren Mitmenschen Mein Wort weitergebet, das ihr direkt von Mir empfanget. Und ihr könnet es glauben, daß Ich als guter Hausvater für Meine Knechte sorge, weil Ich euch brauche, will Ich doch noch vielen Menschen zu Hilfe kommen, daß sie ihr Ziel auf Erden erreichen. Und Ich werde immer darauf bedacht sein, allen Meinen Knechten irdische Sorgen abzunehmen, auf daß sie ungehindert tätig sein können für Mich und Mein Reich. Und wenn also schwere Zeiten über euch hereinbrechen werden, wenn ihr aus den geordneten Verhältnissen herausgerissen werdet und in ein Chaos geratet, das für euch unüberwindlich erscheint, so brauchet ihr euch auch dann nicht zu sorgen, weil Ich die Sorge für euch übernehme, Der Ich alles kann, auch was euch unmöglich scheint. Denn immer dringender benötige Ich eure Hilfe, die darin besteht, die Wahrheit den Menschen zuzuleiten, die in einen Wust von Irrlehren verstrickt sind, die immer wieder neu getäuscht werden von Meinem Gegner und seinem Anhang und eine gute Führung benötigen, um aus ihrem Geistesdunkel herauszufinden. Ich muß immer wieder betonen, daß es nur einen Weg gibt zu Mir - den Weg der Wahrheit. Und diesen zeige Ich Selbst euch auf, indem Ich Mich euch offenbare, indem Ich euch ein ungewöhnliches Wissen zuleite, das alle Menschen erfahren sollen, um den rechten Weg zu beschreiten. Und solange Ich also einen Knecht benötige, der für Mich freiwillig diese Aufgabe übernommen hat, die Wahrheit seinen Mitmenschen zuzuführen, werde Ich ihn auch erhalten und immer wieder Weisungen zugehen lassen, so daß er sich von Mir gelenkt fühlen kann und er Mir auch voll vertraut, daß Ich ihm hilfreich beistehe in seiner Mission. Und er kann auch stets Meiner Hilfe gewiß sein, gilt es doch, noch vor dem Ende eine Rettungsarbeit größten Ausmaßes auszuführen, die das Los vieler Seelen entscheiden kann. Und weil diese Rettungsarbeit nur von wenigen Menschen ausgeführt werden kann, die Mir in Liebe ergeben sind und ihren Willen gänzlich dem Meinen unterstellen, muß Ich an diesen wenigen Menschen auch offensichtlich wirken. Ich muß sie leiblich und geistig betreuen, Ich muß sie mit Meiner Gegenwart beglücken und sie direkt ansprechen, denn es soll von Mir aus Kraft zur Erde geleitet werden, die nun in Form Meines Wortes die Menschen erfüllen soll und die zum Ausgang, zum Kraftquell, zurückkehrt - also Mir Seelen zuführt, die lange Zeit für Mich verloren waren, aber unweigerlich einmal zu Mir zurückkehren. Der Kraftquell von Ewigkeit sucht Sich nun ein Gefäß, in das Er Sich ergießen kann. Und dieses Gefäß wird für die Mitmenschen zu einem Born des Lebens, weil dort jederzeit Kraft entgegengenommen werden kann, weil Ich Selbst nun auch Meinen Kraftstrom denen zuleiten kann, die noch entfernt sind von dem Urquell, doch Verlangen haben nach Kraft für ihre geschwächten Seelen. Ich gedenke immer nur des Seelenzustandes der Menschen, und diesen will Ich verbessern, und das kann Ich nur durch Zuleitung von Kraft aus Mir erreichen, die oft nicht direkt erfolgen kann und darum Mir treue Knechte dienen müssen, durch die Ich nun den Kraftstrom jenen zuleiten kann. Wer um die große geistige Not weiß, in der die Menschheit wandelt, der wird auch verstehen, wie ungemein wichtig das Amt dessen ist, der Mir dienet, daß Ich unmittelbar aus Mir Kraft zur Erde strömen lassen kann, der Mein Wort entgegennimmt, die reine Wahrheit, die allein den Seelen zum Ausreifen verhilft. Und es wird auch der Wortempfänger selbst die Wichtigkeit seiner Mission erkennen und sich vollvertrauend Mir übergeben und immer nur Meine Anweisungen erwarten und sie willig ausführen. Und niemals soll er zweifeln daran, daß Ich ihn benötige, denn seine Bereitwilligkeit, Mir zu dienen, befähigt ihn auch zu dieser Aufgabe, und da es allein um die Rettung der Seelen geht aus geistiger Not, tritt alles Irdische in den Hintergrund, sowohl die irdischen Lebensverhältnisse als auch der irdische Leib dessen, der Mir dienen will. Es ist geistige Arbeit, die geleistet werden soll, es ist geistige Kraft, die sich äußert durch Meine Knechte, und es ist geistige Kraft, die ihn auch irdisch erhält. Und kein zweifelnder Gedanke soll in ihm aufkommen, denn Körper und Seele dienen Mir, und beiden geht durch Meinen Geist die Kraft zu, solange Ich einen Menschen benötige, daß er Mir dienet und seinen Mitmenschen verhilft zur Rettung ihrer Seelen. Amen. B.D. NR. 8533.

 

Buch 90 8535

Offenbarung Johannes.

