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Bertha Dudde Botschaften

Autor: Bertha Dudde 1.4.1891 - 18.9.1965
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Buch 78

B.D. NR. 7328 - B.D. NR. 7461
7.4.1959-22.11.1959
7339 7372a 7372b 7403 7405  7421 7423 7425 7427 7440

 

Buch 78 7339

Zwiesprache. Vorläufer.

17. April 1959. B.D. NR. 7339.

In aller Demut dessen harren, was Ich zum Heile der Menschheit kommen lassen muß und was dir auch hellste Erkenntnis eintragen wird, weshalb diese Vorbereitungszeit vorangehen mußte. Ich bin durchaus nicht ein Gott des Zornes, selbst wenn das kommende Ereignis es so scheinen lassen möchte, und ihr alle werdet weit mehr Meine Liebe erfahren dürfen, die euch auch bewahret vor äußerster Not; aber Ich werde dann auch die Meinen offensichtlich zeichnen, Ich werde sie so herausstellen, daß die Mitmenschen erkennen sollen, wo die wahre Hilfe zu erbitten ist, denn Ich will die Menschen gewinnen für Mich, nicht aber sie verlieren an den Gegner. Aber dennoch werden die Zerstörungen ungeheuer sein, und das Leben unzähliger Menschen wird ausgelöscht sein, doch vielen noch zum Segen, die im jenseitigen Reich noch nachholen können, was sie versäumten auf Erden - daß sie doch noch zum Licht gelangen können, wenn sie guten Willens sind. Und das könnt ihr alle glauben, daß auch das Ende kommen wird kurze Zeit danach, daß Ich aber euch Menschen noch eine Gnadenzeit schenke, weil das Ende eine einschneidende Wende bedeutet in dem ganzen geistigen Entwicklungsgang der Wesen, die ausreifen sollen auf dieser Erde. Darum habe Ich Mir Diener erwählt, die noch laut künden sollen nach der Naturkatastrophe von dem kommenden Ende. Darum gieße Ich Meinen Geist ständig aus, um durch erweckte Menschen auf alles hinzuweisen, was kommen wird in kürzester Frist. Und Ich gebe allen diesen nur den Auftrag, Mein Wort zu verbreiten und nach Möglichkeit auch dieser Geschehen Erwähnung zu tun, durch die Meine Macht und auch Meine Liebe offenbar werden sollen, denn die Menschen sollen es wissen, daß ein Gott über ihnen thront, Der ihr Schicksal in Seiner Hand hält. Und wen Ich nun als Künder Meines Wortes erwählt habe, der muß auch als Empfänger Meines Wortes von Mir Selbst auserwählt worden sein, und ihm könnt ihr auch vollsten Glauben schenken, so unwahrscheinlich auch alles klingen mag, was er kündet in Meinem Auftrag. Denn Ich werde ein offensichtliches Zeichen geben, daß er Mein Abgesandter ist, Mein Vertreter, der reden soll an Meiner Statt. Er wird immer hindurchgeführt werden, was auch kommen mag, Krankheit und Tod wird er nicht zu fürchten brauchen, solange er seine Mission noch nicht erfüllt hat, und Ich werde Selbst ihm seinen Weg vorzeichnen, und er wird hinführen, wo viele Menschen ihn vernehmen können, wenn die Zeit dasein wird, wo er laut und offen künden soll von Mir und Meinem Wort. Bis dann ein großes Licht aufleuchten wird, wenn der Kampf offen entbrennt zwischen Licht und Finsternis - wenn der Glaubenskampf geführt werden wird mit ungewöhnlich brutalen Mitteln - dann wird jenes Licht aufleuchten zur Stärkung aller, die arbeiten in Meinem Weinberg. Dann werden diese sich Kraft holen können und desto eifriger arbeiten für Mich und Mein Reich. Und dieses Licht wird kommen, wenn die letzte Zeit anbricht, wenn Ich werde gesprochen haben aus der Höhe, wenn die Menschen sich in einem Chaos befinden und die Scheidung der Geister nun einsetzen wird - für oder wider Mich. Und dann werde Ich große Kraft verleihen den Schwachen, Ich werde allen die Stärke geben, die sie brauchen, und Ich werde sie anführen im Kampf wider den Feind der Seelen - und wahrlich, Ich werde Sieger sein und bleiben ewiglich, und ihr werdet euch des Sieges über ihn erfreuen dürfen. Ihr werdet frei sein von ihm und nun leben können im Frieden im Paradies der neuen Erde. Amen. B.D. NR. 7339.

 

Buch 78 7372a

Experimente. Zerstörungswerk.

