Zum vorigen Buch: 65    Zum Ende dieses Buches    Zum nächsten Buch: 67

Bertha Dudde Botschaften

Autor: Bertha Dudde 1.4.1891 - 18.9.1965
Home Deutsch Inhalt Verschiedenes
Home > Deutsch > Buch 66

Buch 66

B.D. NR. 6078 - B.D. NR. 6188
14.10.1954-13.2.1955
6079 6080 6081 6083 6102  6105 6123 6134 6135 6147
6148 6169 6170 6178 6182  6187

 

Buch 66 6079

Gottes mahnende Stimme. Neue Epoche.

15. Oktober 1954. B.D. NR. 6079.

Lasset die Stimme Gottes nicht ungehört an euren Ohren verhallen, denn es bricht eine neue Zeit an - eine neue Epoche, die ihr wohl erleben könnet, wenn ihr dessen achtet, was Gott Selbst euch sagt - wenn ihr Seiner Stimme Folge leistet und euch recht gestaltet, so wie es die neue Epoche erfordert. Denn in dieser werden nur die Menschen auf Erden weilen, die in engster Bindung stehen mit Gott, Der dann auch mitten unter den Seinen weilen wird auf Erden. Und dieser Umgang mit Gott erfordert auch eine Verfassung des Menschen, die eine solche enge Bindung zuläßt. Diese aber könnet ihr Menschen erreichen noch in dieser letzten Zeit, denn darum redet Gott Selbst euch an, daß ihr aus Seinen Worten die Notwendigkeit ersehet und auch die Kraft schöpfet, euch selbst umzugestalten zu Wesen der Liebe, ohne die ein Leben auf der neuen Erde undenkbar ist. Was ihr von selbst nicht tut, das sollet ihr tun, wenn Gott es euch ans Herz legt, so eindringlich und faßlich, daß ihr davon beeindruckt sein könnet, wenn ihr nur Seiner Stimme achtet, wenn ihr euch Seine Worte zu Herzen gehen lasset und sie befolget. Im Lärm der Welt die Stimme Gottes zu hören bedingt euren Willen, dann wird sie in euch klingen direkt, oder ihr werdet befriedigt zuhören, wenn Gott durch Seine Boten zu euch spricht - ihr werdet die Stimme des Vaters erkennen, Der um euch besorgt ist und euch helfen will, herauszufinden aus einem Zustand des Todes - Der euch das Leben zugänglich machen möchte. Ihr selbst aber müsset den Weg gehen, der zum Leben führt. Und diesen Weg zeigt Gott euch auf durch Sein Wort. Er Selbst belehret euch, und Seine Belehrungen sind wahrlich klar und unmißverständlich, und sie können in euch ein helles Licht anzünden, wenn ihr nur ihrer achtet und sie nicht an euren Ohren verhallen lasset. Ob ihr es glauben wollet oder nicht - es tritt die Erde in eine neue Entwicklungsepoche ein, und auch in dieser wird sie von Menschen bewohnt sein, die aber in einem anderen Zustand sein müssen, als ihr es zur Zeit auf Erden seid. Doch es ist für euch noch eine Wandlung möglich, ihr selbst könnet den Grad erreichen, der ein Verweilen auf der neuen Erde zuläßt, doch immer nur mit Gottes Hilfe. Darum ertönet euch Seine Stimme immer wieder und ermahnet euch, diese Wesenswandlung anzustreben und in so innige Verbindung zu treten mit Ihm, daß ihr tauglich werdet, auf diese neue Erde versetzt zu werden, wenn die Stunde gekommen ist. Denn sie steht euch nahe bevor - bald ist die Frist abgelaufen, die Gott euch Menschen gesetzt hat auf dieser Erde, und bald wird sich die Umgestaltung der Erde vollziehen, die eine neue Entwicklungsepoche einleitet. Und alles, was untauglich ist für die neue Erde, wird sein Ende finden und entsprechend seiner geistigen Reife wieder gebannt werden in neuen Formen. Höret auf die Stimme Gottes, die euch mahnet und warnet, auf daß ihr zu jenen gehöret, die Sein Wille errettet, die Er am Ende versetzet in das Paradies der neuen Erde. Amen. B.D. NR. 6079.

 

Buch 66 6080

Einfluß des Gegners auf den Willen. Zerstörungen.

16. Oktober 1954. B.D. NR 6080.

Es genüge euch, zu wissen, daß sich in Meiner Schöpfung alles so vollzieht, wie es Mein Wille ist. Es wird also nicht Mein Gegner irgendwie auf die Schöpfung einwirken können, weil sein Einfluß nur möglich ist auf das im freien Willen stehende Geistige - den Menschen - jedoch diesen dann so beeinflussen möchte, daß der Mensch selbst sich wieder an Schöpfungswerken versucht in Meinem-Gegner-günstigem Sinn. Was also dem Menschen auszuführen möglich ist, das kann immer Meinem Willen gemäß sein, aber auch dem Willen Meines Gegners entsprechen, weil von beiden Seiten auf ihn eingewirkt wird. Was aber außerhalb des Machtbereiches des Menschen geschieht, kann niemals von Meinem Gegner bewerkstelligt werden, sondern es muß allein Meinem Wirken zugeschrieben werden, weil Meinem Gegner jegliche Macht genommen ist über die Schöpfung, über das noch gebundene Geistige. Aber gerade darum wird Mein Gegner seinen ganzen Einfluß aufbieten, die Menschen sich gefügig zu machen, daß sie sich zerstörend betätigen, weil dadurch das gebundene Geistige frei wird, wobei er glaubt, nun dieses Geistige wieder in Besitz nehmen zu dürfen. Auch das ist ihm nicht möglich - nur wirket nun das frei gewordene Geistige ungünstig auf alles es Umgebende ein, weil es in sich das aus der Ordnung Getretene ist und darum auch seine Umgebung aus der Ordnung bringt - also auch eine bestehende Gesetzmäßigkeit aus der Ordnung bringen kann. Indirekt also ist das wohl das Werk Meines Gegners, doch immer nur über den menschlichen Willen - während Mein Wille allein genügt, die Ordnung wiederherzustellen und schöpferisch aufbauend im gesamten Universum tätig zu sein. Diese seine Machtlosigkeit läßt in Meinem Gegner Pläne erstehen von wahrhaft teuflischer Gesinnung - die Menschen dazu anzuregen, den Erdball zu zerstören - doch ihnen selbst andere Ziele vor Augen stellend, die sie zu höchster Betätigung antreiben. Die Zerstörungen, die er selbst nicht ausführen kann, tarnt er geschickt als erstrebenswerte Nutzbarmachung von unbekannten Kräften. Und er findet auch Menschen genug auf dieser Erde, die ihm zu Willen sind und die darum auch von ihm die Kraft beziehen zu Entdeckungen und Ergebnissen aller Art. Als Folge eintretende Naturkatastrophen betreffen nun zwar die durch Meinen Willen erstandenen Schöpfungen, sie können aber dennoch nicht als direkte Kraftäußerung des Satans bezeichnet werden, sondern es sind immer durch menschlichen Willen zustande gekommene Ordnungsstörungen, die zwar von größter Bedeutung sind in der Entwicklungsphase des Geistigen - sowohl des im freien Willen stehenden als auch des noch gebundenen Geistigen, denn der Entwicklungsgang dessen wird unterbrochen und erfordert nun ein Gegenwirken Meinerseits, damit die gestörte Ordnung wiederhergestellt wird - damit die unterbrochene Entwicklung wieder ihren Fortgang nimmt. Der Plan Meines Gegners mißlingt zwar, denn er gewinnt nicht das frei gewordenen Geistige, doch die ihm hörig gewordenen Menschen - das schon weiterentwickelte Geistige - hat er gewonnen, über das ihm aber jegliches Verfügungsrecht genommen wird durch die nun bevorstehende Neubannung. Der Einfluß auf den freien Willen des Menschen von seiten Meines Gegners ist sehr groß, doch allem Geschöpflichen außer dem Menschen gegenüber ist er machtlos. Er kann nichts durchführen, sowie sich der Wille des Menschen ihm versagt. Und was dem Willen des Menschen unzugänglich ist, worauf der Wille des Menschen keinen Einfluß hat, ist immer Mein Walten und Wirken im Universum, niemals aber eine Machtäußerung Meines Gegners, der jeglicher Macht entblößt ist, darum aber alles daransetzt, sich den Willen der Menschen gefügig zu machen, um durch diesen nun zur Ausführung zu bringen, was er plant - euch zum Verderben. Amen. B.D. NR. 6080.

