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Bertha Dudde Botschaften

Autor: Bertha Dudde 1.4.1891 - 18.9.1965
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Buch 76

B.D. NR. 7102 - B.D. NR. 7245
24.4.1958-4.1.1958
7145 7151 7159 7166

 

Buch 76 7145

Auch das kleinste Geschehen ist in der Liebe und Weisheit Gottes begründet.

15. Juni 1958. B.D. NR. 7145.

Nichts soll euch Anlaß geben, zu zweifeln an Meiner Liebe, Weisheit und Macht. Immer nur sollet ihr an einen Gott denken, Der in Seiner Weisheit jedes, auch das kleinste Geschehen vorbedacht hat und Dessen Liebe immer einen Zweck damit zu erreichen sucht. Ihr Menschen könnet zwar weder Meinen Heilsplan übersehen noch recht verstehen, weil euer Denken noch begrenzt ist. Ich aber sehe Ewigkeiten voraus, Ich weiß, wie die Auswirkungen jedes kleinsten Geschehens sind und daß immer auch Seelen dadurch zur Reife kommen können. Und darum sollt ihr alles Mir überlassen und auch für alles Verstehen aufzubringen suchen - ihr sollt wissen, daß immer Meine Liebe, Weisheit und Macht dahintersteht - und ob euch das noch so zweifelhaft erscheinen mag. Denn auch die finstere Welt steht unter Meinem Willen, und wenn ihre Kräfte auch die schlechtesten Absichten verfolgen, so muß doch vorerst Meine Zulassung ihnen die Ausführung ermöglichen, und auch solche Zulassungen erkenne Ich mitunter als segensreich für euch, weshalb Ich also jenen Kräften ihr Wirken nicht gänzlich unterbinde. Nur glauben sollet ihr an Meine Liebe, Weisheit und Macht. Ihr verstehet vieles nicht und könnt es auch nicht verstehen, solange ihr noch nicht im Licht der Erkenntnis steht. Aber daß ihr aus Meiner Liebe einst hervorgegangen seid, das sollet ihr glauben und auch, daß diese Meine Liebe ewiglich nicht mehr vergehen kann. Und ist es euch möglich, ganz fest und überzeugt an Meine Liebe zu glauben, dann wird es euch auch leichtfallen, alles von diesem Standpunkt aus anzusehen. Und das sichere Gefühl, euch in Meiner Liebe geborgen zu wissen, wird euch beseligen und euch auch den inneren Frieden geben. Ihr werdet euch Mir vollgläubig hingeben, immer in der Gewißheit, daß nur das über euch kommen kann, was euch zum Heil gereicht, denn daß Mir alle Macht zu Gebote steht, werdet ihr nicht bezweifeln; und auch unbegrenzte Weisheit werdet ihr Mir nicht aberkennen, weil alles Geschöpfliche um euch diese beweiset. Und nun werdet ihr auch wissen, was Ich unter Anerkennen Gottes, unter dem Glauben an Gott verstanden haben will. Daß ein höchstes Wesen