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Bertha Dudde Botschaften

Autor: Bertha Dudde 1.4.1891 - 18.9.1965
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Buch 83

B.D. NR. 7912 - B.D. NR. 7986
7.6.1961-7.9.1961
7924 7928 7929 7935 7944  7951 7954 7960 7966 7982

 

Buch 83 7924

Zeit- und Raumbegriff.

20. Juni 1961. B.D. NR. 7924.

Der Zeitbegriff gilt nur für das unvollkommene Geistige, das noch in der Begrenzung des Denkens lebt und das deshalb auch an Zeit und Raum gebunden ist, während das vollendete Geistige keine Begrenzung kennt und Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der gleiche Begriff ist, denn das Wesen, das vollkommen ist, kann zu gleicher Zeit vergangene, gegenwärtige und zukünftige Geschehen schauen und erleben, und es wird darum auch ewig selig sein, weil es nichts mehr gibt, was das Wesen je belasten könnte. Denn es wird alles in seiner Zweckmäßigkeit erkannt, denn es hat dem Wesen zur Vollendung verholfen. Es ist überwunden, müßte also der Vergangenheit angehören und ist doch lebendig in der Gegenwart und immer in seiner Auswirkung ersichtlich - jedoch niemals an Zeit und Raum gebunden. Dies zu verstehen ist schon ein Zeichen der nahen Vollendung - doch für den Menschen so lange nicht restlos zu fassen, wie er sich noch auf Erden befindet, denn so lange ist er auch noch nicht vollkommen, und so lange halten Zeit und Raum ihn noch gebunden. Ewigkeitsbegriffe sind daher für den Menschen unausdenkbar; er kann sich wohl endlos lange Zeiten vorstellen, diese aber mit seinem Verstand nicht fassen, wie er auch nicht sich vorstellen kann, daß die Zeit einmal ausgeschaltet sein wird - daß er lebt und sich ebenso in der Vergangenheit wie in der Zukunft bewegen kann - daß ihm alles ersichtlich ist, was sich abspielte seit Ewigkeiten. Dann wird er zwar auch um einen Anfang wissen, dieser aber wird ihm ebenso gegenwärtig sein wie auch das erreichte Ziel alles Wesenhaften, das in Gott seinen Ausgang nahm und wieder zu Ihm zurückgekehrt ist. Dann kann es für ein Wesen keine Begrenzung mehr geben, denn eine Begrenzung hat das Wesen sich selbst geschaffen durch seinen Fall zur Tiefe. Es setzte der Zustand der Lichtlosigkeit ein, es entstanden vorerst Lücken im Wissen, in der Erkenntnis - der Mangel an Licht war zeitlich begrenzt, weil sich der Zustand des Wesenhaften epochenweise änderte. Und so auch änderte sich immer wieder der Aufenthaltsort, was eine räumliche Begrenzung verständlich macht - Zeit und Raum sind Merkmale des Unvollkommenen, das also nun in seinem Wirken begrenzt war, eben weil es unvollkommen war - oder auch, es war an Raum und Zeit gebunden, es war nicht mehr frei, wie es einst aus Gott hervorgegangen ist. Es hatte sich selbst Fesseln angelegt oder anlegen lassen von dem Gegner Gottes, und es bestimmte selbst die Dauer seines gefesselten Zustandes. Es machte sich selbst auch von der Zeit abhängig, solange es nicht ernstlich der Vollendung zustrebte. Doch einmal wird auch Zeit und Raum überwunden sein, einmal werden diese Begriffe nicht mehr gelten, weil einmal die Vollendung sicher erreicht sein wird. Und dann wird das Wesen es nicht verstehen können, daß es sich so lange Zeit von Gott entfernt gehalten hat, daß es in jeder Weise begrenzt war, und es wird wiederum verstehen können, daß vor Gott tausend Jahre sind wie ein Tag, weil es für Ihn keine Zeit gibt - weil daher auch der Begriff: Gott ist von Ewigkeit - nichts besagt, denn Er ist immer in der Gegenwart, für Ihn gibt es keine Vergangenheit, Er sieht das Zukünftige genauso in der Gegenwart wie das Vergangene. Er war und ist und wird bleiben immer das Urzentrum, der Leben-sprühende-Kraftquell, der Anfang und das Ende. Er war und ist und bleibt das zeitlose, unbegrenzte Wesen, Das keines Seiner geschaffenen Wesen je wird ergründen können. Und es gibt für Ihn kein Vorher oder Nachher. Er ist immer in der Gegenwart, und diese nimmt ewig kein Ende. Und jeder Zeit- und Raumbegriff ist immer nur den von Ihm einst abgefallenen Wesen eigen, die sich selbst eine Begrenzung geschaffen haben durch das Verkehren ihres Wesens - die das Vollkommene unvollkommen werden ließen, die sich selbst gestalteten zu etwas Gott-Widersetzlichem - die ihren Urzustand verkehrten in das Gegenteil. Und es wurde nun von dem Abgefallenen selbst das Zeit- und Raumgesetz geschaffen, in dem alles Unvollkommene sich nun bewegen muß, weil alles Unvollkommene sich in einer gewissen Begrenzung bewegt - (befindet). Nur das Vollkommene ist unbegrenzt; was jedoch der Begrenzung unterliegt, ist auch unvollkommen laut Gesetz von Ewigkeit. Vollkommen ist das Wesen aus Gott hervorgegangen, und es gab für dieses Wesen weder Zeit noch Raum, und es war unbegrenzt selig. Doch sein Fall zur Tiefe hat Grenzen geschaffen in jeder Weise, die erst wiederaufgehoben sein werden, wenn das Wesen sich rückgestaltet hat zur Vollkommenheit, zu seinem Urwesen, zu dem Zustand, in dem es von Gott einst erschaffen wurde. Amen. B.D. NR. 7924.

