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Bertha Dudde Botschaften

Autor: Bertha Dudde 1.4.1891 - 18.9.1965
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Buch 65

B.D. NR. 5963 - B.D. NR. 6077
21.5.1954-13.10.1954
5963 5981 5982 5983 5987  6001 6018 6023 6024 6030
6031 6033 6034 6037 6039  6051 6052 6066 6067

 

Buch 65 5963

Liebe. Wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Mir.

21. Mai 1954. B.D. NR 5963.

In der Vereinigung mit Mir findet ihr euren Frieden. Euer Sehnen ist gestillt, sowie ihr euch eins wisset mit Mir, so ihr euch Mir verbunden habt durch die Liebe oder inniges Gebet, das im Geist und in der Wahrheit zu Mir emporgesandt wird. Das Gebet ist der Wille nach der Verbindung mit Mir, Liebeswirken aber die Erfüllung, denn wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Mir und Ich in ihm. Die Liebe ist das Größte - und vom Wirken in Liebe ist alles abhängig, was mit Ausreifen der Seele, mit Rückkehr ins Vaterhaus und ewiger Seligkeit bezeichnet wird. Und so ihr euch nur immer die Worte vor Augen haltet: Wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Mir und Ich in ihm.... " , so ihr nur immer daran denket, daß Ich Selbst die Liebe bin, dann wird euch auch das Erfüllen Meiner Liebegebote als Wichtigstes erscheinen, dann werdet ihr euch bemühen, in der Liebe zu leben, um dadurch mit Mir auf ewig verbunden zu sein. Die Liebe ist alles - sie ist Erlöserkraft, sie ist Licht, sie ist das göttliche Prinzip, der Mittelpunkt der ewigen Ordnung. So ein Mensch ohne Liebe dahinlebt, ist er völlig aus der Ordnung gekommen, er ist völlig Gott entgegengesetzt in seinem Denken und Handeln, er ist blind im Geist, d.h. erkenntnislos, und er ist unerlöst in den Händen des Gegners, der ihn von jeglicher Seligkeit ausscheiden will. Die Liebe bin Ich Selbst, die Lieblosigkeit ist Mein Gegner - und wer also das Verlangen hat, mit Mir vereint zu sein, wer Mich erringen will, der muß in der Liebe leben, denn dann muß Ich auch bei ihm sein, weil die Liebe Meine Ursubstanz ist von Ewigkeit. Wohl teile Ich ungemessen Gnaden aus, wohl schenke Ich euch, was ihr nicht verdienet und nicht von selbst anstrebt, doch alle Meine Gnadengeschenke sollen nur das eine bewerkstelligen, daß ihr zur Liebe euch gestaltet, denn ob Ich euch auch alles schenken möchte - ohne Liebe bliebet ihr dennoch tot, ohne Liebe bliebet ihr gerichtete Wesen - ihr bliebet immer nur Meine Geschöpfe, könntet aber nimmermehr Meine Kinder werden. Die Liebe erst bringt das Vergöttlichen Meiner Geschöpfe zustande, die Liebe erst kann uns einigen, ansonsten ihr immer nur außerhalb von Mir als isolierte Wesen ein unglückseliges Dasein führet. Und darum ist das erste und vornehmste Gebot: Liebe Gott über alles und deinen Nächsten wie dich selbst. Und von dem Erfüllen jenes Gebotes hängt euer Geisteszustand ab auf Erden schon und dereinst in der Ewigkeit. Darum gab Ich Meinen Jüngern den Auftrag, hinauszugehen in die Welt und den Menschen Meine göttliche Liebelehre zu verkünden - darum lebte Ich Selbst den Menschen auf Erden ein Leben in Liebe vor und besiegelte diese Meine Liebelehre mit dem Tode am Kreuz, den Ich für Meine Mitmenschen erlitten habe aus übergroßer Liebe - weil Ich ihre endlose Not erkannte und ihnen helfen wollte. Und solange ihr Menschen diese Meine Gebote unbeachtet lasset, könnet ihr nicht zur Seligkeit gelangen, und ob ihr euch noch so tief demütigt und euch vor Mir in den Staub werfet, Mich um Erbarmen bittend. Ich liebe euch mit einer nicht mehr zu überbietenden Liebe, und Ich will euch alle gewinnen für Mich, doch nur in der von euch erwiderten Liebe besteht Meine Seligkeit, und diese müsset ihr Mir freiwillig schenken. Und eurer Bitte um Erbarmen muß das Verlangen zugrunde liegen nach Mir, weil ihr Mich liebet - und weil ihr erkennet, in welch weitem Abstand von Mir ihr euch noch befindet. Ihr müsset Mich zu erreichen suchen, ihr müsset wollen, die Vereinigung mit Mir zu finden, und ihr müsset darum selbst in der Liebe leben, ansonsten eine Vereinigung niemals stattfinden kann. Bedenket, daß ihr die ewige Liebe Selbst mit jedem Liebewerk an euch ziehet - daß Sie aber nicht in eure Herzen eintreten kann, wenn dieses noch völlig dem Urwesen Gottes widersprechend geartet ist. Nur durch die Liebe schließet ihr euch mit Mir zusammen, und daran sollet ihr denken und das Liebegebot als Wichtigstes zu erfüllen suchen .... ihr sollet wissen, daß ohne Liebe kein Mensch selig werden kann. Amen. B.D. NR. 5963.

 

Buch 65 5981

Schließen der Pforten zum geistigen Reich.

21. Juni 1954. B.D. NR. 5981.

Die Pforten zum geistigen Reich werden sich schließen, wenn das Ende dieser Erde gekommen ist. Um das zu verstehen, müsset ihr Menschen wissen, daß auch nach dem Tode die Seele in ihrer Entwicklung weiterschreiten oder zurücksinken kann in die äußerste Finsternis. Ihr müsset wissen, daß im jenseitigen Reich der Seele noch viele Möglichkeiten geboten werden, um den auf Erden erreichten Reifegrad zu erhöhen oder aus dem Dunkel in das Licht zu gelangen, immer dem freien Willen der Seele entsprechend. Es ist zwar der Aufstieg zur Höhe im geistigen Reich um vieles schwerer und erfordert viel Hilfe und Bereitwilligkeit der Seele, doch er ist nicht unmöglich und also eine besondere Gnade Gottes, Der den Seelen unausgesetzt verhelfen will zur Höhe. Es ist aber Sein Gegner genauso bemüht, die Seelen in der Finsternis zu behalten, die er auf Erden gewonnen hat, und darum das Absinken in die Tiefe ebenso möglich, weshalb der Kampf zwischen Licht und Finsternis auch im geistigen Reich ausgetragen wird, d.h. von beiden Seiten gerungen wird um die Seelen. Denn es gilt, noch vor dem Ende der Erde Seelen aus seiner Fessel zu befreien; es gilt, auch dort noch den Willen zu erproben, ob er nach oben oder nach unten gerichtet ist. Und darum findet sowohl auf Erden als auch im geistigen Reich unentwegt Erlösungsarbeit statt und in der letzten Zeit vor dem Ende mit besonderem Eifer, weil auch dort eine Scheidung der Geister stattfinden soll, bevor die neue Erde erstehen wird. Denn es beginnt eine neue Erlösungsepoche - die Schöpfungen der neuen Erde nehmen die Seelen in sich auf, die noch im stärksten Widerstand gegen Gott verharren und aus der Dunkelheit niemals herausfinden würden, weil sie selbst sich gegen das Licht wehren. Und so stößt die Hölle alles aus, was ihr verfallen ist; das geistige Reich gibt jene Seelen zurück, bei denen keine Hoffnung besteht, daß sie ihren Willen wandeln, und Gott bannt das Geistige erneut in den Schöpfungen der neuen Erde. Denen es aber gelungen ist, sich zu lösen aus den Ketten des Satans, die streben auch das Licht an, und sie finden unzählige Helfer und Helfershelfer, die ihnen den Weg zur Höhe ebnen, die ihnen helfen, zur Höhe zu gelangen. Solange noch die Erde besteht, sind die geistigen Pforten noch weit geöffnet, um die Seelen noch aufzunehmen, die vorher ihren Leib verlassen - ganz gleich, in welchem geistigen Zustande sie im Jenseits ankommen. An jeder Seele wird die Erlösungsarbeit fortgesetzt, die nicht als Seele des Lichtes Eintritt hat ins geistige Reich. Wenn aber das Ende gekommen ist, dann schließen sich die Pforten auf lange Zeit, denn dann sind die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung ausgeschaltet. Das schlechte, völlig im Dienst des Satans stehende Geistige erfährt nun die Neubannung in den Schöpfungen der neuen Erde, während das gute, Gott treu gebliebene Geistige gleichfalls auf der Erde bleibt, d.h. die neue Erde bevölkern wird als Stamm des neuen Geschlechtes. Alles noch Entwicklungsfähige aber wird zuvor abgerufen, und am Ende gibt es nur noch solche, die offen vorgehen gegen Gott und also deutlich erkennbare Knechte des Satans sind, und solche, die im schwersten Kampf gegen den Glauben Gott treu bleiben und darum auch geeignet sind als Stamm des neuen Geschlechtes - die nun ein paradiesisches Leben führen auf Erden, das für die Menschen der Erde unvergleichbar und darum auch nicht auszudenken ist. Ein überaus seliger Zustand ist es für jene, weil der Vater mitten unter Seinen Kindern weilen wird - wo es keine Sünde gibt und keinen Tod, kein Leid und keine Sorgen und die Menschen durch die Gegenwart Gottes himmlische Seligkeiten genießen, wenngleich sie auf Erden weilen. Doch die Erde ist nicht mehr das, was sie vor dem Ende war - eine Brutstätte für die Hölle, wo sich der Gegner Gottes austobte, um seine Opfer zu gewinnen für sich. Die Erde ist zum Paradies geworden, und die auf ihr nun weilen, sind Menschen, die für das Lichtreich tauglich waren, die aber ihren Erdenleib noch besitzen dürfen und dennoch selig sind - die im Willen Gottes leben, die eine herrliche, neugestaltete Erde in Besitz nehmen, um nun wieder sowohl ihren Nachkommen als auch dem noch gebundenen Geistigen die Wege zur Höhe zu ebnen und ihre Aufwärtsentwicklung zu fördern, wie es im Heilsplan Gottes vorgesehen ist. Der Kampf im geistigen Reich ist für eine lange Zeit beendet, doch die Lichtseelen steigen auch nun wieder zur Erde, um ihre Führung den Menschen anzubieten, und also ist nun auch ein geistiger Fortschritt gesichert für alles Geschöpfliche auf der neuen Erde, und die Erlösung aus der Form geht überraschend schnell vorwärts, weil das Einwirken des Satans für lange Zeit ausgeschaltet ist - und also Frieden ist auf Erden und im geistigen Reich. Amen. B.D. NR. 5981.

