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Bertha Dudde Botschaften

Autor: Bertha Dudde 1.4.1891 - 18.9.1965
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Buch 71

B.D. NR. 6590 - B.D. NR. 6672
8.7.1956-17.10.1956
6590 6619 6620

 

Buch 71 6590

Weltgeschehen. Naturkatastrophe. Glaubenskampf.

8. Juli 1956. B.D. NR. 6590.

Ertraget alles mit Geduld, und lasset euch nicht wankend machen im Glauben. Diesen Ruf muß Ich noch sehr oft an euch ergehen lassen, denn um eures Glaubens willen werdet ihr leiden müssen, was ihr jetzt noch nicht verstehen könnet. Denn noch befindet ihr euch in einer gewissen Freiheit des Denkens, noch nehmen die Mitmenschen wenig Notiz von dem geistigen Leben derer, die Mir treu sein wollen. Noch seid ihr auch nicht von irdischen Machthabern gehindert in eurer geistigen Tätigkeit. Aber es kommt die Zeit, da ihr nicht mehr frei werdet sein in Glaubensdingen, es kommt die Zeit, wo gerade die Menschen angefeindet werden von seiten der Mitmenschen und auch der irdischen Gewalt, die im rechten Denken stehen, die es ernst nehmen mit ihrem seelischen Ausreifen, die wahrheitsgemäß reden und ihren Mitmenschen zum Seelenheil verhelfen wollen. Und gerade diese werden bedrängt werden, in ungewöhnlicher Weise, während die Vertreter von Irrlehren immer noch geduldet und eher gefördert werden als gehindert in ihrem Wirken. Und dann werdet auch ihr euch oft fragen, warum Ich das zulasse, es werden leise Zweifel in euch auftauchen, und ihr werdet schwach werden, weil ihr leiden müsset. Und darum rufe Ich euch immer wieder zu: Ertraget alles und bleibet stark im Glauben, denn ihr werdet die Krone des Sieges davontragen. Gerade diese Worte sind euch noch wenig glaubhaft, denn noch sind keinerlei Anzeichen für diese harte Zeit gegeben. Doch plötzlich wird ein Umschwung kommen, weil ein Weltgeschehen, das die Menschen stark erschüttern wird, eine offene Auflehnung hervorrufen wird gegen Den, Der als Gott und Schöpfer etwas geschehen lässet, was sich zum Schaden an den Menschen auswirkt. Und darum wird diesem Gott und Schöpfer jegliche Anerkennung versagt, es wird jeglicher Glaube an Ihn als haltlos verworfen, und es werden angefeindet, die entgegen dieser Meinung den Glauben an Mich verfechten, die sich zu Mir bekennen und auch die Mitmenschen eines Besseren belehren möchten. Immer wieder habe Ich euch angekündigt, daß Ich durch die Naturgewalten Mich äußern werde, um noch aufzurütteln die Schlafenden und Trägen. Und einige wenige werden auch erwachen, aber sehr viele dagegen noch ihren schwachen Glauben verlieren angesichts der großen Zerstörungen und der vielen Menschenopfer, die dieses Geschehen kosten wird. Und dann werden die verschiedensten Meinungen laut werden, und haßerfüllt streiten viele einen Gott und Schöpfer ab und feinden jeden an, der nicht ihre Meinung teilt. Und dann ist Mein Gegner mit aller List am Werk, diesen Haß zu schüren, und es gelingt ihm auch, denn der irdische Verlust, den die Menschen durch dieses Naturgeschehen erleiden, erbittert sie und treibt sie an zu ungerechten Anforderungen und Ausbeutung des Mitmenschen, der sich nicht wehren kann. Die Lieblosigkeit der Menschen nimmt zu, und was sie unternehmen, verrät deutlich den Gegner, den Antichristen, dem sie hörig sind. Und es werden Bestimmungen und Verfügungen erlassen, die gerade die Meinen empfindlich treffen werden, die um ihres Glaubens willen leiden müssen und die Härte ihres Schicksals kaum zu begreifen vermögen. Und dann werde Ich die Tage verkürzen um der Meinen willen - auf daß sie nicht verzagen, auf daß sie nicht abfallen - auf daß sie selig werden. Haltet euch nur an Mein Wort, daß euch Rettung werden wird aus größter Not, und harret der Erfüllung dieses Wortes, denn Ich Selbst werde kommen und euch befreien, Ich Selbst werde auch zuvor schon ungewöhnlich in Erscheinung treten, um euch zu stärken, so ihr in Gefahr seid, schwach zu werden. Ihr brauchet euch nicht zu fürchten, solange ihr Mir vertrauet, solange ihr euch Mir verbindet im Gebet, denn so lange auch geht euch immer wieder Kraft zu zum Widerstand. Und denket immer nur, daß die Feinde wohl euren Leib töten können, nicht aber eure Seele - denket daran, daß es ein ewiges Leben gibt und daß das Leben auf dieser Erde für jeden Menschen bald zu Ende ist. Dann wird auch eure Furcht schwinden, dann wird eine Glaubensstärke euch erfüllen, und ihr werdet standhalten und immer nur zeugen für Mich und Meinen Namen. Präget euch diese Meine Worte fest ein in euer Gedächtnis, dann werden sie euch Trost und Stärkung sein in kommender Zeit. Sichert euch zuvor schon Kraft, sammelt sie euch an, denn noch vergeht eine Zeit, bis Ich Selbst Mich äußern werde durch das Naturgeschehen. Und so ihr diese Zeit noch gut nützet, um euren Glauben zu festigen, wird euch auch der dann folgende Glaubenskampf nicht schrecken, er wird euch gewappnet finden, und die irdische Not wird euch nur wenig berühren, weil ihr dann mit Sicherheit auf Mein Kommen wartet, weil euer Glaube dann so stark geworden ist, daß weder Drohungen noch Maßnahmen gegen euch ihn erschüttern können. Dann werdet ihr gute Streiter sein für Mich und Meinen Namen, und alle Mächte der Hölle werden euch nicht überwinden können, denn Ich Selbst kämpfe mit euch, und Ich führe euch wahrlich zum Sieg. Amen. B.D. NR. 6590.