25. Mai 1959. B.D. NR 7372a.

In das Innere der Erde einzudringen kann immer nur bis zu gewissen Grenzen zulässig sein, und werden die Grenzen überschritten, dann werden auch die Folgen danach sein. Es wird ein Zerstörungswerk von ungeheurem Ausmaß die Folge sein, von dem ihr Menschen euch keinen Begriff machen könnt, weil ihr ein solches Zerstörungswerk nicht überlebet, sondern gleichsam die Opfer sein werdet von solchen Experimenten. Der menschliche Verstand forschet und grübelt, und er ist auch schon weit eingedrungen in die Gesetze der Natur. Und es könnten auch diese Forschungen zum Segen für die Mitmenschen sein, würden sie in der rechten Einstellung zu Mir unternommen, daß es also möglich wäre, ihre Gedanken (die Gedanken der Forschenden) der göttlichen Ordnung gemäß zu lenken. Doch an dieser rechten Einstellung zu Mir fehlt es zumeist, und die einzelnen werden übertönt von Forschern und Wissenschaftlern, die abseits stehen von Mir und deren Denken daher auch in die Irre gehen kann - was eben bei Experimenten von solchem Ausmaß, wie vorgesehen, die üblen Folgen nach sich zieht: daß sie die Naturgesetze nicht mehr beherrschen, daß sie Fehlschlüsse ziehen, daß sie Versuche anstellen auf falschen Berechnungen und so Kräfte auslösen werden, die einzudämmen ihnen nicht mehr gelingen wird. Die Menschen rechnen nur mit irdischen Zahlen, nicht aber mit geistigen Problemen, die zu lösen bei ihrer Gott-fremden Einstellung unmöglich sind. Aber alles ruht auf geistiger Basis, das Bestehen der Erde hat seine geistige Begründung, und die Menschen auf ihr sollen nur zu dem Ziel gelangen, das irdische Reich zu überwinden und für das geistige Reich reif zu werden, von dessen Existenz aber die Forscher und Wissend-sein-Wollenden wenig oder nichts wissen oder glauben wollen. Aber Meine Schöpfungswerke sind bis zu einem gewissen Grade doch dem freien Willen der Menschen preisgegeben, und auch an einer Zerstörung von größtem Ausmaß werden die Menschen nicht gehindert - doch ihnen selbst zum Schaden, indem alles Geschöpfliche das Leben verliert, sei es Mensch oder Tier, seien es Pflanzen oder sonstige Schöpfungen, in denen Geistiges gebunden ist zwecks Aufwärtsentwicklung. Und wenn letzteres nicht geglaubt wird, so sollte doch auf die Mitmenschen und deren Leben Rücksicht genommen werden. Doch die Menschen halten sich für klug und weise, sie glauben, eindringen zu können auch in die Gesetze der Natur, die ihnen bisher fremd waren. Sie stellen Versuche an, die sie ständig erweitern werden, bis sie ihnen-noch-unbekannte Kräfte zur Auslösung bringen werden mit dem nicht mehr vorstellbaren Erfolg einer totalen Zerstörung der Erdoberfläche, die kein geschöpfliches Wesen überstehen wird, wie es vorausgesagt ist durch Seher und Propheten seit Anbeginn dieser Erdperiode. Und Ich lasse dem Willen der Menschen seine Freiheit, aber Mein Heilsplan von Ewigkeit ist aufgebaut auf diesem Willen, weil Ich ersah von Ewigkeit, daß die Menschheit dann auch in einem geistigen Tiefstand angelangt sein wird, wo ein Herstellen Meiner Ordnung von Ewigkeit nötig ist und Ich darauf also den Heilsplan aufbauen konnte, ohne den Willen der Menschen unfrei zu machen. Denn sie sind selbst Urheber des Endes dieser Erde, sie selbst bestimmen den Zeitpunkt trotz vorangehender Warnungen und Mahnungen, trotz immerwährender Hinweise auf das Unrechte ihres Handelns, solange sie nicht im Verband stehen mit ihrem Gott und Schöpfer von Ewigkeit, Der dann auch wahrlich ihr Denken und Wollen recht leiten könnte, ohne Willenszwang anzuwenden. Aber die Menschen wollen es nicht glauben, daß sie einem solchen Zerstörungswerk der Erde entgegengehen, und anders können sie nicht gewarnt werden als durch Mein Wort, das von oben ihnen zugeleitet wird. Wenden sie aber ihre Herzen von selbst Mir zu, dann wird es auch Licht werden in ihnen, und sie werden selbst absehen von weiteren Versuchen. Doch deren sind wenige, die sich jedoch nicht durchzusetzen vermögen, obgleich sie die große Gefahr erkennen, die der Menschheit droht. Der Gegner aber sind mehr, und diese lassen nicht ab von einem Plan, der das Ende der Erde herbeiführen wird. Und sie können nicht gehindert werden der Willensfreiheit wegen und werden auch nicht von Meiner Seite aus gehindert, weil damit nach Meinem weisen Ratschluß wieder die Aufwärtsentwicklung unzähliger Wesen gefördert ist, weil Ich alles, auch das Schlechte, so zu lenken weiß, daß es doch noch gute Auswirkungen nach sich zieht, und ebendies Mein Heilsplan ist, der darum auch entsprechend Meiner Liebe und Weisheit zur Ausführung kommen wird. Amen. B.D. NR. 7372a.

 

Buch 78 7372b

Experimente. Zerstörungswerk.