 

Buch 65 5982

Veränderung des reinen Evangeliums. Nachfolger?

22. Juni 1954. B.D. NR 5982.

Ihr werdet im reinen Evangelium unterwiesen, und ihr lernet erkennen, wie unterschiedlich dieses Mein reines Evangelium ist von dem, was als Mein Wort auf Erden gelehrt wird - ihr lernet erkennen, daß Mein Wort eine Veränderung erfahren hat insofern, als daß es anders ausgelegt und daher auch anders ausgelebt wird - daß des allein Wichtigen zu wenig geachtet, dagegen das Unwichtige herausgestellt wird und somit nicht viel geistige Erfolge erzielt werden. Ich habe den Menschen auf Erden den einzig gangbaren Weg gezeigt, indem Ich lehrte und Meine Lehre Selbst auslebte, indem Ich den Weg ging, den alle Menschen gehen sollen, um zu Mir zu gelangen. Es ist der Weg der Liebe, den zu gehen allein nur dem Menschen das Himmelreich sichert, d.h. nach seinem Leibestod das Eingehen in die Lichtsphären, wo die Seele glückselig ist in Meiner Nähe. Meine Lehre ist zu einer Abart geworden - sie ist nur noch versteckt zu finden in einem Gebäude menschlicher Zusätze, falscher Auslegung und Einhaltung unwichtiger Gebote, die nimmermehr von Mir den Menschen gegeben wurden, die aber eine große Gefahr sind, daß das allein wichtige Gebot übersehen wird und also unerfüllt bleibt. Was nützet es euch Menschen, wenn ihr euch kasteiet, wenn ihr pflichtmäßige Handlungen vollzieht oder Mich mit dem Munde bekennet, wenn ihr das Liebegebot nicht als Erstes und Wichtigstes erkennet und diesem Folge leistet. Ihr glaubt Mich zu ehren durch zahllose Zeremonien, und ihr könnet Mich doch nur ehren, wenn ihr tut, was Ich von euch verlange. Und Ich verlange von euch Liebe zu Mir und zu eurem Nächsten. Solange ihr bei ernster Selbstkritik einen Mangel an Liebe in euch entdeckt, seid ihr noch nicht auf dem richtigen Wege, und ob ihr täglich und stündlich eure Knie beugt und euch an die Brust schlaget. Es ist dies Menschenverlangen, und es gilt auch nur den Menschen, die ihr davon zu überzeugen suchet, daß ihr fromm seid. Und wie weitab seid ihr noch von der rechten Frömmigkeit, solange ihr nicht eure Mitmenschen mit der Liebe erfaßt, die auch eure Liebe zu Mir beweiset - solange ihr es duldet, daß die Mitmenschen neben euch leben in äußerster Not und Bedrängnis, solange ihr nicht suchet, diese Not als erstes zu lindern, bevor ihr euch in äußerlichen Gesten gefallet - bevor ihr der Welt huldigt durch weltliches Schaugepränge, durch alles, wofür ihr den Namen fandet: Mir zu Ehren. In dieser Weise will Ich nicht geehrt werden, solange noch eine Not zu Mir schreit, die zu lindern euch Menschen wohl möglich wäre, wenn ihr euch Meine Gebote der Liebe ins Herz schreiben möchtet. Solange Ich auf Erden wandelte, galt Meine Sorge den Notleidenden, Armen, Kranken und Bedrückten. Ihr, die ihr vorgebet, Meine Nachfolger auf Erden zu sein.... was tut ihr diesen Notleidenden, Armen, Kranken und Bedrückten? Solange ihr helfen könnet und ihr helfet nicht, seid ihr auch nicht rechte Nachfolger von Mir, und ob ihr euch auch diesen Namen zuleget. Ich bewerte nur die Erfüllung Meiner Liebegebote, weil alles andere - tiefer Glaube, Erkennen der reinen Wahrheit, Vereinigung mit Mir und zuletzt die ewige Seligkeit - aus der Liebe hervorgeht, niemals aber ohne Liebe gewonnen werden kann. Woraus schon ersichtlich ist, warum auf Erden die große geistige Not ist, warum die Menschen glaubenslos sind und im Irrtum dahingehen. Meine reine Lehre ist die Liebelehre, die Ich auf Erden verkündet habe. Sowie diese gelehrt und auch praktisch ausgeübt wird, steht ihr Menschen in der Wahrheit, und ihr habt den Weg der Nachfolge Jesu beschritten. Lasset ihr aber diese Gebote unbeachtet, so könnet ihr euch in äußeren Handlungen überbieten - ihr werdet keinen Erfolg haben für eure Seele - ihr werdet im Irrtum verbleiben und auch damit hinübergehen in das geistige Reich, denn Ich bewerte allein den Grad der Liebe, den eure Seele erreicht hat bis zur Stunde des Todes. Amen. B.D. NR. 5982.

 

Buch 65 5983

Letztes Gericht Liebeakt Gottes.

23. June 1954. B.D. NR 5983.

Das letzte Gericht muß gleichfalls als ein Liebeakt Gottes gewertet werden, denn auch ihm liegt die Weiterentwicklung des Geistigen zugrunde, das versagt hat in seiner letzten Erdenlebensprobe und das in einen neuen Ausreifungsprozeß eingegliedert werden muß, um einmal das letzte Ziel zu erreichen. Das letzte Gericht ist also gleichsam ein abschließendes Ordnen des in Unordnung Geratenen - es ist ein Richten und Einfügen in die verschiedenen, dem Reifegrad des Geistigen entsprechenden Formen - es ist das Beenden einer Entwicklungsperiode und der Beginn einer neuen nach Meinem Plan von Ewigkeit, dem tiefste Weisheit und Liebe zugrunde liegen. Auch ein richtender Gott bleibt ein Gott der Liebe, weil Meine Gerechtigkeit nur so wirken kann, wie es Meine Liebe ersieht als für das Geistige nützlich und doch ausgleichend für das verkehrte Denken und Handeln der Menschen, die diesem Gericht verfallen. Auch die größte Schuld muß irgendwie gesühnt werden, wenn sie nicht dem Einen übergeben wurde, Der Sich Selbst als Sühneopfer dargebracht hat. Es muß ein Ausgleich geschaffen werden, um diese große Schuld zu verringern, und dieser Ausgleich ist eben gewährleistet durch das Gericht - durch das Versetzen des Schuldig-Gewordenen in den Zustand, wo es wieder die Schuld abtragen muß, da es freiwillig das Geschenk der Entsühnung nicht annahm. Es ist das letzte Gericht keineswegs ein Akt göttlichen Zornes, sondern nur ein Liebeakt, wo auch Meine Gerechtigkeit zum Ausdruck kommt - weil diese nicht ausgeschaltet werden kann bei einem Wesen, Das überaus vollkommen ist. Ich könnte nun wohl jeden einzelnen für sich Meine Gerechtigkeit fühlen lassen, Ich könnte jeden Sünder gleichsam umgehend strafen. Doch dieses entspräche nicht Meiner Weisheit, und auch Meine Liebe würde dann schwerlich erkannt werden können. Denn Ich bin überaus langmütig und geduldig, und Ich schiebe ein Gericht, wie das am Abschluß einer Entwicklungsperiode, so lange hinaus, wie es möglich ist, um noch zuvor Menschen für Mich zu gewinnen. Und Ich halte Meine schützende Hand über Ungerechte und Böse, weil Ich sie mit Meiner Liebe besiegen möchte und nicht als strafender Gott von ihnen gefürchtet werde will. Ist aber dann der Zeitpunkt gekommen, wo Ich Ordnung schaffe, weil eine freiwillige Rückkehr zu Mir ganz aussichtslos ist, dann muß Meine Liebe scheinbar zurücktreten, und dennoch ist sie allein die treibende Kraft. Meine Liebe beendet einen satanischen Zustand und hindert Meinen Gegner an weiterem zerstörenden Wirken. Ich rette die Seelen vor dem Fall in die tiefste Tiefe. Ich binde sie erneut in harter Materie und reihe sie also wieder ein in den Entwicklungsprozeß - ein Gericht, das wieder nur die Erlösung bezweckt, nicht aber ewigen Tod - und das darum wohl mehr Meine Liebe beweiset zu allem, was Ich geschaffen habe - zu allem, was tot ist und zum ewigen Leben gelangen soll. Amen. B.D. NR. 5983.

