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Bertha Dudde Botschaften

Autor: Bertha Dudde 1.4.1891 - 18.9.1965
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Buch 74

B.D. NR. 6868 - B.D. NR. 6999
9.7.1957-22.12.1957
6875 6878 6882 6923 6934  6954 6970 6971 6979

 

Buch 74 6875

Welche Kräfte lösen Naturkatastrophen aus?

20. und 21. Juli 1957. B.D. NR. 6875.

Mit jeder geistigen Gabe empfanget ihr Meinen Liebebeweis, denn ihr sollet nicht in der Finsternis bleiben, ihr sollet zunehmen an Licht und Kraft, an Erkenntnis und starkem Willen, der Erkenntnis gemäß zu leben und zu wirken auf Erden. Denn jede Tätigkeit in Blindheit des Geistes, in verkehrtem Denken, ist unnütz für die Seele, und da Ich will, daß eure Seele ausreife auf Erden, muß also auch eure Tätigkeit zweckvoll sein, was immer nur das Licht der Erkenntnis bewirken kann. Und so gebe Ich euch immer wieder Licht, wo es in euch noch dunkel ist. Ich belehre euch wahrheitsgemäß, Ich gieße Meinen Geist immer wieder aus über euch, sowie ihr das geöffnete Gefäß Mir entgegenhaltet, daß Ich es füllen kann, sowie euer Herz nach Meiner Ansprache verlangt. Es sind noch sehr oft irrige Gedanken in euch, besonders dann, wenn ihr euch nicht frei machen könnet von einem Wissen, von einem Gedankengut, das nicht auf dem Wege des Geistes zu euch gelangt ist, das nicht Wirken des Geistes" genannt werden kann, sondern verstandesmäßig erworben und vielleicht mit Geistesergebnissen vermengt worden ist, weshalb ihr an dessen Wahrheit nicht zweifelt. Aber es ist keine reine Wahrheit, und ihr könnet darum auch nicht eher zur völligen Klarheit kommen, bis ihr von jenem Gedankengut euch frei machet, bis ihr bereit seid, es hinzugeben, weil dann erst Helligkeit in euch ist, die strahlend jeden Winkel eures Herzens erleuchtet. Das wird nur der begreifen können, der immerwährende Verbindung hält mit Mir, der darum auch sofort erkennt, wenn Irrtum sich ihm nahen will - weil diese Erkenntnis Folge der innigen Verbindung mit Mir ist. Und so auch könnet ihr alle euch von Irrtum frei machen durch diese innige Bindung mit Mir. Denn dann dulde Ich es nicht, daß ihr euch in irrigem Denken bewegt, und leite euch in irgendeiner Weise die Wahrheit zu: Der schöpferische Vorgang erfordert Kraft - das wird euch allen klar sein. Kraft ist Meine Liebeausstrahlung, die widerstandslos angenommen wird. Also kann sich schöpferisch nur das Wesen betätigen, das sich freiwillig öffnet zum Kraftempfang, das also Mir zugewandten Willens ist und darum auch Mir keinerlei Widerstand entgegensetzt, der jegliche Liebeanstrahlung Meinerseits wirkungslos machen würde. Daraus geht hervor, daß Mein Liebekraftstrom immer nur durch die Wesen fließen kann, die sich Mir schon angeschlossen haben, die nicht mehr gezählt werden können zu Anhängern Meines Gegners, denn diese stehen selbst noch gegnerisch zu Mir, ansonsten sie nicht mehr seine Anhänger wären. Diese Wesen also können sich weder am Erschaffen noch am Zerstören des Erschaffenen beteiligen, weil ihnen dazu jegliche Kraft mangelt - eben weil sie diese Meine Kraft abwehren durch ihren Widerstand. Ich spreche aber immer von Wesen - von ichbewußtem Wesenhaften, Ich spreche von jenen einst gefallenen Urgeistern, die als Einzelwesen ihren Fall in die Tiefe antraten und die als Einzelwesen auch ihre Rückkehr zu Mir wieder antreten müssen. Zu ichbewußten Wesen aber wurden die einst gefallenen Urgeister erst wieder im Stadium als Mensch - während ihnen zuvor - als aufgelöstes Geistiges - das Ichbewußtsein fehlte. Nur im Zustand des Ichbewußtseins kann das Wesen im freien Willen Meine Liebekraft annehmen oder auch wieder zurückweisen und auch nur in diesem Zustand schöpferisch oder auch zerstörend sich betätigen. Nun aber sind auch von euch Menschen Zerstörungen zu beobachten, die euch zu falschen Vermutungen Anlaß geben. Es sind dies die Zerstörungen oder Einflüsse, die durch Naturgewalten, durch Elementarkräfte, vollzogen werden, die euch glauben lassen, daß sich Kräfte der Finsternis durch jene äußern. Und ihr müsset nun erst darüber belehrt werden, was jene Naturgewalten im Grunde sind, wessen Willen und welcher Macht sie unterstehen - ihr müsset wissen, daß Ich allem Geistigen eine gewisse Freiheit lasse, sowie es sich schon im Mußzustand etwas emporgearbeitet hat und nun vorübergehend auch ungebunden sein kann, d.h., wenn es eine Form vorzeitig verlassen mußte und in eine neue Verformung noch nicht eingegangen ist. Dann ist also von seiten der Menschen entgegen Meiner gesetzmäßigen Ordnung eingegriffen worden, das frei gewordene Geistige empört sich über den widerrechtlich abgebrochenen Entwicklungsgang und tobt sich aus. Und es steht dieses Recht ihm auch zu, denn die vorzeitige Freiwerdung ist für das Geistige keine eigentliche Freiheit, sondern vielmehr eine Pein, wofür es sich rächen will an der Menschheit, die ihm diese Pein bereitet hat. Es macht sich das besonders bemerkbar, wenn aus Gewinnsucht, aus Habgier, die Lebensdauer pflanzlicher Schöpfungen verkürzt wird, wenn normales Wachstum unterbunden wird, wenn also durch menschlichen Willen Naturschöpfungen zerstört werden, die nach Meinem Schöpfungs- und Heilsplan auch ihrem Zweck dienen, und darum also widerrechtlich ihre Zweckerfüllung verhindert wird. Das gleiche gilt auch, wenn zweckdienliche irdische - d.h. durch Menschenhand errichtete Schöpfungen böswillig zerstört werden, so daß das in jener Materie gebundene Geistige vorzeitig daraus frei wird. Und Ich hindere also dieses Geistige nicht daran, daß es nun im Zusammenschluß sich elementar betätigt - aber Ich setze ihm auch dafür nur eine gewisse Zeit, um es dann wieder zu binden zwecks Weiterentwicklung. Doch gewaltige Kraftäußerungen, wie sie in Naturkatastrophen erkenntlich sind, müssen wieder anders begründet und bewertet werden. Mir ist der Grad des Widerstandes alles Geistigen bekannt, und so weiß Ich auch, wann er nachläßt, wann das in der festen Materie Gebundene eine Lockerung seiner Fessel vertragen kann. Diese geistigen Wesenheiten versuchen sich in ihrer Kraft, indem sie sich zusammenschließen, um ihre Fesseln zu sprengen. Da der Widerstand gegen die Liebekraft - die sie bisher umhüllte in Form von Materie - schon schwächer geworden ist, ist auch die Kraft des Geistigen in gleichem Maß stärker geworden, und Ich verwehre nun diesem Geistigen nicht, daß es sich mit Gewalt selbst die nächste Entwicklungsform schafft. Ich lasse also zu, daß sich noch völlig unausgereiftes Geistiges zeitiger aus dem bisherigen Zustand befreit, was in Form von Naturkatastrophen kleineren oder auch größeren Ausmaßes geschieht, in Eruptionen, Erdbeben, also solchen Naturkatastrophen, die im Inneren der Erde ihren Ausgang haben und somit als Kraftäußerungen des dort gebundenen Geistigen anzusehen sind. Es ist dies aber keineswegs Zerstörungsdrang als Zeichen verstärkter Widersetzlichkeit gegen Mich und somit Wirken oder Einfluß Meines Gegengeistes, sondern es ist nur der Drang nach anderer leichterer Verformung, zwar dem Wesenhaften unbewußt, aber durch Nachlassen des Widerstandes naturgemäß in dem Geistigen erwachend, dem Ich darum nicht wehre, weil dieses Geistige zur weiteren Entwicklung doch wieder gebunden wird, um Mir Schritt für Schritt wieder näherzukommen. Mag es auch euch Menschen scheinen, als seien die Kräfte Meines Gegners am Wirken - er selbst kann nichts an Meinen Schöpfungswerken wandeln oder zerstören, und alle derartigen Ereignisse sind Meinem Willen und Meiner Macht zuzuschreiben, aber sie haben auch alle gleichzeitig einen geistigen Zweck - selbst wenn zahllose Menschenleben ihnen zum Opfer fallen. Denn auch dem noch in den Erdschöpfungen gebundenen Geistigen wird die Möglichkeit gegeben, seinen Entwicklungsweg fortzusetzen. Und auch das Beenden des Erdenlebens eines Menschen hat seine Begründung, und Meine Liebe und Weisheit lässet wahrlich nichts zu Schaden kommen, so daß alles für die Seele des einzelnen betroffenen Menschen zum Vorteil sein wird. Was also der Mensch als Unglück ansieht, braucht kein Unheil zu sein - es sei denn, er verliert dadurch seinen Glauben und gibt sich Meinem Gegengeist völlig in die Gewalt. Dann aber war er schon vorher dessen Anhänger im freien Willen, und seinen Willen kann er ebenso auch noch wandeln, eben weil er frei ist. An jeglichem naturmäßigen Wirken, das Verheerungen oder Zerstörung anrichtet, kann aber nur das Geistige beteiligt sein, das entweder noch in festester Form gebannt ist und sich selbst zu befreien sucht oder das widerrechtlich aus schon leichterer Form befreit wurde und sich austobt, weil sein Entwicklungsgang vorzeitig abgebrochen wurde. Niemals aber können geistige Wesen sich in solcher Weise zerstörend äußern, die sich im Auftrag Meines Gegners betätigen, weil diesen Wesen, die ichbewußt sind, für ein solches Wirken keine Kraft zur Verfügung steht. Die irdischen Schöpfungen sind wohl das Bereich Meines Gegners, weil sein Anhang darin gebannt ist - doch sie werden allein nur von Meinem Willen regiert, und alles Gebundene steht unter Meinem Gesetz. Amen. B.D. NR. 6875.