26. Mai 1959. B.D. NR 7372b.

Denn Ich weiß es wahrlich, was allem von Mir einst Erschaffenen zum Heile dienet. Ich weiß, wie alles sich auswirkt, und Ich kann auch alles so in seiner Auswirkung lenken, daß es für die Entwicklung des Geistigen nur gut ist. Und so auch wird das wahrhaft satanische Vorgehen Meines Gegners in der Endzeit auch nur zur Folge haben, daß ihm wieder viel des Anhanges entrissen und in der Materie gebunden wird, also ihm und seinem Einfluß entzogen wird auf endlos lange Zeit. Er glaubt, Mir das Geistige abgerungen zu haben und es wieder selbst zu besitzen, und doch geht er dessen verlustig, und das Geistige beginnt wieder seine Aufwärtsentwicklung von neuem. Denn Meine Liebe höret nimmer auf, Meine Liebe wird immer wieder neue Entwicklungsmöglichkeiten schaffen, um dem Geistigen zur Höhe zu verhelfen. Und Meine Weisheit findet auch immer wieder neue Wege. Und ob das Wesenhafte selbst auch im Zustand des freien Willens, als Mensch, sehr oft Meinem Plan von Ewigkeit zuwider sich benimmt und die Aufwärtsentwicklung gefährdet - Ich stelle immer wieder die Ordnung her, die göttliches Gesetz ist und bleibt; aber niemals dem Geistigen zum Schaden, sondern immer mit dem Ziel der Vergöttlichung des Wesenhaften, das sich noch weit entfernt von diesem Zustand befindet. Darum kann geschehen in der Welt, was da will - Meine Liebe und Weisheit kennt jegliche Auswirkung und lenket sie immer zum Wohl des Geistigen, und letztes Ziel wird immer die Erlösung sein, die Rückkehr zu Mir und die Vollendung des Geistigen. Letztes Ziel wird sein das Erreichen des Urzustandes, wo das Wesen als Ebenbild Gottes mit Mir wird wirken und schaffen können in Seligkeit. Amen. B.D. NR. 7372b.

 

Buch 78 7403

Das letzte Gericht.

3. September 1959. B.D. NR 7403.

Es wird ein Ende sein mit Schrecken für alle, die nicht glauben. Denn sie erleben etwas, was sie nicht für möglich gehalten haben, weil es etwas völlig Außergesetzliches ist - einen Vorgang, den sie nicht einmal verfolgen können bis zum Ende, sondern selbst die Opfer sein werden, denn sie verlieren ihr Leben dabei, sie werden von der Erde verschlungen, und für keinen gibt es einen Ausweg - es sei denn, er rufet noch in letzter Stunde aus dem Herzen heraus nach Mir, daß Ich ihm helfen möge. Aber die Menschen, die das Ende erleben außer der kleinen Schar der Meinen - die entrückt werden vor deren Augen - sind schon gänzlich dem Satan verfallen, und es wird nur selten einer darunter sein, der sich bekehrt nicht allein aus Angst, sondern aus plötzlicher Erkenntnis eines mächtigen Gottes, Der ihm helfen kann. Und es werden auch die Menschen keine Zeit zur Überlegung mehr haben, denn plötzlich und unerwartet bricht das letzte Gericht über die Menschheit herein. Plötzlich und unerwartet wird Feuer aus der Erde kommen, sie wird sich spalten und verschlingen, was an Lebendem auf der Erde sich bewegt. Es wird ein Akt sein von sehr kurzer Dauer, aber von gewaltiger Auswirkung, es wird sich die Erde öffnen wie ein unersättlicher Abgrund und alles in sich aufnehmen, wie es verkündet ist in Wort und Schrift. Und es gibt keine Rettung - es ist unwiderruflich das Ende für alles, was lebt in, auf und über der Erde. Denn die Zeit ist zu Ende, die dem Geistigen für seine Entwicklung gesetzt war und vieles des gebundenen Geistigen muß in neuer Verformung seinen Entwicklungsgang fortsetzen auf der neuen Erde. Und dieses Geistige ist dankbar für die Umformung, weil es weiterschreitet in seiner Entwicklung, die ihm auf der alten Erde durch Menschenwillen schon sehr erschwert wurde. Aber das als Mensch verkörperte Geistige erfährt einen Rückschritt in seiner Entwicklung, weil es wieder aufgelöst wird in unzählige Partikelchen, die alle wieder den Weg gehen müssen durch die Schöpfungen der neuen Erde, die alle wieder gebannt werden in der festen Materie und ein überaus qualvolles Dasein wieder beginnen im gebundenen Zustand, auf daß sie einstens wieder das Stadium erreichen, wo sie sich wieder als Seele eines Menschen verkörpern dürfen. Vor dieser großen irdischen und geistigen Umänderung steht ihr Menschen nun, und die Zeit bis zum Ende verkürzt sich von Tag zu Tag. Ihr wisset nicht um die Schrecken, die vor euch liegen - ihr geht mit Ruhe dem Tag der Auflösung entgegen, der doch so viel Entsetzen in euch auslösen wird mit nachfolgender Bannung, wenn ihr nicht zu den Meinen gehört, zu denen, die glauben an Mich und - wenn sie nur schwachgläubig sind - zuvor schon abgerufen werden von der Erde, auf daß sie nicht dem Satan gänzlich verfallen, weil sie nicht standhalten könnten den Versuchungen durch den Gegner in der letzten Zeit vor dem Ende. Ihr Menschen alle, die ihr vorzeitig das Erdenleben hingeben müsset, ihr alle, die ihr eure dahingegangenen Lieben beklaget - freuet euch, denn diese sind gerettet vor dem Untergang, vor dem Verderben, dem die Menschen anheimfallen, die gottlos dahinleben und in dieser Gottlosigkeit das Ende erleben. Sie können kein Erbarmen finden bei Mir, denn Ich ermahne und warne immer wieder und so dringend die Menschen, sich auf dieses Ende vorzubereiten, ohne Gehör zu finden, und Ich kann nicht im Zwang auf sie einwirken, Ich muß ihnen ihre geistige Freiheit lassen, die sie mißbrauchen in einer Weise, daß sie des Gegners Macht stärken bis zum Ende und auch seiner Macht erliegen werden. Es gehen noch harte Kämpfe mit diesem Gegner voraus, und Ich spreche darum euch Menschen an, daß ihr in diesem Kampfe euch an Meine Seite stellet, wenn ihr siegen wollet und in Freiheit aus dem Kampf hervorgehen wollet. Und Ich werde reden bis zum letzten Tage, aber es steht euch Menschen allen ganz frei, wie ihr euch entscheidet. Aber das Ende mit Schrecken kommt für alle, die nicht glauben und Mich nicht anerkennen. Doch die Meinen werde Ich erretten aus jeder Not, Ich werde sie holen in das Paradies, und sie werden Zeugen sein des Unterganges, weil sie Meine Macht und Herrlichkeit erkennen und davon zeugen sollen ihren Nachkommen auf der neuen Erde. Amen. B.D. NR. 7403.