 

Buch 65 5987

Warnung vor falschen Propheten.

28. Juni 1954. B.D. NR 5987.

Für die Meinen sorge Ich, und jegliche geistige und irdische Bitte findet Erfüllung, denn die Meinen werden auch irdische Bitten Mir nur zuwenden, wie es ihnen der Geist aus Mir eingibt. Und geistig bedenke Ich sie stets ihrem Willen gemäß, geistig werden sie von Mir gelenkt und betreut, weil ihnen die Erlangung Meines Reiches - das geistige Wohl ihrer Seelen - das Erste ist, was sie anstreben, und darum auch Mein Geist in ihnen wirken kann. Und darum können sie unbesorgt ihren Weg gehen, es ist der rechte, weil Ich Selbst sie führe. Hütet euch vor den falschen Propheten, doch wisset, daß es auch echte gibt, ansonsten Ich nicht vor den falschen gewarnt hätte. Echte Propheten aber könnet ihr erkennen an ihrem Wesen und ihrem Wirken. Sie sind nur selbstlos bemüht, die Mitmenschen vor dem Unheil zu bewahren, vor dem Einfluß des Satans, vor ihrem geistigen Untergang. Darum verkünden sie Jesus Christus, Der allein die Menschen jenem Einfluß entreißen kann, Der allein ihr Retter und Erlöser ist und sie zum ewigen Leben führt. Völlig uneigennützig verkünden diese Propheten ihren Herrn und weisen gleichzeitig auf das Strafgericht Gottes hin, das die Menschen treffen wird, so ihren Worten nicht Glauben geschenkt wird. Sie künden den Menschen an, was ihnen bevorsteht, wenn sie ihre verkehrten Wege weiterwandeln. Doch nur die Sorge um deren Seelenheil treibt diese Boten dazu, ihre Mahn- und Warnrufe ertönen zu lassen. Wo ihr solchen Propheten begegnet, dort lasset euch Meine Worte einfallen - horchet auf, wenn sie euch anreden, und weiset sie nicht ab, denn ihre Liebe treibt sie dazu, und darum sandte Ich sie auch unter die Menschen, daß sie ihnen das nahe Ende ankünden, auf daß sie diesem nicht zum Opfer fallen. Ihr sollet darum nicht jeden verwerfen, der euch kündet das nahe Gericht, denn er will euch nur retten, nicht aber nur erschrecken. Viele aber suchen auch in einem solchen Amt sich eine Einnahmequelle zu verschaffen. Sie verbinden damit einen irdischen Zweck, und diese sind nicht Diener Gottes, sondern Diener des Satans. Denn Mein Gegner will Verwirrung stiften unter den Menschen, und also wird auch er sich Meiner Worte bedienen, auch er wird reden vom Ende, um die Menschen glauben zu machen, daß er in Meinem Auftrag redet, um dann die Gedanken der Menschen hinzulenken auf ihr Erdenleben, um sie dann zu veranlassen, mehr denn je der Welt zu huldigen, und er wird es verstehen, die Welt in so leuchtenden Farben zu schildern, daß die Liebe der Menschen immer mehr der Welt zugewandt ist. Falsche Propheten werden vor dem Ende sehr viele auftreten, die alle sich die Aussage der rechten Propheten zunutze machen, die auch künden das Kommende, doch nicht im Hinblick auf Mein Reich, sondern nur immer ihre irdischen Ziele voranstellen, die sich aber auch Meiner Worte bedienen, doch nicht selbstlos sind, sondern eigene Vorteile zu erringen suchen. Und darum werden ihre Reden nicht der Wahrheit entsprechen, darum wird das Weltliche noch zu sehr aus ihren Reden hervorleuchten, denn wer der Welt noch angehört, der kann sie nicht verleugnen. Ihr Menschen aber könnet es fühlen, wer von Mir zu euch gesandt ist, so ihr Mein sein und in der Wahrheit stehen wollet. Dann werdet ihr klar erkennen, wer zu euch spricht, und ihr werdet folgen dem Rufe der echten Propheten, denn sie wollen euch nur zu Mir führen, sie wollen nichts für sich, und sie verachten die Welt. Amen. B.D. NR. 5987.

 

Buch 65 6001

Falsche Christi und Propheten. Wirken des Satans.

13. Juli 1954. B.D. NR 6001.

Die Absicht des Satans ist, Verwirrung anzurichten unter den Gläubigen, unter denen,die er für sich als verloren erkennt und die er dennoch zurückzugewinnen hofft. Er ist voller Tücke und List, und er findet immer wieder Mittel, die er in Anwendung bringt. Und er scheut sich nicht, sich zu tarnen und scheinbar mit Mir zu gehen, er scheut sich nicht, Licht vorzutäuschen, um das wahre Licht auszulöschen und die Menschen in größter Finsternis zurückzulassen. Er ist gefährlich - aber doch zu erkennen von denen, die sich Mir hingegeben haben und darum auch von Mir geschützt werden - denen Ich darum auch die Gabe der Unterscheidung schenke, die ihn auch durch die Maske erkennt. Denket daran, daß die Zeit des Endes gekommen ist und daß er vor nichts zurückschrecket, weil er weiß, daß er nicht mehr viel Zeit hat. Denket daran, daß viele falsche Christen und falsche Propheten erstehen werden in der Zeit des Endes, daß er sich hinter jenen verbirgt, und seid daher wachsam und verharret im Gebet. Denn die Verbindung mit Mir ist der beste Schutz vor ihm. So ihr Mich bei euch weilen lasset, kann er nicht gegenwärtig sein. So ihr aber strauchelt oder euch abwendet von Mir, und sei es auch nur für kurze Zeit, dann sucht er einzuschlüpfen, und es gelingt ihm, euch durcheinanderzubringen, es gelingt ihm, Uneinigkeit und Streit, Ungeduld und Lieblosigkeit zu säen, wo Meine Gegenwart solches verhindert. Er kann Verwirrung anrichten unter den Menschen, doch auch ihr könnet euch schützen davor. Ihr könnet ihm widerstehen, ihr könnet ihm gebieten, daß er weiche von euch, wenn ihr nur immer Mich euch zur Seite stehen lasset, wenn ihr Mich rufet in Gedanken und euch immer Meinem Schutz empfehlet. Dann lasse Ich es wahrlich nicht zu, daß er euch bedränge, dann hindert ihn Meine Gegenwart, sich euch zu nahen. Und bedenket, daß alles Ungute sein Einwirken ist - bedenket, daß die Lieblosigkeit vor allem ihm das Tor öffnet, durch das er eingehen kann, und darum hütet euch vor jedem lieblosen Wort, vor lieblosen Gedanken und lieblosem Handeln. Denn diese sind sein Wirken und können euch zum Fall bringen. Und auf daß ihr seinen Versuchungen nicht erlieget, so betet. Und ihr werdet gestärkt werden und Widerstand leisten, ihr werdet erkennen, daß allzeit Meine Macht größer ist, daß Meine Liebe immer bereit ist für euch und daß Ich euch bewahre vor allen Angriffen eures Feindes, so ihr nur innig betet: Führe uns (nicht) in (der) Versuchung. Amen. B.D. NR. 6001.

 

Buch 65 6018

Kampf zwischen Licht und Finsternis. Endzeichen.

9. August 1954. B.D. NR 6018.

Ewig schon weiß Ich um diese Zeit des Kampfes vor dem Ende, und ewig also sind Mir die listigen Mittel Meines Gegners bekannt, mit denen er die Finsternis zu vertiefen sucht, mit denen er vorgeht gegen das Licht der Wahrheit. Und doch lasse Ich es zu. Ich hindere Meinen Gegner nicht, will er seine List und Macht ausnützen, weil doch am Ende die Wahrheit siegen wird, weil das Licht aus Mir nicht verlöschen kann und weil seine Stunde unwiderruflich kommt, da ihm jegliches Wirken verwehrt wird, da er in Ketten gelegt wird und niemanden mehr bedrängen kann. Doch die ihm noch bleibende Zeit wird er gut nützen zum Verderben derer, die ihm angehören. Der Kampf zwischen Licht und Finsternis nimmt zu bis zum Ende. Wahrheit und Irrtum oder Lüge werden ständig im Kampf miteinander liegen, und das ist das Zeichen des nahen Endes, daß die Erde in dichte Finsternis gehüllt sein wird - daß überall das Falsche anspricht, daß es Übergewicht hat, daß die Finsternis das Licht zu verlöschen droht - und daß die Menschen selbst kein Licht mehr verlangen, sondern sich wohl fühlen in der Finsternis. Also wird auch ein Lichtträger nicht begehrt werden, man wird ihn als Störenfried betrachten und versuchen, ihm das Licht auszulöschen, man wird nicht dankbar sein für Licht, sondern es als lästig betrachten - man wird der Wahrheit aus dem Wege gehen, wenngleich sie leicht zu gewinnen wäre. Aber gerade das soll euch der Beweis sein für das nahe Ende und für die Wahrheit Meines Wortes. Denn es ist Meines Gegners letzter Versuch, zu siegen über Mich. Dennoch findet sich die kleine Schar Meiner Lichtträger zusammen und verbreitet in kleinstem Kreis ein überstarkes Licht, das die Meinen beglücken und kräftigen wird zum letzten Kampf auf dieser Erde. Denn wo Mein Licht leuchtet, gibt es kein Versagen, keine Niederlage, keine Schwäche und keinen Tod. Wo Mein Licht leuchtet, dort ist die Verbindung der Menschen mit Mir so innig, daß sie schon mehr im geistigen Reich weilen als auf Erden. Wo Mein Licht leuchtet, dort hat Mein Gegner keinen Zugang mehr, dort wird alles Falsche erkannt, und alle Blendlichter verlieren ihren Schein. Und das Licht wird siegen, denn in seinem Schein wird alles offenbar sein, wenn der letzte Tag gekommen ist. Und ob die Nacht zuvor noch so dunkel war, der Tag wird anbrechen für alle, die das Licht suchten, Nacht aber wird bleiben für Meinen Gegner und seine Anhänger, der sie eigenmächtig nicht mehr entfliehen können. Amen. B.D. NR. 6018.