20. Juni 1963. B.D. NR. 8535.

Alles, was mit Meinem Wort übereinstimmt, könnet ihr als Wahrheit annehmen und es auch als Wahrheit vertreten. Und so wisset ihr auch, welches Urteil ihr abgeben könnet, wenn euch ein Gedankengut zugeleitet wird. Denn dies sollet ihr können, die ihr von Mir direkt belehrt werdet. Denn ihr sollet alles Falsche zurückweisen und die Mitmenschen warnen, es anzunehmen. Wenn ihr von Mir aus reine Wahrheit verbreiten sollet, so gehört dazu auch, daß ihr Irrtum brandmarket als vom Gegner ausgehend und daß ihr euch sowie auch eure Mitmenschen zu schützen suchet vor seinem Einfluß. Er bedient sich gleichfalls menschlicher Gefäße, um sich durchzusetzen, um die reine Wahrheit zu untergraben, denn er richtet Verwirrung an unter den Menschen, die nicht mehr wissen, was sie annehmen sollen. Sowie ihr selbst aber erkennet, daß Mein Gegner am Wirken ist, ist es auch eure Pflicht, dagegen vorzugehen. Und darum will Ich euch eine Erklärung zugehen lassen, die wieder nur Der euch geben kann, Der um alles weiß, Dem nichts unbekannt ist und Der dieses Wissen durch den Geist euch vermitteln kann: Euch Menschen ist manches verborgen in seinem Sinn, das euch eben nur Ich entschlüsseln kann. Und Ich habe zu jeder Zeit durch Seher und Propheten hingewiesen auf Ereignisse, die noch in weiter Zukunft lagen. Jedoch dem Reifezustand der Menschen entsprechend sind Meine Voraussagen oder Gesichte zumeist verhüllt gegeben worden, und es gehörte stets ein erweckter Geist dazu, das rechte Verständnis dafür aufzubringen. Und da sich viele Prophezeiungen auf die letzte Zeit vor dem Ende bezogen, blieben sie auch den Menschen unverständlich, weil Ich Selbst es Mir vorenthielt, den Schleier zu lüften, sowie die Zeit gekommen ist. Und auch Meinen Sehern und Propheten waren die Bilder geheim, die sie erschauten, und sie sprachen aus, teils von Meinem Geist getrieben, teils von Meinem Geist erleuchtet, der sie auch weit in der Zukunft-Liegendes schauen ließ und sie darüber Bericht erstatteten. Und so auch sind Aufzeichnungen vorhanden und bis jetzt erhalten geblieben, die von den Gesichten Meines Jüngers Johannes künden - Aufzeichnungen, die ihre Erklärung finden werden in der letzten Zeit vor dem Ende und die zuvor auch für die Menschen bedeutungslos waren, darum auch nicht von ihnen verstanden wurden. Doch sie haben einen tiefen Sinn, sie gaben nur in Bildern wieder, was Mein Jünger gesehen hat, dem die geistige Schau erschlossen war, der aber selbst sich seine Gesichte nicht deuten konnte, weil es weder ihm noch seinen Mitmenschen zum Vorteil gereicht hätte, da noch die ganze Entwicklungszeit vor ihnen lag, die durch die Erlösung Jesu Christi ausgenützt werden sollte - ein Wissen um die Bedeutung des Geschauten aber in den Menschen jeden geistigen Auftrieb erstickt hätte - also der freie Wille beschränkt worden wäre. Denn Ich wußte es, daß am Ende einer Erlösungsperiode das Treiben Meines Widersachers große Ausmaße annehmen würde und daß am Ende ein so großer geistiger Tiefstand der Menschheit zu verzeichnen ist, daß ein klares Wissen darum schädlich gewesen wäre für die Menschen. Ich ließ aber Meinen Jünger alle diese Enderscheinungen geistig schauen, doch im wachen Zustand - als er seine Schauungen niederschrieb - sah er nur Bilder, die ihm selbst unverständlich waren - was Ich also wollte. Das Wirken des Satans in der Endzeit ist nicht zu verkennen, doch ihr Menschen könnet euch keine Vorstellung machen davon, welch großes geistiges Unheil durch sein Wirken über alle Menschen hereinbricht. Und alle diese Zustände, die in der Endzeit offensichtlich zutage treten, hat Mein Jünger gesehen, so auch das Treiben des Gegners, das zu jenem entsetzlichen Schauen Anlaß war, das bildlich sein Wirken darstellte und das nur darum der Menschheit verschleiert blieb, weil sie sonst ihr geistiges Streben gänzlich aufgegeben hätte angesichts des Mißerfolges und der Oberherrschaft Meines Gegners. Aber Johannes sah auch den Sturz zur Tiefe und die Fesselung Meines Gegners voraus, und darum sollte dieses Gesicht des Jüngers auch den Menschen erhalten bleiben, denn einmal wird ihnen alles verständlich sein, wenn auch erst im geistigen Reich ihr Geisteszustand so weit ist, daß ihnen die Erkenntnis kommt. Und so wisset ihr, wie ihr solche Mitteilungen zu bewerten habt, die angeblich aus der Höhe kommen und doch in der Tiefe ihren Ursprung haben. Ihr wisset, daß alles, was diesem Meinem Wort widerspricht, irriges Geistesgut ist und gerade das Treiben Meines Gegners in der Endzeit besonders beleuchtet, der Wirrnis schaffen will, wo er nur kann, und der sich selbst Meines Namens zur Tarnung bedient, um Glauben zu finden. Seid wachsam und lasset euch nicht in die Finsternis treiben - wenn euch ein helles Licht leuchtet, das euch ganz klar den Weg weiset zu Mir, Der Ich noch alle Menschen retten will vor dem Ende, die nur den Willen haben, sich retten zu lassen. Suchet Mich allen Ernstes, und wahrlich, Ich lasse euch nicht in die Hände Meines Gegners fallen, Ich werde euer Denken erhellen, sowie ihr nur ernstlich Mich um die reine Wahrheit bittet. Aber dann geht sie euch durch das Herz zu, ohne daß der Verstand dabei tätig zu werden braucht, denn des Verstandes bedient sich Mein Gegner, solange ihm das Herz nicht wehret. Ihr müsset vollbewußt die Bindung lösen mit dem, der die Welt verderben will. Ihr müsset euch innig an Mich anschließen und Mich bitten, daß Ich euch schütze vor seinem Einfluß. Und wahrlich, euer Gebet wird erfüllt werden, sowie es im Geist und in der Wahrheit zu Mir emporgesandt wird. Amen. B.D. NR. 8535.

 

Buch 90 8542

Irdisches Aufblühen. Baldiger Verfall.

