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Bertha Dudde Botschaften

Autor: Bertha Dudde 1.4.1891 - 18.9.1965
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Buch 57

B.D. NR. 5022 - B.D. NR. 5135
17.12.1950-22.5.1951
5022 5023 5024 5025 5026  5027 5028 5029 5030 5031
5032 5033 5034 5035 5036  5037 5038 5039 5040 5041
5042a 5042b 5043 5044 5045  5062 5077 5079 5080 5088
5115 5126

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Buch 57 5022

Ermahnung zur Weinbergsarbeit. Verbreiten des Evangeliums.

17. Dezember 1950. B.D. NR. 5022.

Verbreitet das Evangelium, und Ich will euch segnen. Die Unkenntnis dessen, was den Menschen zur Seligkeit verhilft, sollet ihr durch eure Arbeit in Meinem Weinberg zu wandeln suchen und den Menschen Licht bringen; ihr sollet sie belehren in Meinem Namen, ihr sollet ihnen nur die göttliche Liebelehre verkünden und sie ermahnen, dieser Lehre gemäß zu leben. Die Menschen sind zu rechten Weltmenschen geworden, die nur danach streben, sich selbst einen Wohlstand zu schaffen, und ihres Nächsten nicht mehr gedenken. Sie wissen aber nicht, daß die Ichliebe den Tod ihres Geistes bedeutet; sie wissen nicht, daß der Zweck des Menschen auf Erden ist, durch dienende Nächstenliebe seine Seele zum Ausreifen zu bringen, und sie wissen nicht, daß sie ihrer Aufgabe nicht im geringsten nachkommen und daher das Erdenleben erfolglos für die Seele vorübergeht. So ihr nun Mein Evangelium unter die Menschen traget, machet ihr sie auch mit ihrer Erdenaufgabe bekannt, und ihr ratet ihnen und mahnet sie, ihr Leben auszunützen für die Ewigkeit. Ihr bringet dann ein Licht in die Dunkelheit, in der die Menschen dahinwandeln. Und das ist nötig, auf daß sie nicht sagen können, völlig unwissend geblieben zu sein über ihre Erdenaufgabe. Ihr müsset als Mensch zu Mensch mit ihnen reden, weil sie die Kirchenlehre schon längst abgetan haben; ihr müsset ihnen vorstellen, daß das Erdenleben Mittel zum Zweck, aber nicht Selbstzweck ist; ihr müsset sie hinweisen auf ihre Pflichten Mir gegenüber, Der Ich als ihr Schöpfer und Vater von Ewigkeit auch Rechte habe an Meine Kinder und Dem sie sich unterordnen müssen, erkennen sie Mich als ihren Vater an. Stellet ihnen das rechte Verhältnis vor, in dem sie zu Mir stehen sollen, erkläret ihnen den Beweggrund für ihr menschliches Dasein und Meine unendliche Liebe und Geduld, Meine Geschöpfe für ewig zu gewinnen. Stellet ihnen Meine Liebe vor, und ermahnet sie zur Gegenliebe, die sie Mir nur beweisen durch uneigennützige Nächstenliebe. Machet sie auf die Not um sich aufmerksam, wo sie helfend eingreifen können und sollen, wollen sie Mein Wohlgefallen erringen - dann seid ihr rechte Verkünder Meines Evangeliums auf Erden, dann seid ihr Meine rechten Jünger, die in Meinem Namen rastlos tätig sind, die fortsetzen, was Ich auf Erden begonnen habe - den Menschen den Weg der Liebe zu zeigen, den sie unbedingt wandeln müssen, wollen sie selig werden. Ich kann nur durch Menschen zu ihnen reden, und also sollet ihr Mir dienen, indem ihr in Meinem Auftrag arbeitet an den Seelen, die sich ihres Daseinszweckes nicht bewußt sind, die Ich aber nicht verlorengehen lassen will, sondern ihnen helfen möchte durch euch, daß sie Kenntnis erlangen von Meinem Evangelium und danach leben. Amen. B.D. NR. 5022.

 

Buch 57 5023

Merkmal der Wahrheit der Kundgaben: Liebe, Gnade, Barmherzigkeit.

18. Dezember 1950. B.D. NR. 5023.

So ihr wisset, daß Ich zu euch spreche, glaubet ihr doch so euch noch Zweifel befallen, zweifelt ihr auch, daß Ich der Geber dessen bin, was euch zugeht. Und so ist es darum wichtig, zuerst eine Prüfung anzustellen, d.h., die Merkmale zu beachten, die Mich Selbst als Geber beweisen. Der Geist in euch berät euch recht, so ihr ihn wirken lasset bei jeder Prüfung. Er wird euch hinweisen auf Irrtum und Lüge, wo solche zuweilen die Wahrheit begleiten als Einwirken böser Kräfte. Ziehet also den Geist in euch zu Rate, d.h., verbindet euch mit Mir, dem Vatergeist von Ewigkeit, sowie ihr Aufschluß begehret. Die sichersten Merkmale des Urquells der Wahrhaftigkeit sind Meine Barmherzigkeit und Liebe, deren immer Erwähnung getan wird. Mein liebevolles und barmherziges Wesen lässet keines Meiner Geschöpfe fallen, sowie noch eine Möglichkeit zur Rettung besteht. Dennoch beachte Ich den freien Willen dieser Geschöpfe und gleiche Mich ihm an. Darum erscheinen euch Kundgaben als zweifelhaft, wenn sie euch irdisch anmuten, aber, als vom geistigen Reich stammend, euch als Wahrheit dargeboten werden. Sowie Ich Selbst in solchen Kundgaben als endlos gütig hingestellt werde, sind es keine schlechten Kräfte, sondern Lichtwesen, die in der Wahrheit stehen, stellen euch die jenseitigen Erlebnisse so vor Augen, wie sie euch verständlich sind, weil ihr als Mensch niemals eine rechte Vorstellung für das geistige Reich haben werdet, da dies weit über euer Fassungsvermögen geht. Alle suchenden und Mir willensmäßig ergebenen Menschen schütze Ich wahrlich davor, von finsteren Kräften in ein Lügengewebe verflochten zu werden, das ihren Seelen schaden könnte. Wer die Wahrheit sucht, dem nahe Ich Selbst Mich, Der Ich die ewige Wahrheit bin, spreche aber dennoch zu den Menschen in einer ihnen verständlichen Sprache, die sie auch im jenseitigen Reich als wahrheitsgemäß erkennen werden, selbst wenn ihnen dort andere Begriffe aufgehen, die eben nur im geistigen Reich bestehen und den Menschen auf Erden nur in Bildern vergleichsweise dargestellt werden können. Doch sie entsprechen der Wahrheit und können daher unbedenklich, als durch Meinen Willen den Menschen zugeführt, angesehen werden, solange das eine Merkmal nicht fehlt - daß Ich Selbst stets zu erkennen bin als Liebe, Gnade und Barmherzigkeit, als Vater, Der Seine Kinder zu gewinnen sucht. Dann brauchet ihr keinen Irrtum zu fürchten, dann bin Ich Selbst es, Der euch diese Kundgaben aus dem geistigen Reich zuführt, weil Ich es weiß, wann sie euch zum Heil der Seele gereichen. Amen. B.D. NR. 5023.

 

Buch 57 5024

Wer sein Leben lieb hat, der wird es verlieren.

20. Dezember 1950. B.D. NR. 5024.

Der Wille zu leben bedeutet einen sicheren Sieg über den Tod. Irdisch zwar könnet ihr dem leiblichen Tode nicht gebieten, doch auch dann noch kann der Leibestod der Übergang zum Leben sein, wenn dazu der Wille im Menschen mächtig wurde, daß er das ewige Leben erwirbt. Dieser Lebenswille wird von Mir aus gutgeheißen, wenngleich Ich die Worte sprach: Wer sein Leben lieb hat, wird es verlieren, und wer es hingibt, der wird es gewinnen. Wer nur an sein Leibesleben denkt, wie er es erhalten kann, der wird gar bald erfahren, daß er selbst völlig machtlos ist und von der Erde genommen wird, ohne sich dagegen wehren zu können. Dieser Lebenswille also ist nicht gemeint, um über den Tod Sieger zu sein. Das rechte Leben der Seele muß begehrt werden, und für dieses Leben muß sich der Wille des Menschen einsetzen mit aller Kraft, dann gibt es für ihn keinen Tod mehr in Ewigkeit, dann wird er leben in Licht und Kraft und ununterbrochen tätig sein können zur eigenen Beglückung. Dann hat er wahrhaft den Tod überwunden, und der Austritt der Seele aus ihrem Körper ist ein Erwachen zu neuem Leben, unbeschwert durch die körperliche Hülle, frei von jeglicher Materie und doch in ungeahnter Kraftfülle. Dieses Leben sollen die Menschen auf Erden liebgewinnen und nur danach streben, es dereinst zu besitzen, dann sehnen sie den Tod herbei, dann wollen sie das Erdenleben hingeben um des rechten Lebens in der Ewigkeit willen. Die Menschen aber hängen noch viel mehr an ihrem Leibesleben, sie fürchten es zu verlieren, sie haben das Erdenleben lieb, und darum verlieren sie es, und ihr Los ist der Tod. Und wieder ist nicht gemeint der Leibestod, sondern der Tod des Geistes, in den die Seele unweigerlich versinkt, die das Leben auf der Erde lieb hat. Und dieser Tod ist schlimmer, als es sich der Mensch vorstellen kann, denn er hat sich selbst verloren, er ist des irdischen Lebens verlustig gegangen, und seine Seele ist ohne Licht und Kraft, völlig machtlos und in tiefster Finsternis. Der geistige Tod ist ihr eine unbeschreibliche Qual, weil sie sich ihrer selbst bewußt ist, also nicht ausgelöscht ist mit dem Moment des Todes, sondern weiter vegetiert in qualvollem Zustand. Das Verlangen nach Tätigkeit, die beglückend ist, wird immer nur der Lebende erfüllen können, weil dazu Kraft gehört, die nur einem lebenden Wesen innewohnt, während ein Wesen ohne Kraft tot ist. Was aber auf Erden vermittelst der dem Menschen zuströmenden Lebenskraft gewirkt wird, kann in rein weltlicher Tätigkeit bestehen, die irdisch materielle Güter wohl vermehrt, aber für das geistige Reich ohne Wert sind - oder auch in einer geistigen Tätigkeit, die unvergängliche Schätze zeitigt und also auch ein Leben in der Ewigkeit garantiert. Und darum soll der Wille des Menschen ernsthaft auf das ewige Leben gerichtet sein, auf daß er dann die Lebenskraft nützet zur Gewinnung geistiger Kraft - dann wird er Sieger werden über den Tod, denn dann ist ihm ein ewiges Leben gewiß, und er wird den Tod nicht schmecken in Ewigkeit. Amen. B.D. NR. 5024.

 

Buch 57 5025

Freiwillige Rückkehr in Liebe zu Gott. Unlösbare Bindung.

21. Dezember 1950. B.D. NR. 5025.

Mich werdet ihr in Ewigkeit nicht mehr verlieren, so ihr einmal zu Mir gefunden habt aus freiem Willen. Dann könnet ihr nimmermehr abstreben von Mir, denn die Bindung zwischen euch und Mir ist unzerreißbar, sie ist stärker als jeder feindliche Versuch, euch Mir zu entreißen. Meine Liebe hält euch gefangen, wenngleich ihr frei wollende und denkende Wesen bleibt. Doch die Liebe ist ein Bindemittel, das Bestand hat für ewig. Ihr könnet euch nicht mehr von Mir lösen, wie Ich auch nimmermehr von euch lasse, weil ihr Mein Anteil seid, das Ich Mir Selbst zur Freude geschaffen habe. Doch unbegrenzt ist Meine Freude erst dann, wenn ihr selbst zu Mir zurückgefunden habt, wenn eure Liebe zu Mir eure Rückkehr veranlaßt hat, was dann der Fall ist, wenn ihr freiwillig zu Mir kommt. Darum kann ein Wesen, das einmal die Bindung mit Mir eingegangen ist durch die Liebe, nicht mehr zurücksinken in die Tiefe, weil Meine ewige Liebe es hält. Solange die Vereinigung mit Mir noch nicht stattgefunden hat, ist wohl ein Abfall möglich, doch dann strebt das Wesen aus freiem Willen von Mir ab, kann also Mich noch nicht als gefunden annehmen. Und ihr werdet daraus ersehen, wie unsagbar wichtig es ist, daß ihr euch zur Liebe wandelt, weil dadurch allein der Zusammenschluß mit Mir stattfinden kann, der euch für ewig an Mich bindet, der euch vor dem Absinken in die Tiefe bewahrt. Die Liebe bedeutet alles - sie ist gewissermaßen der Schlüssel zur Ewigkeit, zum Reiche des Lichtes, sie ist der Weg zu Mir, zum Vater, Der euch erwartet, um mit euch selig zu sein. Habt ihr die Liebe, dann habt ihr auch Mich, Der Ich die ewige Liebe bin. Ihr könnet euch also Meiner Gegenwart versichern, sowie ihr die Liebe übet, und nimmermehr werde Ich dann von euch gehen. Jedes Liebeswerk setzt aber freien Willen voraus, und somit ist die Willensprobe bestanden, ihr habt gewählt zwischen Mir und Meinem Gegner, der euch an jedem Liebeswerk hindert, so euer Wille nicht stärker ist. Wer in der Liebe lebt, der hat sich der Macht Meines Gegners entwunden, er hat Mich in sich aufgenommen, Ich Selbst habe Besitz ergriffen von seinem Herzen und kann in ihm wirken. Ich bin in dem, der in der Liebe lebt - und was Mir gehört, lasse Ich ewiglich nimmer. Der Satan hat wohl große Macht, doch es gelingt ihm nicht, einen Menschen, der in der Liebe lebt, Mir zu entfremden, weil dieser Mich Selbst in sich trägt und er Meinen Gegner sehr wohl erkennt. Gebt euch Mir zu eigen durch die Liebe, lasset euch von Mir gefangennehmen durch ständiges Liebeswirken, und eine selige Gefangenschaft wird euer Los sein, Meine Liebe wird euch nimmer lassen, ihr werdet Mir gehören und dennoch frei sein. Amen. B.D. NR. 5025.

 

Buch 57 5026

Geistige Einströmungen, Fragen - Wahrheit.

22. und 24. Dezember 1950. B.D. NR. 5026.