 

Buch 65 6023

End-Offenbarung Gottes.

14. August 1954. B.D. NR. 6023.

Ihr geht dem Ende entgegen .... Und darum offenbare Ich Mich euch, um euch nicht in Unkenntnis zu lassen, was für euch ein Ende bedeutet. Ich offenbare Mich, auf daß ihr euch vorbereitet, auf daß ihr recht lebet, so daß ihr ein Ende nicht zu fürchten brauchet. Ihr Menschen glaubet nicht an ein Ende und weiset alle Mahnungen und Warnungen ab, die euch als Folge Meiner Offenbarungen zugehen. Ihr verhöhnt und verlacht, die euch das nahe Ende ankünden, ihr dünkt euch weise und fühlet euch erhaben über ein Wissen, das ungewöhnlich einem Menschen vermittelt wird. Ihr seid geistig blind und könnet nichts sehen, und ihr glaubet doch nicht denen, die sehend sind und euch daher sagen, in welcher Stunde ihr lebet. Und es ist wie zu Zeiten Noahs, wo Ich gleichfalls den Menschen das nahe Gericht ankündigte und keinen Glauben fand, wo die Verkünder des Gerichtes nur Hohn und Spott ernteten, bis der Tag kam, da sich Meine Ankündigungen erfüllten, bis der Tag kam, da die Spötter dem Gericht zum Opfer fielen. Und wieder wird es so sein, wieder wurde lange zuvor schon das Gericht angekündigt, und es wird verkündet werden immer wieder, doch plötzlich und unerwartet wird der letzte Tag gekommen sein für diese Erde und alle ihre Bewohner. Denn es ist Mein Wort Wahrheit, und es erfüllt sich, so die Zeit gekommen ist. Wer aber glaubt es, daß die Menschen mitten in dieser Zeit stehen, daß ihnen nur noch eine kurze Zeit bleibt bis zum Ende? Wer glaubt es, daß sie vor einer Wende stehen, vor etwas, was noch kein Mensch auf dieser Erde erlebt hat? Wer läßt sich beeindrucken von göttlichen Offenbarungen, von Voraussagen, die das nahe Ende betreffen? Wer von euch Menschen erwartet das Ende bewußt und bereitet sich darauf vor? Nur wenige sind es, die glauben, was durch Seher und Propheten verkündet wurde, und diese wenigen ernten nur Hohn und Spott, so sie ihren Glauben daran bekennen und auch auf ihre Mitmenschen einzuwirken suchen - wenige hören auf Meine Stimme und führen den Lebenswandel so, daß sie das Ende nicht schrecket, sondern eher Freude auslöset im Hinblick auf die selige Zeit, die dem Ende dieser Erde folget. Ich aber möchte die Zahl derer erhöhen, Ich möchte, daß noch viele zur Erkenntnis kommen, daß die Zeit erfüllet ist. Ich möchte Mich auch denen offenbaren, die ohne Wissen sind. Doch derer Willen trotzet Mir, und Zwang wende Ich nicht an. Darum gebe Ich Mich zufrieden mit denen, die Meinen Worten glauben und dafür eintreten, und Ich gebe diesen eine große Redegewalt. Ich lasse sie reden an Meiner Statt, und wenngleich auch diese wenig Erfolg haben werden, wenngleich auch ihre Reden nicht ernst genommen werden, so wird doch die Welt Kenntnis nehmen von den Ankündigungen des nahen Endes. Es wird nicht fehlen an Hinweisen, und überall in der Welt wird von einem Ende gesprochen werden, immer nur einige wenige so berührend, daß diese glauben und sich vorbereiten. Und Ich werde unterstützen, die es sich zur Aufgabe machen, aufklärend tätig zu sein. Ich werde alle Bemühungen segnen, die bezwecken, das zu verbreiten, was in Form von Offenbarungen euch Menschen zugeleitet wird. Und es wird überallhin die Kunde dringen von dem bevorstehenden Ende. Schneller aber, als ihr es ahnet, werden sich Meine Offenbarungen bewahrheiten. Denn die Menschen werden Schreckenstage erleben und dadurch hingewiesen werden auf die Wahrheit Meines Wortes. Und sie werden auch dann noch Zeit haben, sich auf das Ende vorzubereiten, das unwiderruflich diesen Schreckenstagen folgen wird in kurzer Frist. Und ob man euch, die ihr Meine Offenbarungen verbreitet, Glauben schenkt oder nicht - lasset nicht nach, zu künden von dem Bevorstehenden; warnet und mahnet die Mitmenschen, und leitet ihnen Meine Offenbarungen zu. Verkündet ihnen das nahe Gericht, das alle betreffen wird, auch wenn sie euren Worten nicht glauben. Amen. B.D. NR. 6023.

 

Buch 65 6024

Bevorstehende Wendung. Anfeinden der Diener Gottes.

15. August 1954. B.D. NR. 6024.

Es wird sich euch ein Licht enthüllen, und die Dunkelheit wird durchbrochen wer- den - ihr werdet erkennen Meinen Willen und auch wissen um die Aufgabe, die ein jeder von euch erfüllen soll. In kurzer Zeit schon tritt eine Wendung ein, und eure Arbeit wird dringend nötig werden, und dann erkennet ihr auch, wen Ich zu dieser Arbeit berufen habe, denn nur der wird sich dazu erbieten, der dazu wirklich tauglich ist. Viele werden an einer Wegkreuzung stehen und unentschlossen sein, wohin sie sich wenden sollen, und nur, die unerschrocken den rechten Weg einschlagen, die sind für Meine Weinbergsarbeit tauglich, daher auch offensichtlich erkenntlich als Meine Knechte auf Erden. Denn die Menschen werden drohend und ängstigend vorgehen, und wer sich nun fürchtet vor der Welt, der ist nicht geeignet, Mich und Meinen Namen zu bekennen, Mein Evangelium zu verkünden und zu zeugen von Mir und Meinen Offenbarungen. Wer aber Meinen Geist in sich trägt, den schrecket nicht die Welt, sondern treibt ihn zu vermehrter Arbeit an - weil er erkennt, welche Stunde die Weltenuhr geschlagen hat. Vieles werdet ihr in kommender Zeit zu erwarten haben, und viel Kraft werdet ihr benötigen - aber auch reichlich von Mir empfangen, denn Ich verlasse die Meinen nicht. Aber es wird auch erkenntlich werden, wer zu den Meinen gehört. Denn die Welt stürmet heftig gegen euch an - die Welt wird euch zur Verantwortung ziehen Meines Wortes wegen und von euch Widerruf fordern. Und ihr werdet nun standhalten müssen. Die Zeit der Ruhe wird bald vorüber sein, weil alles so kommt, wie Ich es euch angekündigt habe, daß Mein Gegner mit scharfer Waffe gegen euch vorgeht - daß die Menschen euch hassen, die ihr ihnen Kunde gebet von dem nahen Ende und dem Gericht. Die Weltmenschen wollen das nicht hören, und sie empören sich wider euch, und ihr werdet großen Anfeindungen ausgesetzt sein, so ihr bei eurer Einstellung Mir gegenüber verbleibet. Doch irdischer Vorteil wird denen versprochen, die Mich verleugnen, die sich lösen von Mir. Und dann wird es sich entscheiden, wer Mir ein rechter Knecht ist, wer Mir dienen will in Treue und Unerschrockenheit - dann wird das Licht leuchten - es wird offenbar werden die Macht und Kraft Dessen, Der ein Herr ist über Leben und Tod, dann werden ungewöhnliche Kraft empfangen die Meinen; die aber von Mir abfallen, werden hochsteigen in der Welt. Und das ist eine große Versuchung, die viele zum Fall bringen soll. Doch Meine Hand ist immer ausgestreckt, und jeder kann sie ergreifen, um dann aber auch in sicherem Geleit seinen Erdenlebensweg zu Ende zu gehen. Denn wer an Meiner Hand dahinschreitet, der kann von Meinem Gegner nun nicht mehr bedrängt werden, weil er nun auch ein Herr ist über jenen und sein Sieg über ihn gewiß ist. Und diesem Entscheidungskampf gehet ihr nun entgegen, in dem ihr alle euch bewähren sollet und ihr euch auch bewähren könnet, wenn euer Glaube stark ist - so stark, daß der Feind eurer Seele machtlos ist - daß ihr durch die Kraft des Glaubens sein Meister geworden seid. Amen. B.D. NR. 6024.

 

Buch 65 6030

Gleichgültigkeit der Menschen erfordert härtere Schläge.