 

Buch 83 7928

Begründung schmerzlicher Schicksalsschläge.

26. Juni 1961. B.D. NR. 7928.

Noch viele Möglichkeiten werde Ich euch schaffen vor dem Ende, die euch den Weg finden lassen sollen zu Mir. Immer wieder werde Ich Mich euch offenbaren, wenn auch oft in schmerzlicher Weise, doch immer sollet ihr erkennen, daß ihr selbst euch euer Schicksal nicht bestimmen könnet, immer sollet ihr eine Macht über euch erkennen, Die in euer Leben eingreift und, wenn es nicht anders möglich ist, mit Härte, um euch noch vor dem Abgrund zurückzureißen, dem ihr blindlings zustrebt. Ich will euch retten, und alle Meine Ermahnungen und Warnungen fruchten nichts - darum muß Ich euch auch zuweilen hart anfassen und euch Wunden schlagen. Ich muß euch das Liebste nehmen, das ihr besitzet auf Erden, Ich muß Tod und Krankheit über euch kommen lassen, ihr müsset von Schicksalsschlägen jeglicher Art getroffen werden, weil ihr nicht an Mich denket, weil ihr ein Leben führet ohne Glauben an Mich, euren Gott und Schöpfer von Ewigkeit, weil ihr nicht glaubet an eine Macht, Der ihr euer Leben verdanket. Und es werden sich die Fälle mehren, wo Ich Menschen auseinanderreiße, wo der Tod Einzug hält, wo Katastrophen jäh das Menschenleben beenden. Ich werde Mich zeigen offensichtlich, doch auch nur von dem Willigen erkannt werden, der nun den Weg findet zu Mir und dann auch nicht mehr verlorengehen kann. Das Ende rückt immer näher, und darum muß auch Meine Liebe, Weisheit und Macht oft noch eingreifen. Es muß den Menschen die Vergänglichkeit des Irdischen immer wieder aufs neue gezeigt werden, sie müssen zur Besinnung gebracht werden, welch wertlose Ziele sie anstreben, und sie werden darum oft leiden müssen körperlich und seelisch, aber jederzeit auch Hilfe erfahren dürfen, wenn sie sich an Mich wenden und Mich um Beistand bitten in ihrer Not. Und auch die Mitmenschen sollen nachdenken darüber, daß sie vom gleichen Schicksal getroffen werden können, und zur Einsicht kommen, daß sie nicht um des irdischen Lebens willen auf dieser Erde weilen. Ein jeder Schicksalsschlag kann diese Wirkung haben auf die Mitmenschen, daß sie nachdenklich werden und sich ihren eigenen Lebenswandel vorstellen, ob er dem Willen Gottes entspricht, wenn sie an einen Gott glauben. Ein jeder Schicksalsschlag kann den Menschen zum Glauben verhelfen, wenn sie sich Mir zuwenden und an Meiner sichtlichen Hilfeleistung Mich auch erkennen können. So erkläret auch ihr, die ihr Mein Wort empfanget, euren Mitmenschen Meine zuweilen hart- und lieblos-scheinenden Eingriffe in das Leben der Menschen - erklärt ihnen, daß Ich jedes Mittel versuche,um die Menschen zu gewinnen für Mich, und daß Ich auch nicht aufhören werde, immer wieder Mich zu äußern, denn jeder Schicksalsschlag ist eine Äußerung Meinerseits, der einen jeden treffen kann, doch immer nur das Ziel verfolgt, ihre Gedanken hinzuwenden zu Mir. Denn es ist die Zeit nur noch kurz, und ihr Menschen achtet nur noch der Welt, aber nicht eures Seelenheils. Die Welt vergeht, d.h., ihr könnet nichts von der Welt mit hinübernehmen in das jenseitige Reich. Ihr jaget immer nur toten Gütern nach, und ihr werdet darum immer wieder aufmerksam gemacht auf die Vergänglichkeit dieser Welt. Und immer wieder werdet ihr hören von Unglücksfällen und Katastrophen jeglicher Art, immer wieder werdet ihr Menschen-Verluste zu beklagen haben, und immer wieder werdet ihr euch fragen, warum solches ein Gott der Liebe zulässet. Der Gott der Liebe will euch gewinnen für Sich, Er will euch selig machen, und Er will darum, daß ihr eure Gedanken Ihm zuwendet. Meine Liebe nur ist Begründung alles dessen, was euch schwer betrifft, denn ihr geht auf endlos lange Zeit wieder verloren, wenn ihr Meiner nicht gedenket. Und darum nur offenbare Ich Mich euch und greife auch hart und schmerzlich ein, wenn ihr Meiner liebevollen Mahnungen und Warnungen nicht achtet. Denn Ich will nicht, daß ihr verlorengehet. Ich will euch erretten noch vor dem Ende und euch bewahren vor einem weit schlimmeren Lose - vor der Neubannung in den Schöpfungen der Erde, die unabwendbar ist, wenn ihr nicht noch vor dem Ende der Erde zu Mir findet. Amen. B.D. NR. 7928.