28. Juni 1963. B.D. NR. 8542.

Weltlich gesehen, werdet ihr ein ständiges Aufblühen verfolgen können, denn die Menschen streben übereifrig irdische Verbesserungen und irdischen Wohlstand an, ihr ganzes Sinnen und Trachten ist nur irdisch gerichtet, und scheinbar machen sie sich alles untertan zur Verbesserung ihrer Lebensverhältnisse. Und doch ist es ein ständiger Rückgang, geistig betrachtet, denn immer mehr streben sie ab von Gott, sie verlieren den Glauben an Ihn und daher auch jegliche Bindung mit Ihm, und das bedeutet, daß der Gegner Gottes sie gänzlich in seinen Besitz nimmt, daß er den größten Erfolg hat bei jenen Weltmenschen, die nur sein Reich beachten und ihm daher auch hörig sind. Irdischer Wohlstand, Ehre und Ruhm sind die Ziele der Menschen, geistige Ziele kennen sie nicht, und sie empfinden auch nicht das Gefühl der Öde und Leere in ihren Herzen, weil diese ganz erfüllt sind von irdischen Gedanken und irdischen Plänen. Und selten nur können Erlebnisse das bisherige Denken erschüttern oder wandeln - selten nur werden die Menschen ihres irdischen Treibens müde und suchen sich ein anderes Ziel, für das sie sich einsetzen. Dann muß das Schicksal sie hart treffen, und es muß der Menschen Denken gewaltsam anders gelenkt werden - wenn sie selbst unfähig sind, jenes Schicksal abzuwenden von sich, und sie nun selbst kämpfen müssen. Dann besteht die Möglichkeit, daß sie sich besinnen auf die Nutzlosigkeit ihres irdischen Lebens - daß sie nun auch eine Macht über sich erkennen, die stärker ist als ihr Lebenswille und die Menschen auch die eigene Schwäche erkennen lässet. Jeder harte Schicksalsschlag aber ist nur ein Mittel, die Menschen wachzurütteln aus der Ruhe ihres irdischen Daseins. Es ist ein Mittel, dessen Ich Mich bediene, um einen Wandel der Gesinnung zu schaffen, der dann wohl möglich ist, wenn sie durch Leid oder Krankheit oder sonstiges schwere Erleben die Nutzlosigkeit irdischen Bestrebens (Strebens) erkennen müssen und dann nachzudenken beginnen über die eigene Mangelhaftigkeit und Schwäche, über solche Schläge Herr zu werden - wenn sie erkennen müssen, daß sie abhängig sind von einer höheren Macht. Erst dann kann sich ihr Denken wandeln und dann auch ihr Streben einem anderen Ziel gelten als zuvor. Und immer werden es nur einzelne sein, die auf ihrem Lebensweg umkehren, die sich zu lösen vermögen von der Welt und ihren Gütern und die sich dann auch nicht mehr beirren lassen von dem Aufblühen und Erfolgen weltlicherseits. Doch die weltlichen Erfolge werden immer staunenswerter sein, denn das ist ein Zeichen des Endes, daß stets größere Pläne verfolgt und auch ausgeführt werden, die jedoch auch stets mehr von dem abweichen, was Gott von den Menschen fordert und was Wert hat für die Ewigkeit. Wo die irdische Materie den Vorrang hat, dort ist auch der Gegner Gottes beteiligt, denn die Menschen gehören ihm schon an, die nur der Materie nachjagen und immer nur Pläne zur Verbesserung ihres Wohlstandes ausführen. Und diese Menschen werden ihm auch bereitwillig dienen, sie werden sich stets mehr verketten mit der Materie und so auch ihr späteres Los selbst bestimmen. Denn ob auch ihr Menschen um euch ein ständiges Aufblühen und ständigen Fortschritt ersehet - nur kurze Zeit werdet ihr euch noch daran erfreuen können, denn bald fällt alles der Vernichtung anheim, und ihr verlieret alle Güter, die ihr euch irdisch erworben hattet - weil Gott Selbst euch die Vergänglichkeit alles dessen beweisen will, was eure Gedanken bewegt und doch völlig wertlos ist. Darum lasset euch nicht täuschen, die ihr schon auf rechten Wegen seid. Lasset euch nicht irreführen in euren Gedanken, daß ihr glaubet, die Erde kann noch mit einem langen Bestehen rechnen angesichts der vielen Verwirklichungen menschlicher Pläne, die einen weltlichen Fortschritt und hohen Lebensstandard bedeuten. Es geht alles den Weg des Irdischen, es wird schneller, als ihr denkt, sein Ende finden, und die Menschen werden in Lebensverhältnisse geraten, die ihr euch nicht vorstellen könnet. Denn es wird ein göttlicher Eingriff durch die Naturgewalten eine völlige Änderung schaffen, mit der sich nun die Menschen abfinden müssen und es nur dann können, wenn sie mit Gott so innig verbunden sind und sich Kraft erbitten, die ihnen dann auch sicher zugehen wird und allen denen sicher geholfen wird, die den Weg zu Ihm finden und gehen. Dann erst werdet ihr Menschen erkennen, wie vergänglich irdische Materie ist, und wohl dem, der aus dieser Erkenntnis die rechten Folgerungen zieht, der sich selbst vom Irdischen zu lösen vermag und nun allein geistige Güter zu gewinnen sucht. Er wird stets den Segen und die Unterstützung von Gott Selbst erwarten können, er wird sich Ihm hingeben und hindurchgeführt werden durch alle Not. Amen. B.D. NR. 8542.

 

Buch 90 8547

Gottes besondere Fürsorge für Seine Knechte.