 

Buch 66 6081

Erfolg am Ende einer Erdperiode. Wissenschaftler.

17. Oktober 1954. B.D. NR. 6081.

Es ist stets dann das Ende einer Entwicklungsperiode gekommen, wenn die Menschen insofern aus der göttlichen Ordnung getreten sind, daß sie in den Schöpfungsplan Gottes einzugreifen sich befähigt fühlen, weil sie nicht an Gott als erschaffende Macht glauben und alles Bestehende selbst beherrschen zu können glauben. Die Menschen haben zwar als Erbteil Gottes den erschaffenden Geist, und sie können dieses Erbteil in großem Maß erhöhen, sie können auch mit göttlicher Unterstützung Unmöglich-Scheinendes leisten und werden dennoch in göttlicher Ordnung verbleiben - solange sie die Kraft zu ihrem Schaffen aus Gott beziehen. Sie werden aber sofort aus dieser Ordnung heraustreten, wenn alle ihre Pläne nur irdisch gerichtet sind - wenn sie sich von Gott als der erschaffenden Macht absondern und nun also rein verstandesmäßig experimentieren - wenn sie die göttliche Schöpfung selbst als Versuchsobjekte nützen und sich so zu Handlangern des Gegners von Gott machen, der es sich zum Ziel setzt, göttliche Schöpfungen zu zerstören. Am Ende einer Erdperiode ist stets die Welt voller irdischer Weisheit. Es glaubt die Wissenschaft, für alle Gebiete die Schlüssel gefunden zu haben, und selten nur ist der geistige Weg betreten worden, den Gott aufgezeigt hat, um zum rechten Wissen zu gelangen. Ohne Ihn aber sind die Wege gefährlich, ohne Ihn sind die Ergebnisse zweifelhaft, und mehr oder weniger betreten die Menschen Gefahrenzonen, weil sie von dem gelenkt werden, der keinen Aufbau, sondern Untergang will. - der die Menschen im Glauben lässet, daß sie sich aufbauend betätigen, während sie jedoch sich ihr eigenes Grab graben - und zum Untergang der alten Erde beitragen. Denn der angebliche Fortschritt der Wissenschaft ist sein Werk, das Werk des Gegners von Gott, der die Menschen antreibt zu höchster Verstandestätigkeit unter Ausschluß göttlicher Unterstützung. Sie werden sich Naturkräfte nutzbar machen, doch in anderem als Gott-gewolltem Sinn. Sie werden heraustreten aus der göttlichen Ordnung, und die Folgen dessen werden sich zeigen. Gott aber sah das Wollen und Handeln der Menschen seit Ewigkeit voraus, und darum weiset Er immer wieder hin auf das Kommende, denn Er weiß es, wann und wo die Auswirkungen menschlichen Denkens und Handelns sich äußern. Er unterweiset die Menschen über das Verkehrte ihres Denkens und will sie bewegen, sich der Macht anzuvertrauen, Die über allem steht. Er will sie warnen vor dem Einfluß Seines Gegners. Er will ihnen anraten, in göttlicher Ordnung zu bleiben. Er gedenket derer, die Ihn anerkennen als Gott und Schöpfer von Ewigkeit, und Er kläret sie auf über Sich Selbst und Seine Gegenmacht. Amen. B.D. NR. 6081.

 

Buch 66 6083

Glaubenskampf. Verleugnen Gottes. Ende.

19. Oktober 1954. B.D. NR 6083.

Die Zeit steht euch bevor, wo ihr vor die Entscheidung gestellt werdet, Mich und Meinen Namen zu bekennen vor der Welt. Und es wird dies so vor sich gehen, daß ihr alle entsetzt sein werdet über die Brutalität der Menschen, die Meinem Gegner hörig sind - was darin zum Ausdruck kommt, daß sie gegen Mich offensichtlich vorgehen. Die Form des Glaubenskampfes, den ihr zu erwarten habt, ist euch jetzt kaum vorstellbar, weil die Erde seit ihrem Bestehen etwas derartiges nicht erlebt hat. Denn zu jeder Zeit war unter den Menschen ein Glaube vorhanden an ein höheres Wesen, Dem die Menschen unterstehen. Und dieses Wesen wurde angebetet, wenngleich sich die Menschen zumeist eine falsche Vorstellung machten von jenem Wesen und dadurch eine Art Vielgötterei entstand - immer aber einem Gott die Ehre gegeben wurde von seiten der Menschen. Und die Streitfrage war nur immer, welcher der vielen Götter der rechte Gott war, wenn man nur einen Gott gelten lassen wollte. Der Kampf, der aber nun entbrennen wird, geht um das völlige Ausrotten von Glaubenslehren - an ein Wesen, das eben nur durch den Glauben anerkannt wird. Dieser Glaube an ein höheres Wesen soll ausgerottet werden. Es wird der Glaube an sich als der Menschheit unzuträglich hingestellt, dem darum der Kampf gilt mit aller Schärfe. Man sucht wissenschaftlich alles in der Schöpfung zu erklären und begründen, eine erschaffende Macht aber auszuschalten - also sie gänzlich zu leugnen. Man will ein anderes gedankliches Niveau schaffen für die Menschen, und so wird von ihnen rigoros verlangt, alles bisherige Denken und Wissen aufzugeben und dieses offen vor den Mitmenschen zu bekräftigen. Es wird also klar und unmißverständlich Mir Selbst der Kampf angesagt von Meinem Gegner, der sich nur der Menschen bedient, um sein Ziel zu erreichen, Mich aus den Herzen der Menschen zu verdrängen. Es geht nicht um den Sieg einer Geistesrichtung über die andere, es geht nicht um das Reformieren einer Lehre - es geht nur um den Glauben an Mich, Der Ich als Erlöser Jesus Christus anerkannt werden muß, wollet ihr Menschen selig werden. Und ihr sollet nun Mich verleugnen, ihr sollet euch entscheiden für Mich oder für Meinen Gegner. Diese Forderung wird an euch Menschen gestellt werden, und dieser sollet ihr nun Widerstand leisten. Ihr sollet offen euch bekennen für Mich - ihr sollet furchtlos euch auf Meine Seite stellen und dadurch den Beweis liefern, daß ihr zu den Meinen gehört, die Mir treu bleiben bis zum Ende und die Ich holen werde in höchster Not. Es ist dies das Ende, wenn Mein Gegner offensichtlich gegen Mich Selbst vorgehen wird. Dann ist die Stunde des Gerichtes gekommen, denn dann übersteigt er die Grenzen seiner Befugnis, und dann greife Ich ein und setze ihn gefangen. Dann tritt Meine Macht und Kraft und Herrlichkeit hervor und übt Vergeltung nach Recht und Gerechtigkeit. Amen. B.D. NR. 6083.