 

Buch 83 7929

Beenden einer Erdperiode steht bevor.

27. Juni 1961. B.D. NR. 7929.

Die Zeit wird eingehalten, die euch gesetzt wurde zu eurer Erlösung, und das bedeutet, daß auch eine Erlösungsperiode zu Ende geht, daß eine neue Epoche beginnt laut Plan von Ewigkeit. Wie Ich es ersah als notwendig und Erfolg eintragend für eure Seele, für die Entwicklung der gesamten Menschheit, so ist dieser Plan festgelegt worden, denn der geistige Tiefstand erfordert eine Neuordnung, er erfordert einen Eingriff Meinerseits, eine Wende, die nur zum Segen ist, die dem Geistigen zur Aufwärtsentwicklung dienet. Und Mir ist seit Ewigkeit auch die Zeit bekannt, da die Menschheit auf diesem geistigen Tiefstand angelangt ist, der eine Wandlung bedingt, und Ich werde auch diese Zeit einhalten und Meinen Heilsplan zur Ausführung bringen, ist doch stets Meine Liebe und Meine Weisheit bestimmend zu Meinem Walten und Wirken im gesamten Universum. Und so auch wird nun das Ende einer Erlösungsperiode erfolgen, und eine neue wird wieder beginnen, weil der Entwicklungsprozeß unaufhaltsam weitergehen muß, weil kein Stillstand eintreten kann von Meiner Seite aus und weil Ich ein noch tieferes Absinken des Geistigen, das als Mensch über die Erde geht, verhindern will. Daß also eine Entwicklungsepoche zu Ende geht, ist gewiß. Es wird eine geistige Wende sein, die sich aber auch irdisch auswirken wird, denn da auch das noch in der Form-Gebundene frei werden und neue Formen beziehen soll, wird dies auch eine Auflösung und Umgestaltung der Erdschöpfungen bedingen, so daß also mit einer Totalumgestaltung der gesamten Erdoberfläche zu rechnen ist, die den alten Erlösungsabschnitt beendet und den Anfang einer neuen Entwicklungsepoche bedeutet. Was vorbestimmt ist seit Ewigkeit, wird sich auch auf den Tag erfüllen, der dafür angesetzt ist - aber euch Menschen bleibt das genaue Wissen um den Tag verborgen, weil es nicht zum Heil eurer Seelen dienlich ist, wenn ihr darum wüßtet. Aber er ist nicht mehr fern - ob ihr es glaubet oder nicht - die Zeit ist abgelaufen, und Mein Heilsplan von Ewigkeit wird durchgeführt nach Meinem Willen. Daß ihr Menschen der Jetztzeit bestimmt seid, dieses Ende zu erleben, hat auch seine Begründung, denn es war euer Widerstand gegen Mich stark und ließ eine frühere Verkörperung als Mensch nicht zu. Aber wiederum war euch die gleiche Zeitspanne gesetzt, da ihr euren Entwicklungsgang beenden mußtet. Es ist euch auch möglich, ihn erfolgreich zu beenden; es ist euch allen noch möglich, vor dem Ende zu Mir zu finden, wenn ihr nur euren Widerstand aufgebet und euch Mir wieder zuwendet, von Dem ihr euch einst im freien Willen abwandtet zu eurem eigenen Unheil. Noch weilet ihr auf Erden; lasset die Zeit nicht ungenützt vorübergehen, denn in reichem Maße schütte Ich Meine Gnaden aus über euch, und Ich helfe euch wahrlich in jeder Weise, weil Ich allein es weiß, was es für euch bedeutet, wenn ihr versaget und den endlos langen Weg der Entwicklung noch einmal gehen müsset durch die Schöpfungen der neuen Erde. Rechnet damit, daß das Ende ganz nahe ist, und stellet euch auf dieses Ende ein. Und wahrlich, es wird nur für euch zum Segen sein, wenn ihr euch Mir zuwendet und Meine Kraft und Hilfe erbittet. Ihr könnet auch in kurzer Zeit noch viel erreichen, ihr könnet eurer letzten Form ledig werden und volle geistige Freiheit erlangen. Ihr brauchet nur zu wollen, daß ihr euren Erdenweg als Mensch nicht vergeblich zurückleget. Ihr brauchet nur Mich, euren Gott und Vater von Ewigkeit, um Hilfe anzurufen, und ihr werdet zu Jesus finden - zu Dem, Der allein euch erlösen kann und auch wird. Lasset nicht diese Mahnung an euren Ohren verhallen, nehmet sie mit vollstem Ernst auf in eure Herzen und denket darüber nach - und handelt, ehe es zu spät ist. Denn es soll keiner verlorengehen, allen will Ich noch helfen, bevor das Ende kommt. Doch es kommet unwiderruflich, denn es ist die Zeit erfüllt, es ist die Frist abgelaufen, die dem Geistigen zugebilligt wurde, das in dieser Erlösungsperiode sich vollenden sollte, und es wird eine neue beginnen, wie und wann es in Meinem Heilsplan von Ewigkeit vorgesehen ist. Amen. B.D. NR. 7929.