 

Buch 74 6878

Gericht heißt neu richten - einordnen.

25. Juli 1957. B.D. NR 6878.

Gerichtete Wesen seid ihr alle, d.h. eurem Geisteszustand entsprechend gebunden. Und wenn euch also ein nahes Gericht angekündigt wird, das mit dem Ende dieser Erde verbunden ist, so bedeutet das, daß alles Geistige erneut seinem Reifezustand gemäß gerichtet" wird, also die Form beziehen muß, die diesem Zustand entspricht.... daß also die Ordnung wiederhergestellt wird, die Gesetz ist von Ewigkeit. Ihr befindet euch alle noch im Gericht, solange ihr noch nicht als freie geistige Wesen das geistige Reich beleben dürfet, solange ihr noch den Gang über die Erde gehet, bewußt oder unbewußt als-in-den-Schöpfungswerken-gebunden. Ihr befindet euch so lange im Gericht, wie ihr noch nicht frei seid. Es ist aber nicht ein Strafzustand unter Gericht zu verstehen. Es ist wohl ein Akt der Gerechtigkeit Gottes, der aber immer auch in Seiner Liebe und Weisheit begründet ist, niemals aber als Strafakt Seinerseits angesehen werden darf, denn Gott will nur retten, niemals aber verdammen. Es ist die Rettung jedoch nur möglich innerhalb der Ordnung von Ewigkeit, und wird diese Ordnung umgestoßen, was durch den freien Willen des Menschen wohl möglich ist, so muß sie also immer wiederhergestellt werden - es muß gerichtet werden, was aus der Ordnung herausgetreten ist. Und ein solcher Akt der Neueinordnung steht euch Menschen und auch dem auf dieser Erde gebundenen Geistigen bevor. Denn am Ende einer Erdperiode ist ein völliges Chaos geistig und irdisch. Durch das Wirken des Gegners von Gott ist alles in Unordnung geraten und eine geistige Aufwärtsentwicklung darum unmöglich geworden. Daß sich die Menschen am Ende verantworten müssen vor ihrem Gott und Schöpfer, ist also so zu verstehen, daß der Geisteszustand jedes einzelnen nicht vor Gott verborgen gehalten werden kann, daß Ihm alles offensichtlich ist und Er darum auch weiß um dessen Los, um die Sphäre, in der die Seele nun Aufenthalt nimmt, oder um die Formen, die eine wieder-aufgelöste Seele beziehen muß in ihren einzelnen Partikelchen. Denn alles ist Ihm offenbar, und Sein Richteramt besteht in der Neueinordnung alles Geistigen - was also gleich ist den Begriffen von Seligkeit und Verdammung. Seine Gerechtigkeit und Seine Liebe sind bestimmend, denn auch der Zustand der Bannung ist nur ein Mittel, dem gefallenen Geistigen wieder zur Höhe zu verhelfen, aber er kann nicht übergangen werden, weil solches die Gerechtigkeit nicht zulassen könnte. Und darum muß auch das Gericht gefürchtet werden von den Menschen, die aus der göttlichen Ordnung herausgetreten sind, denn es kann ihnen nichts anderes eintragen als eine Neubannung in den Schöpfungen, weshalb auch nicht eindringlich genug dessen Erwähnung getan werden kann, weil die kurze Zeit bis zum Ende noch ausreicht zu einer Wesenswandlung, wenn der Mensch diese ernstlich anstrebt. Denn die Liebe und Barmherzigkeit Gottes sucht noch alles zu retten vor dem Ende, was Ihm nicht ganz widersetzlich ist. Er hilft auch dem größten Sünder, aber Er kann nicht Seine Gerechtigkeit ausschalten und beglücken den, der es nicht verdient. Amen. B.D. NR. 6878.

 

Buch 74 6882

Endprophezeiungen. Gehört ihr zu den Meinen.

