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Bertha Dudde Botschaften

Autor: Bertha Dudde 1.4.1891 - 18.9.1965
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Buch 68

B.D. NR. 6285 - B.D. NR. 6422
15.6.1955-11.12.1955
6287 6291 6300 6313 6323  6324 6373 6375 6385 6405

 

Buch 68 6287

Prüfen von Geistesgut geboten.

18. Juni 1955. B.D. NR 6287.

Der Geist in euch belehret euch und er kann nicht anders als reinste Wahrheit euch vermitteln. Stoßet ihr nun auf Widersprüche, die von außen an euch herangetragen werden, so müsset ihr zuerst prüfen, ob dieses Geistesgut eigene Verstandestätigkeit oder Geistwirken erzeugt hat. Und ihr werdet immer zu dem Ergebnis kommen, daß dort der Geist aus Mir nicht gewirkt hat, wo ein Widerspruch zu finden ist. Denn der Geist aus Mir irret nicht, der Geist aus Mir vermittelt dem Menschen immer das gleiche: die reine Wahrheit. Es ist zwar schwer für euch Menschen, eine solche Prüfung vorzunehmen, solange ihr selbst nicht erweckten Geistes seid, doch darum sollet ihr auch nicht alles annehmen, besonders wenn euch Lehren vermittelt werden, die nicht Mein Evangelium enthalten, das aus der Schrift zu entnehmen ist - wenn es sich um Lehren handelt, die Meinem Evangelium, Meiner reinen, von Mir auf Erden verkündeten Liebelehre, hinzugefügt worden sind. Dann ist immer größte Vorsicht geboten, denn das Wissen, das dem Geist-geweckten Menschen zugeht als Ergänzung, als tiefe geistige Weisheit - das Wissen, das euch Menschen Meinen ewigen Heilsplan enthüllt, kann nur durch Meinen Geist euch vermitteln werden, wird aber durch Einwirken Meines Gegners entkräftet, eben durch falsche Lehren, durch irrige Darstellungen oder völlig neue Lehren, die darum schon als irrig erkannt werden könnten, weil ein solches Wissen nicht eine Seelenreife fördert. Denn gerade das ist sein Wirken, es Mir gleichtun zu wollen - den Menschen Irrtum vorzusetzen in gleicher Weise, wie Ich die Wahrheit austeile. Das ist sein Wirken, sich Diener heranzubilden, die das gleiche vortäuschen: im göttlichen Auftrag zu den Menschen zu reden. Es ist für euch Menschen nicht leicht, das Rechte und das Falsche zu erkennen, solange in euch mehr das Verlangen nach ungewöhnlichem, übernatürlichem Wissen vorherrscht, solange ihr nicht kindlich demütig euch die reine Wahrheit von Mir erbittet, solange ihr zu Menschen geht, um euch von ihnen belehren zu lassen, ohne euch zuvor Mir empfohlen zu haben, daß Ich euch recht leite und euch nur den Weg der Wahrheit gehen lasse. Ihr müsset alles - aber auch alles - mit Mir tun, und ihr werdet dann nicht fehlgehen, ihr werdet nicht falsch urteilen, ihr werdet unterscheiden lernen den Irrtum von der Wahrheit. Ihr könnet es wahrlich glauben, daß der ernste Wille zur Wahrheit der sicherste Schutz ist, dann wird in euch das Gefühl der Ablehnung hervortreten jeder irrigen Lehre gegenüber, und dieses Gefühl ist Mein Wirken in euch, weil ihr nach der Wahrheit verlangt. Verstandes-Erzeugnisse sind leicht zu widerlegen, wenn sie der Wahrheit widersprechen. Sein-sollende Botschaften von oben aber beurteilen zu können erfordert Erweckung durch den Geist, denn nur der Geist-erweckte Mensch durchschaut das Machwerk des Gegners der Wahrheit, des Fürsten der Finsternis. Er erkennt den Widerspruch und kann dies auch begründen, er wird aber immer nur Glauben finden bei denen, deren Wahrheitsverlangen stark ist, weil diese schon das gleiche Empfinden in sich haben, das Ich jedem schenke, dem es ernst ist um die Wahrheit - der Mich schon in sein Herz aufgenommen hat durch Liebewirken. Wer im Verband steht mit Mir durch Liebewirken oder inniges Gebet, der lehnet instinktmäßig ab, was der reinen Wahrheit widerspricht, weil ihn die Ewige Wahrheit Selbst schützet vor Irreführung und es auch kann, eben durch den innigen Zusammenschluß und das Verlangen nach der Wahrheit. Darum fürchtet nicht, irregeleitet zu werden, die ihr euch Mir hingebet, die ihr Meinen Willen zu erfüllen trachtet. Euer Denken werde Ich recht richten, und immer werdet ihr die Wahrheit vom Irrtum zu unterscheiden vermögen. Amen. B.D. NR. 6287.

 

Buch 68 6291

Zeitpunkt des Endes.