 

Buch 66 6102

Deckmantel der Frömmigkeit. Satans Wirken.

8. November 1954. B.D. NR 6102.

Unter dem Deckmantel der Frömmigkeit wird viel gesündigt auf Erden. Und das ist das Wirken des Satans, der sich verbirgt unter einem gleisnerischen Gewande, um desto heimtückischer auf die Menschen einwirken zu können, die sich blenden lassen von äußerem Prunk und Glanz. Den Menschen selbst fehlt das Licht, und daher lassen sie sich leuchten von denen, die selbst kein Licht haben und sich nur eines Scheinlichtes bedienen. Und in diesem Blendlicht erkennen sie nur schwerlich den Weg, den sie zu gehen haben, und sie geraten leicht auf Abwege im Glauben, den rechten Weg zu gehen. Viel leichter ist der Feind zu erkennen, der offen den Menschen gegenübertritt - der Widersacher aber verhüllt sich und gibt sich den Anschein, zu den Meinen zu gehören, für Mich zu reden und von Mir die Vollmacht zu haben, so daß es ihm leicht ist, Anhänger zu finden - Menschen, die leichtgläubig sind und keine rechte Liebe in sich haben. Denn eine rechte Liebe würde in ihnen ein Licht anzünden, in dem sich das Scheinlicht nicht behaupten könnte. Die Menschen achten aber mehr auf den Schein, auf das Unechte, als auf die Wahrheit, die in Mir ihren Ausgang hat - eben weil sie ohne Liebe sind. Und die Liebe weiß Mein Gegner wohl zu unterbinden, indem er sie durch anderes zu ersetzen sucht, indem er Gesetze erläßt und das Erfüllen dieser Gesetze als Wichtigstes hinstellt - Meine Liebegebote aber geschickt zu verdrängen weiß, so daß die Menschen sich ihres liebelosen Lebenswandels kaum bewußt werden, weil sie eifrig sich den menschlich erlassenen Geboten unterwerfen und damit genug getan zu haben glauben. Zwar könnte der Mensch selbst dies erkennen, wenn es sein ernster Wille wäre, Mir zum Wohlgefallen zu leben. Doch seine Augen sind getrübt worden durch den Glanz, der die umgibt, die sich ihm als Meine Vertreter auf Erden vorstellen - und die in Wahrheit Vertreter dessen sind, der Mir widersteht und gegen Mich zu Felde zieht. Wer in sich selbst das Liebelicht entzündet hat, der erschaut alles hell und klar, und er wendet sich voll Abscheu von einem Gebaren ab, das nimmermehr Mein Wille sein kann. Wer aber noch in Finsternis wandelt, weil er kein Licht in sich hat, den erfreuen die Blendlichter, und er eilet ihnen immer wieder zu, ohne jedoch ein rechtes Licht dadurch zu empfangen. Nur die Güte des Herzens, die uneigennützige Nächstenliebe zündet ein rechtes Licht an, und wer in diesem Licht wandelt, der geht den rechten Weg - denn auf diesem Wege schreite Ich Selbst neben ihm, und dann kann ihm auch das Blendlicht nicht mehr schaden, dann weichet er ihm aus, er hält sich fern, weil ihn nun sein Herz warnet vor dem, der sich verbirgt unter dem Deckmantel der Frömmigkeit. Er wird entlarvt werden, wenn es an der Zeit ist. Doch jeder soll im freien Willen zuerst Meine Gebote der Liebe erfüllen, dann wird ihm auch aller Prunk und Glanz der Welt nicht mehr schaden, denn dann leuchtet sein Innenlicht weit stärker, und er geht unbeschadet den rechten Weg, auf dem er nun - von Mir geleitet - auch sein Ziel erreicht. Amen. B.D. NR. 6102.

 

Buch 66 6105

Geistige und irdische Wende bevorstehend.

11. November 1954. B.D. NR. 6105.

Ihr alle stehet vor einer Wende - denn das Leben geht nicht in seiner Gleichförmigkeit weiter wie bisher, sondern alle Menschenherzen werden von Stürmen heimgesucht, die alle nur Vorläufer sind dessen, was dann die ganze Erde betrifft. Doch es geschieht alles in so natürlicher Weise, daß der Glaubensunwillige nichts Sonderliches darin finden will, der Gläubige aber hellhörig und hellschauend ist und die Zeichen des nahen Endes sehr wohl darin erkennt. Jedoch es kann kein Glaubenszwang auf die Menschen ausgeübt werden, und darum kommt alles so, wie es natürlich erscheint. Die Wende aber steht euch bevor - eine Wende, die sowohl geistig als auch irdisch eintritt, weil keine Aussicht besteht, daß die Menschen von selbst eine geistige Wandlung anstreben, sie aber auf dem Tiefstand angelangt sind, der eine Wandlung nötig macht. Und diese bedingt auch eine Umwandlung irdischer Art - sie bedingt vorerst ein Aufstören der Menschen aus ihrer Ruhe, ein Zerstören irdisch-materieller Güter und zuletzt noch ein Auflösen der Schöpfungen, so daß sich eine völlige Umwandlung vollzieht - irdisch und geistig. Und alles aus der Ordnung Getretene wird wieder in die göttliche Ordnung versetzt, was also eine Wende genannt werden kann, die zwar nur wenige Menschen bewußt erleben werden. Denn auch das gehört dazu, daß unzählige Menschen vorzeitig den Tod finden werden - die nicht bereit sind, in die göttliche Ordnung einzutreten, die eine geistige Wandlung zuvor nicht anstreben und durch Gottes große Barmherzigkeit noch vorher abgerufen werden. Zuletzt aber werden auch die Menschen ihr Leben verlieren, die geistig so tief gesunken sind, daß ihr Einordnen in das göttliche Gesetz eine Neubannung in der Materie bedingt - daß sie also geistig und irdisch den Tod finden und eine ganz neue Entwicklungsperiode für sie beginnt. Ihr Menschen wollet an diese Wende nicht glauben, aber sie steht euch bevor - und ob eure Augen noch so sehr auf das Weltleben gerichtet sind, ob ihr selbst noch so sehr das Leben liebt und nicht an ein Ende dessen in der verkündeten Weise glauben wollet - was im göttlichen Plan vorgesehen ist seit Ewigkeit, das vollzieht sich unwiderruflich, denn Weisheit und Liebe bestimmten diesen Plan. Und Gott erkennet sehr wohl, wann die Zeit zur Herstellung der alten Ordnung gekommen ist. Ihr Menschen aber glaubet darum nicht, weil ihr selbst aus der göttlichen Ordnung getreten seid, aber ihr werdet es erleben, was ihr nicht glauben wollet, denn es geht die Erde ihrem Ende entgegen. Amen. B.D. NR. 6105.