 

Buch 83 7935

Ihr Menschen geht dem Ende entgegen.

5. Juli 1961. B.D. NR. 7935.

Es geht eine Erlösungsperiode zu Ende, denn es ist die Zeit erfüllet. Es ist Mein Heilsplan festgelegt seit Ewigkeit, und dieser wird durchgeführt, wie ihn Meine Liebe und Weisheit beschlossen hat. Ihr Menschen aber könnet es nicht ermessen, was das Beenden einer Erlösungsepoche bedeutet, denn niemals könnet ihr euch davon eine Vorstellung machen, daß sich eine Umwandlung vollzieht auf der Erde, die alle Kreatur vernichtet, wo alles Geschöpfliche, alles Leben, aufgelöst und ausgelöscht wird. Denn eine Parallele dafür hat die Menschheit noch nicht erlebt, und darum will sie es auch nicht glauben, daß die Erde ihrem Ende entgegengeht. Ihr Menschen steht vor unvorstellbaren Ereignissen, aber ihr werdet ihnen allen nicht die rechte Bedeutung zumessen, denn ihr seid euch des Ernstes eurer Lage nicht bewußt. Ihr geht dem Ende entgegen. Was ihr um euch sehet, was besteht und von euch erschaut werden kann, das wird aufhören zu sein. Alles wird vernichtet werden, und auch ihr selbst werdet dieser Vernichtung zum Opfer fallen, wenn ihr nicht zu den Meinen gehört, die hinweggeführt werden durch Meine Macht und Meinen Willen, wie Ich es verkündet habe - die Ich entrücken werde vor den Augen der Mitmenschen, weil sie Mir angehören und Ich sie versetzen kann und will auf die neue Erde, wenn das Werk der Umgestaltung vor sich gegangen sein wird. Es ist die Zeit erfüllet. Denn zeitlich begrenzt ist eine jede Erlösungsperiode, wenn auch so endlos lang, daß ihr Menschen nichts mehr wisset von ihrem Anfang und ihr daher auch ein Ende für unmöglich haltet. Daß ihr nun dieses Ende erleben müsset, ist nur in eurem Willen begründet, in dem Widerstand, den das Geistige in euch Mir geleistet hat und auch noch leistet, ansonsten es nicht verlorengehen könnte, d.h. nicht die Bannung in der Materie, in den Schöpfungen der neuen Erde, zu fürchten brauchte. Euer Widerstand allein bestimmt euer Schicksal, euer Los nach dem Ende dieser Erde, denn sowie ihr ihn aufgebt, wendet ihr euch Mir zu, und dann gehört ihr auch zu den Meinen, die Ich erretten will, bevor das Ende kommt. Für euch Menschen, die ihr keinerlei geistige Bindung habt, ist alles unverständlich, was mit einem Ende der alten Erde zusammenhängt, und ihr werdet niemals glauben daran, daß die Zeit gekommen ist, wo sich jeder einzelne entscheiden muß für Leben oder Tod. Ihr müsset die Entscheidung treffen, sie wird keinem von euch erspart bleiben. Und ihr solltet euch nicht in Sicherheit wiegen, daß es noch lange kein Ende gibt für dieses Schöpfungswerk Erde. Schneller, als ihr denkt, ist das Ende da - eben weil die Zeit erfüllet ist. Und Ich Selbst bin in Meinem Wesen beständig, Ich bin in Meinem Walten und Wirken beständig, und Ich bin in Meinem Wort beständig. Und so muß sich auch erfüllen, was Ich euch gesagt habe, daß Mein Plan zur Ausführung kommt, wenn die Zeit gekommen ist. Und daß sie gekommen ist, das ist an vielen Zeichen ersichtlich, auf die Ich euch auch aufmerksam gemacht habe, auf die Ich hingewiesen habe zu jeder Zeit, wenn Ich des Endes dieser Erde Erwähnung tat. Wer Ohren hat, zu hören, der höre - wer Augen hat, zu sehen, der sehe. Ihr Menschen aber wollet nicht hören und nicht sehen. Und so kann Ich Mich euch auch nicht deutlicher offenbaren, um Glauben von euch zu erzwingen. Aber Meine Hinweise werden kein Ende nehmen, bis der Tag gekommen ist. Und selig, die Meinem Wort glauben, die ihr Leben führen entsprechend diesem Glauben und sich Mir verbinden in Liebe und Vertrauen. Denn diese sind gerettet für Zeit und Ewigkeit, ihrer werde Ich Mich annehmen in jeder irdischen und geistigen Not, und sie brauchen auch ein Ende nimmermehr zu fürchten, weil Ich sie vor der Stunde des Grauens entrücken werde und sie wohl den Vorgang der Zerstörung sehen dürfen, doch nur, um Meine Macht und Herrlichkeit zu erkennen und diese zu bezeugen auf der neuen Erde, wo alles Leid für sie ein Ende hat und sie die Freuden des Paradieses werden erleben dürfen. Es ist die Zeit erfüllet, und es wird kommen, wie es verkündet ist, denn es ist Mein Wort Wahrheit und wird es bleiben ewiglich. Amen. B.D. NR. 7935.