30. Juli 1957. B.D. NR. 6882.

Wer sich zu den Meinen zählt, der weiß es auch, daß die Endzeit angebrochen ist, daß die Menschheit vor einer Wende steht, geistig und irdisch. Denn den Meinen sagt es der Geist, die Meinen können durch den Geist in sich angesprochen werden, und sie vernehmen Meine Stimme, sei es direkt oder auch gedanklich. Und sie nehmen auch im Glauben das Wort entgegen, das ihnen durch Meine Boten zugetragen wird und von Mir seinen Ausgang nimmt. Die Meinen also wissen, in welcher Zeit sie leben, sie wissen es, daß die letzte Stunde der Weltenuhr bald geschlagen hat, daß eine Nacht sich herniedersenkt für unzählige Menschen auf dieser Erde und daß ein neuer Tag erstrahlet für die anderen, für die wenigen, die Mir treu bleiben bis zum Ende, die Meiner kleinen Herde angehören - die Ich also mit den Meinen bezeichne. Und diese also haben noch eine Aufgabe auf Erden: auch ihren Mitmenschen Kenntnis zu geben davon, was der Erde bevorsteht. Es wird dies nicht leicht sein, denn so überzeugt auch die Meinen sind von der Wahrheit Meines Wortes - also auch von den Ankündigungen eines Endes und des Gerichtes - die Mitmenschen werden ihnen keinen Glauben schenken und sich unwillig abwenden, wenn ihnen gegenüber des letzten Endes Erwähnung getan wird. Dennoch sollen sie immer wieder versuchen und davon reden, daß jenes von Mir angekündigte Ende nicht mehr lange auf sich warten läßt. Und als Beweis dessen sollt ihr auch auf das Naturgeschehen hinweisen, das noch zuvor die ganze Welt in Aufruhr versetzen wird. Und ihr sollet ihnen sagen, daß mit gleicher Sicherheit auch das darauf folgende Ende erwartet werden kann, denn durch das Naturgeschehen will Ich den Menschen noch eine letzte Mahnung, einen letzten Hinweis geben, auf daß es ihnen nicht so schwerfällt, zu glauben, was ihr ihnen sagt. Wer selbst im Licht steht, soll auch das Licht hinausstrahlen lassen in die Dunkelheit. Und wer selbst an Mich und Mein Wort glaubt, der soll auch versuchen, seine Mitmenschen zum Glauben zu führen, und in aller Liebe auf sie einwirken, damit er nicht auf Widerstand stößt. Und darum wird das Naturgeschehen nicht mehr lange auf sich warten lassen, soll es doch auch dazu beitragen, die Menschen vorzubereiten auf das Ende. Auch des Naturgeschehens, Meines Eingriffes, von dem jeder Mensch wird Kenntnis nehmen können, sollet ihr Erwähnung tun, denn es wird von ungeheurem Ausmaß sein und nicht als alltägliches Geschehen abgetan werden können. Auf dieses Geschehen also sollet ihr unentwegt hinweisen und euch nicht fürchten, offen darüber zu reden, denn es wird kommen mit unumstößlicher Gewißheit. Und wer davon durch euch erfahren hat, der wird dann auch leichter zu glauben vermögen an das von Mir gleichfalls angekündigte Ende. Die Meinen also sollen Mir tüchtige Mitarbeiter sein, und wenn ihre Arbeit auch nur darin besteht, zu reden von dem Bevorstehenden. Dann schon leisten sie Mir große Dienste, denn Ich will es, daß die Menschen Kenntnis erlangen, kann aber nur durch Menschenmund diese Erkenntnis ihnen geben, der sie nun Glauben schenken können oder nicht, aber sie haben einmal davon erfahren, und sie werden dessen auch gedenken, wenn der Tag gekommen ist, wo die ganze Welt den Atem anhalten wird angesichts der Naturkatastrophe, die unsagbares Leid bringen wird über die Menschen, die sie erleben. Fürchtet nicht, daß ihr irrige Prophezeiungen verbreitet, sondern redet frei und offen, daß Ich Selbst euch diese zugeleitet habe und daß ihr Meinen Worten unerschütterlich glaubet. Sie werden euch nicht Lügen strafen können, denn schneller als sie denken werden sie die Bestätigung erfahren. Doch es soll den Menschen dann dieses Wissen dienen, ihre Zweifel den Endankündigungen gegenüber aufzugeben. Und dann ist schon viel erreicht, dann können sie sich vorbereiten und also gerettet sein vor dem Abgrund. Amen. B.D. NR. 6882.

 

Buch 74 6923

Freier Wille. Schicksalsschläge.

19. September 1957. B.D. NR. 6923.

Welchen Weg ihr auch auf Erden gehet, es wird alles schicksalsmäßig an euch herantreten, was euch zum Ausreifen eurer Seelen verhelfen soll. Ihr könnet zwar im freien Willen euch das Erdenleben gestalten und also glauben, selbst euren Erdenweg bestimmt zu haben. Was euch aber schicksalsmäßig berührt, werdet ihr nicht abwenden können, und diese Schicksalslenkung übernehme Ich Selbst, immer entsprechend eurer im freien Willen geschaffenen Lebenslage. Denn die äußeren Verhältnisse könnet ihr euch wohl schaffen, aber sie sind es nicht, die allzu bestimmend eure geistige Entwicklung beeinflussen. Doch durch Meinen Willen werdet ihr immer wieder in Lagen versetzt, wo ihr den Willensentscheid treffen könnet, der eurer Seele Los bestimmt. Es sind dies zumeist solche Erlebnisse, die ihr selbst nicht wünschet und euch nicht selbst schaffen würdet, wenn dies in eurer Macht läge - an denen ihr also selbst nicht direkt beteiligt seid. Indirekt aber habt ihr solche Geschehnisse selbst veranlaßt, weil Ich sie für nötig erachte eures geistigen Tiefstandes wegen, den ihr aber selbst verschuldet habt. Und diese schicksalhaften Eingriffe also sind es, die euch an einem freien Willen des Menschen zweifeln lassen. Sie glauben, wenn sie irgendwie in der Ausführung ihrer Pläne verhindert werden eben durch schicksalhafte Eingriffe, auch ihres freien Willens entäußert worden zu sein. Es ist aber nicht Wille mit Ausführungsmöglichkeit zu verwechseln. Den Willen kann der Mensch richten nach seinem Ermessen, auch wenn es ihm unmöglich ist, ihn in die Tat umzusetzen. Und der Wille also soll angeregt werden, sich in einer bestimmten Richtung zu äußern - wozu gerade schicksalhafte Lebenslagen verhelfen sollen. Der Ablauf des irdischen Lebens ist nicht von so großer Wichtigkeit wie der Einfluß, den eine solche Lebenslage auf die Seele gewinnt - wie sich die Seele dadurch beeindruckt fühlt und welchen Weg sie geht. Denn am Ende des Erdenlebens ist es ganz belanglos, welche Erfolge der Mensch irdisch erreicht hat durch anscheinend eigene Willensanstrengung. Wenn aber die Seele einen Erfolg für sich buchen kann, dann ist es wahrlich nur von Segen, wenn dieser durch schwere Schicksalsschläge erreicht worden ist. Und so kann der Mensch selbst sich also sein Leben gestalten im freien Willen, aber er wird es nicht verhindern können, daß Mein Wille eingreift, wo es geboten ist um seiner Seele willen. Ich bringe also Meinen Willen zur Anwendung, ohne aber dem Menschen den eigenen Willen zu beschneiden, denn dieser ist und bleibt frei, und wenngleich ihm zuweilen die Hände gebunden sind, so daß es ihm nicht gelingt, auszuführen, was er will, so kann er doch nicht gezwungen werden zum anderen Wollen, und dieser Wille allein ist ausschlaggebend. Der Wille allein wird bewertet. Der Wille ist es, der der Seele Fortschritt oder Rückfall einträgt. Und auf daß der Wille im geistigen Sinne tätig wird, greife Ich Selbst so oft in die Menschenschicksale ein - wohl erkennend, welchen Segen dies für die Seele des Menschen bedeuten kann. Euer Wollen und Denken wird nicht gezwungen, weder von Meiner Seite noch von seiten Meines Gegners aus, aber es wird euch von Mir aus leichtgemacht, das Wollen und Denken recht zu lenken, indem Ich euch so anfasse, daß eurer eigenen Kraft eine Schranke gesetzt ist, die ihr aber überschreiten könnet, wenn ihr den Weg nehmet zu Mir. Dies allein bezwecke Ich durch Schicksalsschläge aller Art, daß ihr im freien Willen euch an Mich wendet um Meinen Beistand, daß ihr dadurch Mich anerkennt, daß euer Erdendasein nicht vergeblich gelebt sei, daß ihr euer Ziel erreichet. Amen. B.D. NR. 6923.