 

Buch 71 6619

Verantwortung vor Gericht. Offenes Bekennen.

11. und 12. August 1956. B.D. NR. 6619.

Tretet hervor, ihr Meine Diener, wenn es gilt, Mich und Meine Lehre zu verteidigen, denn in diese Lage werdet ihr gedrängt werden, wo ihr euch offen bekennen müsset für Mich. Es wird immer offener darüber diskutiert werden, was es mit dem Erlösungswerk für eine Bewandtnis hat. Es wird der Mensch Jesus und Sein Erdenschicksal, Sein schmachvolles Ende wohl für möglich gehalten werden, aber eine göttliche Sendung dieses Menschen wird niemals anerkannt werden, und darum wird auch der Glaube an Ihn als Erlöser der Menschheit verworfen und in jeder Hinsicht lächerlich gemacht werden, um die Menschen zu nüchternem Denken zu bringen, das nicht auf religiöser Grundlage beruht. Und das ist die Zeit, wo ihr hervortreten sollet. Und wer von Meinem Geist durchdrungen ist, der wird auch nicht anders können als Partei ergreifen für Mich und Meinen Namen, denn seine innere Überzeugung lässet ihn eifrig reden und widerlegen, und er wird versuchen, auch seine Mitmenschen zu dieser Überzeugung zu bringen. Darum also richte Ich Mir taugliche Werkzeuge her, darum leite Ich diesen die Wahrheit zu und mit ihr zugleich die Erkenntniskraft, denn dann wird es nötig sein, hervorzutreten mit ihrem Wissen, um den Gegnern auch einen Kampf liefern zu können, der ausgefochten wird mit dem Schwert des Mundes. Wo immer Jesus Christus herabgesetzt wird, wo an Seiner Mission gezweifelt und dieser Zweifel offen ausgesprochen wird, dort sollet ihr, Meine Vertreter auf Erden, eure Aufgabe erkennen und erfüllen. Denn ihr könnet es, weil ihr eingeweiht seid in Meinen Heilsplan, weil euch alle Zusammenhänge klar sind und weil ihr selbst fest und überzeugt glaubet an Ihn, Der euch erlöst hat aus der Gebundenheit. Nur so überzeugte Gegeneinwände, wie ihr sie als Wissende zu bringen vermögt, können eure Gegner zum Schweigen oder zum Nachdenken bringen. Und ob ihr auch diese Gegner nicht werdet gewinnen können, so doch noch einige wenige Mitmenschen, die ebenfalls davon berührt sind und bedenklich werden. Ihr müsset dann mutig und ohne Scheu reden, denn Ich werde euch die Worte in den Mund legen, und ob der Weisheit, die aus euren Reden erkenntlich ist, werdet ihr Verwunderung hervorrufen bei denen, die noch nicht ganz in der Gewalt Meines Gegners sind. Diese (Jene aber) zwar werden euch schmähen und verhöhnen, doch das müsset ihr auf euch nehmen um Meines Namens willen, wie es oft schon vorausgesagt wurde, daß man über euch zu Gericht sitzen wird, weil ihr Meine Vertreter seid auf Erden. Es kommt diese Zeit so gewiß, wie ein Tag dem anderen folgt. Auch wenn es euch jetzt noch scheinet, als vergrößere sich ständig die Bekennerzahl - es geht um das lebendige Bekennen Jesu Christi, und das sucht Mein Gegner immer mehr zu unterbinden. Sein Einwirken geht dahin, daß die Menschen alles - auch das religiöse Leben - mit der Welt verschmelzen, daß sie es zuletzt selbst zu etwas Weltlichem machen, aber die innige Bindung mit Mir nur selten oder gar nicht mehr herstellen, je