Unausgesprochene Gedanken bewegen oft das Herz des Menschen, die ihm selbst nicht recht zum Bewußtsein kommen, Mir aber jederzeit ersichtlich sind. Ich suche sie auch zu beantworten, wieder in Form von Gedanken, doch erst, wenn sich der Mensch selbst ernstlich damit befaßt, können Meine Antwortgedanken auf ihn einströmen, was zuvor aber nicht möglich ist. Und darum fordere Ich gedankliche Zwiesprache mit Mir, Ich fordere ein vertrauensvolles Reden mit Mir, ein Vorstellen alles dessen, was den Menschen bedrückt, um ihm dann die Antwort geben zu können in einer ihm leicht verständlichen Weise. Es muß der Mensch alles mit dem Verstand erwägen, was vom Herzen emporsteigt, dann wird ihm, gleichsam auch wieder durch seinen Verstand gewonnen, ein klarer Gegengedanke kommen, er wird wissen, was ihm zuvor unklar war, er wird sich beraten von Mir fühlen, und jeglicher Zweifel wird schwinden, denn er wandte sich an die rechte Quelle, Die ihm Licht gab. Er muß jegliche Gedankentätigkeit mit Meiner Unterstützung führen, dann ist auch rechtes Denken garantiert. Weit schwerer ist es jedoch, einem Menschen ein Wissen zu vermitteln, ohne daß dieser gedanklich tätig ist, ein Wissen, das ihm völlig fremd ist, wozu er also selbst nicht zuvor Stellung nehmen kann, um eine Antwort zu erlangen. Dann ist ein völliges Ausschalten der Gedankentätigkeit nötig, weil dann Kräfte am Werk sind, die aus dem geistigen Reich das Geistige im Menschen berühren, wozu die körperlichen Organe nicht benötigt werden. Diese Kräfte stehen zwar auch mit Mir in direkter Verbindung, weil sie gewissermaßen nur weiterleiten, was sie von Mir empfangen. Sie stellen also die Verbindung her mit dem Geistesfunken im Menschen, sie schalten gewissermaßen den organischen Menschen aus und lassen geistige Strömungen einfließen in die Seele des Menschen. Diese geistigen Strömungen berühren den Geistesfunken und stellen die Verbindung her zwischen ihm und dem Vatergeist von Ewigkeit. (24.12.1950) Die geistigen Einströmungen gehen also ursprünglich von Mir aus, selbst wenn sie durch Lichtwesen euch Menschen vermittelt werden. Und solche geistigen Einströmungen bedeuten immer Gedanken der Wahrheit und klare Erkenntnis. Ich will euch Menschen über nichts im unklaren lassen, Ich will euer Innerstes erhellen, sowie dies selbst euer Wille ist. Ich will die ewige Wahrheit den Menschen kundtun, weil sie nur durch die Wahrheit selig werden können. Es geht aber stets nur um das Leben der Seele - das durch die Wahrheit erreicht werden soll, nicht um das irdisch-materielle Leben, denn dieses Leben muß von euch so zurückgelegt werden, wie Ich es erkannt habe von Ewigkeit als zweckmäßig und erfolgreich für euch. Darum werden auch die Belehrungen, die Ich Selbst oder durch Lichtwesen euch vermittle, eure geistige Entwicklung betreffen, sie werden also von euch als ein Evangelium aufzufassen sein, eine von Gott ausgehende Lehre, die wieder zu Gott zurückführt. Wem nun ernstlich am geistigen Aufstieg gelegen ist, der wird auch nur geistige Fragen in Gedanken stellen, er wird ein zweites Leben führen neben seinem irdischen Leben, das zwar im irdischen Leben zum Ausdruck kommt, weil das Denken, Wollen und Handeln die geistige Einstellung verrät. Während er also für sein geistiges Leben sorgt, sorge Ich für das irdische Leben - das Ich nun entsprechend gestalte, um sein Ausreifen zu fördern. Gar oft gehen nun zwar die Wünsche des Menschen mit Meinem Willen auseinander - Ich lasse nicht immer das Leben so ablaufen, wie es ihm lieb ist, doch Ich weiß es wahrlich am besten, was ihm dienet zu seiner Vollendung. Dann hält der Mensch oft Zwiesprache mit Mir, und er wünscht sich die Antwort nach seinem Gefallen. Doch immer sollen seine Sinne geistig gerichtet sein, und alles andere soll er Mir überlassen. Das Licht, das in ihm entzündet ist, soll weithin leuchten, nicht nur ein Einzelschicksal erhellen - es strahlt aus dem geistigen Reich zur Erde hernieder und gibt einen hellen Schein von sich. Licht aber ist Wissen – also wird ein Wissen zur Erde geleitet, das unvergänglichen Wert hat, das für alle Menschen von Wert ist und sein muß, ansonsten es kein Licht aus der Höhe wäre. Lichtkräfte vermitteln euch dieses in Meinem Auftrag, und vom ewigen Quell ausgehend, kann nur Wahrheit euch zuströmen. Und darum müsset ihr Menschen selbst bei jeder Prüfung beachten, ob geistige Gedanken oder irdische Fragen zur Beantwortung vorlagen, sowie euch Zweifel befallen. Was ihr verbreiten sollet unter den Mitmenschen, ist nur geistiges Gut, und dieses geht euch in aller Wahrheit zu. Irdische Fragen aber können euch wohl gedanklich beantwortet werden, doch nützet diese Antwort dann zumeist nur dem Fragenden, nicht aber dem Mitmenschen, weshalb, wer vom geistigen Reich belehrt werden will, die Welt nicht mehr beachtet und darum geeignet ist als Empfänger geistiger Gaben, die er nun als Mein Evangelium verbreiten soll, um den Mitmenschen zu helfen. Amen. B.D. NR. 5026.

 

Buch 57 5027

Niederkunft Christi einst und jetzt. Erlösungswerk.

24. Dezember 1950. B.D. NR. 5027.

Die gleiche Not war auf Erden zur Zeit Meiner Niederkunft, wie sie jetzt unter der Menschheit ist, denn sie wandelte in tiefster geistiger Finsternis wie auch jetzt. Mich erbarmte dieser Zustand, und um den Menschen zu helfen, kam Ich Selbst zur Erde. Ich kam als Retter, und es gab für die Menschen einen Weg aus der Finsternis zum Licht, den Ich Selbst ihnen wies. Sie brauchten Mir nur nachzufolgen, und ihre geistige Not hatte ein Ende. Ich kam als Retter und befreite sie aus der Fessel des Satans, der ihre große geistige Not verschuldete und dem zu entfliehen sie außer Kraft waren. Der Weg, den Ich die Menschen gehen hieß, konnte von ihnen beschritten werden, denn Ich Selbst ging als Führer voran. Ich Selbst kannte den Weg, denn auch Ich mußte ihn zuvor gehen, weil Ich Mich Selbst in der Hülle eines Menschen verkörperte und daher nur das von den Menschen verlangte, was zu erfüllen ihnen möglich war. Ich ging den Weg der Liebe, und dieser Weg muß von allen Menschen beschritten werden, der aus geistiger Finsternis zum Licht des Lebens erwachen will, der sich befreien will von den Fesseln Meines Gegners, der erlöst werden will von der Sünde, die Anlaß der tiefen geistigen Not der Menschheit war. Ich kam als Erlöser der Menschheit zur Erde, die ohne Meine Hilfe versunken wäre in der Finsternis. Und Ich habe das Erlösungswerk vollbracht für alle Zeiten, für die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft - so also auch für die Menschen der Jetztzeit, die in gleicher geistiger Not sich befinden und dringend Hilfe brauchen, wollen sie nicht untergehen und in den Abgrund stürzen durch Betreiben Meines Gegners. Denn nun ist die Gefahr noch weit größer, weil den Menschen keine lange Frist mehr geschenkt ist, weil bald die Gnadenzeit abgelaufen ist, die dem Menschengeschlecht zur Erlösung bewilligt wurde. Die Menschheit steht am Ende einer Entwicklungsperiode, sie steht vor einem bedeutsamen Abschnitt, sie steht vor einem letzten Entscheid, vor Leben oder Tod. Es gibt nur noch ein Bestehen-Bleiben oder ein völlig Untergehen, d.h. ein Leben nach göttlichem Willen oder einen materiellen und geistigen Tod, wenn der Mensch nicht die rechte Entscheidung trifft. Und wieder komme Ich als Retter in der Not, vorerst geistig, wie Ich es angekündigt habe, daß Ich Mich offenbare denen, die Mich lieben und Meine Gebote halten. Diesen offenbare Ich Mich im Wort und künde ihnen auch das nahe Ende an. Dann aber werde Ich wiederkommen in den Wolken, wie Ich einst aufgefahren bin in den Himmel. Ich werde kommen und denen, die Mir nachgefolgt sind, die den Weg der Liebe gegangen sind, wie Ich es predigte, in größter Not helfen, indem Ich sie zu Mir hole, von der Erde hinweg, die nur noch Teufel birgt in größter Zahl. Ich werde wieder als Retter erscheinen, doch Mein Kommen wird den Abschluß bilden Meines Erlösungswerkes auf Erden, denn wer Mich noch nicht erkannt hat, für den bin Ich vergeblich gestorben am Kreuz, er hat Mein Erlösungswerk nicht angenommen und bleibt in den Banden Meines Gegners noch undenklich lange Zeit, denn er wird mit seinen Anhängern gebunden in der Materie, und der geistige Tod ist das Los derer, die Mich nicht anerkennen wollen, weil sie sich freiwillig unter seinen Einfluß begeben, weil sie Mein Erlösungswerk unbeachtet ließen und darum schmachten in den Banden der Finsternis durch eigene Schuld. Amen. B.D. NR. 5027.

 

Buch 57 5028

Glaubenskampf - Große Not - Bekennen. Retter.

25. Dezember 1950. B.D. NR. 5028.

Allzeit im Glauben verharren an euren Gott und Vater, Schöpfer des Himmels und der Erde und Beherrscher des geistigen Reiches in Kraft und Herrlichkeit - im Glauben an Ihn verharren auch in größter Not und Ihn bekennen vor der Welt. Diese Forderung wird an euch Menschen gestellt und viel Kraft verlangen, besonders in der letzten Zeit vor dem Ende. Und nur die Menschen werden aushalten, die dazu die Kraft anfordern von Mir und sie ständig entgegennehmen durch Mein Wort. Ihr werdet alle noch in arge Bedrängnis kommen, irdisch und geistig wird man euch zusetzen, um euch umzustimmen und Mich zu verleugnen. Selbst ihr, die ihr gläubig seid, habt noch arge Glaubensproben zu bestehen, die aber mehr der Mitmenschen wegen als euretwegen euch gestellt werden. Ihr selbst werdet euch durchringen, weil ihr schon viel Kraft in euch habt, weil ihr mit Mir in Verbindung steht und diese Verbindung auch nicht abbrechen werdet, denn Ich halte euch mit Meiner Liebe, die ihr spüret und innig Mir erwidert. Die Glaubensproben aber können euch nicht erspart bleiben, sollen doch die Mitmenschen an eurer Standhaftigkeit erkennen, woher ihr die Kraft beziehet und von welcher Wirksamkeit sie ist, weil ihr glaubet an Mich. Es wird sein, wie es war zur Zeit Meiner Niederkunft, wo selbst die nicht mehr an Mich glaubten, die als Lehrer ihrer Mitmenschen galten und durch ihre eigene Lebensweise verrieten, wie wenig tief ihr Glaube war an einen Gott der Liebe, Allmacht und Weisheit. So auch werden nun die Menschen ohne Glauben sein, und die sie bestimmen wollen zur völligen Verleugnung Gottes, werden einen leichten Stand haben und auf wenig Widerstand stoßen, denn der Glaube ist darum tot, weil die Menschen ohne Liebe dahinleben. Sie glauben nicht an einen Gott und Schöpfer von Ewigkeit und noch viel weniger an einen göttlichen Erlöser Jesus Christus, an Sein Erlösungswerk und sind daher in der Gewalt dessen, der Mir die Seelen entwinden will für immer. Es wird ihm dies nicht gelingen, denn Meine Liebe lässet auch das zutiefst Gesunkene nicht fallen. Und darum lasse Ich alles zu, was sich der Satan ausdenkt in seinem Haß und seiner Verblendung - Ich lasse es zu, weil Ich eine neue Erlösungsperiode einleiten will, sowie keine Hoffnung mehr ist auf eine Wandlung der Menschen auf dieser Erde. Und so wird er wüten, bis sein Maß voll ist, und ihr Menschen werdet die Auswirkung seines Hasses erfahren in aller Schärfe, denn wider euch wird er zu Felde ziehen, die ihr Mir angehöret, und sein Kampf wird brutal sein. Dennoch sollet ihr ohne Furcht diese Zeit erwarten, denn auch Ich wirke ungewöhnlich, jedoch in Liebe, nicht in Haß. Und die Liebe wird siegen, Ich werde als euer Retter kommen, wenn die Not am größten ist, sage euch aber immer wieder diese Not voraus, auf daß ihr nicht wankend werdet im Glauben, sondern erkennet, daß alles in Erfüllung geht, was Ich euch ankündige durch Seher und Propheten, durch Meine Jünger der Endzeit, die in Meinem Namen tätig sind, um euch Kraft und Trost zu vermitteln, so ihr in Not seid. Ich Selbst weile ständig in eurer Nähe, und diese Gewißheit wird euch mit Kraft erfüllen, und ihr werdet ausharren bis zum Ende auch im stärksten Glaubenskampf, Ich werde an eurer Seite kämpfen, und der Sieg wird unser sein. Amen. B.D. NR. 5028.

 

Buch 57 5029

Kräfte des Himmels werden sich bewegen. Umstoß der Naturgesetze. Entrückung.

28. Dezember 1950. B.D. NR. 5029.

Die Gnadengabe von oben ist eine Kraft aus dem Himmel, sie kommt aus dem geistigen Reiche des Lichtes, aus dem Himmel, im Gegensatz zu den Kraftäußerungen von unten, die in der Hölle ihren Ausgang haben. Wesen des Lichtreiches also werden tätig in ungewöhnlichem Maß, sowie das reine Wort Gottes den Menschen zugeleitet werden kann durch den Willen Gott-dienender und liebetätiger Menschen auf Erden, die sich der Zuleitung aus dem geistigen Reich öffnen und die geistigen Gaben in Empfang nehmen. Kräfte des Himmels bewegen sich - sie werden ungewöhnlich tätig in der letzten Zeit vor dem Ende. Diese Erklärung also muß erstmalig gegeben werden für die Worte Jesu über die Zeichen des Endes und Seiner Wiederkunft. Es war ein gewaltiger Ausspruch, den Er getan hat, denn Er kündigte Veränderungen an, die wortgemäß einen Umstoß der Naturgesetze bedeuten. Seine Worte hatten stets einen geistigen Sinn, doch in der Endzeit wird außer der geistigen Bedeutung auch ein zweiter Sinn zutage treten, denn in unvorstellbarer Weise werden auch Naturerscheinungen auftreten, die der Mensch sich nicht erklären kann kraft seines Verstandes. Sie laufen dem göttlichen Naturgesetz zuwider, sind aber im Grunde wieder nur den Menschen unbekannte Naturgesetze, und diese Vorgänge sind mit den Worten gemeint: Die Sterne werden vom Himmel fallen - Sonne und Mond werden ihren Schein verlieren. Wissenschaftler und was sich dazu zählt, werden keine Erklärungen dazu geben können, sie werden kein Licht zu geben vermögen, weil dort ihr Wissen versagt, wo die göttliche Kraft wirket. Es sind Naturgesetze, deren Ursache auch kein Mensch ergründen kann, weil sie nur dann in Kraft treten, wenn ein Erlösungsabschnitt beendet ist und die Auflösung materieller Außenformen nötig geworden ist. Es sind naturwidrige Erscheinungen und dennoch im ewigen Plan Gottes vorgesehen, folglich in Seinem Naturgesetz von Ewigkeit inbegriffen, was für die Menschen völlig unverständlich ist, deren Geist noch nicht erhellt ist. Bei Gott ist kein Ding unmöglich - also wird Er immer wirken können und alles vollbringen, auch Außergesetzliches, ansonsten Seine Allmacht begrenzt wäre. Dennoch bewegt sich Sein Wirken stets in göttlicher Ordnung, denn dies zu beurteilen ist einem Menschen als solchen unmöglich; vermessen aber wäre es, jenes anzuzweifeln, weil das auch ein Zweifel an Gottes Weisheit wäre. Und da Gott auch in Sich die ewige Liebe ist, wird Er immer so Seinen Willen tätig werden lassen, wie es nötig und gut ist für Seine Geschöpfe, die Er für Sich gewinnen will. Es werden sich Dinge ereignen vor dem Ende, die ihr Menschen noch nicht zu ahnen vermögt. Und es kann solches den Menschen nur angedeutet werden mit Worten, die ungewöhnliches, ja fast unglaubliches Geschehen ankündigen. Dennoch ist das Wort Gottes reinste Wahrheit, und es erfüllet sich, so die Zeit gekommen ist. Dann werden auch im Kosmos die seltsamsten Veränderungen vor sich gehen, doch die diesirdische Menschheit wird nur anfänglich solche beobachten können; das letzte aber erleben sie nicht mehr bis auf wenige, die entrückt werden und den Vernichtungsprozeß dieser Erde und ihrer Bewohner verfolgen können. Die Erde in ihrer alten Form und Beschaffenheit hat aufgehört zu sein, die neue Erde aber birgt nur Menschen, die erweckten Geistes sind, und diese wissen um Ursache alles dessen, was geschehen ist am Ende der Erde, sie wissen aber auch um die Macht und Herrlichkeit Gottes, um Seine übergroße Liebe, aber auch Seine Gerechtigkeit. Amen. B.D. NR. 5029.

 

Buch 57 5030

Ungewöhnliche Not - Ungewöhnliche Hilfe. Zuleiten von Gottes Wort.

30. und 31. Dezember 1950. B.D. NR. 5030.