22. Juni 1955. B.D. NR. 6291.

In Meinem Heilsplan von Ewigkeit ist die Zeit festgelegt, da sich das Umgestaltungswerk an dieser Erde vollzieht, denn Ich ersah seit Ewigkeit, wann Mein Wille eingreifen muß, um das gänzliche Absinken des Geistigen in die Tiefe zu verhindern, um es wieder in den Entwicklungsprozeß einzugliedern, auf daß es wieder zur Höhe streben kann. Und die Zeitperioden sind immer so bemessen, daß sie wohl zur restlosen Erlösung des Geistigen ausreichen, daß sie aber auch für das Versagende nicht zu lang sein dürfen, weil es stets tiefer absinkt und dann die Rückkehr zu Mir immer schwieriger und qualvoller wird, weil die Mittel zur Erlösung dieses Geistigen entsprechend sind der Entfernung von Mir. Im Zeitraum einer Erlösung wird sehr viel Geistiges frei, aber das durch die Schöpfung gegangene Geistige steht auch oft noch so im Widerstand zu Mir, daß es längere Zeit benötigt, bis es sich als Mensch verkörpern kann, weshalb am Ende einer solchen Erlösungsperiode zumeist die Menschheit noch viel dieses Widerstandes in sich trägt und darum gerade diese Menschen keinen Auftrieb haben zur Höhe, sondern mehr und mehr sich wieder mit der Materie verketten, also der Hang nach dieser auch die Seele herabzieht. Und wenn die Menschen solcher Gesinnung überwiegen, dann ist auch der Zeitpunkt gekommen, wo eine völlige Umwandlung der Erde erforderlich ist, um wieder den Entwicklungsprozeß zu begünstigen. Dann ist die Scheidung der Geister notwendig geworden. Und darum weiß Ich seit Ewigkeit. Niemals werde Ich vorzeitig eine Erlösungsperiode beenden, um noch vor der Neubannung zu retten, was möglich ist, weil Ich allein es weiß, was eine solche Neubannung in der festen Materie für das Geistige bedeutet. Niemals lasse Ich ein Wesen diesem Schicksal verfallen, das noch die geringste Aussicht bietet auf Wandlung seines Willens, auf eine Rettung vor jenem Schicksal. Aber Ich werde auch keinen Tag länger versäumen, um die Qualen dieser neu-gebannten Wesen nicht zu vergrößern, was ein immer tieferer Absturz aber erforderlich machen würde. Ich weiß, wann die Zeit erfüllet ist, die dem Geistigen zur Freiwerdung zugebilligt wurde, und darauf gründet sich auch Mein Plan von Ewigkeit. Und darum muß Ich euch Menschen auch hinweisen auf das vor euch liegende Geschehen, weil auch diese Hinweise noch Menschen aufrütteln können und die kurze Zeit bis zum Ende ihnen noch Rettung bringen kann. Aber der Tag des Endes wird dadurch nicht hinausgeschoben. Und selbst wenn ihr Menschen niemals den genauen Zeitpunkt wissen dürfet um eurer Glaubensfreiheit willen, so sage Ich euch doch, daß ihr ganz nahe davorsteht, daß ihr nicht mehr viel Zeit habt, daß euer Leben auf dieser Erde sehr bald beendet ist. Ich sage es euch ganz eindringlich und rate euch, Mir Glauben zu schenken und euer Leben so einzustellen, wie ihr es tun würdet, wenn ihr mit Sicherheit Tag und Stunde wüßtet. Lasset euch ernstlich warnen und mahnen. Kehret euch ab von der Welt, lasset alles, was vergänglich ist, und gedenket eurer Seele, die unvergänglich ist, und bereitet ihr ein seliges Los, indem ihr nur das anstrebet, was ihr zum Heile gereichet. Stellet die Verbindung her mit eurem Gott und Schöpfer von Ewigkeit, sehet in Mir euren Vater, Der nach Seinen Kindern verlangt, und vertraut euch Mir an, daß Ich euch führe und leite in den letzten Tagen eures Erdenlebens. Nützet die letzte kurze Zeit, die euch noch bleibt bis zum Ende - auf daß ihr zu den wenigen gehöret, die noch gerettet werden vor dem Verderben - auf daß ihr lebet und nicht dem ewigen Tode verfallet. Amen. B.D. NR. 6291.

 

Buch 68 6300

Letzter Glaubensentscheid.

1. Juli 1955. B.D. NR. 6300.

Ihr werdet vor die Entscheidung gestellt, euch zu bekennen für Mich oder Mich zu verleugnen, und dies wird der Auftakt sein zu einem Glaubenskampf, wie er noch nie geführt wurde bisher. Denn es ist das letzte Werk Meines Gegners, daß er versuchen wird, Mich ganz zu verdrängen aus den Herzen der Menschen, weil er glaubt, Mich stürzen zu können, um dann selbst die Herrschaft anzutreten. Und da dieser Kampf geführt wird unter Anwendung der brutalsten Zwangsmittel, da es sich nicht um einen freien Willensentscheid handelt, der in keiner Weise Bedrohungen oder Versprechungen als Waffen anwendet, ist dies ein Überschreiten der Machtbefugnis Meines Gegners - es ist ein offenes Vorgehen gegen Mich, mit welchem sich Mein Gegner selbst das Urteil spricht: daß er gebunden wird, damit er keinen Einfluß mehr auf die Menschen ausüben kann. Für die Menschen aber ist es doppelt schwer - nicht nur, daß durch diesen Entscheid die betroffen werden, die sich in ihrem Innern noch nicht recht klar sind oder denen das Ableugnen Meiner Selbst nichts weiter bedeutet - sondern auch die Menschen, die zu Mir stehen und voll und ganz Mich bekennen möchten, werden durch Zwangsmaßnahmen in schwierige Situation gebracht, so daß sie wirklich einen schweren inneren Kampf zu bestehen haben, um Mir die Treue beweisen zu können, denn sie müssen ganz und gar mit dem irdischen Leben abschließen, selbst wenn es ihnen körperlich noch belassen bleibt. Sie müssen alles hingeben, was sie besitzen, und werden als entrechtet und vogelfrei ein kärgliches Dasein fristen. Und das ist die Zeit, von der geschrieben steht: Ich verkürze die Tage, auf daß nicht die Auserwählten noch wankend werden. Sie werden nur ganz kurze Zeit zu leiden brauchen und auch in dieser Zeit so außergewöhnlich von Mir gestärkt werden, daß sie ihren Entschluß nicht bereuen, sondern innerlich jubeln und jauchzen ob der Gewißheit Meiner Liebe, Macht und Herrlichkeit. Und sie erwarten gläubig den Tag ihrer Rettung. Nur, wer bewußt abschließet mit der Welt und nur noch Mein Kommen erwartet, der wird Überwinder sein und eingehen können in das Paradies der neuen Erde. Und Ich kenne die Meinen, Ich weiß, wer dazu fähig ist, diese Zeit des Schreckens für die Gläubigen zu überstehen und standzuhalten dem letzten Wüten des Satans auf dieser Erde. Dennoch mache Ich alle Menschen darauf aufmerksam, denn es können sich noch die Schwachen zur Glaubensstärke erziehen, weil nur der feste Wille nötig ist, um auch die Kraft in Empfang zu nehmen, Meinen Namen zu bekennen vor der Welt. Wer die Bindung zur Welt noch zu stark aufrechthält, wer noch mitten in der Welt steht und sich nicht von ihr zu lösen vermag, der erliegt den Maßnahmen, die erlassen werden, um den Willen der Meinen zu brechen. Und er kann sich seligpreisen, so Ich ihn mitten aus dem Leben reiße und ihm den Fall in die Tiefe erspare. Doch diese Entscheidung muß zuvor gefordert werden, auf daß auch der Satan sein Spiel zu Ende führen kann, auf daß er sich selbst bloßstellt, daß sein Vorgehen offener Kampf gegen Mich Selbst ist. Denn ihm sind Grenzen gesetzt, die er nicht überschreiten darf, die er aber nicht beachtet und er darum aufs neue in Ketten gelegt wird. Danach aber kommt auch die Menschheit in einen Zustand des Friedens und der Glückseligkeit auf der neuen Erde, denn sie kann nicht mehr verdrängt werden von dem Feind ihrer Seelen. Und es geht sonach ein Erlösungsabschnitt zu Ende, und ein neuer beginnt wieder, wie es vorgesehen ist seit Ewigkeit. Viel wird von euch Menschen in der Zeit dieses Glaubenskampfes gefordert, aber es trägt auch das Höchste ein denen, die ihn bestehen. Und ihr Menschen könnet ihn bestehen, so ihr euch nur fest und innig Mir verbindet zuvor schon, so ihr den ernsten Willen habt, Mein zu werden und zu bleiben bis in alle Ewigkeit. Dann werde Ich euch nimmermehr in seine Hände fallen lassen, dann werde Ich euch Kraft zuführen und in größter Not auch Selbst bei euch sein. Und es werden Mich zu schauen vermögen, die ungewöhnliche Kraft benötigen, und sie werden standhalten, bis der Tag anbricht, da Ich Selbst komme, die Meinen zu retten und sie zu holen in ein Reich des Friedens - wenn die Zeit erfüllt und das Ende dieser Erde gekommen ist. Amen. B.D. NR. 6300.