3. Juli 1963. B.D. NR. 8547.

Euch allen gilt Meine besondere Liebe und Fürsorge, die ihr für Mich tätig seid, die ihr arbeitet für Mich und Mein Reich. Und diese Zusicherung soll euch auch alle Sorgen nehmen, die euch zuweilen befallen, wenn ihr an das vor euch Liegende denket. Es wird eine schwere Zeit sein, der ihr entgegengehet, und doch wird euch ein Maß von Kraft zugehen, daß ihr sie nicht so schwer empfindet als eure Mitmenschen, die nicht in so inniger Verbindung stehen mit Mir und daher kraftlos sind und alles Geschehen sie zu überwältigen droht. Ein jedes Menschenschicksal kenne Ich, da Ich Selbst es über den einzelnen verhänge, und Ich weiß wahrlich auch um seine Auswirkung, und entsprechend ist auch Meine Hilfe. Und was auch über euch hereinbricht, haltet euch nur immer an Mich, erfasset Meine Hand und lasset euch führen, und wahrlich, ihr werdet alles mit Leichtigkeit überwinden können und voll innerer Ruhe sein. Denn auch dann noch sollet ihr Mir dienen als Verkünder Meines Wortes. Und gerade in der Notzeit ist euer Einsatz nötig, daß ihr euren Mitmenschen Kunde gebet von Meinem Wirken an euch, von dem Kommenden und von der Liebe des Vaters zu Seinen Kindern. Davon sollen sie überzeugt werden, daß Ich ein Gott der Liebe bin, dann werden auch sie den Weg zu Mir nehmen in ihrer Not, und Ich kann ihnen sichtlich Meine Hilfe angedeihen lassen. Dann könnet ihr sie überzeugen davon, daß Ich ein Gott der Liebe bin, dann wird auch ihr Gebet aus dem Herzen kommen, wenn sie Mich anrufen um Hilfe. Und dann kann Ich ihnen auch helfen, ohne sie zum Glauben zu zwingen. Euch selbst aber gebe Ich immer wieder die Versicherung, daß Ich euch nicht von der Hand lasse, daß euch nichts droht, was über eure Kräfte zu gehen scheint. Immer nur glauben sollet ihr an Meine Liebe, Weisheit und Macht, und wahrlich, dieser Glaube ist eure Stärke und gibt euch auch die Befähigung, zu reden und für Mich einzutreten euren Mitmenschen gegenüber. Dann dienet ihr Mir, und Ich lohne eure Dienste und schütze euch, was immer es auch sei. Und Ich will euch auch körperlich stärken, wenn euer Einsatz für Mich erforderlich wird, darum gehet unbesorgt dem Kommenden entgegen, und wisset, daß stets ein liebender Vater über euch wacht, Dem nichts unmöglich ist, wenn Er Seinen Kindern helfen will in ihrer Not. Je stärker dieser Glaube und die vertrauensvolle Hingabe an Mich ist, desto weniger wird euch das berühren, was eure Mitmenschen in Angst und Schrecken versetzt. Und wisset, daß alles gut ist, was auch kommen mag, auch wenn es euch anders erscheint. Und ein jeder wird Meinen Schutz erfahren, der euch anhöret, wenn ihr ihnen Mein Wort bringet, wenn ihr ihnen das Evangelium der Liebe kündet. Denn alle werden in kommender Zeit der Not ausgesetzt sein, und nur die Stärke ihres Glaubens führet sie hindurch durch alle Not. Auch sie wird Meine Liebe erfassen und ihnen helfen, weil sie lebendig glauben und daher auch im Geist und in der Wahrheit zu Mir beten. Nur die enge Bindung mit Mir wird allen ihr Los ertragen helfen, denn sie geben sich dann auch Mir vertrauensvoll hin, und Meiner Macht sind nun keine Schranken mehr gesetzt. Ich kann entsprechend ihrer Glaubenstiefe nun auch ungewöhnlich wirken. Darum lasset euch nicht von solchen Gedanken niederdrücken, daß ihr in eurer Schwäche erliegen könntet. Was euch heut unmöglich erscheint, das werdet ihr dann an euch selbst erfahren dürfen, außergewöhnliche Hilfe in großer Not. Das Wirken Meines Gegners wird ungewöhnliche Ausmaße annehmen, er wird Dinge zuwege bringen, die unfaßlich sind, und er wird ebensolches Gegenwirken Meinerseits veranlassen. Ich aber werde ihn auch entlarven und euch, Meinen Dienern, Augen und Ohren öffnen, damit ihr klar erkennet das Gaukelspiel dessen, der euch verderben will. Und auch ihr werdet entsprechend ausgerüstet sein, um ihm begegnen zu können. Ihr werdet mit dem Schwert eures Mundes sein Lügengewebe zerstören, ihr werdet ihn offen brandmarken können und von Mir aus geschützt sein gegen seine Eingriffe. Denn er wird euch verfolgen, wo es ihm nur möglich ist. Und die Zeichen des nahen Endes werden immer deutlicher sein, wie aber auch Meine Liebe und Macht stets deutlicher zum Ausdruck kommt, denn wer Mir gehört, der braucht wahrlich nichts zu fürchten. Wer aber keinen lebendigen Glauben hat, der wird Meinem Gegner und seinem Trugwerk verfallen, er wird sich blenden lassen und nicht die Gefahr erkennen, in der er schwebt. Er wird auch keine Anstalten treffen, aus ihr herauszukommen, und ihn kann nur noch große Not anders denken lehren. Doch wer Meinem Gegner schon ganz angehört, der wird von seiner Seite aus mit Kraft bedacht werden. Auch er wird der Not Herr werden mit seiner Unterstützung, dafür aber seine Seele gänzlich verlieren an ihn, der sie auch nicht mehr freigeben wird und also sein Anhang zugleich mit ihm selbst gebunden werden wird, sowie der Tag des Endes gekommen ist. Amen. B.D. NR. 8547.

 

Buch 90 8548

Lösen vom Gegner. Zufuhr der Wahrheit.