über euch Menschen ist, werden nur die wenigsten leugnen, aber erst die Überzeugung, daß dieses Wesen in Sich Liebe, Weisheit und Macht ist, kann Ich werten als Anerkennung Meiner Selbst. Und diese Überzeugung sollet ihr alle zu gewinnen suchen, und es gehört dazu auch, daß ihr nicht zweifelt an Meiner Vollkommenheit, wenn euch Geschehen oder Erleben unbegreiflich erscheinen, wenn ihr sie nicht mit Meiner Liebe, Weisheit oder Macht in Einklang zu bringen vermögt. Ich stehe über allem, Ich weiß um alles, Ich regiere Himmel und Erde, die lichtvolle und auch die finstere Welt. Und daß Ich auch den verschiedenen Kräften eine gewisse Freiheit lasse, ist auch nur begründet in Meiner Liebe, Weisheit und Macht, denn letzten Endes dienet alles zur Vollendung, wenn es nur recht ausgewertet wird. Ist aber in euch Menschen dieser tiefe Glaube erwachsen, dann werdet ihr getragen über die schwersten Schicksalsschläge hinweg, denn sie werden euch nicht sonderlich berühren, weil ihr euch immer in Meiner Liebe geborgen wisset, die wahrlich nicht anders als segenbringend an euch handeln kann - was einmal auch hell eurem geistigen Auge wird ersichtlich sein und ihr dann auch die vielen unnötigen Sorgen und Gedanken werdet sehen, die euch im Erdenleben belastet haben. Meine Liebe, Weisheit und Macht umhegt wahrlich jeden einzelnen von euch Menschen, keiner braucht sich zurückgesetzt zu fühlen, allen gilt die gleiche Sorge um ihr Seelenheil, allen will Ich Hilfe bringen, alle will Ich zurückgewinnen für Mich, allen will Ich den Weg ins Vaterhaus zeigen. Aber die Mittel sind bei allen verschieden, deren Anwendung Erfolg verspricht. Doch die gleiche Liebe, Weisheit und Macht steht immer dahinter, was auch an oder um euch sich abspielt. Und wenn ihr euch bedenkenlos Mir anvertraut, dann habt ihr eigentlich alles getan, was ihr auf Erden tun sollt, denn eure gänzliche Hingabe an Mich macht es Mir nun möglich, Meinen Willen in euch einströmen zu lassen, und dann werdet ihr auch nach Meinem Willen leben. Ihr seid dann zurückgekehrt zu Mir, und euer Erdenwandel geht nun auch erfolgreich zu Ende, ihr werdet bald das Erdenleben vertauschen können mit dem Leben im geistigen Reich, wie ihr auch blitzschnell alle Zusammenhänge erkennen und Mir nur Lob und Dank singen werdet, daß Ich euch diesen Erdenweg zurücklegen ließ. Zweifelt niemals an Meiner Liebe, Weisheit und Macht. Dann erkennet ihr Mich lebendig an, und dann ist nur noch ein kleiner Schritt nötig zu eurer Vollendung. Amen. B.D. NR. 7145.