Eine ungewöhnlich große geistige Not erfordert ungewöhnliche Hilfeleistung von dort, wo allein diese Not behoben werden kann, wenngleich der menschliche Wille als erstes diese Hilfe annehmen muß. Es wird also vom geistigen Reich aus alles getan, um den Menschen Hilfe angedeihen zu lassen, denn die Zeit neigt sich dem Ende zu, und Gottes Erbarmen ist übergroß, und Er möchte allen Rettung bringen, die ein entsetzliches Los zu erwarten haben, wenn sie weiter den Bemühungen Widerstand leisten, ihnen Licht zu bringen, auf daß sie ihre geistige Not selbst erkennen und sich wandeln. Der Notzustand ist eben die große geistige Dunkelheit, die Unkenntnis, in der die Menschen dahinleben, die Gleichgültigkeit, die sie ihrer Seele gegenüber zeigen, und der Lebenswandel, der nicht geeignet ist, daß es in ihnen hell werde, weil Licht, also Erhellung des Geistes, nur ein Leben in Liebe bewirken kann. Solange die Menschen sich ihrer eigentlichen Lebensaufgabe, ihrer Bestimmung und ihres mangelhaften geistigen Zustandes nicht bewußt sind, führen sie nur ein Leben für die Welt, und ein solches Leben ist völlig nutzlos für die Ewigkeit. Finsteren Geistes oder nur mit einem schwachen Schimmer der Erkenntnis können sie in das Jenseits eingehen, wo wohl noch eine Aufwärtsentwicklung möglich ist, aber nicht gewiß, da auch dort noch der freie Wille ausschlaggebend ist, wie auf dieser Erde.

Nun aber ist die Zeit des Endes - und das bedeutet, daß sich die Pforten des geistigen Reiches schließen, daß es nur noch ein Eingehen in die Lichtsphären gibt oder ein Bannen in den Schöpfungen der neuen Erde - daß also jede Seele, die nicht zum Licht gelangt ist auf Erden, verloren ist für undenklich lange Zeit, daß sie nicht im geistigen Reich ihren Entwicklungsgang fortsetzen kann, sondern unweigerlich in den Zustand versetzt wird, wo sie war vor endlos langer Zeit - daß sie wieder in der harten Materie gebunden wird und den Gang durch die gesamte Schöpfung noch einmal zurücklegen muß. Gott weiß um die Seelenreife eines jeden einzelnen Menschen, und Sein Erbarmen sucht alle zu retten vor diesem Los des Gebundenseins, doch euer Wille selbst bestimmt, und diesen tastet Er nicht an. Er kommt euch ständig entgegen, Sein Licht wird durch Lichtträger überall hingebracht - allen Menschen wird die Gelegenheit geboten, Einkehr zu halten in sich selbst, sich fragend zu beschäftigen in Gedanken mit dem Leben nach dem Tode, allen Menschen wird durch Wort und Schrift ein Lichtstrahl gebracht, der in ihren Herzen zünden kann, und keiner wird sagen können, völlig ohne Hinweis geblieben zu sein. Doch des Menschen Wille ist frei. Die Zeit aber vergeht mit Windeseile, und der letzte Tag rückt immer näher. Wer in der Dunkelheit sich befindet, der geht einen falschen Weg, der nicht zum Ziel führt. Und er soll achten auf das Aufblitzen des Lichtes, das je nach seinem Willen von Bestand ist und auch in sein Herz eine wohltuende Helle sendet, so er sich öffnet dem Lichtstrahl, der ihn berührt als göttliche Hilfeleistung, auf daß er nicht verlorengehe. (31.12.1950) Zahllose Boten des Lichtes treten den Menschen in den Weg. Sie sind im Auftrag Gottes tätig auf Erden, sie wirken aufklärend, wo Unwissenheit ist, sie geben Licht, wo Dunkelheit ist - sie bringen den Menschen die Wahrheit, die sie unmittelbar von Gott, der ewigen Wahrheit, empfangen haben. Und dies ist die außergewöhnliche Hilfe, daß Gott Selbst Sich den Menschen zuneigt, daß Er in der Erkenntnis der großen Notlage der Menschen ihnen das zuführt, was ihnen fehlt - die reine Wahrheit, die allein aus der geistigen Not herausführt. Solange die Menschen im Irrtum wandeln, in der Unkenntnis um ihre Bestimmung und ihren Ausgang, verfehlen sie auch ihren Erdenlebenszweck und sind in geistiger Not. Und die Seele muß die Folgen dieser Unkenntnis tragen. Darum leitet Gott ihnen in Seiner Liebe und Barmherzigkeit die Wahrheit zu, Sein Wort, und zwar durch Mittler, die sich Ihm zur Verfügung stellen, um den Mitmenschen zu helfen. Es ist dies eine ungewöhnliche Hilfeleistung, weil die Menschen selbst keine Anstalten mehr treffen, selbst in Kontakt zu treten zum himmlischen Vater, um von Ihm direkt die Wahrheit entgegenzunehmen. Die Menschen glauben zu wenig, und darum ist diese direkte Verbindung vom Menschen zu Gott nicht mehr möglich. Doch Gottes Erbarmen und Seine Liebe ersinnet immer neue Mittel, wo der Mensch selbst versagt. Er nützet die Hilfswilligkeit einiger weniger Menschen und trägt durch diese Sein Wort an. Und also zündet Er Licht an, um die Dunkelheit zu verjagen, die über die Erde gebreitet liegt. An diesem Licht soll sich auch die Flamme im Herzen entzünden, die Liebe, und auch was von außen kommt, muß erst im Herzen Aufnahme finden, dann wird der Geist erhellt, dann erst wird die Dunkelheit schwinden, dann erst wird die geistige Not behoben und der Seele Rettung gebracht, wenn die Menschen Gottes Wort annehmen und auf sich wirken lassen, ehe es zu spät ist, ehe die Nacht hereinbricht, die endlos währet und überaus qualvoll ist. Amen. B.D. NR. 5030.

 

Buch 57 5031

Verbindung zwischen Geistwesen und Menschen. Form.

2. Januar 1951. B.D. NR. 5031.

Von seiten der Wesen des geistigen Reiches sind die Bemühungen sehr groß, Verbindung zu bekommen mit den Menschen auf der Erde. Sie ergreifen jede Gelegenheit, um sich kundzugeben, denn jedem Lichtwesen sind Menschen auf der Erde anvertraut, für deren geistigen Fortschritt sie Sorge tragen, wie aber auch die Wesen der Finsternis den Erdenbewohnern sich nähern, weil viele von ihnen ihrem Wesen entsprechen, d.h. Veranlagungen haben, welche die Seele der Finsternis zutreiben. Es ist darum ein Kampf im geistigen Reich um die Seelen der Menschen auf dieser Erde, und diesen Kampf entscheiden die Menschen selbst. Keine Seele kann gezwungen werden, gut oder böse zu sein, wenngleich die Lichtwesen über große Kraft verfügen und es ihnen möglich wäre, die Seelen zu bestimmen nach ihrem Willen. Doch sie achten allzeit den Willen des Menschen, da dieser göttliches Gesetz ist. So führen also die Wesen des geistigen Reiches einen Kampf miteinander, der von den Menschen selbst entschieden wird durch deren Willen. Sowie nun eine Verbindung hergestellt wird mit dem geistigen Reich, werden sich die Wesen dem Menschen nähern und sich ihm kundgeben, denen er selbst durch seine innerste Gesinnung Zutritt gewährt. Es sind also gute Menschen im Schutze der Lichtwesen, sie können nicht zwangsmäßig in böse Gewalt kommen oder von schlechten Kräften zu schlechten Taten veranlaßt werden. Nur besteht die Gefahr, daß die Menschen selbst nicht zu unterscheiden vermögen, ob sie recht oder falsch unterwiesen werden durch Kundgaben aus dem geistigen Reich. Diese Gefahr besteht dann, wenn sich geistige Wesen einer menschlichen Form bedienen, um sich durch diese kundzutun. Unter "Form" ist in diesem Falle zu verstehen eine menschliche Hülle, die sich ihres Willens begeben hat, die also in ihrem eigentlichen Wesen sich nicht äußert, sondern wo die Seele zurücktritt und einem geistigen Wesen die Befugnis über ihre äußere Hülle erteilt. Ein guter Mensch wird wohl geschützt durch Lichtwesen, doch es gibt auch starke Geister aus der Tiefe, die angezogen werden durch unreine Gedanken einzelner Menschen in der Umgebung des ersteren. Dann kann ein Moment genügen, daß jener Geist sich in die Hülle eindrängt und, weil er die gute Gesinnung im Allgemeinen erkennt, er unter der Maske des Lichtes sich äußert und die Zuhörer zu verwirren sucht in ihrem Glauben und ihrem Denken. Diese Gefahr soll stets erkannt werden, wenn es sich um Mitteilungen aus dem geistigen Reich handelt, die sich nicht auf irdische, sondern geistige Dinge beziehen. Sowie es dem Menschen, dessen sich Geistwesen im unbewußten Zustand bedienen, nachher an der Erinnerung gebricht, hat er selbst keine Kenntnis über die seinen Körper benützenden Wesen, während die Lichtwesen in ihm einen Schimmer zurücklassen, so daß er auch im wachen Zustand einiges wiedergeben kann, was ihm von diesen Wesen vermittelt wurde. Durch innige Verbindung mit Gott können die Menschen auch in den Zustand gelangen, vollbewußt geistige Kundgaben entgegenzunehmen, und sie haben ständig über ihren Körper eine Kontrolle, d.h., sie schalten nicht den eigenen Willen aus, so daß dem guten Menschen, der nach Gott und der Wahrheit verlangt, dann auch nur gute Kräfte aus dem geistigen Reich sich nahen können und jede finstere Kraft durch den Willen des Menschen abgedrängt wird. Doch Gott bewertet den Willen der Menschen. Gilt er Ihm, dann ist auch den Menschen Sein besonderer Schutz gewiß, und sie ziehen aus jeder geistigen Verbindung Segen für ihre Seele. Denn unzählige Wesen sind in Erdennähe, besorgt um die geistige Entwicklung derer, die ihnen nahestanden auf Erden, und das Mitteilungsbedürfnis dieser Seelen ist sehr groß, weil sie die Menschen warnen wollen vor einem falschen Erdenlebenswandel; daher sind auch die Geister zu erkennen. Die nur Liebe lehren und hinweisen zu Gott, zu Jesus Christus, dem göttlichen Erlöser, diese wollen die Menschen im guten Sinne beeinflussen, und sie werden stets die Seelen jener Menschen vor Schaden bewahren, sie also auch schützen vor den Angriffen des Bösen. Amen. B.D. NR. 5031.

 

Buch 57 5032

Spiritismus. Wahrheit - Irrtum.

3. Januar 1951. B.D. NR. 5032.

Euer Denken ist so lange richtig, wie ihr recht denken wollet, um Mir nahezukommen, denn sowie euer Wille Mir gilt, bewegt ihr euch schon in der Wahrheit und brauchet keinen Irrtum zu fürchten, weil ihr diesen auch sofort als Irrtum erkennet. Wer sich nun Meiner Führung vollbewußt überlässet, der kann auch dessen gewiß sein, daß Ich ihn recht führe, also niemals zum Schaden seiner Seele. Zum geistigen Fortschritt gehört aber auch die rechte Erkenntnis, also die Fähigkeit, ein rechtes Urteil abzugeben. Um nun diese Fähigkeit zu schärfen, müssen dem Menschen auch negative Erscheinungen vorgestellt werden, an denen er seine Urteilsfähigkeit anwenden soll. Denn nicht alles ist gut, was sich diesen Schein gibt. Gerade in der Endzeit ist eine ernste Prüfung alles dessen, was von oben kommen soll, nötig, weil sich gute und schlechte Kräfte beteiligen wollen an der Wandlung des Menschen und verständlicherweise die letzteren unter Tarnung, als Wesen des Lichtes, in Erscheinung treten, wo schwache oder leichtgläubige Menschen ihre Äußerungen entgegennehmen. Doch diesen schwachen Menschen sind stets gute, glaubensstarke Menschen zugesellt, die gerade für die Einströmungen von unten ein besonderes Gefühl haben und so das Wirken der Gegenkraft verringern, wenn nicht gar ausschalten. Und darum führe Ich die Menschen zusammen, die sich zu geistigem Streben verbunden haben mit den Wesen des geistigen Reiches, auf daß immer einer dem anderen zur Belehrung diene. Doch jedem Menschen, der zu Mir verlangt, verheiße Ich Meinen vollsten Schutz auch gegen die Kräfte der Finsternis. Und so können wohl Menschen in die Irre geführt werden, die nur ein rein irdisches Verlangen treibt aus der Verbindung mit der Geisterwelt Nutzen für ihren Körper zu ziehen, die also kein geistiges Streben, sondern nur Neugier dazu veranlaßt, die Geisterwelt zu zitieren. Denn diese werden auch von kräftigem Irrtum genug zu hören bekommen, ohne sich schützen zu können dagegen, denn den Schutz garantiert nur die innerste Gesinnung des Menschen, das Streben zu Mir. Und so prüfe sich ein jeder selbst, wieweit er das Heil der Seele sucht und welcher Art seine Wißbegierde ist. Und er wird sich dann auch selbst Antwort geben können, ob und wieweit er in der Wahrheit steht und ob sein Denken recht ist. Amen. B.D. NR. 5032.

 

Buch 57 5033

Tauglichkeit für Lehramt. Erweckter Geist. Urteilsfähigkeit.

4. Januar 1951. B.D. NR. 5033.

Eine lehrende Tätigkeit erfordert auch eigenes Verstandesdenken, sie erfordert ein völliges Durchdrungensein von einem Wissen, das der Mensch nun weitergeben soll. Den Auftrag, lehrend tätig zu sein, erhält von Mir aus nur der Mensch, dessen Wille erstmalig bereit ist, sein Wissen zu vermehren, um seiner Aufgabe nachkommen zu können, der sich also selbst erst von Mir belehren lässet, bevor er seinen Auftrag ausführen kann. Er muß also Verstand und Herz teilnehmen lassen, er kann nicht geistiges Wissen nur mit dem Herzen entgegennehmen und den Verstand ausschalten, also ein mediales Werkzeug der Wesen des Lichtreiches sein, sondern er muß als Erdenmensch die geistige Gabe verwerten, sie somit dem Verstand unterbreiten, daß auch er sich dazu bekennt und sie nun als folgerichtig und Glauben-beanspruchend den Mitmenschen gegenüber vertreten kann. Der Verstand darf nicht ausgeschaltet werden, weil die ewige Wahrheit, die Inhalt des Lehrgutes ist, wieder vom Verstand zuerst entgegengenommen wird, bevor sie das Herz des Zuhörers berührt. Denn noch ist die Menschheit selbst nicht fähig, wahrheitsgemäßes Geistesgut direkt entgegenzunehmen, welche Vermittlung dann zuerst durch das Herz geschieht. Noch muß es von außen an die Menschen herangetragen werden und also zuerst dem Verstand unterbreitet werden, und darum muß das Geistesgut jeder verstandesmäßigen Prüfung standhalten können. Also ist auch zu verstehen, daß zum Verbreiten Meines Evangeliums die Menschen tauglich sind, die selbst ein klares Urteilsvermögen besitzen, deren Verstand geweckt ist, wenngleich zuerst der erweckte Geist erforderlich ist, um die Wahrheit von Mir direkt entgegennehmen zu können, um als Mein Schüler in höherer Weisheit unterrichtet zu werden. Dann erst kann ein Lehramt recht verwaltet werden, von dem das Seelenheil unzähliger Menschen abhängt, weil nur allein die Wahrheit zum Ziel führt. Ich bereite Mir also Selbst die Jünger der Endzeit zu, Ich weiß, wie dringend nötig ein Verbreiten der reinen Wahrheit unter den Menschen ist, und Ich weiß auch, wer zur Verbreitung tauglich ist, sowohl seiner seelischen als auch seiner körperlichen (Verfassung) Beschaffenheit nach. Seele und Körper stehen im Einklang bei denen, die Mir dienen sollen, doch ihre dienenden Aufgaben sind auch verschieden. Nicht alle beauftrage Ich zur lehrenden Tätigkeit, weil ihre Fähigkeiten verschieden sind. Dennoch können alle, die Mir angehören, ihren Einfluß auf die Mitmenschen geltend machen, indem sie durch ihren Lebenswandel jenen ein Beispiel geben, das oft erfolgreicher ist als Reden und Belehrungen. Darum soll ein jeder dienen nach seiner Fähigkeit, und ein jeder wird von Mir auf den Platz gestellt, wo er wirken kann, wenn ihn die Liebe zu Mir und zu den Mitmenschen dazu treibt. Doch wer zur lehrenden Tätigkeit bestimmt ist, der wird von Mir Selbst eingeführt in sein Amt, und sein Wille und seine Liebe zu Mir garantiert ihm auch den rechten Erfolg. Amen. B.D. NR. 5033.

 

Buch 57 5034

Einfügen in den göttlichen Willen. Willensentscheid.