4. Juli 1963. B.D. NR. 8548.

Es genüge euch, zu wissen, daß Ich Mich eurer annehme in jeder irdischen und geistigen Bedrängnis, daß ihr niemals einsam und verlassen seid oder auf euch selbst angewiesen, wenn ihr euch nur nicht Meiner liebenden Fürsorge widersetzet. Und so auch werde Ich euch jederzeit schützen vor Angriffen Meines Gegners, wenn ihr euren Willen erkennen lasset, Mir nahezustehen. Es ist nur eins, was Ich von euch selbst verlange: daß ihr eine Trennung zieht zwischen Mir und Meinem Gegner - daß ihr euch innerlich entscheidet für Mich oder für ihn. Denn er ist und bleibt Mein Gegner noch Ewigkeiten hindurch, und niemals kann sein Ziel auch das Meine sein. Also müsset ihr diesen Entscheid treffen: ihn abzulehnen und Mich anzuerkennen, und dann habt ihr eure Erdenlebensprobe bestanden, und eurer Rückkehr zu Mir steht nichts mehr im Wege. Solange ihr nun aber auf Erden lebet, wird er alles tun, euch für sich zu gewinnen, und daher die immerwährenden Versuchungen, die euch zu Fall bringen sollen. Und seine beste Waffe ist, euer Denken zu verwirren, euch Irrtum vorzusetzen und euch so den Weg zu Mir zu versperren, der allein durch die Wahrheit gefunden werden kann. Ebenso aber werde Ich gegenwirken und die reine Wahrheit euch zuleiten, und nun liegt es nur an euch selbst, ob ihr Meine oder seine Gaben annehmet. Stehet ihr nun schon mit Jesus Christus in Verbindung, daß sich an euch die Erlösung vollzogen hat, dann werdet ihr auch die Kraft besitzen, dem Gegner zu widerstehen, dann werdet ihr auch den Irrtum als solchen erkennen und ihn ablehnen. Doch schwer wird es für euch alle sein, wenn euer Wille noch geschwächt ist, weil ihr noch nicht erlöst seid durch Jesus Christus - und ihr dann immer wieder Meinem Gegner zum Opfer fallet. Erst die Erlösung durch Ihn gibt euch die Willensstärke und dann auch den rechten Erfolg. Doch dessen könnet ihr versichert sein, daß euer Verlangen nach Mir, euer Mir zugewandter Wille, euch auch bald die Erlösung durch Jesus eintragen wird, weil Ich Selbst dann euch mit Kraft versehen kann und diese Kraft sich nun auswirket insofern, als daß ihr nun aufgeschlossenen Herzens seid jeder Aufklärung gegenüber, die Jesus und Sein Erlösungswerk betrifft. Wollet ihr zu Mir, dann werdet ihr auch Ihn finden, Der euch nun den rechten Weg aufzeigt zu Mir, heim in euer Vaterhaus. Und auf daß nun euer Erdenleben euch die letzte Vollendung bringe, versehe Ich euch mit einem Licht. Ich schenke euch ein wahrheitsgemäßes Wissen, so daß ihr wieder zu der Erkenntnis gelanget, die ihr einstens besaßet, aber freiwillig dahingegeben hattet. Erst dieses Wissen wird dazu beitragen, daß ihr bewußt euer Erdenleben lebet - daß ihr ein Ziel anstrebet, das ihr nun erkennet, weil ihr im Licht stehet. Die Wahrheit wird euch geschenkt, so ihr sie innig begehret. Das gilt für alle Menschen, in welcher Weise sie auch die Wahrheit zugeführt bekommen. Doch immer betone Ich, daß Mein Geist euch in alle Wahrheit leitet, daß also Mein Geist auch wirket, wenn dem Menschen die reine Wahrheit zugetragen wird durch Meine Boten, denn erst dann nehmen sie die reine Wahrheit an, wenn Mein Geist in ihnen wirken kann. Und Mein Geist spricht das Herz an, das Herz aber entscheidet, was es annimmt oder ablehnet. Schaltet sich nun aber der Verstand ein, so kann dieser auch ein Fehlurteil treffen, wenn der Mensch das Verstandesdenken vorsprechen lässet und dann die reine Wahrheit nicht als Wahrheit zu erkennen vermag. Begreifet dies: Es kann ein Mensch Mein durch Geistwirken erworbenes Wissen zugeführt erhalten, doch er selbst hindert seinen Geist an der Annahme jenes Wissens, weil er erst seinen Verstand befragt und dieser auch von Meinem Gegner bearbeitet werden kann - so daß der Mensch zu zweifeln beginnt und sein Verstandesdenken dagegensetzt. Dann also wird Meines Geistes Wirken verhindert und es gelangt der Mensch schwerlich zur rechten Erkenntnis, weil er sich nicht vollgläubig Mir und Meinem Wirken durch den Geist hingibt. Immer muß Ich euch die Bedingung zur Erlangung der reinen Wahrheit vorstellen, denn Wahrheit ist göttliches Geistesgut, das so wertvoll ist und daher auch erworben werden muß unter Beachtung jener Bedingung - weil ihr es einstens leichtsinnig dahingabet. Wer nun ernstlich die Vereinigung mit Mir ersehnet, der wird auch ebenso ernstlich sich nach der Wahrheit sehnen, weil Ich die Ewige Wahrheit bin. Und dieses Verlangen nach Wahrheit ist wichtigste Bedingung, und es setzt dies auch voraus, daß sich der Mensch frei macht von einem Geistesgut, das ihm Mein Gegner bot, solange der Mensch noch zu seinem Anhang zählte. Und ob er auch sein Wissen aus dem Buch der Bücher entnommen hat - es schützt ihn nicht davor, daß er so lange für den Sinn des Wortes kein Verständnis hat, wie sein Geist noch nicht erweckt ist. Darum muß sein Herz sich völlig entleeren und von Mir Selbst füllen lassen, dann wird er garantiert Wahrheit entgegennehmen können und nicht mehr zu fürchten brauchen, im Dunkeln dahinzugehen, sondern hellstes Licht wird ihm nun seinen Weg erhellen. Denn je stärker das Verlangen nach Vereinigung mit Mir ist, desto weniger Widerstand setzt der Mensch der Zufuhr von Geistesgut entgegen, das als Wirken Meines Geistes in Form Meines Wortes euch Menschen zuströmt. Er wird es annehmen voll überzeugt, daß es Wahrheit ist, und nun auch für seine Seele Nutzen daraus ziehen, er wird im Licht stehen, alle geistige Finsternis ist von ihm abgefallen - er steht in hellster Erkenntnis und ist selig wie im Anbeginn. Amen. B.D. NR. 8548.

 

Buch 90 8549

Sammeln von Kraft vor dem Chaos.