 

Buch 76 7151

Naturkatastrophe vor dem Ende.

22. Juni 1958. B.D. NR. 7151.

Es wird die Erde in ihren Grundfesten erschüttert werden, weil einmal noch die Menschen ganz deutlich hingewiesen werden sollen auf das Ende, weil einmal der Gedanke an den Tod in ihnen aufsteigen soll, wenn sie sich Gewalten ausgeliefert sehen, gegen die sie machtlos sind. Wie diese Erderschütterungen zustande kommen, danach werden wohl viele Menschen fragen, aber die schnell aufeinanderfolgenden Ereignisse werden ihnen keine Zeit lassen, sich Antwort zu geben. Denn es erfolgen nun in einzelnen Gebieten auf der Erde Detonationen von größtem Ausmaß, die den Menschen jede Denkfähigkeit nehmen, denen sich dann ein Wüten der Naturelemente anschließt, dessen Folgen unvorstellbar sind und erst nachher von den Überlebenden übersehen werden können. Und diese werden dann geneigt sein, zu glauben, daß menschliche Forschungsversuche die Ursache gewesen sind zu jenem unfaßbar großen Zerstörungswerk. Doch sie irren. Es ist Meine Stimme, die so gewaltig ertönet und ertönen muß, weil die Menschen Mir nicht mehr Gehör schenken, wenn Ich sie leise anspreche, und um ihrer selbst willen ein letztes Rettungswerk vor dem kurz darauf folgenden Ende noch nötig ist. Unzählige Menschen werden ihr Leben dabei verlieren, gute und böse Menschen werden dem Zerstörungswerk zum Opfer fallen, aber es kann den Überlebenden noch zum Segen gereichen, wenn sie ihre Lehren daraus ziehen, wenn sie Mich erkennen lernen und fortan den Weg mit Mir wandeln. Schon lange kündige Ich dieses Ereignis an, doch Glauben finde Ich wenig, weil sich die Menschen keine Vorstellung machen können von einem so gewaltigen Naturgeschehen und weil auch ein solches noch nicht erlebt worden ist seit Beginn dieser Erdperiode. Doch Erwähnung ist dessen immer getan worden, und wenn die Menschen nur einen Funken Glauben haben an Mein Wort, dann würden sie auch einmal damit rechnen, was ihnen angekündigt wurde lange Zeit zuvor. In der Endzeit jedoch ist jeglicher Glaube geschwunden, und selbst den Meinen fällt es schwer, diese Ankündungen ernst zu nehmen, obwohl sie willig sind und Mir in Liebe immer verbunden. Aber plötzlich und unerwartet werden sich die ersten Anzeichen bemerkbar machen, daß sich kosmische Veränderungen zeigen, daß scheinbar alles aus der gesetzlichen Ordnung gerät; es werden seltsame Beobachtungen gemacht werden am Sternenhimmel, es werden bedrohliche Verfinsterungen eintreten für kurze Zeit, aber immer wieder wird eine scheinbare Ruhe danach sein, bis sich die Naturelemente entfesseln werden so schnell und furchtbar, daß keinem Menschen Zeit bleibt zur Überlegung, daß es dann nur eine Hilfe gibt, gedanklich zu Mir zu rufen um Beistand in größter Not und Gefahr. Alle Menschen, die zuvor Kenntnis genommen haben - auch wenn es ihnen nicht glaubhaft schien - stehen in einer großen Gnade, weil sie um diesen einzigen Weg wissen und nur Mich anzurufen brauchen im Geist und in der Wahrheit. Aber auch viele von ihnen werden nicht fähig sein zu denken, und allen diesen gebe Ich nur den Rat, sich zuvor schon an Mich zu wenden, daß Ich ihnen beistehen möge - und Ich nehme diese Bitte an, weil sie Mir auch ihren Glauben beweisen, den Ich dann sichtlich stärken will. Wie sich das Geschehen abspielen wird, braucht euch Menschen nicht erklärt zu werden, denn es würde euch zu nichts dienen; aber daß es sich abspielen wird, daß es alles übertreffen wird an Not und Elend, was bisher geschah, das könnet ihr glauben. Und ihr könnet auch mit innerer Gewißheit euren Mitmenschen davon Kunde geben, denn es kann nur von Segen sein, zu wissen, daß alles vorbestimmt ist von eurem Gott und Schöpfer, doch nicht, um euch zu schaden, sondern nur um euren Seelen zu nützen, die sich in äußerster Gefahr befinden verlorenzugehen. Denn kurze Zeit danach folgt das Ende dieser Erde, das aber nicht von Mir aus heraufbeschworen wird, sondern durch menschlichen Willen stattfindet, den Ich aber nicht hindere, alles-zerstörende Versuche auszuführen, weil auch für die entgeistete Menschheit die Zeit gekommen ist, wo eine Scheidung stattfinden muß - weil alles aus der Ordnung-Getretene wieder zur Ordnung geführt werden soll, auf daß die ins Stocken geratene Aufwärtsentwicklung nun wieder ihren Fortgang nehmen kann auf einer neuen Erde, die Meine Liebe, Weisheit und Macht wiedererstehen lässet nach Meinem Heilsplan von Ewigkeit. Amen. B.D. NR. 7151.

 

Buch 76 7159

Irdische Pläne. Gottes Heilsplan.