 

Buch 74 6934

Der Kampf Luzifers gegen Gott.

3. Oktober 1957. B.D. NR. 6934.

Ewige Zeiten schon führt der Gegner Gottes den Kampf gegen Gott, ewige Zeiten schon sucht er, sich die Oberherrschaft anzueignen, weil ihn durch seinen Fall die Erkenntnis verlassen hat, daß dies ein unmögliches Unterfangen ist, und weil er in völliger Blindheit weder sich selbst und sein Wesen noch seinen Schöpfer erkennt, Der, in höchster Vollkommenheit stehend, ihn trotz seines gegnerischen Wirkens nicht vernichtet, sondern unentwegt bemüht ist, seinen Anhang und zuletzt auch ihn selbst wieder zum Licht, also zur Erkenntnis, zu führen. Dieser schon ewige Zeiten währende Kampf aber bringt etwas zuwege: Es gehen daraus hoch-entwickelte Geistwesen hervor, die - als einst selbst abgefallen von Gott - dennoch zu Gott wieder zurückkehren, aber nun nicht nur als Geschöpfe, sondern als Kind Gottes einen Seligkeitsgrad aufweisend, den sie vor ihrem Abfall noch nicht besessen hatten - weil die Vollkommenheit eines von Gott erschaffenen Wesens nicht eigenes Verdienst war, die nunmehrige Vollkommenheit aber im freien Willen von dem Wesen angestrebt wurde, das einstmals fiel. Der Fall Luzifers, des erstgeschaffenen Wesens, war nicht von Gott gewollt, sondern gleichfalls eine freie Willensangelegenheit dessen. Doch auf diesem Fall baute Gott Seinen Plan auf, der Ihm rechte Kinder zurückbringen sollte. Doch dem Gegner Gottes ist dieser Plan unbekannt; er weiß wohl, daß er durch den Kreuzestod Jesu Anhang verloren hat und ständig noch verliert, aber in seiner Blindheit erkennt er nicht die endlose Liebe Gottes, sondern für ihn ist Er nur der Gegengeist, den er entthronen will, um sich die Oberherrschaft anzueignen über alles Erschaffene. Seine Verblendung artet in abgrundlosen Haß aus, der immer stärker wird, je mehr er seine Kraft schwinden sieht. Er ist nicht mehr fähig, die Liebe Gottes zu erkennen, und ob er auch scheinbar eine gewisse Schlauheit im List- und Ränkespiel zur Schau trägt. Er ist völlig verblendet, er kann keine Zusammenhänge mehr fassen, er tobt gleichsam blindlings gegen alles, was sich nicht seinem Willen unterwirft. Darum brauchte er auch nicht gefürchtet zu werden von Menschen, die schon ein kleines Licht empfangen durften, die sich der Liebe Gottes vertrauend hingeben, die Ihm zustreben und ernstlich nach Vollendung trachten. Denn diese stehen schon in ihrer Erkenntnis weit über dem Gegner Gottes, und sie werden sein Treiben stets durchschauen können. Aber er gibt den Kampf nicht auf, eben weil er dessen Aussichtslosigkeit nicht erkennt und weil er schon einen Sieg darin sieht, wenn er Zeit gewinnt, wenn er die Rückkehr seines Anhanges zu verhindern glaubt, die jedoch nur hinausgeschoben ist durch sein Wirken, aber sicher einmal erfolgen wird. Alle mit ihm gefallenen Wesen sind erkenntnislos als Folge ihres Falles - alle wandeln in Dunkelheit dahin. Und blitzt in jener Dunkelheit ein Lichtlein auf, dann sieht der Gegner Gottes dieses Licht als eine Gefahr für sich und sucht es zu verlöschen. Jeder ernstlich zu Gott strebende Mensch aber beginnt auch zu strahlen - er wird von der Liebe Gottes angestrahlt und es entzündet sich im Herzen dessen das Licht. Er kommt langsam zum Erkennen und trennt sich nun von dem Dunkel, was in dem Gegner Gottes helle Empörung auslöst und ständige Versuche dessen, das Licht zu verlöschen. Aber das Licht ist stärker als die Dunkelheit. Und das ist es, was der Gegner Gottes nicht begreifen will, ansonsten auch seine Rückkehr schneller erfolgen würde. Das Rückführungswerk aber wird von Gott unentwegt fortgesetzt, und Sein Gegner bietet Ihm sogar ungewollt die Hand dazu, indem er als Gegenpol Gottes den Widerstand schafft, an dem sich das Gefallene erproben soll, das mit hineingezogen wird in den Kampf, ja ihn selbst zur Entscheidung bringt. Denn es wird der Kampf geführt um das Gefallene, das - nach dem verblendeten Denken des Gegners seine Macht stärkt, das aber von Gott aus dennoch frei ist und bleiben soll und in seiner Freiheit den Weg zu Ihm zurücklegen soll, um ebenjenen erhöhten Reifegrad zu erreichen, der unbegrenzte Seligkeit sichert. Der Kampf Luzifers gegen Gott währt schon ewige Zeiten, und er wird noch Ewigkeiten hindurch geführt werden, aber einmal doch siegreich beendet sein, wenn alles Gefallene wieder zu Gott zurückgekehrt ist. Amen. B.D. NR. 6934.

 

Buch 74 6954

Luzifer und sein Abfall von Gott.

24. und 25. Oktober 1957. B.D. NR. 6954.