nachdem er seinen Einfluß auf den einzelnen Menschen ausüben kann. Selten nur ist wahres, lebendiges Christentum zu erkennen, das darin besteht, daß die Menschen Liebe untereinander pflegen, daß sie im Geist Meiner göttlichen Liebelehre leben, daß all ihr Denken und Handeln bestimmt ist von der Liebe und also auch in Meinem Willen. Und darum wird das Bekennen vor der Welt immer nötiger, weil jeder Mensch ängstlich seine innere Gesinnung zu verbergen sucht, wenn sie gut, d.h. Mir zugewandt, ist, dagegen offen hervortritt, wo gegen Mich und Meine Lehre geeifert wird. Immer wird man die Ablehnung Meines Wortes und Meiner Selbst offen bekennen, doch das Zusammengehen mit Mir ängstlich zu verbergen suchen. Und die Mitmenschen, die noch schwach sind, können sich keine Stärkung holen, die sie brauchen und auch bekommen sollen durch eifrige Bekenner Meiner Selbst. Darum stelle Ich an euch die Anforderung, offen einzutreten für Mich und Mein Reich, wenn dieses Bekennen gefordert wird. Denn nur durch das offene Bekennen könnet ihr Meinem Gegner entgegenwirken und seinen Einfluß untergraben. Wer Mich offen vor der Welt bekennt, der kann dies auch aus innerer Überzeugung, und er wird Erfolg haben bei den Mitmenschen und auch bei ihnen den Glauben bestärken. Sowie aber ängstlich geschwiegen wird, werden auch die Schwachgläubigen nicht den Mut aufbringen, ihren Glauben zu bekennen. Das offene Bekenntnis aber löset alle Hemmungen und befreit euch vor der Furcht, denn Ich Selbst erfülle euch mit Kraft, so ihr offen ein Zeugnis für Mich ablegen wollet. Und dann ist euer Auftreten auch jenen gegenüber sicher, die über euch zu Gericht sitzen. Gift und Galle wird zwar aus deren Munde gegen euch gerichtet sein, die kaum euch berühren können, denn nun zeigt sich die Kraft des Glaubens und die Kraft des Wortes, das Ich Selbst durch euch an diese richte. Sie werden sie nicht erwidern können und nur in ohnmächtiger Wut euch zu verfolgen suchen, aber nichts gegen Meine Macht und Kraft ausrichten können. Wer aber ängstlich seine Einstellung zu Mir zu verbergen sucht, der wird stets schwächer werden, denn ihm kann Ich nicht beistehen, bevor er sich nicht zu Mir bekennt. Immer wieder ermahne Ich euch daher und führe euch immer wieder Meine Worte an: Wer Mich vor der Welt bekennet, den werde Ich auch vor Meinem Vater bekennen. Denket daran, wenn die Zeit kommen wird, da ihr vor diese Entscheidung gestellt werdet, und denket daran, daß es nicht euer Schaden ist, weil Ich allein es bin, Der euch geben und nehmen kann, und daß ihr darum zuerst an Meinen Willen, an Meine Anforderungen denken sollet, bevor ihr dem Ansinnen der irdischen Macht nachkommt - sowie dieses gegen Mich und Meinen Namen gerichtet ist. Wollet ihr Mir die Treue halten, dann nehmet getrost auf euch, was euch droht, denn Ich kann und werde alles abwenden von euch, so ihr euch offen zu Mir bekennet, und dann wird Meine Macht und Herrlichkeit offenbar werden. Dann werdet ihr erfahren, was die Kraft des Glaubens vermag. Amen. B.D. NR. 6619.

 

Buch 71 6620

Sonnenlicht. (Umdrehung verstärkt).