 

Buch 78 7405

Ankündigung eines Sternes.

5. September 1959. B.D. NR. 7405.

Was euch gegeben wird durch den Geist, das könnet ihr unbedenklich annehmen. Und so sollet ihr erfahren, daß sich auch im Universum das nahe Ende der Erde schon bemerkbar macht, daß sich kosmische Veränderungen ergeben, weil dies Gottes Wille ist, daß sich bei Beenden einer Erdperiode in jeder Weise Anzeichen bemerkbar machen, die der Mensch sich nicht natürlich erklären könnte, die ihm die Macht eines Schöpfers beweisen sollen und die also auf jenen Schöpfer allerdeutlichst hinweisen. Und diese kosmischen Veränderungen betreffen zumeist Abweichungen vom bisherigen Lauf der Gestirne, die eine andere Bahn einschlagen und solche Vorgänge für die Menschen unerklärlich sind und bleiben und doch nicht geleugnet werden können. Je näher das Ende kommt, desto häufiger werden die Menschen solche Vorgänge feststellen, zuerst wenig erkennbar, jedoch immer deutlicher hervortretend, so daß die Menschen in Wahrheit sagen können: Die Kräfte des Himmels bewegen sich. Und es wird keines Menschen Wille damit zusammenhängen, es wird allein Gottes Wille zum Ausdruck kommen, und darum könnten auch alle Menschen glauben an Gott, wenn sie nur aufmerksam solche ungewöhnliche Erscheinungen verfolgen möchten. Wer aber nicht willens ist zu glauben, der kann auch nicht deutlicher überzeugt werden vom Dasein eines Gottes und Schöpfers, Dem alle Elemente in der Natur gehorchen müssen. Wer aber Dessen achtet, der weiß auch, welche Stunde es geschlagen hat. Und so wird sich ein Stern lösen aus seiner gewohnten Bahn und den Weg nehmen zur Erde. Und dieser Stern geht seinen Weg unabhängig vom Willen der Menschen, und er bedeutet eine große Gefahr für diese, doch sein Lauf wird nicht gehemmt, weil die Erde eine Erschütterung erdulden muß, zum Schaden und zum Wohl der Menschen auf ihr. Denn viele Menschen werden ihr Leben dabei verlieren, wie es verkündet ist lange Zeit zuvor. Und die Erde wird einen Stoß erleiden. Niemand wird sich vorstellen können, in welche gefährliche Lage das ganze Gestirn kommen wird, doch zu einer völligen Zerstörung wird diese Naturkatastrophe nicht führen, aber doch von einem unvorstellbaren Ausmaß sein, daß für unzählige Menschen schon damit das Ende gekommen ist. Doch wer es überlebt, der geht nicht lange danach dem letzten Ende entgegen - einem Zerstörungsakt, den menschlicher Wille heraufbeschworen hat, das wohl Zulassung Gottes, doch nicht Sein Wille ist - während erstere kosmische Katastrophe doch noch einen erlösenden Zweck hat, daß den ungläubigen Menschen noch ein letzter Hinweis gegeben werde auf eine Macht, Die alles lenkt und nichts willkürlich geschieht. Es soll ihnen noch ein Rettungsmittel gegeben werden, ein letztes Mittel, zum Glauben zu gelangen, auf daß sie nicht verlorengehen. Es spricht Gott Selbst durch dieses Geschehen die Menschen an, die Seiner leisen Stimme nicht achten, aber Seine laute Stimme ertönet oft schmerzvoll, und es werden ihr auch viele erliegen, d.h., es werden viele zu Tode kommen, denen aber immer noch die Möglichkeit bleibt, im jenseitigen Reich nachzuholen, was sie versäumten auf Erden. Doch viele werden auch noch die Gnade haben, die letzte kurze Zeit bis zum Ende zu erleben, und auch nun wieder ist der Wille zum Glauben maßgebend, denn die Ungläubigen ziehen keinen Nutzen für ihre Seelen aus dem Erlebten. Und ihnen wird das Ende nur das Los einer Neubannung eintragen, wovor Gott in Seiner Liebe die Menschen bewahren möchte. Und darum mahnet und warnet Er zuvor schon, und Er macht die Menschen aufmerksam auf alle Erscheinungen in der letzten Zeit - und selig, wer dessen achtet, wer daran glaubt und sein Leben entsprechend lebt auf Erden. Er wird durch alles Schwere hindurchgeführt werden, und wie es auch kommt über ihn, so ist es gut für seine Seele und für sein Ausreifen auf dieser Erde. Amen. B.D. NR. 7405.

 

Buch 78 7421

Offenbarung 16,18. Stern.