 

Buch 83 7944

Kommen in den Wolken.

18. Juli 1961. B.D. NR. 7944.

Euch allen sei es gesagt, daß Ich wiederkommen werde in den Wolken - daß Ich ebenso zur Erde herabkommen werde, wie Ich einst aufgestiegen bin zum Himmel - daß Mich die Meinen sehen werden in Glanz und Herrlichkeit, wie einst Meine Jünger Mich sahen, und daß Ich auch die Meinen hinwegholen werde von der Erde, weil der Tag des Endes gekommen ist. Wohl steige Ich zuvor schon im Wort zur Erde hernieder, denn Ich Selbst bin das Wort, und Ich habe euch die Verheißung gegeben, daß Ich bei euch bleibe bis an der Welt Ende. Doch Mein offensichtliches Kommen steht euch noch bevor, denn es bildet den Abschluß einer Erdperiode und den Beginn einer neuen. Mein Kommen in den Wolken ist wörtlich zu nehmen, doch wenige nur werden Mich erschauen, denn Meine Herde ist klein, und nur die Meinen werden Meinen Anblick ertragen können, nur den Meinen werde Ich sichtbar sein und sie Meine Macht und Herrlichkeit schauen lassen. Und das sei eure Hoffnung in Stunden der Not und Bedrängnis von seiten der Gott-feindlichen Mächte - denn zuletzt wird alles Gott-feindlich eingestellt sein, die Machthaber und deren Anhang, die Menschen, die im Glaubenskampf sich auf deren Seite schlagen. Sie alle werden vorgehen gegen euch, die ihr Mir treu bleibet und standhaltet bis zum Ende. Und sie werden euch hart bedrängen, und dann sollet ihr hoffen auf Mein Kommen, denn Ich lasse euch nicht in der Not des Leibes und der Seele, Ich werde euch erretten und hinwegholen an eine Stätte des Friedens, und euer Glaube wird stark sein, so daß Ich Selbst Mich euch zeigen kann, wenn Ich kommen werde in den Wolken, zu richten die Lebendigen und die Toten. Dann wird die große Scheidung der Geister vollzogen, und Mein Gegner wird keine Gewalt mehr haben über euch. Denn er und sein Anhang wird gebunden werden auf lange Zeit. Nur wenige Menschen glauben dies ernstlich, daß Mein Wiederkommen nahe ist. Aber die Zeit ist erfüllet, und Ich sage nun nicht mehr: Ich komme, wenn die Zeit erfüllet ist, sondern: Die Zeit ist erfüllet - Ihr könnet nur noch mit ganz kurzer Zeit rechnen, mit nur wenigen Tagen, gemessen an der langen Zeit, die vergangen ist, seit ein Ende prophezeit worden ist. Ihr lebet in der letzten Zeit, auch wenn ihr es nicht wahrhaben wollet. Mein Kommen steht euch kurz bevor. Darum sorget, daß auch ihr zu den Erwählten gehöret, die Mein Kommen im Fleisch erleben werden, die Mich schauen dürfen in Macht und Herrlichkeit, die Ich entrücken werde kurz vor dem Ende. Wollet nur zu jenen gehören, und Ich will euch wahrlich die Kraft vermitteln, dem Willen auch die Tat folgen lassen zu können. Lasset euch immer wieder von Mir ansprechen, und trachtet nur danach, in Meinen Willen einzugehen, und ihr werdet mit Mir die Bindung herstellen, ihr werdet euch Mir anschließen und nun auch zu den Meinen gezählt werden, die Ich erretten werde, bevor das Ende kommt. Denn daß Ich Selbst kommen werde, das ist gewiß. Und daß ihr alle Mich werdet erblicken können, die ihr lebendig an Mich glaubet und Mir eure Liebe entgegenbringet, das sollet ihr auch ungezweifelt glauben, denn Mein Wort ist Wahrheit, und es erfüllet sich. Die Menschen, die Mein Kommen in Abrede stellen, die dieses Kommen nur bildlich sehen und erklären wollen, sind noch nicht so tief in ihrem Glauben, daß sie Mir verbunden sind, aber die große irdische Not vor dem Ende wird ihren Glauben noch festigen, sowie sie eines guten Willens sind. Und sie werden selbst Mein Kommen erflehen, weil sie nur von Mir Selbst Rettung ersehen, die ihnen von anderer Seite nicht mehr kommen kann. Ich werde euch erretten aus tiefster Not, und das sollet ihr glauben und die Stunde erwarten, wo sich Meine Verheißung erfüllt. Und dann wird Mein Gegner geschlagen sein, doch mit ihm auch sein großer Anhang, den die Erde wiederaufnehmen wird. Darum hoffet und harret aus, ihr, die ihr Mir angehören wollet, denn es kommt die Stunde der Befreiung für euch, es kommt der Tag der Scheidung der Geister. Es kommt eine irdische und geistige Wende, die ihr erleben werdet und die euch ständig angekündigt wurde in Wort und Schrift. Amen. B.D. NR. 7944.