5. Juli 1963. B.D. NR. 8549.

Stärket euch immer wieder an Meinem Wort, denn ihr werdet diese Stärkung brauchen in der kommenden Zeit, und darum sollet ihr jetzt schon euch Kraft sammeln, weil ihr dann nicht fähig sein werdet, eure Gedanken zum Gebet zu sammeln, wenn Mein Eingriff erfolgen wird, den Ich lange schon euch ankündigte. Was in Meiner Weisheit und Liebe beschlossen ist, das wird auch ausgeführt, und jede Voraussage wird sich erfüllen, die Ich euch zugehen ließ, auf daß euch nicht ungewarnt das Ereignis überrascht. Immer sollet ihr daran denken und euer Herz frei zu machen suchen von jeglichem irdischen Verlangen. Ihr sollet freizukommen suchen von der Materie, denn ihr müsset sie einmal hingeben, und je weniger nun euer Herz daran hängt, desto leichter wird für euch der Verlust sein, desto weniger werdet ihr durch Meinen Eingriff belastet sein. Immer wieder sage Ich euch, daß ihr euch vorbereiten sollet auf diese Zeit, wo ein Chaos ohnegleichen sein wird und nur die innige Bindung mit Mir euch den Halt gibt, allen Anforderungen gerecht zu werden. Denn wer nicht von der Katastrophe direkt betroffen wird, daß er sein Leben hingeben muß, der wird nun ein schweres Dasein führen müssen, weil keine geordneten Lebensverhältnisse sind und weil euch nun irdische Nöte belasten werden, die ihr allein, ohne Meine Hilfe, nicht werdet bewältigen können. Ihr sollet immer wieder Mein Wort aufnehmen in eure Herzen und Kraft daraus schöpfen, ihr sollet einen so starken Glauben gewinnen durch Meine direkte Ansprache, daß euch dann in der kommenden Zeit nichts mehr zu erschüttern vermag, daß ihr euch dann voll und ganz auf Mich verlasset und immer nur Meiner Hilfe harren werdet. Und glaubet es, daß Ich euch helfen werde - daß nur die innige Bindung mit Mir hergestellt werden muß, die dann auch nur der Mensch wird herstellen können, der Mir ganz ergeben ist und der in dem großen Geschehen nur die Erfüllung Meiner Voraussagen erkennt und nun desto gläubiger auch Meiner Hilfe harret, die ihm auch zuteil werden wird. Unmöglich Scheinendes werde Ich dann an denen zur Ausführung bringen, die Mir restlos vertrauen. Und jeder Mensch soll sich selbst an den Gedanken gewöhnen, daß die Ordnung um ihn nicht so bleibt; er soll es glauben, daß eine so große Erschütterung die Erde betreffen wird, wie ihr sie euch nicht vorzustellen vermögt, und daß zahllose Menschen ein Opfer des Naturgeschehens werden - daß die Überlebenden aber in so schwere Lebensverhältnisse geraten werden, die viel Kraft und Zuversicht auf Meine Hilfe erfordern, um bewältigt werden zu können. Dann wird es sich zeigen, wo die Liebe am Nächsten geübt wird, denn nur dort wird auch Meine Hilfe ersichtlich sein. Und jeder, der nur ängstlich auf sich und sein Wohl bedacht ist, der wird sich auch selbst plagen müssen und doch nicht Herr seiner Lage werden. Denn ihr Menschen müsset es erfahren, daß Liebe Kraft ist und daß ihr viel vollbringen könnet, wenn die Liebe zum Nächsten Antrieb ist zu eurem Tun. Immer wieder weise Ich euch auf jene Zeit hin, da ein großes Chaos über euch hereinbricht, dessen Ursache eine gewaltige Naturkatastrophe ist - weil Ich euch Menschen noch ein letztes Zeichen geben will von einer Macht, Der ihr unterstellt seid. Ihr aber, die ihr Mein Wort empfanget, direkt oder auch durch Meine Boten euch vermittelt, ihr sollet auch ständig Meine Mahnung hören, euch sooft als möglich in dieses Mein Wort zu vertiefen (versenken), und es wird eure Kraft wachsen, ihr werdet auch in der größten Not nicht die Bindung mit Mir verlieren, und dann seid ihr auch Meiner Hilfe jederzeit sicher, denn den Meinen will Ich offensichtlich beistehen, auf daß ihr Glaube und auch der Glaube der Mitmenschen gestärkt werde und sie die lebendige Verbindung mit Mir herstellen und nicht mehr aufgeben werden. Und rechnet nicht damit, daß ihr verschont bleibet, daß andere Gebiete betroffen werden, die fernab von euch liegen. Es ist dieses Geschehen so groß und umfaßt große Gebiete, wenngleich es nicht die gesamte Erde betreffen wird. Und darum wird auch die große Not nirgends spurlos vorübergehen, was ihr erst dann verstehen werdet, wenn das Ereignis eingetroffen ist, wenn Meine Stimme in der Welt ertönt und ihr die entsetzlichen Auswirkungen erfahret - was wieder lange Zeit dauert, ehe es im ganzen Umfang übersehen werden kann. Noch lebet ihr in der Ruhe, und ihr vermögt euch ein solches Chaos nicht vorzustellen. Ich aber mache euch aufmerksam, daß alles kommen wird, wie es verkündet ist zuvor, und Ich will nur insofern auf euch einwirken, als daß ihr alles tun sollet, um dann auch die Kraft zu besitzen, standzuhalten. Denn Ich werde euch nicht verlassen, die ihr euch Mir ergebet und Mir angehören wollet. Und Ich führe euch ständig Kraft zu. Lasset euch immer wieder ansprechen und schöpfet die Kraft aus Meinem Wort, und wahrlich, es wird euch möglich sein, auch im größten Leid zu Mir zu finden, und Ich werde immer zur Hilfe bereit sein, Ich werde immer euch beistehen und durch euch auch Hilfe bringen denen, die ihr liebend zu betreuen suchet. Amen. B.D. NR. 8549.

 

Buch 90 8567

Fleisch und Blut. Geistige Nahrung.

23. Juli 1963. B.D. NR. 8567.

Nur ein Auszug:

Ich habe euch Mein Fleisch und Mein Blut verheißen, und es ist dies so zu verstehen, daß Ich Selbst das Fleisch-gewordene Wort bin - daß Ich Selbst euch also Mich zur Nahrung anbiete, denn Ich Selbst bin das Wort, und Mein Wort ist Leben und gibt sonach auch das Leben denen, die Mein Wort in Empfang nehmen, die es in ihren Herzen bewegen und Meinem Wort entsprechend ihren Erdenwandel führen. Mein Fleisch und Mein Blut verhieß Ich euch, als Ich auf Erden wandelte - Mein Wort mit Meiner Kraft, das in jedem Menschen eine grundlegende Veränderung schaffen wird, der sich von Mir also speisen und tränken lässet.

 

Buch 90 8604

Verantwortung vor weltlicher Macht.

2. September 1963. B.D. NR. 8604.

Und in der Welt werdet ihr gehaßt werden um Meines Namens willen. Sowie ihr euch einsetzet für Mich und Mein Reich, werdet ihr auch viele Gegner haben, denn die Menschen wenden sich stets mehr ab vom Glauben, sie sind stets mehr der Welt hörig und also Meinem Gegner, und sie werden immer Meine Anhänger anfeinden und sie zu verderben suchen. Doch ihr stehet unter Meinem Schutz. Es ist die Arbeit für Mich in der letzten Zeit vor dem Ende so dringend nötig, daß Ich wahrlich auch Meine Diener schützen werde, die sich diese Arbeit angelegen sein lassen, denn die Macht besitze Ich auch über Meinen Gegner, und er wird euch nicht schaden können, solange Ich Meine Hände schützend über euch halte, aber das sollet ihr auch wissen, daß ihr nicht ungehindert bleiben werdet, daß ihr Feindseligkeiten ausgesetzt sein werdet, die ihr jedoch mit Meiner Hilfe überwindet. Mein Gegner wird das Licht zu verlöschen suchen, das ihn entlarvt, und immer wird er genug Anhänger finden, die ihm zu Willen sind und gegen euch vorgehen, die euch bedrängen, wo und wie sie nur können. Der Unglaube der Menschen treibt sie auch an, alle anzufeinden, die im Glauben stehen. Ihr schadet ihnen zwar nicht, selbst wenn ihr ihnen Mein Wort anbietet, doch sie sind getrieben von Meinem Gegner und werden euch daher Haß und Verhöhnung entgegenbringen, weil ihr euch für Mich einsetzet, weil ihr Liebe predigt, die unter den Menschen nicht mehr vorhanden ist. Und es wird auch Rechenschaft von euch gefordert werden von seiten weltlicher Macht, die euch euer Wirken verbieten will. Doch auch dann brauchet ihr euch nicht zu fürchten, denn Ich werde euch die Worte in den Mund legen, und eure Gegner werden euch nichts erwidern können - wenngleich sie in Gehässigkeit verharren und euch durch Drohungen einzuschüchtern suchen. Doch ihr, die ihr in Meinem Auftrag tätig seid, werdet durch diese Gegner nicht zu Schaden kommen, denn Ich weiß euch so zu führen, daß ihr ihren Feindseligkeiten entgehet und doch im stillen wirken könnet für Mich und Mein Reich. Denn es sind noch viele Seelen, die eure Hilfe brauchen, die Ich durch euch noch ansprechen will und die gerade durch jene Feinde aufmerksam werden und nach einer Aufklärung verlangen. Und es können auch aus jenen Reihen sich einzelne Menschen lösen aus der Gegnerschaft und sich angesprochen fühlen. Denn immer werdet ihr zum Segen wirken, wenn ihr für Mich und Mein Reich tätig seid. Und ersehet ihr bei den Menschen keinen Erfolg, so ist dies doch im jenseitigen Reich sicher, und nun werden auch die Seelen vom Jenseits aus wieder auf Menschen einwirken, die ihnen nahestanden, sowie sie selbst erst einmal zum Licht kommen konnten. Ich weiß es, daß eure Tätigkeit nicht vergeblich ist, und also werde Ich auch eine Schutzwand um euch errichten, hinter der ihr euch verbergen könnet. Und werdet ihr zur Verantwortung gezogen, so braucht auch das euch nicht zu beunruhigen, denn Ich bin ständig um euch, Meine Diener auf Erden, und wo der Hausvater Selbst am Werk ist, wird sich kein Fremder in Sein Bereich hineinwagen dürfen. Nur will Ich euch darauf vorbereiten, auf daß ihr dann nicht mutlos werdet, wenn offene Feindseligkeiten gegen euch unternommen werden, denn das Wirken Meines Gegners lässet nicht nach, bis das Ende gekommen ist. Und nicht nur weltliche Macht geht gegen euch vor, sondern auch von seiten kirchlicher Organisationen wird euch Feindschaft angesagt, denn solange diese keine geistgeweckten Führer haben, wandeln sie auch mehr oder weniger im Irrtum dahin und wollen die reine Wahrheit nicht gelten lassen. Und daher werden sie jene angreifen, zu denen Ich Mich direkt äußern kann. Denn was ihnen selbst nicht bekannt ist, glauben sie auch nicht, und sie sind auch nicht bereit, von ihrem Irrtum abzugehen und die reine Wahrheit statt dessen anzunehmen. Also werden sie auch die Wahrheitsträger angreifen und ihnen Feindschaft ansagen. Denn jeglicher Irrtum ist Werk Meines Gegners, und wer nun den Irrtum vertritt, der gehört ihm auch an und wird niemals die reine Wahrheit gelten lassen. Und der Kampf der Finsternis gegen das Licht wird stets heftiger werden, je näher das Ende ist. Aber ihr, Meine Diener, werdet immer die Kraft haben, auszuhalten bis zum Ende, denn Ich werde Selbst mit euch streiten, und es wird der Sieg unser sein. Amen. B.D. NR. 8604.