 

Buch 66 6123

Gott erkennt alles. Wahrheit und Schein. Maske des Gegners.

30. November 1954. B.D. NR 6123.

Ich urteile wahrlich nicht nach dem Äußeren, und Ich lasse Mich nicht täuschen von dem, was der Mund ausspricht. Ich ersehe die Gedanken, den Willen des Menschen, und diesen allein bewerte Ich, diesem Willen entsprechend wirke Ich und führe Mein Erziehungswerk an dem Menschen durch. Den Mitmenschen könnet ihr wohl täuschen, doch niemals Mich, Der Ich die geheimsten Gedanken in euren Herzen kenne. Ihr müsset wissen, daß Ich die ewige Wahrheit Selbst bin und Mir darum jede Unwahrheit, jeder versteckte Gedanke, ein Greuel ist und daß Ich für eure Nöte nur dann ein offenes Ohr habe, wenn ihr ohne Falsch zu Mir kommet, wenn ihr euch völlig entäußert des Scheins, den ihr euren Mitmenschen gegenüber glänzen lassen wollet. Nur wer in Wahrheit und Demut zu Mir kommet, den höre Ich an, des Unaufrichtigen aber achte Ich nicht. Denn dieser glaubt nicht an Mich als ein gerechtes und wahres Wesen, Das jeglichem falschen Schein abhold sein muß, ansonsten Es unvollkommen wäre. Mein Gegner aber verbirgt sich oft hinter einer Maske, und ihr seid seine Anhänger, so ihr euch nicht der innerlichsten Wahrheit befleißigt, so ihr nicht alles aus eurem Herzen entfernt, was ihr zu verbergen suchet. Mein Gegner ist ein Feind der Wahrheit - seine List aber ist es, sich so hinzustellen, wie er nicht ist, aber doch sein sollte. Denn der Falsche wird sich immer ein Kleid borgen - er weiß es wohl, was ihm mangelt, und er täuschet also vor, als besitze er es. Und somit verrät er sich auch und kann niemals sagen, nicht um Meinen Willen zu wissen. Doch die Verstellung nützet ihm nichts, weil er erkannt wird von Mir bis auf den Grund. Und er wird erst dann angesehen von Mir, wenn er in sich geht und sich Mir gegenüber aller seiner Fehler entäußert, wenn er alle Hüllen abwirft, die Mir sein Wesen und Denken verbergen sollten - wenn er so zu Mir kommt und spricht, wie er ist und denkt. Dann erst kann er damit rechnen, daß Ich ihn anhöre und Mich seiner Not annehme. Denn Ich will, daß ihr Menschen zu Mir rufet im Geist und in der Wahrheit. Dann erst kann Ich euch gegenwärtig sein, von eurem Ruf dazu bestimmt. Und dann erst könnet ihr Meine Liebe und Erbarmung erfahren, die Ich jedem zuwende, der demütig und vollvertrauend zu Mir kommt - der nun, durch das Enthüllen seiner selbst, auch zu erkennen gibt, daß er Meinem Gegner entfliehen und sich Mir zuwenden will - und der nun auch Meine Hilfe erwarten kann in seiner Not. Amen. B.D. NR. 6123.

 

Buch 66 6134

Rätselhafte Lichterscheinungen.

13. Dezember 1954. B.D. NR. 6134.

In dem Dunkel, das über die Erde gebreitet ist, brauchen die Menschen viel Licht - und ob sie auch zumeist nicht bereit sind, Licht anzunehmen, ob sie auch zumeist lieber in der Finsternis wandeln - Mein Licht von oben wird ihnen dennoch zugeführt, denn die erbarmende Liebe der Lichtwelt drängt sich dazu, euch Menschen Hilfe zu bringen. Und unzählige Wesen des Lichtes sind euch Menschen auf Erden nahe, immer bereit, ein Licht in euch zu entzünden - euch leise zu drängen, Werke der Liebe zu verrichten, auf daß in euch ein Licht aufleuchte und euren Geist erhelle. Ich Selbst habe Meine Heerscharen angewiesen, ihren Liebedrang an euch zu betätigen, und Mein Wille ist auch der ihre. Gerade in der letzten Zeit vor dem Ende, wo die Finsternis immer tiefer wird, ist die Erde von Lichtwesen umlagert, die ihre Kräfte zur Erde strömen lassen und auch überall geöffnete Herzen finden, denen sie Licht bringen können. Vor dem Ende wird ihr Liebewille immer mächtiger und veranlaßt sie mitunter zu ungewöhnlichem Wirken - daß Lichterscheinungen ihr Wirken offensichtlich beweisen - Erscheinungen, die kein satanisches Blendlicht sind, sondern deutlich auf eine andere Macht hinweisen - Erscheinungen, die beglücken werden die Meinen, jedoch Furcht und Entsetzen einjagen Meinen Gegnern, die nichts glauben wollen und doch etwas erleben, was nur durch den Glauben erklärt werden kann. Meine Lichtboten sind angewiesen, ihre Kraft in Meinem Willen zu gebrauchen, und wo es gilt, ein Rettungswerk zu vollbringen, da scharen sie sich zusammen und wirken mit vereinter Kraft - so, daß überall ihre Tätigkeit ersichtlich ist - daß ihr Lichtreichtum zur Erde strahlt in einer allen Menschen ersichtlichen Weise. Lichterscheinungen rätselhafter Art werden die Menschen vor dem Ende gedanklich beschäftigen, und es wird nicht einfach sein, diese Erscheinungen natürlich zu erklären, was die Wissenschaft zwar versuchen wird. Lichterscheinungen rätselhafter Art werden auch zu Vermutungen Anlaß geben, die völlig irrig sind, doch wer Licht suchet, der wird es auch finden, denn Meines Reiches Bewohner erkennen jedes Menschen Gedanken, und sie nehmen sich dessen an, der im guten Willen forschet und nach Licht verlangt. Denn Himmel und Erde - das Reich des Lichtes und das der Finsternis - sind Mir untertan, und alles Vollkommene, Licht-durchstrahlte, hilft mit, die Finsternis auf der Erde zu vertreiben. Und es wird sich auch in Erscheinung bringen, weil dies Mein Wille ist, daß den Menschen auf der Erde noch jede Hilfe geleistet wird, die sie erretten kann, wozu alle Wesen des Lichtes ständig bereit sind. Amen. B.D. NR. 6134.

 

Buch 66 6135

Nehmet hin und esset.