 

Buch 68 6313

Erscheinungen im Kosmos.

16. Juli 1955. B.D. NR. 6313.

Sehr bald wird es euch zur Gewißheit werden, daß sich etwas vorbereitet im Kosmos, denn ungewöhnliche Ereignisse werden euch beunruhigen, weil ihr Menschen euch keine Erklärungen dafür zu geben vermögt. Viele Mutmaßungen werden auftauchen, viele Meinungen auf Gegenmeinung stoßen, doch nur die Ansichten derer kommen der Wahrheit nahe, die einen Zusammenhang vermuten mit dem, was angekündigt ist durch Wort und Schrift, was durch Seher und Propheten den Menschen gesagt wurde zu jeder Zeit. Wer mit geistigen Augen blicket, der kann sich alle Geschehen erklären, denn alles hat geistigen Sinn und soll einen geistigen Zweck erfüllen: die Menschen auf ihren eigentlichen Lebenszweck aufmerksam zu machen, damit sie sich vorbereiten auf das nahe Gericht. Und auch die Wissenschaft wird dazu beitragen, denn sie wird zuerst Feststellung machen von ungewöhnlichen Veränderungen in der Natur, von Vorgängen im Kosmos, die sie selbst stutzig machen, und von bedeutsamen Erscheinungen, zu deren Erklärung ihnen jedoch das Wissen mangelt. Sie werden sehen und staunen, aber sich nicht bereit erklären zur Annahme der einzigen rechten Lösung, daß die Erde in ihren Grundfesten erschüttert werden wird, wozu diese Erscheinungen wohl der Anlaß sein könnten. Sie wollen dies nicht glauben und werden daher immer dagegenreden, so sie hingewiesen werden auf die Schrift, auf die alten Prophezeiungen, so sie die Ansichten der Gläubigen vernehmen oder die Verkünder Meines Wortes ihnen das nahe Ende ankünden. Und darum wird es schwer sein, den Weltmenschen einen Eingriff Meinerseits glaubhaft zu machen, weil alles rein wissenschaftlich zu erklären versucht wird. Und nur wenige werden achtsam auf diese ungewöhnlichen Erscheinungen und stets sicherer darum auf das Ende hinweisen. Und deren Mahn- und Warnworte unterstütze Ich so augenscheinlich, daß bald auch die Wissenschaftler sorgenvoll ihr mangelndes Wissen zugeben werden. Und sie werden einen Stern entdecken, der ständig mehr in Erdnähe kommt und scheinbar seinen Lauf in ungesetzlichen Bahnen nimmt. Sie werden auf immer neue Absonderlichkeiten aufmerksam, so sie seinen Lauf verfolgen. Und sie werden ihn als Gefahr erkennen für die Erde - und wiederum nicht glauben wollen an eine Zerstörung dieser, weil solches noch nie erlebt wurde zuvor. Ich aber lasse es zu, weil Mein Heilsplan von Ewigkeit etwas Ungewöhnliches erfordert, was den Menschen noch zum Heil gereichen soll - und weil es ein Vorzeichen sein soll des bald darauf folgenden Zerstörungswerkes, das diese Erlösungsperiode zum Abschluß bringt. Je näher es dem Ende zugeht, desto Widergesetzlicheres werden die Menschen erleben, weil sie aufmerken sollen und stutzen ob der Übereinstimmung dessen, was von seiten der Gläubigen als Gottes Wort, als Voraussagen von Sehern und Propheten, angeführt und vertreten wird als Wahrheit. Und Mein Geist wird auch nun wieder künden durch Meine Diener auf Erden von dem nahen Ende und Meiner zuvor noch laut ertönenden Donnerstimme - und jene Erscheinungen werden zeugen von der Wahrheit Meines Wortes. Merket auf, ihr Menschen, und sehet in allem immer nur Hinweise auf das Ende, die Ich euch allen gebe, damit ihr nicht dem Verderben anheimfallet, denn alles was geschieht, ist so gewaltig, daß es euch überzeugen könnte, wenn ihr guten Willens seid. Die Zeit ist erfüllt, und das Ende ist nahe. Amen. B.D. NR. 6313.

 

Buch 68 6323

Isolierung der Weltkörper.