3. Oktober 1959. B.D. NR. 7421.

Ein gewaltiges Beben wird die Erde erschüttern - geistig sowohl als auch irdisch wird die Erde vor einer Erschütterung stehen, wie die Menschen eine solche noch nicht erlebt haben seit Beginn dieser Epoche. Aber es ist dies vorausgesagt, denn es ist die Einleitung zum Ende, das nicht lange danach folgen wird. Es ist keine lange Frist mehr, und immer dringender werdet ihr darauf hingewiesen, weil ihr jeden Tag noch ausnützen sollet, eurer Seele zur Reife zu verhelfen, denn es eilet die Zeit, und ihr geht mit Riesenschritten dem letzten Ende entgegen. Und dann folgt eine lange Nacht für alle, die den Tag nicht genützt haben, um zu arbeiten für das Seelenheil. Denn nur wenige werden dieses letzte Ende überleben und die neue Erde bewohnen dürfen, nur wenige werden standhalten im letzten Kampf auf dieser Erde. Immer wieder werden euch Menschen die Zeichen des Endes unterbreitet, und das letzte gewaltige Zeichen ist das große Beben. Wie es zustande kommt, das ist euch schon gesagt worden: daß ein Stern sich aus seiner Bahn löset und mit Riesengeschwindigkeit auf die Erde zustrebt. Und daß ihr noch nichts davon wisset, liegt an der großen Entfernung, die dieser Stern noch zurückzulegen hat, ehe er in den Sehbereich derer kommt, die ihn wahrnehmen werden. Dann aber wird auch die Aufregung groß sein, denn jeder erkennt die Gefahr, in der sich das Gestirn Erde nun befindet, aber keiner kann etwas dazu tun, um die Gefahr zu bannen. Und diese letzte kurze Zeit, da ihr darum wisset, sollet ihr besonders gut nützen, denn keiner von euch weiß, ob er das Geschehen überleben wird, keiner von euch weiß, welches Teil der Erde besonders betroffen wird, und keiner soll damit rechnen, daß es an ihm vorübergehe, denn es ist der letzte große Mahnruf Gottes, den Er noch ertönen lässet vor dem Ende, um für ebendieses Ende Glauben zu finden und noch eine Umkehr der wenigen, die dem Gegner noch nicht gänzlich verfallen sind. Denket nicht leichtfertig über alle diese Voraussagen, lasset euch nicht beirren durch das scheinbare Aufbauwerk, das ihr weltlich beobachten könnet, sondern wisset, daß schon die Schatten der Vernichtung auftauchen, daß keine lange Zeit mehr vergeht, bis ihr Kenntnis erhalten werdet von jenem Unheil, das sich euch naht in Form eines Sternes, der aus seiner Bahn geschleudert wird, weil es Gottes Wille ist, daß die Erde von einer Erschütterung heimgesucht werde, die noch Menschen retten soll und kann, deren Wille gut ist. An Anzeichen für das nahe Ende wird es wahrlich nicht fehlen, aber dieses Anzeichen ist von gewaltiger Auswirkung, und viele Menschen werden ihr Leben dabei verlieren. Und keiner wird sich taub stellen können, denn es ist zu gewaltig, als daß es nicht alle Menschen berühren würde. Nur ist der Erfolg verschieden, denn die Menschen werden teils ihren schwachen Glauben aufleben lassen und sich Gott wieder zu eigen geben, teils aber auch den schwachen Glauben noch verlieren und sich gänzlich dem Gegner zuwenden, was in vermehrtem Jagen nach materiellem Besitz, zumeist in unrechtmäßiger Weise, zum Ausdruck kommen wird. Und es wird viel Not unter den Menschen sein. Und dann beweiset sich die rechte Glaubenskraft, die Hilfe bedeutet für jeden Menschen, der sich Gott gläubig anvertraut. Denn Er wird helfen allen denen, die Sein sein wollen, die auch in ihrer größten Not Dessen gedenken, Der allein ihnen helfen kann. Und es wird die Zeit beginnen, da noch rechte Weinbergsarbeit geleistet werden muß, um allen denen zu Hilfe zu kommen, die noch schwach sind im Geist und die Stärkung ihres Glaubens erfahren sollen. Denn dann folget die Zeit des letzten Glaubenskampfes, die noch eine letzte Entscheidung fordert von den Gläubigen, doch wer ausharret bis zum Ende, der wird selig werden. Amen. B.D. NR. 7421.

 

Buch 78 7423

Gott allein ist Herr der Schöpfung. Stern.