21. August 1954. B.D. NR. 6030.

Wie hoffnungslos ist der Zustand zahlloser Menschen auf Erden, weil sie nichts tun, um ihre Seelen zur Reife zu bringen. Ihre Gedanken sind immer nur irdisch gerichtet, und sie erheben sich niemals zur Höhe. Niemals betreten sie das geistige Gebiet, niemals fragen sie sich, weshalb sie auf Erden weilen. Und jeder Unterhaltung darüber weichen sie aus, weil sie nichts wissen wollen als nur das, was ihrem körperlichen Leben nutzbringend erscheint. Und so sind die meisten Menschen auf der Erde gesinnt trotz eifriger Arbeit der Diener Gottes, sie aufzurütteln aus ihrem verkehrten Denken. Überallhin wird das Wort Gottes geleitet, überall ertönen Mahn- und Warnrufe, doch die Menschen verschließen ihre Ohren, denn der Klang aus der Welt berührt sie stärker, und ihm folgen sie willig. Die stärksten Weltereignisse berühren sie kaum noch, das plötzliche Hinscheiden von Menschen ist ihnen keine Veranlassung zum Nachdenken über die Vergänglichkeit des Irdischen. Sie hören es und gehen darüber hinweg. Katastrophen von größtem Ausmaß bringen sie nicht aus ihrer Ruhe, solange sie nicht selbst davon betroffen werden, und die Not der Mitmenschen berührt kaum ihr Herz, daß ihr Hilfswille angeregt würde. Und es ist dies ein furchtbarer und trostloser Zustand, weil er sich geistig auswirkt - weil die Seelen der Menschen sich in größter Dunkelheit befinden und schwerlich zum Licht gelangen können, solange sich die Menschen befriedigt fühlen von irdischen Gütern und Genüssen. Es hat der Satan wahrlich die Macht auf dieser Erde, denn die Menschen selbst haben sie ihm gegeben. Jeder Gedanke gilt nur dem Erreichen weltlicher Ziele, und von früh bis spät schaffen sie für ihren Leib, der aber vergeht. Und ob der Tod auch reiche Ernte hält in ihrer Umgebung - nur wenige sind davon berührt, weil sie betroffen werden. Und also können die Menschen durch nichts mehr erschreckt und zu einer Willenswandlung bewogen werden, weil alles an ihnen abprallt und keinen Eindruck hinterläßt. Immer leidvoller müssen daher die Ereignisse anstürmen gegen die Menschheit - immer deutlicher müssen die Hinweise auf die Vergänglichkeit von Leben und Besitz gegeben werden - immer gewaltiger die Naturelemente aus ihrer Ordnung treten, auf daß die Menschenherzen erschrecken und um den Zweck und die Ursachen dessen fragen, was die Welt in Aufregung stürzt. Und es wird Gott auch solches zulassen, Er wird den Menschen Zeichen senden. Doch ob sie derer achten, bleibt ihnen selbst überlassen. Er will retten, doch Er wird keinen bestimmen zur Änderung seines Willens - doch immer wieder eine deutliche Sprache reden, die ein jeder verstehen kann. Es geht die Erde ihrem Ende entgegen, und auch das Wissen darum wird in der Welt verbreitet werden. Und die der Zeichen achten, werden sich diesem Hinweis nicht verschließen - sie werden glauben und sich vorbereiten. Wo aber Finsternis ist, da nützen auch die Zeichen und Hinweise nichts, und die Menschen gehen dem leiblichen und geistigen Tode entgegen aus eigener Schuld. Amen. B.D. NR. 6030.

 

Buch 65 6031

Geist der Verwirrung. Ohne Liebe keine Wahrheit.

22. August 1954. B.D. NR. 6031.

Der Geist der Verwirrung arbeitet mächtig unter den Menschen. Die Wahrheit wird verdreht, irrige Ansichten als alleinige Wahrheit vertreten, über alle Probleme wird gestritten, und jede Meinung findet ihre Anhänger - und also halten es die Menschen für unmöglich, aus allen diesen Lehren und Anschauungen das Rechte herausfinden zu können. Sie halten es für unmöglich, zur Kenntnis der reinen Wahrheit zu gelangen. Und es wird auch immer schwerer sein für sie, die Wahrheit zu finden, weil die Grundbedingung fehlt, daß der Mensch ein Leben in Liebe führt. Und weil auf Erden die Liebe erkaltet ist unter den Menschen und noch mehr erkalten wird in der letzten Zeit vor dem Ende, darum wird auch immer weniger die Wahrheit unter ihnen vertreten sein - es wird eine Verwirrung des menschlichen Denkens sein, wie es kaum jemals gewesen ist. Und doch werden gerade die irrigen Ansichten mit Übereifer vertreten werden, denn das ist das Werk des Gegners von Gott, daß er ankämpft gegen das Licht, gegen die ewige Wahrheit, um seine Macht zu stärken, um die Menschen von Gott abzudrängen. Scheinbar nun hat der Gegner Gottes die Oberherrschaft, und es gelingt ihm, die Menschen stets mehr zu verwirren, doch grelle Lichtblitze durchbrechen auch das tiefste Dunkel der Nacht, und in ihrem hellen Schein wird ein Weg erkennbar, den der Verirrte betreten kann. Und vereinzelte Lichtträger erbieten sich zur Führung. Dieser Weg ist der Weg der Wahrheit, der mitten durch die Wildnis führt, der Irrungen und Wirrungen aufdeckt, weil die Lichtträger alles Unwahre beleuchten und es offensichtlich werden lassen. Die aber diesen Weg der Wahrheit gehen wollen, müssen die Voraussetzungen erfüllen, sie müssen sich die Liebe zum Lebensprinzip gesetzt haben. Denn nur dann sind sie fähig, die Wahrheit zu erkennen als solche; dann nur ist es ihnen möglich, den Weg zu sehen und auch den Lichtträgern zu begegnen, an denen sie sonst vorübergehen, ohne sie zu beachten. Am Ende wird viel Irrtum sein, aber auch ein überaus helles Licht leuchten. Denn wo Sein Gegner arbeitet als Herr der Finsternis, dort ist auch das Wirken Gottes offensichtlich, Der als Selbst Licht von Ewigkeit, die stärkste Finsternis durchbrechen kann und wahrlich nicht die Menschen im Irrtum, in der Dunkelheit, belassen wird, die ernsthaft nach der Wahrheit trachten. Denn Er ist auch ein Herr über die Finsternis, und Er schenkt jedem Licht, der es begehrt. Amen. B.D. NR. 6031.

 

Buch 65 6033

Weg der Liebe und des Glaubens. Anerkennung Gottes.

25. August 1954. B.D. NR. 6033.

Den Weg des Glaubens und der Liebe müsset ihr gehen, wollet ihr zu Mir und zur ewigen Seligkeit gelangen. Ihr sollet nur glauben, daß ihr erschaffen wurdet von einer Macht, Die euch liebt und Die darum euch in einem Zustand der Vollkommenheit sehen will, weil nur etwas Vollkommenes mit Ihr verbunden und also auch selig sein kann. Sie euch aber selig wissen will, weil Sie euch liebt. Ihr sollet glauben an Mich, Der Ich euch erschaffen habe aus Meiner Liebe. Schon die Annahme dessen, was ihr noch nicht fest glauben könnet, wird euch veranlassen, euch dieser Macht zu unterwerfen, und immer überzeugter werdet ihr glauben lernen, weil dieses Anerkennen schon eine Äußerung eures Urwesens ist, da ihr vollkommen von Mir ausgegangen seid und auch so lange vollkommen bliebet, wie ihr Mich anerkanntet als euren Gott und Schöpfer von Ewigkeit. Doch ihr begabet euch freiwillig eurer Vollkommenheit, als ihr euch abwandtet von Mir und dem zu, der an eurer Erschaffung wohl beteiligt war durch seinen Willen, der aber erst die Kraft zum Schaffen aus Mir bezog. Ihr anerkanntet einen anderen und verleugnetet Mich. Und erst, wenn ihr Mich wieder in vollster Willensfreiheit erkennen und anerkennen werdet als euren Gott und Vater von Ewigkeit, seid ihr wieder in den Vollkommenszustand eingetreten, der euch ein Verweilen in Meiner Nähe möglich macht. Also verlange Ich vorerst den Glauben an Mich. Den rechten Glauben aber könnet ihr nur gewinnen, wenn in euch ein Licht entzündet wird, das euch klare Erkenntnis gibt. Denn was ihr glauben sollet, das müsset ihr überzeugt als Wahrheit vertreten können und also ganz klar von euch erkannt werden. Es muß also etwas bis dahin euch Verborgenes von einem Licht hell erleuchtet werden, und dieses Licht ist der Liebefunke, der in euch entzündet werden muß und der auch leicht entzündet werden kann, so ihr euch Mir zuwendet, daß Mein Liebestrahl in euer Herz fallen und zünden kann, d.h., daß ihr nun nur immer tut, wozu euch eine Stimme in euch ermahnt, daß ihr das tut, was ihr selbst wollet, daß euch getan werde. Ein jeder von euch Menschen kann sich in die Lage seines in Not befindlichen Mitmenschen versetzen, und er wird es wissen, was ihm dann begehrenswert erscheint. Und also soll er selbst handeln am Nächsten. Dieses Gefühl wird in jedem Menschen vorhanden sein, daß er selbst eine Wohltat empfindet, so ihm geholfen wird. Also weiß er auch aus sich heraus, daß er das gleiche tun soll. Und wer diesem inneren Drängen nachgibt, der öffnet sein Herz und kann von Meinem Liebestrahl getroffen werden, und es kann nun in ihm ein Licht aufleuchten, das ihm klarste Erkenntnis gibt. Dann wird sein Glaube durch die Liebe lebendig - während er zuvor nur ein purer Verstandesglaube sein kann, der wohl Meine Existenz als Gott und Schöpfer bejaht, der aber nicht ihm den Weg weiset zu Mir als seinem Vater von Ewigkeit. Diese Erkenntnis bewirket allein die Liebe im Menschenherzen, und darum sage Ich, daß ihr den Weg des Glaubens und der Liebe gehen müsset - daß der Glaube ohne die Liebe noch kein rechter Glaube genannt werden kann, daß die Liebe ihn erst lebendig werden lässet und daß ohne Liebe es keine Erkenntnis geben kann, weil der Verstand allein niemals die Zusammenhänge ergründen könnte, die aber die Liebe im Herzen eines Menschen mit Leichtigkeit erfasset. Ein Glaube ohne Liebe kann auch sehr leicht wieder dahingegeben werden, während ein durch die Liebe lebendig gewordener Glaube ewig nicht mehr aufgegeben wird, weil ein Wissen nun zur Überzeugung geworden ist, wofür vom Menschen vorerst nur der Glaube verlangt wird, damit der Mensch sich selbst und seine Gefühle ordne im Hinblick auf jene Macht, Die ihn erschaffen hat. Und je nach der Stärke seines Verlangens, mit dem Schöpfer in Verbindung zu treten, wird nun auch die Anstrahlung durch Meine Liebe erfolgen können, doch in vollster Willensfreiheit muß sich der Mensch Mir nahen, in vollster Willensfreiheit soll er den Weg der Liebe und des Glaubens gehen, der aber unwiderruflich zu Mir führen wird und zur ewigen Seligkeit. Amen. B.D. NR. 6033.