14. Dezember 1954. B.D. NR. 6135.

Nehmet hin und esset - so sprach Ich zu Meinen Jüngern, ihnen bei diesen Worten das Brot reichend, als Symbol des Himmelsbrotes, Meines Wortes, das, Fleisch-geworden, auf Erden mitten unter ihnen weilte. Nehmet hin und trinket - sprach Ich, als Ich ihnen den Wein reichte - der ihnen, gleich wie Mein Blut - die Kraft Meines Wortes - zugeführt werden sollte zur Stärkung. Brot und Wein waren Symbol für Fleisch und Blut - und da Ich das Fleisch-gewordene Wort Selbst bin, konnte Ich auch sagen: Das ist Mein Leib, der für euch hingegeben wird - das ist Mein Blut, das für euch vergossen wird. Denn durch Meinen Tod erst machte Ich es möglich, daß ihr Mein Wort in euch vernehmen konntet - durch Meinen Tod erst sprengte Ich die Fesseln, die euch in der Finsternis hielten. Verstehet doch, Mein Wort muß euch ertönen, wollet ihr selig werden. Und Mein Wort muß von euch hungrig entgegengenommen werden, ihr müsset es essen und eurer Seele die Nahrung zuführen, daß sie leben kann. Denn Mein Wort birgt in sich die Kraft, die ihr das Leben gibt. Fleisch und Blut gehört zum Leben, und Ich starb für euch, damit ihr das Leben habet. Das Brot des Lebens ist Mein Wort. Ich Selbst bin das Wort - und das Wort ist Fleisch geworden. Gibt es wohl eine verständlichere Erklärung für das Abendmahl, das Ich mit Meinen Jüngern gehalten habe. Und immer, wenn ihr Mein Wort empfanget und es hungernd in euch aufnehmet, werdet ihr auch Meiner gedenken. Ihr könnet Mein Wort nicht anders als in Gedanken an Mich entgegennehmen, weil Der, Der zu euch spricht, nicht in Vergessenheit geraten kann, solange ihr Ihn anhört. Als Ich Meinen Jüngern das Brot brach, als Ich ihnen den Wein reichte, wußte Ich doch, daß nur Mein Wort die Verbindung zwischen Mir und den Menschen hergestellt und bewies - Ich wußte es, daß sie nur zum Ziel gelangen konnten, wenn sie Mich ständig zu sich sprechen ließen. Ich wußte ferner, daß sie glauben mußten an Mein Erlösungswerk, Ich wußte, was vor Mir lag, daß Ich Mein Leben hingeben mußte für die Menschen, um sie zu erlösen, und im Hinblick darauf sprach Ich die Worte: Der für euch hingegeben wird - das für euch vergossen wird. Das ewige Wort Selbst sprach zu den Menschen: Nehmet hin und esset - nehmet hin und trinket. Und ihr Menschen müsset die innige Verbindung herstellen mit Mir, um Meine Ansprache zu vernehmen, um von Mir gespeist zu werden mit dem Brot des Himmels - um mit Mir das Abendmahl halten zu können. Und ihr könnet diese innige Verbindung mit Mir wieder nur herstellen durch Wirken in Liebe. Dann erst nehmet ihr Mich Selbst in euch auf, dann werdet ihr durchströmt von der Kraft Meiner Liebe - Mein Blut sichert euch das Leben. Dann teile Ich euch aus mit vollen Händen, dann wird eure Seele nimmer Hunger und Durst leiden, denn Ich Selbst werde sie sättigen und tränken - Ich Selbst werde ihr das Abendmahl bieten - Ich werde das Brot brechen und den Wein reichen allen, die empfangen wollen, und diese werden Mein Fleisch und Mein Blut genießen, und ihre Seelen werden leben ewiglich. Amen. B.D. NR. 6135.

 

Buch 66 6147

Ungewöhnliche Not - Ungewöhnliche Hilfe.

28. Dezember 1954. B.D. NR. 6147.

Eine ungewöhnliche Not erfordert ungewöhnliche Hilfe. Darum wird in der letzten Zeit noch vieles geschehen, was sonderbar anmutet und was als geistiges Wirken erkannt werden wird von denen, die um die Nähe des Endes wissen und die darum auch aller Zeichen achten, die ihnen das Ende ankünden. Die Menschen werden noch vieles erleben, was sie sich wissenschaftlich nicht erklären können, jedoch die Erklärung sofort finden, wenn sie alles betrachten im Sinne der geistigen Entwicklung, wenn sie sowohl den geistigen Tiefstand der Menschen als auch das nahe bevorstehende Ende bedenken. Dann wird es ihnen erklärlich, daß die Liebe Gottes noch alles versucht, um die Menschen zu wecken, um sie stutzig zu machen, auf daß sie sich ihrer Verantwortung bewußt werden. Erfolg wird zwar auch nur bei wenigen zu verzeichnen sein, doch jede einzelne Seele hat Gott lieb, und Er läßt nichts unversucht, um sie noch für Sich zu gewinnen. Doch ob Gott auch offensichtlich wirket, ob Er Sich auch in Erinnerung zu bringen sucht durch ungewöhnliche Erscheinungen - die Menschen sind schwer zu beeindrucken, weil sie für alles Erklärung haben, wenngleich auch diese weit von der Wahrheit abweichen. Und was sie heut noch bewegt, hat morgen schon allen Reiz, alles Interesse verloren. Die Menschenherzen sind abgestumpft, und nur irdischer Vorteil oder Fehlschläge können sie noch anregen zum Denken und Handeln, alles Geistige aber ist für sie Phantasterei, eines denkenden Verstandesmenschen unwürdig. Und so könnten sich völlig naturwidrige Dinge abspielen im Universum - es könnten die sichtlichsten Zeichen von oben ihnen gegeben werden - sie würden alles nur zur Kenntnis nehmen, darüber lächeln oder irdisch-natürlich zu erklären versuchen, aber sonst wenig sich davon beeindrucken lassen. Und auch diese Rettungsversuche werden vergeblich sein, die Erfolge sehr gering, und dennoch wird noch alles getan, und wenn es nur einer Seele dadurch möglich wäre, dem ewigen Verderben zu entfliehen und vor dem Ende noch zu Gott zurückzufinden. Amen. B.D. NR. 6147.

 

Buch 66 6148

Weiterentwicklung auf der neuen Erde.