 

Buch 83 7951

Glaube.

27. Juli 1961. B.D. NR. 7951.

Ihr alle müsset den Glauben in euch noch viel fester gestalten, und das bedeutet, daß ihr noch mehr in der Liebe leben müsset, die einen lebendigen Glauben gebäret. Liebewirken ist direkte Bindung mit Mir, Der Ich die Ewige Liebe bin. Und das schon muß es euch verständlich machen, daß ihr, mit Mir verbunden, nicht mehr zweifeln oder schwachgläubig sein könnt, weil Ich Selbst dann die Gewähr bin, daß euer Glaube nicht zuschanden werde. Und so kann auch der Wille zu glauben in euch stark sein - ihr müsset aber den gleichen starken Willen haben zum Liebewirken. Es muß euch die Liebe von innen treiben zu allem Wollen und Handeln, und es wird dann mit aller Gewißheit auch euer Glaube fest und unerschütterlich sein - ihr werdet einfach nicht mehr zweifeln können, sondern gewiß sein dessen, was ihr glauben sollet. Und dieser überzeugte Glaube wird euch beseligen und euch die innere Ruhe schenken, denn Ich Selbst bin euch dann gegenwärtig, weil ihr durch Liebewirken Mich ständig an euch zieht, weil: Wer in der Liebe bleibt, in Mir ist und Ich in ihm. Die Liebe bindet uns unlöslich zusammen, und die Liebe gebäret einen unerschütterlichen, lebendigen Glauben. Und wenn ihr betet um einen starken Glauben, dann müsset ihr gleichzeitig beten um einen verstärkten Liebewillen, und ihr werdet wahrlich auch zu einem starken Glauben gelangen. Und wenn Ich euch immer wieder dies zur Kenntnis gebe, dann wisset, daß ihr einer Zeit entgegengehet, wo ihr einen starken, unerschütterlichen Glauben besitzen müsset, um standzuhalten bis zum Ende. Besitzet ihr diesen Glauben, so wird euch wahrlich nichts erschüttern können, was auch über euch kommen mag, denn dann wisset ihr, daß Ich euch helfe, und ihr vertrauet euch Mir also vollgläubig an. Und Ich bin dann auch wahrlich immer zur Hilfe bereit, Ich lasse euch nicht in der Not des Leibes oder der Seele, denn ihr seid durch eure Liebewilligkeit, durch euren Lebenswandel, schon Mein geworden, ihr habt euch Mir verbunden, und Ich kann nun ständig in und durch euch wirken. Ein fester Glaube ist die größte Sicherheit, die ihr besitzen könnet, denn er gibt euch innerliche Ruhe und Gelassenheit allem irdischen Geschehen gegenüber, das Ich zu jeder Zeit von euch abwenden oder seine Auswirkung an euch verringern kann, weil ihr glaubet. Und so soll euer Gebet ständig sein: Vater, hilf mir, daß ich in Liebe wirke, und lasse meinen Liebewillen immer stärker werden. Und es wird der Liebewille im gleichen Maß wachsen, denn Liebe garantiert Meine Gegenwart, und Meine Gegenwart garantiert Hilfe in jeder Not. Liebe garantiert auch Erkennen um alle Zusammenhänge und somit auch Verständnis für alles, was wiederum nur zur Verstärkung des Glaubens beitragen muß. Die Liebe ist alles - und habet ihr die Liebe, dann seid ihr auch voller Kraft aus Mir, und diese Kraft befähigt euch auch, ungewöhnliche Dinge zu verrichten, wenn es not tut, wenn wieder nur die Liebe euch dazu treibt, helfen zu wollen. Dann besitzet ihr den Glauben, der Berge versetzet - und dann werdet ihr nichts fürchten, was auch über euch kommt. Denn dann seid ihr verbunden mit Dem, Der Herr ist über alles, Der auch den Elementen gebieten kann, daß sie euch verschonen, und Der Sich auch als euer Vater beweisen will - Der Seine Kinder liebt und sie nicht dem Verderben preisgeben wird. Richtet diese Bitte um Stärkung des Glaubens und des Liebewillens täglich zu Mir, denn es ist dies eine geistige Bitte, die Ich auch erfüllen werde, weil die Liebe und der Glaube nötig sind zu eurer Vollendung. Amen. B.D. NR. 7951.

 

Buch 83 7954

Gottes Schutz im Glaubenskampf.

1. August 1961, B.D. NR. 7954.

Nur ein Auszug:

Aber vergesset nicht, daß Ich der Herr bin über Leben und Tod, über Himmel und Erde - und daß Ich wahrlich Mittel und Wege habe, um die Meinen aus der irdischen Not herauszuführen, selbst wenn es keinen Ausweg zu geben scheint. Und was auch irdisch euch versagt wird - Ich werde euch speisen und tränken auf wunderbare Weise, denn auch das liegt in Meiner Macht, Der Ich doch Himmel und Erde erschaffen habe, Der Ich alle Gesetze gegeben habe nach Meinem Willen. Und so auch kann Ich Gesetze aufheben und euch übernatürlich ernähren. 7954.

 

Buch 83 7960

Kosmos. Lichtanstrahlung auf Gestirne.