6. Januar 1951. B.D. NR. 5034.

Und es gereicht dem Menschen zum besonderen Verdienst, so er sich in allem Meinem Willen einfügt, der ihn lenket seiner Erdenaufgabe gemäß. Denn das Unterstellen des Willens ist gleichsam schon ein Mit-Mir-Gehen, und jede Ausübung in Wort oder Tat ist recht, d.h. Mir wohlgefällig. Dennoch soll der Mensch selbst tätig sein, also nicht sich völlig untätig Mir überlassen im Glauben, daß Ich ihn dann mechanisch lenke.

Denn der Mensch ist ein selbständiges Wesen, das gleich Mir wollen, denken und handeln kann und diese Gabe nun auch gebrauchen muß, nur eben in Übereinstimmung mit Mir und nicht gegensätzlich. Sein Denken und Handeln entspricht also dann Meinem Willen, und er wird das gleiche wollen, so er sich Mir angegliedert hat durch seine Gesinnung. Ist also seine Gesinnung gut, dann ist auch sein Denken und Handeln gut, weil er von innen heraus, durch Meinen Geist, zum Guten angetrieben wird und nimmermehr Mir gegensätzlich handeln kann. Der geistige Widerstand also ist dann aufgehoben, und es wirket der Mensch mit Mir gemeinsam, was nur gutes Wirken sein kann. Dennoch muß er sich ständig kontrollieren, ob er gleichfort Mir zugewandt bleibt oder sein Wille auch abschweift der Welt zu, was immer ein Entfernen von Mir bedeutet. Darum ist er niemals als Sklave seines Willens anzusehen, der sich frei dahin wenden kann, wohin es ihn zieht. Und das bedeutet, daß der Mensch ständig ringen und kämpfen muß, daß er immer wieder von neuem sich Mir zuwenden muß und nicht zwangsmäßig Mir untertan ist, weil er einmal sich zu Mir bekannte. Dieser Kampf ist zwar nur auf Erden nötig, und er wird immer schwächer, je mehr sich der Mensch Mir durch Liebeswirken und Gebet verbindet, so daß zuletzt kein Zuwenden zur Welt gefürchtet zu werden braucht, weil diese allen Reiz verloren hat für den, der den Zusammenschluß mit Mir gefunden hat im freien Willen. Der Kampf des Lichtes gegen die Finsternis, also der guten und bösen Kräfte im geistigen Reich, um den Willen der Menschen zu gewinnen, währet so lange, wie dieser sich der Erde verbindet und es sind dies die Rechte beider Kräfte, auf den Willen einzuwirken, um ihn für sich zu gewinnen. Meinem Gegner ist dieses Recht zugebilligt worden, und er nützet es in jeder Weise aus. Das Erdenleben wurde dem Menschen gegeben zwecks Willensentscheid, also wirken beide Kräfte auch dementsprechend auf ihn ein, und der Mensch selbst gibt den Ausschlag, welcher Kraft er sich zuneigt. Darum ist es von größtem Segen, so der Mir zustrebende Mensch seinen Willen Mir aufopfert, so er sich Mir immer und immer wieder unterstellt und dadurch seine Abkehr von Meinem Gegner offenkundig ist. Dann wird er von Mir erfaßt und sicher zur Höhe geleitet, und doch ist es sein eigener Verdienst, weil ihm selbst die Entscheidung obliegt und er gesiegt hat über die Kraft der Finsternis. Sein Wille, der recht gerichtet ist, sichert ihm auch die Zufuhr von Gnade, was ständige Stärkung seines Willens bedeutet, so daß Meine Liebe also immer ersichtlich ist, wo der Mensch schwach zu werden droht. Ich lasse den Menschen nicht fallen, fordere nur von ihm, daß er Mich ständig anstrebt, auf daß Ich auch für ihn erreichbar bin. Amen. B.D. NR. 5034.

 

Buch 57 5035

Entwicklungsprozeß bis zur Vollendung. Jesus Christus.

7. Januar 1951. B.D. NR. 5035.

Alles drängt der Vollendung entgegen. Ein ewiges Gesetz erfüllt sich, und die Macht und Herrlichkeit Gottes wird offenbar werden. In unendlich langem Zeitraum spielt sich ein Erlösungswerk ab, das von euch Menschen nicht annähernd begriffen werden kann, das aber dennoch alles Werden und Vergehen, alles Erschaffen und Bestehen begründet, weil es gilt, Unvollkommenes vollkommen werden zu lassen, von Gott einstmals ausgegangene Kraft wieder zur Urkraft zurückzuführen - aus freiem Willen ungöttlich Gewordenes wieder zu gestalten zur Göttlichkeit, wie es uranfänglich gewesen ist. Einen endlos langen Weg erfordert diese Umgestaltung, das Erreichen des Urzustandes. Doch Gottes Liebe und Weisheit erkannte von Ewigkeit sowohl die Notwendigkeit als auch die Mittel zur Erreichung des Zieles. Und also ist Sein Heilsplan seit Ewigkeit festgelegt, demnach zahllose Entwicklungsperioden dazu dienen, das unvollkommene, einst von Ihm abgefallene Geistige der Vollkommenheit wieder zuzuführen. Unendlich groß ist Seine Macht, unübertrefflich Seine Weisheit und unaussprechlich tief Seine Liebe zu dem, was Er erschaffen hat. Diese übergroße Liebe bestimmt Ihn, immer wieder neue Rettungsversuche zu machen, so das Geistige durch eigenen Willen Gott widersteht und auf dem Wege nach oben zu versagen droht. Dann beendet Er gewissermaßen eine Erlösungsperiode, um eine neue beginnen zu lassen. Er ist ein Gott der Liebe, aber auch der Gerechtigkeit, Er kann Seine Liebe keinem Wesen entziehen, doch die Kraft der Liebe verringert sich bei den Wesen, die Ihm Widerstand leisten, ansonsten der freie Wille in Gefahr wäre. Und darum ist es ein überaus langwieriger Prozeß, der das Unvollkommene zur Vollendung bringen soll - er kann Ewigkeiten dauern, er kann aber auch in kurzer Zeit beendet sein mit dem Erfolg völliger Vergöttlichung des Geistigen, das diesen Entwicklungsweg unweigerlich gehen muß, um wieder zu Gott als seinem Ausgang zu gelangen.

Ihr Menschen alle seid solche zur Vollendung bestimmten Geistwesen, ihr alle seid den Weg gegangen und müsset ihn noch weitergehen, bis ihr zum Ziel kommt, mit Gott wieder vereint zu sein. Es kann dieser Weg sehr lang sein für euch, doch sowie ihr selbst im Verlangen steht, euch Gott als dem erkannten Vater und Schöpfer von Ewigkeit zu eigen zu geben, leget ihr schon die letzte Strecke des Weges zurück. Ihr stehet kurz vor eurer Vollendung, denn euer Abwehrwille ist gebrochen, der Anlaß war des Abfalls von Gott. Gott als die ewige Liebe lässet euch nicht fallen, und ob ihr noch so sehr in Sünde steckt; ihr selbst aber gehet einen entsetzlichen Weg, solange ihr in der Sünde watet. Und darum müsset ihr zu Ihm rufen, euch emporzuheben aus einem Abgrund, der euch den Gang zur Höhe erschwert - ihr müsset frei sein von einer Sündenlast, die euch zu Boden drückt und euch den Weg zur Höhe unmöglich macht, ihr müsset eure Sündenlast von euch abschütteln und, weil euch dies allein nicht möglich ist, euren Retter anrufen, Jesus Christus, Der eure Sünden auf Seine Schultern nimmt und sie zu der großen Sündenschuld der Menschheit trägt, für die Er am Kreuz gestorben ist. Ihr müsset Ihn rufen - denn Er allein ist eure Rettung, Er allein verhilft euch zur Vollendung. Einmal werdet ihr wahrlich oben stehen im Licht, aber wie lange Zeit ihr dazu benötigt, das entscheidet ihr selbst. Allein werdet ihr niemals das Ziel erreichen, mit Jesus Christus jedoch sehr schnell. Er ist es, Der die tiefe Kluft zwischen euch und Gott überbrückt hat, Er ist es, Der allen Menschen zur Vollendung verhilft und Der auch jetzt noch erretten kann in letzter Stunde, die gläubig zu Ihm rufen um Hilfe. Darum rufet Er allen Sündern zu, zu Ihm zu kommen, sich frei zu machen von ihrer Schuld, um den Weg zur Höhe leicht zurücklegen zu können. Jedem ist Er nahe, der Ihn anerkennt, der an Ihn glaubt und zu Ihm betet in seiner Not. Er will für einen jeden der Erlöser sein, Er will jedem Menschen den Weg zeigen, Er will jedem die Wahrheit bringen, auf daß ein jeder das ewige Leben finde, bevor ein Erlösungsabschnitt zu Ende geht, der geistigen Tod bedeutet für alle, die nicht zu Ihm, zu Jesus Christus, gefunden haben. Amen. B.D. NR. 5035.

 

Buch 57 5036

Erreichung des Zieles. Liebe. Wille.

8. Januar 1951. B.D. NR. 5036.

Ich habe nur ein Ziel, euch Menschen zu Meinen rechten Kindern zu machen, die mit zutraulichster Liebe am Vater hängen und Ihm allzeit gehorsam sind, d.h. ihren Willen dem Meinen unterstellen. Was Geist ist von Meinem Geist, gehört unweigerlich zu Mir, und darum suche Ich, es zu gewinnen, weil Ich es nicht zwingen kann, will Ich nicht wider Mein Gesetz von Ewigkeit vorgehen, das nicht ursprünglich frei Erschaffenes unfrei macht. Wie und auf welchem Wege ihr, Meine Geschöpfe, nun zu Mir findet, stelle Ich euch selbst anheim, allen jedoch mit Meiner Gnade beistehend, die zu Mir verlangen als ihrem stets liebevollsten Vater von Ewigkeit. Die Freiheit des Willens macht allein schon Verschiedenheit im Denken, Wollen und Handeln eines Menschen verständlich, und diesem entsprechend legt er auch den Weg der Aufwärtsentwicklung zurück. Ein jeder Erdenwanderer beschreitet wohl den rechten Weg zur Höhe, so er Mich als Ziel anstrebt, doch nicht alle haben den gleichen Schritt, nicht alle die gleiche Zeit und den gleichen Auftrieb, aber das Ziel erreichen sie alle, wenn auch in verschiedener Zeitspanne, sofern Mein Wille den einen oder den anderen nicht vorzeitig abruft von dieser Erde. Dies wird jedem verständlich sein, der selbst ernstlich ringet und Mich erreichen will, daß eines jeden Weg verschieden ist, daß nur eines den rechten Weg garantiert, ein Lebenswandel in Liebe. Die Liebe ist das wirksamste Auftriebsmittel, die Liebe ist die Kraft, die den Menschen hebt und ihm den schwersten Aufstieg leichtmacht, denn die Liebe ist die sicherste Gewähr, daß Ich Selbst Meinen Geschöpfen entgegenkomme und sie emporhebe an Mein Vaterherz, weil Ich nun Meine Kinder wirklich gewonnen habe, so sie ihr Wesen dem Meinen angeglichen haben. Wer die Liebe in sich hat, der braucht wahrlich keine Leiter zur Höhe mühsam erklimmen, er wird getragen durch die Kraft der Liebe und landet unwiderruflich bei Mir. Diesen einfachen Weg der Liebe, der zwar nicht die dornige Beschaffenheit ausschließt, gehen aber nicht alle Menschen, und dennoch streben sie Mir willensmäßig zu. Auch sie erreichen ihr Ziel, weil der Wille zu Mir Garantie ist. Sie wollen, und Ich segne ihren Willen - und also tun sie, was ihnen nötig erscheint zur Gewinnung des ewigen Lebens. Sie bleiben den Lehren und Vorschriften treu, die ihnen als Weg zur Höhe bezeichnet wurden von Menschen, die sich als Führer auf dem Weg nach oben ausgeben. Sie lösen sich nicht von der Zeremonie, doch immer im Glauben, dadurch Mir wohlgefällig zu handeln. Sie sind aber dennoch auf dem rechten Wege, wenngleich ihnen dieser nicht ohne äußere Merkmale denkbar ist. Jeder Mensch, der nach oben strebt, kommt zum Ziel. Und so lasse sich keiner von dem anderen beirren, dessen Wille ernst ist, den Zusammenschluß mit Mir herzustellen. Ich weiß um den Willen jedes einzelnen und segne, die ihn Mir zuwenden. Mein Segen aber bedeutet Zuwenden von Gnade, also Hilfe in jeder Weise, daß Meine Geschöpfe das Ziel erreichen, daß sie als Meine rechten Kinder zu Mir finden und von Meiner Vaterliebe angenommen werden, weil Ich Selbst die Vereinigung ersehne, um Meine Kinder ewig selig zu machen. Amen. B.D. NR. 5036.

 

Buch 57 5037

Kampf wider den Feind der Seelen. Anruf Jesu Christi.

9. Januar 1951. B.D. NR. 5037.

Im Kampf wider das Böse werdet ihr stets Sieger bleiben, so ihr Jesus Christus anrufet um Hilfe. Er kennt den Feind der Seelen, der auch Ihm Selbst als Feind gegenübertrat, als Er auf Erden wandelte, und der die Menschen dazu bestimmte, Ihn ans Kreuz zu schlagen. Er kennt ihn und weiß um seine Tücke, um List und Gewalt und um seine Macht, die er mißbraucht, um euch Menschen von Gott abzudrängen und euch Ihm zu entfremden. Er kennt ihn und stellt Sich deshalb Selbst ihm zum Kampf, sowie ihr Ihn nur anrufet um Hilfe. Ihr seid in ständiger Gefahr, denn er umlauert euch und sucht euch zu schaden, er weiß, wer Gott zustrebt, und diesen suchet er besonders zu Fall zu bringen, indem er ihn täuschen will mit einer Maske, indem er sich fromm stellt und doch voller satanischer Gedanken ist. Jesus Christus aber deckt sein schändliches Spiel auf und gibt dem klare Erkenntniskraft, der sich Ihm anvertraut. Kein Ruf zu Ihm verhallt ungehört, und kein Feind ist Ihm zu mächtig, als daß Er gegen ihn vorgehen könnte. Er zwinget alle und geht als Sieger hervor. Daher braucht ihr den Feind eurer Seelen nicht zu fürchten, was er auch gegen euch unternehmen will, denn sowie ihr Jesus Christus anrufet um Hilfe, um Seinen Beistand, läßt er von selbst von euch ab, weil er die Kraft des göttlichen Namens kennt und sie fürchtet. Wer aber auf eigene Kraft vertraut und die Hilfe Christi nicht zu benötigen glaubt, der bleibt auch sich selbst überlassen, und er muß selbst den Kampf aufnehmen wider den Satan. Und er wird unterliegen, denn ein schwacher Mensch ist seiner Kraft nicht gewachsen, die er auch von Gott empfangen hat und die er nun nützet in völlig verkehrter Weise. Jesus Christus steht euch Menschen immer hilfreich zur Seite, doch ihr müsset zu Ihm kommen und Ihn um Seine Liebe und Gnade angehen, ihr müsset glauben an Ihn, daß Er ein starker Bezwinger des Satans ist, daß Er euch also helfen kann; und die Hilfe wird nicht ausbleiben, Er wird dem Feind der Seelen den Zutritt zu euch verwehren, sowie ihr Ihm huldigen wollet, sowie ihr euch Ihm überlasset, daß Er euch helfe. Denn Seiner Macht ist alles untertan, und auch das geistige Reich des Bösen beherrschet Er, also haben auch die Kräfte der Finsternis keine Macht über euch, die ihr den göttlichen Erlöser Jesus Christus rufet zum Schutz gegen das Böse. Empfehlet euch Seinem Schutz und Seiner Gnade, und Er wachet über euch. Amen. B.D. NR. 5037.

 

Buch 57 5038

Wirken des Satans. "Ich bin der gute Hirt."