29. Dezember 1954. B.D. NR. 6148.

Alles entwicklungsfähige Geistige wird seinen Entwicklungsweg fortsetzen, auch wenn das Ende dieser Erde gekommen ist, wenn eine Total-Umgestaltung dieser vor sich gegangen ist - während das Geistige, das sich als unfähig erwiesen hat, die letzte Entwicklungsstufe zurückzulegen, wieder rückversetzt wird und den Gang der Entwicklung noch einmal gehen muß laut göttlichem Gesetz, das alles Geistige in den Zustand versetzt, der seinem Reifegrad entspricht. Und so ist wohl eine Entwicklungsepoche beendet, doch es ist nicht der Kreislauf der Entwicklung unterbrochen. Es steigt fortgesetzt zur Höhe das noch im gebundenen Willen stehende Geistige, und auch der Mensch kann im freien Willen aufwärtssteigen und sich endgültig befreien aus der Form. Doch er kann auch kraft seines freien Willens absinken, und er muß dann wieder von unten herauf zur Höhe gelangen. Die Erlösung des Gefallenen erfährt keine Unterbrechung, auch wenn die Erde vor einer Wende steht geistig und auch irdisch. Es wird nur die göttliche Ordnung wiederhergestellt, die durch den freien Willen des Menschen beträchtlich gestört wurde. Es wird nur alles dahin versetzt, wo es seiner Reife nach hingehört. Das in der Form noch gebundene Geistige in den verschiedenen Schöpfungswerken erfährt also ebenfalls eine Veränderung seines Aufenthaltes, und das bedingt auch eine Auflösung der sichtbaren Schöpfungswerke und ein Erstehen-Lassen einer neuen Erde. Es ist dies den Menschen nicht glaubhaft, und es wird doch vor sich gehen laut göttlichem Ratschluß, der immer nur die Aufwärtsentwicklung des Geistigen bezweckt, das aus der Tiefe empor zu Gott gelangen soll. Würde das Geistige im Stadium des freien Willens - als Mensch - völlig in Gottes Ordnung leben, dann wäre nimmermehr eine totale Erdumwandlung nötig, weil dann der Aufwärtsentwicklungsprozeß sich planmäßig vollziehen würde und eine Erlösung alles Geistigen sehr schnell stattfinden könnte. Der freie Wille des Menschen aber handelt so oft wider die göttliche Ordnung, daß dadurch der ganze zuvorige Entwicklungsgang gefährdet wird und es immer wieder eines gewaltsamen Eingriffes Gottes bedarf, um das aus der Ordnung Geratene wieder recht zu richten. Und es bedeutet dies immer das Ende einer Erlösungsperiode und den Beginn einer neuen, es bedeutet immer eine Umwandlung der Erde, also auch ein Vergehen jeglicher Schöpfungswerke und Erstehen völlig neuer Schöpfungen. Es bedeutet ein Freiwerden des in der harten Materie gebundenen Geistigen und erneutes Binden in erheblich gelockerten Formen, die nun auch die Aufwärtsentwicklung dieses schon ewige Zeiten gefangengehaltenen Geistigen einleiten - also von diesem Geistigen dankbar als Erleichterung empfunden wird. Es bedeutet eine solche Umgestaltung der Erdoberfläche für alles Geistige einen Fort- schritt, nur nicht für das im Menschen verkörperte Geistige, das versagt hat, indem es seine Willensfreiheit mißbrauchte und ständig nach unten, anstatt nach oben strebte während seines Erdenlebens. Dieses Geistige wird dahin versetzt, wonach es gierte - es wird zur harten Materie - es wird gefesselt von dieser, der all sein Streben und Begehren galt. Es ist ein gerechter Ausgleich für die unerhörte Gnade der Freiheit in der Verkörperung als Mensch - die aber der Mensch mißachtete, die er in verkehrtem Sinne nützte - daß er sich von Gott mehr und mehr entfernte um der Materie willen, die ihm nun zum Lohn wird. Und daß ihr Menschen vor dem Ende einer Erlösungsepoche steht, wird euch immer wieder eindringlich vorgehalten. In aller Liebe leitet Gott euch das Wissen zu um alle Zusammenhänge, um Ursache und Wirkung, um die Folgen eines rechten und auch eines verkehrten Erdenwandels. Er leitet euch das Wissen zu durch Sein Wort, und ihr könntet bei gutem Willen es auch glauben. Doch Er kann euch nicht zwingen, Sein Wort als Wahrheit anzunehmen. Die Freiheit eures Willens allein bestimmt euren Glauben, er bestimmt euer Denken, Wollen und Handeln - aber darum auch euer Los nach jener Umgestaltung - das wahrlich herrlich sein kann im Paradies auf der neuen Erde, aber auch unsägliche Qualen euch eintragen kann, so ihr aufs neue gebannt werdet in der Materie - entsprechend eurem Willen und eurer Liebe. Amen. B.D. NR. 6148.

 

Buch 66 6169

Name Jesus besiegt den Dämon.

19. Januar 1955. B.D. NR 6169.

Dem Dämon könnet ihr gebieten in Meinem Namen, daß er sich entferne, und ihr werdet frei sein von ihm. Ihr habt ein sicheres Mittel: den Namen eures Herrn und Heilands, der, vollgläubig ausgesprochen, übergroße Kraft hat auf alles Böse, auf euch bedrängende Kräfte, die im Auftrag dessen arbeiten, der Mein Gegner ist. Sie werden euch verlassen müssen, so ihr ihnen die Kraft Meines Namens entgegensetzet, denn vor diesem fliehen sie, um nicht vernichtet zu werden. Also brauchet ihr immer nur euch dem göttlichen Heiland und Erlöser Jesus Christus hinzugeben - ihr brauchet nur Mich zu rufen oder zu wollen, daß Ich bei euch bin und euch schütze gegen das Böse, und nichts Schlechtes wird sich an euch herandrängen können, weil Mein Wille allen Kräften wehrt, die euch schaden wollen - vorausgesetzt aber immer, daß ihr selbst Mein sein wollet, daß ihr den ernsten Willen habt, Mich Selbst und Mein Wohlgefallen zu erringen - also ihr Mir bewußt zustrebt. Zwar wird Mein Gegner dann gerade euch heftiger angreifen, er wird euch mit allen Mitteln von Mir abzudrängen suchen, und er wird euch sein Reich vorstellen als erstrebenswert - er wird unter einer Maske zu euch kommen und euch das, was er verlangt, so schmackhaft wie möglich zu machen suchen, um eure Sinne zu verwirren, damit ihr glauben sollet, daß es euch nicht schadet. Er findet schon die rechten Mittel, euch zu verführen, doch ihr erkennet ihn sicher und auch sein Ränkespiel, solange ihr mit Mir Verbindung suchet. Immer sollet ihr nach Mir rufen, immer sollet ihr den Namen Jesus voller Innigkeit aussprechen, wenn ihr selbst im Zweifel seid oder euch von Meinem Gegner bedroht fühlt. Nur dürfet ihr nicht Mich aus euren Herzen verdrängen, denn dann hat Mein Gegner leichtes Spiel, und ihr erlieget seinem Begehren. Ihr selbst seid oft zu schwach, ihm zu widerstehen, und darum sollet ihr Den zu Hilfe rufen, Der ihn kennt und sein Herr ist. Und ein inniger Ruf befreit euch von ihm, der Name Jesus wirkt Wunder, wenn er in tiefer Gläubigkeit ausgesprochen wird - denn in ihm rufet ihr Mich Selbst an, euren Gott und Vater von Ewigkeit, Der wahrlich nicht euch dem überlässet, mit dem Er um eure Seelen kämpft, wenn eure Seelen selbst zu Mir verlangen. Amen. B.D. NR. 6169.

 

Buch 66 6170

Innerlicher Widerstand Hindernis zur Entgegennahme der Wahrheit.