31. Juli 1955. B.D. NR. 6323.

Weltweite Entfernungen liegen zwischen den Schöpfungen, die ihr als Gestirne am Himmelszelt erschauet - Entfernungen, die für euch Menschen nicht zu schätzen und darum auch nicht zu überwinden sind, weil jedes einzelne Gestirn eine Welt ist für sich und diese Welten voneinander hermetisch abgeschlossen sind insofern, als daß sie ganz verschiedene Lebenssphären besitzen, immer der Beschaffenheit des Gestirnes selbst und auch dessen Bewohnern entsprechend. Ihr Menschen dürfet nicht glauben, daß Mein Schöpfergeist nicht vielseitig genug schaffen und gestalten könnte - ihr dürfet nicht glauben, daß ihr eure Lebensbedingungen auf anderen Gestirnen wiederfindet in gleicher Weise wie auf der Erde, die ihr bewohnet - und ihr dürfet noch viel weniger glauben, daß jene Gestirne euch die gleichen Lebensmöglichkeiten böten, die für euer Bestehen erforderlich sind - wenn ihr jemals in den Bereich eines solchen Gestirnes geraten würdet. Doch es wäre ein vergebliches Unterfangen, es wird euch niemals gelingen, auch nur eine Verbindung aufzunehmen mit anderen Gestirnen, wenn dies nicht auf geistigem Wege geschieht, daß gedankliche Übermittlungen aus jenen Welten stattfinden, die euch aber immer nur zum geistigen Aufstieg dienen, niemals aber von euch Menschen geplante weltliche Erkundigungen betreffen. Ihr Menschen könnet zwar große Fähigkeiten in euch entwickeln, ihr könnet schöpferisch und gestaltend tätig sein auf Erden, ihr könnet die Kräfte der Natur ergründen und euch in jeder Weise nutzbar machen; ihr könnet kraft eures Verstandes tief eindringen in die Naturgesetze und mit allen euren Kenntnissen nun hervortreten. Doch euer Wirkungsfeld ist und bleibt immer nur die Erde, und so ihr nun alle eure Verstandeserkenntnisse auszuwerten suchet zum Segen eurer Mitmenschen, wird auch Mein Segen eure Arbeit, euer Wirken, unterstützen, denn dann wird Mein Gesetz ewiger Ordnung eingehalten. Doch ihr müsset in dieser Ordnung auch verbleiben, ihr müsset die Gesetze achten, die Ich Selbst gegeben habe und die in allen Schöpfungswerken deutlich erkennbar sind. Und dazu gehört auch die weltweite Entfernung der Gestirne von eurer Erde, dazu gehört die Isolierung jedes einzelnen Gestirnes von den anderen, die gleichsam durch den luftleeren Raum, durch die Stratosphäre, gekennzeichnet ist, die den Aufenthalt eines Menschen in diesem Raum unmöglich machen und euch daher deutlich zeigen sollte, daß Ich Selbst euch isoliert habe. Denn ob ihr auch solche Hindernisse überwinden zu können glaubt. Ihr Menschen werdet an solchen Versuchen scheitern, ihr werdet zugrunde gehen, wenn ihr euch in Gebiete waget, die euch von Mir aus verschlossen wurden. Ihr beweiset nur damit, daß ihr sehr überheblichen Geistes seid, zu glauben, göttliche Naturgesetze unwirksam machen zu können, ihr beweiset, daß ihr weder diese Gesetze noch den Gesetzgeber anerkennet, und ihr beweiset, daß ihr Menschen reif seid für die totale Wandlung dieser Erde, weil euch die Haupterkenntnis mangelt, daß Einer über euch ist, Der das letzte Wort spricht - daß ihr diesen Einen nicht erkennt, ansonsten ihr nicht etwas unternehmen würdet, was euch als Bewohner dieser Erde nicht zusteht: andere Welten euch zum Ziel eures Forschens zu machen, die euch gänzlich unerreichbar sind und bleiben werden, weil ein jedes Gestirn den geistigen Wesen zum Ausreifen dienet und die Reifegrade dieser Wesen so verschieden sind, daß sie alle andere Schöpfungen benötigen - Schöpfungen, in denen ihr Menschen nicht bestehen könntet, und es darum auch niemals eine Verbindung zwischen beiden Welten geben kann. Mein Schöpfergeist und Mein Schöpferwille hat wahrlich nichts ohne Weisheit gewirkt, aber ihr Menschen werdet niemals ergründen können, was außerhalb eurer Erdensphäre ist, als nur das, daß ein Vorhandensein unzähliger Gestirne und Welten euch zur Gewißheit geworden ist, weil dieser Beweis euch nicht zum Schaden eurer Seele gereicht - alles weitere Wissen aber nur euch geistig erschlossen werden kann. Amen. B.D. NR. 6323.

 

Buch 68 6324

Annäherung eines Sternes.