5. Oktober 1959. B.D. NR. 7423.

Ewig schon kreisen die Gestirne in ihrer Bahn, die vom göttlichen Schöpfer ihnen vorgeschrieben wurde und die im Schöpfungsplan auch eingehalten wird nach Seinem Willen. Und es ist ein unmögliches Beginnen, die vorgeschriebene Bahn eines Gestirnes ändern zu wollen, einen Stern aus seiner Bahn zu drängen und anders leiten zu wollen, als es vom göttlichen Schöpfer bestimmt worden ist. Und ebenso ist es unmöglich, den Lauf eines Gestirnes aufzuhalten, ihn zeitmäßig in seinem Lauf zu beschränken, also es in irgendeiner Weise zu verhindern, seinen Weg zu gehen. Das sei allen denen gesagt, die da glauben, durch eigene Erfindungen eine andere Ordnung im Schöpfungswerk Gottes herstellen zu können - die da glauben, menschliche Erzeugnisse einfügen zu können in das göttliche Schöpfungswerk, die annehmen, daß solche Versuche ohne ernsthafte schädigende Folgen in das Weltall gesendet werden können. Über den Kosmos bin immer noch Ich der Herr. Und Ich werde jedes Eindringen-Wollen in Mein Werk auch entsprechend beantworten. Es wird ein weiterer Versuch gemacht werden, und ihm werden weitere folgen, solange die Menschen nicht gehindert werden. Und Ich lasse auch solches zu, aber Ich antworte, wenn es an der Zeit ist. Denn es kann nicht mehr viel angerichtet werden durch der Menschen Vorgehen in das All - weil die Zeit abgelaufen ist, mit der die Menschheit überhaupt noch rechnen darf. Und alle Erfahrungen, die sie noch sammeln wollen, werden ihnen nichts mehr nützen, denn Ich Selbst gebiete Einhalt. Aber Ich werde in gleicher Weise antworten, denn diese Antwort wird gleichfalls aus dem All kommen, in das sie einzudringen suchen, und alle ihre Erfindungen werden nutzlos sein, das Gestirn abzuwehren und umlenken zu wollen, das sie selbst in größte Gefahr bringt. Und so bleibt es Mir überlassen, wie lange Ich der Menschen Tun dulde, aber Ich dulde es nur beschränkt, Ich kann Mich nicht einverstanden erklären mit derlei Versuchen, die keinen geistigen Zweck haben und die Menschen nur noch mehr in ihrem Glauben bestärken, Herr des Alls zu sein oder zu werden. Doch es ist bald das Ende da, und in dieser Endzeit werden die Menschen noch vieles versuchen, was nur ihre Gottlosigkeit, ihre geistige Überheblichkeit und ihre geistige Armut beweiset. Es werden noch mancherlei Versuche angestellt werden, die erheblich beitragen zur Auflösung der Erde, zum letzten Zerstörungswerk und also zum Beenden einer Erlösungsepoche, die einer neuen weichen muß, sollen Meine Geschöpfe nicht gänzlich verlorengehen. Aber ihr Menschen, die ihr Mir angehöret durch euren Willen, lasset euch nicht beeindrucken von allem, was auch geschehen mag. Bleibet immer dessen eingedenk, daß sich der Schöpfer Himmels und der Erde nicht verdrängen lässet und daß Er Seine Macht deutlich zeigen wird, ohne von Menschen daran gehindert werden zu können. Ich sehe zu und warte ab - bis der Tag gekommen ist, der vorbestimmt ist seit Ewigkeit. Denn es ist die Zeit begrenzt, die Mein Gegner in einer Weise nützt, daß die Menschen - als ihm hörig - alles tun, was er verlangt - was ihnen aber doch nicht gelingen wird. Amen. B.D. NR. 7423.

 

Buch 78 7425

Über das letzte Gericht und die neue Erde.

9. Oktober 1959. B.D. NR 7425.

Ihr könnet euch keine rechte Vorstellung machen, in welcher Weise das letzte Gericht vor sich gehen wird; aber es genüge euch, zu wissen, daß es nur ein kurzer Akt ist, dessen Zerstörungskraft alles zum Opfer fällt, und daß ihr dann keine Zeit mehr haben werdet, euer Sinnen und Trachten zu wandeln, denn alles wird sich überstürzen und euch keine Zeit lassen zum Nachdenken. Ihr werdet gerichtet in kürzester Frist, d.h. zum Leben oder zum Tode kommen in ganz kurzer Zeit. Ihr werdet entrückt werden, die ihr Mir treu bleibet bis zum Ende, oder verschlungen werden von der Erde, was erneute Bannung in der festen Materie für eure Seele bedeutet. Und nur die Menschen, in denen noch ein kleines Fünkchen Gottglaube ist, werden die Kraft haben, zu Mir zu rufen in letzter Sekunde, und noch gerettet werden, indem ihnen das Los der Neubannung erspart bleibt, wenngleich sie nicht zu der Schar der Entrückten gehören werden, aber doch ein leichteres Los ihr Anteil sein wird, daß ihnen eine Neuverkörperung als Mensch zugebilligt wird, in der sie sich dann bewähren sollen und auch können, weil die Zeit auf der neuen Erde frei ist von Versuchungen durch den Gegner, der auf lange Zeit gebunden ist, wie es geschrieben steht. Und das ist ein ungewöhnlicher Gnadenakt, der aber nur wenig in Anspruch genommen werden wird, denn die Menschheit ist am Ende völlig Meinem Gegner untertan, und selten nur wird sich noch ein Mensch lösen aus seiner Fessel angesichts des letzten Gerichtes - das furchtbar sein wird. Denn alle Menschen sehen sich einem entsetzlichen Leibestode gegenüber, doch bevor sie viel denken können, ist es schon geschehen. Und die Meinen werden Zeugen sein dieses Vorganges, weil Ich es will, daß sie Meine Macht und Herrlichkeit, Meine Gerechtigkeit und Meinen Zorn den Sündern gegenüber kennenlernen und davon zeugen, solange sie leben. Denn sie werden den Stamm bilden des Geschlechtes auf der neuen Erde. Der Vorgang der Entrückung ist ebensowenig vorstellbar, weil er völlig außergesetzlich vor sich geht und solches noch nie auf der Erde erlebt worden ist, daß die Menschen emporgehoben werden lebenden Leibes und entführt - daß Ich sie unversehrt versetze in ein paradiesisch schönes Gelände, von wo aus sie dann der neuen Erde zugeführt werden, sowie diese gestaltet ist nach Meinem Willen. Und Ich werde keine Zeit dazu benötigen, denn alles Geistige harret nur der Einzeugung in die Schöpfungswerke, die seinem Reifegrad entsprechen, um seinen Entwicklungsweg fortzusetzen. Menschliche Augen sehen nicht den Schöpfungsakt dieser neuen Erde, weshalb auch nicht der Menschen wegen eine bestimmte Zeitdauer eingehalten zu werden braucht. Und den Menschen, die entrückt sind, fehlt jegliches Zeitbewußtsein, so daß sie es nicht zu beurteilen vermögen, in welchem Zeitraum die neue Erde entstanden ist. Doch Meine Macht ist unbegrenzt, und sie wird sich zu erkennen geben bei der Schaffung der neuen Erde, denn diese wird Neuschöpfungen aufweisen, von denen ihr Menschen euch keine Vorstellung machen könnt, die euch aber übermäßig beglücken werden, die ihr diese Erde erleben dürfet. Es ist ein wahres Paradies auf Erden. Denn die Meinen hielten Mir stand im Glaubenskampf und sollen ihren Lohn erhalten für ihre Treue. Und ihr Menschen alle könntet dieses Glück erfahren, wenn ihr nur noch die kurze Zeit bis zum Ende gut ausnützen wolltet. Aber ihr glaubet nichts und tut nichts, um eure Seelenreife zu erhöhen, und darum wird ein jeder den Lohn haben, den er verdient - glückseliges Leben im Paradies auf der neuen Erde oder Neubannung in den Schöpfungen darin, um nach endlos langer Zeit wieder als Mensch über die Erde gehen zu dürfen zwecks letzter Erprobung. Amen. B.D. NR. 7425.