 

Buch 65 6034

Toter Glaube wird offenbar in Zeiten der Not.

26. August 1954. B.D. NR. 6034.

Es wird euch bald zur Gewißheit werden, wie schwach der Glaube derer ist, die sich nur dem Namen nach zu Mir bekennen, die ohne Liebe dahinleben. Sie werden Anstoß nehmen an den Geschehen, die den Menschen arg zusetzen, und sie werden zu zweifeln beginnen an Mir - an einem Wesen, Das überaus mächtig und weise sein soll und die Menschen nicht schützet vor den Elementen der Natur und vor der Willkür satanischer Menschen. Sie besitzen nur einen toten Glauben, einen Formglauben, der in Zeiten der Not völlig versagt. Und sie haben daher auch keinen Anker, an dem sie sich halten können, und nun erweiset sich der Mangel an Liebe, der diesen Glauben bald ganz verlorengehen lässet - nun erweiset sich die Wahrheit dessen, daß nur die Liebe den Glauben zum Leben erweckt, daß aber ein lebendiger Glaube auch volles Verständnis garantiert für alles, was geschieht, weil die Liebe auch im Menschen das Licht der Erkenntnis anzündet und er nun auch weiß um die Zusammenhänge, um Ursache und Wirkung und vor allem um das nahe Ende. Und so euch nun die Mitmenschen ihre Zweifel an Gott gestehen, dann machet sie darauf aufmerksam, warum sie nicht fest glauben können an Mich und Meine immer bereite Hilfe. Haltet ihnen ernstlich Mein Liebegebot vor, das Ich darum als erstes und wichtigstes Gebot den Menschen gab, weil Ich ihren Glauben zu jener Stärke bringen will, daß er alles Ungemach erträgt, ohne wankend zu werden - weil Ich den Menschen das Verständnis vermitteln möchte, weil Ich in ihnen das Licht der Erkenntnis entzünden will, ohne Liebe aber solches nicht möglich ist. Dennoch sollen sich die Menschen in der kommenden Not klar entscheiden - sie sollen sich ihres schwachen Glaubens bewußt werden und nun also entweder diesen Glauben zu stärken suchen - was ihnen wohl gelingen kann, wenn sie mehr ihr Herz als ihren Verstand sprechen lassen - oder sie sich ganz von Mir abwenden, daß sie Mich verleugnen und zu Meinem Gegner übergehen, daß sie die Not der Mitmenschen noch erhöhen durch eigene lieblose Handlungen - dann aber auch das Los dessen zu gewärtigen haben, der Mein Gegner ist und der alles daransetzt, um die Menschen von Mir abzudrängen. Es werden die kommenden Ereignisse Glaubensproben sein für alle Menschen. Auch die Meinen werden sich ängstigen und bangend rufen nach Mir; aber sie werden rufen, weil sie an Mich glauben. Und Ich werde ihnen beistehen ihres Glaubens wegen. Die aber in sich nicht mehr die Gewißheit haben, daß Ich bin und daß Ich ihnen helfen kann und darum Mich auch nicht um Hilfe angehen, diese werden Mich offen verleugnen, und also wird der bisher tote Glaube offenbar werden. Es wird offenbar werden, wie wenig und wie selten ein lebendiger Glaube angestrebt wird trotz schöner Worte, trotz Kirchen und Predigern. Es wird sich alles als leere Schalen erweisen, die keinen Kern in sich bergen. Und es wird sich erweisen, wo die Kirche ist, die Ich auf Erden gegründet habe - wo die Gläubigen zu finden sind, die einen starken Glauben haben wie Petrus. Der Fels des Glaubens ist das alleinige Wahrzeichen Meiner Kirche, die nichts zum Wanken bringen kann. Und dieser Glaube wird sich beweisen müssen in kommender Zeit. Amen. B.D. NR. 6034.

 

Buch 65 6037

Kommen des Herrn (wörtlich zu verstehen).

29. August 1954. B.D. NR. 6037.

Die Stunde Meiner Wiederkehr rückt immer näher, denn das Ende der Erde ist nahe, und so der letzte Tag gekommen ist, werde auch Ich kommen in den Wolken, um die Meinen zu holen, bevor die Erde ihrer Auflösung entgegengeht.... was aber nicht heißen soll, daß die Erde als Gestirn vergeht, sondern daß nur eine Umgestaltung ihrer gesamten Oberfläche vor sich geht, die jedoch für euch Menschen gleich ist einer gänzlichen Vernichtung, weil nichts Lebendes dieser Vernichtung entrinnt, weil alles Geschöpfliche davon betroffen wird. Darum auch kann Ich Selbst zur Erde kommen, um die Meinen diesem letzten Zerstörungswerk zu entreißen, denn es wird außer Meinen Gläubigen niemand sein, der das letzte Vernichtungswerk erlebt und also nachher davon berichten könnte. Ich Selbst werde kommen, wenn die Meinen sich keinen Ausweg mehr wissen, wenn Mein Gegner offen wider sie vorgehen wird um ihres Glaubens willen. Diese werden bis zuletzt in arger Bedrängnis sein, und nur ihr fester Glaube hält sie aufrecht und widerstandsfähig, denn sie harren Meines Kommens, und ihren Glauben enttäusche Ich nicht. In strahlendstem Licht werde Ich erscheinen und dennoch Meinen Glanz verhüllen, so daß die Meinen ihn ertragen können. Doch was bei den Meinen große Freude und Jubel auslöset, das wird den anderen zum Entsetzen, zum Gericht sein. Denn diese werden Mich zwar nicht zu sehen vermögen, aber die ungewöhnlichen Erscheinungen wahrnehmen, daß die, denen sie nachstellten, vor ihren Augen zur Höhe entschwinden. Und dieses Erlebnis wird ihnen zum Gericht, denn plötzlich wird ihnen ihre Schlechtigkeit offenbar, und auch das sichere Ende ist ihnen nun zur Gewißheit, dem sie nicht entfliehen können. Würden sie Mich zu schauen vermögen in dieser Stunde, dann streckten sie sicher alle ihre Hände Mir zu. Doch dieses Sich- Mir-Ergeben wäre völlig zwecklos, weil es ein erzwungener Glaube wäre an Mich, hervorgerufen durch die übernatürliche Erscheinung Meiner Selbst. Doch auch die Entrückung der Meinen könnte in ihnen den Glauben an Mich noch in letzter Stunde aufleben lassen, und Ich würde ihnen wahrlich noch in letzter Stunde gnädig sein. Doch sie sind schon zu sehr in den Banden des Gegners, und sie können sich nicht mehr von ihm lösen, und darum werden sie in die Erde versinken, und es wird ihnen das Los nochmaliger Bannung in der festen Materie beschieden sein, das sie selbst verschuldet haben. Mein Kommen am Tage des Gerichtes wird angezweifelt fast von allen Menschen. Und doch erfüllet sich Meine Verheißung. Ich komme zu euch, und ihr werdet Mich erschauen können in Glanz und Herrlichkeit. Denn die Meinen haben sich wahrlich die Rettung aus tiefster Not verdient und weil ihnen nichts mehr übernatürlich erscheint, was mit dem von ihnen als sicher erkannten Ende zusammenhängt. Das Ende wird kommen, und Ich Selbst werde hinabkommen zur Erde, wie Ich einst auffuhr zum Himmel - in aller Glorie und wieder denen sichtbar, die an Mich glauben, die Meine Jünger sind in der letzten Zeit vor dem Ende. Es sind dies keine bildlichen Worte, keine Gleichnisse für kommende Geschehen - es sind die Geschehen selbst, und es wird wörtlich kommen, wie Ich es euch verheißen, und ihr könnet warten an jedem Tage, da ihr ungewöhnlich bedrängt werdet von denen, die Meinem Gegner hörig sind. Sowie der Glaubenskampf einsetzet, wisset ihr, daß die letzte Stunde bald gekommen ist, denn dieser ist sein letztes Werk, es ist der letzte Kampf auf dieser Erde, der mit seiner endgültigen Niederlage endet. Und dann wird die Zeit des Friedens anbrechen auf der neuen Erde, denn mit Meinem Kommen zur Erde und eurer Entrückung ist diese Erdperiode beendet, und es beginnt eine neue. Die Erde wird umgestaltet und zu einer völlig neuen gewandelt werden, und ihr, die Ich holen werde, ihr sollet Bewohner dieser paradiesischen Welt sein - euch soll eine Zeit des Friedens und himmlischer Glückseligkeit beschieden sein im Paradies der neuen Erde. Amen. B.D. NR. 6037.