4. Juli 1958. B.D. NR. 7159.

Noch sind weite Kreise der Menschen von einem Wahn befangen, denn sie streben umfassende weltliche Verbesserungen an, sie glauben, sich bisher unerschlossene Kräfte nutzbar machen zu können; sie planen für lange Zeiten voraus und wollen angeblich der Menschheit Erleichterungen oder Besserungen schaffen, die aber alle nur darauf hinauszielen, sich ein angenehmes Erdenleben zu gestalten - die also keineswegs geistige Erfolge wären. Die Menschen lassen sich auch von solchen Gedanken und Plänen nicht abbringen, sie sind davon überzeugt, daß die nachfolgenden Menschengeschlechter den Nutzen ziehen werden von ihren Bemühungen, wenn sie selbst sich dessen nicht erfreuen dürfen. Sie rechnen mit der Zukunft wie mit etwas Selbstverständlichem und ahnen nicht, wie schnell einmal alles zu Ende sein wird. Wohl tauchen überall Gerüchte auf über ein nahes Ende, denn überall sind Menschen, die einen geistigen Weitblick besitzen, die um kommende Ereignisse wissen, die sich auf der Erde und unter den Menschen abspielen werden, doch die Mahnungen oder Hinweise derer bleiben unbeachtet, weil sie durchaus nicht in den Plan passen, den der größte Teil der Menschen schon mit allem Eifer verfolgt: irdische Umwälzungen solcher Art, an denen sich die Menschheit zu erfreuen gedenkt. Doch der Willensfreiheit der Menschen wegen kann auch ihr Denken nicht zwangsweise anders gelenkt werden. Und so ergeben sich natürlicherweise zweierlei Anschauungen unter der Menschheit - gegenwartsbewußt die eine und zukunftsfreudig die andere. Der Geist-geweckte Mensch planet nicht weit voraus, denn er ersieht die Zeit für gekommen, wo sich alles zuspitzt und das Ende täglich zu erwarten ist. Doch der geistig-blinden Menschen gibt es weit mehr, und diese sind unentwegt darauf bedacht, alle irdischen Vorteile auszunützen und sich selbst oder ihren Nachkommen eine gesicherte Zukunft zu schaffen. Und jeder verfolgt seinen Weg, nur daß ersterer zum Ziel kommt, während letzterer lange Irrwege geht und zuletzt ein Opfer seines verblendeten Denkens sein wird. Denn alles Geschehen ist vorbestimmt im Heilsplan von Ewigkeit. Und so also auch geht eine Erdperiode zu Ende, und es beginnt eine neue. Und es werden alle Pläne zunichte werden, die von Menschen entworfen wurden, weil das, was jene Menschen anstreben, nicht mehr für die neue Erde zulässig ist - weil es vielmehr den letzten Anlaß gibt zur Auflösung und Umformung dieser Erde, wenn die Zeit erfüllt ist, die euch Menschen gesetzt wurde zur Freiwerdung aus der Form. Keiner von euch Menschen kann sich selbst das sichern, was er begehrlich anstrebt, sowie es sich um irdische Erfolge oder Besitz handelt. Aber die geistige Vollendung zu erreichen, das braucht ihm nicht unsicher zu scheinen, denn hat er nur einmal dieses Streben in sich, dann wird er auch unterstützt von seiten Gottes in jeder Weise. Und er braucht weder ein Ende dieser Erde noch den eigenen Tod zu fürchten, seine Zukunft liegt strahlend hell vor ihm, doch anders, als die Weltmenschen es sich wünschen. Doch jeder empfängt, was er begehrt - nur kann und wird das Irdisch-Materielle, das die Gedanken der meisten Menschen bewegt, sie wieder in Bann schlagen, sie werden unter seiner Fessel leiden müssen wieder Ewigkeiten hindurch, aber sie haben sich auch selbst das Los geschaffen, denn auch die Freiheit zu erlangen ist ihnen möglich gewesen, solange sie noch auf Erden weilten. Und allen Menschen gehen Hinweise und Warnungen zu, die sie zur Besinnung bringen könnten. Doch wie der Wille des Menschen ist, so ist auch sein Los - und eines jeden Menschen Wille ist frei. Amen. B.D. NR. 7159.

 

Buch 76 7166

Gottes Lenkung aller Seiner Weinbergsarbeiter.