 

Buch 78 7427

Geistige Speisung am Tische des Herrn.

13. Oktober 1959. B.D. NR. 7427.

Ihr sollt viel geistiges Brot entgegennehmen, denn die Zeit der Dürre wird noch kommen, wo es euch unmöglich sein wird, für längere Zeit eine innige Bindung mit Mir herzustellen, wo ihr euch glücklich schätzen dürfet, wenn eure Gedanken kurze Zeit bei Mir verweilen können, und wo ihr es schwer werdet ermöglichen können, in inniger Sammlung Meiner Ansprache zu lauschen. Dann müssen diese kurzen Gedanken genügen, euch mit Kraft zu füllen, die Ich euch nicht versagen werde. Aber solange es noch möglich ist, sollet ihr die Zeit gut nützen und euch speisen und tränken lassen, sooft es geht. Ich gebe euch nur diesen guten Rat, um euch zu stärken für die Zeit, die noch vor euch liegt, denn sie wird viel Kraft von euch fordern, die ihr immer nur mit Meinem Wort empfangen könnet. Wenn eure Seele genährt wird mit Brot und Wein, dann wird sie auch widerstandsfähig sein in allen Anfechtungen, die ihr drohen. Und Ich bin jederzeit bereit, ihr diese kräftige Nahrung zu verabreichen, Ich bin immer bereit, mit Meinen Kindern zu reden und ihnen zu raten, sie zu ermahnen und zu warnen, denn Ich will nur das Beste für die Meinen, und Ich werde sie immer so führen, daß sie an Meinem Tisch sich sättigen können zu jeder Zeit. Und das sollet ihr nützen. Ihr sollt Mir oft euer Ohr leihen, ihr sollt Mir eure Herzen öffnen, ihr sollt die Herzenstür weit auftun, daß Ich eingehen kann in Mein Haus - und ihr sollt Mir dieses Haus zubereiten, was immer nur geschehen kann, wenn ihr einander in Liebe dienet, wenn ihr Mein Wort entgegennehmet und es auslebet, wenn ihr also Speise und Trank genießet und dann auch tauglich seid zur Arbeit an eurer Seele, wenn ihr lebet nach Meinem Willen, also nicht nur Hörer, sondern Täter Meines Wortes seid. Und wenn Ich euch nun einen Born erschlossen habe, aus dem das Wasser des Lebens hervorquillt, so sollet ihr auch des öfteren euch niederbeugen und trinken aus diesem Quell, und ihr alle werdet eine sichtliche Stärkung spüren, ihr werdet leichter euren Erdenpilgerlauf fortsetzen können, es wird euch nicht die Last des Lebens so drücken, wenn ihr selbst kräftig und gesund dahinschreitet und diese Kraft und Gesundheit aus der Nahrung entzogen habt, die Ich Selbst euch immer wieder darreiche. Kommet alle an den Quell und lagert euch, und sammelt euch wieder neue Kraft, und teilet von dieser Speise auch anderen aus, die bedürftig sind und müde und matt an dem Born niedersinken, um sich zu laben. Schöpfet ihnen das Lebenswasser, und reichet es ihnen dar, und ihr werdet dafür gesegnet sein. Und locket die Wanderer, daß sie den Quell aufsuchen, daß sie Rast machen und zuvor sich wieder stärken, ehe sie ihren Weg fortsetzen, der immer wieder neue Kraft erfordert, bis der Pilgerweg zu Ende ist. Ihr brauchet alle nicht schwach zu sein, ihr könnt immer neue Kraft anfordern, ihr könnt euch immer von neuem an Meinem Tisch Nahrung holen, und ihr brauchet nicht zu fürchten, daß Ich euch karg bedenke oder einmal euch die Kost versage. Immer bin Ich bereit, reichlich auszuteilen, und das sollet ihr euch zunutze machen und auch überreichlich fordern. Ihr werdet es erhalten, und es wird immer nur zu eurem Besten sein. Esset und trinket vom Lebensbrot und Lebenswein. Ich reiche euch selbst die Nahrung und den Becher für eure Seele, aber gehet nicht leichtfertig daran vorüber, auf eure eigene Kraft vertrauend, daß sie ausreiche für euren Pilgerweg. Der Weg ist steil, der nach oben führt, und ohne Kraftzufuhr nicht zurückzulegen. Dessen bleibet immer eingedenk, und darum lagert euch, wo ihr einen Quell findet, den Meine Liebe Selbst euch erschlossen hat. Es wird die Zeit kommen, wo ihr gehindert werdet durch die Tücke Meines Gegners, und dann sollet ihr des Vorrates genug besitzen, dann soll euch göttliche Kraft durchströmen, so ihr nur einen leisen Gedanken zu Mir sendet, denn Ich verlasse die Meinen nicht, Ich werde sie speisen und tränken geistig und irdisch, auch wenn es euch unmöglich scheint. Denn Meine Liebe zu euch und Meine Macht sind unbegrenzt. Amen. B.D. NR. 7427.