Mein Plan von Ewigkeit gilt der Rückführung des Geistigen, das Mein Gegner an sich fesselte nach seinem Absturz zur Tiefe, nach seinem Abfall von Mir und seiner Auflehnung wider Mich. Mein Gegner ging aus Meiner Liebe als erstgeschaffenes Wesen hervor. Ich hatte dieses Wesen geschaffen nach Meinem Ebenbild, und es stand daher in unvorstellbarer Licht- und Kraftfülle überaus mächtig und weise Mir zur Seite - es war das glückseligste Geschöpf, weil Meine Liebe es unentwegt durchstrahlte, die höchste Seligkeit schenkte und die immer wieder diese Seligkeit für jenes Wesen zu erhöhen suchte. In diesem von Mir erschaffenen Wesen spiegelte sich Mein Urwesen wieder, nur daß es für Mich-sichtbar hinausgestellt wurde, während das Wesen Mich Selbst nicht erschauen konnte. Aber es wußte von Mir, es wußte, daß Ich es hatte erstehen lassen und daß es jene beglückende Liebekraft von Mir empfing. Denn Ich Selbst übertrug jenes Wissen auf Mein Ebenbild, weil Ich Selbst einen Austausch unserer Gedanken mit ihm herstellen wollte - weil ich ihm auch die Fähigkeit gegeben hatte, das Wort zu verstehen, das als geprägter Gedanke in ihm ertönte und das es nun ebenfalls zurückgeben konnte und somit der beseligendste Austausch zwischen uns stattfand, um dessentwillen Ich das Wesen hatte erstehen lassen. Denn Meine unendliche Liebe suchte sich eine Resonanz, sie suchte sich ein Gefäß, in das sie sich verströmen konnte, sie suchte sich ein Objekt, das sie beglücken konnte, dem sie die seligste Existenz bereiten wollte auf ewig. Dieser Plan war wohl von Mir entworfen seit Ewigkeit, aber er ließ jederzeit die Frage offen, ob auch dieses Wesen sich Meinem Plan anschließen würde, weil es in aller Willensfreiheit geschaffen und als selbständiges Wesen hinausgestellt worden ist von Mir, das auch über sich selbst bestimmen konnte. Wenngleich Meine Gedanken in Form des Wortes in ihm ertönten, so war das Wesen doch nicht gezwungen, gleich Mir zu denken und zu wollen. Es besaß die Fähigkeit, Mein Wort nach allen Richtungen hin zu bedenken - es konnte also eigenmächtig für sich selbst dem Wort eine Bedeutung geben, die Ich nicht hineingelegt hatte. Aber es war dazu nur fähig, sowie es in ein verkehrtes Verhältnis trat zu Mir, seinem Gott und Schöpfer - wohingegen es völlig mit Mir übereinstimmte in seinem Denken und Wollen, solange es sich Mir in hingebender Liebe öffnete, um Meinen Liebestrahl zu empfangen. Aber ebendiese Fähigkeit war dem Wesen auch bewußt, und es versuchte darum auch den Zustand der Abwehr Meiner Liebekraft, um nun völlig unbeeinflußt seine Gedanken formen zu können nach eigenem Willen. Es fanden diese Versuche erst statt nach endlos langer Zeit unbegrenzter Seligkeit, die Meine Liebe dem Wesen bereitet hatte. Und in dieser Zeit der innigsten Gemeinschaft des erstgeschaffenen Wesens mit Mir war es in einem Ausmaß schöpferisch tätig, daß es unzählige Wesen ins Leben rief, weil jener Drang nach Austausch, nach Empfangsobjekten seiner Liebe, auch in ihm vorhanden war als Zeichen Meines Ebenbildes und Ich darum das Wesen unausgesetzt mit der zum Erschaffen nötigen Kraft versorgte. Als das Wesen aber die ersten Versuche anstellte, Meine ihm zuströmende Liebekraft abzuwehren, setzte nun auch der Vorgang verkehrten Denkens ein - und vorübergehend ließ die Kraft zum Erschaffen nach. Aber das Wesen spürte auch das Nachlassen der Seligkeit und wandte sich Mir wieder in reiner Liebe zu, so daß Ich es wieder wie zuvor beglücken konnte und auch das Erschaffen höchst vollkommener Wesen wieder seinen Fortgang nahm. Jene zeitweiligen Unterbrechungen aber mehrten sich. Denn das Wesen erwog immer wieder in sich, ob es nicht ohne Mich das gleiche zu leisten und zu schaffen imstande sein sollte, und es erprobte sich auch in seiner erschaffenden Tätigkeit, indem es sich zeitweise isolierte von Mir, also Mir auch die Zufuhr von Liebekraft verwehrte, und seine vorhandene Kraft dennoch nützte, um Wesen ganz nach seinem Willen zu erschaffen, die dann auch schon etwas von seinem Willen in sich trugen. Aber es waren dies immer nur kurze Versuche, und es kehrte immer wieder zu Mir zurück, um die Beglückung durch Meine Liebekraft zu erfahren. Sein Denken aber nahm immer feindlichere Form an. Die Liebekraft, von der es wußte, daß sie in Mir ihren Ausgang hatte, neidete dieses Wesen - der Lichtträger - Mir, und er spielte mit dem Gedanken, Mich durch immerwährendes Erschaffen neuer Wesen zur Entäußerung Meiner Liebekraft zu veranlassen, sich selbst das Besitzrecht über diese Wesen anzueignen und Mich dadurch also zu schwächen - während er sich der Beweise Meiner Mir-entzogenen Kraft erfreuen und Mich übertrumpfen wollte an Macht und Kraft. Diese Gedanken sind nicht plötzlich in ihm aufgestiegen, sondern ein einziger falscher Gedanke - ein Moment falschgerichteten Denkens - gab immer neuen falschen Vorstellungen Raum. Es war der Lichtträger in einen Zwiespalt geraten mit sich selbst. Und er hätte aus diesem Zwiespalt leicht herausfinden können, wenn er sich mit Mir darüber ausgetauscht hätte, was ihm wohl möglich war. Er bezog ständig Meine Liebekraft, und ebendieser ununterbrochene Zustrom ließ ihn zu dem verkehrten Denken kommen, daß sich dieser Zustrom ewig nicht ändern würde, auch wenn er sich selbst isolierte von Dem, Den er als seinen Gott und Schöpfer wohl erkannte. Aber jeder Mir entgegengerichtete Gedanke schwächte die Kraftzufuhr und ließ ihn stets aufsässiger gegen Mich werden - bis er sich zuletzt gänzlich von Mir lossagte und er dadurch auch dem Zustrom der Kraft, die ihn zum Erschaffen befähigte, ein Ende setzte. Aber in dieser endlos langen Zeit waren auch Wesen in endloser Zahl aus seinem Willen unter Nützung Meiner Kraft hervorgegangen, die in ihrem Innern so beschaffen waren, wie ihr Erzeuger im Moment der Erschaffung zu Mir stand. Aber Meine Liebekraft durchflutete alle Wesen, ansonsten sie nicht hätten entstehen können, und diese Liebekraft drängte alle diese Wesen auch im gleichen Maße zu Mir hin wie zu ihrem Erzeuger. Denn obgleich dieser seinen verkehrten Willen in diese Wesen legte, war doch auch das Licht der Erkenntnis noch in ihnen, das Meine Liebekraft in ihnen entzündete. Die Wesen waren also noch nicht sündig, als Mein nunmehriger Gegner sie entstehen ließ. Aber sie waren auch leicht geneigt, seinen Vorstellungen Glauben zu schenken, als er selbst sich als höchstes Wesen hinstellte, weil Mich keines der erschaffenen Wesen schauen konnte. Es drängte sie die Liebe zu Mir, doch der ihnen schaubar war, der wollte von ihnen anerkannt werden als Gott und Schöpfer, und er fand auch bei jenen Wesen Anerkennung, deren Erschaffungsakt stattgefunden hatte im Moment einer inneren Widersetzlichkeit gegen Mich. Von Mir aus wurde jenen Seelen Licht geschenkt, sie waren ebenfalls fähig, Mein Wort zu vernehmen, und sie waren auch denkfähig. Also hätten sie nicht seinen Vorstellungen Glauben zu schenken und ihn anzuerkennen brauchen, aber auch ihr Wille war frei, sie konnten weder von Mir noch von Meinem Gegner gezwungen werden, und darum also wurden sie sündig, als sie das Selbstbestimmungsrecht nützen sollten und sich für Meinen Gegner entschieden. Denn sie erkannten Mich, obwohl sie Mich nicht zu schauen vermochten, aber sie folgten dem freiwillig, den sie schauen konnten. Es war gleichsam eine Entscheidung wider besseres Wissen - und darum also eine riesengroße Schuld, die dem Wesen vollste Schwächung eintrug, einen verfinsterten Geisteszustand und Entbehren jeglicher Kraft. Denn bewußt wurde der Zustrom Meiner Liebekraft zurückgewiesen, als sie Meinem Gegner folgten zur Tiefe. Nur wer zu fassen vermag, in welcher Vollkommenheit einst alle Wesen aus Mir hervorgegangen sind, wie hell in ihnen allen das Licht erstrahlte, der kann die Größe jener Schuld ahnen, das Licht aufgegeben zu haben und dem gefolgt zu sein, der sie der Finsternis zuführte. Es hätten alle diese gefallenen Wesen nicht zur Verantwortung gezogen werden können, wenn sie durch den Willen Meines Gegners jeglicher Erkenntnis zuvor beraubt worden wären, aber sie waren alle Erzeugnisse Meiner Liebekraft, und also waren sie auch von ihr durchstrahlt und als Lichtwesen fähig, die rechte Entscheidung zu treffen, als dies von ihnen verlangt wurde. Aber sie richteten selbst den Willen in sich verkehrt, und daran wurden sie nicht gehindert, und entsprechend ihrer Schuld ist daher auch der Abstand von Mir, und die Rückkehr zu Mir erfordert Ewigkeiten und kann auch erst dann erfolgen, wenn die vertretende Sühne des Menschen Jesus anerkannt und erbeten wird von jedem Wesen, das einst gefallen ist. Amen. B.D. NR. 6954.