7. August 1961. B.D. NR. 7960.

Nur ein Auszug:

Und es ist dies der Fall im besonderen bei dem Mond, der als ein Gestirn niedrigst-entwickelter Geistwesen auch in seiner Beschaffenheit anzusprechen ist.... Er ist also nicht von der Anstrahlung durch die Sonne ausgenommen, doch er läßt nicht immer deren Auswirkung zu .... Doch auch die den Mond bewohnenden Wesen sind wandlungsfähig, weshalb der Zustand nicht immer der gleiche ist und so also auch die Einwirkung der Sonne auf dieses Gestirn eine wechselnde ist .... Es sind dies immer nur geistige Erklärungen, die aber doch auch das Verständnis erschließen können für irdische Vorgänge, die aber irdische Wissenschaftler nicht einbeziehen in ihre Forschungen und sich daher irdisch-verständliche Erklärungen suchen, die aber nicht ganz irrtumsfrei sind.

 

Buch 83 7966

Paradiesischer Zustand auf neuen Erde.

13. August 1961. B.D. NR. 7966.

Ich will ein neues Reich errichten, ein Reich, wo Ich allein regiere, wo Mein Gegner ausgeschaltet ist auf lange Zeit, wo wieder Ruhe und Ordnung ist, wo nur die Liebe waltet und Ich also Selbst bei den Menschen sein kann, weil ihr Liebezustand dies zuläßt und weil sie ihre Glaubens- und Willensprobe bestanden haben und Mir nun gehören für Zeit und Ewigkeit. Und in diesem Reich wird wieder Ordnung sein lange Zeit, denn die Liebe ist das Grundprinzip der göttlichen Ordnung, und wo Liebe regieret, wird auch alles in Meinem Willen sich vollziehen. Und so wird auch die schnellere Aufwärtsentwicklung des noch in der Form gebundenen Geistigen vor sich gehen, weil es die Liebe um sich spürt und darum auch schneller seinen Widerstand aufgibt, um auch zur letzten Verformung als Mensch zu gelangen. Und dieses Reich also wird sein auf der neuen Erde, wenn Mein Umgestaltungswerk wird vor sich gegangen sein, wenn alle Schöpfungen der alten Erde aufgelöst und in neue Schöpfungen durch Meinen Willen gewandelt sind, wenn das Paradies der neuen Erde geschaffen ist und die Meinen aufnehmen wird, die standgehalten haben bis zum Ende. Der Vorgang der Zerstörung der alten Erde wird ihnen noch ersichtlich sein, weil Ich will, daß sie künden sollen von Meiner Macht und Herrlichkeit ihren Nachkommen gegenüber, und weil sie selbst dann durch das Versetzen auf die neue Erde beseligt werden sollen als Lohn aller Leiden, die sie zuvor erdulden mußten um ihres Glaubens willen. Und sie werden alle Leiden und Nöte vergessen angesichts der Pracht und Herrlichkeit, die ihnen auf der neuen Erde entgegenstrahlt in allen Schöpfungswerken. Und Ich Selbst werde mitten unter den Meinen sein, weil ihre große Liebe dies zuläßt. Es beginnt ein neuer Erlösungsabschnitt, denn noch ist viel Geistiges unerlöst und in jenen Schöpfungen noch gebunden. Und ob auch die Menschen nicht mehr im Banne des Bösen sich befinden, so werden doch die nachfolgenden Menschengeschlechter auch ihre Willensprobe auf Erden bestehen müssen, nur kann Mein Gegner nicht auf diese einwirken, solange in den Menschen die Liebe hochgradig ist, solange also ihre Herzen Mir in dem göttlichen Erlöser Jesus Christus entgegenschlagen und sie darum auch nicht sündigen, von ihrer Urschuld aber durch Jesus Christus erlöst sind. Und die Liebe ist überaus stark in den Menschen, die anfangs die neue Erde beleben werden, und sie wird immer heftiger entbrennen zu Mir, weil Ich Selbst sie mit Meiner Gegenwart beglücken kann und sie belehren werde zu jeder Zeit durch Meine Lichtboten, mit denen die Menschen in direktem Verkehr stehen werden und darum auch überaus selig sind. Das Paradies der Erde leitet eine neue Zeit ein, denn die geistige und irdische Wende ist vollzogen worden. Und es wird eine Zeit des Friedens sein, wo es keine Feindschaft gibt, weder mit Menschen noch mit der Tierwelt. Alles wird harmonisch miteinander leben, und Not und Elend ist ausgeschaltet, es gibt keine Krankheit, und auch der Tod wird nur ein schmerzloses Hinübergehen sein in das geistige Reich; es wechselt die Seele nur ihren Aufenthalt, doch ohne Leid und Furcht, denn sie hat ein Leben geführt in und mit Gott und geht nun ein in Mein Reich, sie legt ihren irdischen Körper ab, um frei und (un) beschwingt nun weilen zu können, wo sie will. Doch immer im Reiche des Lichtes und der Seligkeit. Und diese selige Zeit liegt vor euch, und ihr alle könnet Anwärter sein und zu den Meinen gehören, die das Paradies auf der Erde bewohnen dürfen, nur müsset ihr standhalten im letzten Glaubenskampf, ihr müsset ausharren bis zum Ende. Und wahrlich, euer Los im Paradies der neuen Erde wird ein herrliches sein, denn Ich Selbst bin bei denen, die Mir treu verbleiben, und Meine Nähe ist eure Seligkeit. Amen. B.D. NR. 7966.