10. Januar 1951. B.D. NR. 5038.

Ich will euch ein Zeichen geben, an dem ihr erkennet, wer Der ist, Der zu euch spricht, ein Zeichen, das unwiderlegbar ist, auf daß ihr auch Mein direktes Wirken anerkennet. Doch achten müsset ihr auf alles, was euch begegnet, denn Ich wirke stets im Rahmen des Natürlichen, auf daß ihr nicht in Glaubenszwang geratet, es euch jedoch leichtfallen soll, zu glauben. Es ist Mein Wille, daß ihr fest in der Überzeugung lebet, die reine Wahrheit zu empfangen, darum will Ich euch helfen, wo dieser Glaube in Gefahr ist, wo Zweifel eurem Herzen entsteigen, wo ihr schwach werdet durch Einfluß des Satans. Er hat wohl große Macht, die sich aber nimmermehr erstreckt auf die Meinen, die in Meiner Liebe den sichersten Schutz haben gegen ihn. Seid ihr also Mein durch euren Willen und eure Gesinnung, so brauchet ihr ihn nicht mehr zu fürchten, denn nur über die Unschlüssigen und seine Anhänger hat er Gewalt so lange, wie sie nicht zu Mir rufen um Hilfe. Wenn Ich die Meinen nicht schützen wollte gegen ihn, dann wäre wahrlich Meine Liebe gering oder Meine Macht. Sehet um euch und achtet darauf, wie er wirket, wo die Welt vor Mich gestellt wird, wo das Verlangen nach der Materie vorherrscht, wo keine Liebe vorhanden ist. Überall dort ist er Herrscher, und er verwirret das Denken der Menschen. Wo aber ersichtlich ist das Streben zu Mir, wo Ich das Ziel bin, wo die Materie nur noch geringgeachtet wird und der Mensch danach trachtet, Meinen Willen zu erfüllen, dort ist Mein Gebiet, und dort hat der Satan seine Macht verloren, wenngleich er immer wieder einzubrechen sucht wie ein Wolf, der Mir Meine Schafe rauben will. Ich aber bin der gute Hirt - gedenket dieser Meiner Worte - Ich bin der gute Hirt. Glaubet ihr, daß Ich Meine Schafe Meinem Feind überlasse? Glaubet ihr, daß Ich zusehe, wie er einbrechen will in den Schafstall, um Verwirrung anzurichten in Meiner Herde? Dann wäre Ich kein guter Hirt, und ihr müßtet zweifeln an Meinem Wort. Selbst die verlorenen Schafe suche Ich zurückzugewinnen, wieviel mehr werde Ich die vor dem Feind schützen, die Mein sein wollen. Die Macht des Satans ist wohl groß, größer aber als diese ist Meine Liebe. Also ist auch seiner Macht eine Grenze gesetzt, weshalb ihr ihn nicht zu fürchten brauchet, die ihr nach Meiner Liebe verlanget. Ihr bestimmet selbst durch euer Verlangen euren Herrn, dem ihr angehören wollet; alles, was ihr begehret und ihm noch angehört, macht euch auch zu seinem Knecht. Strebet ihr aber Mich an und Mein Reich, dann seid ihr Mein und bleibt es bis in alle Ewigkeit, ansonsten wahrlich Meine Liebe und Meine Macht begrenzt wäre, so nicht die Meinen darauf bauen könnten in jeder geistigen und irdischen Not. Ich bin der gute Hirt und lasse Mein Leben für Meine Schafe. Vergesset dieses Wort nicht, und ihr werdet euch stets von Mir behütet wissen und Meinen Gegner nicht zu fürchten brauchen. Amen. B.D. NR. 5038.

 

Buch 57 5039

Weltliebe - Satans Anhänger. Gottesliebe - Überwinder der Materie.

11. Januar 1951. B.D. NR. 5039.

Ein geistiges Leben führet nur der Mensch, der zu Gott verlangt, während der Anhänger des Satans ein rein weltliches Leben lebt auf dieser Erde, selbst wenn er ein scheinbarer Vertreter Gottes ist. Die Welt überwinden heißt auch den Satan überwinden, der Herr der materiellen Welt ist insofern, als ihm noch das unreife Geistige gehört, das in der Materie gebunden ist, obwohl ihm die Macht über das Geistige entzogen ist. Es ist wohl noch sein Anteil, weil es gleichen Geistes ist, doch seinem Einfluß nicht zugänglich, solange es in der Form gebunden ist. Dennoch ist es sein Mittel, um die Menschen - das Geistige, das in der Entscheidung steht zwischen Gott und ihm - zu sich hinüberzuziehen. Denn der Mensch, als anfänglich unreifes Geistiges, verlangt nach dem, was die Welt ihm vor Augen stellt. Doch er soll es überwinden. Dann gehört er dem Vater von Ewigkeit an, Dessen Reich aber geistig ist. Wer also die Welt liebt und ihre Freuden, wer nach der Materie trachtet und nur für die Gewinnung dieser lebt, der gehört dem Gegner Gottes an und räumt ihm auch die Macht ein über sich selbst. Wer aber zu Gott verlangt, den reizt die Welt nicht mehr, er hat die Welt überwunden, ansonsten das Verlangen nach Gott nicht in ihm erwacht wäre. Folglich ist das Abwenden von der Welt auch ein Zeichen der Gott-Zugehörigkeit, im freien Willen angestrebt. Der Satan locket mit der Welt und hat sonach ein Zugmittel, dem die meisten Menschen verfallen, weil sie die Welt lieben. Weltliebe und Gottesliebe zusammen ist nicht möglich, und Weltliebe und Nächstenliebe wird auch nur selten zusammen anzutreffen sein oder letztere schon ein Abnehmen der ersteren bedeuten, und daran erkennet ihr die Anhänger Gottes und die Anhänger des Gegners von Gott. Und es wird auch der Mensch so lange nicht den inneren Frieden finden, den Frieden der Seele, wie er den Gütern der Welt Beachtung schenkt, wie er sie noch begehret. Denn der Frieden der Seele kommt aus Gott, und Gott ist nur bei dem, der der Welt den Rücken zeigt. Der Mensch ist zwar in die Welt hineingestellt und muß seiner Erdenaufgabe nachkommen, und das zwingt ihn auch, Fühlung zu behalten mit der Welt. Doch es geht um das Begehren des Herzens, es geht um die innerste Gesinnung den Schätzen der Welt gegenüber, die völlig an Glanz verblassen werden, so das Streben nach dem geistigen Reich und seinen Schätzen den Menschen erfüllt. Dann steht er wohl gleichfort in der Welt, doch nur zur Erfüllung der Pflichten, die ihm das irdische Leben auferlegt. Die Welt aber reizt ihn nicht mehr, und das ist ein Zeichen, daß er die Welt überwunden hat und folglich auch ihren Herrn, daß er sich gelöst hat von dem Gegner Gottes, um die Verbindung mit Gott herstellen zu können. Niemand kann zweien Herren dienen, und welchem Herrn der Mensch dienet, ist klar ersichtlich an seinem Verlangen. Die irdische Welt und das geistige Reich sind so weit voneinander entfernt, daß es wohl zu unterscheiden ist, wonach das Herz des Menschen verlangt. Und niemals kann der Satan herrschen in einem Menschen, von dem Gott schon Besitz ergriffen hat durch dessen Willen. Amen. B.D. NR. 5039.

 

Buch 57 5040

Offenbarungen. Buch der Väter. Lebendiges Wort.

13. Januar 1951. B.D. NR. 5040.

Ich bin immer bei euch, so ihr mit Mir Zwiesprache halten wollet, so euer Herz nach Mir verlangt. Die Welt aber erkennet Mich nicht an, ihr ist Mein Urwesen unbekannt, d.h., den Menschen, deren Sinnen und Trachten noch die irdische Welt ist, bin Ich so fremd geworden, daß sie nicht zu glauben vermögen, daß Ich Mich Meinen Kindern offenbare, daß Ich zu ihnen spreche durch das Herz, daß Ich also mit ihnen in engster Verbindung stehe. Und darum werdet ihr stets Widerstand finden, so ihr der Welt gegenüber Meiner Offenbarungen Erwähnung tut. Und dieser Widerstand wird auch mitunter in euer Herz Zweifel fallenlassen ob der Wahrhaftigkeit dessen, was Ich euch offenbare durch den Geist. Doch bedenket immer, daß die Anhänger der Welt nicht urteilsfähig sind, wie ihnen auch die Erkenntnis mangelt, also ihr Widerstand leicht begreiflich ist, weil er ihrem unvollkommenen Wesen entspricht. Doch ihr sollt euch durch diesen Widerstand nicht bestimmen lassen, zu zweifeln an Meiner Gegenwart. Wer Mich begehrt, der wird auch Erfüllung finden, ihm werde Ich auch gegenwärtig sein und Meine Gegenwart auch bekunden durch Mein Wort. So aber bin Ich auch denen gegenwärtig, die im Verlangen, Mich zu hören, das Buch der Väter lesen, das gleichfalls eine Offenbarung Meinerseits ist und bleiben wird, solange die Erde besteht. Wer es also liest mit Liebe zu Mir im Herzen, der wird Mich Selbst sprechen hören, denn ihm werden die Buchstaben lebendig werden, sie werden ihm sagen, was Ich Selbst ihm sagen möchte. Ein jeder Mensch wird die Äußerung Meiner Liebe anders erfahren, und ein jeder wird es bezeugen können, daß er sie erfahren hat. Denn Ich sehe in die Herzen, und wo Ich ein Verlangen nach Mir und Meiner Liebe entdecke, dort bin Ich stets bereit, es zu erfüllen. Ein Anhänger der Welt indessen sehnt sich nicht nach Mir, da die Welt ihm begehrenswerter erscheint. Diesen ist sowohl das Vernehmen des inneren Wortes unverständlich und unglaubwürdig, wie ihnen auch Mein Wort im Buch der Väter reizlos und inhaltlos bleiben wird so lange, wie sie noch Anhänger der Welt sind. Somit werden sie niemals die Segnungen und die Kraft Meines Wortes erfahren können und darum stets die Feinde derer sein, die mit Mir in enger Verbindung stehen und von Mir bedacht werden mit Meinem Wort. Je näher es dem Ende ist, desto kleiner wird die Schar der Meinen und desto größer deren Gegner, die so fern von Mir stehen, daß Ich nicht mehr für sie existiere, also sie auch eine Äußerung Meinerseits für unmöglich halten, weil sie Mich Selbst nicht mehr anerkennen. Einen desto tieferen Glauben aber sollen dann die Meinen haben, den Ich ihnen lohnen werde mit so offensichtlichen Zeichen Meiner Gegenwart, daß sie daraus Kraft schöpfen zum Widerstand gegen ihre Feinde, die nun auch Meine Feinde sind, weil sie gegen Mich kämpfen, weil sie auch den Meinen den Glauben rauben wollen und brutal gegen sie vorgehen. Ich bleibe bei euch bis an der Welt Ende. Ich verlasse euch wahrlich nicht, die ihr nach Mir verlanget, und Ich werde im Wort immer bei euch sein, sowie ihr Mich zu hören begehret. Amen. B.D. NR. 5040.

 

Buch 57 5041

Seligwerdung - Freier Wille. Wolf im Schafstall.

14. Januar 1951. B.D. NR. 5041.

Ich habe wahrlich nur ein Ziel, euch Menschen selig zu machen. Eure Seligwerdung aber bedingt als erstes, daß ihr selbst es wollet. Verstehet es, daß nicht Mein Wille entscheidet, sondern allein euer Wille, der frei ist. Und um diesen Willen ringt auch Mein Gegner, der euch nicht hergeben will, aber euch nicht halten kann, wenn ihr zu Mir verlangt. Darum wird es euch auch verständlich sein, daß und warum er auch die Menschen bedrängt, die Mir zustreben, deren Wille sich eigentlich schon entschieden hat für Mich, den er aber wieder zurückgewinnen will. Eine Seligwerdung ist nur möglich im Zusammenschluß mit Mir, der auch unweigerlich erreicht wird, wenn sich der Mensch für Mich entschieden hat. Es gibt keine Gefahr mehr für den, der zu Mir verlangt, doch Versuchungen aller Art wird er ausgesetzt sein, solange er auf Erden weilt, weil so lange auch Mein Gegner den Kampf nicht aufgibt, selbst wenn er erfolglos ist. Mein Gegner arbeitet wohl mit List und Gewalt, doch er ist finsteren Geistes, ansonsten er die Erfolglosigkeit seines Strebens erkennen würde. Ich will euch selig machen - und ihr Menschen selbst gebt Mir durch euren Mir zugewandten Willen das Recht dazu, euch zu Mir zu ziehen. Der Satan, der dies erkennt, daß ihr für ihn verloren seid, läßt aber nicht nach, weil er Meiner Liebe Kraft unterschätzet, weil er glaubt, Mir noch abringen zu können, was Mir jedoch gehört. Und sein Mittel ist, Verwirrung anzurichten, Zweifel in das Herz der Menschen zu streuen und so den Glauben an Mich zu erschüttern. Doch wieder gibt euer Wille allein den Ausschlag. Gehört er Mir, dann erkennet ihr auch bald sein falsches Spiel, und ihr wendet euch von ihm ab. Was euch unklar war, wird euch verständlich, und ihr befreit euch selbst von seiner Gewalt, er kann euch nicht halten, weil ihr zu Mir strebt. Wer also zu Mir will, wird auch sein Ziel erreichen, und mag der Satan noch so sehr wüten in der letzten Zeit vor dem Ende. Er wird mitunter wohl schwer erkenntlich sein, denn er schleicht sich oft ein unter einer Maske, und er greift den flüchtigsten Gedanken auf, der seinem Vorhaben dienlich sein könnte. Er arbeitet mit viel List und Gewalt und bedient sich derer als Werkzeuge, die nicht voll in der Wahrheit unterrichtet sind, weil der Irrtum ihm selbst den Unterschlupf gewährt, den er benötigt, um von dort aus seinen Kampf zu führen. Die reine Wahrheit lässet ihn nicht aufkommen, weil er stets erkannt wird von denen, die in der Wahrheit stehen. Ein noch so geringer Irrtum aber gewährt ihm Zugang, und dann richtet er heillose Verwirrung an gleich einem Wolf, der einbricht in den Schafstall und Angst und Schrecken auslöset. Dennoch wird er auch dann noch keinen Schaden anrichten können, wenn Meine Schafe zu Mir flüchten, zu ihrem Hirten, Der sie schützet vor jeglicher Gefahr. Also ist wieder nur der Wille allein entscheidend, und sowie dieser Mir zugewandt ist, hat der Satan jegliche Macht über den Menschen verloren. Das also müsset ihr wissen, daß ihr immer dann den rechten Weg geht, weil Ich euer Ziel bin, daß ihr dann weder fallen noch straucheln könnet, da Ich dann mit euch gehe, weil Ich Selbst euch zur Seligkeit verhelfen will. Darum fürchtet keine Gegenkraft, vertrauet nur auf Mich, euren Gott und Vater von Ewigkeit, gebet euch Mir zu eigen und strebet Mich an. Dann gehört euer Wille Mir, und Ich lasse wahrlich euch nicht in die Hände Meines Gegners fallen, der euch Mir entfremden will. Meine Liebe erfasset euch, und Meiner Liebe Kraft wird auch Sieger sein über ihn, weil ihr nichts auf ewig widerstehen kann. Amen. B.D. NR. 5041.

 

Buch 57 5042a

Verkörperung als Mensch Folge der Sünde. Erlösungswerk.

15. Januar 1951. B.D. NR. 5042a.

Euer Sein als Mensch ist die Folge der Sünde. Ihr mußtet eine untergeordnete Form annehmen, eine Form, die unbeständig ist, die also von Mir nur für die Dauer eures Aufenthaltes in ihr geschaffen wurde und die immer vergänglich bleiben wird, weil ihre Substanz Materie ist, etwas unreifes Geistiges, das überaus langer Zeit benötigt, um gleich eurer Seele einen menschlichen Körper zu beleben. Diese eure Außenform ist für das darin sich bergende Geistige eine Last, eine Fessel, die ihm Zwang auferlegt, also ist der Zustand des Geistigen keine Glückseligkeit. Es befindet sich in einem Gericht, und dieses Gericht ist Folge der Sünde, der einstigen Auflehnung gegen Mich und der Abkehr von Mir. Sünde ist ein Vergehen gegen die Liebe. Die Liebe ist etwas Göttlich-Erhabenes, sie ist die Ursubstanz Meiner Selbst, also ist ein Vergehen gegen die Liebe auch ein Vergehen gegen Mich, das nicht ungestraft bleiben kann laut göttlicher Gerechtigkeit. Es ist die Sünde nicht ungeschehen zu machen durch Meine Liebe, sondern sie muß gesühnt werden, ansonsten Meiner Gerechtigkeit nicht Genüge getan würde. Dieser Gerechtigkeitsakt nun findet statt durch die Bannung des Mir einst Widerstand leistenden Geistigen in einer materiellen Form, die immer eine Fessel bedeutet für jenes. Es ist also diese Fessel eine Folge der Sünde, und somit befindet sich alles Geistige, das in der materiellen Schöpfung bis hinauf zum Menschen gebunden ist, im Gericht. Es sühnet gleichsam die Schuld, die es durch die Sünde der einstigen Auflehnung gegen Mich auf sich geladen hat. Der Sühnungsprozeß aber dauert endlose Zeiten und würde auch mit der letzten Verkörperung als Mensch nicht sein Ende finden, da die Schuld unfaßbar groß ist - und die Sühne in der kurzen Erdenlebenszeit nicht geleistet werden könnte -
B.D. NR. 5042a.