3. August 1955. B.D. NR. 6324.

Machet eure Herzen weit auf, machet euch empfangsbereit für Meinen Liebestrahl von oben und höret, was Ich euch sagen will: Ein sicheres Anzeichen des nahen Endes ist das Sichtbar-Werden eines Sternes, der sich in der Richtung auf eure Erde zu bewegt und doch eine sonderbare Bahn einschlägt - der oft sich euren Blicken entziehen und dann plötzlich wieder auftauchen wird, denn er ist von undurchdringlichen Nebeln begleitet, die sich ab und zu auflösen, um sich immer wieder aufs neue zu verdichten. Ihr Menschen erlebet etwas euch bisher Unbekanntes, denn die Auswirkung dieses Gestirns auf eure Erde ist solcher Art, daß euch ein Bangen befallen wird, weil ihr glaubet, daß die Erde ein Opfer dieses unbekannten Gestirns werden könnte, das merkliche Störungen auf der Erde hervorruft, die euch jedoch unerklärlich sind. Es gibt Menschen auf der Erde, die sich durch nichts erschüttern lassen, was auch über sie hereinbricht - die nun aber ihre Ruhe verlieren, weil sie sich sowie die ganze Erde Naturkräften ausgeliefert sehen, die sie fürchten, weil sie ihnen nicht begegnen können. Und um dieser Menschen willen bewegen sich die Kräfte des Himmels. Diese Menschen will Ich im besonderen ansprechen, um es zu erreichen, daß sie sich einem Gott und Schöpfer anvertrauen, sowie sie selbst sich völlig machtlos sehen. Was Menschenwille veranlaßt - und sei es noch so schrecklich in seiner Auswirkung - erschüttert solche Menschen nicht, doch klein und schwach werden sie, wenn sie sich Naturgewalten ausgeliefert sehen, und dann ist es möglich, daß sie zu Dem Zuflucht nehmen, Der Herr ist jeglicher Schöpfung - dann ist es möglich, daß sie zu Mir finden in höchster Not. Und dieses Naturschauspiel wird ungeheuren Aufruhr unter den Menschen auslösen, und die Angst wird auch nicht unberechtigt sein, denn so sonderbare Erscheinungen auch den Stern begleiten, er kommt der Erde stets näher, und ein Zusammenprall scheint unvermeidlich nach den Berechnungen derer, die sein Erscheinen entdeckten und seinen Lauf verfolgen. Doch Ich habe dies vorausgesagt lange zuvor, daß Ich euch einen Feind aus den Lüften sende, daß eine Naturkatastrophe von größtem Ausmaß euch Menschen noch bevorsteht, die dem letzten Ende - d.h. der Total-Umgestaltung der Erdoberfläche - vorangeht und zahllos viele Opfer kosten wird. Ich weise euch immer wieder darauf hin, und Mein Wort ist Wahrheit und wird sich erfüllen. Doch ihr sollet zuvor schon darauf hingewiesen werden, weil ihr Menschen erkennen sollet Meinen Willen und Meine Macht - weil ihr wissen sollet, daß nichts geschehen kann ohne Meinen Willen und daß nichts ohne Sinn und Zweck ist, was geschieht - daß Ich dabei derer gedenke, die ganz ohne Glauben sind und die Ich dennoch nicht verlieren möchte an Meinen Gegner. Und darum sollet ihr Menschen wissen, was euch bevorsteht, damit ihr leichter zum Glauben gelanget, wenn ihr in der großen Not Dessen gedenket, Der Herr ist über Himmel und Erde - über alle Gestirne und Welten und Dessen Willen alles untersteht. Ihr sollet zuvor schon Kenntnis davon erhalten, die euch dann zum Glauben verhelfen kann, wenn ihr nur eines guten Willens seid. Es kommt ein Unheil über euch - doch für jeden einzelnen kann es auch von Segen sein, wenn er dadurch das Leben seiner Seele gewinnet, selbst wenn irdisch ihm der Tod beschieden ist - wenn er zu Mir rufet in seiner Not. Amen. B.D. NR. 6324.

 

Buch 68 6373

Paradies der neuen Erde.

8. Oktober 1955. B.D. NR. 6373.

Die Erde wird ihr altes Aussehen verlieren, völlig neue Schöpfungen werden erstehen, überaus reizvolle Gegenden werden die Menschen beglücken, die diese neue Erde beleben werden. Ein neuer Zeitabschnitt beginnt, doch unter ganz anderen Voraussetzungen, weil es nicht mehr nötig ist, daß sich die Schöpfung langsam entwickelt - weil nur für das im Ausreifen begriffene Geistige wieder Außenformen hergestellt werden müssen, die dem Reifegrad entsprechen - weil aber alle Grade der Entwicklung schon vorhanden sind, also Schöpfungen jeglicher Art diesem Geistigen zur Außenhülle gegeben werden können. Also ist keine lange Schöpfungsperiode mehr nötig, sondern im Augenblick kann die neue Erde - also die Oberfläche der bisherigen Erde - umgestaltet werden. Die stets von Gott beachtete Gesetzmäßigkeit wird dennoch nicht umgestoßen, denn die Menschen der neuen Erde wissen es nicht, in welcher Zeit die Neuschöpfung vor sich gegangen ist - wenngleich auch das Wissen darum ihnen nicht mehr schaden könnte, da sie nach dem Vorangegangenen die Macht und Herrlichkeit Gottes erkannt haben und im Vollmaß gläubig sind, so daß also auch ungewöhnliches Wirken Gottes für sie keinen Glaubenszwang bedeutete. Es beginnt ein ganz neuer Abschnitt im Leben dieser Menschen, die am Ende entrückt werden, um als Stamm des neuen Geschlechtes wieder der neuen Erde zugeführt zu werden. Sie fühlen sich wohl wieder auf der Erde, ihre Seelen aber sind schon in einem Maß vergeistigt, daß auch die Schranken fallen, in denen sich sonst die Menschen auf der Erde bewegen. Das geistige Reich ist ihnen erschlossen insofern, als daß sie mit den Wesen des Lichtreiches Verbindung haben, daß sie ungehindert mit ihnen verkehren können, daß sie unter Erdenschwere nicht mehr zu leiden haben und ihr Leben nur noch dem nachfolgenden Geschlecht dienet, das zwar auch in einer gewissen Reife steht, aber dennoch schon mehr mit der Erde verbunden ist seines geistigen Aufstieges wegen. Es wird ein Zustand des Friedens und der Seligkeit auf Erden sein, weil lange Zeit das Böse zum Schweigen gebracht ist, weil der Urheber des Bösen gefesselt ist und keinen Einfluß mehr ausüben kann auf die Menschen und darum eine gute Ernte für das Lichtreich lange Zeit hindurch verzeichnet werden kann - wo die restlose Erlösung aus der Form gesichert ist und also auch der Gegner Gottes ungemein an Macht verliert, weil sein Anhang stets kleiner wird - bis er sich einmal wieder aus der Fessel befreien wird, weil ihm die Menschen selbst dabei helfen - weil deren Wille sich wieder mehr der Materie zuwenden wird, was für den Gegner Gottes Befreiung bedeutet. Doch es wird lange Zeit währen, bis dies geschieht, denn die Lichtwelt vermag unendlich viel. Die direkte Verbindung mit den Menschen auf der Erde ist von bestem Einfluß auf diese, und es ist der Wille der Menschen stets nach oben gerichtet, denn die Kraft der Liebe wirket in ihnen gar mächtig, die Liebe zu Gott erfüllt ihr Wesen, und sie wollen, denken und handeln immer nur in Seinem Willen. Sie sind durch die Liebe innig mit Ihm verbunden und führen sich selbst sowie auch das in der Schöpfung Gebundene - Sie-Umgebende - zur Erlösung. Die neue Erde wird sein ein Paradies, wie ihr Menschen es euch nicht vorzustellen vermögt. Doch selig, wer sie erleben darf - selig, wer ausharret bis zum Ende, denn er wird teilhaftig werden eines Lebens auf Erden in Seligkeit. Amen. B.D. NR. 6373.