 

Buch 90 8608

Aneignen der Tugenden.

6. September 1963. B.D. NR. 8608.

Ihr sollet Geduld üben und euch eines Lebenswandels in Friedfertigkeit und Sanftmut befleißigen, in Barmherzigkeit und Gerechtigkeit und Demut, und ihr werdet dann auch immer ein Leben in Liebe führen, denn die Liebe allein wird euch so gestalten, daß ihr alle diese Tugenden besitzet, daß ihr euch bemüht, eurem Nächsten gegenüber die Liebe zu üben, und ihr dann also nach Meinem Willen lebet. Solange euch noch Mein Gegner beherrscht, werdet ihr es gerade daran fehlen lassen, was Ich von euch fordere. Und ihr könnet daher auch selbst erkennen, wem ihr angehöret, wenn ihr euch ernstlich prüfet, was euch noch zu eurer Vollendung mangelt. Denn diese Tugenden besaßet ihr im vollkommenen Zustand, als ihr Mir noch angehörtet und selig waret. Durch eure Abkehr von Mir hattet ihr euch zum Gegenteil gewandelt, es waren alle schlechten Eigenschaften in euch erwacht, ihr hattet das Wesen Meines Gegners angenommen, der völlig bar jeder Liebe war. Ihr sollt im Erdenleben wieder zur Vollendung gelangen und müsset daher auch alle schlechten Eigenschaften wieder ablegen und euer Urwesen annehmen, ihr müsset ein Liebeleben führen, das alle Tugenden in euch erwecken wird, so daß ihr nun wieder göttliche Geschöpfe seid. Doch es wird dies immer einen inneren Kampf erfordern, bis ihr euer anfängliches Wesen ablegt, denn immer wieder werdet ihr von Meinem Gegner gereizt werden zur Ungeduld, zur Streitsucht und aufbrausendem Wesen, immer wieder wird er euer Herz verhärten wollen, euren Gerechtigkeitssinn trüben und euch zum Hochmut veranlassen wollen, denn er will nicht eure Vollendung, sondern er will euch selbst behalten als Wesen, die ihm gleichen und die er beherrschen kann. Doch diesen Kampf müsset ihr führen, denn jeder Aufstieg fordert Gewalt dem gegenüber, der euch gefesselt hält. Und ihr könnet den Sieg erringen, wenn ihr euch Mir in Jesus übergebet, wenn ihr Mich bittet, daß Ich euch helfe, wieder zu werden, wie ihr waret im Anbeginn. Ihr müsset nur immer bewußt an euch arbeiten, ihr müsset erkennen, wenn ihr gefehlt habt und in eure alten Fehler zurückgefallen seid, und ihr müsset immer wieder von Mir Kraft anfordern zur Umgestaltung eures Wesens. Dann erkenne Ich, daß euer Wille ernst ist, und Ich werde euch wahrlich helfen, daß ihr euer Ziel erreichet. Ihr müsset vor allem jeglichen Hochmut ablegen, denn dieser ist Angehör Meines Gegners, der ihn zum Fall kommen ließ. Wenn ihr euch in tiefer Demut Mir anempfehlet, werdet ihr ganz gewiß von ihm loskommen, denn alle anderen Tugenden werdet ihr dann auch euch aneignen, alle Fehler überwinden, weil ihr sie dann auch erkennt als Fehler, sowie der Hochmut von euch gewichen ist. Und sowie ihr in der Liebe wandelt, bestimmt diese Liebe euch zur Wandlung des Wesens, ihr könnet dann nicht anders als gerecht denken, Barmherzigkeit walten lassen, friedfertig und geduldig auch die Schwächen der Mitmenschen ertragen, und ihr werdet in aller Sanftmut einzuwirken suchen auf euren Nächsten, wenn ihr ihm helfen wollet, gleich euch die Änderung seines Wesens zu vollziehen. Sowie durch die Liebe alle göttlichen Eigenschaften in euch wieder zum Durchbruch kommen, erreichet ihr auch sicher euer Ziel, den Zusammenschluß mit Mir, der nur mit einem Mir gleichen Wesen stattfinden kann, weil dies im Gesetz Meiner ewigen Ordnung begründet ist. Immer wieder sollet ihr Selbstkritik üben an euch, wieweit der Gegner noch Gewalt hat und euch beeinflußt. Und ihr sollt ihm stets Widerstand leisten, wenn er euch versuchen will, daß ihr in die Fehler zurückfallet, die abzulegen ihr euch bemüht. Ein Gedanke an Mich, und er muß von euch ablassen und kann euch nicht mehr bedrängen. Nur müsset ihr den ernsten Willen aufbringen, diese Umwandlung eurer Seele zu vollziehen, denn die Versuchungen treten täglich an euch heran, oft veranlaßt durch euren Nächsten, den der Gegner antreibt, euch in Erregung zu versetzen, auf daß ihr dann wieder in eure alten Fehler zurückfallet. Und immer wieder müsset ihr euch bewähren, doch sowie ihr durchhaltet, sowie ihr bewußt an euch arbeitet, wird auch ein herrlicher Lohn euch gewiß sein, denn das Erdenleben währet nicht lange, das geistige Reich aber wird euch ein seliges Leben schenken, und ihr werdet wieder in Licht und Kraft und Freiheit wirken können mit Mir, denn euer Wesen hat sich dem Meinen wieder angeglichen, was auch eine Bindung von Ewigkeit bedeutet, denn ihr seid nun vollkommen geworden, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist. Amen. B.D. NR. 8608.