15. Juli 1958. B.D. NR. 7166.

Ihr werdet geführt, wie es Meine Weisheit erkennt als segenbringend für euer und der Mitmenschen Seelenheil. Alles, was geschehen kann, um den Seelen zu Hilfe zu kommen, die sich in geistiger Not befinden, das wird von Mir aus gefördert, sowie ihr selbst nur in Meiner Begleitung durch das Erdenleben zu gehen begehrt, sowie ihr selbst euch also bewußt von Mir leiten lasset und euer Wille Mir keinen Widerstand leistet. Es ist das Erlösungswerk gewaltig, das sich überall - in der Erdensphäre wie auch im geistigen Reich - abspielt. Es wird mit allem Eifer um die Seelen derer gerungen, die zu schwach sind, um sich von Meinem Gegner lösen zu können. Und so muß Ich überall Hilfestellung leisten, Ich muß zusammenführen die Wissenden mit den Unwissenden, Ich muß Meinen Knechten ihr Tätigkeitsfeld zuweisen und also in jeder Weise nachhelfen, wo die Kraft Meiner Knechte nicht ausreicht oder der Widerstand der irrenden Seelen noch zu groß ist. Denn Meine unendliche Liebe treibt Mich dazu, Mich derer anzunehmen, die in Not sind, und Meine unübertreffliche Weisheit kennt die Mittel und Wege zum Erfolg. Und Ich kenne die Meinen, und die Meinen kennen Mich. Räumliche Trennungen werde Ich überbrücken, die seltsamsten Verbindungen anknüpfen und euch also offensichtliche Beweise geben, daß ihr gelenkt und geführt werdet von einem höheren Willen. Doch erkennen werden nur wenige Menschen eine solche Führung. Aber es wird auch Meine Herde nur klein sein am Ende, denn trotz Meiner übergroßen Liebe mache Ich nicht den Willen des Menschen unfrei, der darum selbst bestimmt, ob sich der Mensch Meiner Herde anschließet, ob er dem Lockruf des Hirten folgt. Und weil Ich also den Willen des Menschen nicht unfrei mache, besteht eure Aufgabe darin, auf diesen Willen einzuwirken und euren Mitmenschen, die ihr in geistiger Not wisset, Kenntnis zu geben über ihre eigentliche Erdenaufgabe und ihr Ziel. Und dazu benötige Ich euch, Meine Diener auf Erden. Ihr sollet das zur Ausführung bringen, was Ich Selbst wohl tun möchte, doch der Willensfreiheit wegen nicht tun kann: Ihr sollt ihnen Mein Wort bringen, ihr sollt Mir taugliche Werkzeuge sein, durch die Ich Selbst zu den Menschen sprechen kann. Und um dieses Zweckes willen werdet ihr Menschen geführt an jene Türen, die sich euch öffnen, durch die ihr nun einen Lichtschein einstrahlen lassen könnt, der so manchen Menschen veranlassen wird, den Spalt weiter zu öffnen und zuletzt die Tür seines Herzens so weit aufzutun, daß Ich Selbst nun eintreten kann und ihm helles Licht bringe, auf daß er ewiglich nicht mehr im Dunkeln zu wandeln brauchet. Was für euch selbstverständlich ist, daß Ich spreche zu Meinen Kindern, das können jene Menschen noch nicht begreifen, und gerade diesen Beweis Meiner Liebe ihnen kundzutun ist eure Aufgabe. Ihr sollt reden, wo nur ein Ohr sich euch zuneigt, denn ihr sollt immer wissen, daß kein Mensch willkürlich euren Weg kreuzet, daß jede Begegnung schon in Meinem Heilsplan von Ewigkeit vorgesehen ist, daß nichts geschehen kann ohne Meinen Willen oder Meine Zulassung und daß alles Anlaß sein kann zu einem geistigen Fortschritt - auch wenn ihr es nicht erkennt oder kein Erfolg für euch ersichtlich ist. Doch sowie ihr Mir nur eure Bereitwilligkeit erklärt habt, Mir Mitarbeiter sein zu wollen, stelle Ich euch auch an den rechten Platz, und Ich nehme nun eure Tätigkeit in Anspruch, und ihr führet nun gleichsam nur Meinen Willen aus. Darum brauchet ihr auch keinerlei Bedenken zu haben, daß ihr etwas tun könntet, was Meinem Willen nicht entspricht. Eure Hingabe an Mich, eure Bitte um Meinen Segen, macht euch frei von jeder eigenen Verantwortung, denn nun denke und handle Ich für euch, und ihr seid nur die Ausführenden Meines Willens.

Und da Mein Wille immer nur der Erlösung irrender Seelen gilt, wird also eure Tätigkeit nur das gleiche Ziel verfolgen, ihr werdet Mir also nur rechte Knechte sein, die im Auftrag ihres Herrn wirken und schaffen zum Segen der Menschen auf Erden und der Seelen im jenseitigen Reich. Amen. B.D. NR. 7166.

 

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