 

Buch 68 6375

Gedankentätigkeit.

11. und 12. Oktober 1955. B.D. NR 6375.

Was ist der Gedanke? Diese Frage wird euch niemals wissenschaftlich beantwortet werden können, solange die Forschenden selbst nicht in geistiges Wissen eindringen, solange sie nur rein verstandesmäßig sie zu lösen suchen, denn der Ursprung des Gedankens ist das geistige Reich. Es sind Ausstrahlungen aus dem geistigen Reich, die euch Menschen wie Wellen umkreisen, um nun je nach eurem Willen aufgenommen oder verdrängt zu werden. Es sind Ausstrahlungen, die eure Denkorgane berühren und sie in Tätigkeit setzen, wenn ihr bereit seid dazu, d.h. willensmäßig den Kontakt aufnehmet mit den Wesen, die euch anstrahlen. Es ist ein Kräfte-Austausch und Vorgang - der aber von zwei Seiten aufgezogen wird, dem Willen des Menschen es aber überlassen bleibt, mit welcher Seite er den Kontakt herstellt. Ihr müsset wissen, daß ihr so geschaffen wurdet, daß alle Organe eine bestimmte Tätigkeit zu verrichten haben, und für jede Funktion sind besondere Organe vorhanden, die nun dem Willen des Menschen entsprechend arbeiten, zum Teil auch noch dem Naturgesetz unterliegen, weil sie eine Leben-erhaltende Funktion ausüben. Ihr müsset ferner wissen, daß euch für die Dauer eures Erdenlebens eine gewisse Freiheit zugebilligt wurde - was darin zum Ausdruck kommt, daß die Funktion bestimmter Organe von eurem Willen abhängig ist, weil dieser sich im Erdenleben erproben und bewähren soll. Und dazu gehört auch eure Verstandestätigkeit, die ihr selbst entwickeln könnet, wozu aber auch eine Denkfähigkeit euch gegeben wurde. Diese Denkfähigkeit besteht aber nicht darin, daß ihr selbst die Gedanken erzeugt, sondern ihr müsset etwas euch Zuströmendes, etwas Geistiges, das euch ständig wie Wellen umspült, kraft eurer Denkfähigkeit auf euch einwirken lassen. Ihr müsset die Gedanken, die euch zuströmen, aufnehmen und nun mit eurem Verstand verarbeiten, aber es steht euch völlig frei, ob und welche Gedanken ihr aufgreifet, doch der Wille und die Wahl ist entscheidend für eure seelische Aufwärtsentwicklung. Gedanken sind geistige Kraftausstrahlungen, die in unvorstellbarer Lichtfülle ausgehen von Gott Selbst - empfangen werden erst von Lichtwesen, die wieder mit dem Empfangenen zu beglücken suchen und so unentwegt ein Weiterleiten an alles Wesenhafte, Denkfähige bedeutet. Doch auch der nunmehrige Fürst der Finsternis war einst Licht- und Kraftempfänger. Auch er leitet Ausstrahlungen von sich aus dem Wesenhaften zu. Und so wird der Mensch als denkfähiges Wesen Gedankenströme von beiden Seiten entgegennehmen können, die Anstrahlungen guter und schlechter Kräfte werden sich immer als Gedankenwellen äußern; es wird der Mensch stets die Gedanken annehmen, die seinem Willen entsprechen, es werden niemals Gedanken einen zwingenden Einfluß ausüben, sondern nur dem Willen und Wesen des Menschen entsprechend sich vordrängen oder zurückgewiesen werden. Niemals aber ist der Mensch selbst Urheber seiner Gedanken - niemals hat er die Fähigkeit, diese Gedanken selbst zu produzieren, wenngleich er oft davon überzeugt ist, daß alles eigenes Geistesprodukt ist, was er durch Verstandestätigkeit gewonnen hat. Er nützet nur die ihn umkreisenden Gedankenwellen aus - und kann sie auch in einem sehr hohen Maße ausnützen kraft seiner Denkfähigkeit, die ihm vom Schöpfer verliehen ist. Und es werden lichtvolle Gedanken immer wieder in einem Menschen auftauchen, der sich mehr den finsteren Gedankenströmen zuwendet. Doch niemals werden sich Gedanken, ganz gleich welcher Richtung, festsetzen in den Denkorganen wider den Willen des Menschen. Und das ist seine eigene Funktion, zu wählen mit welchen Gedanken er sich befassen will. Unter Denkfähigkeit ist zu verstehen, sich mit den Strömungen, die als Gedanken den Menschen berühren, auseinandersetzen zu können, ihren Sinn zu verstehen, sie folgerichtig einzuordnen - also alle ihm zuströmenden Gedanken sich nutzbar zu machen. Dazu ist aber vorerst der Wille nötig. Denn der Mensch ist nicht gezwungen, sich den ihm zuströmenden Gedankenwellen zu öffnen, kann also in einer gewissen Denkträgheit die Gedanken zurückweisen - wie er andererseits aber auch Gedanken aufgreifen kann, die ihm von unten zugehen, also schlecht und wertlos in ihrem Inhalt sind. Immer ist es sein Wille, der die Richtung der Gedanken bestimmt und auch den Ursprung. Gedankenströme aus der lichtvollen Welt werden - so der Wille des Menschen bereit ist, sie anzunehmen - gleichzeitig eine Kraftwirkung haben, indem die Denkfähigkeit des Menschen sich verschärft und geklärt ist. Wer sich also gedanklich mit geistigen Fragen beschäftigt, der nimmt gleichsam von Wesen des Lichtreiches diese Fragen entgegen, die Gedankenwellen lösen in seiner Seele ein Verlangen aus, Aufklärung zu erhalten. Dieses Verlangen wird von den Denkorganen ergriffen und von diesem Moment an erst dem Verstand des Menschen bewußt. Und nun hat er den Kontakt hergestellt mit dem Wesen, das ihm die Ausstrahlung zusandte - das im Auftrag Gottes oder auch im Auftrag seines Gegners seine Tätigkeit ausführt: Licht oder Finsternis zu verbreiten. Jeder Gedanke ist die Entäußerung eines im Dienst Gottes oder Seines Gegners stehenden Wesens - doch niemals eigenes Erzeugnis des Menschen, denn selbst im Vollkommenheitszustand dereinst im geistigen Reich strahlt das Wesen immer nur aus, was es aus dem Quell - von Gott Selbst - bezieht als Liebekraft, die höchste Weisheit in sich schließt. Aus der Verschiedenheit des Denkens der Menschen geht hervor, daß endlos viele verschiedene Wissensgrade die geistigen Wesen unterscheiden, daß sie aber alle Zugang haben zu dem Menschen, weil dessen Wille selbst sich schützen kann vor Irrtum oder mangelhaftem Geistesgut und weil Gott auch Seinem Gegner das gleiche Recht zubilligt, auf den Menschen einzuwirken - des Willensentscheides wegen, der Zweck und Ziel des Erdenlebens als Mensch ist. Die Denkfähigkeit des Menschen kann auch die verschiedenen Gedanken gegeneinander abwägen. Es kann der Mensch folgern, und sein Wille kann durch diese Folgerung auch die erst-eingeschlagene Richtung ändern, und sein Verstand wird sich wehren gegen unwahres Gedankengut, sowie er guten Willens ist. Denn das Bemühen der Lichtwesen, die in vollster Wahrheit stehen, wird nie aufhören, den Menschen rechte Gedanken zuströmen zu lassen, die ihnen zur Betreuung übergeben sind, denn das ist ihre Mission, Licht und Wahrheit zu verbreiten und die Finsternis zu verjagen - der sie gewissenhaft nachkommen. Und ein Herz, das sich öffnet, ein Mensch, der die Wahrheit begehrt, wird einen Gedankenreichtum empfangen dürfen, der in ihm Widerhall findet. Die Ausstrahlungen aus dem Lichtreich werden helles Licht auch in ihm selbst entzünden, es wird der Mensch glauben, durch eigenes Nachdenken zu den Ergebnissen gelangt zu sein, was jedoch nur insofern richtig ist, als daß er nun seine Denkfähigkeit ausgenützt hat, um sich das zum geistigen Eigentum zu machen, was zuvor ihm zugeströmt ist - und ihm nun aber verbleibet, das auch er wieder ausstrahlen können wird, so er im geistigen Reich zu beglückender Tätigkeit zugelassen ist. Amen. B.D. NR. 6375.