 

Buch 57 5042b

Verkörperung als Mensch Folge der Sünde. Erlösungswerk.

16. Januar 1951. B.D. NR. 5042b.

- welche diese große Schuld erforderte. Es mußte also ein unfaßbar großes Sühneopfer gebracht werden, denn laut göttlicher Gerechtigkeit mußte Mir Genugtuung geleistet werden; die Sünde mußte gewissermaßen aufgehoben und ein ungeheurer Kaufpreis gezahlt werden für die Freiheit der Wesen, die im Bann sich befinden. Die Sündenschuld mußte getilgt werden. Und dieses Werk vollbrachte der Mensch Jesus für die gesamte Menschheit. Ihr Menschen könnet nicht die Größe dieses Liebewerkes ermessen, weil euch auch für die Größe der Schuld jedes Verständnis fehlt. Alles Wesenhafte, das Mir noch widersteht, lebt in dieser Sündenschuld, im gebundenen Zustand unbewußt, im Zustand des freien Willens, als Mensch, bewußt, weil dieser sich auch seines Schwächezustandes bewußt ist, seiner Kraft- und Lichtlosigkeit, solange er noch im Bann der Sünde steckt. Daß er dies zumeist nicht eingestehen will, ist ein Beweis der Lichtlosigkeit und auch ein Beweis seiner Sündhaftigkeit, womit nicht immer ein sündiges Leben auf Erden zu verstehen ist. Die große Sünde der einstigen Auflehnung gegen Mich hat den gebannten Zustand verschuldet, und diese große Sünde muß zuvor getilgt werden, ehe das Wesen zu Licht und Kraft gelangt. Der Mensch Jesus wußte um die große Not und das unsägliche Elend, in dem das gefallene Geistige sich befand; Er wußte auch darum, daß es unmöglich war, während des Erdenlebens die Schuld abzubüßen, und daß das Wesen auch im geistigen Reich nicht zur Höhe steigen konnte, weil die Last der Sünde es stets in die Tiefe zog und es sich nicht wehren konnte gegen die Kräfte von unten. Jesus wußte um den unglückseligen Zustand des Sündig-Gewordenen durch eigenen Willen, und Er wollte ihm helfen - Er wollte die ungeheure Sündenschuld auf Sich nehmen, um ihm Erlösung zu bringen. Seine Liebe war übermenschlich groß, daß Er ein Werk zur Ausführung brachte, das in übermenschlichen Nöten und Leiden bestand. Er brachte Mir ein Sühneopfer. Er hat alle Menschen erlöst von der Sünde. Doch der freie Wille des Menschen wird nicht ausgeschaltet. Das Erlösungswerk muß anerkannt und in Anspruch genommen werden - es muß der Mensch auch seine übergroße Sündenschuld hintragen zum Kreuz des göttlichen Erlösers, er muß sich selbst erkennen und vor Ihm bekennen als Sünder, als schwacher, unzulänglicher Mensch, der gebunden ist und bleibt, so Sich Jesus Christus nicht seiner erbarmt und für ihn eintritt als barmherziger Mittler, Der seine Schuld zu tilgen bereit ist, sowie der Mensch an Ihn als Erlöser glaubt, Ihm reuevoll seine Sündhaftigkeit bekennt und um Vergebung seiner Schuld bittet. Das Erkennen und Bekennen seiner Schuld erst ist das Zeichen des Glaubens an Jesus Christus. Es muß der Mensch aus der Tiefe rufen zu Ihm, er muß Ihn um Hilfe anflehen in seiner geistigen Not. Er muß sich Ihm anvertrauen, er muß wissen und bekennen, daß er sich in der Tiefe befindet und Seine Hilfe benötigt, er muß die Hände ausstrecken nach Ihm und von Ihm Erbarmen fordern, dann erkennt er auch seine Schuld, seinen mangelhaften Zustand, der Folge der großen Sünde ist, die Anlaß der Verkörperung eines jeden Menschen auf der Erde war, und er muß in innigem Gebet den Beistand Jesu erflehen, um emporzusteigen zu Mir, Der Ich Selbst im Menschen Jesus zu Meinen Kindern auf Erden gekommen bin, um die ungeheure Sündenschuld zu tilgen. Und allen wird Erlösung werden, die sich sündig bekennen, denn durch das Eingeständnis ihrer Schuld lösen sie sich willensmäßig von dem, der sie schuldig werden ließ, und fordern Vergebung an, die ihnen um Jesu Christi willen auch zuteil wird. Amen. B.D. NR. 5042b.

 

Buch 57 5043

Offenbarung. Lebendiger Glaube.

17. Januar 1951. B.D. NR. 5043.

Gegenwärtig bin Ich euch immer, sowie ihr Mich gedanklich suchet. Dann ist die Verbindung hergestellt zwischen dem Geistesfunken in euch und seinem Vatergeist von Ewigkeit. Eine Belehrung aber kann nur dann stattfinden, wenn ihr eine solche begehret, d.h. euch einstellet als Empfangsorgan, indem ihr lauschet, was euch Mein Geist kundtut, indem ihr achtet eurer Gedanken, so ihr Mein Wort noch nicht tönend vernehmet. Nicht jeder Gedanke kann als Belehrung Meinerseits gelten, doch immer die Gedanken, die nach innigem Gebet und Fragen, auf die ihr Antwort begehret, in euch auftauchen. Diese sind Meine Antwort, und diese sollet ihr als solche anerkennen. Darum seid ihr selbst es gewissermaßen, die ihr Mich zu einer Geistesäußerung veranlaßt, sowie ihr mit Mir Zwiesprache haltet, also auf Fragen Antwort begehret. Ich äußere Mich nicht denen gegenüber, die weder glauben noch wollen, daß Ich zu ihnen rede, weil diese eine Anrede nicht anhören würden oder, wenn sie zweifellos ertönte in ihren Herzen, sie zum Glauben zwingen würde, was gänzlich wertlos wäre für die Seele. Und ebenso werde Ich keine offensichtlichen Beweise geben, wodurch der Mensch im Glauben wohl gestärkt werden könnte, aber auch gewissermaßen einem Glaubenszwang unterliegen würde. Ein frei gewonnener Glaube ist um vieles wirksamer, und er bereitet dem Menschen eine selige Gewißheit innigster Verbundenheit mit Mir. Euch Menschen zum lebendigen Glauben zu bringen ist Mein ständiges Streben, darum muß Ich Mich mitunter scheinbar entfernen von euch, auf daß ihr glaubet - doch anders gelanget ihr nicht zu einem solchen Glauben, der alles erreicht, was er will. Ich bin euch wohl immer gegenwärtig, lasse aber in euch mitunter das Gefühl des Alleinseins aufkommen, auf daß ihr Meine Gegenwart innig begehret, um sie dann auch empfinden zu können. Denn ihr allein bestimmet, wann sich euch Meine Gegenwart offenbaret. Ihr allein seid es, die Mich zum Reden veranlassen, und also höret ihr Meine Stimme, sowie ihr sie begehret. Ob ihr sie nun erkennet als Meine Stimme, liegt wieder nur an euch selbst, an der Tiefe eures Glaubens, der in Mir ein Wesen voller Liebe erkennt, Das Sich Seinen Geschöpfen kundtun will, um auch ihre Liebe zu gewinnen. Der Glaube an Meine Liebe hält alles für möglich, auch, daß ein Vater Sich Seinen Kindern offenbart. Amen. B.D. NR. 5043.

 

Buch 57 5044

Geisteswirken. Licht. Wissen. Heilsplan.

19. Janaur 1951. B.D. NR. 5044.

Ich spreche durch Meinen Geist zu euch, in immer gleicher Liebe und unveränderlicher Geduld. Meine Worte sind immer nur Gnadenmittel, um euch zu verhelfen zur Seligkeit. Die Liebe zu euch veranlaßt Mich, daß Ich Mich euch offenbare, und auf daß ihr Mich erkennet, wirke Ich in euch, weil von außen auch Mein Gegner auf euch einzuwirken sucht, der sich aber niemals durch den Geist in euch äußern kann. Denn der Geistesfunke in euch ist nur dann tätig, wenn ihr die Verbindung mit Mir herstellt durch Liebeswirken oder inniges Gebet. Also ist Geistwirken immer die Äußerung Meiner Selbst und darum auch über jeden Zweifel erhaben. Der Gegner kann aber auch die Gedanken des Menschen beeinflussen, die er nun gleichfalls als von innen kommend ansieht, und darum gilt es, zu prüfen, was unter Geistwirken zu verstehen ist, zu welchem Mein Gegner keine Fähigkeit hat und niemals haben wird.

Mein Gegner kann nichts im menschlichen Herzen entstehen lassen, sondern er kann nur solche Gedanken in ihm erwecken oder in Erinnerung bringen, die schon in ihm schlummern, d.h. das Gehirn schon beeindruckt haben durch Geschehnisse von außen oder Gedankentätigkeit auf Grund von Erfahrungen oder von außen ihm vermittelten Wissens. Es muß also im Menschen etwas vorhanden sein, was der Gegner durch seinen Einfluß anregt, und er wird verständlicherweise nur das im Menschen in Erinnerung bringen, was seinem Streben, ihn von Mir zu entfernen, dienlich ist; er wird also niemals ihn in Meinem Willen beeinflussen. Geisteswirken aber bringt gedankliche Ergebnisse zum Vorschein, die der Mensch zuvor nicht in irgendeiner Weise gewonnen hat und die ihm auch niemals von außen vermittelt werden können, es sei denn, es wird ihm das Geisteswirken eines anderen zur Kenntnis gebracht.

Geisteswirken ist ein Einführen in die ewige Wahrheit, ein Aufklären bisher dunkler Gebiete, ein Lösen von Problemen, die Menschenverstand übersteigen. Geistwirken ist ferner das Gewinnen einer tiefen Erkenntnis vom Sinn und Zweck der Schöpfung und von dem Urverhältnis des Schöpfers zu dem Geschaffenen. Es ist eine höhere Weisheit, die aber, wohlgemerkt, von innen dem Menschen zugeht, denn auch das gleiche von außen an ihn herangetragene Wissen wird erst zur Erkenntnis, so es ihm der Geist im Menschen erleuchtet, so Ich also wirken kann im Menschen durch den Geist. Einem Menschen nun, der niemals zuvor ein solches Wissen vermittelt bekam, kann niemals Mein Gegner dieses Wissen vermitteln, der dazu nicht die Fähigkeit hat, also auch einem ihm hörigen Menschen nimmermehr von innen heraus diese Erkenntnis geben kann, weil er sie selbst nicht mehr besitzt, da er gefallen ist und dieser Fall eben auch Finsternis des Geistes mit sich brachte. Er befindet sich selbst in völlig falschem Denken und sucht dieses auf die Menschen zu übertragen, und er wird stets nur die Gedanken dem Menschen vermitteln, die seiner Finsternis entsprechen und ihn von Mir abdrängen. Die Wahrheit flieht Mein Gegner und wird sie daher niemals dem Menschen zuführen, den er von Mir entfernen will. Wahrheit aber ist das Wissen, das Mich als liebevollsten, allmächtigen und überaus weisen Schöpfer des Himmels und der Erde hinstellt. Wahrheit ist das Wissen, das Licht gibt, also dem Menschen die Erkenntnis bringt über Meinen Heilsplan von Ewigkeit. Denn dieser wird auch Mich Selbst erkennen lernen als einen Gott der Liebe, als Der Ich auch erkannt werden will von Meinen Geschöpfen, auf daß sie Mich wiederlieben und den Zusammenschluß anstreben mit Mir, der erstes und letztes Ziel alles Geschaffenen ist, weil dieser Zusammenschluß ewige Seligkeit bedeutet, die Ich Meinen Geschöpfen bereiten will.

Durch den Geistesfunken im Menschen ist dieser unzertrennlich mit Mir verbunden, doch zum Leben aus Mir erwacht er erst, wenn er selbst die Verbindung herstellt mit dem Vatergeist von Ewigkeit. Und auf daß ihr Menschen dies erkennet, wirke Ich durch Meinen Geist in euch, die ihr an Mich glaubet und zu Mir verlanget - Ich offenbare Mich euch in Meiner Liebe, Weisheit und Macht. Amen. B.D. NR. 5044.

 

Buch 57 5045

Seher und Propheten. Willens- und Glaubensstärke.

21. Januar 1951. B.D. NR. 5045.

Es bedarf einer besonderen Festigkeit im Glauben, den Mitmenschen als Seher und Prophet gegenüberzutreten, denn die irdisch materielle Welt mit allen ihren Vertretern steht in so krassem Gegensatz zu dem, was durch die Propheten vorausgesagt wird, daß dieses als Phantasterei abgelehnt wird und der Prophet selbst verhöhnt und verspottet wird. Und diese Einstellung der weltlich gesinnten Menschen vermag auch leicht einen Seher und Propheten zu erschüttern, so er nicht fest im Glauben ist und immer wieder sich zurückzieht in die Stille, um mit der Welt in Verbindung zu bleiben, die ihm das Kommende vermittelt hat. Die Glaubensstärke dieser von Mir erweckten Mittler zwischen Mir und den Menschen muß so überzeugend auf die Mitmenschen einwirken, daß sie alles für möglich halten, auch das vorausgesagte Geschehen, weil sie ihren Worten Glauben schenken. Und darum können auch nur willens- und glaubensstarke Menschen dieses Amt versehen, die sich nicht erschüttern lassen von Drohungen, wenn es zuletzt hart auf hart gehen wird. Ich will die Menschen zuvor in Kenntnis setzen, Ich will sie warnen und ihnen Gelegenheit geben zur Willenswandlung - Ich muß daher auch Organe haben auf Erden, durch die Ich zu den Menschen reden und sie auf das Kommende hinweisen kann. Ich will ihnen durch diese das nahe Ende ankündigen und die vorangehende große Not, die teils naturbedingt ist, teils durch die teuflisch gewordene Menschheit selbst verursacht wird; Ich will ihnen über den Grund und die Auswirkung Aufklärung geben, Ich will den Menschen helfen in jeder Weise, daß sie zum rechten Erkennen kommen und ihre Seelenarbeit in Angriff nehmen. Und darum mache Ich Mich Selbst durch Seher und Propheten den Menschen erkenntlich, denn der eines guten Willens ist, der wird es auch wissen, daß sie nicht aus sich selbst reden, sondern daß Ich Mich durch diese äußere. Denn sie vertreten eine ganz andere Welt als die, in der die Menschen sich wohl fühlen, sie predigen Mein Reich, das nicht von dieser Welt ist, und ihre Worte sind Meine Worte, mit denen Ich die Menschen noch in Mein Lager herüberziehen möchte, ehe es zu spät ist. Es wird wohl schwer sein für Meine Diener in der Endzeit, stark und glaubensfest zu bleiben, doch sie sind Meine Vertreter, die Ich auch mit Meiner Kraft erfülle und ihnen die Fähigkeit gebe, der Welt gegenüber standzuhalten. Sie müssen auch vom geistigen Reich aus gestärkt werden, weil die Menschen in der Endzeit so weit von Mir entfernt sind, daß sie nichts Geistiges mehr gelten lassen und diese Einstellung Meinen Dienern jegliche Sicherheit nehmen würde, so sie nicht mit dem Geist und der Kraft aus Mir erfüllt wären, daß sie wissend sind und allen Widerständen möglichst begegnen können. Wer sie anhöret und ihre Worte beherzigt, der tut wohl daran, denn das Ende kommet unwiderruflich, und die Not zuvor wird ihm den Beweis geben, daß es nicht nur Worte sind, die dem Munde der Seher und Propheten entströmen. Und je härter der Kampf ist gegen Mich, gegen den Glauben und gegen alles geistige Streben, desto fester werden jene stehen, die Ich Selbst erwählt habe, daß sie künden vom Ende, von der großen Not und vom Tage des Gerichtes. Ihr Glaube wird stark sein und auch noch einzelne Menschen besiegen und sie der Macht der Finsternis entreißen. Doch wehe denen, die sie nicht anhören, denn ihr Ende wird furchtbar sein. Amen. B.D. NR. 5045.