 

Buch 74 6970

Stille vor dem Sturm. Vortäuschung des Friedens.

16. November 1957. B.D. NR. 6970.

Und ob es euch auch scheinen mag, als gehet ihr einer friedvollen Zeit entgegen, so dürfet ihr euch doch nicht täuschen lassen. Es ist nur die Stille vor dem Sturm, und schneller, als ihr denkt, wandelt sich das Gesicht derer, die von Frieden sprechen und die Fackeln schon zu werfen beginnen unter die Völker dieser Erde. Die Ruhe ist gefährlich für euch, weil ihr dadurch nur lau werdet und euer Erdendasein nur irdisch auswertet. Und darum störe Ich die Menschen immer wieder aus ihrer Ruhe auf, um sie wach zu halten. Und es wird darum auch noch viel geschehen, es wird immer wieder der Blick der Menschen gerichtet werden auf Unglücksfälle und Katastrophen aller Art. Sie sollen neben dem scheinbaren Aufbau und dem irdischen Wohlstand auch teilnehmen müssen an solchen Geschehen, wo die Kraft der Menschen nicht ausreicht, um sie zu verhindern, sie sollen erkennen lernen, daß kein Mensch sicher ist vor solchen Schicksalsschlägen, und ob sein irdisches Leben noch so gesichert scheint. Ihr sollet euch nicht täuschen lassen von der Weltlage, die sich zu beruhigen scheint, denn es sind alles trügerische Machinationen, und es kann für euch ein schlimmes Erwachen geben, wenn ihr euch dieser Ruhe hingebt und jede auf das Ende hinweisende Mahnung unbeachtet lasset. Die Wende wird plötzlich kommen, und dann sollet ihr alle vorbereitet sein und darum glauben, daß die Wende kommen wird. Ihr könnet viele Zeichen der Endzeit verfolgen, aber ebenso wird der Gegner dafür sorgen, daß er euch Sand in die Augen streut. Denn er will nicht, daß ihr an ein Ende glaubet und euch ernstlich besinnet und wandelt. Darum wirket auch er auf seine Diener ein, daß sie die Menschen glauben (machen) lassen, einer neuen herrlichen Zeit entgegenzugehen in Frieden und Freude. Und es gelingt ihm auch, denn die Menschen werden immer eher das glauben, was sie selbst verfolgen können, als das, was ihnen als vom geistigen Reich ausgehend verkündet wird. Und zudem wollen sie auch lieber glauben an eine für sie schöne und glückliche Zukunft im irdischen Sinn als an ein Ende dieser Erde. Aber Ich höre nicht auf, euch zu warnen und zu mahnen, denn es geht nicht nur um die kurzen Jahre eures Erdendaseins, sondern es geht um die Ewigkeit. Und Meine Mahnungen werden immer dringlicher werden, je ersichtlicher sich über die Erde eine Ruhe breitet - je mehr sich die Menschen mit einem scheinbaren Frieden vertraut machen und ihre guten Vorsätze vergessen, die vielleicht schon gefaßt wurden durch die immerwährenden Hinweise auf das nahe Ende. Durch die irdische Welt wird Mein Gegner noch einmal seine Fangarme ausstrecken nach den Menschen, und es gehört eine große Glaubensstärke dazu, nicht in seine Gewalt zu geraten. Darum mache Ich euch immer wieder darauf aufmerksam, was euch noch erwartet. Lasset euch nicht täuschen. Mein Wort ist Wahrheit, und es wird sich erfüllen, und Mein Wort kündet euch ein nahes Ende an, dem ein deutlicher Eingriff von Mir vorausgeht, eine Naturkatastrophe größten Ausmaßes. Und diese Katastrophe wird die Friedensgläubigen überraschen, und sie könnten auch dann noch umkehren und den kurzen Weg bis zum Ende zurücklegen in stetem Streben nach Vollendung. Aber diese Katastrophe wird unzählige Menschenleben kosten. Und wisset ihr, ob ihr nicht zu jenen gehört? Ob es nicht dann schon für euch zu spät ist, die ihr in Gleichgültigkeit und Zukunftshoffnung dahinwandelt und euch blenden ließet von dem Fürsten dieser Welt? Darum gedenket immer dieser Meiner Worte, wenn euch die Kunde zugeht über den plötzlichen Abruf von Menschen, von Schicksalsschlägen und leidvollen Geschehnissen aller Art. Dadurch will Ich euch alle gemahnen an ein plötzliches Ende, Ich will, daß eure Augen hingelenkt werden auf die Macht, Die alles zerstören kann, was ihr euch aufbauet, und Die alle eure Pläne zunichte machen kann. Verbindet euch mehr mit dieser Macht - findet den Weg zu Mir, vertrauet euch Mir an und bittet Mich um rechte Führung, um Schutz und Erbarmen, und glaubet es, daß es einen Frieden nur gibt in Verbindung mit Mir - daß ihr betrogen werdet, wenn euch ein irdischer Frieden versichert wird. Denn die Menschheit lebt nicht mehr so, daß das Erdendasein ein friedvolles sein kann, sie strebt keine geistige Entwicklung an und hat darum auch das Recht verwirkt, auf dieser Erde leben zu dürfen. Amen. B.D. NR. 6970.