 

Buch 68 6385

Ewige Ordnung ist Liebe. Wirken des Satans.

25. Oktober 1955. B.D. NR 6385.

Nur das ist Gott wohlgefällig, was dem Prinzip der Liebe entspricht, und es bewegt sich also der Mensch in der göttlichen Ordnung, der sein Denken und Handeln von der Liebe bestimmen lässet. Die göttliche Ordnung innezuhalten bedeutet also immer nur ein Liebewirken den Mitmenschen gegenüber, wodurch auch die Liebe zu Gott zum Ausdruck kommt. In der göttlichen Ordnung zu leben wird aber auch immer ein geordnetes Erdenleben zur Folge haben für den betreffenden Menschen selbst, wenngleich alles um ihn her in Unordnung geraten sein kann, weil seine Umgebung die göttliche Ordnung umgestoßen hat, also ein Leben bar jeder Liebe lebt. Ein solches Leben muß sich als chaotischer Zustand auswirken, Frieden und Harmonie können niemals herrschen, wo ein Leben entgegen der ewigen Ordnung geführt wird, wo die Liebe völlig außer acht gelassen wird, weil dort der Gegner Gottes herrscht, der gänzlich ohne Liebe ist. Und ob nun die Menschen sich irdisch ein noch so geordnetes Wohlleben zu schaffen glauben - es kann wohl vorübergehend hinwegtäuschen über die Unordnung in den Herzen solcher Menschen, es wird innere Ruhe und Frieden nimmermehr zu verzeichnen sein, denn der Gegner Gottes schürt desto mehr, je mehr ihm der Mensch verfällt. Und dieser wird stets neue Lieblosigkeiten begehen, er wird den Mitmenschen gegenüber stets härter und kälter sein, er wird sich vielleicht verbergen unter einer Maske, aber sein wahres Gesicht wird immer zu erkennen sein. Die Ordnung aus Gott ist die Liebe - wer ohne Liebe lebt, der ist getrennt von Gott, was Anschluß an Dessen Gegner bedeutet. Doch dieser versteht es, alles mit einem Schleier zu verhüllen, er versteht es, die Merkmale eines Verstoßes wider die ewige Ordnung zu tarnen, weshalb nichts offensichtlich ist, auf daß er nicht an Anhang verliert. Dagegen wendet er denen alles zu, die sich ihm verschrieben haben durch ihre Gesinnung, durch ihre Lieblosigkeit und ihre Herzenskälte. Diese werden von ihm bedacht werden in jeder Weise, aber immer nur irdische Güter verzeichnen können - an denen sie sich aber auch genügen lassen. Und darum hat der Gegner Gottes so großen Anhang, denn die Menschen suchen zumeist irdische Erfüllung und verschaffen sich diese durch liebloses Denken und Handeln. Und es kann der Zustand auf Erden nicht anders sein, als er nun ist, wo die Menschheit die göttliche Ordnung nicht mehr einhält, wo sie sich in keiner Weise an den Willen Gottes hält - wo sie Seine Gebote der Liebe völlig unbeachtet lassen und sich die Menschen als Werkzeuge des Gegners gebrauchen lassen. Das Chaos auf Erden wird immer größer, und wenige Menschen nur bewegen sich in göttlicher Ordnung, wenige Menschen nur lassen das Liebeprinzip herrschen und verbinden sich mit Gott, Der die ewige Liebe ist. Und diesen braucht nicht zu bangen, wenn gesetzmäßig sich Dinge vollziehen, die immer nur die Folge eines gesetzwidrigen Lebenswandels sind. Der Zusammenschluß mit Gott durch Liebewirken gibt ihnen Schutz und Stärke, wenn die Zeit gekommen ist, da die göttliche Ordnung wiederhergestellt wird. Dann wird es sich erweisen, was Gottnähe bedeutet, denn es wird unberührt bleiben von satanischer Gewalt und satanischem Wirken der Mensch, der sich immer in göttlicher Ordnung bewegt hat, der die Liebe pflegt und immer im Verband steht mit der ewigen Liebe. Er wird wohl um sich alles vergehen sehen, in ihm selbst aber ist Kraft und Licht und Stärke. Er weiß sich Gott verbunden, und er harret seines Schöpfers und Vaters von Ewigkeit. Denn das Leben in göttlicher Ordnung hat ihn wissend gemacht, und darum fürchtet er nichts, was im Reiche des Gegners seinen Ursprung hat. Er selbst befindet sich in dem Bereich göttlichen Friedens, weil die Liebe in ihm alles ausschaltet, was wider die göttliche Ordnung ist, und weil er nun gefeit ist gegen alle finsteren Mächte, die Gott und der ewigen Ordnung noch widerstehen. Amen. B.D. NR. 6385.