 

Buch 57 5062

Reinkarnation.

12. und 13. Februar 1951. B.D. NR. 5062.

Es wird euch ein Licht gegeben von oben, sowie es noch dunkel ist in euch. Und Meine Boten sind angewiesen, allen das Licht zugänglich zu machen, die es begehren. Was zur Erhellung des Geistes beiträgt, wird ihnen vermittelt, auf daß sie wohl die Wahrheit vom Irrtum zu unterscheiden vermögen und stets Den erkennen, Der die ewige Wahrheit Selbst ist. Ihr, Meine Erdenkinder, ihr seid zur höchsten Seligkeit bestimmet, die Ich euch bereiten kann; doch stets nach eurem Willen wird der Seligkeitsgrad beschaffen sein, denn diesen bestimme Ich nicht. Die höchste Seligkeit aber setzt auch höchste Anforderungen an euren Willen voraus, denn um die Gotteskindschaft zu erlangen, die euch das Erbe des Vaters sichert, müsset ihr auch vollkommen sein, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist. Ich fordere viel von euch Erdenkindern, aber Ich gebe noch unendlich viel mehr. Was Ich von euch fordere, ist völliges Unterstellen unter Meinen Willen und Umgestalten zur Liebe in hohem Grade. Denn unendlich verschieden kann der Grad der Seligkeit sein im ewigen Leben, immer nach dem Grad der Liebe, die ihr in euch aufflammen lasset und zur Tätigkeit entfaltet. Diese Liebetätigkeit also bestimmet den Reifegrad und somit auch den Seligkeitsgrad, woraus hervorgeht, daß die Gotteskindschaft ein völliges Liebeleben auf Erden bedingt, daß das Wesen des Menschen während des Erdenlebens umgestaltet wird zur Liebe, zu Meinem Ebenbild, zu Meinem rechten Kind, für das Ich alle Wonnen bereitet habe, wie Ich es verheißen habe. Ein einmaliger Erdenwandel muß dieser Seele die Gotteskindschaft eingetragen haben, weil dieser hohe Reifegrad nicht mehr im jenseitigen Reich erzielt werden kann, wenngleich ein Wesen auch dort noch zu ungeahnter Lichtfülle gelangen kann. Jedoch kann ein Lichtwesen, so es zwecks einer Führermission noch einmal sich auf Erden im Fleisch verkörpert, sich die Gotteskindschaft erwerben, was aber ein überaus leidvolles und schweres Erdenleben bedingt, nebst einer erlösenden Tätigkeit auf Erden, die Anlaß seiner nochmaligen Verkörperung war. Nur in hohem Lichtgrad stehende Wesen streben eine nochmalige Verkörperung auf Erden an, jedoch lediglich aus Liebe zu den irrenden Menschen, denen sie Hilfe bringen wollen in Zeiten größter geistiger Not. Dagegen ist jede Licht-empfangende Seele im geistigen Reich auch selig zu nennen in einem gewissen Grade, und diese Seligkeit genügt, in ihr den Hilfswillen auszulösen gegenüber den noch in Dunkelheit schmachtenden Wesen, um deren Zustand sie wissen und ihn beheben wollen. Es gibt keine Lichtseele, die diesen Hilfswillen nicht in sich hat, weil Lichtempfang Liebe voraussetzt und Liebe sich ständig äußern will. Jegliches Liebeswirken im geistigen Reich erhöht die Seligkeit der Wesen, und ein solches Wesen verlangt nimmermehr nach der Erde zurück, ersieht sie doch ein ungeheures Arbeitsfeld für ihre Liebekraft und spürt auch die immer zunehmende Lichtfülle und Seligkeit. Entgegen seinem Willen wird aber kein Wesen auf die Erde rückversetzt, weil dies gegen Meine göttliche Ordnung verstoßen würde. Bei Lichtwesen, auch niederen Grades, ist dieser Wille nicht anzutreffen, ausgenommen ungewöhnlich hohe Geistwesen steigen zur Erde herab, um oben erwähnte Mission auszuführen. Sowie nur ein geringer Erkenntnisgrad einer Seele eigen ist, weiß sie auch um die Möglichkeit einer Weiterentwicklung im geistigen Reich, denn dann ist die Liebe in ihr entzündet, ansonsten sie noch völlig im Dunkeln wäre. Ist nun aber eine Seele noch blind im Geist, dann kann in ihr das Verlangen nach der Erde auftauchen, doch niemals zum Zwecke geistigen Ausreifens, sondern es ist nur das Verlangen nach der Materie, was sie zur Erde zieht, und diesem Verlangen wird von Meiner Seite aus nicht entsprochen. Denn dieses Verlangen ist im jenseitigen Reich leichter zu besiegen als auf Erden, und ohne Überwinden dieses Verlangens gibt es kein Licht, keinen geistigen Aufstieg. Wer auf Erden es versäumt hat, sich ein Fünkchen des Erkennens zu erwerben, was also Liebeswirken zur Voraussetzung hat, der ist auch im Jenseits in tiefem Dunkel, und ein Rückversetzen dessen zur Erde wäre kein Akt der Erbarmung, wohl aber ein Zuwiderhandeln Meiner ewigen Ordnung, die ständigen Fortschritt verfolgt und jeglichen Rückschritt durch Meinen Willen ausschließt. Eine Rückverkörperung aber wäre in diesem Falle eine ungerechte Ausgleichung im Versagen der Seele auf Erden, es wäre keine Liebe und Gnade Meinerseits, sondern eine ungeheure Belastung für die Seele, die ein zweites Mal die Verantwortung auf sich nehmen müßte ohne Sicherheit, ihr Ziel zu erreichen. Und sie würde ihr Ziel auch nicht erreichen, weil verständlicherweise die nochmalige Verkörperung weit schwerere Anforderungen an sie stellen müßte, um die außergewöhnliche Vergünstigung auszugleichen, ihr Wille aber wiederum frei bliebe. Sie hätte also zweimal eine Willensprobe abzulegen, was ebensoviel bedeuten würde, als wollte Ich die Erdenlebenszeit für einen Menschen ums Doppelte erhöhen und also ein bestehendes Naturgesetz umgehen. Zudem würde eine Seele, die einmal auf Erden versagt hat, von Meinem Gegner aufs neue gefesselt und ihr Wille geschwächt werden, denn der Weg zu Mir, zum göttlichen Erlöser, wird ihr vom Satan verlegt durch die Welt, denn ihr galt das Sehnen wie auch der Materie und sie erhält, wonach sie begehrt. Stets ist der Wille des Wesens allein bestimmend, doch eben dieser Wille gilt nicht einer Rückversetzung zur Erde, so die Seele nur einen Schimmer von Erkenntnis besitzt. Einer noch völlig im Dunklen irrenden Seele aber wird die Rückversetzung nicht gewährt, weil Meine Weisheit um die Gefahr und zumeist Erfolglosigkeit eines nochmaligen Erdenganges weiß und Meine Liebe keinen Rückschritt, sondern nur einen Aufstieg fördert. Mein Gesetz von Ewigkeit ist Aufbau und Fortschritt - von Mir aus werden nur Aufwärtsentwicklungsmöglichkeiten begünstigt, die zwar auch erfolglos bleiben können, doch dann des Willens des Wesens wegen. Einen Rückschritt kann nur dessen Wille veranlassen, niemals aber Mein Wille. Einzelfälle einer Rückversetzung auf die Erde haben ihren besonderen Grund, berechtigen aber nicht zu der Annahme, daß jede Seele willkürlich wieder zur Erde zurückkommen kann, wenn sie einmal diesen Gang zurückgelegt hat ohne oder mit geringem Erfolg. Doch daß sich die Seele immer wieder inkarniert, das steht fest, weil sie ihre Aufwärtsentwicklung im jenseitigen Reich fortsetzen soll und dies immer eine ihr zugewiesene Tätigkeit bedingt, die sie in einer neuen Verkörperung ausführt auf einer der unzähligen Schöpfungen, die alle als Ausreifungsstationen für das Geistige dienen. Doch die Tätigkeit und Aufgaben sind anderer Art als auf der Erde und euch Menschen auch nicht verständlich zu machen, nur bleibt das Erlösungs- und Ausreifungsprinzip immer die dienende Liebe. Unzählige Möglichkeiten stehen Mir zu Gebote, auf die noch unreif von der Erde abgeschiedenen Seelen günstig einzuwirken. Eine ungewöhnlich Erfolg-verheißende war das Leben auf dieser Erde, dessen Ungenützt-Lassen aber nimmermehr in der Weise wettgemacht werden kann, daß das Wesen beliebige Male sich wieder auf der Erde verkörpert, weshalb die Lehre einer Wiederverkörperung irreführend ist, also nicht von vereinzelten, begründeten Fällen auf eine Wiederverkörperung jeder Seele auf dieser Erde geschlossen werden darf, die weit eher nachteilig als von Vorteil für die Seele wäre. Der freie Willensentscheid einer Seele muß auf Erden abgelegt werden und kann auch in einem Erdenleben abgelegt werden mit Hilfe des göttlichen Erlösers Jesus Christus. Wer Ihn ablehnt, hat sich eine außergewöhnliche Gnade verscherzt, und er muß ringen im Jenseits, bis er zur Erkenntnis gelangt und Seine Hilfe noch drüben in Anspruch nimmt. Der Kreuzestod Jesu ist von so gewaltiger Bedeutung für die Erlösung des gesamten Geistigen, daß nur der Wille des Menschen bereit zu sein braucht, um erlöst zu werden, daß aber ein Wille, der versagt, auch die Folgen tragen muß: eine unsagbar schwerere Aufwärtsentwicklung im geistigen Reich oder ein Absinken in die tiefste Tiefe, das wieder den Gang durch die gesamte materielle Schöpfung nach sich zieht - eine Reinkarnation von nicht wünschenswerter Bedeutung - ein endlos lang anhaltender Qualzustand, bis das Stadium des freien Willens als Mensch wieder erreicht ist, das ihm nun eine erneute Möglichkeit gibt, den Willensentscheid zu treffen. Kein Wesen wird auf ewig verlorengehen, doch wann es zur Seligkeit gelangt, bestimmt der Wille des Menschen selbst. Doch das Gesetz der ewigen Ordnung bleibt bestehen, denn ihm liegt Meine Weisheit und Liebe zugrunde, die ewig unveränderlich sind. Amen. B.D. NR. 5062.

 

Buch 57 5077

Wiederkommen des Herrn. Gegenwart. Zeugen der neuen Erde.

2. März 1951. B.D. NR. 5077.

Und ihr alle sollt Zeugen sein Meiner Kraft und Herrlichkeit, ihr sollet Mein Wiederkommen erleben, teils im Geist und teils im Fleisch, denn die Zeit neiget sich dem Ende zu, und es wird geschehen, wie Ich es verkündet habe stets und ständig. Ihr sollet Mein Wiederkommen erleben und davon zeugen im Paradies auf der neuen Erde. Denn die Mir treu bleiben bis zum Ende, die werde Ich auf die neue Erde versetzen, wo sie Mein Wort auch verkünden sollen, wie sie es nun tun in Meinem Auftrag. Ich weiß es, wer dafür tauglich ist, und werde Meine Knechte wohl zu schützen wissen vor dem Untergang, Ich werde Meine Jünger der Endzeit mit außergewöhnlicher Kraft versehen, auf daß sie gut ihres Amtes walten können, auf daß sie mutig kämpfen gegen alle, die Mir feindlich gesinnt sind und ihren Haß auch auf die Meinen übertragen. Und keiner wird von ihnen eher von der Erde scheiden, als bis seine Mission erfüllt ist. Die Letzten auf dieser Erde aber sollen die Ersten auf der neuen Erde sein, wo auch ihre Aufgabe die gleiche sein wird - Mein Wort zu verkünden, wenn auch in anderer Weise, denn es wird freudig und verlangend entgegengenommen werden, es wird erkannt werden als das, was es ist - als Liebesbeweis des Vaters, Der Seine Kinder beglücken will. Alle werden Meine Stimme erkennen, so Ich durch euch zu den Menschen spreche. Denn alle haben sie die Feuerprobe bestanden auf dieser Erde und sind Mir treu geblieben. Darum wird auch ihr Lohn groß und beglückend sein, ein harmonisches Leben im Paradies auf der neuen Erde, das noch kein Mensch sich vorstellen kann, das aber ihnen beschieden ist, auf daß Meine Macht und Herrlichkeit offenbar werde. Und Ich Selbst werde bei ihnen sein. Ich werde kommen in den Wolken und sie heimholen und bei ihnen verbleiben, weil sie Meine Kinder geworden sind durch ihre Treue, die sie Mir erwiesen haben im letzten Glaubenskampf. Denn sie werden furchtlos sich zu Mir bekennen, sie werden von Mir zeugen, ohne Mich gesehen zu haben. Und sie werden darum auch Mich in aller Glorie zu schauen bekommen, bevor das letzte Ende gekommen ist. Und was Ich ankündige, das erfüllet sich. Ich werde wiederkommen, und ihr werdet es erleben. Noch glaubet ihr es nicht, daß die Zeit so nahe ist, daß ihr die Schrecken der letzten Zeit erleben müsset und daß diese Erde vernichtet wird durch Meine Zulassung. Noch glaubet ihr es nicht, daß die Ankündigungen durch Seher und Propheten die Jetztzeit betreffen und daß ihr Menschen der Jetztzeit große Dinge erlebet, die kein Mensch sich vorstellen kann, weil diese Erde solches noch nicht aufzuweisen hatte. Doch mit Entsetzen und Verwunderung wird die Menschheit bald die Geschehnisse verfolgen, die eine baldige Auflösung der Erde glaubhaft machen, und dann geht es sehr schnell dem letzten Ende entgegen. Doch Meine Auserwählten werden die Zeit überstehen, weil es Mein Wille ist und weil auch diese Zeit Zeugen haben soll, die ausersehen sind, davon zu reden, auf daß Meine Macht und Herrlichkeit offenbar werde unter den Nachkommen des Menschengeschlechtes auf der neuen Erde. Denn es soll dies als Überlieferung den Nachkommen erhalten bleiben, weil auch dann wieder eine Zeit kommen wird, wo die Sünde überhandnehmen und Meiner nicht geachtet wird. Dann soll das Zeugnis derer den Menschen Warnung und Mahnung sein, welches Schicksal die erleben, die Meiner völlig vergessen. Dann soll Erwähnung getan werden des Unterganges der alten Erde und des letzten Gerichtes, das entschieden hat über Leben und Tod, über Glückseligkeit und Verdammnis. Amen. B.D. NR. 5077.

 

Buch 57 5079

Ernster Mahnruf, das nahe Ende betreffend.