20. Januar 1955. B.D. NR. 6170.

Ohne Widerstand muß Mein Wort entgegengenommen werden, wenn es von oben ertönt im Herzen eines Menschen. Der geringste Widerstand macht den Menschen unfähig, es zu vernehmen in seiner Reinheit, denn Widerstand bedeutet entgegengesetztes Denken, das Meinem Gegner die Möglichkeit gibt einzuschlüpfen, und wenn er nur Abwehr im Menschen hervorruft, um das Empfangen von Wahrheit zu verhindern. Weiter wird seine Kraft nicht reichen, weil sich der Empfänger Meines Wortes bewußt Mir verbindet und sein Widerstand mehr aus seinem Wahrheitsverlangen hervorgeht - er also nur dann Widerstand entgegensetzt, wenn ihm die Wahrheit gefährdet erscheint. Dennoch ist dieser Widerstand nicht recht, weil ein Mensch, der sich Mir verbindet, um Mein Wort zu empfangen, sich nun auch ganz und gar Mir übergeben soll und gewiß sein kann, daß Ich ihn schütze vor irrigem Geistesgut. Darum sind nur wenige Menschen geeignet zum Empfang Meines Wortes, weil die meisten in einem Wissen stehen, das sie nicht gern bereit sind hinzugeben. Darum gehört ein starker Glaube dazu, der nur das als Wahrheit gelten lässet, was Ich Selbst zur Erde leite durch das Wirken Meines Geistes. Menschen, die ein bestimmtes Wissen in sich aufgenommen haben, das mit dem von Mir direkt gesprochenen Wort nicht im Einklang steht, sind schwer bereit, letzteres anzunehmen, weil sie dann ihr ganzes Denken umformen müssen und dazu ein überaus stark entwickeltes Wahrheitsverlangen nötig ist. Diese Menschen mit Meinem direkten Wort zu bedenken wäre darum schon unmöglich, weil in ihnen immer wieder der Widerstand erwachen würde, sowie Mein Wort abweicht von ihrem bisherigen Wissen und Denken - und dann Mein Gegner immer wieder ein leichtes Spiel hätte, den Menschen zum Zweifeln zu bringen. Und es muß der Mensch glauben, daß Ich Selbst zu ihm rede und jeder Irrtum darum ausgeschlossen ist. Dann erst ist es möglich, eine völlig verunstaltete Lehre wieder zu reinigen, dann erst ist es möglich, den Gegner der Wahrheit unschädlich zu machen. Je tiefer aber der Irrtum schon in einem Menschen verwurzelt ist, desto schwerer löst er sich davon, und er könnte darum Mein Wort nicht direkt vernehmen, weil jeglicher Widerstand solches unmöglich macht. Der Kampf zwischen Licht und Finsternis wird gerade dort besonders heftig geführt, wo das Licht sich Bahn brechen will. Und nur ein starker, Mir zugewandter Wille verjagt die feindlichen Kräfte, die von unten sind - einen solchen Willen aber werde Ich segnen und nimmermehr zulassen, daß er geschwächt werde durch feindliche Kräfte. Ich werde aber auch dem Menschen stets die Erkenntnis geben, wenn er angegriffen wird, auf daß er sich wappne und noch inniger sich Mir verbinde - um aber dann auch geschützt zu sein gegen jeglichen Einfluß, der von unten kommt. Wer danach glaubt, daß Ich spreche zu den Menschen, der braucht auch die Wahrheit nicht anzuzweifeln, weil er sonst auch Meine Liebe und Macht anzweifelt - die es wohl verhindern wird und kann, daß irriges Gedankengut sich einschleiche und die Wahrheit also gefährde. Doch solange er zweifelt, ist er selbst nicht fähig, Meine Stimme in sich zu vernehmen - denn es gehört dazu unbedingt der starke Glaube an Meine Liebe, Meine Weisheit und Meine Macht. Dann weiß er auch, daß Ich die Wahrheit den Menschen zuführen will - daß Ich die rechten Wege dafür wähle und daß Ich wahrlich den Menschen schützen werde vor Irrtum, der sich erbietet, Mir und den Mitmenschen zu dienen. Amen. B.D. NR. 6170.

 

Buch 66 6178

Zeichen des Wütens vor dem Ende.

28. Januar 1955. B.D. NR 6178.

Wenn ihr achtet aller Geschehen um euch, so werdet ihr sehr bald erkennen, wer in der Welt herrschet, und es wird euch auch verständlich sein, was er bezweckt: die Menschen stets mehr in die Tiefe zu ziehen, sie zu hindern am rechten Erkennen - indem er sie hindert am Liebeswirken. Doch in absehbarer Zeit schon wird sein Treiben so offenbar werden, daß doch viele Menschen zu hören und zu sehen beginnen, denn er läßt seine Maske fallen und geht ohne Bedenken in einer Weise vor, die allzudeutlich gegen ihn spricht. Aber es sind dies alles Zeichen des nahen Endes, in der der Gegner Gottes sein verabscheuungswürdiges Wesen treibt, in der alle Kräfte der Hölle losgelassen sind, die die Menschen auf Erden beeinflussen, so daß er zahllose Anhänger findet, die alles tun, was er will - die ohne Bedenken ihren Mitmenschen Schaden zufügen in jeder Weise - die selbst davor nicht zurückschrecken, ihre Mitmenschen dem Tode auszuliefern, weil sie völlig im Banne des Satans stehen. Doch es ist dies angekündigt lange Zeit zuvor, auf daß die Menschen daran die Zeit erkennen, in der sie leben. Doch es kommt der Tag, wo er gebunden wird, wo seinen Greueltaten ein Ende gesetzt ist, wo er all seiner Macht beraubt und gefesselt wird, auf daß er keinen Schaden mehr anrichten kann. Es kommt der Tag - dessen sollen auch die Menschen gedenken, die unter seiner Herrschaft leiden, denn ihnen wird Erlösung werden. Aber auch die sollen daran denken, daß der Tag der Vergeltung kommt, die sich ihm dienstbar machen, denn auch sie werden sein Los teilen müssen, weil allein ihr Wille sie zu seinen Dienern werden ließ und sie für diesen Willen sich verantworten müssen. Und solange euch das Unrecht empört, solange habt ihr selbst nicht zu fürchten, daß er euch schaden könne. Denn so lange strebt euer Wille noch das Gute an, und ihr seid nicht in seiner Gewalt. Alles, was gegen das Gebot der Liebe verstößt, ist sein Wirken, wenngleich es verschleiert wird vor den Augen der Mitmenschen. Bemüht euch darum, immer gerecht zu denken und zu handeln, und ihr werdet hellsehend und hellhörend sein gegenüber den Maßnahmen, die unter dem Deckmantel der Gerechtigkeit erlassen werden, denn der euch verderben will, der versteht auch, sich zu tarnen. Aber er wird nichts erreichen bei denen, die Gott zustreben und nach Seinem Willen zu leben sich bemühen, denn diese durchschauen sein Spiel und wenden sich von ihm ab, sie bleiben aufrichtig und gerecht, und sie lassen sich auch nicht irreführen. Doch die Grenzen seines Wütens auf der Erde sind noch nicht erreicht. Es muß erst das Maß voll werden, das dann eine Bannung zur Folge hat, die ihm jedes weitere Wirken unmöglich macht. Amen. B.D. NR. 6178.

 

Buch 66 6182

Wirken des Gegners: Abwehr gegen Gottes Wort.