 

Buch 68 6405

Verändertes Sternenbild.

18. November 1955. B.D. NR. 6405.

In kurzen Abständen erlebt ihr sich-wiederholende Vorgänge, die euch Menschen stark beunruhigen werden, denn ihr könnet sie euch nicht erklären, und ihr fürchtet daher Gewalten, gegen die ihr euch nicht wehren könnet. Ihr werdet auch keine rechte Erklärung erlangen können, weil dies in Meinem Willen liegt, daß ihr mit allen Möglichkeiten rechnen und jeder einzelne sich entsprechend einstellen soll - weil Ich will, daß jeder einzelne noch für sich selbst, d.h. für seine Seele, einen Nutzen daraus ziehen soll. Wo der Glaube gänzlich fehlt, dort wird die Beunruhigung besonders stark sein, während die Gläubigen sich mehr oder weniger an Mich halten und sich in Meiner Obhut geborgen wissen. Dennoch sind es Erscheinungen, weil kosmisch bedingt, die große öffentliche Diskussionen zur Folge haben, so daß ein jeder Mensch auch selbst darüber nachdenken wird und sich auch seinen Mitmenschen gegenüber äußert. Zeitweise werden weltliche Interessen in den Hintergrund treten, doch sowie diese Erscheinungen vorüber sind, nehmen die Weltmenschen desto eifriger die Freuden der Welt wahr, und nur bei wenigen bleiben Eindrücke zurück, die sie zu besinnlichen Stunden veranlassen und auch zur Wandlung des Denkens führen können - bis sich die gleichen Vorgänge im Kosmos wiederholen und erneuten Schrecken hervorrufen. Denn von seiten der Wissenschaft fürchtet man ernste Bedrohungen des Weltkörpers Erde - weil man vor rätselhaften Veränderungen steht im Sternensystem, die noch niemals beobachtet wurden und die eine ernste Bedrohung sein könnten für die Erde. Und die Ansichten der Menschen werden erheblich voneinander abweichen in der Beurteilung der Auswirkung. Es werden Menschen leichtfertig darüber hinweggehen und unbedenklich ihr Leben genießen; es werden Menschen Vorkehrungen treffen, die völlig nutzlos sind, und es werden wieder andere in sich gehen und sich mit ihrem Gott und Schöpfer gedanklich auseinandersetzen. Und Ich lasse jedem seinen freien Willen, nur suche Ich unentwegt einzuwirken auf die Gedanken der Menschen, daß sie sich recht bewegen, daß sie sich der eigentlichen Bestimmung des Menschen zuwenden - daß sie in Mir zur Ruhe kommen und nun von Mir gelenkt werden können zu ihrem Seelenheil. Was aber wird sich ereignen? Das Sternbild wird sich verändern. Es werden Sterne in andere Bahnen geleitet, sie werden in einem anderen Verhältnis zur Erde stehen als bisher. Und dadurch werden Sterne sichtbar werden, die noch nie gesehen wurden, und es wird einer als direkte Gefahr für die Erde in Erscheinung treten, weil seine Bahn eine Kreuzung mit der Erde befürchten lässet. Kein Mensch wird es glauben wollen, daß solches sich ereignen wird, kein Mensch wird glauben, daß Naturgesetze sich verändern, aber ihr Menschen stehet vor dem Ende. Ihr selbst bereitet etwas vor, was noch schlimmere Auswirkungen haben wird, denn was ihr unternehmet, das gefährdet die ganze Erde. Was durch Meinen Willen eintritt, ist aber nur ein Vorzeichen des Endes, es ist eine ernste Mahnung an euch, und Ich gebe euch nur so deutliche Zeichen der Existenz einer höheren Gewalt, daß ihr alle euch an Diese wenden könnet und daß ihr dadurch auch eine direkte Gefahr für euch selbst abwenden könnet, wenn ihr, d.h. eure Seele, den rechten Nutzen daraus zieht. Was aber nachher kommt, das betrifft die ganze Erde und alles, was auf ihr lebt. Und darum trete Ich zuvor ungewöhnlich in Erscheinung, ohne jedoch euch zu zwingen, Mich Selbst als den Urheber dessen anzuerkennen, was gewaltig ist in seiner Auswirkung, jedoch nicht die ganze Erde betreffen wird. Denn Ich weiß um alle Naturgesetze und ihre Wirkungen, Ich weiß auch jegliches Geschehen abzuwenden oder zu schwächen in seiner Auswirkung. Was Ich aber geschehen lasse, es dienet immer nur euch zur Rettung, es soll euch zu Mir hintreiben, es soll euch Menschen einen Gott erkennen lassen, zu Dem ihr flüchten sollet, weil Er euer Vater ist. Es ist das letzte Zeichen, bevor das Ende kommt. Es ist der letzte Versuch Meiner Liebe und Erbarmung, zu retten, was noch zu retten ist. Amen. B.D. NR. 6405.

 

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