4. März 1951. B.D. NR. 5079.

Die Zeit des Erdenwandels ist für euch Menschen bald vorüber, denn ihr geht einem außergewöhnlichen Geschehen entgegen, das nur wenige Menschen überleben werden. Und dieses Geschehen ist seit Ewigkeit als Grenzstein gesetzt, als Ende einer Erlösungsepoche und Anfang einer neuen. Es werden also die Menschen dieser Erde ein plötzliches Ende ihres Leibeslebens zu erwarten haben, und ein Fortbestehen wird lediglich am Willen des Menschen selbst liegen, denn die Treue zu Gott allein garantiert ein weiteres Leben, jedoch wenige nur bringen den Willen dazu auf, und nur für diese wenigen gibt es ein Fortleben im Paradies der neuen Erde, während alle übrigen den Tod erleiden, körperlich und auch geistig, gewissermaßen ihrem Willen entsprechend, der nach der Materie verlangte, die ihnen nun zuteil wird - die dem Geistigen zur Hülle gegeben wird, zu dauernder Qual. Ihr Menschen glaubet nicht an ein baldiges Ende dieser Erde, doch immer wieder wird es euch gesagt, auf daß ihr noch die kurze Zeit nützet und euch einmal ernstlich beschäftigt mit den Gedanken, welchem Schicksal ihr entgegengehet. Ihr Menschen schaffet und wirket für euer irdisches Wohlergehen und werdet euch nicht mehr lange an eurem materiellen Besitz erfreuen dürfen. Ihr Menschen lebt nur ein irdisches Leben und habet doch den Untergang dessen so nahe vor euch - ihr Menschen forschet und grübelt und suchet Probleme zu lösen, doch immer nur weltliche Fragen beschäftigen euch. Dessen aber, was nachher kommt, gedenket ihr nicht und fraget nicht danach. Und also kann euch auch keine Antwort werden. Und dennoch werdet ihr immer wieder durch Sendboten von Gott hingewiesen werden auf den Leerlauf eures Lebens, und immer wieder wird euch das nahe Ende vorgestellt. Doch ihr glaubet es nicht, und die wenigen, die es glauben, werden verlacht und verächtlich gemacht. Doch unwiderruflich wird der Tag kommen, der Zerstörung bedeutet von allem, was ihr erschauen könnet. Der Tag des Endes der alten Erde und der Untergang jeglichen Lebens auf und über der Erde. Es geht eine Erdperiode zu Ende, doch errechnen könnet ihr Menschen nicht die Stunde des Endes, selbst wenn ihr es glaubet. Doch immer wieder wird euch gesagt, daß euch nur noch eine kurze Frist geschenkt ist bis zu dieser Stunde. Und ihr höret es euch an und zweifelt. Es steht euer irdisches Leben auf dem Spiel und auch das ewige Leben. Nehmet diese Worte auf in eure Herzen, und verarbeitet sie in euren Gedanken, und lasset euch nicht überraschen von dem Tage, der plötzlich da sein wird und euch mitten aus dem Freudentaumel der Welt reißen wird. Und so ihr nicht an das Ende glauben könnet, dann stellet euch einen plötzlichen Abruf aus dem Erdenleben vor, ob ihr dann wohl bestehen könntet? Glaubet daran, daß das Leben nicht mit dem Tage des Todes beendet ist, sondern daß ihr selbst euch ein weiteres Leben schaffet oder auch dem geistigen Tode verfallen könnet, der aber dennoch kein Ausgelöschtsein bedeutet, sondern nur ein Vegetieren in endloser Qual und Finsternis. Und vor diesem Los will Gott euch bewahren, Der allen Seinen Geschöpfen ein liebevoller Vater sein möchte und wenig Glauben findet bei ihnen. Immer wieder kommt Sein Wort aus der Höhe und rufet euch Menschen zu: Ihr habet nicht mehr lange Zeit, darum nützet sie gut und wirket und schaffet, solange noch Tag ist, denn die Nacht kommt, da ihr nicht mehr wirken könnt. Amen. B.D. NR. 5079.

 

Buch 57 5080

Glaubenskampf. Bekennen nur möglich, wo Liebe ist.

5. März 1951. B.D. NR. 5080.

Nicht der Verstand wird euch Aufklärung geben können über den Wert der Glaubenslehren, so ihr euch dafür entscheiden müsset, Mich anzuerkennen oder abzulehnen, sondern nur ein liebewilliges Herz ist dazu fähig, zu urteilen, was der Wahrheit entspricht. Am Ende aber werden nur wenige Menschen von der Liebe zu Mir und zum Nächsten erfüllt sein, denn die Liebe ist unter den Menschen erkaltet. Und ebenso werden nur wenige Mich bekennen vor der Welt, weil der Verstand derer, die ohne Liebe dahinleben, alles zerpflücken wird und jede Lehre angreifen, die auf Mich als ihren Schöpfer und Erhalter hinweiset. Und da bisher die Glaubenslehren den Menschen nur unklar dargeboten wurden, wird es ein leichtes sein, sie als unhaltbar hinzustellen und die Menschen zur Ablehnung zu bestimmen. Nur die Liebe allein kann ihnen die Überzeugung geben, im rechten Wissen zu stehen, denn der liebende Mensch hat von Mir aus den Beistand. Ich erhelle seinen Geist, und er hat auch den Willen, seinem Gott und Vater von Ewigkeit treu zu bleiben, weil er Ihn erkannt hat als Ausgang seiner selbst und auch als Endziel, dem er eifrigst nachstrebt. Mich vor der Welt bekennen heißt also gleichzeitig ein Leben in Liebe führen, ansonsten auch dem Menschen die Kraft fehlt zum Widerstand. Wer Mich erkannt hat, der bekennt Mich auch seinen Mitmenschen gegenüber, weil die Liebe gleichzeitig das Erkennen Meiner Selbst und Widerstandskraft zur Folge hat. Für ihn wird es keine ungeklärten Probleme geben, ihm erscheint alles sonnenhell und klar, was andere als unverständlich nicht vertreten zu können glauben. Darum wird ein großer Abfall sein vom Glauben überhaupt, weil jeder Mensch Stellung dazu nehmen muß und sich öffentlich entscheiden für oder wider Glaubenslehren, die Mich zum Inhalt haben und darum ausgerottet werden sollen. Es wird ein schwerer Kampf geführt werden gegen die Meinen, gegen alle, die Mich nicht aufgeben wollen und doch nicht tief genug eingedrungen sind in die Wahrheit; und nur ein Liebeleben wird ihnen den Entscheid leichtfallen lassen. Die Liebe aber ist erkaltet unter den Menschen, und entsprechend ist auch der Glaube leblos geworden. Ein toter Glaube aber behauptet sich nicht, er wird sehr schnell ausgerottet werden, und es wird die Herde immer kleiner werden, deren Hirt Ich Selbst bin. Doch Meine Schafe erkennen Meine Stimme, sie folgen ihrem Hirten nach. Wohl denen, die Mir angehören wollen, die alle Verfolgungen auf sich nehmen und standhalten aus Liebe zu Mir. Ich werde sie führen wie ein guter Hirt dem rechten Stall zu, Ich werde keines verlorengehen lassen, aber auch gern die Schafe in Meine Herde aufnehmen, die Meinem Ruf folgten, weil sie Meine Stimme erkannten - die den Glauben annehmen oder aufleben lassen, so sie der Meinen Glaubenskraft ersehen. Wer sich Mir zuwendet noch in der letzten Zeit vor dem Ende, den nehme Ich mit Freuden an und erhelle auch seinen Geist, auf daß er erkenne die Liebe, Weisheit und Allmacht Dessen, Der verleugnet werden soll, Den der Verstand der Verständigen nicht gelten lassen will, Der aber Sich offenbart den Seinen, die an Ihn glauben und durch den Glauben selig werden. Amen. B.D. NR. 5080.

 

Buch 57 5088

Mahnruf, Gott nicht zu vergessen. Kommende Not.

19. März 1951. B.D. NR. 5088.

Euch allen geht der Ruf zu aus der Höhe: Vergesset Meiner nicht, auf daß ihr nicht hilflos und allein seid, wenn die große Not über euch kommt. Denn in dieser Not wird euch irdisch niemand helfen können, dann werdet ihr nur auf Meine Hilfe angewiesen sein, doch ihr werdet Den nicht rufen, Der euch helfen könnte, weil ihr Seiner vergessen habt. Meiner vergessen aber heißt dessen Knecht sein, der Mein Gegner ist. Denn so ihr Mich vergesset, hat Mein Gegner euch gewonnen, und ihr müsset ihm hörig sein. Doch helfen in der großen kommenden Not kann er euch nicht, und darum werdet ihr einsam und verlassen sein und unweigerlich dem Verderben preisgegeben, so ihr nicht in der letzten Stunde euch noch an Den wendet, Der euch das Leben gab. Denn die Not wird so arg werden, und eure Hilflosigkeit ihr gegenüber kann euch Meiner gedenken lassen, denn Ich Selbst trete euch durch diese Not nahe, um Mich euch in Erinnerung zu bringen. Die Natur wird zu euch sprechen mit Donnerstimme, ihr Tosen und Brausen wird ein Entsetzen in euch auslösen, doch entfliehen könnet ihr nicht, von allen Seiten droht euch der Tod, und Menschen können nicht helfen und euch erretten aus eurer Lage, in die Ich euch nicht ohne Absicht versetze. Ihr sollt wieder erinnert werden an Mich, Den ihr wohl kennet, aber vergessen habt - ihr sollt Mein Walten und Wirken erkennen auch in den Elementen der Natur - Ihr sollt Mich erleben, denn Ich Selbst bin es, Der durch die Elemente der Natur zu euch spricht. Und auf diese Stimme müsset ihr hören, und wohl dem, der sie als Meine Stimme erkennt - wohl dem, der sich selbst angesprochen fühlt und Meine Stimme in sein Herz dringen lässet - wohl dem, der Mich nicht vergeblich reden lässet, sondern in sich geht und Zwiesprache hält mit Mir. Ihn will Ich voller Liebe belehren, ihm will Ich seine Sünde vorhalten, ohne Mich gegangen zu sein in dieser Welt - ihn will Ich aber auch aufnehmen in Meine kleine Herde, und er wird es nimmermehr bereuen, Meinen gewaltigen Worten aus der Höhe gefolgt zu haben. Dann werdet ihr fest zu Mir halten, und Mein Gegner wird keine Macht mehr haben über euch, denn die dann zu Mir gefunden haben, bleiben Mir auch treu, sie werden niemals allein und verlassen sein, und auch die Not wird für sie erträglich sein, weil Ich, Der Ich sie über euch Menschen sende um eurer selbst willen, diese auch wieder beheben kann, so es an der Zeit ist. Amen. B.D. NR. 5088.

 

Buch 57 5115

Glaubenskampf. Erfüllung der Verheißungen.

26. April 1951. B.D. NR. 5115.

Ihr werdet euch behaupten müssen auch der Welt gegenüber, die sich gegen euch stellen und euch verfolgen wird. Dann ist die Kampfzeit angebrochen, die Ich euch angekündigt habe und die auch die letzte Phase einleitet vor dem Ende. Es wird euch auch weltlich keine Hilfe geleistet werden, denn die euch helfen wollten, sind zu schwach, die Stärkeren aber sind gegen euch. Dennoch habt ihr einen Schutz, auf den ihr euch wohl verlassen könnet - denn Ich Selbst bin bei euch und gebe euch Kraft, durchzuhalten in schwerstem Kampf. Wer Mich nur rufet, der wird auch Meine Gegenwart erfahren, denn Ich verlasse die Meinen nicht. Ich lasse es wohl zu, daß sich die Menschen kämpfend gegenüberstehen. Es muß dieser letzte Glaubenskampf offensichtlich sein, weil sich die Geister scheiden sollen - weil eine Trennung stattfinden muß zwischen denen, die Mir, und denen, die dem Gegner angehören, es müssen sich auch noch die letzten entscheiden, die vor einem offenen Bekenntnis bisher sich scheuten aus Glaubensschwäche oder Furcht. Diese nun sollen sich an der Glaubensstärke der Meinen aufrichten, wenn sie nicht gänzlich abfallen um irdischen Vorteiles willen, den die Meinen hingeben müssen um ihres Glaubens willen. Es wird eine Entscheidung sein, die nur das Seelenleben des einzelnen betrifft, doch darum bedeutsam, weil der Entscheid sich auswirkt auch auf das irdische Leben und darum viele Menschen scheitern werden. Denn wer die Welt noch zu hoch stellt, wer das irdische Leben lieb hat, wer dem körperlichen Wohlbehagen noch zuviel Beachtung schenkt, der wird schlecht bestehen können, weil alles von ihm gefordert wird, will er nicht den Glauben an Mich und Mein Erlösungswerk hingeben. Viele werden abfallen vom Glauben, weil sie sich öffentlich bekennen müssen für Mich. Wer aber die Wahrheit hat, wer in der Erkenntnis vorgeschritten ist, wer durch ein Liebeleben auch Meine Kraft in sich hat, der wird Mir treu bleiben bis zum Ende, er wird freien Mutes sich für Mich bekennen, er wird reden für Mich und auch noch zu überzeugen vermögen, die schwachgläubig sind, doch guten Willens. Und trotz größter irdischer Drangsal von seiten der Feinde wird er die Not nicht so spüren, weil Ich ihm beistehe und ihn versehen werde mit allem, was er benötigt für Leib und Seele. Wer voll auf Mich vertraut, dem werden die Maßnahmen der Feinde nichts anhaben können, denn was ihm von diesen genommen wird, das gebe Ich ihm zurück in anderer Form, doch immer so, daß er leben wird so lange, wie Ich ihn noch benötige auf dieser Erde. Und Meine kleine Schar soll bis zuletzt ein Zeugnis geben vom Reich Gottes und Seiner Macht - und Meine Verheißungen sollen sich erfüllen, daß ein starker Glaube alles vermag und daß den Meinen gegeben wird, was sie erbitten in diesem Glauben. Der Kampf wird hart werden, aber doch überstanden werden von den Meinen, denn diese haben einen Heerführer zur Seite, Der jeden Feind besiegen wird, und wer Seinem Lager angehört, wird als Sieger hervorgehen und keinen Feind mehr zu fürchten brauchen, so das Ende gekommen ist, der Tag des Gerichtes, der endgültig scheidet die Gerechten von den Ungerechten, die Guten von den Bösen, die Meinen von den Anhängern des Satans - der Tag, da jedem vergolten wird nach seinen Werken. Amen. B.D. NR. 5115.

 

Buch 57 5126

Not der letzten Zeit. Viele werden noch abberufen.

7. Mai 1951. B.D. NR. 5126.

Euch bleibt zur Erlösung nur noch eine kurze Zeit, und so ihr diese nicht ausgiebig nützet, ist euch ein entsetzliches Los beschieden. Doch der Schwachen und Unschlüssigen nehme ich Mich an und helfe ihnen, dieser Not zu entrinnen. Viele Seelen werden noch zuvor ihren Körper verlassen, ehe das letzte Ende kommet, weil sie unfähig wären, im letzten Glaubenskampf Widerstand zu leisten, und doch auch nicht in die Tiefe sinken sollen, d.h. nicht zu jenen gehören, die Mir harten Widerstand entgegensetzen. Ich werde noch vorher eine große Säuberungsaktion unternehmen, wo noch viele Seelen geläutert oder für weiteres Wirken unschädlich gemacht werden, um ein gänzliches Abfallen dieser zu verhindern, weil Ich ihren Seelenzustand erkenne und nicht verderbe, was noch zur Besserung im Jenseits tauglich ist. Die Zeit ist nur noch kurz und wird sehr schwer sein für alle Menschen, ausgenommen, die sich Meinem Gegner verschrieben haben und von ihm in jeder Weise irdisch unterstützt werden, weil sie ihm ihre Seelen verkauften. Doch Ich weise euch auf diese Notzeit hin, und so sie kommt, sollet ihr dieser Ankündigungen gedenken und daraus Kraft und Mut schöpfen, weil Ich euch gleichzeitig auch sicheren Schutz und Rettung verheiße, die ihr Mir angehören wollet. Die Menschen können nur euren Leib töten, sie können euch nur irdisch schaden, doch eurer Seele können sie nichts anhaben, und wenn Ich euch auch den Schutz für euer leibliches Leben verheiße, wenn Ich euch Meine Hilfe zusichere in jeglicher Not, so könnet ihr ohne Sorge das Kommende erwarten, ihr könnet in fester Zuversicht alle Ereignisse an euch herankommen lassen. Ich werde immer einen Ausweg finden, selbst wenn irdisch keine Hilfe möglich erscheint. Denn Ich bin der Herr über Leben und Tod, Ich bin der Herr über die Schöpfung und über das Reich des Lichtes und auch der Finsternis. Ohne Meinen Willen und Meine Zulassung kann nichts geschehen; was aber geschieht, ist nur zu eurem und der Mitmenschen Seelenheil. Noch ist es ruhig, und ihr Menschen glaubet es nicht, daß ihr vor großen Ereignissen steht; ihr Menschen wollet es nicht glauben, daß sich völlig andere Lebensverhältnisse ergeben werden und daß ihr viel Kraft und Vertrauen aufbringen müsset, um allen Anforderungen gerecht zu werden, die an euch gestellt werden von seiten Mir feindlicher Gewalt. Doch es erfüllet sich, wie es geschrieben steht. Die große Trübsal wird über die Erde gehen, und ihr werdet es erkennen, daß ihr in der Endzeit lebet, wo ihr euch bewähren müsset. Doch Einen werdet ihr immer finden, Der euch zu helfen bereit ist. Und so ihr an diesen Einen glaubet und Ihn aus kindlichem Herzen bittet, werdet ihr aus jeder Gefahr unbeschadet hervorgehen, denn Ich werde kommen, wenn die Not am größten ist, und euch erretten. Und alle Not wird zu Ende sein, denn nun findet die endgültige Scheidung der Geister statt. Und so werdet ihr nicht mehr bedrängt werden können und ein seliges Leben führen im Paradies auf der neuen Erde. Amen. B.D. NR. 5126.

 

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