 

Buch 74 6971

Ziel des Gegners: Zerstörung.

17. und 18. November 1957. B.D. NR. 6971.

Zahllose Welten sind schon hervorgegangen durch Meinen Willen, und zahllose Welten werden noch erstehen. Denn das Werk der Rückführung des Geistigen benötigt diese, weil alles einst-gefallene Geistige wieder in den Tätigkeitsprozeß eingegliedert werden muß, wenn es Mir wieder nahekommen will. Und jede einzelne Welt gibt diesem Geistigen die Möglichkeit, tätig zu werden, wenn auch Mein Wille vorerst bestimmend ist und ihm die Tätigkeit zuweiset, die dem in die Tiefe Gefallenen langsam wieder zur Höhe verhilft. Alle Welten dienen nur dem einen Zweck der Rückführung des einst gefallenen Geistigen, und alle Welten werden daher von Meinem Willen regiert, sie unterstehen Meinem Gesetz der Ordnung, sie bezeugen Meine Liebe, Meine Weisheit und Meine Macht. Dennoch ist ihre Ursubstanz von Mir-abgefallenes-Geistiges, also Meinem Gegner noch angehörig, dem Ich aber im Moment der Erschaffung dieser Welten die Macht über dieses Geistige entzogen habe, weil es sonst ewig nicht mehr aus der Tiefe zur Höhe emporsteigen könnte. Mein Gegner aber weiß um die endlose Zahl derer, die ihm in die Tiefe folgten, und dieses Wissen bestärkt ihn in seiner gegnerischen Einstellung zu Mir, es bestärkt ihn im Glauben, Mich einmal entthronen zu können, und es bestärkt seinen Haß, weil Ich ihm einen großen Teil seines Anhanges entwunden habe, der, in den Schöpfungswerken gebunden, den Weg der Rückkehr angetreten hat. Und darum hört er nicht auf, seinen zerstörenden Einfluß auszuüben, d.h., darauf hinzuwirken, daß möglichst viele Schöpfungswerke zerstört werden, im Glauben, daß er dann das Gebundene daraus befreit und wieder selbst in Besitz nehmen kann. Ihm selbst ist es nicht möglich, sich zerstörend zu betätigen an jenen Schöpfungswerken, weil ihm darüber die Macht genommen ist. Aber seinen zerstörenden Einfluß übt er aus in der Zeit, da jenes Geistige im letzten Stadium angelangt ist, wo es wieder im Besitz des freien Willens ist, auf den einzuwirken Mein Gegner das Recht hat, weil sich das einst gefallene Geistige nun frei entscheiden soll für Mich oder für Meinen Gegner. Und in dieser Zeit sucht er, nicht nur den Menschen selbst zurückzugewinnen, sondern er sucht durch ihn sich auch des noch gebundenen Geistigen zu bemächtigen, indem er ihn zu bestimmen sucht, Schöpfungen zu zerstören, die Meine Liebe erstehen ließ, um dem Geistigen zur Rückkehr zu Mir zu verhelfen. Des Gegners Bereich ist die von den Menschen bewohnte Erde, und in diesem Bereich wirket er in wahrhaft satanischer Weise. Die Menschen sind das Ziel seines Wirkens, denn nur ihnen gegenüber kann er seinen Einfluß anwenden, denn zu den anderen Schöpfungswerken, zu den unzähligen Welten im Universum, hat er keinen Zutritt. Aber er glaubt, auch in jene Welten noch Zutritt zu finden, was ihm jedoch niemals gelingen wird. Sein verwirrtes Denken überträgt er aber auch auf die Menschen. Auch diesen sucht er einzureden, daß sie andere Welten in Besitz nehmen können, und er findet auch ihm hörige Diener, die sich diese Gedanken zu eigen machen und das gleiche erstreben wie er. Er verwirrt auch deren Denken und lässet sie die unglaublichsten Versuche anstellen, bisherige Schranken zu durchbrechen, um die Welten zu erforschen, die ihnen unzugänglich sind. Der Gegner lässet sie glauben, diese Schranken niederreißen zu können, und er findet auch Gehör, wenn er die Menschen antreibt zu Forschungen völlig sinnloser Art. Denn alle diese Forschungen bezwecken keine geistige Fortentwicklung und können daher auch niemals Meinem Willen entsprechen. Und sie werden noch weniger eine zerstörende Wirkung haben auf Schöpfungswerke, die Ich erstehen ließ außerhalb der Erde - eben weil weder Mein Gegner noch der Mensch über jene Schöpfungen das Herrscherrecht besitzen, weil Mein Wille jedem Schöpfungswerk auch sein Bestehen garantiert, bis Ich Selbst die Zeit für gekommen erachte, wo sein Zweck erfüllt ist und es wieder aufgelöst werden kann in rein geistige Substanz. Die Bemühungen des Gegners werden aber immer bedrohlichere Gestalt annehmen, je näher das Ende ist. Er treibt die Menschen an zu Versuchen, die ein Ende dieser Erde noch beschleunigen. Auf der Erde finden jene Versuche statt, und an der Erde selbst wirken sie sich aus. Das Ziel der Menschen zwar sind die Sphären außerhalb dieser Erde; was sie aber erreichen werden, das ist ein offensichtlicher Beweis satanischer Beeinflussung, denn es verändern sich auf der Erde die Lebensbedingungen, es werden für Mensch und Tier schädliche Luftveränderungen geschaffen wider Willen; und es wird die Erde selbst ein Brandherd, der einmal auch seine Opfer fordern wird. Denn die Zerstörung dieser Erde ist Meines Gegners Hauptziel. Und da ihm die Menschen schon stark verfallen sind, wird es ihm auch gelingen, doch ohne ihm den geringsten Vorteil zu bringen. Denn er gewinnt seinen Anhang nicht zurück, sondern er verliert ihn desto sicherer. Sein Ziel ist Zerstörung der Schöpfungen, die Ich erstehen ließ zwecks Rückführung des Geistigen. Und durch die Menschen auf dieser Erde wird er viel erreichen, sich aber niemals in dem Bereich der anderen von Mir geschaffenen Welten zerstörend betätigen können, weil ihm selbst die Macht dazu fehlt und ein Einfluß auf das Geistige ihm nur gestattet ist, wenn dieses als Mensch über die Erde geht. Und so könnet ihr daraus entnehmen, daß auch der Widersacher es nicht erreichen wird, das Weltall in seinen Besitz zu nehmen - und also auch nicht die Menschen, die solche Pläne entwerfen und Gebiete im Weltall beherrschen zu können glauben kraft ihrer Intelligenz. Sie können wohl Versuche anstellen und immer weiter ihre Versuche ausbauen, aber sie werden unweigerlich zu Tode kommen, wenn sie aus dem Bereich dieser Erde hinaustreten. Doch auch dieses bezweckt Mein Gegner, daß keine schöpferische Autorität mehr anerkannt wird, daß die Menschen sich selbst für befähigt halten, jegliches Naturgesetz erforschen zu können, und daß die Entfernung zwischen den Menschen und Mir stets größer wird. Er wird viel erreichen, aber er wird nicht in Meinen Schöpfungs- und Heilsplan eingreifen können. Er wird nur eine heillose Verwirrung anrichten im Denken aller derer, die sich schon in seiner Gewalt befinden und seinen Anweisungen blindlings folgen - bis zuletzt sein Wirken solche Formen annimmt, daß die Menschen selbst den Erdball in Gefahr bringen, daß sie ohne Bedenken experimentieren und - da Ich völlig ausgeschaltet bin aus ihren Gedanken - eine alles vernichtende Katastrophe auslösen, die das Ende dieser Erde und jeglicher auf ihr lebenden Kreatur bedeutet. Zuvor werde Ich noch eine ernste Mahnung an die Menschen ergehen lassen, die allein schon ihnen das Unsinnige ihres Planes bewußt werden lassen könnte: Ich werde aus dem Weltall ihnen eine Warnung senden, Ich werde die Erde in eine Gefahr bringen, die ohne menschlichen Einfluß ausgelöst wird. Ich werde einen Himmelskörper aus seiner Bahn treten lassen, dem ihr Menschen nicht werdet wehren können, dem ihr machtlos ausgeliefert seid - um euch zu zeigen, daß Ich allein es bin, Der die Welt beherrscht und alle darin sich bewegenden Schöpfungen. Und ihr könntet dadurch noch zur Einsicht gelangen und euer Vorhaben aufgeben. Doch allzusehr seid ihr Meinem Gegner schon verfallen, und so wird das Ende kommen, wie es verkündet ist. Es wird die Erde sich entzünden, und die Menschen selbst werden den Anlaß dazu geben, weil sie dem folgen, der alles zerstören und verderben will. Amen. B.D. NR. 6971.