 

Buch 78 7440

Schutz der Engel im Glaubenskampf.

29. Oktober 1959. B.D. NR. 7440.

Und es werden euch zahllose Engel beistehen im letzten Kampf auf dieser Erde. Ihr brauchet euch nicht zu fürchten, wenn dieser Kampf entbrennen wird, denn ihr werdet Kraft empfangen und Widerstand leisten können, der von euch in diesem Kampf gefordert wird. Ihr werdet Mir treu bleiben, weil ihr innerlich so mit Kraft erfüllt seid, daß ihr keineswegs den Angriffen der Feinde zum Opfer fallet, weil Ich um euren Willen weiß, der Mir gilt, und weil Ich Meine Engel euch zusende zum Schutz und dieser Schutz ganz offensichtlich zu spüren sein wird. Es ist kein leichter Kampf, denn er wird von seiten des Gegners geführt mit Brutalität und fanatischem Eifer, aber ihr werdet das nicht so empfinden, weil ihr voll des Geistes seid, sowie die Aktionen beginnen gegen alle Menschen, die gläubig Mir anhangen und sich auch offen bekennen zu Mir in Jesus Christus. Und dieser Bekennermut wird sich steigern, und jedes erneute Bekennen wird euch mit neuer Kraft füllen, denn Ich werde Mich dann offensichtlich zu erkennen geben durch Meinen Geist, der einen jeden erfüllen wird, der Mich bekennet vor der Welt. Und diese wissen auch, welche Stunde es geschlagen hat, und sie erwarten täglich Mein Kommen. Und das gibt ihnen immer wieder Kraft, auszuhalten und der Bedrängnisse nicht zu achten. Immer wieder kommt ihnen von Meiner Seite aus Hilfe, und Meine Engel schützen sie gegen alle Angriffe des Feindes. Und solange diese euch zur Seite stehen, seid ihr ohne Gefahr, denn sie erfüllen immer nur Meinen Willen und sind selig, Mir und euch dienen zu können. Es ist bald soweit, daß sich der Antichrist hervortun wird. Und ihr ahnet es nicht, von welcher Seite er kommen wird, aber es wird für euch alle eine Überraschung sein. Doch dann sind auch die Zeichen so deutlich, daß es für euch kein Irren mehr gibt, daß ihr ihn deutlichst erkennet und euch wappnen könnt gegen sein Vorgehen. Doch zuvor werde Ich Selbst noch sprechen aus der Höhe, nur sollt ihr wissen, daß eure Mission noch nicht zu Ende ist, daß ihr diese Zeit erleben werdet und dann auch die Kraft von Mir empfanget, standzuhalten im letzten Kampf auf dieser Erde. Wen Ich anspreche durch diese Zeilen, das wird jeder fühlen, aber Ich bin bei euch allen, die ihr Mir dienen wollet, denn Ich brauche euch in der letzten Zeit des Glaubenskampfes, in der Zeit, wo es um die letzte Entscheidung geht. Ich brauche euch alle, daß ihr eure Mitmenschen aufkläret darüber, was Ich von ihnen verlange - daß alle standhalten und sich nicht ängstigen sollen, wenn sie nur des Willens sind, Mir anzugehören und Meinen Willen zu erfüllen. Und wenn sie euch hören werden, dann werden sie auch Mut fassen und Widerstand leisten, und dann kann der Gegner nicht wider diese Gläubigen an. Er muß ablassen von ihnen, weil Meine Engel schützend vor allen denen stehen, die Mein sein und bleiben wollen. Aber der Kampf wird entbrennen und nicht nur gegen einzelne Gläubige, sondern gegen alles geistige Streben gerichtet sein. Doch nur, die lebendigen Glaubens sind, die Meiner von Mir gegründeten Kirche angehören, die werden ihn siegreich bestehen, denn sie werden kämpfen unter Meinem Panier, geleitet und geschützt von dem Heer unsichtbarer Streiter, die alle Mir und der Gerechtigkeit dienen - bis der Tag gekommen ist, da Ich die Meinen holen werde und sie befreie aus größter Not und Bedrängnis - bis der Tag des Gerichtes gekommen ist, der nicht lange danach folgen und allem irdischen und geistigen Kampf ein Ende setzen wird. Amen. B.D. NR. 7440.

 

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