 

Buch 90 8624

Zerstörung der Erde ist Folge von Experimenten.

23. September 1963. B.D. NR. 8624.

Das letzte Werk der Zerstörung dieser Erde bringet ihr Menschen selbst zur Auslösung. Und Ich hindere euch nicht, weil Ich auch des Geistigen gedenke, das durch dieses Zerstörungswerk frei wird aus der Materie und in neuer Verformung auf der neuen Erde wieder seinen Entwicklungsgang fortsetzen kann. Es ist euch dies schon des öfteren gesagt worden, und dennoch ist euer Glaube daran sehr gering, denn das ganze Geschehen ist euch einfach unvorstellbar. Es bildet aber den Abschluß einer Entwicklungsperiode, der dann eine neue Periode einleitet, auf daß sich das Rückführungswerk wieder in gesetzlicher Ordnung vollziehen kann und ein Erfolg wieder zu verzeichnen ist, der vor der Zerstörung der alten Erde nicht mehr ersichtlich war. Es führt Mein Gegner sein letztes satanisches Werk aus, indem er die Menschen bestimmt, das zu tun, wozu er selbst nicht die Macht hat: Schöpfungswerke zu vernichten - im Glauben, dadurch das gebundene Geistige zu befreien und in seine Macht zu bekommen. Er bestimmt die Menschen und veranlaßt sie zu Versuchen aller Art, die aber an der Unkenntnis der Menschen scheitern und eine verheerende Wirkung auslösen. Denn die Menschen wagen sich an Experimente, ohne deren Ausgang erforscht zu haben - sie lösen Kräfte aus, die sie nicht beherrschen und sie dadurch dem Untergang geweiht sind. Und mit ihnen wird auch das Schöpfungswerk Erde den gewaltigsten Zerstörungen ausgesetzt sein. Es wird sich die ganze Erdoberfläche total verändern, es werden alle Schöpfungswerke auf der Erde der Vernichtung anheimfallen, bis in das Erdinnere werden die Auswirkungen dringen, und es kann also von einer Zerstörung von größtem Ausmaß gesprochen werden, die zwar die Menschen selbst nicht mehr verfolgen können, bis auf die kleine Schar, die Ich zuvor von der Erde hinwegführe in ein Gebiet des Friedens. Ich Selbst würde niemals eine solche Zerstörung zulassen, wenn Ich nicht auch neue Heilsmöglichkeiten dadurch gewinnen würde für das noch gebundene Geistige, das schon endlos lange Zeiten schmachtet in der härtesten Materie. Doch es würde auch für jenes Geistige eine Weiterentwicklung möglich sein, wenn die Menschen nicht die gesetzliche Ordnung umstoßen würden und immer nur ihre dienende Aufgabe auf Erden erfüllten. Die Menschen leben aber nicht mehr in göttlicher Ordnung, und dadurch hat Mein Gegner großen Einfluß auf diese, und er treibt sie an zu einem Beginnen, von dem er sich einen Gewinn erhofft, von dem er sich die Rückkehr des gebundenen Geistigen zu ihm erhofft. Und Ich wehre ihm nicht, weil es immer noch am freien Willen des Menschen selbst liegt, ob er das ausführt, wozu Mein Gegner ihn veranlassen will. Doch was auch die Menschen tun, immer werde Ich die Auswirkung ihres Handelns recht zu verwerten wissen. Denn Mir und Meiner Macht untersteht wahrlich auch die finstere Welt, und sie muß Mir dienen und gleichsam sich mitbeteiligen an Meinem Rückführungswerk, wenn auch unbewußt. Ich aber weiß seit Ewigkeit um die Richtung des Willens der Menschen und konnte daher auch auf diesem Willen Meinen Heilsplan aufbauen. Ich weiß es, wann der Zeitpunkt gekommen ist, daß ein geistiger Fortschritt auf der Erde nicht mehr zu erwarten ist. Ich weiß auch, wann für das noch gebundene Geistige die Zeit seiner Freiwerdung gekommen ist, und Ich wehre daher dem Tun der Menschen nicht, wenn sie ein ungeheures Zerstörungswerk in die Wege leiten durch ihren verkehrt gerichteten Willen, der sich Meinem Gegner zuwendet und der Mensch ihm ein williges Werkzeug ist. Denn er selbst kann kein Schöpfungswerk zugrunde richten, er kann keinerlei Materie auflösen, und jegliches Geistige ist seiner Macht entwunden. Darum sucht er, es wieder zurückzugewinnen, und die Menschen sind ihm hörig, daß sie selbst zur Auflösung der Materie beitragen - zuerst durch zahllose Versuche, die aber dann Ausmaße annehmen, denen die Materie nicht mehr standhält. Doch Ich lasse es zu, daß das darin gebundene Geistige frei wird, wenn auch auf Kosten des ganzen Menschengeschlechtes, das selbst auf einem geistigen Tiefstand angelangt ist, der eine Neubannung in der Materie erforderlich macht. Und was auch Mein Gegner und die ihm hörigen Menschen unternehmen - es wird letzten Endes doch wieder der Aufwärtsentwicklung des Geistigen dienen, das einmal zur Vollendung gelangen soll. Und es wird darum auch Mein Heilsplan zur Ausführung kommen, wie es verkündet ist in Wort und Schrift. Amen. B.D. NR. 8624.

 

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