 

Buch 83 7982

Gedanken an ein Ende sind segensreich.

2. September 1961. B.D. NR. 7982.

Jeder Gedanke an ein nahe bevorstehendes Ende kann sich nur nutzbringend für eure Seele auswirken, wenn ihr an deren Fortleben glaubet nach dem Tode. Denn dann werdet ihr doch bewußt leben, ihr werdet auch über manches nachdenken und die irdischen Pläne und Interessen nicht mehr wichtig nehmen, auch wenn ihr noch nicht voll überzeugt seid, daß ein Ende kommet. Aber der Gedanke daran wird in euch von seiten der Lichtwelt gefördert werden, denn von ihrer Seite geht die gedankliche Beeinflussung aus, weil ihr ihnen zum Schutz anvertraut seid und sie sich ständig um euch und euer Seelenheil bemühen. Von ihnen also geht der Gedankenstrom aus, und immer wieder wird er euch zugeleitet werden. Und nun entscheidet euer freier Wille, wie ihr euch dazu einstellt. Es kann also zu eurem geistigen Vorteil sein, wie ihr jedoch auch jeden solchen Gedanken zurückweisen könnet - wenn ihr der Welt noch zu sehr verfallen seid und euch alle Gedanken über ein Ende nur hinderlich sind in eurem Weltstreben. Dann werdet ihr lieber den Einflüsterungen der finsteren Wesen Gehör schenken, ihr werdet der Welt huldigen und alles tun, um euch körperliches Wohlbehagen zu schaffen oder zu erhöhen. Denn ihr glaubet dann auch nicht an ein Fortleben der Seele nach dem Tode, ihr lebt nur um des irdischen Lebens willen, und die Lichtwesen haben wenig Erfolg zu verzeichnen, weil ihr den euch zufließenden Gedankenstrom abwehret, weil ihr euer Herz verschließet allen guten Kräften und deren Ermahnungen und Warnungen. Und dann werdet ihr alles erleben müssen, was ihr gern zurückweiset. Ihr werdet von der Welt enttäuscht werden, ihr werdet ihre Unbeständigkeit erkennen müssen, oder aber ihr werdet von dem Gegner Gottes weltlich so überreich bedacht, daß ihr wahrlich schon jeglichen Lohn dahinhabt, den ihr euch auf Erden erworben habt, oder der von dem Gegner Gottes als Preis für eure Seele verlangt wird und den er euch willig zahlet - indem er euch reichlich bedenket mit irdischem Gut, mit Ansehen und Macht. Verlanget nicht solche irdischen Güter, auf daß ihr ihm nicht verfallet, sondern erkennet die Zeit, und nehmet alle Nöte und Sorgen dankbar in Kauf, denn sie beweisen euch, daß die Liebe des Vaters noch um eure Seelen ringt, daß Er euch nicht aufgibt und daß Er euch und eure Gedanken gewinnen will, bevor das Ende kommt. Darum kündet Er euch das Ende an, und wenn ihr euch nun in Gedanken damit befasset, so wird eure Seele nur Nutzen daraus ziehen, denn ihr werdet das Weltverlangen ertöten, ihr werdet in Gedanken an das Ende doch an eurer Seele arbeiten, und ihr werdet beten zu Gott, daß Er euch Kraft geben möge, den Erdenlebenszweck zu erfüllen, und dann seid ihr auch gerettet vor dem ewigen Verderben. Sowie euch Gedanken kommen an das Ende - verjagt sie nicht, sondern befasset euch damit, und denket nur daran, daß es für eure Seele kein Ende gibt - und suchet ihr den Zustand zu schaffen, daß ihr auch vor einem Ende nicht zurückzuschrecken brauchet. Und wenn ihr durch solche Gedanken auch den Weg zu Gott findet, denn sie sind wahrlich für euch zum Segen, und ihr könnet euch auch den Lichtwesen vertrauensvoll überlassen, die euch betreuen und um euer Seelenheil bangen. Und sie werden nun immer auf eure Gedanken einwirken und euch auch in dieser Zeit immer wieder an das nahe Ende gemahnen. Sie werden niemals euch die Welt reizvoll vor Augen stellen, denn die Welt ist das Reich des Fürsten der Finsternis, von dem die Lichtwesen euch zurückhalten wollen und dessen Wirken sie zu entkräften suchen eben mit dem Hinweis auf das nahe Ende, das immer nur gedanklich euch gegeben werden kann. Und so schwer euch vielleicht diese Gedanken belasten. Sie sind nur günstig für eure Seelen, und darum wehret sie nicht ab, sondern lasset sie einwirken auf euch, denn einstens werdet ihr dankbar sein für jeden Warnruf, der euch den Händen des Gegners entwand - einstmals werdet ihr wissen, daß ihr liebevoll betreut wurdet, um nicht wieder auf endlos lange Zeit verlorenzugehen. Amen. B.D. NR. 7982.

 

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