 

Buch 74 6979

Letzte Scheidung. Kommen des Herrn.

29. November 1957. B.D. NR. 6979.

Es hat zu jeder Zeit Menschen gegeben, die sich dem Einfluß Meines Gegners hingaben, wie auch solche, die ernsthaft Mir zustrebten und ihren Erdenlebenszweck erfüllten. Und es wird die Erde zu jeder Zeit Menschen beiderlei Willens aufzuweisen haben, solange sie als Ausreifungsstation für das Geistige dienet. Aber stets wird in der Zeit kurz vor dem Ende einer Erlösungsperiode die Zahl derer überwiegen, die sich Meinem Gegner ergeben, und die Zahl der Mir zustrebenden Menschen weit geringer sein - wie aber auch zu Anfang einer neuen Entwicklungsperiode es umgekehrt sein wird - und zu Beginn einer solchen Epoche wird sogar die Erde nur den Menschen zum Aufenthalt dienen, die völlig in Meinen Willen eingegangen sind, auf die Mein Gegner keinerlei Einfluß mehr ausüben kann. Und so ist es auch in der letzten Zeit vor dem Ende nicht verwunderlich, daß sich das Wüten Meines Gegners immer mehr bemerkbar macht, es ist gleichsam auf Erden das Geistige verkörpert, das in seinem Widerstand gegen Mich nur wenig nachgelassen hat, wenngleich es auch den endlos langen Weg durch die Schöpfung gegangen ist. Doch es hatte einen gewissen Reifezustand erreicht, der eine Verkörperung als Mensch zuließ, und es besteht daher auch die Möglichkeit, daß es die Willensprobe auf Erden besteht, weil trotz des verstärkten Wirkens Meines Gegners auch Ich Selbst ungewöhnliche Hilfe leiste und Mich der geschwächten Menschheit annehme. Aber zumeist wird der Widerstand in ihnen erneut hervortreten, und es hat der Gegner leichte Arbeit, um sie zurückzugewinnen. Daß aber in der Endzeit es besonders gläubige Menschen gibt, die mit allem Eifer Mein Reich zu erringen trachten, das ist ein Beweis, daß es möglich ist trotz des verstärkten Einwirkens des Gegners, denn die nun auf der Erde verkörperten Menschen leisteten Mir sehr lange Widerstand, ansonsten sie schon vor dieser Zeit zur Verkörperung zugelassen worden wären - bis auf die einzelnen Seelen, die zum Zwecke einer Mission die Erde betreten haben, um der in größter geistiger Not sich befindlichen Menschheit zu helfen. Und es geht darum um eine letzte Scheidung, es wird der Weizen von der Spreu gesondert, und es wird vordem alles getan, daß eine gute Ernte erzielt wird; es wird allen Seelen geholfen, sich frei zu machen von dem, an den sie Ewigkeiten schon gekettet sind. Aber die letzte Entscheidung liegt bei ihnen selbst. Und es können alle Menschen selbst die Feststellung machen, daß ein wahrhaft satanischer Geist regieret in der Welt, daß die Menschen weit mehr ihm verfallen sind und willig alles ausführen, was er ihnen zu tun befiehlt. Es ist die Welt voller Teufel, und es wird dies noch mehr in Erscheinung treten, je näher das Ende ist. Denn wo nur ein Mensch geschwächten Willens ist, dort schlüpfet er ein, und er stärkt dessen Willen, aber in negativer Weise, so daß Taten in der Welt geschehen werden, die nur den Satan zum Ursprung haben können. Und da die Zahl derer also überwiegt, die ihm hörig sind, so wird auch der Kampf äußerst heftig entbrennen gegen die weit kleinere Schar der Meinen, derer, die Mich und Mein Reich zum Ziel haben, die Mir treu bleiben wollen und darum jenen Angriffen ausgesetzt sind. Und diese wenigen werden es auch wissen, daß die Zeit dem Ende zugeht, daß auch Mein Wiederkommen zu erwarten ist, weil die Not fast unerträglich wird, aus der Ich Selbst sie erretten will, wie Ich es verheißen habe. Die Menschen halten sich nur sehr wenig an diese Verheißungen wie auch an die Prophezeiungen, die das Ende betreffen. Sie vermögen nicht mehr zu glauben, weil es eine völlig andere Zeit ist, in der sie leben und alles Geistige ihnen unwirklich scheint. Aber sie brauchten nur einmal sich ernstlich die Erscheinungen zu bedenken, die jeder um sich selbst erleben oder beobachten kann, und sie werden dann auch der Prophezeiungen gedenken müssen, die auf diese Zeit hinwiesen und auch auf die Folgen. Mein Gegner aber hat am Ende große Macht. Auch das ist vorausgesagt worden, und das ist von allen Menschen sicher zu erkennen, daß die Menschheit unter dem Einfluß des Satans steht, ganz gleich, ob sie diesen gelten lassen wollen oder wie sie ihn nennen, aber sein Wirken ist unverkennbar. Doch auch Mein Wirken sollte verfolgt werden und Mich Selbst beweisen, eine Macht, Die stärker ist als jener. Denn auch Ich offenbare Mich denen, die sich absondern vom Gegengeist, die sich Mir hingeben und Mich um Kraft und Hilfe bitten. Und Ich werde Mich ihnen sichtlich offenbaren, wenn der Tag gekommen ist, daß Ich die Böcke von den Schafen scheide - wenn Ich Meinen Gegner binden werde und seinen Anhang mit ihm - wenn Ich die Meinen erretten werde aus ihrer Not und sie lebend hinwegnehme von dieser Erde, um sie Meine Macht und Herrlichkeit erleben zu lassen getreu Meiner Verheißung. Amen. B.D. NR. 6979.

 

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