13. August 1956. B.D. NR. 6620.

Niemals wird sich etwas widersprechen, was Ich euch durch die Stimme des Geistes kundgebe. Nur könnet ihr Menschen nicht immer den rechten Sinn erfassen, und darum glaubet ihr mitunter, Widersprüche zu finden, wo keine vorhanden sind. Bedenket, daß die Erde eines der winzigsten Gestirne ist - und daß dieses Gestirn gehalten wird von der Sonne, in deren Bereich sie gehört. Diese Sonne durchstrahlt die Erde, d.h., sie gibt ihr Licht und garantiert somit auch alles Leben von Pflanze, Tier und Mensch. Die Sonne nimmt ihre Leuchtkraft wieder aus dem All entgegen, sie wird gespeist mit Licht und Kraft von Mir Selbst oder auch von allen licht-empfangenden Wesen, denen alle sichtbaren und geistigen Welten übergeben sind. Der unentwegte Licht- und Kraft-Austausch zwischen Mir und allen Meinen Geschöpfen ist erforderlich, um auch die endlos vielen Schöpfungen zu erhalten. Also wisset ihr, daß auch das Licht der Sonne nichts anderes ist, als ständig überflutendes Licht aus Mir in die vollkommenen Wesen, und durch diese werden alle Schöpfungen gespeist mit Licht und Kraft. Ihr könnet also das Licht der Sonne als eine geistige Ausstrahlung Meiner Selbst erklären. Dann aber muß euch auch eines klar sein: daß diese Ausstrahlung Meiner Selbst alles durchdringt. Daß sie also wohl imstande ist, auch die ganze Erde zu durchstrahlen, daß es für sie keinen Körper gibt, der die Leuchtkraft aufzuhalten imstande wäre. Verstehet ihr dies? Ihr Menschen rechnet mit Gesetzen irdischer Materie und irdisch-erzeugten Lichtes. Diese Gesetze aber schalten aus, oder sie können ausgeschaltet werden, sowie in Meinem großen Schöpfungskörper eine Unordnung eingetreten ist, die geistige Ursache hat, also auch geistig behoben werden muß. Unerhörte geistige Revolutionen bereiten sich vor, und es bedeutet dies immer erhöhte Tätigkeit - verstärkte Bewegung. Ich dämme einen solchen Aufruhr des Geistigen nicht ein, aber Ich beschränke seine Auswirkung auf das davon betroffene Gestirn. Und Ich habe wahrlich die Macht und die Weisheit, auch solche ungewöhnliche Vorgänge der gesetzmäßigen Ordnung anzupassen, die in Meiner gesamten Schöpfung waltet. Mir wird es doch wohl möglich sein, ein einzelnes Gestirn trotz ungesetzlicher Vorgänge in die große Schöpfungsordnung einzugliedern, so daß dennoch das Bestehen des ersteren gesichert bleibt bis zu dem Zeitpunkt, den Ich vorgesehen habe, um ein solches Chaos zu beenden und die ursprüngliche Ordnung wiederherzustellen. Ein jedes Gesetz habe Ich gegeben, und ein jedes Gesetz kann Ich Selbst wieder aufheben. Und so auch kann Ich Tag und Nacht werden lassen nach Meinem Willen und die Voraussetzungen dafür sind gegeben in der eigentlichen Begründung des Sonnenlichtes, das immer nur geistige Ausstrahlung Meiner Selbst ist. Heißt es nicht: Die Kräfte des Himmels werden sich bewegen - Sonne und Mond werden ihren Schein verlieren. Die Menschen auf der Erde werden so manche Veränderungen bemerken können, wenn sie hellsichtig und hellhörig um sich blicken, und rein irdisch werden solche Veränderungen nicht zu erklären sein. Für geistige Erklärungen sind aber die wenigsten Menschen zugänglich. Ich aber setze das Geistige voran, Ich gebe die geistigen Vorgänge euch bekannt, die aber auch irdische Auswirkungen erkennen lassen. Was sich im großen Schöpfungsmenschen abspielt, das entzieht sich eurer Kenntnis, doch die Lichtwelt betreut auch das kleinste irdische Schöpfungswerk und leitet ihm Licht zu. Also wird auch das Gestirn Erde von ihnen betreut und mit Licht versorgt, so, wie Mein Wille es bestimmt und wie es der Menschheit zuträglich ist, daß sie nicht Mangel leidet, aber auch nicht zwangsläufig zu einer Anschauung gelangen muß, die der geistigen Entwicklung unzuträglich ist. Denn der Mensch hat seine eigene Aufgabe, das revoltierende Geistige aber will sich auch durchsetzen, und dessen Wirken soll dem Menschen noch verborgen bleiben, solange dieser noch nicht über die Zusammenhänge Bescheid weiß. Und darum also werden auch keine so auffallenden Veränderungen der Naturgesetze erkenntlich sein, wenngleich sie bestehen. Doch gedenket dessen, daß Mir nichts unmöglich ist. Und denket darüber nach, was das Licht im Grunde des Grundes ist - wo also auch das Licht der Sonne seinen Ursprung hat. Und zweifelt nicht, sondern glaubet. Und ihr werdet stets in euch selbst das Licht finden, sowie ihr es von Mir begehret. Amen. B.D. NR. 6620.

 

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