2. Februar 1955. B.D. NR 6182.

Daß die Menschen sich ablehnend verhalten gegen Gottes Wort, ist darum verständlich, weil der Gegner Gottes sie so lange beeinflussen kann, wie sie sein Reich anstreben, also durch das Verlangen nach irdischen Gütern ihm selbst die Macht über sich einräumen, die er gut nützet, indem er sie beeinflußt gegen alles Wahre, Lichtvolle, Gute - so daß sie auch dem Wort Gottes Abwehr entgegensetzen, das jedoch auf Erden das Wertvollste ist, das sie anstreben müßten. Die irdische Welt ist noch das Machtbereich des Gegners von Gott, denn sie besteht aus dem von Gott Abgefallenen, aus dem in den irdischen Schöpfungen, in der Materie, gebundenen Geistigen, das willensmäßig noch dem Gegner Gottes zugewandt ist, nur nicht von diesem gezwungen werden kann, den Willen des Gegners zu erfüllen. Der Mensch aber ist im Zustand des freien Willens für ihn ein geeignetes Objekt, das er nun seinem Willen gefügig zu machen sucht. Denn er will, daß dieser sich wieder ihm voll und ganz zuwendet, daß er seinen Widerstand gegen Gott aufs neue bekundet. Und da der Mensch noch schwachen Willens ist, da er sich noch nicht fest entschieden hat für Gott, Dessen Reich er nicht sieht, locket jener ihn mit seinem Reich, das für die Menschen weit mehr Anziehungskraft besitzet, weil ihnen alles vor Augen gestellt wird. Durch Gottes Wort aber werden sie hingewiesen auf die Vergänglichkeit des Irdischen - durch Gottes Wort wird ihnen vorgehalten, wie sich ein Lebenswandel auswirken kann, wenn er recht oder falsch genützt wird - durch Gottes Wort wird der Mensch gewarnt und ermahnt. Und er kann sein Ziel mit Leichtigkeit erreichen, wenn er sich das Wort Gottes zur Richtschnur seines Denkens und Handelns macht. Das aber sucht der Gegner Gottes zu unterbinden, um das ihm Gehörende nicht zu verlieren. Er weiß es, daß Gottes Wort als die ewige Wahrheit auch die Kraft hat, die Menschen recht zu beeinflussen, und sie dann endgültig für ihn verloren sind. Darum gilt sein ganzes Bemühen immer nur dem, die Menschen an der Entgegennahme des göttlichen Wortes zu verhindern, und darum flößt er ihnen das Gefühl der Abwehr ein, und sie hören auf ihn, weil gleichzeitig die Welt mit ihren Gütern locket. Wer sich schon mehr von der Materie gelöst hat, der wendet seine Aufmerksamkeit eher dem geistigen Reich zu, und er läßt sich auch von dem Wort Gottes eher gefangennehmen - selbst wenn er anfangs nicht bewußt das Verlangen hat nach dem Reiche Gottes - aber er nimmt widerstandslos an, und es wird dann auch seinen Eindruck nicht verfehlen auf ihn, weil das Wort Gottes die Kraft in sich birgt, sowie der Widerstand aufgegeben ist. In der Endzeit wird um jede einzelne Seele gerungen, und der Gegner Gottes hat großes Übergewicht, weil die Menschen ihm dieses selbst zubilligen, weil sie in einem Maß materiell sind, daß alles Geistige für sie verblaßt, daß sie nicht erst prüfen, sondern schon darum nichts wissen wollen von Göttlich-Geistigem, weil sie dann die Welt zurückstellen müßten - die ihnen aber endlos mehr gilt. Und doch ist das Wort Gottes die einzige Rettung für die Menschen, weil es sie aufklärt und gleichzeitig Licht und Kraft gibt - doch die Freiheit ihres Willens wird nicht angetastet, und darum entscheidet der Mensch selbst, wem er sich zuwendet. Und also schafft er sich auch selbst sein Los in der Ewigkeit. Amen. B.D. NR. 6182.

 

Buch 66 6187

Ende einer Erlösungsperiode und Beginn einer neuen.

11. Februar 1955. B.D. NR. 6187.

Der Menschheit Ende ist bald gekommen. Eine Erlösungsperiode ist abgelaufen, es beginnt eine neue Epoche, ein neues Reich wird errichtet auf dieser Erde, die ein neues Aussehen erhält durch völlig neue Schöpfungen sowie ein neues Menschengeschlecht, das gänzlich anders ist in seiner geistigen Reife, als die jetzt auf der Erde lebenden Menschen beschaffen sind. Es kommt eine Wende - geistig und irdisch wird alles umgestaltet sein, wenn die neue Erlösungsepoche beginnt. Denn es wird alles in seine Ordnung zurückgeführt, die Meinem Gesetz von Ewigkeit entspricht. Wie oft habe Ich euch Menschen dieses schon vorausgesagt, wie oft euch den Grund dessen, was kommen wird, erklärt und wie oft euch gewarnt und gemahnt vor einem falschen Lebenswandel - daß ihr den Ernst der Zeit begreifen sollet. Und ihr schenket Meinen Vorstellungen kein Gehör, weil ihr nicht daran glaubet. Euer Unglaube aber hindert Mich nicht an der Ausführung Meines Willens, denn Mein Plan liegt fest seit Ewigkeit, weil ihm nur eure Seligwerdung zugrunde liegt und weil Ich wohl weiß, was euch dienet. Das Menschengeschlecht der Jetztzeit ändert sich nicht mehr, es werden nur einzelne Meinen Worten Glauben schenken und nach Meinem Willen zu leben sich bemühen, die gesamte Menschheit aber ist auf einer Stufe angelangt, wo der Absturz in die Tiefe nicht mehr aufzuhalten wäre, wenn Ich es nicht verhinderte durch einen letzten Rettungsakt, der wohl scheinbar ein Vernichtungswerk ist, doch immer nur die äußere Form vernichtet wird .... dem darin gebundenen Geistigen aber die Möglichkeit gegeben wird, wieder aus der Tiefe zur Höhe zu gelangen, auf einem Wege zwar, der äußerst leidvoll ist, aber sicher zur Höhe führt - während der Absturz in die tiefste Tiefe diese Möglichkeit ausschließt. Es ist ein gewaltiges Geschehen, vor dem ihr Menschen steht. Euer Leben wird beendet auf dieser Erde - doch ihr könnet auf der neuen Erde wohl weiterleben in eurer gleichen Körperform - wenn ihr zu den Meinen gehört. Ihr könnet aber auch den irdischen und den geistigen Tod erleiden, daß ihr eurer selbst nicht mehr bewußt seid, wenngleich ihr noch besteht und in härtester Form gebannt endlose Zeiten wieder verharren müsset, bis euch wieder das Leben gegeben wird als Mensch auf dieser Erde. Zu den Meinen aber gehören alle, die an Mich glauben, innige Verbindung suchen mit Mir durch ihren Willen und ihre Liebe - die Mich als Vater anerkennen und Meine Kinder sein wollen - die also willensmäßig zu Mir stehen und darum auch Meinen Schutz und Meine Gnade erfahren dürfen in der letzten Zeit vor dem Ende. Zu den Meinen gehören alle, die Mich bekennen vor der Welt. Diese werden leben und das Ende nicht zu fürchten brauchen, sie werden als Bewohner der neuen Erde ein seliges Leben führen, wenn sie nicht zuvor noch abgerufen werden in Mein Reich, das nicht von dieser Welt ist, wo ein ewiges seliges Leben sie erwartet. Doch ein entsetzliches Los erwartet die Menschen, die ohne Glauben sind und keine Liebe haben. Sie können nicht anders als gerecht bedacht werden, sie werden ernten, was sie säten auf Erden, sie werden erhalten, was sie anstrebten. Die Materie wird sie fesseln, die sie begehrten mit allen Sinnen, und endlose Zeiten werden sie darin schmachten müssen, bis ihnen wieder Erlösung wird. Amen. B.D. NR. 6187.

 

Home Deutsch Inhalt Verschiedenes

Zum vorigen Buch: 65    Zum Anfang dieses Buches    Zum nächsten Buch: 67