 

Buch 65 6039

Zeichen und Wunder der Endzeit. Falsche Christi und Propheten.

31. August 1954. B.D. NR 6039.

Alles will Ich für euch tun, um eure Seelen zu retten vor dem Untergang, vor nochmaliger Bannung in den Schöpfungen der neuen Erde. Dennoch muß alles im Rahmen des Natürlichen geschehen, um euch nicht zur Annahme des Glaubens zu zwingen, um euch in vollster Willensfreiheit die Entscheidung treffen zu lassen. Doch Ich helfe nach durch ungewöhnliche Erscheinungen aller Art, durch die Ich euch Menschen zum Nachdenken veranlassen will. Ebenso wird aber auch Mein Gegner auf euch einwirken wollen, auch er wird euch durch Erscheinungen beunruhigen, die aber das Gegenteil bewirken sollen - den Glauben an Mich zu zerstören. Kann euch Aufklärung gegeben werden über solche ungewöhnliche Erscheinungen, dann werdet ihr auch die satanische Einwirkung erkennen. Ohne Aufklärung aber seid ihr geneigt, sein Werk als Entäußerung Meiner Allmacht anzusehen, und ihr könnet dann in arge Zweifel geraten an Meiner Liebe und Weisheit. Denn was er euch vor Augen stellt, wird niemals einem edlen Zweck dienen, doch schlechte Folgen nach sich ziehen. Wodurch Ich aber eure Seelen gewinnen will, das wird immer nur Meine Liebe und Weisheit verraten, es wird immer etwas sein, was euch dienet zur Erkenntnis, was euren Glauben an Mich erwecken und kräftigen soll. Was von Mir kommt, muß gute Auswirkung haben und wird an diesen auch als Mein Werk zu erkennen sein. Und darauf soll in der letzten Zeit vor dem Ende geachtet werden, denn es werden viele Dinge geschehen, die euch Menschen ungewöhnlich erscheinen und euch darum auch beeindrucken. Und es wird euch möglich sein, zu unterscheiden, wenn ihr guten Willens seid. Denn der Satan kann sich nicht verbergen, und alle seine Werke verraten ihn an ihren Folgen. Darum hütet euch vor falschen Christi und falschen Propheten. Auch sie werden auftreten vor dem Ende, gleich wie Ich rechte Propheten erstehen lasse, die Mich und Meinen Namen verkünden sollen und deren Sendung Ich auch durch Zeichen und Wunder bestätigen werde. Und es wird Mein Gegner auch Zeichen und Wunder tun, die aber sehr leicht zu durchschauen sind, weil sie das verraten, was die rechten Propheten und Künder Meiner Lehre brandmarken: weltliche Erfolge, Stärkung irdischer Macht und Irrlehren, die ein verzerrtes Bild von Mir geben, also den Glauben an Mich untergraben. Und so euch Menschen etwas rätselhaft erscheint und ihr selbst euch keine Erklärung zu geben vermögt, so achtet nur auf die Auswirkung - achtet darauf, welche Triebe in den Menschen erweckt werden und ob sie geeignet sind, den Glauben an Mich erstehen zu lassen - oder ob Ich als Gott und Schöpfer von Ewigkeit dadurch in Mißkredit gebracht werde - ob man Meine Liebe, Weisheit und Allmacht damit in Frage stellen, also den Glauben an Mich als zweifelhaft hinstellen will. Und ihr werdet erkennen, welcher Geist am Werk ist; ihr werdet denken an Meine Warnungen vor falschen Christi und falschen Propheten. Meine Zeichen und Wunder aber können euch zum Glauben führen, denn sie beweisen deutlich eine Macht, Die euch wohlgesinnt ist und Die euch erretten will vom geistigen Tode, solange noch Zeit ist. Achtet dieser Zeichen, denn auch sie künden euch das nahe Ende, und sie sollen sprechen zu denen, die sich noch nicht restlos entschieden haben für Meinen Gegner. Amen. B.D. NR. 6039.

 

Buch 65 6051

Gottes Wort Kraft in der Endzeit und Not.

13. September 1954. B.D. NR. 6051.

Was ihr von Mir empfanget, das wird in kommender Zeit euch unentbehrlich werden, wenn ihr Kraft und Trost brauchen werdet, weil ihr zu verzagen drohet. Noch sind euch friedliche Tage beschieden, noch könnet ihr die Zeit nützen für euch selbst, noch könnet ihr euren geistigen Bestrebungen nachgehen, ohne daran gehindert zu werden - aber die Zeit kommt, und sie ist nicht mehr fern, wo euch Schranken auferlegt werden, wo ihr nicht mehr tun und lassen könnet, was ihr wollt. Es kommt die Zeit, wo dem geistigen Streben der Kampf angesagt wird und wo sich die Menschen einschüchtern lassen, weil sie irdisch opfern müssen, wenn sie nicht Mich verleugnen. Und dann werden nur die Menschen standhalten und Mir treu bleiben, die von Mir Selbst Kraft entgegennehmen durch Übermittlung Meines Wortes. Diese werden Mich Selbst sprechen hören und darum ohne Furcht sein. Und auf diese Zeit weise Ich euch hin und empfehle euch daher, euch zuvor schon Kraft zu sammeln, damit euch das Kommende nicht schrecke.Was Ich euch gebe, das soll euch stark machen für den Kampf mit Meinem Gegner, der unwiderruflich kommen wird, wie Ich es verkündet habe durch Mein Wort. Ihr steht vor dieser Zeit, und ob ihr auch jetzt noch nichts davon spüret. Für diese Zeit bereite Ich euch vor, indem Ich euch anspreche, um in euch einen starken Glauben aufleben zu lassen - darum bedenke Ich euch Menschen ungewöhnlich, weil ihr ungewöhnliche Kraftzufuhr brauchet und weil ihr zuvor aufmerksam gemacht werden sollet, um die Arbeit an euren Seelen eifrig zu leisten, auf daß der letzte Kampf euch gewappnet finde, auf daß ihr als Sieger aus ihm hervorgehen könnet. Ich nehme Mich der Meinen an in ganz besonderer Weise. Ich bin ihnen gegenwärtig, wo ihr Glaube und ihre Liebe dies zulässet, und Meine Gegenwart bezeuge Ich durch Mein Wort. Und es wird ihnen wahrlich Kraft zugehen im Übermaß, so sie in der Zeit der Not immer wieder Zuflucht nehmen zu Meinem Wort; es wird alle Bangigkeit und Mutlosigkeit von ihnen weichen, denn so sie Mich Selbst hören, fühlen sie sich geborgen und beschützt von Dem, Der mächtig ist und voller Liebe, und sie fürchten nicht mehr die Menschen und auch nicht den, der sie verderben will. Sie vertrauen auf ihren Vater von Ewigkeit - sie warten auf Den, Der kommen wird in den Wolken, Der sie befreien wird von aller Not. Amen. B.D. NR. 6051.

 

Buch 65 6052

Letztes Gericht. Liebeakt und Gerechtigkeit.

14. und 15. September 1954. B.D. NR 6052.

Es ist nicht Meine Gerechtigkeit allein, die einen Ausgleich fordert und darum das letzte Gericht über die Menschen verhängt - es ist noch weit mehr Meine Liebe, die deren unaufhaltsames Abgleiten in die Tiefe ersieht und dieses aufhalten will. Denn ob auch die Erde bestehenbliebe in ihrer alten Form, ob Ich das Gericht verzögern würde - es wäre nur zum Schaden für die Seelen der Menschen, die damit keine Wohltat empfingen, sondern in eine Finsternis geraten würden, die undurchdringlich wäre für ewige Zeiten. Es ist auch das letzte Gericht auf dieser Erde ein Liebewerk Meinerseits - es ist ein Akt, den Ich als einzige Rettung für die Menschen ersehe, wenn Ich sie nicht gänzlich ihrem Schicksal, d.h. Meinem Gegner, überlassen will. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Rettungswerk, das ihr dereinst wohl begreifen werdet, aber nun in eurem geistigen Tiefstand dafür kein Verständnis habt. Es ist Meine Liebe wahrlich mehr bestimmend für das letzte Gericht und die Auflösung der Schöpfungen dieser Erde als Meine Gerechtigkeit - die nun zwar auch hervortreten wird, um die Ordnung wiederherzustellen, die völlig verachtet wird, was zum größten Chaos führen muß. Es kann der einzelne wohl noch die Ordnung wiederherstellen bei sich; er kann sich seiner Aufgabe und seiner Bestimmung noch bewußt werden und ihr entsprechend zu leben sich bemühen - und er wird von dem letzten Gericht nicht so betroffen werden, daß er es zu fürchten hat; auch für ihn wird das Gericht nur ein Liebebeweis sein, weil er in ein anderes Leben versetzt wird - sei es auf Erden oder auch im geistigen Reich - ein Leben, das ihn beglücken wird. Und um dieses noch bei einzelnen Menschen zu erreichen, kündige Ich immer wieder an, was die Erde und ihre Bewohner zu erwarten haben - und glücklich, der diese Hinweise ernst nimmt und sein Leben umstellt; glücklich, der sich bemüht, in der göttlichen Ordnung zu leben. Denn dieser wird auch Meinen letzten Rettungsakt verstehen und ihn als einen Liebeakt bewerten, weil er durch sein Leben nun auch Verständnis gewinnt für alle Vorgänge, die durch Meinen Willen und Meine Macht sich ereignen werden. Die Auswirkung eines völlig gottlosen Lebenswandels kenne Ich nur allein, und darum muß Ich eingreifen, weil Meine Liebe allen Rettung bringen oder ihnen die Möglichkeit schaffen will, aus der Gewalt des Satans freizukommen, was nur geschehen kann, indem Ich ihn selbst fessele - indem Ich sein Treiben beende. Daß nun unzählige Menschen ums Leben kommen anläßlich des letzten Gerichtes auf dieser Erde, kann euch Menschen wohl als eine Grausamkeit erscheinen; es ist aber nur ein gewaltsamer Abbruch dessen, was unweigerlich zum Tode führt - so daß den Seelen wenigstens die Möglichkeit bleibt, einmal wieder zum Leben zu erstehen - während das Ziel des Satans ist, euch für immer in seinen Besitz zu bekommen. Meine Liebe also ist Anlaß des Endes dieser Erde und des Unterganges alles Geschöpflichen auf ihr, und Meine Gerechtigkeit versetzt dann das Geistige in die Außenform, die seinem Verhalten auf Erden entspricht. Ich richte wieder alles recht - nach Meiner ewigen Ordnung und gebe allem Geistigen die ihm gerechte Außenform. Nur wenn ihr Menschen um Sinn und Zweck des Erdenlebens und eure Aufgabe wisset, werdet ihr Mein Walten und Wirken begreiflich finden, denn es geht um mehr als nur um euer leibliches Leben, es geht um die ganze Ewigkeit, es geht um das Leben der Seele, für die der geistige Tod das Entsetzlichste ist. Und vor diesem Tod will Ich sie bewahren, und Ich muß daher zu Mitteln greifen, die euch an Meiner Liebe zweifeln lassen und die doch nur in Meiner Liebe begründet sind. Zu einem anderen Lebenswandel kann Ich euch nicht zwangsläufig bewegen, Ich kann euch nur mahnen und warnen durch Mein Wort, das in direkter Ansprache zur Erde kommt, und also alle Menschen von Mir angesprochen werden durch den Mund eines Mir ergebenen Dieners. Ich kann euch nur auf die Folgen eures verkehrten Lebenswandels aufmerksam machen und euch mit Worten der Liebe auf den rechten Weg zu locken suchen. So aber alle diese Vorhaltungen nutzlos sind, muß Meine richtende Vaterhand eingreifen, um euch vor dem Ärgsten zu bewahren. Denn es muß die Ordnung wiederhergestellt werden auf Erden, auf daß diese wieder zu einer Schulungsstation des Geistigen werde, auf daß die Seelen ausreifen können ihrer Bestimmung gemäß. Amen. B.D. NR. 6052.

 

Buch 65 6066

Ermahnung an Arbeiter im Weinberg. Erfolg im Jenseits.

29. September 1954. B.D. NR. 6066.

Wie es auch kommen mag, werdet nicht müde in eurer Arbeit für Mich und Mein Reich. Oft noch werdet ihr entmutigt sein, weil ihr scheinbar vergebliche Arbeit leistet; doch weit vergeblicher ist die irdische Tätigkeit, denn ihr Erfolg zerrinnt in nichts, wenn das große Chaos beginnt. Was ihr aber an geistiger Arbeit geleistet habt, das wird dann zur Auswirkung kommen - ganz gleich, ob bei euch selbst oder den Mitmenschen, die ihr aufmerksam machtet bisher, denn sie werden zurückdenken und die Wahrscheinlichkeit erwägen. Und es werden manche anders denken lernen, wenn Ereignisse über die Menschen hereinbrechen, die ihnen jede irdische Hoffnung nehmen. Bleibet emsig in eurer Weinbergsarbeit, und füllet den Platz aus, da Ich euch hingestellt habe. Ein jeder tue das, was ihm aufgetragen ist, und frage nicht, mit welchem Erfolg er arbeitet, denn geistige Arbeit ist niemals erfolglos, von euch Menschen aber nicht in ihrem Umfang zu erschauen. Werdet nicht müde und nützet die Zeit gut, weil sie nur noch beschränkt ist, aber noch segensreich ausgenützt werden kann. Und schauet nicht nach der Welt und ihrer Sündhaftigkeit, zweifelt nicht an der Wahrheit Meines Wortes, daß die Weltlinge in Todesgefahr schweben, auch wenn ihr sie ein Genußleben führen sehet - auch wenn man euch Lügen strafen will angesichts des weltlichen Aufschwunges. Glaubet Meinen Worten: Bald ist alles zu Ende. Da aber das Geistige kein Ende kennt, geht es darum, diesem Geistigen einen Zustand zu schaffen, der nicht Qual und Finsternis, sondern Licht und Seligkeit schenkt. Und ob auch der Erfolg eurer Arbeit noch so klein erscheint - in der geistigen Welt ist er nicht klein, und was ihr bei euren Mitmenschen nicht vermögt, das können Meine geistigen Mitarbeiter noch zuwege bringen, die alle mit dem gleichen Geistesgut arbeiten, das ihr empfanget auf Erden und das ihr durch eure Willigkeit auch den geistigen Bewohnern zugänglich machet. Darum sollet ihr unentwegt tätig sein und euch nicht beirren lassen von dem, was ihr sehet um euch. Ihr verbreitet das Rechte und Wahre, und die Zukunft wird die Menschen lehren, wie wertlos das war, was sie anstrebten. Denn dem Chaos kann keiner entrinnen. Und dann werdet ihr auch angehört werden für kurze Zeit, und ihr könnet austeilen, was jetzt verschmäht wird. Dann wird jeder Arbeiter in Meinem Weinberg gebraucht werden, weil die Zeit der Ernte gekommen ist. Amen. B.D. NR. 6066.

 

Buch 65 6067

Kommende Trübsal.

30. September 1954. B.D. NR. 6067.

Einer großen Trübsal gehet ihr entgegen, und große Glaubensstärke ist erforderlich, um dieser Trübsal Herr werden zu können, denn mit eurer körperlichen Kraft werdet ihr sie nicht beheben können, wohl aber mit geistiger Kraft. Es wird aber eine Trübsal sein, die um eures Glaubens willen über euch hereinbrechen wird, weil die letzte Zeit gekommen ist, in der von euch allen der Entscheid gefordert wird. Die irdische Not zuvor, die zwar auch unabwendbar ist, weil sie die letzte Phase auf dieser Erde einleitet, wird zwar alle Menschen berühren und ein Weckruf sein an alle, doch diese Not ist naturbedingt und wird daher auch ergebener getragen. Doch geistige Ursachen und geistige Auswirkung hat die große Not, die um des Glaubens willen die Menschen betrifft, denn nun fordern sowohl die Menschen, als Gottes Gegner, eine Entscheidung als auch Gott Selbst, und von dieser Entscheidung hängt das Leben in der Ewigkeit ab. Es werden die Menschen aufgefordert, den Glauben an Gott zu verleugnen, und also werden sie zu einer Entscheidung gezwungen von seiten der herrschenden Gewalt. Und dann gehört eine große Glaubensstärke dazu, diesem Ansinnen zu trotzen und sich offen für Gott zu bekennen vor der Welt. Wer aber den Willen hat dazu, der wird auch die Kraft haben zum Widerstand, denn diese fließet ihm zu von Dem, Den er bekennet ohne Furcht. Und die Trübsal wird dadurch entstehen, daß die Gott- getreuen überaus bedrängt werden von ihren Gegnern und daß sie irdisch sehr geschädigt und herabgesetzt werden, daß die wenigen den Menschen ein Angriffsziel geben, an dem sie sich austoben in Gott-widrigem Sinn. Ein starker Glaube wehrt alle Angriffe ab, ein schwacher Glaube wird wankelmütig, und er braucht eine Hilfestellung, die ihm auch gewährt wird, wenn sein Wille nach Gott verlangt. Doch es muß diese Zeit kommen, weil der Tag des Endes immer näher rückt und weil die Scheidung der Geister stattfinden muß zuvor. Viele Menschen werden noch abgerufen werden, die fraglos absinken würden in Zeiten solcher Trübsal, und nur die Starken lässet Gott am Leben, die kraft ihres Glaubens Widerstand leisten. Er weiß aber auch, wer unaufhaltsam der Tiefe zustrebt; Er weiß, wo jegliche Willensänderung unmöglich ist. Und diesen belässet Er das Leben, auf daß sich erfüllet, was verkündet ist - daß die Böcke von den Schafen geschieden werden, auf daß die große Reinigung stattfinde auf dieser Erde, der wieder eine Zeit des Friedens, eine Zeit der Gerechtigkeit folget. Amen. B.D. NR. 6067.

 

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